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OeuisckeZentral.LehrsteUe fürSchitauf
Die Bedeutung • einer einheitlich ausgerichteten Lehrweise im Scyilausen hat die Reichssportführung und das Fachamt Schilauf im DRL. bewogen, für diesen Winter eine Zentralstelle für Lehrwarteaus- bildung zu schaffen. Als Ort der Ausbildung wurde mit Lech am Arlberg einer der schönsten und bekanntesten Schiplätze der deutschen Ostmark gewählt. Den ganzen Winter über sind jeweils für 25 Teilnehmer Quartiere bereitgestellt, so daß eine lausende Ausbildung möglich ist. Die vom Dezember bis April dauernden Lehrgänge werden oon Jben DRL.'Schilehrern Friedl Pfeiffer und A. Möhn durchgesührt. In einer Ausbildungsreihe werden etwa 350 Schilehrwarte erfaßt, die dann wieder in ihre Vereine und Ortsgruppen zuruckkehren. Die Reichssportführung verspricht sich oon dieser zentralen Erfassung des Lehrwesens einen vollen Erfolg, nachdem sich eine ähnliche Einrichtung der Ruderer in (Brunau aufs beste bewährt hat.
Internationale Sechstagefahrt . in Deutschland.
Rach einem Beschluß des Internationalen Motorsport-Verbandes wird der Austragungsort der internationalen Sechstagefahrt für Motorräder auf jeden Fall in Zukunft alle zwei Jahre geändert. Bisher fand diese schwere Prüfung bekanntlich in dem Lande
Vezirks- und fireW
Spiele des Sonntags der Bezirksstaffel Gießen.
Die Spiele der Bezirksstaffel Gießen werden am Sonntag unter Beteiligung aller Mannschaften fortgesetzt.
VfB.-Reichsbahn — Bisienberg, Naunheim — 1900, Ehringshausen — Steinberg, Frohnhausen — Wetzlar, Sinn — Burg.
Der DfB.-R. empfängt den Tuspo. Bisienberg, der durch seine beiden Heimspiele derzeit an zweiter Stelle steht. Leicht wird es den Leuten vom Waldsportplatz nicht werden, die Gäste in Schach zu halten, zumal noch gewisse Aufstellungssorgen zu beheben sind.
Noch schwieriger ist die Aufgabe, die den Blau- Weißen bevorsteht. Der Gang nach Naunheim ist schon von jeher eine der schwersten Klippen für die Gießener gewesen und nun, nachdem die Wetzlarer „Vorstädter" in den bereits getätigten Spielen chre Form bewiesen haben, sind die Aussichten nicht besonders günstig.
Ilie Teutonen aus Steinberg besuchen den Neuling Ehrinashausen. Spielerisch muß man den Teutonen ein Plus einräumen, das jedoch nicht allein ausreichen dürfte, um zum Erfolg zu kommen, da dis Gastgeber sehr eifrig und verbissen zu kämpfen verstehen.
Der Sportverein Wetzlar muß nach Frohnhausen. Ein Weg, der nur ungern gemacht wird. Denn gerade die Dränier haben den Domstädtern schon manches Schnivpchen geschlagen.
Das eins Der Dillderbys, das im vergangenen Jahre entscheidend für die Spitzengruppe war, hat nach dem mäßigen Abschneiden beider Mannschaften sehr an Interesse einaebüßt, da es sich diesmal nur um den Kampf um das Tabellenende handelt.
ÄfA.-Reichsbahn Gießen.
VfB.-Reichsbahn I — Bisienberg I.
Die Grünweißen erwarten auf dem Waldsportplatz die Bissenberger zum fälligen Meisterschafts, spiel. Der Turn- und Spielverein Bissenberg, der bisher zwei Spiele ausgetragen hat, die beide gewonnen wurden, muß erstmals in dieser Serie auswärts spielen, es muß abgewartet werden, ob die Mannschaft stark genug ist, auch Punkte auf fremden Plätzen zu holen. Wiederholt standen sich beide Mannschaften gegenüber, in Bissenberg gelang es den Grünweiken nie, einen Sieg zu erringen, während Bissenberg noch nie jn Gießen gewinnen konnte. Die Gäste, die zwar auch einige Spielerausfälle zu beklagen haben, sind aber trotzdem nicht leicht zu nehmen.
Die Grünweißen, die bei ihrem ersten Spiel in Steinberg auf acht chrer etatmäßigen Spieler verzichten mußten, aber trotzdem zeigten, daß sie auch ohne diese Spieler ernst zu nehmen sind, werden in der Aufstellung: Gottschalk, Mattern I., Leutheuser II., Herrlich, Lukaschewski, Mattern II., Schmidt, Godglück, Schmuck, Leutheuser III. und Szponick antreten.
Die Aufstellung ist die zur Zeit beste. Vorausgesetzt, daß sich die Elf der Schwere dieses Spieles bewußt ist und mit allem Einsatz kämpft, sollte es möglich fein, daß die Punkte in Gießen bleiben.
VfB.-Reichsbahn II — Bisienberg II.
Im Spiel der zweiten Mannschaften geben wir den Gießenern die größeren Siegesaussichten, da die Gäste doch nicht die Spielerfahrung haben. Aber auch hier darf nicht gespielt, sondern es muß gekämpft werden, wenn es zu einem biege reichen soll.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Zum Beginn der diesjährigen Serie müssen die Blauweißen nach Naunheim. Das stellt den Meister gleich vor einen der härtesten Kämpfe. Da außerdem noch für Lippert, Quick, Sack, Hormel, Zeller, Herbst, Krämer und Koch Ersatz eingestellt werden muß, gestaltet sich das Vorhaben für den verbleibenden Rest an Spielern, der wahrscheinlich mit Fischer, Schmölz, Pankok, Erhard, Reusing, Lehrmund, Schellhaas, Theis, Löbsack, Kociok, Heuser formiert werden wird, besonders schwierig. Unlösbar ist die Ausgabe jedoch nicht, denn es fei nur daran erinnert, daß vor zwei Jahren dieselbe Lage vorhanden war. Um so überraschter war man dann, als es der damals bunt zusammen gewürfelten Elf gelang, ein Unentschieden zu erringen. Und dies war bis jetzt nicht das schlechteste Ergebnis für die Vlauweißen in Raun- heim. Mit etwas Glück, das nun einmal dazu gehört, kann auch heuer dieser Fall eintreten.
Raunheim II — 1900 II.
Die Reserve der Blauweißen ist durch Abstellung von Spielern an die Erste ebenfalls geschwächt. Man muß deshalb auch hier abwarten, wie sich der Ersatz bewährt.
statt, dessen Mannschaft im Jahre zuvor die Internationale Trophäe gewonnen hatte. Da die Ena- länder in den letzten drei Jahren in diesem Kampfe iegreich blieben, soltte ursprünglich der Austra- ;ungsort auch im kommenden Jahre die Insel Man ein. Nach der neuen Bestimmung aber muß England, das bereits zweimal hintereinander die Sechstagefahrt ausrichtete, auf eine dritte Austragung in heimischer Umgebung verzichten.
Wie verlautet, wird Deutschland 1939 die Fahrt durchführen. Das Gelände wird diesmal aber nicht das Werdenfelser Land bei Garmisch-Partenkirchen sein, sondern Tirol und das Salzkammergut.
Deutsche Segelflieger in der Uekordlifle
Der Internationale Flugsportverband (FAI.) hat nach den beiden Ozeanflügen auch zwei internationale Segelflugrekorde deutscher Flieger anerkannt. Es handell sich dabei um den Höhenflug im Einsitzer, den Waller Drechsel auf dem Segelflugzeug „Minimoa" auf der Wasserkuppe am 5. August mit 6687 Meter ausführte, sowie um den Streckenrekord mit Rückkehr zum Startplatz im Mehrsitzer. Heinrich Huth flog mit seinem Begleiter Brandt auf dem Segelflugzeug .Kranich" auf der Strecke Hamburg — Hannover — Hamburg 238,830 Kilometer. Der Höhenrekord wurde bisher von Dittmar mit 4325 Meter gehallen, während sich die zweite Bestleistung im Besitz ausländischer Flieger befand.
fen in punttetämpfen.
Spvgg. 1900 1. 3gb. — Tv. Heuchelheim 1. 3gb.
Es ist eine letzte Kraftprobe für die 1. Jugend der Blauweißen, vor den am 23. Oktober einsetzenden Verbandsspielen um die Bannmeisterschaft des Bannes 116, um die nicht weniaer als über 60 Jugend- Mannschaften kämpfen werden. Und diese Master- schäft zu errinaen, ist nicht leicht! — In den letzten beiden Freundschaftsspielen gegen Leihgesterns 1. Iu- gcnb und gegen Klein-Lindens 1. Jugend konnte die Iugendmannschaft der Spvgg. 1900 keineswegs gefallen. Wie sich — nach Umstellungen — die 1. Jugend finden wird, wird man am Sonntag sehen können.
Tv. Heuchelheim 2.3ugenb — 1900 3. 3ugeud.
Die 3. Jugend der Spielvereinigung 1900 trägt gleich der 1. Jugend ein letztes Freundschaftsspiel gegen die 2. Jugend von Heuchelheim aus. Heuchelheims 2. Iugendmannschaft ist neu ausgestellt. Trotzdem wird sie wohl den Sieg an sich reißen, da sie den Platzvorteil besitzt.
Teutonia- Watzenborn-Gteinbera Teulonia Watzenborn-Steinberg — Ehringshausen.
Zum weiteren Derbandssviel muß die 1. Mannschaft des FC. „Teutonia^ Watzenborn-Steinberg Die Reise zum Bezirksklassenneulmg, der Sportae- meinde Ehringshausen, antreten. Ehringshausen bestreitet mit diesem Spiel seinen ersten Punktkampf in der Bezirksklasse und es steht daher zu erwarten, daß die Mannschaft mit aller Hingabe versuchen wird, recht günstig die Derbandsspiele zu beginnen, zumal auf eigenem Platze. Unter normalen Umständen, das heißt, wenn die Teutonen ihre wirklich erste Garnitur stellen könnten, wäre sicherlich an einen weiteren Punktgewinn zu glau- ben. Da-jedoch die Mannschaft voraussichtlich wieder in der gleichen Aufstellung wie zum 1. Verba ndsspiel, also sehr ersatzgeschwächt antreten muß, muß das Spiel als offen bezeichnet werden.
Vor diesem Spiel treffen sich die 2. Mannschaften beider Vereine. Hier kann man den „Teutonen" wohl ohne weiteres ein kleines Plus einräumen, auch auf des Gegners Platze.
Oie Pflichtspiele dec Kreisktoffen
1. Srelsklasse:
Klein-Linden — Lollar Großen-Buseck — Ruddrngshausen Rodheim — Heuchelheim Wißmar — Wieseck Steinbach — Leihgestern Großen-Lind en — Lich.
2. Kreisklasse:
Nieder-Ohmen — Harbach Ettingshausen — Flensungen Saasen — Queckborn Gruningen — Londorf Großen-Linden II — Staufenberg Treis — Krofdorf.
Noch immer haben die meisten Vereine Mannschaftssorgen. Jn der ersten Kreisklasse sind spannende Spiele zu erwarten, denn jede Mannschaft möchte sich günstig in der Tabelle placieren. Klein- Linden empfängt die abgestiegenen Lollarer, die im ersten Spiel überraschend die Punkte verloren. Aber auch der Gastgeber ist nicht in der Lgge, die stärkste Elf zu stellen, man muß daher den Ausgang des Spieles als offen bezeichnen. Schwer dürften es die Rüddingshaufener haben, die nach ihrem ersten Siege gleich auf einen der stärksten Vertreter der Gruppe treffen. Bei allem Eifer, den die Gäste an den Tag legen werden, sollte der Ausgang des Spieles nicht zweifelhaft sein, an den Gästen liegt es, dafür au sorgen, daß die Niederlage nicht zu hoch aus-ällt. Rodheim greift erstmals in die Spiele ein und hat gleichzeitig einen starken Gegner vor sich. Die Heuchelheimer sind in guter Verfassung, was der erste Sieg beweist. Hier handelt es sich aber um ein Spiel mit lokalem Charakter, das die Gäste knapp für sich entscheiden sollten. Wieseck muß in Wißmar antreten. Man rechnet mit einem sicheren Siege des Neulings. Steinbach sollte ursprünglich gegen die SA. spielen, Leihgestern gegen Lollar II. Da beide Gegner keine Mannschaft zur Stelle haben, wurde das Spiel Steinbach — Lechgestern angesetzt, um beiden Mannschaften Gelegenheit zu geben, zu spielen. Leihgestern ist sehr schwer zu schlagen. Lich weill in Großen-Linden und wird dort einen schweren Stand haben, denn die Platzherren haben chre Mannschaft vorteilhaft verjüngt. Nieder-Ohmen erwartet Harbach und sollte das Spiel für sich entscheiden können. Flensungen muß in Ettingshausen antreten und hat dort wenig Aussichten auf Erfolg. Saasen sollte stark genug sein, den Gästen das Nachsehen zu geben. Londorf muß nach (Brimingen, doch erwartet man die Gäste auf Grund des guten Abschneidens gegen Treis in Front. Offen dürfte das Spiel der Reserve von Großen-Linden gegen ©taufenberg fein. Treis empfängt Krofdorf und wird sich anstrengen müssen, wenn es gewinnen will.
Großen-Linden I — VsR. Lich I.
Am Sonntag geht es um die ersten Punkte. Gegner ist die 1. Mannschaft der Licher Rasenspieler. Sollten die Gäste die gleiche Elf stellen können,' die sich in den Aufstiegsmelen so glänzend schlug, so ist auf dem Großen-Lindener Sportplatz mit einer harten Auseinandersetzung zu rechnen, denn eine Mannschaft, die den Kreismeister VfB.-R. Gießen geschlagen hat, wird versuchen (ebenso wie die Platzelf) im ersten Derbandsspiel zu den ersten Punkten zu kommen.
Vorher spiell die 2. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft von Staufenberg ebenfalls um die ersten Punkte. Die Platzelf, die eine Mischung von aufgerückten Jugendspielern und älteren Spielern darstellt, ist auf dem Papier sehr spielstark. Es
vanddall ii
Die Spiele der Bezirksklasie nehmen nach der Ueberbrückung von allerlei Umständen am kommen- den Sonntag chren Anfang. Die von dem zuständigen Sachbearbeiter vorgeschlagene Aufteilung ist genehmigt. Die Mannschaften spielen in der vorge- sehenen Form in den Staffeln IV (Spitzenmannmannschaft Mto. Gießen) und V (Spitzenmannschaft Tv. Lützellinden).
Es ist schon einmal darauf aufmerksam gemacht worden, daß der heimische Bezirk mit 14 Teilneh- mern im ganzen Gau weitaus an der Spitze steht. Aber nicht nur in dieser Beziehung sind wir vorne. Sicherlich ist auch die Spielstärke unserer Mannschaften so, daß sie keinen Gegner zu fürchten brauchen.
Am ersten Spielsonnitag stehen sich gegenüber: Staffel IV.
To. Heuchelheim — Luftwaffe Gießen
SpDgg. 1900 Gießen — MSB. Barbara Gießen DfL. 1860 Marburg — Ockershausen.
Die Heuchelheimer haben sich alle Mühe angetan, ihre Mannschaft so gut wie nur irgend möglich vor- z über eiten. Inwieweit chnen das gelungen ist, wird schon der erste Start zeigen. Daß die Flieger gut find, fit zur Genüge bekannt. Das Können wird man auch in Heuchelheim nicht unterschätzen. Das Lotaltreffen 1900 — Barbara ist das erste der
SA.KampWelge
Iahresrück chau der i
Mit dem Start in Weilburg bei den nationalen Wettkämpfen der dortigen Turn- und Sportgemeinde beschloß die Leichtachletikabteilung der SA.- Kampfspielgemeinschaft Gießen am letzten Septem- bcrfonntag chre erste Wettkampfsaison. Mit den errungenen Erfolgen kann man zufrieden sein, wurden doch auf neun Veranstaltungen 11 erste, 12 zweite, 8 dritte und außerdem noch einige recht wertvolle weitere Plätze belegt. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß nur größere Sportfeste besucht wurden, wo ein gegen stärkste Konkurrenz erkämpfter dritter Platz nieljr zählt als ein leichter erster Sieg auf einem kleinen Provinzfest.
Beschickt wurden die Nationalen Writtämpfe von Merck in Darmstadt, Turngemeinde Hanau und Turn- und Sportgemeinde Weilburg, der Staffellauf Kassel—Wilhelmshöhe, das Hoherodskopfberg- fest, das Deutsche Turn- und Sportfest in Breslau, die Kreismeisterschaften des Kreises Gießen und die Gaumeisterschaften von Nordhessen in Gießen. Außerdem vertraten fünf der SA.-Kampfspielge- meinschaft angehörende SA.-Männer die Gruppe Hessen bei den Reichswettkämpfen der SA. in Berlin.
Die Gaumeisterschaften lagen für die SA.-Kampfspielgemeinschaft leider etwas früh. Die einzelnen Männer hatten ihre Bestform noch nicht erreicht, so daß z. B. die 4X100-Meter-Staffel wohl in den Endlauf kam, hier aber nur Vierter wurde, während SA.-Mann Jacob im Speerwerfen den dritten Platz belegte. Die Kreismeisterschaften brachten dann einen vollen Erfolg. Die 4 X100- Meter-Stafiel wurde in 45,7 Sek. Kreismeister vor dem Ortsrioalen und Gaumeister VfB.-Reichsbahn Gießen, ebenso Rottf. Mayer über 200 Meter in 23,7 Sek. und SA.-Mann Jacob im Speerwerfen mit 53,70 Meter.
Im volkstümlichen Dreikampf auf dem Deutsche^, Turn- und Sportfest in Breslau erzielten die Rottenführer Niemann und Grünig die zum Siege nötige Punktzahl.
Die erste Kraftprobe mit erstklassigen Wettkämpfern anderer Gaue bestand die Kampjspielgemeinschaft beim nationalen Sportfest von Merck in Darmstadt mit gutem Erfolg. Die 4X100-Meter-Staffel wurde 2. hinter Heilbronn, Rottf. Mayer lief die 100 Meter in 11,2 Sek. und wurde damit ebenfalls Zweiter, während SA.-Mann Franz Koch im glerchten Rennen den 3. Platz in 11,4 Sek. belegte.
Glänzende Siege brachte das Nationale der Turngemeinde Hanau der Kampfspielgemeinschaft mit 4 ersten, 4 zweiten und 2 dritten Plätzen. Bemerkenswert war der Endlauf über 100 Meter, in dem drei Gießener SA.-Männer unter den sechs Teilnehmern standen und nach scharfem Kampf die drei ersten Plätze belegten.
Schöne Siege wurden auf dem Hoherods- fopfbergfeft errungen. Rottf. Niemann wurde sogar 1. Sieger in der ersten Altersklasse (30 bis 40 Jahre). Die Staffel — mit Ersatz für den schnellsten Läufer Rottf. Mayer — mußte sich nach unglücklichem Lauf oon Iahngemeinschaft Oberursel knapp geschlagen bekennen, wurde aber bei der starken und zahlreichen Konkurrenz immer noch Zweite.
Die reichsoffenen leichtathletische» Wettkämpfe in Weilburg brachten nochmals einen vollen Erfolg, 2 erste, 4 zweite und 2 Dritte Siege wurden errungen.
Glänzend war auch das Abschneiden der aus zehn Männern bestehenden Staffel, die am Groß- staffellauf Kassel - Wilhelmshöhe teilnahm und in der Klasse C den ersten Platz ganz überlegen erkämpfte.
Ein Versuch um die Deutsche Vereinsmeisterschaft der Klasse B wurde auch unternommen. Durch verschiedene Umbesetzungen, die durch Absagen nötig geworden waren, wurden aber nur 4500 Punkte erzielt, die keineswegs der Leistungsmöglichkeit der Mannschaft entsprachen.
Wie die oben aufgeführten Ergebnisse ausweisen, haben die Leichtachleten der SA.-Kampfspielgemein- schaft die Gießener SA. und die hiesige Leichtathletik außerhalb des heimischen Kreises glänzend ver- treten. Dieses hervorragende Al/chnüden in den Wettkämpfen war nur möglich durch hartes Training und vorbildlichen Mannschafts- und Kampfgeist.
. .uut nur abzuwarten, inwieweit sie sich auf dem Rasen zurechtfindet.
FSpv. 1926 Steinbach — Spog. 1926 Leihgestern L
Nächsten Sonntag unternimmt die 1. der Spiel- Vereinigung eine Reise nach Steinbach, um der dortigen Ersten zum Punktspiel gegenüberzutreten. Die Platzherren sind durch Einziehungen ihres Torhüters Deuker sehr gehandicapt, zumal dieser ihre größte Stütze war. Die Steinbacher, die ihre Mann- schäft stark verjüngt haben, werden wohl gegen die Blau-Weißen aus Leihgestern den Kürzeren ziehen, zumal die Gäste in stärkster Besetzung antreten. Lediglich Martini fehlt: dieser ist aber durch Schä- I fer. Der bereits zum „eisernen Bestand" zählt, sehr gut ersetzt. Die Spielvereinigung fährt mit Krämer; Velten, K. Laux: Wedemann, Väth, Textor; Schäfer, R. Arnold, Krick, G. Laux und Funk. •
i Kreis VIII.
vielen Spiele um die Vorherrschaft im Gießener Handball. Man darf gespannt sein, wie sich die Soldaten in ihre neue „Umgebung" einfügen werden und mit welchen Leistungen sie gerade in dem ersten Spiel aufwarten. Ob bei 1900 immer noch Mannschaftsschwierigkeiten bestehen? — Die Marburger werden auch mit Ersatz gegen ihren einzigen Lokal- rivalen gewinnen.
Staffel V:
Hörnsheim — Garbenheim Lützellinden — Wetzlar Katzenfuri — W.-Niedergirmes.
Es wird Hörnsheim sicherlich nicht schwer fallen, den Neuling Garbenheim sicher zu schlagen. Immerhin darf man nicht außer Acht lassen, daß die Mannschaft gerade in letzter Zeit ansprechende Ergebnisse erzielt hat, obwohl sie immer wieder mit Ersatz antreten mußte. — Das große Fragezeichen, in dieser Runde ist zweifellos die Mannschaft des vorjährigen Baumeisters. Nachdem Der größte Teil der alten Spieler nicht mehr zur Verfügung steht, muß man sich auf junge Kräfte stutzen, die wahr, scheinlich kaum so eingespielt sind, um den jeweiligen Gegnern wirklich ernsthaften Widerstand leisten zu können. — Wenn Niedergirmes nicht komplett antritt, wird es Sieg und Punkte bei dem Neuling lassen müssen.
Einzelleistungen.
Die von den Männern der SA.-Kampfspielge- meinschaft erzielten überdurchschnittlichen Leistungen seien hier angeführt:
100 Meter: Mayer 11,2; F. Koch 11,4; Niemann 11,6; W. Koch 11,6 Sekunden.
4X100-Meter: 45,7 Sek. Aufstellung: Niemann,' Koch I., Koch II., Mayer.
200 Meter: Mayer 23,7; F. Koch 23,8 Sekunden.
800 Meter: Baumstieger 2,08 Minuten.
3000 Meter: Stürmer 9,42 Minuten. Weitsprung: Hiemann 6,10 Meter.
RUHL Sehersweg Nr. 67 ■
adlO Telephon Nr. 3171 I
eparaturen » 83 ||
Diskuswerfen: Niemann 33,85 Meter. Speerwerfen: Dr. Jacob 53,70 Meter. Handgranatenwerfen: Dr. Jacob 72,85 Meter. Einige Leistungen können sich sehen las en. Lücken, die noch in den Mittelstrecken, Sprüngen, im Kugelstoßen und Diskuswerfen vorhanden s nd, werden sich mit dem weiteren Ausbau und Mitgliederzuwachs aus den Reihen der SA. schließen. Nach dem Wintertraining in der Halle wird die Leichtachletikabteilung der SA.-Kampfsvielgemein« schäft im nächsten Jahre mit neuer Kraft, großem Stärke und besseren Voraussetzungen als in diesem Jahre in den Kampf auf der Aschenbahn eingreifen.
3n Helsinki nach deutschem Vorbild.
Der Finnische Ruderverband und das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 1940 in Helsinki haben die deutsche Reichssportführung Darum ersucht, den Berliner Ruderfachmann Erich M a a k zur Organisation der Olympischen Ruderregatta nach Helsinki zu entsenden. Maak wird bereits Mitte Oktober nach Finnland reifen, um diese Aufgabe durchzuführen Der Berliner, der auch Reichsfachamts- Preffewart ist, hat seinerzeit die Berliner olympischen Ruderprüfungen mit großem Erfolg organisiert.
Rundfunkprogramm
Sonntag, 9. Oktober. /•
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Römisch-katholische Morgenfeier.8.45: Ansprache Dr. I. M. Nielen. 9: Wahrheit suchen und Wahrheit finden Deutsche Meister. 9.40: Dichter unserer Zeit: Herybert I Menzel. 10: Wie schon ist so ein Feiertag! Froh-
I sinn auf Schallplatten. 10.30: Chorgesang. 11: ■ „Lebenswege deutscher Künstler": Karl Böhm und Paul Graener. Hörfolge. 11.30: Denkmalsweihe des ehemaligen Nassauischen Feldartillerie-Regts. Nr. 63 „Frankfurt". 12: Musik am Mittag. 13: Das Mikrophon unterwegs. 13.15: Musik am Mittag (Ford setzung). 14: Für unsere Kinder: ,Lasperle ist krank." 14.30: Strengt euren Scharfsinn an! Schall- platten-Preisrätsel. 15.15: Heimat und Volkstum: Dorfsonntag im Markgräflerland. 16: Sport und Unterhaltung. 18: Fidele Hühner! 18,30: „Oestliche Rosen". Ein Liederzyklus nach Gedichten. 19.30: Sportspiegel Des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.15: Froher Klang von Koog und Hallig.
Montag, 10. Oktober.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nur Kassel: Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten. 10: Schulfunk: WHW. Drei große Zauberbuchstaben leuchten wieder über Deutschland. 11.45: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10 I 1— darauf haben wir gewartet? 15: Für unsere Kinder: Jetzt basteln wir — 16: Nachmittagskon- , zert. 17 bis 17.10: Einlage: „Die Zwangsversteige- | rung". Eine Geschichte aus dem Jahre 1932. 18: ' Wir blättern zurück — 18.10: Bronzene Musikanten.
18.30: 1. „SOS". Ein Einfall von Berkun-Wulffen;
2. „Minna Magdalena". Ein Reinfall von Curt Goetz. 19.15: Tagesspiegel. 1930: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: „Drum laßt uns wandern heut am Weserlauf — Bilder eines deutschen Stroms.21.15: Italienische Unterhaltungs- ! musik. 22:Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist Du?
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