Ausgabe 
9.4.1938
 
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Ur. 84 viertes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

y./w. April 1958

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Frohe Menschen nach rechter Arbeit

DerKdF."-Sportlehrer erteilt Boxunterricht.

Mit .Kraft durch Freude": Fröhliche Gymnastik.

Reisen und Wandern! Man lernt deutschesLand lieben.

Ruhe, Berge. Sonne und Schnee durchKdF." für jedermann erschlossen.

.Schönheit der Arbeit": Rotationsmaschine und Blumenschmuck.

Werkskonzert bei Schunk & Ebe. Der Werkchor singt.

Bordspiel bei einer .KdF."°Seereise4

Das Volksfest mitKdF.". Das Schifferklaoier darf nicht fehles

den z. B. fünf Kameradschaftshäuser errichtet, drei begonnen und sechs projektiert.

die Zahl aller Fahrten sogar auf 10 340 mit 1171171 Teilnehmern. Das sind außerordentlich respektable Zahlen!

Reben der Erschließung aller Möglichkeiten zum Kennenlernen der deutschen Heimat und fremder Länder als neue Kraftquelle für die Arbeit ist die RSG.Kraft durch Freude" aber auch bemüht, durch fortlaufende Pflege des'S Ports im Kreise von Teilnehmern bestimmter Sportarten, oder auf

(Aufnahmen: [6]KdF."-Gauarchiv; s2j Neuner, Gießener Anzeiger.)

Mit allem Eifer bemüht sich die NSG. »Kraft durch Freude" ferner, die Volksgenossen in den Landorten an den Annehmlichkeiten eines frohen Lebensgenusses nach der Erfüllung schwerer Arbeitspflichten teilnehmen zu lassen. So istKdF." z. B. bemüht, gute Schauspielkunst durch einwand­freie Wanderbühnen hinauszutragen in die Dörfer, dort die bodenständige schöne Feier- abendgestaltung zu wecken und auszubauen, Dorfgemeinschaftsabende mit gutem Ge­halt zu veranstalten und unter sachkundiger Be­treuung immer wieder in den Mittelpunkt des Ge­meinschaftslebens zu stellen, offene Sing- a b e n d e unter Beteiligung aller Volksgenossen mit sachverständiger Anleitung möglichst oft zu ver­anlassen, die Pflege der Volkstumsbräuche durch Volkstumsgruppen und viele andere Bildungs­und Unterhaltungsmöglichkeiten als gute Mittel zur Entspannung nach anstrengender Arbeit anzuwen­den. In steigendem Maße findet denn auch dieser Teil derKdF."-Arbeit die Anerkennung aller Volks­genossen in Stadt und Land

Auf diesem Gebiete kommen namentlich auch in unserer engeren Heimat bodenständige Kräfte zu guter Wirksamkeit. Wie stark der Widerhall dieses Schaffens ist, wird eindrucksvoll dadurch bewiesen, daß im Jahre 1933 im Gau Hessen-Nassau insge­samt 2 526 395 Besucher die 5402 Veranstaltungen der AbteilungenFeierabend" undVolksbildungs­werk" der KdF. besuchten.

Die Arbeit von KdF. gilt aber nicht nur der Ur» laudsfreizeit und der Erhaltung der körperlichen Gesundheit des schaffenden Menschen. Ebenso gilt sie der Verschönerung der Arbeits­plätze, an denen alle Schaffenden ja die meiste Zeit ihres Lebens verbringen. In der Tat gibt es auf diesem Gebiete noch viel zu tun. Nicht immer braucht man zur Verschönerung des Arbeits­platzes große Geldaufwendungen zu machen. Eine hübsche Auswahl von Blumen, ein freundlicher, heller Anstrich der Wände, ausreichende Größe der Fenster und Sauberkeit der Scheiben zum besten Eintritt von Licht und Luft in die Arbeitsräume, nette Ausgestaltung der Freizeiträume, gefällige gärtnerische Herrichtung freier Flächen inmitten der Gebäudegruppen eines Betriebes, Pflanzung schöner und frohwüchsiger Bäume oder Hecken, alles das und noch mancherlei weitere Maßnahmen auf die­ser Ebene sind gute Mittel zur Verschönerung der Arbeitsplätze. KdF. strebt auch hier nach den best­möglichen Ergebnissen. Dabei gilt es als selbst­verständlich, daß die Arbeitskameraden selbst mit­helfen und vor allem in der Pflege, der Verschöne­rungen eifrig tätig sind, damit nicht nur geschaffen, sondern auch erhalten und ausgebaut wird. In die­ses KapitelSchönheit der Arbeit" fällt na­türlich auch die Schaffung einwandfreier Betriebs­und Aufenthaltsräume und, soweit die Lage der örtlichen Verhältnisse es ermöglicht, die Errichtung von Kameradschaftshäusern. Soweit zahlenmäßig er­faßbar, wurden im vorigen Jahre in den Betrie­ben des Rhein-Main-Gebietes 2 519 280 Mark im Sinne der Tätigkeit des AmtesSchönheit der Arbeit" aufgewandt. Allein im Jahre 1937 wur­

der Grundlage von Betriebssportgemeinschaften dem Wohle der schaffenden Arbeitskameraden förderlich zu sein. Diesem Ziele dienen Sportkurfe und Wan­derungen in besonderem Maße. Die Sportämter von MF. leisten hier eine Aufbauarbeit im Dienste unserer Volksgemeinschaft, die der höchsten Aner­kennung wert ist. Als eindrucksvolle Zeugen für das segensreiche Wirken auf diesem Gebiete wiederum nur einige Zahlen: Im letzten Jahre wurden im Kreise Gießen vom KdF.-Sportamt rund 60000 Besucher gezählt. Im Gau Hessen- Nassau nahmen im Jahre 1937 insgesamt 519 451 Teilnehmer in 17 424 Sportkursen diese schöne Einrichtung von KdF. in Anspruch.

So sehen wir denn auf vielen Lebensgebieten der schaffenden deutschen Menschen die Betreuung durch die NSG.Kraft durch Freude" in vorbildlichster Art am Werk. Und wir wissen und erinnern uns dabei immer wieder, daß auch dieses Werk zum Wohle der schaffenden deutschen Menschen und damit zum Besten der ganzen deutschen Nation nur dem Führerzu danken ist. Diesem Dank wollen wir am 10. April durch unser I a in gebührender Weise Ausdruck geben! B.

Eine neue verheißungsvolle Einrichtung hat die Gießener Dienststelle der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" gerade jetzt wieder für Urlaubs- fahrten deutscher Arbeiter unserer engeren Heimat geschaffen. Auf ihre Veranlassung und unter ihrer Mitwirkung besteht von jetzt ab in einem großen Betrieb des Gießener Wirtschaftsbezirks eine Kameradschafts - Reisekasse der Gefolg­schaft dieses Betriebes, in die jedes Gefolgschafts- Mitglied monatlich einen Stundenlohn einzahlt. Da­durch wird es ermöglicht, daß in jedem Jahre 300 Arbeitskameraden dieses Betriebes eine Urlaubs­reife mitKraft durch Freude" machen können, bei der jedem Urlaubsfahrer ein Betraa von etwa 50 Mark für Reife und Taschengeld zur Ver­fügung steht. Es wird angestrebt, dahin zu kommen, daß in diesem Betrieb mit Hilfe der Kameradschafts- Reisekasse die gesamte Betriebsgefolgschaft im Ver­laufe von drei Jahren wenigstens einmal eine Urlaubsfahrt mit KdF. machen kann. Weiterhin besteht bei KdF. das Bestreben, auch an anderen Arbeitsstätten derartige Einrichtungen ins Leben zu rufen und überall möglichst dahin zu gelangen, daß neben den Leistungen der Betrjebsgefolgschaft auch die Betriebsführung einen entsprechenden An­teil zum Vorteil ihrer Gefolgschaftsmitglieder in diese Kasse einzahlt.

Welchen Umfang die Urlaubssahrten mit KdF." in den wenigen Jahren ihres Bestehens schon erreicht haben, zeigen als Beispiel einige wenige Zahlen: Im Kreis Gießen wurden allein im letzten Jahre rund 12 000 Fahrtteilneh­mer gezählt. Im Gau Hessen-Nassau wur­den allein im vergangenen Jahre 194 Urlaubsfahr­ten mit 48 401 Arbeitskameraden als Teilnehmern veranstaltet. Unter Hinzuzählung der Eintags- und Wochenendfahrten beläuft sich im Gau Hessen-Nassau

dieser Mission beauftragte der Führer den Reichs- arganisationsleiter der Partei und Leiter der Deut­schen Arbeitsfront Dr. Ley bereits im Jahre 1933 mit der Gründung der NS.-GemeinschaftKrafl I» urch Freud e".

Mit dieser Organisation, allenthalben kurzweg MF. genannt, betrat die nationalsozialistische Be­wegung im Jahre 1933 Neuland. Mit unermüd­licher Schaffenskraft hat KdF. seitdem eine Breiten- mnb Tiefenarbeit geleistet, die den schaffenden deut- chen Menschen alle kulturellen Werte unteres Lölkes in reichem Maße erschlossen hat und durch >ie KdF. ein aus dem Leben unseres Volkes nicht mehr fortzudenkender Begriff für frohe Arbeit und rür heiteren Lebensgenuß durch diese Arbeit ge­worden ist. Man kann sehr gut verstehen, daß dieses großartige, mit dem deutschen Arbeiter unlösbar »erdundene Werk, das mit Ausnahme von Ita­lien nirgendwo in der Welt seinesgleichen hat, immer mehr die Aufmerksamkeit und die hohe Wertschätzung aller wahrhaft sozialistisch denkenden ' Menschen findet, daß es bei den Arbeitern anderer Völker die Sehnsucht nach gleicher kameradschaft­licher Betreuung immer lebendiger werden läßt \ lind daß es den Ruhm des nationalsozialistischen Deutschlands, in vorbildlichster Art um das Wohl und das Glück des Arbeiters der Stirn und der Faust besorgt zu fein, hinausstrahlen läßt in alle Welt.

Arbeit und Brot für alle schaffensfähigen deut­schen Menschen immer wieder zu erschließen und au erhalten das war eine der ersten großen Aufgaben, die der Führer bei seinem Ausbauwerk sofort in Angriff nahm. Wie vollkommen ihm die Erfüllung dieser Ausgabe gelungen ist, wissen wir alle. Im Zusammenhang mit der Arbeits­beschaffung stellte der Führer alsbald eine zweite große Ausgabe zur Lösung in den Vordergrund: nämlich dem schassenden Menschen zu seiner Arbeit auch die Freude zu ? e b e n, aus der immer wieder neue Antriebs­raft zu eifrigem Schaffen erwächst. Zur Erfüllung

Wenn wir in unserer engeren Heimat Umschau halten und dabei die Zeit vor 1933 in Betracht ziehen, so wird uns allen der grundstürzende Wandel der Dinge im Leben des deutschen Arbei- lers eindringlich klar. Einst war es beifpiels- 1 weife dem Volksgenossen mit kleinem Ein­kommen nur selten oder überhaupt nicht möglich, t»as Theater zu besuchen: heute bietet ihmKraft , k»urch Freude" die Möglichkeit, für ein bescheidenes Eintrittsgeld die gute Kunst der deutschen Theater kennenzulernen. Einst war es eine Selten­heit, gehaltvolle und lehrreiche Vorträge geistig hoch- iehender Menschen dem sogenannten kleinen Manne ,u bieten; heute stehen dankKraft durch Freude" aud) diese Bildungsmöglichkeiten den Volksgenossen mit kleinem Geldbeutel ohne weiteres offen.

Emst mußten die meisten Volksgenossen soweit lie durch tarifliche Bestimmungen vor der Macht- ibernahme überhaupt Urlaub genossen sich so gut roie möglich daheim die Zeit vertreiben, wobei ein schrebergärlchen für viele schon ein besonderer Belitz war. heule steht allen diesen schäftenden deut- idjen Menschen in den Einrichtungen vonKraft Lurch Freude" die Möglichkeit offen, nicht nur in ber Heimat tagelang herrliche Wanderungen zu imternehmen. sondern auch auf deutschen Flüssen Lie Schönheiten der Wasserreise zu genießen, flut deutschen -schiffen die Meere zu befahren und ondere Länder und Völker kennenzulernen, mit der Bahn an herrlichen Reisen m Gemeinschaft Mit gleichgesinnten deutschen Menschen teilzunehmen, über den Urlaub hinaus oft an Sonntagen in OZememschaftsfahrten mft Kraftomnibussen immer wieder die deutsche Heimat kennenzulernen und zu erleben.