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Dienstag, 9. August M8
188. Zahrgang
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Neue Mordtat der tschechischen Terroristen
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Gudetendeutscher Arbeiter als Opfer der amtlich geduldeten Hetze gegen das Sudeten neue Verbrechen gegen friedliche deutsche Menschen.
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Marschall Aalbo.
Einer Einladung des Generalfeldmarschalls G ö - r n g folgend trifft der italienische Lustmarschall a-n heutigen Dienstagnachmittag in Berlin ein. Während seines mehrtägigen Aufenthaltes in Berlin wird Marschall Balbo auch Uebungen der
Was gedenkt Prag zu tun?
Es geht um die Ordnung im Staate und um die Zivilisation.
ttschemt täglich, außer Sonntags und Feiertags feflagen: Die Illustrierte Siebener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle monat$:Be$ugspreis:
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suchungen stattfanden, schleppten Beamte der tschechischen Polizei ihn in einen Raum des Bodenbacher Bahnhofes. Dort mußte sich der Turner dann ausziehen, wo zwei Beamte seine Kleider durchsuchen. Bei dieser Durchsuchung schlugen die tschechischen Beamten gru n d l o s dem Kranken mehrfach ins Gesicht. Gleichzettig zerrissen die tschechischen Beamten das Festabzeichen des Breslauer Turn- und Sportfestes und eine Karte mit einer Sondermarke und einem Sonderstempel, die der Turner als Briefmarkensammler mitgenommen hatte. Der Polizeiarzt, der den Tur- ner^noch vor seiner Weiterfahrt untersuchte, konnte noch nach mehreren Stunden Schwellungen am ^ochbe?n feststellen. Bei einer späteren Gegenüberstellung mit den Zollbeamten erkannte der Turner
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Berlin, 9. Aug. (DNB.) Zu den in den letzten Tagen wieder gehäuften Ausschreitungen tschechischer Rohlinge g e g e n.S u d e t ende u t s ch e schreibt der „Deutsche Dienst" u. a.:
Die lange Kette der gegen das Sudetendeutschtum gerichteten tschecho-slowakischen Drangsalierungen, Mißhandlungen, Drohungen, darunter auch bestialische Morde, wurde von mordlüsternen Gegnern der Sudeten deutschen um ein neues, sehr schweres Glied ergänzt. In der Nacht zum Montag ist ein blühendes Menschenleben, der 28jährige Sägewerksarbeiter W. P a i e r l e, ein Sudetendeutscher, e r st o ch e n worden. Was läßt mehr als die Tatsache der vier Stiche, deren wohl jeder tödlich wirken mußte, auf den bestialischen Charakter der Tat und den Haß der Mörder schließen? Eine Uebermacht hat sich über drei Sudetendeutsche hergemacht; Paierle blieb das Opfer des wahnsinnigen Ueberfalles, er mußte verbluten für einen wahnsinnigen Haß, der gegen sein Volkstum gerichtet ist. Die tschechischen Bajonette, die sich vor einigen Tagen gegen die sudetendeutschen Teilnehmer am Turn- und Spartest in Breslau richteten, der beispiellose Roheits- akt gegenüber einem schwer kranken Turner, die Verprügelung' eines ahnungslosen sudetendeutschen Motorradfahrers in Unter-Polson, die Schießübungen tschechischer Soldaten auf deutsche Bauern am 5. dieses Monats bei Mittel-Langenau, die Mißhandlungen des suüetendeutschen Abgeordneten Dr. Eichholz durch tschechische Beamte, der nächtliche Ueberfall auf den deutschen Arzt Dr. Stelzig in Prag und ähnliche „Heldentaten" der letzten Tage — all diese Gemeinheiten scheinen den tschechischen Haß nur wenig befriedigt zu haben. Die endlose Drangsalierung mußte eine neue kräftigere Unterstützung erfahren, nachdem man wohl angenommen hatte, daß das schändliche Verbrechen der tschechischen' Polizisten vom 21. Mai an den Sudetendeutschen Böhm und Hofmann schon etwas weit zurückliege.
Die Liste der Ueberfälle und Mißhandlungen — selbst wenn man sie nur auf einzelne grobe Fälle beschränkt — ist sowohl der Tatsache als auch des Umfanges wegen geradezu empörend.
Sie ist ein laufendes Band frechster und gemeinster herausforderun- gen, die nur jemand hinnehmen kann, der sich die pflicht gestellt hat, ruhig und besonnen zu bleiben. Eine wahre Engelsgeduld ge- hört hierzu.
Ob aber ein Mensch fähig ist, auf die Dauer solche gleicherweise widerlichen und herausfordernden Dinge hinzunehmen? Mit Bewunderung schaut man auf die Sudetendeutschen und ihre Haltung. Daß aber nach allem, was tschechischer Haß in den letzten Monaten hervorgebracht hat, die Erregung glimmt und nur durch eisernen Willen zurückgehalten werden kann, das wird auch der Allerneutralste in der Welt begreifen müssen. Wo irgendwo auf der weiten
dieser Ratschlag höchst überflüssig ist, Diel', mehr wie Hohn wirken muß, da er aus tschechischem Munde kommt. Haben doch die Tschechen bisher alles getan, ihren Nationalitätenstaat in einen Zu- stand ewiger Unruhe, Aufregung und Zersetzung hineinzuführen. Aber nicht genug damit, die Tschechen haben es nicht einmal für nötig gehalten, wenigstens während der Anwesenheit Runcimans ihren Kampf gegen die Sudetendeutschen einzustellen. Im Gegenteil: Heute ergießt sich über unsere deutschen Brüder und Schwestern jenseits der Grenze eine neue Terrorwelle, die sich in Ausschreitungen aller Art äußert. Die aus Breslau zurückgekehrten Turner können ein besonders lebhaftes Klagelied über die Belästigungen, Schikanen und brutalen Handgreiflichkeiten fingen, denen sie bei der Einreise ausgesetzt waren. Der fromme Augenaufschlag der Tschechen und ihr salbungsvolles „alles in Ruhe" ordnen, verfängt bei uns nicht mehr und, wie wir hoffen, erst recht nicht bei dem Engländer, den die tschechischen Chauvi- nisten und die für alle Grenzverletzungen verant- wörtliche Kriegspartei lieber heute als morgen wieder außerhalb des Landes sehen möchte. Peinlich für die Tschechen, daß gerade jetzt, am Beginn her neuen Woche, die „Time s" die bisherigen Vorschläge der Prager Regierung nacheinander behandelt und als unzureichend und unzulänglich hinstellt. Aber das ist in den Augen der Tschechen nur eine Panne, über die man am besten schweigt, um van der bisherigen Linie, die jetzt dem englischen Lord anempfohlen wird, nicht abweichen zu müssen, e „alles in Ruhe zu lösen". Es fragt sich nur, ob Runciman, von dem die „Times" sagt, daß er Der richtige Mann für die ihm gestellte Aufgabe sei, bereit ist, einen Lösungsvorschlag zu machen, wie ihn Prag sich wünscht. Er weiß sehr gut, daß er m diesem Falle erst gar nicht die Reise, an die Moldau hätte anzutreten brauchen. Denn nicht um die tschechischen Wünsche, sondern um die Erful l u n g verbriefter Rechte und um die Berucksichtl- gung eherner Lebensgesetze der übrigen Nationalt- täten geht es. Sbt-
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die tschechischen Finanzbeamten F r a n t i k und Visek als die Prügelhelden wieder.
Uebermütige Soldateska.
Prag, 8. Aug. (DNB.) Am 5. August gefährdete ein Soldat der tschecho-slowakischen Wehrmacht in mutwilligster Weise die Sicherheit mehrerer Menschen. Er gab auf der Straße von Mittel-Langenau nach Hohenelbe mehrere scharfe Schüsse ab. Die Geschosse gingen knapp über d i e Köpfe der in etwa 150 Schritt Entfernung auf dem Felde arbeitenden Leute hinweg. Aus den übereinstimmenden Aussagen mehrerer Augenzeugen ergibt sich folgender Tatbestand:
Auf der genannten Straße fuhr um diese Zeit ein mit zwei Pferden bespanntes Militärfuhrwerk. Hinter dem Wagen fuhren zwei Soldaten auf Fahrrädern. Einer von ihnen schoß mit seiner Militärpistole gegen die Alleebäume der Staatsstraße. Auf die Zurufe einer Frau, der ebeA eine Kugel am Kopf vorbeigeflogen war, fuhr der Soldat, der die Schüsse abgegeben und sein Rad in der Richtung Mittel-Langenau umgewendet hatte, gegen Hohenelbe davon. Niemand hatte dem Soldaten auch nur d en gering ft en Anlaß zum Schießen gegeben, so daß angenommen werden muß, daß er grundlos und in ganz unverantwortlicher Weise das Leben deutscher (Erntearbeiter gefährdete.
An den Alleebäumen wurden ein Steckschuß und zwei Streifschüsse festgestellt. Von dem Vorfall wurde der Gendarm T r a ch t a in Pelsdorf verständigt, doch ist über die Einleitung einer amtlichen Untersuchung bisher noch nichts bekannt geworden.
Gietzeim Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vriihlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Gießen. Schriftleitvng und Geschäftsstelle: Schulstratze 7
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Welt hat ein Volk in dem Zeitraum von 20 Jahren soviel Unrecht ertragen müssen, wo kann eine solche Liste an Drangsalen in kurzer Zeit aufge- stellt werden, wie in Sudetendeutschland? Und immer wiederholen sich diese Herausforderungen, Drangsalierungen, Morde?
Ist solches, fragt man sich, in einem Ordnungsstaate möglich, sofern nicht die Behörden mit Stillschweigen zusehen, d. h. derartige Zustande dulden.
Man erinnert sich gerade heute im Sudetenland mit erschreckender Deutlichkeit der Dinge, die ihm von den Tschechen zugefügt wurden. Nimmt man dar- aus nur Bruchstücke, Teile, die sich in das Gedächtnis ob ihrer Roheit eingegraben haben, so ist es hinreichend, um zu kennzeichnen, wie entsetz! i ch, unmenschlich und unverantwortlich der Kampf gegen das Südetendeutsch- t u m in der Tscheche! geführt wird.
Nach Aufzählung einer endlosen Reihe tschechischer Gewaltakte gegen Sudetendeutsche schreibt der „Deutsche Dienst" weiter: Nicht asoziale Elemente, nicht Raufbolde sind es, gegen die sich der Haß der Tschechen wendet und die hier im Interesse des Friedens dulden,_ Ueberfälle und Mißhandlungen ertragen, nein, friedliche deutsche Menschen, eifrige, brave Bürger sind es, die angegriffen, die hier gemordet werden, und nichts ist bis heute dagegen geschehen. Lahme Verhandlungen, Vertuschungen oder Scheinstrafen, das war alles, was Prag zum Schutze der Sudetendeutschen bisher unternommen hat. Von einer wirklichen Bestrafung der Schuldigen ist ernsthaft nie die Rede.
Was gedenk! Prag nun heule z u f un, nachdem der Kampf gegen das Sudeten- deutschtum einen weiteren friedlichen deutschen Bürger gefordert hat? Diese Frage stellt sich heute das Sudetendeulschtum mit Recht, denn wer wird noch länger zusehen können, daß Kinder mißhandelt werden, weil sie Deutsche sind, daß auf Bauern auf dem Felde geschossen wird, Männer gemordet werden, die nur eine Schuld haben, daß sie d e u t s ch s i n d und Deutsche sein wollen!
Keiner weiß, ob er nicht selbst der Nächste sein wird, an dem Mordbestien den Haß kühlen wollen. Wird man sich wundern können, wenn hiernach das gesunde Gefühl der Verteidigung an das Herz des Menschen pocht? Eine Bedrohung hat das tschechische Vorgehen gebracht, die es täglich neu entfacht, eine derart schwere Bedrohung, daß selbst im Auslande oft genug betont werden mußte, wie sehr die tschechische „Nationalitäten- Politik" zu einer K a t a st r o p h e treiben kann. Was aber helfen gegen Mordlust und Peiniger aus Prinzip wortreiche Vermittlungskunststücke? Ist der Gegensatz zwischen solchen Partnern — einerseits
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putschen Luftwaffe beiwohnen.
Marschall Balbo wird von dem gesamten deut- . - $ h Ttfierfio-
shen Volke herzlich begrüßt, denn in ihm begrüßen Prag, 8.Aug. (DNB.)) Der in ver siy cy i ir einen der tätigsten und begabtesten Vorkämpfer Slowakei amtlich geduldeten Hetze gege
s Faschismus, einen Mann, der j)urch fliegerische die SDP., die die gesamten politischen Gegner der roßtaten sich einzeichnete in die Geschichte der Partei des Sudetendeutschtums zu immer neuen Ge- (iegerei. Darüber hinaus aber ist dieser enge Mit- walttätigkeiten gegen deren Anhänger aufstachelt, ist :mpfer des Duce ein aufrichtiger Freunds ^er Rächt zum Montag wieder ein blühendes WWW ' Menschenleben, der Angehörige der SDP. W.
paierle, zum Opfer gefallen.
paierle befand sich in der fraglichen Rachl mit seinen Kameraden K u ch l e r und Schwarz im Gasthaus herrer in Glaserwald im Bezirk hartmanih im Böhmerwald. Zwischen ihnen und 14 anwesenden Tschechen, denen sich ein tschechischer Finanzbeamter zugesellte, kam es zu Meinungsverschiedenheiten, woraus sich der Gastwirt veranlaßt sah, die Tschechen aus dem Lokal zu weisen. Rach einem kurzen Wortwechsel verließen sie das Lokal.
Als sich die drei SDP.-Leute eine halbe Stunde darauf auf den Heimweg begaben, wurden sie unweit des Gasthofes von den zuvor aus dem Lokal Gewiesenen übersallen. Bor der Aebermachl versuchten sie sich durch Flucht zu retten, paierle kam jedoch hierbei nur noch etwa 100 Schritt fort, von Messerstichen getroffen, brach er st erbend zusammen und wurde später von dem Lehrer Rusa aus Glöckelberg tot ausgesunden. Der Ermordete wies insgesamt vier Stiche auf, einen hatte er in die linke Seite, einen in die rechte Seite und zwei Stiche in den Rücken erhalten.
Der erstochene paierle ist 28 Jahre alt und Sägewerksarbeiter. Seine beiden Kameraden sind ebenfalls Arbeiter.
Der Täter konnte noch nicht sestgesteltt werden.
Im Zusammenhang mit der Bluttat sind 1 3 Personen fe st genommen worden, die sich zur _ ... .. . Zeit noch sämtlich bei der Gendarmerie befinden.
Deutschlands, und die Sympathien, bie e Mord an dem sudetendeutschen Arbeiter
Ftuftmarfcfjall für uns empfindet, werden ebenso paierle hat sich mit Windeseile im Böhmer- erzlich erwidert. n> a (b g e b i e t hcrumgesprochen. Die Bevölkerung
. Der itllllemlche^Faschismus und de italiemlche 3utiefft getroffen, insbesondere, als zu-
iiiftwasse sind ohne die intensive SÄitatb 3 Don Ausschreitungen zuchtloser tschechischer
Dalbos nicht zu denken. Er hat, jetzt s 3 9 9JliIilärper|onen an verschiedenen Orten berichtet fahre alt, im Kriege als 8re’™lU'Ser_ be‘ “en. wird. Die Menschen gehen bleich und erschüttert ein- dpeniagern alle Schlachten mttgemacht. Dann trat mif|en fie bod) nicht, wer von ihnen der nächste |t zur Stiegertruppe über Nach tien S 9 ie, i[t. Jeder, der aus seiner heimatbewußten Haltung i I Doktor der Nationalökonomie. Von 1915 an sei hehl macht, muß setzt das schlimmste von den I>r eriten 3uiammentunft mit muRoInn,«:re Laienben tschechischen Störensrieden befürchten.
ner der.begeistertsten Vorkampser des Duce. Er der Feldarbeit fühlt sich niemand mehr
II dem Italienischen Führer die ganze Po-Ebene l.^^ Dörfern stehen di- Menschen in
Ir-s Mailand erobert Vs?b dort z m f . Kruppen zusammen und besprechen das neue Ver- ^ue italienische Wirtschaftsordnung auf k°rp°r° das die Kette der Oualereien und Beun-
üoer Grund age ausgebaut. Daneben L ruhigunqen, denen die Sudetendeutschen in der
I»sr°rbe,t als Schriftleiter d,e daraus basierte, W tselMi,-,l°w°kischen Republik nunmehr seit zwei Wner "der^lNer Muschllni, de^Vecchi, de? Bono Jahrzehnten ausgesetzt sind, ohne Unterbrechung |mb Balbo — trat er den Marsch auf Rom an, der fortgesetzt.
Ic-n 22. Oktober 1923 Mussolini die Macht gab . NZpltpl'P P
l Bedeutsam ist, daß er öpr Schöpfer der Maliern-1 AvUlilv Q/vIvUllUUu Ilgen Massenaviatik wurdd. Im Winter 1930/31 , 8 Aug. (DNB.) Sonntagabend fuhr der
I ^«querte Balbo mt 12 Kroßflugzeugen den Allan- s*betenabeut[d)e ä^^ert Fiedler aus Unter. | 'Wen Ozean und flog nach Rio de Janeiro. Im E im Jsergebirge mit seinem Motorrad von Zemmer 1,33 unternahm er mtt 24 Samni6=Ia[ kommend beim Gasthaus „Zum blauen
len N°i-.atlantik-Geschwaderslug, der den Rhei ^^er-Polaun vor. Ein- Gruppe von
iMang bis Amsterdam ging, bann über 3‘tanS |ärmen6en Tschechen, die im Gasthaufe gezecht snd ^l°nd Labrador erreich - von dort aus nach Dor bem Hause. Als d,e Tschechen, unter
9le^or1' hbanh 3TLnbh rml2 Tu öenen sich auch zwei Soldaten befanden, des Motor-
-nd Lissabon führte, bis das Geschwader am 12. Juli , > ansichtig wurden, der weiße ©trumpfe
IM in Ostia, Roms Seehafen landet^ D-efer ^lug rao, kommt fchon wieder ,° ein
iieigteoor allem der angelsachMen Welt daß Am, ^^,^„^0wece!" Kaum hatte Fiedler das Motor- oen, wie zu Lande und zu Wasser, auch m oer Stehen gebracht, als er von der Gruppe
Zuft sich selbst gefunden hatte und emem ita= ^^n ü b e r f Q U e n wurde. Er erhielt zuerst
em chen Sprichwort, "seme Sache alle n mache einen'^aufWag 'in5 Gesicht, dann wurde er vom
. Balbo wurde zum ^uf/marschall ernannt. gerissen und zu Boden geworfen. In biefer Als im Herbst 1933 Mussolini das Luftfahrt^ er unter Schmährufen aus das gröb-
Nimisterium und das Marmemimsterlum selbst aber L 9 mißhandelt. Schließlich rissen tue ^hm ging Balbo als Gouverneur nach Liby° s Tschechen dem Mißhandelten Schuh- und Strümpfe Lott schuf er in sunftahriger Tätigkeit eure muster (Bleiet, darauf verschwand die Bande auf
PÜUtgc Kolonie. Aus der Sandwuste wurden du ch ö Lastauto wobei sie die zerrissenen Strumpfe
i Anlage artesischer Brunnen fruchtbare Ges lde, ° "/m » $orf)er, gegen 18
denen er den lieberschuh der °°rnehm.ch fud mo - « bi^[ben Tschechen junge Turner
1 ^aliemschen Bauernfamilien ansiedelte. Die grotze 1 Spielplatz' des Deutschen Turnvereins
! Straß- an der ägyptischen Grenz- wurde gebaut ^pu^p h^t- ein junger Turner I imd vollendet, die Städte mit den nwdernsten H Faustschlag gegen di- Nieren erhalten. Gegen
Äs, Straßenzllgen und ^u (emnr*,"<®b"teSm” rb Me Unbetannten wurde die Strafanzeige erstattet, chen, kurzum: wenn der Luftmarschall den Arne einem Sonderzug der Sudetendeutzchen Tur-
I ^ern und Engländern gezeigt hatte, daß der 6 -ber au5 Breslau über Bodenbach zu- | Sjismus in Öer 2uft eine gewaltige W.ad)\ W I ein erkrankter
i«n ijt, ,0 3eigte $alba in Cibyen, %Mnab- H u n g e r Turner Man hat ihn nur unte< j Betätigung des imperialen Italien mit Mavnay . ^rigfeit«n im Krankenabteil des Zuges trans- I len arbeitet, denen das alte Ko onialvolk der V ^ren können. Als in Bodenbach die Zollunter-
| l'N Nichts Aehnliches entgegenzusetzen hat, weil oie . stattfanden, schleppten Beai
-utischen Kolonialgepflogenheiten einer oergange-liuajunti i - '
Ixen Zeit angehören. Im Krieg um Abessinien war I Libyen unter Balbo einer der strategisch wichtigsten | «unkte des Faschismus. . , , ,
I 9talo Balbos Besuch in Deutschland erfolgt auf I - inladung des Generalfeldmarschalls Göring. Der | hervorragendste Organisator der italienischen Lust- I ®Qffe wird finden, daß die deutsche Luftwaffe unter I «eneralfeldmarschall Göring in kurzer Zeit zur I «ollendung gelangte, und der Gouverneur von X,v I Aen wird empfinden, daß Großdeutschland als I '^nziges großes Volk ohne Kolonialbesitz den An- I ^ruch auf das Geraubte hat, weil es — diszipli- I >ert, arbeitsfreudig und ehrlich — erst dann voll I ^rstdigt ist, wenn ihm seine geraubten Kolonien I Nirückgegeben werden. rt>
„Alles in Ruhe lösen..
Mit diesem Ratschlag sucht ein Prager Blatt dem in das Hotel Alcron zurückgekehrten Lord Run- c i m a n den Weg für die Besprechungen der neu angebrochenen Woche zu weisen. Wir finden, daß


