Ausgabe 
8.4.1938
 
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Der Fall Max Bordasch

. und welcher Fall sind Sie?

... mir gehts gut - ich rauche //Astra^ und weiß warum!

So gut schmeckt dieAstra", daß man kaum glauben will, wie leicht sie ist. Dabei ist ein Nikotingehalt von weniger als 1 % beglaubigt.

Das ist das Geheimnis derAsfra": ihre genußschenkende und doch leichte Eigepart ist natürlich gewachsen und nicfit chemisch erzielt; reLIS|tL>.Urchlden 9eringen Nikotingehalt besonders aromatischer Tabakblätter bedingt. Dies sind meist die feinsten Blätter einer Tabak­pflanze. Aber deshalb ist noch lange nicht jedes feine Blatt auch für dieAstra" geeignet. Hier zeigt sich die Meisterschaft der Tabak- Auswahl und Mischkunst. Auf der ganzen Welt lebt sie nur noch im Ha use Kyriazi in der dritten Generation als Familien Überlieferung. Seit Jahrzehnten haben sich Erfahrung und Wissen um den Einkauf und das Mischen edler Cigaretten-Tabake von dem Vater auf den Sohn vererbt. - Heute wie immer ist es der Träger des Firmen­namens selbst, der mit seinem Können dafür bürgt, daß dieAstra , unabhängig von wechselnden Ernten und Jahrgängen, immer die Gleiche bleibt:

Reich an Aroma Arm an Nikotin

Wenn der ersteAlleinflug steigt, dann sind das für mich als Flug­lehrer Augenblicke höchster Spannung: Erwartungsvoll verfolge ich den Verlauf des Fluges. Dabei muß ich unbedingt eineAstra rauchen, denn sie bietet mir durch ihr Aroma, ihren Geschmack und ihre natür­liche Leichtigkeit alles, was ich zur Entspannung und Anregung not­wendig habe. DieAstra ist der richtige Glimmstengel für mich.

, 10oo Fluglehrer MaX Bordasch, Rang,darf

Berlin, 7. April (DNB.) DerReichsanzeiger"

von Srbik

Die Liste enthalt im weiteren Teil die Na­

men vieler verdienter Männer von Partei und Staat, der SA., ff, des NSKK., des NSFK., des Arbeitsdienstes, der Deutschen Arbeitsfront. Männer aller Berufe, der Wissenschaft und Wirtschaft, Ar­beiter und Bauern. Dieser Teil der Liste verzeich

Woche verzichteten, um dadurch die Einstellung von : 500 erwerbslosen Arbeitskameraden zu ermöglichen. : "Das war im Jahre 1934. Wir standen hier noch 1 unter der Aufsicht der Franzosen, aber wir wollten beweisen, daß wir hier im Saarland ebenso gute 1 Nationalsozialisten sind wie die im Reich. Heute ; sind solche Einschränkungen nicht mehr nötig. Denn nach der Rückgliederung haben wir so viel Arbeit, daß noch viele Neueinstellungen nötig waren: Heute sind gegenüber sechstausend Mann im Jahre 1934 beinahe 10 000 Leute auf dem Werkgelände be­schäftigt."

Wenige Kilometer von Saarbrücken entfernt, mitten im schönen Warndt liegt dasDorf im W a r n d V*. Hier ist seit der Rückgliederung e i n Siedlungsdorf entstanden, das heute noch nicht ganz vollendet ist, das aber, wenn einmal j bas letzte Haus fertig ist, vorbildlich sein wird In einer herrlichen Landschaft eingebettet liegen die kleinen Sicdlungshäuschen. Ein hübscher Gasthof spreizt sich behäbig am Eingang des Dorfes, ein modernes Schulhaus steht am anderen Dorfende. Besondere Häuser, in denen Geschäfte und Hand­werker untergebracht werden sollen, sind so über das Dorfgelände verteilt, daß keine Hausfrau es besonders weit haben wird, wenn sie einkaufen will. Hier werden schon in kurzer Zeit die Arbeiter aus den Hüttenwerken und die Bergmänner aus den Gruben für billiges Geld wohnen können.

Wir finden auf einem der Gartengrundstücke I einen jungen Arbeiter mit seiner Frau, der hier in mühsamer Arbeit Baumstubben rodet und den Bo­den für die Gartenanlage urbar macht. Er zögert «*<ht lange, als ich ihn zu einem Topf Bier in den Gasthof bitte, wo wir dann zu Dritt zusammen­sitzen. Anfangs sind die beiden jungen Leute wort-1 karg. Sie wissen nicht so' recht, was sie mit mit anfangen, sollen. Aber nach einiger Zeit erzählen sie dann beide gleichzeitig von- ihren Plänen und was sie alles in dem Garten bauen wollen. Die junge Frau ist vor allen Dingen froh darüber, daß sie von der Siedlungsgesellschaft gleich beim Einzug ein Schwein, eine Ziege, ein paar Hühner bekom­men wird, wahrend der Mann mir auseinander- jefet, wie günstig die Wohnungsbedingungen bei dieser Siedlung sind

Siebenhundert Mark hat uns für den Bau das Rochlingwerk zur Verfügung gestellt. Da wir ins­gesamt tausend Mark anzahlen mußten, blieben noch dreihundert Mark, die wir hätten selber zahlen müssen. Diese dreihundert Mark konnten aber ab-! gearbeitet werden. Vierhundert Stunden hat jeder Siedler gearbeitet und damit waren die dreihundert Mark abgegolten. Die Ausschachtungen und die Wegearbeiten haben wir so meist selbst gemacht. Ich selber habe zwölf Tage Erholungsurlaub hier bei den Schachtarbeiten verbracht, und ich habe midU me so wohl gefühlt, wie nach diesem Urlaub, denn! ich hatte ja an meinem eigenen Hause gearbeitet"

Zerr von ft'r e t) t a g 1) -ß I) r i n g*b o d e n' Reichshauptamtsleiter Gohdes, Professor Dr «G r i m m - Essen, Reichsamtsleiter Dr Groß Staatssekretär Hanke, ff. Obergruppenführer Heißmeyer, SA.-Gruppenführer Graf von Helldorf, ff Gruppenführer H e y d r i ch, Haupt- -amtsleiter Hilgenfeldt, Geh. Finanzrat Dr. Hugenberg. Staatssekretär Keppler, ff= 'Gruppenführer Staatssekretär Körner, Stabs- Seiter Hartmann-Lauterbacher, Reichshaupt-

Die Liste -es Führers zurWahl - Groß-euischen Reichstages

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Die junge Frau unterbricht ihren Mann und meint stolz, daß ihr Sohn einmal schon ein eige­nes Haus haben würde, denn in den dreißig Mark im Monat, die mit Abzahlungen für das Darlehen vom Werk zusammenkommen, ist auch chon die Abzahlung für das Haus enthalten. Für dieses Geld haben sie drei Zimmer, Küche und Stall, und dazu eintausendsechshundert Quadrat­meter Gartenland.

Als wir dann mit diesem jungen Siedlerehepaar j zusammen das Haus besichtigen, überbieten sie sich in ihren Plänen. Jeder will mir zeigen, wie die Wohnung eingerichtet werden wird, was alles im Karten untergebracht werden solle, und als ich mich päter verabschiede, da meint der junge Arbeiter, ich solle, mal den Kameraden in Oester­reich schreiben, sie könnten glücklich sein, daß sie nun auch zum Reich gehörten, denn was das he-1 deutet, werden sie bald selbst erfahren.

Am Abend sitze ich zusammen mit dem Land­rat des Landkreises Saarbrücken in I feinem Dienstzimmer im alten Schloß, in dem I früher die Grafen von Nassau residierten. Es sind I interessante Zahlen, die mir der Landrat über die1

Worbereitungsarbeiten für den Wiederaufbau dieses runter einer jahrelangen Mißwirtschaft fast völlig [ruinierten Landes geleistet worden. Als ich auf mei- mer Reife durch Oesterreich immer wieder von Ar­beitern und Bauern gefragt wurde, wie sich denn lwohl die Gesetze, die jetzt auch für Oesterreich Gül­tigkeit haben, in der Praxis auswirken «würden, habe ich diese ängstlichen Frager immer nur auf das Saargebiet hingewiesen, das nach idem Jahre 1935, als es dem Reich wieder ange- fschlossen war, vor der gleichen Fra g'e stand. Wor wenigen Tagen haben ehemalige öster­reichische Gewerkschaftsführer eine Meise durch das Saarland unternommen, um s i ch öelbst ein Bild von den hier geleisteten Maß- mahmen machen zu können. Und es war nicht einer «unter ihnen, der nicht voll Bewunderung und An­erkennung gewesen wäre und voller Vertrauen auf Die Kraft und Zuverlässigkeit der deutschen Reichs- iregierung in seine Heimat zurückgekehrt wäre.

Eine Fahrt durch das Saarland, ein Besuch Saar­brückens ist gerade jetzt im Zusammenhang mit den in Oesterreich auftauchenden Problemen besonders interessant. Ich habe Arbeiter und Betriebsführer Besprochen, mich mit Siedlern und Bauern unter­halten, überall hatte ich den gleichen Eindruck eines zufriedenen, gesunden Landes, dem man die ver-

Aufbauwille au -er Saar.

Oer Werf des Menschen ist wieder gestiegen. - Glück und Zufriedenheit überall. Don unterem'aut eine Deulschlandreile entsandten Sonderberichterstatter Kein, Otto.

»gangene Notzeit kaum mehr ansieht Ich sitze in »einem schlichten Raum des Direktionsgebäudes dem ; Kommerzienrat Röchling gegenüber, dem \ Anhaber der Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke.

Temperamentvoll-schildert mir der alte Herr, den sich spater bei einem Rundgang durch das Werk fin einer der großen Hallen der Gießerei mitten un- tter den Arbeitern wieder treffe, die Entwicklung des Werkes in der jüngsten Zeit.

Was mich bei dem geradezu ungeheuerlichen Aufschwung, den unser Werk genommen hat, am «meisten freut, ist folgendes: Der Wert des Menschen ist wieder g e ft i e g e n ! Vor dem Anschluß, noch im Jahre 1932 und 1933, als wir Ipier im Saarland unter französischer Herrschaft Iftanöen, da haben wir, um unser Werk durchzuhal- tten, unsere Mitarbeiter, immer nur danach beur­teilen müssen, ob wir sie nicht entbehren könnten. Wie wir uns damals -einschränken mußten, davon tkann Ihnen jeder meiner Angestellten oder Arbeiter ein Lied singen. Alle haben wir den Gürtel enger fschnallen müssen. Ja, ich habe mich damals sogar Lazu entschließen müssen, zu Preisen zu exportie- ren, die unter dem Gestehungspreis lagen. Wirt- ffchaftlich gesehen natürlich ein Unsinn, in unserer »Situation aber das einzig mögliche, denn nur so konnten wir Arbeit schaffen und damit den 'Betrieb für eine bessere Zukunft erhalten. Heute iwissen wir nicht, wo uns der Kopf steht vor Ar­beit. Heute können wir die Menschen wieder wer­den nach ihrer wirklichen Leistung. Es ist keiner »entbehrlich. Wenn Sie nachher durch das Werk jgehen,- werden Sie sehen, daß neben der ständigen 'Produktion, die in drei Schichten Tag und Nacht Häuft, überall auf dem Werkgelände gebaut wird. 2ßir haben allein ein Programm von mehr ials 12 Millionen, die anNeueinrich- düngen und Verbesserungen in das Werk igesteckt werden."

Ein Gang durch das Werkgelände bestätigt die Worte des Betriebsführers, man kann kaum einen «Schritt frei gehen, überall stehen Gerüste, überall »arbeiten Maurer und Zimmerleute, und dazwischen igeht die Arbeit ihren Gang. Man merkt, mit wel- 'ck)er Anspannung hier geschafft wird, man merkt aber auch, mit welcher Freude jeder einzelne Mann am Werk ist. Als ich einen Arbeiter in einer fper großen Hallen, in denen unter ohrenbetäubend ibem Lärm das Eisen zu Stahl geschmolzen wird, mach seiner Arbeit frage, erzählt er mir von jener Zeit, da die letzten sechstausend Mann der Beleg­schaft freiwillig auf vier Arbeitsstunden in derji

Lande Oesterreich finden sich im gleichen Ab­schnitt folgende Namen: Minister Dr Fisch- b o e ck, Minister Dr. h. c. GlaiseHorstenau, Stabsleitüng der Landesleitung Oesterreich Glo- botschnigg, Minister Dr. Hueber, Minister Dr. Jury, Führer des ff-Oberabschnitts Oester­reich/ Dr. Kaltenbrunner, Minister Klaus­ner. General der Infanterie Alfred Krauß, Hauptmann a. D. Leopold, der Leiter des Poli- tischen Amtes der Landesleitung, Dr. Rainer, Minister Reinthale^r, Reichsstatthalter Dr' Seyß-Jnquart. Universi'tätsprofessor Ritter

rt r 6 zur Wahl des Großdeutschen Reichstages am jU. April 1938" veröffentlicht. An der Spitze steht der Führer und Reichskanzler. In einem erften Abschnitt sind die führenden Persönlichkeiten der Partei aufgezählt, unter ihnen sämtliche Reichsleiter, die Gauleiter und die Füh­rer der Parteigliederungen Aus dem

H^niann Neef, Reichshauptamtsleiter -sA.-Gruppenfuhrer Oberlindober, Botschasi ter oon Papen, ff-Gruppenführer General- maior Reinhardt. SA.»Obergruppenführer staats, etretär Reinhard, ff > LrigadesÜhrer $?Quo SA-Gruppenführer Hauptdienstleiter Schmeer, Gouverneur i. R. Dr. Schnee Reichshauptamtsleiter Clauß S e l z n e r , Minister­präsident Siebert, Staatsrat Dr. Dr. h. c. von ® t a u ß , Professor Dr. Spahn, Obergebiets- er rlr $r Stellrecht, Reichssportführer von Tschammer und Osten, Dr.-Jng. Albert, ß o 91er, Hauvtdienstleiter Reichsärzteführer Dr.' m aL9 n e r' ^"Gruppenführer Chef der Technischen Nothilfe Weinreich, SA.-Obergruppenführer Haupchiann Weiß, ff-Gruppenführer Staats­sekretär W i l l i k e n s. Ferner Staatsrat Börger, Verleger Hugo Bruckmann, Generaldirektor der Bayrischen Staatsbibliothek Dr. Buttmann, Justizrat Heinrich Claß, Reichsamtsleiter De­richsweiler, Geschäftsführer der Reichstheater- kammer Frauenfeld, Staatsrat Rechtsanwalt Dr. Graf von der Goltz, Fabrikbesitzer Dr. Hackelsberger. Reichskulturwalter Hans Hin- k e l, Sanitätsobergruppenführer Dr. H o ch e i s e n, Ehrenpräsident des Roten Kreuzes, Dozent Rudolf Jung, Hauptschriftleiter Karoly Kampmann,I Reichshauptamtsleiter Fr.eiherr von Kanne, SA.-Obergruppenführer Freiherr Manfred von Killinger, Oberpräsident i. e. R. Wilhelm Ku be, SA.-Obergruppenführer Litzmann, ff-Standar­tenführer Luckner (Kameradschaftsbund deutscher Polizeibeamten), Schriftsteller Herybert Menzel, Reichsredner Ludwig Münchmeyer, SA.-Grup- penführer August Wilhe'lm Prinz von Preußen, Reichshauptamtsleiter Dr. von Renteln, Schriftsteller Graf zu Revent- low, Geheimrat Dr. Hermann Schmitz, ffJ Gruppenführer General a. D. Graf von der Schulenburg, Architekt Prof. Dr. Schultze- Naumburg, Dr.-Jng. Fritz Springer um, Reichsamtsleiter Dr. Walter Stang, ehemaliger Reichslandbunddirektor von Sy bei, Staatsrat Dr. Fritz Thyssen, Ministerialrat Dr. Usadel, Kultusminister Dr. Wacker.

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ihm j., Kaum zwei Wochen sind seit der Wiedervereini- >!t ausgestandk^ rgung des Landes Oesterreich mit dem Reiche ver- 'orthm geibüntlt Zangen. Aber schon in diesen wenigen Tagen sind und des 5olL von der deutschen Reichsregierung umfangreiche lächtig nach d« 'm--------' 1 r" " .........

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