Ausgabe 
8.4.1938
 
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Nr. 83 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Zreitag, 8. April 1938

Heffen-Aaffaus Treueboischafi auf dem Weg nach Wien.

Die künstlerische Gestaltung der Urkunde.

Ein stolzer Leistungsbericht des Gauleiters an den Führer.

Ein ErzeugnisLffenbacher Gewerbefleitzes.

NSG. Auf dem Römerberg der Gauhauptstadt Frankfurt a. M. war am Donnerstag der L e h r - sturm der Motorgruppe Hessen ange­treten, um die Treuebotschaft des Gaues Hessen- Nassau in Empfang zu nehmen. Im Auftrag des Gauleiters übergab Gaupropagandaleiter Stöhr die kunstvoll auf Pergament geschriebene Botschaft NSKK.-Obergruppenführer S e y d e l. Er führte dabei aus, daß der Gau Hessen-Nassau in dieser Botschaft nochmals dem Führer wie schon am letzten Donnerstag in Frankfurt die Treue ver­sichere und gleichzeitig einen Leistungsbericht über die Aufbauarbeit gäbe. Obergruppenführer Seydel gab die Botschaft dann den beiden NSKK.- Männern. Geleitet vom Lehrsturm begaben sich die NSKK.-Männer dann auf die Fahrt. Von der Ewigen Wache in München werden die Stafetten aus sämtlichen Gauen am Freitag um Mitternacht geschlossen nach Wien abfahren. Die Treuebotschaft des Gaues Hessen-Nassau yat folgenden Wortlaut:

Mein Führer!

Aus der Arbeit für die Erfüllung des national­sozialistischen Programms und damit für die Ret­tung und Sicherung dex deutschen Nation melde ich Ihnen amTage des großdeutschen Reiches" aus der mit dem großdeutschen Gedanken geschichtlich aufs engste verbundenen Gauhauptstadt Frank­furt am Main für den Gau Hessen-Nassau folgende Aufbauleistungen:

Sie befahlen: I.Die ganze Nation, ange­fangen von ihrem arbeitenden Menschen bis zum Soldaten wird nunmehr hinter einem Bekenntnis und unter einer Fahne marschieren."

Wir haben danach gehandelt: Das Rhein-Main. Gebiet ist heute wie seit Jahrhunderten na­tionale Siegfried st ellung gegen den nahen Westen und die offene Tür zwi­schen Nord und Süd und Ost und West. Es ist das geschichtliche Verdienst der national­sozialistischen Bewegung, daß es ihr gelang, eine Wunde am deutschen Volkskörper zu heilen, die bis­her als unheilbar galt. Die Ueberwindung der M a i n l i n i e ist Wirklichkeit geworden! Von besonderer Bedeutung ist hierbei, daß Hessen, ein Land unseres Gaues, in der Vernichtung eines überkom­menen Föderalismus vorbildlich voranfchritt. Nach­dem Sie, mein Führer, die gesamte Regierung in die Hände des Reichsstatthalters gelegt haben, sind fünf Ministerstellen in diesem Land überflüssig ge­worden. Folgende Beamtenstellen des höheren Dienstes wurden eingespart: Ein Staatspräsident, fünf Minister, fünf Ministerialdirektoren, drei Staatsräte, fünfundzwanzig Ministerialräte. Eine weitere Vereinfachung der Verwaltung erfolgte durch die Beseitigung der Prooinzialverwaltungen und die Einsparung der Verwaltung von drei Land­kreisen. Die einfachste und zweckmäßigste Verwal­tung war der Erfolg.

Sie befahlen: II.Tatsache ist nun, daß Deutschland sein schwerstes soziales Pro­blem lösen wird."

Wir haben danach gehandelt: Im Gau Hessen- Nassau bezifferte sich die Anzahl der Erwerbslosen Ende Januar 1933 auf 265 800. Zu Anfang des Jahres 1938 betrug sie nur noch 49 820. Dies be­deutet einen Rückgang von 81,3 v. H. In vielen Erwerbszweigen macht sich ein Mangel an Arbeitskräften bemerkbar.

Sie befahlen: III.Rettung bx s Bau- errkslandes heißt Rettung der Nation."

Wir haben danach gehandelt: In Hessen-Nassau wurde der Plan, d a s h e s s i s ch e R i e d für die Ernährung des deutschen Volkes nutzbar zu machen, durchgeführt. 69 000 Hektar umfaßt das Gebiet der Pontinifchen Sümpfe, 75 000 Hektar das des hessi­schen Riedes! Im Herbst 1935 wurde das erste Erbhöfedorf R i e d r o d e mit 28 Neubauernstellen und 400 Hektar Land seiner Bestimmung übergeben. Es folgte die Einweihung des Erbhöfeweilers Ro­sengarten mit zehn Neubauernstellen und 250 Hektar Landzulage und weiter die Grundstein­legung des Erbhöfedorfes / H e s s e n a u e mit 32 Neubauernstellen und 450 Hektar Land. Das Erb­höfedorf A l l m e n f e l d wurde mit 49 Neubauern­stellen und 650 Hektar Land von den Siedlern be­zogen. Das neue Erbhöfedorf des Kreises Geln­hausen, W a l d r o d e, besitzt 12 Siedlerstellen mit je 25 Morgen Ackerland und Wiesen. Der Erbhöfe­weiler Heppenheim a. d. B. wird im Herbst 1938 fertiggestellt, und zehn Bauernstellen in der Größe zwischen je 50 und 120 Morgen Land be­sitzen.

In Zahlen ausgedrückt stellt sich die Gesamt­leistung des hessischen Meliorations- und Siedlungs­programms in folgender Größe dar: Das Pro­gramm erstreckt sich bis zum Jahre 1944. Bis zum Jahre 1937 wurden 85 Gemarkungen mit 66 800 ha Kulturland bereinigt und melioriert. Insgesamt wurden im Gau neben der Errichtung von sechs Erbhöfedörfern über 15 0 Neubauernhöfe angelegt, über 2000 Betriebe wurden im Anlieger­verfahren auf Erbhofgröße gebracht, über 4000 klei­nen Bauern wurde zur Existenzsicherung Land zu- geteilt und über 3000 Landarbeiter, Dorfhandwer­ker, Arbeiter und Gewerbetreibende erhielten Land­zulage. Bisher wurden etwa 50 000 Morgen Sied­lungsfläche zugeteilt, 20 000 Morgen stehen noch als Vorrat für 1938/39 zur Verfügung. Unter national­sozialistischer Führung wurden in vier Jahren 126 v. H. von dem geleistet, was die Systemparteien in 13 Jahren fertig brachten. Es wurde also d i e vierfache Leistung vollbracht.

In der E r z e u g u n g s s ch l a ch t konnte der Gau Hessen-Nassau folgende Erfolge erringen:

1934 betrug die Brotgetreideernte

im Gau Hessen-Nassau 299 000 t

1936 Steigerung durch die Erzeu- gungsschlacht auf 320 000 t

1934 Schafbestand rund 60 000 Tiere

1937 Schafbestand rund 118 000 Tiere.

Sie befahlen: IV.Es gibt nur eine wirt­schaft, der im gesamten die Aufgabe zu- kommt, einem Volke die höchsten und besten Lebensbedingungen zu verschaffen."

Wir haben danach gehandelt: Der wirtschaft­liche A u-f st i e g im Gau Hessen-Nassau ist gewal­tig. Betrug z. B. die Gefolgschaft einer Auto­mobilfabrik Ende 1932 6129 Betriebsangehö­rige, so stieg diese Zahl bis Ende 1937 auf 22 719. Ende 1932 hatte diese Firma im Jahre 20 989 Wa­gen hergestellt, Ende 1937 mar diese Jahresproduk­tion auf 113 000 Wagen gestiegen. In diesen Tagen konnte das Werk seinen 500 000. Wagen seit der Machtübernahme Herstellen. Besonders verdeutlicht diesen Aufschwung der Grubenbau. Im Jahre 1933 waren 19 Gruben im Betrieb. Im Jahre 1937 stieg diese Zahl auf 59 Bergwerke. Die Eisen- förderung im Lahn - und Dillgebiet betrug Ende 1932 = 175 262 t, Ende 1937 = 1 133 680 t. Die in diesem Gebiet beschäftigte Gefolgschaft be­trug Ende 1932 = 820, Ende 1937 = 4244. 100 000 Menschen erhalten im Rhein-Main-Gebiet ihr Brot durch den Bau der Reichsautobahn. Seit Ihrem ersten Spatenstich, mein Führer, sind bis­her im Gau Hessen-Nassau 130 Kilometer Ihrer Reichsautobahn fertiggestellt. Eines der bedeutend­sten Projekte im Gau Hessen-Nassau ist der F l u g- und Luftschiffhafen Rhein-Main. Hier konnte im Herzen des GaUes der Zeppelin-Luftver­kehr verankert und ein Flughafen geschaffen wer­den, der nach Berlin zu den bedeutendsten deutschen Flughäfen aufstieg. Nach dem ersten Axthieb am 2. Januar 1934 konnte der Flugbetrieb bereits am 8. Juli 1936 ausgenommen werden. Die Gesamt­größe des Flug- und Luftschiffhafens beträgt 545,1 ha. Auf diesem Gelände erheben sich die Flug- und Luftschiffhallen, von denen die zweite Luft­schiffhalle bereits im Rohbau fertig« g e st e l l t ist. Die neue Halle hat eine Länge. von 300 Meter, eine Breite von 60 Meter und eine Höhe von 56 Meter, so daß ein umbauter Raum von 805 000 Kubikkneter gegen 730 000 Kubikmeter der Halle I entsteht. Für beide Hallen wurden ins­gesamt 5090 t Stahlkonstruktion verwendet.

Alle wirtschaftlichen Erfolge finden aber ihren Niederschlag in dem Aufbau einer wirklichen Betriebsgemeinschaft durch die Deutsche Arbeitsfront. Besonderes Verdienst hat hierbei die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" erworben. Sie hat in nicht ganz vier Jahren 21 254 Fahrten mit 2 562 769 Teilnehmern durch­geführt. In der Feierabendgestaltung sind an Kon­zerten, Theater, Opern, Bunten Abenden, Film usw. 1 360 Veranstaltungen erfolgt, die eine Teilnehmer­zahl von 6 125 850 Besuchern aufwiesen. Im Sport­amt wurden 35 311 Sportkurse mit insgesamt 751 183 Teilnehmern durchgeführt. Von ausschlag­gebender Bedeutung für die soziale Besserstellung des deutschen Arbeiters, ist die Inangriffnahme und Durchführung von Werkmannswohnungen, lieber 7000 Heimstätten sind bisher fertiggestellt worden und über 14 000 Werkmannswohnungen, die sich über den ganzen Gau verteilen, konnten bezogen werden.

Sie befahlen: V.Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch die O p f e r, die er für dieses zu bringen bereit ist."

Wir haben danach gehandelt: Von 1934 bis Mitte 1937 wurden durch die NSV. in unserem Gau­gebiet 56 924 Plätze zur Unterbringung von Kindern im Rahmen der Kinderlandoer- schickuna geworben. Verschickt wurden seit 1934 bis Ende Juli 1937 in gaufremde Landpflegestellen 35881 Kinder aus dem Gaugebiet. Die Zelt­lageraktion der HI. hat in unserem Gau immer stärkere Förderung erfahren. Seit 1935 ein­schließlich der Aktion 1937 haben wir 118 671 Jun­gen in den Zeltlagern verpflegt. Jrn Jahre 1936 waren 40 870 Schüler und Lehrlinge in den Zelt­lagern. Von 1936 bis 1937 besuchten etwa 33 200 Mädel die BDM.-Sommerlager. Der Gau hat seit 1934 bis August 1937 = 12 400 Familien- freiftellen der Reichsleitung zur Belegung im Gau zur Verfügung gestellt. Diese Zahlen sind von keinem anderen Gau übertroffen worden.

In vorderster Front unserer Arbeit steht d i e N S..- S ch w e st e r. Der Gau Hessen-Nassau unter­hält in Darmstadt und Diez an der Lahn ein Mutterhaus. Zur Zeit sind 40 Lernschwestern im Gaugebiet, zwei Krankenhäuser sind im Gau mit NS.- Schwestern besetzt, 80 NS.- Schwestern stehen in der Gemeindearbeit-. Im Gau Hessen - Nassau bestehen 1 088 Hilfsstellen des Hilfs <- wertesMutter und Kind". In fünf NSV. -Mütterheimen fanden im Jahre 1936 = 2 111 Mütter für vier Wochen Aufnahme. Bis August 1937 find 1190 Mütter verschickt wor­den, so daß also für 1937 die Zahl der Mütter­verschickung gegenüber 1936 sich erheblich gesteigert hat. In unserem Gau bestehen dreihundert NSV.- Kindergärten, davon sind 146 Dauerkinder­gärten und 153 Erntekindergärten. Zur Durchführung der Kinderheimverschickung stehen im Gau Hessen-Nassau 800 Kindererholungsheime zur Verfügung.

Im November 1936 wurde die NSV. mit der Durchführung des Ernährungshilfswerks beauftragt. Bereits im Juli/Augult 1937 konnte in Darmstadt eine vorbildliche Mästerei in Betrieb genommen werden. Durch das erfolgreiche Beispiel in Darmstadt angeeifert, folgte die NSV. mit der Einrichtung des EHW. in den anderen Städten als­bald nach. Es ist damit zu rechnen, daß im Jahre 1938 20 000 gemästete Schweine der Fleischversor- gung im Gau Hessen-Nassau zusätzlich zuzuführen sind.

Das W i n t e r h i l f s w e r k ist der Ausdruck tatgewordener Volksgemeinschaft. Im Gaugebiet Hessen-Nassau erfuhren die Geldspenden für das Winterhilfswerk folgende Steigerung:

19331934 4 984 183,57. RM.

19341935 6 670 363,99

19351936 7 079 254,59

19361937 8 313 939,59

Das Ergebnis der E i n t o p f f o n n t a g e im Gau Hessen-Nassau zeigt folgende Steigerung:

19331934 1 217 248,17 RM.

19341935 1 385 195,2p

19351936 1 450147,71

19361937 1 451 300,29

Die Reichs st raßensammlungen im Gau Hessen-Nassau brachten folgendes Ergebnis: An Reichssammelabzeichen wurden verkauft:

19331934 328 367,77 RM.

19341935 416 796,15

19351936 916 252,18

19361937 1 210 999,83

Das Sachspendenaufkommen in den ver­gangenen vier Winterhilfswerken im Gau Hessen- Nassau betrug 24 636 555,86 RM.

Sie befahlen: VI.wir waren entschlossen, im neuen Staat eine positive Förderung und Be­handlung der kulturellen Aufgaben sicherzustellen."

Wir haben danach gehandelt: Durch grundlegende Säuberung aller Bereiche des künstlerischen Schaffens von fremdrassigen Elementen und ihren geistigen Schützlingen wurde die erste Voraussetzung für eine fruchtbare kulturelle Aufbauarbeit geschaffen. Die Künstler wurden durch mannigfache Auf­tragserteilung an die künstlerischen Forde­rungen unserer Zeit h^rangesührt/Für die Bevölke­rung unseres Gaues wurden in breitem Umfange jene Möglichkeiten geschaffen, die eine allge­meine Teilnahme an den Gütern und Seg­nungen des kulturellen Lebens sicherstellten. Durch einen jährlich zur Verteilung gelangenden Gau­kulturpreis wurde der künstlerische Schaffens­wille und das schöpferische Gestaltungsvermögen der Künstler des Gaues gefördert. Die Begründung der Nibelungen-Festspiele in Wo r m s wird für alle Zeiten das stolze Vermächtnis jenes hohen Liedes von germanischer Treue und Ehre lebendig erhalten. Die Schaffung eines Rhein-Maini- f d) e n Kulturverbandes wird die Gewin­nung sämtlicher Städte des Gaues für ein gesundes deutsches Bühnenschaffen herbeiführen.

Mein Führer? Dieser kurze Abriß der Leistungen des Gaues Hessen-Nassau für den Gesamtaufbau des Reiches möge Ihnen die Rechtfertigung Ihres Kampfes sein. Erreichen konnten wir die Ziele nur in der Befolgung der Befehle Ihrer Führung. Dafür dankt Ih-nen der Gau Hessen-Nassau in dieser Stunde, wo Sie dem deutschen Volke das ersehnte Reich geschaffen haben, mit dem Gelöbnis unwandelbarer Treue und steter Bereitschaft. Unser altes Gelöbnis soll - uns dabei Wegweiser sein: Der Gefolgsmann aber hat feine Treue täglich aufs neue durch d i e Tat zu beweisen!

Sprenger, Gauleiter von Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., den 7. April

im 6. Adolf-Hitler-Jahr.

NSG. Die Treuebotschaft des Gaues Hessen- Nassau wurde als eine Gemeinschaftsarbeit der Kunstgewerbeschule Offenbach am Main gefertigt Die 14feitige vom Gauleiter unter­fertigte Urkunde wurde in deutscher Fraktur in Braunrot und Schwarz auf Pergament geschrieben. Das künstlerische in Braun gehaltene Umschlags­blatt zeigt den Römer, in dessen Kaiserjaal der Führer bei seinem letzten Hiersein empfangen wurde, umgeben von den Wappen der 2 6 S t ä d t e des Gaues, die Sitz einer Kreis­leitung der NSDAP, find, lieber dem Römer schwebt das Hoheitszeichen des Reiches. Die Urkunde ist in eine Kaftenmappe aus rotem Haifischleder eingelassen. Das deutsche» Hai­fischleder, das eine besonders schöne Oberflächen­struktur zeigt, wurde hier erstmals zu ähnlichen Zwecken verarbeitet. In dem vertieften Spiegel der Vorderseite des Kastens sitzt der Hoheitsadler der Bewegung in Silber getrieben. Ueberreidjt wird die wundervolle, vom großen kunsthandwerklichen Können des Gaues Hessen-Nassau zeugende Treue­botschaft in einer in hellem Rindleder ge­fertigten Kuriertasche.

Florenz schmückt sich zum Besuch des Führers.

Mailand, 7. April. (DNB.) Die Vorbereitun­gen für den Führerbesuch sind auch in Florenz auf ihrem Höhepunkt angelangt. In allen Straßen wird an der Verschönerung des Stadtbildes geär- beitet. Die alten Statuen der berühmten italieni­schen Bildhauer werden gereinigt, die Brunnen­anlagen verschönert. Insbesondere wird im B o - doli eine großartige Zusammenfassung der Ira ch- t e n f p i e I e Toscanas vorgeführt. So werden Ausschnitte aus dem berühmten Florentiner Fuß­ballspiel in Trachtenkostümen, aus dem berühmten Palio-Spiel j)on Siena, aus dem historischen Brückenspiel /von Pisa und aus dem sarazenischen Lanzenstechen von Arezzo zu einem großartigen Festspiel zusammengefaßt werden. Aus Neapel, dessen Hafen schon heute durch die Anwesenheit zahlreicher Einheiten der italienischen Kriegsmarine einen außergewöhnlichen Anblick bietet, wird über das Parademanöver der italienischen U-Boote berichtet. Daran werden mehr als 90 U-Boote teilnehmen und zum Schluß ein großes Viereck um das LinienschiffCavou r", das Flaggschiff des Führers, bilden.

Kleine politische Rachrichten.

Die Rede von Generalfeldmarschall Hermann Göring am 8. April, 20 bis 22 Uhr, im Berliner Sportpalast wird von allen deut­schen Sendern übertragen.

An Bord desSeeteufel" des Grafen Luck n er stimmten außerhalb der Territorialge­wässer von Auckland (Neuseeland) 25 Deutsche und zwei Oesterreicher ab. Das Ergebnis lautet: 27 Ja- Stimmen.

Deutsche Kriegsschiffe schützen die deutsche Küste

Der Stolz unseres Volkes ist die durch den Willen und die Tat des Führers wiedererstandene Wehrmacht. Am 10. April: Dein Ja dem Führer!

S und 5aden- die

PALMOLIVE - SEIFE

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