Ausgabe 
8.11.1938
 
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nr.262 Erstes Blatt

188. Zahrgang

Dienstag, 8. November (938

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Jüdischer Mordanschlag aus deuischen Diplomaten in Paris.

Kevolverattentat in der deutschen Botschaft. Legationssekretär vom Rath schwer verletzt. Nach Operation Befinden noch immer sehr ernft.

Die Mordtat.

Der Attentäter sofort festgenommen.

Parts, 7. Koo. (DKB.) Aus den Cega- fionsfefrefät an der deutschen Bot­schaft in Paris, vom Rath, wurde heule morgen in seinem Dienstztmmer ein Revolver­attentat verübt. Als Täter wurde später der jüdische polnische Staatsangehörige Herschel Seibel Grynszpan feslgeslellt. Er mel­dete sich bei einem Amtsgehilfen der Botschaft und verlangte einen der Legationssekretäre zu sprechen. Er wurde darauf zu Legationsfekretär vom Rath geführt. Gleich darauf fielen in dem Zimmer des

Legationssekretär vom Rath. (Scherl-M.)

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Herrn vom Rath Schüsse, und der soeben erst ge­meldete Fremde versuchte zu flüchten. Der Amts- gehilfe der Botschaft veranlaßte daraufhin die so­fortige Festnahme des Täters nrch den vor dem Botschaftsgebäude stehenden französischen Po­lizeibeamten, der den Täter dem nächsten Polizei­kommissariat zuführte. Dort erklärte der Täler, er habe das Attentat verübt, um feine jüdischen Rasse­genossen zu rächen. Die Botschaft hat beim franzö- ,fischen Außenministerium strengste Durchfüh­rung der Untersuchung verlangt und zu- gefagt erhalten.

Legationsfekretär v o m R a t h ist in ein Kranken­haus übergeführt und in ärztliche Pflege genommen worden. Eine der beiden Kugeln streifte die haut und drang in die Schulter ein. Die dadurch hervorgerufene Verletzung ist nicht gefährlich. Die zweite Kugel dagegen drang in die Seite ein und durchschlug die Milz, weiter verletzte sie die Magenwand an zwei Stellen. Glücklicherweise ist die Wirbelsäule nicht getroffen worden. Bei der sofort vorgenommenen Operation, die Professor Baumgartner von der Klinik d'Alma durch- führte^ erwies es sich als notwendig, die Mil z zu entfernen. Die Verwundungen am Magen wurden genäht. Die Operation war infolge der Art und Stellen der Verletzungen außeror­dentlich schwierig, sie ist jedoch gut ver­laufen. Der Zustand des Verletzten bleibt, ohne zu unmittelbaren Befürchtungen Anlaß zu geben, sehr ernst.

Legationsfekretär vom Rath hat am fpäten Rach­mittag das Bewußtsein wiedererlangt, nachdem eine Bluttransfusion vorgenommen worden war. 3n den späten Abendstunden erklärte man in der deutschen Botschaft jedoch, daß nach Angabe der Aerzte der G e s u n d h e i t sz u st a n d w e i t e r h i n ernff sei.

Nur mit tiefstem Abscheu wird man die Nach­richt oon dem Mordanschlag auf den Legationssekre­tär vom Rath im Hause der deutschen Botschaft in Paris vernehmen. Ein Jude schleicht sich in der Maske des harmlosen Bittstellers in die Botschaft, um einen reiflich überlegten und vorbereiteten Ent­schluß kaltblütig auszuführen. Die ebenso feige wie hinterhältige Bluttat wirst ein grelles Schlaglicht auf die von jüdischen Emigranten trotz aller War­tungen immer noch unvermindert betriebene Hetze, öer nach der Ermordung des nationalsozialistischen Landesgruppenleiters in der Schweiz, Wilhelm Gustl off, durch den Juden David Frankfurter nun in der Person des Pariser Legationssekretärs vom Rath ein deutscher Auslandsdiplo­mat zum Opfer gefallen ist. , .

Es besteht kein Zweifel darüber, daß es sich bet mesem neuen Verbrechen wiederum um eine Demon­stration jener Kreise handelt, die aus ihrer Tod- setndfchoft gegen das nationalsozialistische Deutsch­land niemals ein hehl gemacht haben und, nachdem ihre Schlupfwinkel in Wien und Prag ausgeräuchert wurden, sich nun in Paris zusammenfinden, um von hier aus ihre skrupellose Hetze gegen das deutsche

Volk und seine Führung fortzusetzen. Wir wissen, wie sehr alle anständigen Franzosen es bedauern, daß ihre Hauptstadt unter Mißbrauch der allzu be­reitwillig gewährten Gastfreundschaft für politische Flüchtlinge zur Hochburg jener Kreise geworden ist, die die Völkerverhetzung zu ihrem täglichen Geschäft machen, während die Staatsmänner sich um einen Ausgleich bemühen und die Völker selbst soeben erst offenkundig für den Frieden demonstriert haben. Es ist offensichtlich, daß diese ihren verbrecherischen Be­mühungen so sehr abträgliche Atmosphäre den jüdi­schen Hetzern Anlaß gegeben hat, durch die Bluttat in der deutschen Botschaft erneuteinen Zwi -

schenfa 11" zu schaffen, um den Versuch zu machen, die deutsch-französischen Beziehungen zu vergiften.

Es ist selbstverständlich und die Pariser Presse gibt dem ja auch eindeutig Ausdruck, daß die Untersuchung des scheußlichen Verbrechens mit allem Nachdruck erfolgen muß und Deutschland eine Be­strafung des Verbrechers erwartet, die der Schwere seiner Tot entspricht. Ebenso klar ist es, daß Deutsch­land aus dieser neuen Schandtat des jüdischen Ver­brechergesindels Folgerungen ziehen wird, von denen auch die ausländischen Juden in Deutschland nicht ungeschoren bleiben wer­den.

Das erste Verhör.

Oie Mordwaffe Montag früh gekauft.

Der Staatsanwalt hat am Montagnachmittag den Untersuchungsrichter Tesnieres mit der gericht­lichen Untersuchung über den Mordanschlag beauf­tragt. Der ruchlose Verbrecher wird die Nacht im Polizeigefängnis verbringen, morgen dem Unter­suchungsrichter vorgeführt und bann nach einem ersten Verhör ins Gerichtsgefängnis eingeliefert werden. Inzwischen ist es der Polizei gelungen, den Waffenhändler ausfindig zu machen, der Montag früh dem Judenbengel den Revolver verkauft hat. Der Waffenhändler Carpe hat er­klärt, daß Herschel Seibel Grynszpan ihm sehr ruhig erschienen sei und über die Gründe für Den Revolver­kauf gesagt habe, er trage des öfteren größere Geld­beträge bei sich. Der Jude habe zunächst zwischen einem automatischen Revolver und einem Trommel­revolver in seiner Wahl gezögert. Auf Anraten des Waffenhändlers kaufte er bann den Trömmel- revolver, Kaliber 6,35. Uebrigens soll ber Mord­bube auf Verlangen bes Waffenhänblers einen gültigen Personalausweis unb einen P a ß vorgezeigt haben.

DerTemps" berichtet, ber Mörber habe beim Verhör erklärt, baß er von seinem Onkel Abraham Grnnszpan beherbergt wor­ben sei, ber in Der Rue bes petites Ecures Nr. 6 einen Kleiderhanbel betreibt. Ein Polizeibeamter habe bazu festgestellt, baß ber Mörber seinen On­kel am 15. August verlassen habe mit 3000 Franks, bie er von seinem Vater, ber im August aus Frankreich ausgewiesen worben sei, erhalten habe. Herschel Seibel Grynszpan war Mitte August ausgewiesen worben. Seit bem 15. August will ber Onkel seinen Neffen nicht roteber gesehen haben. Dieser erklärte (man ist allerbings überzeugt, baß

er lügt), er habe in Bois be Boulogne auf bem Seine-Quai genächtigt. Auch habe er sich kurze Zeit in Brüssel mnb in einer anberen Stabt aufgehalten, auf beren Namen er sich nicht mehr besinnen will. Er will vor etwa 14 Tagen von seiner Familie runb 3000 Frank erhalten haben. Seine Eltern, bie in­zwischen ausgewiesen worben sein sollen, leben, wie man annimmt, irgenbwo an der deutsch-polnischen Grenze.

Grynszpan soll schon nach Frankreich gekommen sein mit dem festen Vorsatz, einen Deutschen zu töten. Er soll sich im übrigen am Montagfrüh schon längere Zeit vor der deutschen Botschaft Herumge­trieben Haden. Nach einem havasdericht wollen die Polizeikommissare ferner erfahren Haden, daß die Verwandten den Mordduden heimlich und gesetz­widrig bei sich beherbergt haben. Bei ber Haus­suchung am früheren Wohnsitz bes Onkels sei eine kleine Dachkammer entbetft worben, in ber ber Verbrecher solange heimlich gewohnt habe. Der Petit Parisien" stellt fest, baß er nicht aus eigener Initiative gehandelt habe, fonbern zu biefer außerorbentlich debauerlichen Tat von interessierten jübischen Kreisen an­gestiftet worben sei, bie ihm wahrscheinlich s o - gar bie Waffe in bie hanb gebrückt hät­ten. Daß biete unerhörte Bluttat keine Affekt- Ha nblung ist, geht aus bemMatin" hervor, nach bem ber jübische Verbrecher bem Polizeikom­missar beim Verhör erklärt habe, es sei ihm barauf angekommen, irgendeinen Deutschen zu töten. Er habe auf den er ft en besten g e - schossen. Zynisch habe der Mörder hinzugesugt, er könne njir bedauern,d er nicht tot i ft".

Die pariser presse fordert verschärfte Maßnahmen gegen unerwünschte Ausländer.

Paris, 8. Noo. (DNB. Funkspr.) Verschiedene Blätter nehmen die Tat des polnischen Juden zum Anlaß, um verschärfte Maßnahmen gegen die in Frankreich lebenden Ausländer, oder, wie die radikalsoziale Ere Nouoelle, gegen u n = erwünschte Auslandsjuden, zu verlan­gen. Im Journal heißt es, die Behörden, die ihre Nachforschungen über die Kreise, in denen Grynszpan verkehrte, fortsetzen, machten kein Ge­heimnis daraus, daß das Attentat möglicherweise oon gewissen jüdischen Kreisen in­spiriert seien, die den jungen Juden zu einem solchen Gewaltakt aufgereizt hätten. In ber Tat war es nur schwer glaubhaft, baß ber Atten­täter aus eigener Initiative gehanbelt habe. Im übrigen stehe bie Tatsache, baß bie Eltern ihrem Sohn 3000 Francs überwiesen haben, in heftigem Wiberspruch mit seiner angeblich verzweifelten Lage.

Der Petit Parisien erfährt: In ben Polizeiakten Grynszpans habe man ein Gesuch auf Ausstellung einer Jbentitätskarte vom 1. April 1937 gefunben. Man vermutet jeboch, baß ber Verbrecher bereits 1935 ober 1936 nach Paris gekommen ist, um bei feinem Onkel zu wohnen. Die Polizeipräfektur habe bas Gesuch Grynszpans mit einer ungün­stigen Beurteilung an bas Innenministe­rium weitergeleitet, unb Grynszpan sei am 11. Aug. 1937 zum Verlassen bes französischen Bobens aufgeforbert worben. Statt besten sei Grynszpan bet seinem Onkel a e b I i e b e n. Trotz gegenteiliger Versicherungen bieses Onkels sei ber Jude in einem Zimmer bes sechsten Stockwerks in bem von bem Onkel bewohnten Hause ver­steckt worben. Als bie Polizei sich an Ort unb Stelle baoon überzeugen wollte, baß Grynszpan Frankreich verlassen hatte, sei biefer u n a u f f i n b = bar geblieben. Jour stellt fest, Grynszpan habe einen Ausweisungsbefehl erhalten. Aber wer habe sich von ber Abreise bieses Ausgewiesenen über­zeugt? Niemanb. Das sei in ber Tat unvorstellbar. Theoretisch weise man Leute aus, aber sei bas Poli­zeikommissariat bes Stabtteiles, in bem biefe Leute wohnen, von einem solchen Ausweisungsbefehl unterrichtet? Schon bas wisse man nicht. Auf jeben Fall stelle kein Polizeibeamter die Frage, mit

welchem Zuge bie Ausgewiesenen Frankreich ver­lassen werben. Folglich stiegen biefe Ausgewiesenen gar nicht erst in ben Zug ein.

roieviele solcher Leute befänden sich in Paris in der gleichen Lage? Und wieviele Verbrechen bereiteten sie noch vor? 2Han habe dem Blatt erklärt: Vielleicht würde der ZHörber durch bie Agitation der deutschen Emigran- t e n zum Verbrechen getrieben. Diese Emigran­ten gäben in Frankreich eine umfangreiche Lite­ratur, Zeitungen, Zeitschriften heraus, in denen ständig Angriffe gegen den Füh­rer sowie gegen das heutige Re­gime in Deutschland enthalten seien, und die haß und Rache produzierten."

JmOeuvre" heißt es, das feige Attentat, dem Herr vom Rath zum Opfer gefallen war, rufe all­gemeine Verurteilung hervor. Es handele sich ganz einfach darum, bie Ausländer z u schützen, bie Frankreich bei sich aufnehme, aber alle unerwünschten, gleichgültig welcher Na­tionalität, welcher politischen Meinung unb welcher Religion auszuweisen, aber auch wirklich aus- z u w e i s e n. Auch in berR e p u b l i q e" heißt es. ber blutige Angriff habe in Paris starke Er­regung hervorgerufen. Durch bas Attentat werbe roteber einmal bre Frage der unerwünschten Aus­länder aufgeworfen, bie sich allzusehr baran gewöhnen, Frankreich als einen Boben zu be­trachten, auf bem sie sich unbestraft ihren Streitigkeiten unb ihren Rachegefühlen hingeben könnten.Er e Nouoelle" erklärt, burch bas Attentat werbe roieber einmal bewiesen, welche ri­gorose Ueberwachung in ber schwerwiegenden Ausländerfrage vonnöten sei. Auf französischem Boden gebe es tatsächlich zu viele Leute, die der französischen Mentalität und den französischen In­teressen fremd seien. Die Juden dürften sich in Frankreich nicht mit einer Mentalität e i n n i ft e n, wie sie auch allzuoiele jüdische Ein­wanderer in P a I ä ft i n a aufweifen. Ein sicher wirksames Mittel sei der Numerus clausus

für französische und ausländische Juden in allen Be­rufen. Auch.derFigaro" erklärt, bas Problem ber Wachsamkeit bes Staates gegenüber ben sich in Frankreich aufhaltenben Auslänbern müsse jetzt enblich eine balbige Lösung erfahren.

Action 5 r a n v a i f e fragt, ob Frank­reich denn ewig der Tummelplatz alter verdorbenen und verworfenen Individuen Europas bleiben werde und ob Frankreich immer d i e F o l g en für solch schändliche Handlungen werde zahlen müs­sen. Es sei sehr schön, daß Frankreich eingast­freundliches Land" sei, aber gerade aus diesem Grunde könne Frankreich sich nicht damit ein­verstanden erklären, daß ein ordnungsmäßig akkreditierter Diplomat in Paris von einem solchen Banditen ermordet werde.

Naiadier und Bonnet zeigen ihre Anteilnahme.

Paris, 7. Rov. (DRB.) Der feige Anschlag des jüdischen Mordbuben auf den Legationsfekretär an der deutschen Botschaft in Paris, vom Rath, hat in Paris größtes Aufsehen erregt. Die Presse berichtet ausführlich über den Anschlag und die Verhaftung des Verbrechers. Ministerpräsident D a l a d i e r hat dem deutschen Botschafter seine persönliche Anteilnahme sowie die Anteilnahme der Regierung übermittelt. Desgleichen haben sich zahlreiche politische Persönlichkeiten auf der Bot­schaft nach dem Befinden des Legationssekretärs vom Rath erkundigt. Außenminister Bonnet hat am Montagnachmittag dem deutschen Bot­schafter Graf von Welczek fein Mitgefühl 3 um Ausdruck gebracht.

Seutsche Aerzte nach Paris entsandt.

Berlin, 7.Koo. (DKB.) Der Führer hat unmittelbar nach Empfang der Kachricht von dem jüdischen Mordanschlag aus Legationsfekretär vom Rath veranlaßt, daß sich sein Begleitarzt Dr. Brandt und der Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik in München Prof. Dr. Magnus auf dem schnellsten Wege zur Konsultation und zur direkten Berichterstattung nach Paris begeben.

Gin gemeiner Racheakt."

Der Eindruck in London.

London, 8. Noo. (DNB. Funkspruch.) Die Lon­doner Morgenblätter heben hervor, daß es sich um einen gemeinen Racheakt handelt. News Chronicle berichtet aus Paris, daß man hinter bem Anschlag politische Motive vermute, unb baß bie Idee, einen deutschen Diplomaten nieberzuschie-- ßen, aus gewissen Kreisen stamme, bie baran inter­essiert seien, einen beut sch-französischen Zwischenfall zu konstruieren. Grynszpan hätte dabei die Rolle van der Lübbes beim Reichs­tagsbrand spielen sollen. Daily Expreß betont, baß Grynszpan nach ber Festnahme erklärt habe, er bebauere, baß er vom Rath nicht getötet habe. Eoening News" weist unter ber UederschriftEin Jude schießt auf einen Nazi-Diplomaten" mit bem SchreiRache" nach einer ausführlichen Schilderung bieses hinterlistigen Verbrechens auf bie Ermordung Wilhelm ®ü (Hoffs hin, der ebenfalls das Opfer eines jüdischen Mörders geworden sei. In ihren Ueberschristen Heden die Londoner Blätter die­sen blutdürstigen Rachegedanken besonders hervor. So heißt die Ueberschrift bes liberalenStar": Ein Deutscher in ber Pariser Botschaft angeschossen, um die Juden zu rächen". Um bie ganze Gemein­heit ber heimtückischen Untat besonders zu unter­streichen, berichtetEoening Stanbarb", daß Herr vorn Rath erst vor kurzem nach Paris zurückgekehrt sei, nachdem er eine schwere Krankheit glücklich über­standen habe.

Rolwendige Folgerungen.

DerVölkische Beobachter" zum Pariser Attentat.

Berlin, 8. Noo. (DNB.) Zu der Pariser Mord­tat schreibt derVölkische Beobachter": Während die Staatsmänner sich bemühen, bie Versöhnung zwischen ben europäischen Völkern zu förbern, wäh­rend beutsche unb französische Arbeiter bei ben Aus- tauschrersen ber DAF, feststellen, baß sie keine Grünbe haben, sich gegenseitig zu hosten, darf in Paris eine Banbe von Lanbesverrätern ben Füh­rer täglich in wiberlichster Form bespucken, seins Mitarbeiter verleumben und bas beutsche Volk als kriegslustig unb verdummt hinstellen. Wir stellen bei bem Pariser Mvrbanschlag bie gleichen M e - t Hoden fest, mit denen auch Wilhelm Gustloff zu Tobe gehetzt würbe. Es ist bas gleiche Spiel, einen unpolitischen" 3 üben vorzuschicken und bann aus seiner Tat eineherzzerreißend Tra- göbie des gequälten Jubentums" zu machen. Es ist klar, baß bas beutsche Volk aus biefer neuen Tat seine Folgerungen ziehen wirb. Es ist ein unmöglicher Zustand, baß in unseren Grenzen Hun- berttaufenbe von Juben noch ganze Labenstraßen beherrschen, Vergnügungsstätten bevölkern und als ausländische Hausbesitzer" das Geld deutscher Mie­ter einstecken, während ihre Rassegenossen draußen zum Krieg gegen Deutschland auffordern und deut­sche Beamte niederschießen. Die Linie von David Frankfurter zu Herschel Grynszpan ist klar gezeich­net. Wir werden uns bie Namen jener merken, die sich zu dieser feigen Meucheltat bekennen, so witz