Ausgabe 
9.4.1938
 
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Aus der engeren Heimat

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< Deckenbach, 8. April. Am kommenden Dienstag kann der einzige Altoeteran unse­res Ortes Georg Kornmann im Kreise seiner

Diel Freude und Erstaunen erregten die Handarbei­ten unserer Schüler- und Berufsschülerinnen, an

Staatsanleihen waren kaum verändert. Industrie- Obligationen hatten bei behaupteten Kursen einiges Geschäft.

Abendbörse fest.

Die Abendbörse war an den Aktienmärkten weiter fest. Das Geschäft war bei weiterer Kund­schaftsbeteiligung teilweise etwas lebhafter, ebenso ergaben sich vielfach weitere leichte Erhöhungen bis 0,50 v. H. Lebhafter waren von Maschinenaktien Demag mit 157 (156,50) und MAN. mit 138 bis 138,25 (138), auch Junghans zogen 0,50 v. H an

der Gemeinde und überreichte ihr ebenfalls eine Ehrenurkunde. Schulkinder widmeten ihr mancher­lei Geschenke. Die Frauenhilfe überbrachte einen Ruhesessel, die Frauenschast grüßte mit einem Blu­menstrauß. Bewegt dankte die Jubilarin für die vielseitigen Ehrungen.

Kreis Schotten.

)( Ruppertsburg, 7. April. Unsere Schule veranstaltete im Gemeindesaal eine schöne Ausstellung von Schülerarbeiten aller Art, die gut besucht wurde. Schülerarbeitsbücher, Zeichnungen und Bastelarbeit zeigten die neue Art des Sachunterrichts, den Unterricht in Ganzheiten.

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Vier Vorrunden-Gruppenturnlere.

Zur deutschen Wasserball-Meisterschaft 1938, die die Sieben von Wasserfreunde 98 Hannover zu ver­teidigen hat, werden jetzt nähere Einzelheiten be­kannt. Für die vier Dorrunden-Gruppenturniere nahm man jetzt die Einteilung vor und legte die Austragungsorte fest. Gespielt' wird in einer ein­fachen Runde jeder gegen jeden. Die vier Gruppen­sieger qualifizieren sich für das Vorschlußrunden- turnier, in der dann in gleicher Weise nach dem Punktsystem gespielt wird. Die beiden punktbesten Mannschaften bestreiten den Titelkampf. Die Ein­teilung der Vorrundengruppen:

Gruppe 1, vom 11. bis 12. Juni in Wupper­tal: Aachen 06, Schwimmsportfreunde Wuppertal- Barmen, Wasserfreunde Hannover-Linden, Mün­chen 99.

Gruppe 2, vom 18. bis 19.Juni in Hamburg: Weißensee '96, Hellas Magdeburg, Leipzig 1930 und der Sieger aus einem Vorspiel zwlschen Prussia Königsberg und Königsberg 01.

Gruppe 3, vom 18. bis 19. Juni" in Hannover: Wasserfreunde 98 Hanover, ^-Sportgemeinschaft Hamburg, Spandau 04, ASV. Breslau.

Gruppe 4, vom 25. bis 26. Juni in Leverkusen: Duisburg 98, Münster 91, Bayern 07 Nürnberg und Schwaben Stuttgart.

(Erstes Training

für denGroßen preis von vau^.

Bei sehr heißem Wetter (24 Grad Luft- und 33 Grad Bodentemperatur) begann am Freitag in den Straßen der südfranzösischen Stadt Pau auf der 2,7 Kilometer langen Rundstrecke das Training für denGroßen Autopreis" am kommenden Sonntag. Obwohl dieser Tag nur Vorversuchen galt, kamen beachtliche Zeiten heraus. Hermann Lang schaffte auf dem neuen Mercedes-Benz 1:51 Min., Drey - f u ß drehte mit dem neuen kompressorlosen Dela- hoye eine Runde in der gleichen Zeit, wäbrend Nuvolari auf dem Alfa Romeo sogar 1:48 er­reichte. Alle drei blieben damit unter dem seit dem Jahre 1935 bestehenden Rundenrekord (1:52) und kamen damit dicht an die 90 Stundenkilometer heran. Von den 16 gemeldeten Fahrern fehlt nur Wimille auf Bugatti.

Im Verlaufe des Trainings gab es übrigens einen aufregenden Zwischenfall, da Nuvolaris Wa­

gen in voller Fahrt in Brand geriet. Er versuchte zwar zu stoppen, mußte aber doch noch im Fahren abspringen und zog sich neben Brandwunden auch Hautabschürfungen am Kopf zu. Sein Start kommenden Sonntag ist daher noch ungewiß.

wurden "zumeist gestrichen. Liquidationspfandbriese zeigten Schwankungen bis 0,25 v. H. Stadt- und

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DieTausend Meilen von Brescia", das .. rühmte italienische Autorennen, wird nicht mehr durchgeführt. Die zahlreichen Unfälle auf den nicht abgesteckten Straßen haben die Verantwortlichen in Italien zu diesem Entschluß veranlaßt. Das letzte Rennen vor wenigen Tagen hat der Italiener Bion- detti auf Alfa Romeo gewonnen. Auch der Name Rudolf Caracciolas ist in der Sieger-Liste eilige- zeichnet.

denen man ihre Geschicklichkeit und ihre Ausdauer erkennen konnte.

Kreis Alsfeld.

. Homberg, 8. April. In unser A r b e its- dien st lager wurden dieser Tage 160 Arbeits- dienstmänner neu ausgenommen. Die Arbeitsmänner stammen zum größten Teil aus der Gegend von

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avvells wurden den Jubilaren von der Betriebs» führung und der Gefolgschaft Geschenke Überreicht.

** Aufnahme der Schulanfänger Das Stadtichulamt gibt bekannt, daß die Ausnahme der Schulansänaer in die Volksschule am Donnerstag, 21. Avril, llattfindet. Für die anderen Schüler be­ginnt der Unterricht am aleichen Tage. Das neue Schuljahr für die hiesige Berufsschule beginnt eben­falls am 21 Avril. Die Anmeldung der in die Be­rufsschule neueintretenden Schüler und Schülerin­nen hat an diesem Tage bis 9 Uhr zu erfolgen.

** Zur R i ch t i q st e ll u n a. In dem in Nr. 78 des ..Gießener Anzeigers" <3 /4. Aprils veröUent- licht-n Aufsatz über das Biohumwerk der Stadt Gießen ist ein sinnentstellender Fehler unterlaufen. Der letzte Satz im vorletzten Absatz mußte richtig lauten:Für Hausaärten benötiat man zur Dün­gung mit Btohum für 1 Aar ld. s. 100 Quadrat­meter) 75 Kilogramm, welche sich auf nicht viel weniger als 1 Reichsmark (nicht Raummeter!)

Srieffaffen her Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

2H I. in G. Wenn der Herr bei Ihnen in voller Pension wohnt, kann er nicht ohne Ihre Zustim­mung den Kostpreis für zwei Tage abziehen. Am besten vereinbaren Sie mit ihm unter den gegebenen Umständen einen neuen Pensionspreis.

Aus Der Stadt Gießen.

3um 10. April 1938

Aus unserem Leserkreis wird uns das nachstehende Gedicht einer deutschen Frau im Sudetenland übermittelt. D. Schriftltg.

Es braust ein Ruf durchs deutsche Land Reicht Brüder alle Euch die Hand Zu einem Bunde stark und schön: Grohdeutschland soll nun aufersteh'n! Wo in der Welt ein Deutscher weilt, Die Kunde durch den Aether eilt. Sie flieget über Grenz und Wall Und findet jubelnd Wiederhall In allen Herzen fern und nah: Der langersehnte Traum ist wahr. Die Ostmark kehrt zurück zum Reich! Nun sind wir alle frei und gleich! Das deutsche Volk der ganzen Welt Adolf Hitler zu seinem Führer wählt! Adolf Hitler, Du Retter aus Not und Schmach Rufe auch uns, wir folgen Dir nach!

AdolfHitler, auch wir weih'n Dir Herz undHand Führe Du uns ins deutsche Vaterland!

Führe Du uns zur Größe, zu Glück und Macht, Du führ' uns zum Licht, nach trostloser Nacht! Adolf Hitler, uns Deutschen von Gott gesandt, Befreie auch uns, im Sudetenland!

Mäßet herSruppe 1/116 &iefMvOüb herhören!

Die Mädelgruppe 1/116 Gießen-Süd ist im Lei­stungskampf des Obergaues 13 Hessen-Nassau als untergaubeste Gruppe hervorgegangen. Weiterhin seid Ihr in die engere Auswahl der obergaubesten Gruppen gefallen. Die Obergauführerin Else Riese hat nun am kommenden Montag, 11. 4., für die ge­samte Gruppe einen Besichtigungsappell angesetzt. Alle Beurlaubungen sind hierfür aufgehoben, und es tritt jedes Mädel um 20 Uhr am Bahnübergang Schiffenberger Weg/Aulweg in tadelloser Kluft an. Die Führerin der Mädelgruppe 1/116 Gießen-Süd.

Gez.: Marianne Eger, Mädelschaftsführerin. Die Führerin des Mädelrings Gießen-Stadt.

Gez.: Hilde Fink, Mädelgruppenführerin.

Gegen Gerüchtemacher!

Vom Infanterie-Regiment 116 wird uns mitge­teilt:

Von unverantwortlichen Gerüchtemachern wird die Meldung verbreitet, daß der Regiments- appell des Infanterie-Regiments 116 am 18. bis 20. Juni abgesagt worden fei.

Demgegenüber wird vom J.°R. 116 mitgeteilt, daß der Regimentsappell selbstverständlich i n vollem Umfange der vorgesehenen Veranstal­tungsfolge zur Durchführung gelangt.

Hausangestellte

sind arbeitslosenverstcherungspflichtig.

NSG. Hausgehilfinnen sind in der Arbeitslosen­versicherung versicherungsfrei. Das Reichsversiche­rungsamt hat zum BegriffHausgehilfin" ausge- führt, daß es sich bei Hausgehilfinnen nur um Personen handeln kann, die zumindest überwiegend häusliche Arbeiten gewöhnlicher Art verrichten. Als Hausangestellte bezeichnet das Reichsversicherungs­amt Personen, die mit höheren oder leitenden Auf­gaben, also mehr geistiger Art, betraut sind. In dem zur Entscheidung stehenden Fall oblag der Hausangestellten die selbständige Einstellung von Hilfspersonal, die freie Verfügung über die Ver­wendung des für die Haushaltsführung ausgewor- fenen Wirtschaftsgeldes: an den Mahlzeiten des Dienftberechtigten nahm sie teil. Es ergab sich daraus, daß sie nicht Hausgehilfin, also nicht ar» beitslosenversicherungsfrei ist. (RVA. 13.11.36).

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* Gießen , 9. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, vollfrisch, Klasse 8 13, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse C 11X, Klasse D 10%, Wirsing, % kg 15 bis 18, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 14 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Unterkohlrabi 8, Feldsalat, Vm 8 bis 10, Tomaten, % kg 40 bis 50, Zwiebeln 15 bis 18, Meerrettich 35 bis 50, Schwarz­wurzeln 20 bis 25, Rhabarber 20 bis 25, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Vf.. 50 ktz 3,30 bis 3.90 Mark, Aevfel, % kg 12 bis 35 Pf., fiähne 1 bis 1,20 Mark, Suvpenhübner 90 Pf. bis 1,05 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Salat 10 bis 28, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 12 bis 15 Pf.

** Arbeitsjubiläum. Am 31. März am 8. April konnten Herr Fritz Burger Steinberg und Fräulein Christine Jung Leihgestern auf eine 25iährige Tätigkeit in ttnrnra Poppe R Co., Gießener Gummiwarenfabrik, Gießen, zurückblicken. Anläßlich eines Betriebs-

Winterkampfzeit der Steher 1937/38 ist end» - - abgeschlossen. Don den 44 auf Hallenbahnen

veranstalteten internationalen Dauerrennen kamen allein 14 auf Paris, je 7 auf Berlin und Ant­werpen, 5 auf Stuttgart, 4 aus Dortmund je 2 auf Brüssel, Marseille und St. Etienne, und eins auf Kopenhagen.

Mit 11 Siegen und 60 Punkten war Erich Metze auch in diesem Winter wieder der er­folgreichste toteher, der durch seine stetige Fahr- weise eine Klasse für sich war Mit 7 Siegen und 53 Punkten nimmt der Berliner Stach den Ehrenplatz ein. Weltmeister Walter Lohmann hat diesmal als Winterbahnfahrer etwas ent­täuscht, trotzdem folgt er auf Grund seiner zahl­reichen Starts an dritter Stelle mit 41 Punkten. Der deusche Meister Schön nahm bis zu seinem Sturz den dritten Platz ein; die lange Kampf­pause warf ihn bann aber weit zurück, und jetzt hat der Wiesbadener nur den 12. Platz, der seinem wahren Können keineswegs entspricht, inne. Mit 6 Siegen und 39 Punkten war wieder der Ita­liener Severgnini, als Vierter folgend der beste Ausländer.

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Neues Amt: Nationaler Lustsport."

NS.-Fliegerkorps und Aero-Llub von Deutschland.

Der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps, General» leutnant Christiansen, dem der gesamte Luft­sport in Deutschland untersteht, veröffentlicht bie Richtlinien unb bie Vorschriften für den deutschen Luftsport, die in Zukunft Gültigkeit haben.

Die neuen Bestimmungen sehen eine Trennung des nationalen und internationalen Luftsports vor, und zwar wird der nationale Luftsport von dem bei der Dienststelle des Korpsführers geschaffenen AmtNationaler L u f t s p o r t" betreut, wäh­rend dem Aero-Club von Deutschland bie Befugnisse in allen Angelegenheiten obliegen, die mit dem internationalen Luftsport Zusammen­hängen. lieber beiden steht als oberste Sportleitung für die Luftfahrt in Deutschland der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps.

Die Aufgaben sind klar umgrenzt. Das AmtNa­tionaler Luftsport" ist danach zuständig für die Ueberwachung des Luftsportwesens, wozu besonders die Leitung unb Durchführung von nationalen Wettbewerben, Prüfung unb Genehmigung von Ausschreibungen, nationale Lizenzen, sowie die Aufstellung des alljährlichen Terminkalenders ge­hören.

Der Aero-Club von Deutschland dagegen über­nimmt die repräsentative Vertretung der gesamten deutschen Luftfahrt dem Auslande gegenüber, und ebenso beim Internationalen Luftsportoerband, der F&teration Aeronautique Internationale. In fein Aufgabengebiet fallen somit das internationale Li­zenzwesen, die internationalen Wettbewerbe in Deutschland, die Anmeldung von Rekorden zur An­erkennung durch FAJ. und die Mitwirkung beim Aufbau des Luftsports in befreundeten Ländern durch Entsendung von Segelflug-Expeditionen und Lehrkräften in Gemeinschaft mit dem Korpsführer des NS.-Fliegerkorps.

Erfolgreiche Dauerfahrer der Winterbahnen.

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Eröffnung einesNSB.-Kindergartens

. Homberg, 7. April. Nachdem unser Städtchen eine NS. -Schwester erhalten hat, wurde im Saale desFrankfurter Hofes" Fräulein Gretel I ü n a ft als Kindergärtnerin in ihr Amt eingeführt. In Gegenwart der Frauenschaft, der Eltern der aufoenommenen Kinber, der Amts» träger der Partei sowie der Vorsitzenden der ver­schiedenen Vereine sprach zunächst Kreisamtsleiter Pauly. Anschließend sprach Frl. Hohmann, die Kreissackbearbeiterin der NSV.-Kindergärten. Sie ging auf die Tagesarbeit näher ein. Die Kinder besuchen vorerst die Anstalt von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Im Sommer wirb die Besuchs­zeit von 7 bis 11.30 Uhr unb von 14 bis 18 Uhr erhöht, lieber Mittag bleiben die Kinder auch da unb erhalten ein ihrem Alter entsprechendes kräf­tiges Essen, hauptsächlich Gemüse. Danach tritt eine Ruhepause ein, in der die Kinder auf Liegestühlen schlafen werben. Alle Schüler müssen diesen Anord­nungen folgen. Für ein Kind zahlt man wöchent­lich 30 Pfennig, für das zweite 10 Pfennig, das dritte und vierte sind frei. Sollten sich in dieser Hinsicht Schwierigkeiten ergeben, so läßt sich ab­helfen. Zum Schlüsse bat sie die Eltern um Ver­ständnis unb Unterstützung, dann werde großer Segen von dem Kindergarten ausgehen. Orts­gruppenleiter Damm gab gleichfalls feiner Freude über die Eröffnung eines Kindekgartens Ausdruck unb wünschte der neuen Einrichtung besten Erfolg.

Landkreis Gießen

D Watzenborn-Steinberg, 8. April. Heute, Freitag, begingen die Eheleute Balthasar Häuser XIV. und Ehefrau Marie, geb. Jung, Gießener Straße 31, bas Fest der goldenen Hochzeit. Beide Eheleute sind noch recht rüstig und erfreuen sich guter Gesundheit.

O Hausen, 6. April. Das Jungvolk, Stand­ort Hausen, veranstaltete in der Wirtschaft Fink einen Volksgemeinschaftsabenb, der einen guten Besuch aufwies. Jungzugführer Karl Freitag, Hausen, wies darauf hin, daß solche Dolksgemeinschaftsabende den Zweck hätten, den El­tern einen Einblick zu geben in die Arbeit des Jungvolkes. Es war nun ein fröhliches Treiben, das sich da vor den Zuschauern abspielte. Frisch und überzeugend klangen die Lieder der Jugend. Die Sportvorführungen wollten zeigen, wie Sport zum fröhlichen Spiel werden kann, und lösten die humor­vollen Vorführungen viel Heiterkeit aus, zugleich aber erkennen lassend, daß hinter all dem frohen Spiel ein ernster sportlicher Wille liegt. Echt jungen­haft, frisch und keck wurde ein kleines Theaterstück gespielt, das viel Beifall ausloste. So konnten die Jungens mit dem Erfolg ihrer Darbietungen zu­frieden fein, unb war all die Mühe des Vorberei­tens und Einübens nicht umsonst, da der Abend für die Jungens unb ihren Führer, Karl Freitag, ein voller Erfolg war. Stützpunktleiter Philipp S ch a r d t III. brachte den wohlverdienten Dank in einem Schlußwort zum Ausdruck.

= Lich, 7. April. Am 8. Mai kann der hiesige ehemalige Alicefrauenverein, jetzt Ortsge- meinschast des Deutschen Roten Kreuzes, sein 70- jähriges Jubiläum feiern. Seiner stillen, nur im Krieg mehr an die Öffentlichkeit getretenen Arbeit entsprechend soll auch das Jubiläum in schlichtem Rahmen gefeiert werden. Am Nachmittag werden die Mitglieder und geladenen Ehrengäste einer persönlichen Einladung der derzeitigen Vor­sitzenden, Fürsttn Reinhard zu Solms-Hoyensolms- Lich, in den Saal des Schlosses folgen unb sich nach einer kurzen Feierstunde zu einer frohen Kaffee­tafel vereinen. Die musikalische und gesangliche Ausstattung der Feier haben hiesige Kräfte über­nommen. Bei der Feier wird ein geschichtlicher Rückblick über die Gründung, Entwicklung und Ar­beit des Vereins, der einer ber ältesten der Roten- Kreuz-Vereine in Hessen ist, geboten werden.

gfs. Hungen, 7. April. In unserer Gemeinde sammelte die NS. - Frauenschaft über 700 Eier für das Winterhilfswerk der NSV. Auch die Werbung für Freiplätze wurde erfolgreich durch­geführt. Eine Anzahl Haushaltungen haben sich zur Aufnahme von Ferienkindern oder SA.-Männern bereit erklärt. Nach Ostern beginnt ein Mütterfchu- lungs- und Säuglingspflegekurlus, der sich voraus­sichtlich reger Beteiligung erfreut.

ch Obbornhofen, 8. April. Im Rahmen der Dorfverschönerungsaktion wurde jetzt die Schaffung von Fußsteigen in ber Braugasse vom GasthausZur alten Schule" ab in Angriff ge­nommen. Im Laufe des Jahres sollen noch weitere Arbeitsoorhaben ausgeführt werden. Es soll u. a. ein Heim für bie H I. und ein Schwimm­bad gebaut werden.

* Rodheim a. d. Horloff, 8. April. Der 26 Jahre alte Straßenunterhaltungsarbeiter Ernst Müller wollte heute morgen in einer Schutzhütte im Ofen Feuer anmachen. Da im gleichen Raume ein Benzinbehälter stand, der an­scheinend nicht völlig dicht war, kam es zu einer Explosion, und der bedauernswerte Mann stand wenige Sekunden später in hellen Flam­men. Er erlitt schwere Brandwunden am Unterleib, an Ober- und Unterschenkel, an den Ar­men und an den Händen. Der Verunglückte mußte sofort in die Chirurgische Klinik gebracht werden.

+ Grünberg, 8. April. An der Schul» sparkasse der Volksschule beteiligten sich im vergangenen Schuljahr 95 Schüler. Die Schüler erwerben Marken zu 10, 25 unb 50 Pfennig, die sie in ein Sparheftchen einfleben. Sobald eine 1 Seite dieses Sparheftes mit Marken gefüllt ist, er- : hält ber Schüler den Betrag in einem Sparbuch, < bas ihm von ber Bezirks-Sparkasse auf feinen Namen ausgestellt wird, gutgeschrieben. Der Der» kauf ber Sparmarken liegt in den Händen von 1 Lehrer Wenzel. Im Schuljahre 1937/38 wurden insgesamt für 1071,75 Mark Sparmarken von den ! Schülern erworben.

$ Saasen, 8. April. In diesen Tagen konnte i die hiesige Handarbeitslehrerin Frau Katharine Schepp (Wwe.) auf eine 40jährige D i e n st- < zeit an der hiesigen Volksschule zurückblicken. Im 1 Zusammenhang mit der ethulentlaffungsfeier fand I auch eine Abschiedsfeier für Frau Schepp statt Auch i die Gemeinde veranstaltete zu ihren Ehren bei ©aff» ' wirt Wilhelm Schepp ein» Abschiedsfeier. bei < der alle Liebe und Verehrung zum Ausdruck kam, 1 die man ihr in der ©emeinb? entaeaenbrinat. Leh- 1 rer Dieser würdigte die Verdienste ber b-llchten i Lehrerin unb überreichte ihr ein Glückwunschschrei» i ben bes Kreisschulamtes. OrtsarunnenlMter Schepp I übermittelt der Jubilarin Glückwünsche im Namen I

Marktverlegung

für den Diehgroßmarkt in Gießen.

Der Vorsitzende des Viehwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau hat folgende Marktverlegung für den Diehgroßmarkt in Gießen angeordnet:

In Gießen fällt der Markt am Dienstag, dem 19. April, aus. Dafür wird ein Markt auf Mittwoch, den 20. April, festgesetzt. Anlieferungstag ist der Vortag des Markttages. Anlieferungs- und Markt­zeiten sind die gleichen wie bisher.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 8. April. Die Börje blieb am Aktienmarkt fest. Zwar erstreckt sich das Publikumsinteresse weiterhin auf Spezialwerte, ins­besondere auf solche, bei denen die Abschlüsse noch hevorstehen, doch erhielten auch bie übrigen Markt­gebiete weiterhin einige Anregung. Das Geschäft hat im ganzen noch keine durchgreifende Belebung erfahren, immerhin sind die Umsätze bei verschiede­nen Werten beachtlich. Im Vordergrund standen heute am Elektromarkt Lahmeyer auf ben großen Auftrag in Vorarlberg; sie erschienen zunächst mit dem Plus-Zeichen und wurden auf 135 (129,75) geschätzt. Lebhaft waren AEG. mit 121 bis 122,50 (120,50), RWE., Licht und Kraft und Bekula lagen behauptet. Weiter fest waren sodann Westdeutsche Kaufhof mit 106 (104,75), ebenso setzten Metall- aesellschaft chre Steigerung auf 145,50 bis 146 (144,50) fort. An den übrigen Marktgebieten hielten sich die Erhöhungen meist unter 0,50 v. H., Aschaf­fenburger Zellstoff gewannen 1 v. H. auf 143. Et­was niedriger lagen von Chemiewerten Th. Gold­schmidt mit .148,50 (149,25).

Am Rentenmarkt hat sich das Geschäft kaum gehoben. Reichsaltbesitz mit 132,95 (133) be­hauptet, im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung 5 Pfennig höher mit 96,35. Am Pfandbriefmarkt blieb es bei dem seitherigen Zustand, ba der starken

auf 124,75, Moenus unverändert 133, Adlerwerke nicht ganz behauptet mit 123,65 (123,75). Don Elekrowerten waren RWE. weiter erhöht auf 126,50 (126,25), AEG. unverändert 122,50 und Gesfürel j mit 151. Lahmeyer waren in Reaktion auf die starke Steigerung angeboten und wurden mit 138 geschätzt gegenüber einem Höchstkurs in Berlin von 139,25. Montanpapiere konnten sich gut behaupten, Verein. Stahl 111,40 (111,25), Mannesmann 117,50, Buderus 119,50 (119), Deutsche Erdöl 142,75, nur Ilse Genuß 146,50 (147). Sonst notierten u. a. IG. Farben mit 160,75 (161), Conti-Gummi mit 215,25 (215,75), AG. für Verkehr mit 140,25 (140,50), Holzmann mit 164 (163,50), VDM mit 175,50, Reichsbank mit 198,50. Am Rentenmarkt notierten Reichsaltbesitz mit 132,95, 6 o. H. ;3Q. Farben mit 129,50, 5 v. H. Gelsenkirchen Berg mit 103, 5 v. H. Mansfeld mit 103 (102,90), 5,50 v. H. Frankfurter Hyp. Liquid, mit 101,50 (101,40) und 5,50 v. H. Meininger Liquid, mit 101,65 (101,70), Kommunal-Umschuldung unverändert 96,35.