Ausgabe 
9.3.1938
 
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Oer Alte Kaiser

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tigkeit der bürgerlichen Meinung über die Armee und deren Offiziere und die Abneigung gegen militärische Vorlagen und Ausgaben."

Zu all den Problemen, vor denen tn Spanien der ausländische Besucher steht, wo ihm alles anders erscheint als in seiner eigenen Heimat, weil sich eberr diese Probleme in ihrer Bedeutung und ihren Wurzeln nur aus spanischem Blut heraus ganz er­fassen lassen, zu all dem Ringen um diese Probleme, das der ausländische Beobachter wohl spürt, kann der aufrichtige Freund Spaniens nur den heißen Wunsch aussprechen, der ihn beseelt, wenn er das Land und seine Menschen kennt:Arriba Espana Vorwärts Aufwärts Spanien!"

Der polnische Außenminister B e tf wohnte in Rom auf dem Forum Mussolini mit Außenminister Graf Ciano und Parteisekretär Starace militärischen und sportlichen Hebungen der Kadetten bei. Um 12 Uhr wurde der polnische Außenminister und seine Gemahlin vom Kaiser und König empfangen und nahmen anschließend im Quiri- nal an einem Frühstück teil. Abends veranstaltete Graf Ciano ein Festbankett.

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Spanische Reife.

Don unserem Sonderberichterstatter W. E. Freiherr von Medem.

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VI. Probleme.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Salamanca, Ende Februar 1938.

zu prüfen.

An der sozial-revolutionären Stoßkraft der Falangebewegung aber wird die Entscheidung in der Kirchenfrag-e, nach welcher Seite sie auch fallen mag, nichts ändern und hemmen dürfen. Denn diese lebendige Stoßkraft ist der Garant einer glück­lichen, weil sozial befriedeten Zukunft des spanischen Volkes. Diese Stoßkraft ist aus spanischem Blute, aus der stolzen Vergangenheit und der furchtbaren Prüfung der Gegenwart Spaniens gekommen. Diese Stoßkraft wird darum die spanische Volks« gemeinschaft mit der dem spanischen Menschen allein eigenen Ausdrucksform gebären.

Wenn die deutsche nationalsozialistische Bewegung in den schweren Wehen dieses Geburtsaktes mit ihrer Freundschaft bei dem nationalen spanischen Volke steht, -dann entspricht das einfach der Ge­sinnung ihrer Weltanschauung, die nicht nur das soziale Glück des eigenen Volkes, sondern auch ein starkes, gesundes Volkstum der anderen wünschen muß. Das ist vielleicht schwer begreiflich für alle Liberale, die bei ihren politischen Taktiken auch die Schwäche, ja die Agonie anderer Völker als Ge­winn in ihre Geschästsbilanzen einsetzen und die nicht wissen können, daß es ein Vorrecht der Jugend, auch junger Völker ist, aus der Fülle eige­ner Kraft etwas Gutes nur um des Guten und Gerechten und nicht um des eigenen Vorteils willen zu tun»

beiden letzteren selbst den militärischen Oberbefehl übernommen hatte.

Es war der schöne und verdiente Lohn Wil­helms I., der den zuerst von Friedrich dem Großen gehegten Gedanken, daß es Preußens Aufgabe fei, eine neue deutsche Einigung zu schaffen, nie aus dem Auge verloren hat, daß er sich unter dem jubelnden Zuruf der Vertreter aller deutschen Stämme am 18. Januar 1871 die Kaiserkrone aufs Haupt setzen und ein neues Deutsches Reich gründen konnte. Dieses Reich versuchte er, in treuer Zusam­menarbeit mit seinem Kanzler, dem Fürsten Bis­marck, durch Verträge mit Rußland, mit Oesterreich und mit Italien sowie durch eine großzügige Sozial­gesetzgebung im Innern zu sichern. Es ist nicht ihre, sondern die Schuld schwächerer Nachfolger, wenn diese Sicherung nicht gelang. Bis in seine Todesstunde hinein beschäftigte den Alten Kaiser, auf dessen ehr- würdige Gestalt das ganze deutsche Volk voll Liebe und die Welt voller Achtung sah, die Sorge um den Bestand des Reiches. Diese Todesstunde, in der außer der Familie die getreuesten Mitarbeiter Bismarck und Moltke das Sterbelager umstanden, schildert Bismarck ergreifend am Ende seinerGedanken und Erinnerungen".

Wenn Bismarck in Erinnerung an fein Verhältnis zu feinem alten Kaiser und Herrn die Worte Treue um Treue" gebraucht, so klingen diese Worte als Mahnung über alle Zeiten, das Reich und seinen Führer nicht zu verlassen. Wir verstehen heute besonders, was es heißt, wenn Bismarck von dem alten Kaiser sagte:Er war eine von den fürstlichen Gestalten, in Seele und Körper, deren Eigenschaften mehr des Herzens als des Verstandes die im ger­manischen Charakter hin und wieder vorkommende Hingebung ihrer Diener und Anhänger auf Tod und Leben erklären." Das WortTreue um Treue" des wie auf dem Grabe Bismarcks steht treuen deutschen Dieners Kaiser Wilhelms I." soll uns allen eine Mahnung sein, dem Gründer und Führer des Dritten Deutschen Reiches unverbrüch­liche Treue zu halten!

Nach dem Tode Friedrich Wilhelms III. erhielt Prinz Wilhelm als mutmaßlicher Nachfolger seines kinderlosen Bruders, König Friedrich Wilhelms IV., I den TitelPrinz von Preußen" und wurde bald darauf zum General der Infanterie befördert. In den Jahren innerer Unruhen, die nicht mir Preu­ßen, sondern auch die übrigen deutschen Staaten bewegten, war Prinz Wilhelm auf feiten derjenigen, die nach einer d e uts chen Einigung strebten und befürwortete im Hinblick auf die innere Entwicklung Preußens auch die Schaffung einer konstitutionellen Monarchie. Er war sich dar­über klar, daß die Lösung der deutschen Frage ein starkes Preußen zur Voraussetzung hatte, und daß dieses wiederum weder ohne eine gefestigte und schlagkräftige Armee, noch ohne eine zielsichere Führung durch den Träger der Krone möglich war. Es war erklärlich, daß nach Jahrzehnten richtungloser Außenpolitik Preu­ßens und reaktionärer Entwicklung im Innern des Staates niemand im preußischen Volke recht daran glauben wollte, daß gerade der Prinz von Preußen bei seinen Forderungen nach der Sicherung der Armee und der Aufrechterhaltung der Macht der Krone Preußens deutscheAufgaben im Auge hatte. Es war verständlich aber es war für den Prinzen zugleich eine Tragik, unter der er durch die Konfliktsjahre mit dem preußischen Abgeord­nete nhause hindurch bis nach dem Kriege von 1866 zu leiden haben sollte. In den Tagen der März­revolution 1848 ging der Haß der verletzten Oeffenti

Amerikas Vordringen in der Güdsee.

Mit den Neuseeländern im Wettlauf um die Phönix-Inseln.

Washington, 8. März. (DNB.) Der Streit um die Südseeinseln Kanton und Enderbury hat sich zu einer Art W ettlau f zwischen den Amerikanern und den Neuseeländern, denen die britische Regierung die Auseinander­setzung mit den Vereinigten Staaten überlassen hat, entwickelt. Siedler aus Hawai, die auf einem amerikanischen Regierungsdampfer aufgebrochen waren, um die beiden kleinen Koralleneilande für die Vereinigten Staaten in Besitz zu nehmen, sind bereits auf Kanton und Ender­bury gelandet und haben Wasser und Nah­rungsmittel für sechs Monate erhalten. Inzwischen sind aber auch einige Neuseeländer er­schienen, die sich ebenfalls auf den Inseln an­siedeln wollen.

Staatssekretär Hüll erklärte, daß die britische Regierung den amerikanischen Standpunkt kenne. Amerika habe stets die Entdeckung eines Ge­biets als Rechtsanspruch betrachtet. Viele Inseln im südlichen Teil des Stillen Ozeans seien gegen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts von amerikanischen Segelschiffen besucht und be­nutzt worden, insbesondere als Basis für den Wal­fischfang und die Guano-Ausbeute. Eine derartige Benutzung sei zusätzlich wichtig für die Begrün­dung eines Rechtsanspruchs. Es handele sich bei den Meinungsverschiedenheiten Englands um viele Inseln, die Amerika als unter amerika­nische Flagge gehörig beanspruche, weil sie von den Vereinigten Staaten entdeckt und benutzt, von anderen Mächten aber nicht be­nutzt worden seien. Der einzige Grund also, wes­halb Präsident Roosevelt jetzt Kanton und Ender­bury unter die Verwaltung des Innenministeriums gestellt wissen will und damit für Amerika rekla­miert habe, sei der amerikanische Handel. Er glaube sicher, daß die Differenzen mit der briti­schen Regierung in freundschaftlicher Weise bei­gelegt werden.

Kanton und Enderbury gehören zu der bislang auf den Karten als britischen Besitz bezeichneten Gruppe der P h ö n i x - I n s e l n , die auf halbem Wege von Hawai nach Australien südlich des Aequa- tors liegt. Die Vereinigten Staaten haben schon 1934 neben der nördlicher gelegenen Insel Wake auch die Phönix-Inseln Howland und Baker und die östlich davon gelegene Insel Jarvis für sich be­ansprucht und in der Folgezeit als Flugzeng­st ü tz p u n k t e ausgebaut. Das dürste auch in Wahrheit das Schicksal der jetzt in Besitz genom­menen Inseln sein. Die Annektion gehört in den see- und luftstrategischen Aufmarschplan gegen Ja­pan. Heber eine lang ausgedehnte Kette kleiner In­seln wollen die Vereinigten Staaten bis in d i e Landmassen des Südpolargebietes vorstoßen, wo sie auf Grund ihrer Entdeckungsfahr­ten ein Gebiet von der doppelten Größe Deutsch­lands beanspruchen. Praktisch soll also von den Hawai-Jnseln über den Aequator durch die ^Insel­welt des südlichen Stillen Ozeans ein Gürtel von Flug- und Oelstationen bis in die Reichweite des Südpolargebietes angelegt werden..

Japan rüstet

für die Olympischen Spiele 1940.

Kairo, 9. März. (DNB.) Den alarmierenden Auslandsnachrichten, die sich gegen die Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio aussprechen, trat Professor Kano, der Führer der japani­schen Olympia-Delegation, die zur Teil­nahme am Olympischen Kongreß in Kairo weilt, scharf entgegen. Professor Kano erklärte, daß an der Austragung der 12. Olympischen Spiele 1940 in Tokio keine Zweifel mehr bestehen könnten. Das gesamte japanische Volk mit seinen rund 80 Millionen Einwohnern warte auf den Tag, an

Nation teilnehmen können, soziale Hilfe als Verpflichtung der Gesamtheit. Das ist am Maßstab der spanischen Vergangenheit gemessen revolutionär und ist zugleich eine Vertiefung und Neubelebung der Religion. An der demnächst in Kraft tretenden Carta del Trabajo wird man erkennen, welches Tempo und welchen Weg die sozialreformatorische Entwicklung einschlägt. Die Vertretung der Ar­beiterschaft wird im Rahmen der geplanten ständi­schen Verfassung, die den Parlamentarismus ab­lösen, soll, syndikalistisch sein.

Die Falange sieht als vordringlichste Aufgabe die Agrarreform an. Während in Mittel- und be» anders in Südspanien der Boden in zu große Latifundien aufgeteilt ist, ist er in Nordspanien in zu kleine, unwirtschaftliche Minofundien zersplittert, o daß die Kleinbauern des Nordens oft zur Aus­sonderung getrieben wurden. Hier einen gerechten ozialen Ausgleich zu schaffen, ist Aufgabe der Agrarreform, ebenso bie soziale Besserstellung der Landarbeiter.

Mit der Agrarreform hängt eng die Schulfrage zusammen. Theoretisch gibt es in Spanien den Schulzwang. Praktisch verhindern seine Durch­führung die Entfernungen der ländlichen Siedlun­gen und die Armut der Landbevölkerung (Kinder- arbeit). Mit der Schulfrage ist das für Spanien besonders schwierige Kirchenproblem verbun­den. Die Kirche nahm sich in der Vergangenheit der höheren Schulen an, während sie der allgemeinen Volksschule uninteressierter gegenüberstand. Die Zahl der Analphabeten ist in Spanien noch sehr hoch. Der Kampf um die Kirchenfrage geht lange zurück. Es fei nur an die Auseinandersetzungen der Königin Isabella mit spanischen Kirchenfürsten er­innert. Der Kampf um den Kirchenbesitz, dietote Hand", beginnt schon Ende des 18. Jahrhunderts, wo Caspar Melchior de Jovellaurs seine dann auf den Index gekommene Streitschrift schrieb. Vor etwa 80 Jahren wurde der Kirchenbesitz mit der reforma Mendizabel theoretisch säkularisiert. Der freiwerdende Boden ging aber lediglich in den Be- itz des kaufkräfttgen Großgrundbesitzes über. Gegen diese Reform argumentierte der vor 20 Jahren verstorbene Gelehrte Menündez P e l a g o , dessen Werke heute in katholischen Kreisen wiener in den Vordergrund geschoben werden. Der Jesuitenorden wurde theoretisch 1931 aufgelöst und enteignet. Seine höheren Schulen übernahm der Staat. Auch in anderen Fragen gab es in der Vergangenheit Spannungen zwischen Staat und Kirche. Es sei nur an die Beteiligung gewisser Geistlicher an dem Separatismus der Katalanen und Basken erinnert.

Spanien kennt nur die katholische Kirche. Das Volk hängt an der religiösen Form. Das von den Liberalen eingeführte Scheidungsgesetz wurde z. B. gerade in den ärmsten Schichten abgelehnt. Die Frage, ob die Schwierigkeiten der Vergangenheit besser zu beheben sind durch eine Trennung Kirche und Staat oder durch die Verpflichtung der Kirche an den Staat als Staatskirche, etwa nach öster­reichischem Verfassungsmuster und mit dem Gegen­gewicht einer einzigen, den Staat polittsch tragenden Partei, wird hin und her erwogen. Der elementare Haßausbruch der Bevölkerung in Rotspanien 1936 gegen die Kirche wird das nationale, soziale Spa­nien veranlassen, das Problem des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat besonders tiefschürfend

Vorbild sein. Als auf den Zusammenbruch Preu­ßens 1806 die preußische Erhebung 1813 folgte, schlug das junge Soldatenherz des Prinzen so laut, daß ihm der Vater schließlich im November 1813 erlaubte, ihn auf dem Feldzug nach Frankreich zu begleiten. Auf dem Schlachtfeld von Bar-sur-Aube wurde dem Prinzen am 26. Februar 1814 für einen kühnen Adjutantenritt das Eiserne Kreuz an die Brust geheftet. Am 31. März 1814 zog der junge Prinz mit preußischen Truppen in Paris ein. Nach Beendigung der Befreiungskriege begann der Prinz feine erfolgreiche Friedenslaufbahn in der Armee. Wesentliche Abschnitte dieser Laufbahn waren er­reicht, als er 1818 als Generalmajor das Kom­mando einer Garde-Jnfanteriebrigade, 1820 den Oberbefehl über die 1. Garde-Division und 1825 als Generalleutnant die Führung des Gardekorps übernahm. Mit außerordentlicher Hingabe widmete er sich seinen militärischen Aufgaben. 1829 heiratete Prinz Wilhelm die Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar, mit deren Schwester Maria sein jüngerer Bruder, Prinz Karl, verheiratet war. 1831 wurde Prinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Friedrich, und 1838 die Prinzessin Luise, die spätere Großherzogin von Baden, geboren.

dem es zeigen könne, wasNipponausdiesem Gebiete zu lei st en imstande sei. Alle Kräfte des Kaiserreiches arbeiteten daran, die Spiele zu einem riesigen Erfolge zu machen. Die n o t w en­dig e n M i t t e l seien längst von der Regierung für die vorbereitenden Arbeiten bewilligt und diese Arbeiten in vollem Gange. Der Konflikt mit China habe nicht das mindeste mit den Spielen zu tun und bedeute absolut keine Gefahr, aumal der Krieg sich mitten in chinesischem Gebiet abspiele.

Einem gewissenlosen Brunnenvergifter das Handwerk gelegt.

Luxemburg, 8. März. (DNB.) In dem FälschungsprozeßNeue Z e i t" wurde der Haupt- angetlagte Ro sselet wegen Herstellung falscher Urkunden und Gebrauch dieser Fälschungen x u drei Jahren Gefängnis, zehn Jahren Ehr­verlust und 500 Franken Buße sowie 1000 Franken Schadenersatz verurteilt. Gleichzeitig wurde Stel­lung unter Polizeiaufsicht für die Dauer von zehn Jahren verhängt. Den angeklagten Journalisten Molling sprach das Gericht frei. Die linksradikale Monatsschrift hatte, wie seinerzeit gemeldet, im Juli 1937 Dokumente veröffentlicht, diebeweisen" sollten, daß die deutsche Kolonie in Luxemburg eine verkappte Bestechungs- und Spio­nagezentrale sei, die aus einem Geheimfonds u. a. an den belgischen Rexistenführer L6on Degrelle 300 000 Franken ausgezahlt und auch an luxem­burgische Blätter und Persönlichkeiten Unterstützun­gen überwiesen hätte. Die deutsche Gefandtschaft in Luxemburg hatte die Dokumente sofort als plumpe Fälschungen bezeichnet.

Am 9. März, dem 50. Gedenktage des Todes ein nachdem der Prinz von Preußen seinem Kaiser Wilhelms I. gedenkt dl e Wehr-, erstorbenen Bruder Friedrich Wilhelm IV. als macht auf Anordnung ihres Obersten Befehls- Wilhelm I. auf den Thron folgte, fand der Habers in Appellen des Reorganisators der preußi- A^nia in dem Abgeordneten von Bismarck- schen Armee, des Wegbereiters der deutschen Eim- Schönhausen seinen treuesten Helfer und Diener, gung. Mit der Wehrmacht werden sich alle alten benen Ireue nod) über sein Grab reichen sollte. Das Soldaten, wird sich unser ganzes, zum S olz auf einzigartige Vertrauensverhältnis zwischen beiden seine Männern, das in seiner Beispielhaftigkeit sowohl im

dankbarer Verehrung desAlten Kaiftrs ennne n. nfleren aut ba5 Verhältnis des Königs und späteren lieber Den als zweiten Sohn Friedrich Wil' g Kriegsminister von Roon und

Helms III. und der Königin Luise am 22. Dtarz jeinem Generalstabschef Generalfeldmarschall von geborenen Pnn^en Wilhelm s^e !^ne Mutter im I 0 11 f e wie im weiteren auf das Verhältnis zwi- Jahre 1810.Einfach, bieder und verständig . Diese einem deutschen Stabschef und seinen Mitarbei- W°et« über Einen dreizehnjährigen Ju^en klingen, l^ jn un rmrtte, war eine wesentliche

wenn man an den Weg eines komglich-n Prinzen ^rnuslekunn für £ 8 , undänß-r-

denkt, fast abfprechend; sie sind aber ans dem nur ^arausfetzung für die ge«en me.e innere una augere der Mutter möglichen tiefen Verständnis für ihr Widerstande in den Kriegen 1864, 1866 unö 1870/71 sagen um nichts mehr und durchgeAte d - u ich ° , gu n g ,Nur der preu.

um nichts weniger, als was die Anlagen dieses Asche Ministerpräsident von Bismarck war in der mnrron Nrin-ren mirklick mären Er war einfach" Lage, den noch m der Vorstellung des alten Deut- 9n>ir können heute auch sagen: Er hatte eine schen Reiches unter österreichischer Führung lebenden beispielhafte Schlichtheit; er warbieder" - preußischen Monarchen davon zu überzeugen, daß wir müssen für dieses uns in seiner ehrenden Be- ^er gordische Knoten deutscher Zustande sich nicht deutuna verlorengegangene Wort heute sagen: Er in Liebe dualistisch losen ließ, sondern nur militärisch war bis ins Kleinst- z u v e r l ä s s i g u n d t r - u ; z ° r h a u ° n werden kannte . Er war es, der den m er war verständig" hier können wir unser den Tagen des Kanslikthahepunktes tenen eigenen höchstes Lob und unseren tiefften Dank aussprechen, Rücktritt erwägenden König aus einer Bahnfahrt von menn wir heute sagen: Er ernannte die A u f -1 Jüterbog nach Berlin bei dem Portepee des preu- aab en seiner Zeit und war groß genug, ßischen Offiziers fassen durfte, und iyn zum D urch- größere Mitarbeiter neben sich zu ertragen und halten bewegen konnte. Aus diesem Erlebnis her- ihnen die Lösung der Aufgaben seiner Zeit anzu- aus konnte Bismarck später über seinen kaiserlichen vertrauen. Herrn sagen:Wenn er überzeugt war, daß

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Wenn die «Sturmflut den Deich durchbricht und das ganze Land zu vernichten droht, dann kommen alle, die es angeht und unterstellen sich dem, der Dämme gegen die Katastrophe aufroirft, ohne dar­an zu denken, welche Familienzwistigkeiten sie gestern noch trennte. Eine Diskussion über das Warum" undWofür" erübrigt sich angesichts der Lage. So tarnen Ende Juli 1936 Falangisten und Monarchisten zusammen. Dämme gegen den ausbrechenden Bolschewismus, der schon mit Waffen und Fackeln, und wahnsinnigen Menschen durch das Land rast, kann nur der aufwerfen, der die Waffe handhaben und Männer zu führen ver­steht: der Soldat. So rafften in Spanien über­all, wo es noch möglich war, Offiziere, Generäle, Falangeführer wehrfähige Männer zusammen und handelten. Dann übernahm einer, der Stärkste, die Führung des Ganzen: General Franco.

Als die Dämme nach vorwärts geschoben waren und immer mehr Land der roten Flut abgerungen wurde, tauchte auch die Frage auf: Wofür. Das war im Baltikum genau so, nur unter anderen, schwierigeren Verhältnissen. Denn da standen in einer Koalition: die besitzlose lettische Volksmasse, soweit sie antibolschewistisch war, die den Boden besitzende deutschblütige Minderheit mit den sie unterstützenden reichsdeutschen Freikorps und mon­archistische rechtsrussische Freiwilligenoerbände. In Spanien aber wohnen nicht drei verschiedene Rassen durcheinander. Spanien ist rassisch eine Ein­heit. Der katalanische und baskische Separatismus, war nicht blutsmäßig bedingt. So bliebe als Er­fahrungsmaßstab von 1919 nur das soziale Problem übrig, das gewisse Aehnlichkeiten hin­sichtlich der Verteilung des Bodens in Groß- und Kleinbesitz und der sozialen Stellung des Industriearbeiters aufweist.

Der Staatschef General Franco entzog der drohenden Auseinandersetzung den Boden, indem er formal die Einheitsfront derFalange Espanola Tradicionalista de las Junias de Ofensiva priemen uerrem» Nacional-Sindicalista schaffte, in der Falangisten

S* WZ S tggj-y» E3,Ä.*-Ä Mjer Flucht erreichte. syndikalistischen Einschlag. Diese neue Regierung

Nach seiner Rückkehr aus England zeigte der ^ad) dem Willen Francos die große Aufgabe, Prinz von Preußen seine Zielklarheit und zugleich Hag Programm der Aufbauarbeit und die welt- feine menschliche Gröhe, indem er weiter voll tief- anschaulich-verfassungsmäßige Grundlage des neuen ftem Verständnis an dem die besten Deutschen er» Spaniens zu schaffen. Daß dies für Spaniens Zu­füllenden Einigungsstreben Anteil nahm und sich entscheidende Werk nicht ohne Ringen um

in keiner Weise erbittert über die ungerechte Be-1 Grundsätzliche hinter den Kulissen abgeht, ist

urteilung zeigte, die er in der preußischen und ebenso selbstverständlich wie die Aufbauschung, die deutschen Oesfentlichkeit gefunden hatte. Ebenso ent- zwangsläufige Auseinandersetzungen in den schlossen übernahm der Prinz aber auch im Juni Gesprächen der Hotelhallen erfahren.

1849 den Oberbefehl über die zur Niederwerfung j)er Falangeführer Cuesta hat gesagt, daß in der süddeutschen Revolution bestimmten Truppen, Vergangenheit alle alten Mächte, Liberale, mit denen er rasch die selbstzerstörerischen Kräfte, Monarchisten, Politische Katholiken, versagt hätten die die Pfalz und Baden bedrohten, zerstreute. Vom ^nd daß das Werk der sozialen Befriedung nur Oktober 1849 ab nahm er als ÜJlilitärgounerneur DOn den jungen national-revolutionären Falange- am Rhein und in Westfalen seinen Wohnsitz in prüften geschafft werden könne. So ist alles in der Koblenz, von 1854 ab wirkte er nach seiner Er- Entwicklung, die nicht heute begonnen hat. Denn Nennung zum Generalobersten mit dem Rang eines Probleme, die jetzt ihre Lösung finden müssen, Generalfeldmarschalls als Gouverneur der Festung hoben schon vor 1936 die Besten des Landes leiden- in Mainz. schaftlich bewegt und zum persönlichen Einsatz ver-

Der 60jährige Prinz von Preußen wurde während anlaßt. v .

der Erkrankung König Friedrich Wilhelms IV. 1857 Als der junge Antonio P r i m o d e Rivera dessen Stellvertreter und übernahm von 1858 ab aus der Jntelligenzschicht Spaniens die Aktivisten die Regentschaft. Sein von 1858 datierender in seiner Falange sammelte und sie mit den 1931 Erlaß über seine Regierungsgrundsätze, in denen auch in Valladolid gegründeten J. O. N. S. 3ur F. E. de die Förderung der deutschen Einigungsbestrebungen las J. O. N. S. verschmolz, um die brennende soziale eine entscheidende Rolle spielte, fanden weithin gro- Frage national, d. h. im Gegensatz zu Marxl- ßen Anklang. Uebersehen wurde jedoch zunächst die sten und Anarchisten und im Gegensatz zu dem Forderung nach einer Heeresreform und den auch in Spanien irrsinnigen Parteiparlamentarls- für sie benötigten Mitteln. Die von dem Prinzen mus zu lösen, begann er mit einer Gruppe sozial- Wilhelm als Regenten durchgesetzte Heeresorganisa- nationalistischer Revolutionäre, die nach ihrer Her- tion führte zu dem einschneidenden Konflikt mit dem fünft fast alle Senores,Herren", waren, das Ver- Preußifchen Abgeordnetenhaus, das 1860 die Be- trauen der Arbeiterschaft zu erwerben. Es gelang willigung der Kosten ablehnte. Der Regent stand vor ihm damit die erste soziale Tat der Ueberbruckung der Notwendigkeit was in Preußen seit den Tagen von Klassengegensätzen. Auch die 2lrbeito: suhlten Friedrichs des Großen nicht mehr der Fall gewesen sich von ihren eigenen Führern, diesich in den war, wieder selbständig königliche Politik, verschiedensten marxistischen, anarchistischen, kom- unb vor allem Außenpolitik, zu betreiben. Mit wel- munistischon usw. Gruppen bekämpften, ebecho ver- chen Schwierigkeiten hierbei zu rechnen war, vermag raten, wie die Jugend der Jntelllgenzschicht von am besten das Bismarck-Wort aus denGedanken den bürgerlichen Parteigebilden. Das Ziel der und Erinnerungen" über diese Zeit zu erläutern: I Falange ist eindeutig: spaniscke Volks g e m e i n - Die königliche Autorität hatte bei uns unter dem Ischaft (Eingliederung des Arbeiters in die Volks- Mangel an Selbständigkeit und Energie unserer aus- gemeinschaft), Arbeitssicherung, ausreichende wärtigen und namentlich unserer deutschen Politik I Entlohnung, B o d e n r e f o r m, S ch u l r e f o r m, gelitten; in demselben Boden wurzelte die Hngerech-1 denn jeder Spanier soll am geistigen Leben der