Ausgabe 
8.4.1938
 
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Nation bedeutet", so hat sich einmal der Reichs­pressechef Dr. Dietrich geäußert. Dieser große und innere Anteil der Frauen am Werk des Füh­rers, das sich in diesen Märztagen in so hinreißen­der Weise aufs neue bewies, die Anhänglichkeit und Treue, von der sie mit Freuden erfahren haben, daß sie ihm ein starker Impuls für sein Schaffen sind sie werden am 10. April in dem r e ft losen Einsatz der deutschen Frauen mit ihremJa" nach außen sichtbar werden. Auch im Gang zur Abstimmung, in ihrem freudigenJa" werden die deutschen Frauen das sein, was der österreichische Nationalsozialist den Kampfgefähr­tinnen der Notzeit ehrend nachsagt: Der beste Kamerad des Mannes!

Lebe für ihn!

Baldur von Lchirach an die Jugend Adolf Hitlers.

Wien, 7. April. (DRB.) Der Jugendfüh­rer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach erläßt zum Tage des Grohdeutschen Rei­ches folgenden Tagesbefehl an die Jugend Adolf Hillers:

Jugend Adolf Hitlers! Obwohl Du bei dieser hei­ligen Wahl nicht mitstimmen kannst, bist Du doch mit Deinem Herzen an ihr betei­ligt. Du weiht, worum es geht, und fühlst ehr­fürchtig die Bedeutung dieser für unser Volk so glücklichen und großen Zeit. Während die Aelteren ihre Stimmzettel mit dem3 a der Treue und Dankbarkeit in die Wahlurne werfen, sollst Du mit heißem Herzen dieses selbeZa" bekennen. Zieh mit flatternden Zahnen singend durch die Dörfer und Städte des weiten Grohdeut­schen Reiches, dessen Jugend Du bist. Adolf Hitler hat Dir seinen Kamen verliehen. Erweise D i ch feiner würdig! Du kannst für ihn nicht stim­men, aber Du kannst mehr tun als das: Lebe für ihn! Jugend des Führer! Durch diese Bereitschaft füllst auch Du am 10. April die Urne des deutschen Schicksals.

Was wären wir

ohne unsere Wehrmacht!

Die Väter des Versailler Diktats haben genau gewußt, weshalb sie die, deutsche Wehr auf ein klei­nes Söldnerheer beschränken wollten, weshalb die militärische Ausbildung der Jugend unterbunden werden sollte, weshalb die Waffen vernichtet und die Stammrollen verbrannt wurden, weshalb Mi­litärflugzeuge nicht gebaut werden und Tanks nur als Attrappen im Manöverfeld erscheinen durften. Es ist das unvergängliche Verdienst ideal gerichte­ter Soldaten gewesen, besonders des Generalobersten von Seeckt, wenn unser kleines Berufsheer den hochgespannten Ehrgeiz der alten Armee, ihre Hin­gabe und Tüchtigkeit entwickelte. So konnte der Geist nicht untergehen, der vor noch 20 Jahren eine Welt in Atem hielt. Es ist das Verdienst der NSDAP, und unserer Wehrmckht gewesen, daß die deulche Jugend nach den Waffen rief, auch dann schon, als sie noch gar nicht da sein konnten. Waf­fen nicht für den Krieg, aber für den Schutz des Friedens.

In den nächsten Wochen wird das Ehrenmal für die S e l b ft f ch u tz k ä m p f e r enthüllt werden, die 1021 freiwillig aus allen Gauen nach Oberfchlefien eilten, um am Annaberg den letzten Angriff von Insurgenten auf deutsches Land abzuwehren. Sie kamen von den Hochschulen und aus den Werkstätten, aus Kärnten und vom Schwarzwald, aus Schlesien und aus Bayern. Sie schlichen sich durch die roten Trupps kommunistischer Machthaber oder ängstlicher rot angehauchter Behörden. Nichts rief sie als der Wille, der Heimat den letzten Dienst zu l e i st e n , keine Ehren und keine Auszeichnungen harrten ihrer. So war es später, als im Kampf um Rhein und Ruhr die Separatisten niedergeworfen wurden, als Adolf Hitlers braune Stürme den bol­schewistischen Ansturm in den Straßen unserer Großstädte bezwang.

Aus solchem Geist erstieg new d i e Wehr­macht, als der Führer die Stunde gekommen sah. Kühn erhoben sich die Luftgeschwader Hermann Görings in den Aether. Unter ungeheurem Jubel sind die jungen Regimenter dann ins Rheinland marschiert, um auch hier den Schutz des Reiches zu übernehmen. Bald rollten dann auch deutsche Panzerwagen über die Felder, deutsche Industrien erhielten reichliche Beschäftigung in Neubauten und in der Herstellung der Waffen. Kriegsschiffe und U-Boote liefen vom Stapel. Eine schlagfertige und gut ausgerüstete Truppe marschierte nach Oester­reich hinein, als dort die Brüder nach ihr riefen. Der Führer selbst hat in einer seiner Reden davon gesprochen, daß eine Division volle 60 Kilometer am Tage marschiert ist, um möglichst bald Wien zu erreichen. Ein schönes Stück soldatischer Er­ziehung ist auch hier' in kürzester Zeit gelungen: Deutschland ist stolz auf seine jungen Männer, in der Wehrmacht wie im Arbeitsdienst!

Nun wird auch O e st e r r e i ch in die große Schule unserer Wehrmacht eingereiht. Freudig folgt die Jugend ihrem Rufe. Die Schornsteine der steierischen Waffenschmieden werden bald wieder rauchen. Das danken wir Adolf Hitler und der deut­schen Wehrmacht, die an den herrlichen Erfolgen des Dritten Reiches ihren vollen Anteil hat. Ar­beiter und Soldaten Hand in Hand bauen die neue sichere Zukunft, der wir uns am 10. April durch unser Ja freudig verpflichten wollen!

Vollstreckungsschuh

für landwirtschaftliche Altsiedler.

Berlin, 7. April. (DNB.) Die Lasten, die den in der Systemzeit angesetzten landwirtschaft­lichen Siedlern (A l t s i e d l e r) bei der Begründung der Siedlerstellen aufgebürdet worden sind, haben dazu geführt, daß sich ein Teil dieser Siedler auch heute noch, trotz zeitweiligen Erlasses und Herab­setzung ihrer Rente in schwieriger wirt­schaftlicher Lage befindet. Es ist deshalb in Aussicht genommen, auch für diese Altsiedler die Möglichkeit einer Bereinigung ihrer Schul- den zu eröffnen. Um zu verhindern, daß bis da­hin die ordnungsmäßige Bewirtschaftung des Be­triebes durch Vollstreckungsmaßnahmen gefährdet wird, wird den Altsiedlern im wesentlichen der gleiche Vollstreckungsschutz gewährt, wie nach dem Gesetz vom 1.6.1933. Der Antrag ist durch die Siedlungsbehörde bei dem für den Sied­ler zuständigen Amtsgericht zu stellen.

Rudolf Heß sprach zu den Schaffenden Oesterreichs.

Rat onalsozialtstische Volksgemeinschaft und deutsche Einheit

des Führers zu vollstrecken vermochte

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Noch einmal erstehen die historischen Märztaac ihren Augen, als der Führer in packenden Wi

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Tage Deutschland, unser Deutschland!'

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folgte alles Worten des schließt, als

wir denen Dank, die in der Bewegung ihr Teil bel- endlichen Sieg: denen, die als Geführte im Vertrauen auf die

ihm schulden illegalen trugen zum Führer und

Flügelschlag gewalt'gen Schicksals und big sein der Größe des Geschehens!"

Mit stärkster innerer Anteilnahme den ruhigen, klaren und bestimmten Stellvertreters des Führers. Als er

Oer® er

M U!

Willen des Führers, der eines ganzen Volkes Wille war. Dies wird in wenig Tagen dieses Volk be­weisen. Hier in Deutsch-Oesterreich und im ganzen großen Deutschland und draußen fern der Heimat roertren Millionen ihrJa" dem Führer geben. Sie geben es gleich einer heiligen Handlung. Sie lassen ihres Volkes Stimme sprechen und wissen, daß es Gottes Stimme ist. Was durch Jahrhunderte zerrissen mar, das schmiedet nun gemeinsam seine Zukunft. Und wenn Jahr­tausende durch deutsche Lande gingen, wird man noch ehrfurchtsvoll des Tages gedenken, da deut­sches Blut doch endlich sich vereint in der Erfüllung feiner alten Sehnsucht. Ich weiß, ihr spürt den

sozialismus einfetzten. Rund 120 find zu lebens- länglichen Freiheitsstrafen verurteilt gewesen. Mit donnernden Sieg-Heil! - Rufen wurde Rudolf Heß, der von Reichsstatthalter Seyß-Jn- quart und Gauleiter Bürckel begleitet war, von der Alten Garde empfangen. Jeder wollte ihm die Hände drücken, jeder wollte ihm danken und das Gelöbnis unwandelbarer Treue zum Führer erneuern. Nach einer kurzen Ansprache Rudolf Heß' an die alten getreuen Kämpfer stimmten diese die Lieder des nationalsozialistischen Deutschlands an.

Führung und im Vertrauen auf ihre Gefolg­schaft es ermöglichten, daß die Bewegung nicht nur zähe durchhielt, sondern auch in den ent­scheidenden Stunden in voller Wirksamkeit zum Einsatz gebracht werden konnte. Wit beson­derem Stolz schauen wir auf die Tau­fende von deutschen Frauen und W ä d ch e n in Oesterreich, die trotz aller Ge­fahren und trotz aller schon gebrachten Opfer in einer fanatischen Hingabe und in einer leidenschaftlichen Treue ohnegleichen ihren Män­nern kameradschaftlich zur Seite standen und ihren Dienst in der illegalen Bewegung ver­sahen. So lange deutsche Zungen vom Kampf um Grohdeutschlands Einheit sprechen werden, werden sie sprechen müssen vom heldischen Einsatz der Frauen Deutsch-Oe st er- r e i ch s für Adolf Hitler.

Hunderte unserer Kameraden aber haben ihr Leben geben müssen, ohne die Erfüllung ihres heißesten Sehnens zu schauen. Hunderte unserer Kameraden deckt österreichische Heimaterde, für die sie fielen. Unter ihnen sind jene dreizehn gemordeten Opfer einer blutigen Vergewal­

tigung des deutschen Menschen in Oesterreich, die als Märtyrer unseres Glaubens an Großdeutschland ihr Leben ausgehaucht haben. Die Gefallenen und die Gemordeten, die sich selbst zum Opfer brachten, auf daß Großdeutschland werde, sie sind uns Helden der Freiheit uckserer Nation. Großdeutschland lebt, weil der Wille Adolf Hit­lers ihm das Leben gab. Großdeutschland lebt, weil die Partei Adolf Hitlers, weil die NSDAP, in Oesterreich durchhielt und so den Willen

den dramatischen Anlauf jener Tage schildert. .Ser Begeisterungssturm wiederholt sich, als der Führer erklärt:Ein eiserner Wille hat diese; Reich jetzt geschaffen, und Stahl und Eiseil werden es verteidigen gegen jedermann!"

Am 10. April unterwirfst Du Dich nicht einer fremden Gewalt, sondern der ewigen Größe Deines eigenen Volkes! Un­sere Hakenkreuzflagge ist nicht das Symbol eines einzigen Landes. Nicht Preußen hat ge­siegt ltnd nicht Bayern, nicht Württemberg und nicht Oesterreich: Gesiegt hat über die deut­schen Staaten endlich das deutsche Volk!" Langanhaltende Sprechchöre:Ein Volk Lin Reich Ein Führer!" bekräf­tigen diese Worte Adolf Hitlers. Die Begeiste­rungsstürme wiederholen sich, als der Führer zum Schluß davon spricht, daß er stolz und freudig in das alte Reich zurückkehren werde, denn ich weih, was ich mitbringe: e i n wunderschönes Land! Ich möchte nicht seine Bodenschätze und materiellen Güter ich möchte nur etwas: Ich mochte 6^ Millionen Wenschen, deutsche Wenfchen, die ich als Füh­rer und Kanzler des Reiches der deutschen Volksgemeinschaft nunmehr einfüge. Das ist der stolzeste Beitrag, den ein Wann seinem Volke und seinem Reich zu leisten vermag. Der 10. April wird ganz Deutschland verschworen sehen zu einem Entschluß: Wir bejahen an die-

Linz, 7. April. (DNB.) Dor dem Bahnhof ist über Nacht ein Wald von Fahnen erstanden. Davor haben die Ehrenformationen Ausstellung ge­nommen, und zwar eine Kompanie des ehemaligen österreichischen Infanterie-Regiments 17 und die 1. Kompanie des I. Bataillons des Infanterie-Regi­ments 19, die am Morgen des 12. März als erste die Grenze bei Braunau überschritt. Gegen 15.30 Uhr läuft der Sonderzug in die Halle ein. Als Adolf Hitler den Bahnhof verläßt, branden ihm unermüdlichHeil!"-Rufe entgegen. Im Wagen stehend nimmt er mit strahlenden Augen die Hul­digungen der Liebe und der Dankbarkeit entgegen. Die Absperrmannschaften müssen alle Anstrengungen machen, um die begeisterten Menschen zurück- ^uhalten. Eineinhalb Kilometer lang ist die Straße, die der Führer vom Bahnhof zur Kundgebungsstätte in Lustenau zurücklegt, eineinhalb Kilometer be­reiten ihn wie ein wogendes Meer Tausende von Fähnchen, umbrandet ihn der Jubel, in dem sich Dankbarkeit und Liebe auslösen.

Von fernher dringt ein Raunen und Rauschen in die Halle, das wächst und wächst zu einem Brausen, zu einem Orkan. Der Führer kommt! Vor dem Podium drückt er den Vätern und Müttern, den Brüdern und Schwestern der Opfer eines schweren Kampfes einer grausigen Zeit herzlich die Hand und betritt die Tribüne. Stürmischer Jubel begrüßt ihn erneut. Aber schließlich wird es still im Saal, als nun die klare Stimme mit Inbrunst verkündet: Die Stadt Linz ist durch den 13. März unlösbar mit der deutschen Geschichte verbun­den; das verpflichtet Sie alle, am 10. April Ihre Pflicht zu erfüllen. Ein unendlicher Beifallssturm geht durch die Halle, der den Führer schon jetzt zu Beginn seiner Rede minutenlang unterbricht. Dann wieder liegt andächtiges Schweigen über den Massen, als der Führer' seinen Lebensweg schildert, der ihn aus dieser Stadt heraus an die Spitze des geeinten Großdeutschlands führte:Von hier bin ich einst als Knabe ausgezogen, zunächst nach der damaligen Hauptstadt Alt-Oester- reichs, und dann hielt mich auch dort nichts mehr!- Ich mußte hinaus ins Reich, das Land meiner Träume und meiner Sehnsucht!"

Er erinnert daran, daß einst ein gewal­tiger norddeutscher Staatsmann die widerstrebenden Stämme und Länder des alten Reiches zufammengefaßt und zufammen- gezwungen habe.Die zweite Einigung konnte dann wahrscheinlich nur ein Süddeut­scher vollziehen, denn er möchte ja nun den Teil in das große Reich zurückführen, der im Laufe der Entwicklung unserer Geschichte den Zusammenhang mit dem Reich verloren hatte."

Vertrauensbeweis

Die Summe der Spareinlagen bei den Sparkassen in Milliarden RH :

Oesterreich folgte dem Ruf seines Blutes.

Oer Führer spricht in Linz zu tausenden begeisterter Volksgenossen seiner Heimat.

dasSieg-Heil!" auf den Führer durch die Halle braust, jubelnd aufgenommen von den Zehntausen- den auf der Straße und von den Hunderttausenden in all den vielen Betriebsappellen, kam wieder jedem zum lebendigen Bewußtsein, wie unvergleich­lich groß die Tage sind, die er jetzt miterleben darf.

> Rudolf Heß

im Kreise der Alten Garde.

Den Abschluß bildete ein Kameradschafts­treffen der alten Kämpfer. Rund 1500 Parteigenossen hatten sich in den Sofiensälen ein­gefunden. Männer und Frauen, die in unerschütter­lichem Glauben todesmutig sich für den National-

Die Bewegung vergißt ihre Toten nicht.

Reichsminister Hetz den Gräbern der Helden des 25.Juli.

Zeige auch Du Dein unerschütterliches vertrauen am 10. April Durch Vein

Wien, 7. April. (DNB.) Rudolf Heß, der Stell­vertreter des Führers, sprach in der Wagenhalle der Stadt Wien im 15. Bezirk, einem ausgespro­chenen Arbeiterbezirk, in einem Appell aller schaffenden Volksgenossen. Von dieser Stätte der Arbeit aus wurde die Rede übertragen in unzählige Betriebsappelle. Rudolf Heß ging auf die letzten Tage des inneren Kampfes in Oesterreich um das Großdeutsche Reich des näheren ein und betonte:Im entscheidenden Augenblick standen sie plötzlich wie aus dem Boden gestampft da: d i e Kämpfer der NSDAP.! Man sah es ihnen an, daß sie Jahre des Verbots, Jahre der furcht­baren Verfolgung hinter sich hatten. Aber einheit­lich waren sie in einem: Im Glauben an die nationalsozialistische Idee und in der immer wieder bewiesenen Entschlossenheit, sich ein­zusetzen, sich hinzugeben bis zum Letzten für den Führer! Im Glauben an diesen Tag, der kommen muhte, hatten sie die seelischen und körper­lichen Qualen der Kerker, der Anhaltelager auf sich genommen, im Glauben an diesen Tag' hatten die Verwundeten ihre Leiden getragen, waren die Ka­meraden gestorben, im Glauben an diesen Tag hat­ten die zum Tode Verurteilten ihr Leben äusge- haucht mit dem letzten >,Heil Hitler!" auf den Lip­pen! In diesem Glauben haben besonders auch die Frauen, die Mütter und Bräute unserer deutsch-österreichischen Kampfgenossen ihre großen Opfer und Schmerzen heroisch ertragen. Trotz aller Not gaben diese Frauen den Kindern in all dem Jammer, in Hunger und Elend eines mit in das junge Leben, das kein Verbot und keine Schikane ihnen nehmen, das kein System ihnen zerstören kann: die Heiligkeit des Glaubens an Deutschland und an seinen Führer.

Weine Parteigenossen und Parteigenossinnen! Das wird die nationalsozialistische Geschichts­schreibung nie vergessen: Well Ihr u m E u - res Glaubens willen alle Leiden auf Euch genommen und nicht kapituliert habt, weil jtyc am entscheidenden Tage marschiert seid, konnte der Führer zu Euerem Schuhe Deutschlands Wacht einsehen und damit dem Volkswillen endgültig zum Siege verhelfen! Dank Eurer Leiden konnte der - Führer Deutsch-Oesterreich erlösen!

Wir Nationalsozialisten wissen aus der Zeit des Kampfes, daß gerade unter der Hand- a r b e i t e r f dj a f t die opferfreudigsten Idealisten zu finden sind, daß bei ihr die Menschen stehen, die bereit sind, alles einzusetzen und alles hinzu­geben für jeinc Idee, von der sie glauben, daß sie richtig und gut ist. Und gerade hier in Oesterreich ist unter den alten Kämpfern eine Unzahl von Handarbeitern, die in den schweren Zeiten der Ver­folgung, der Entrechtung und des Terrors sich nicht beugen ließen und in unwandelbarer Treue zu ihrer Idee und zum Führer standen.

Wir wissen aber auch, daß gerade hier in Oester­reich der marxistische Arbeiter mehr als einmal bewiesen hat, wie sehr er bereit ist, s i ch für feine Idee einzusetzen und selbst das Leben hinzugeben,wenn die Idee, für die sie ihr Leben Hingaben, auch unserer Erkenntnis nach falsch war. Kein wirklicher Nationalsozialist versagt ihnen die Achtung. Ich weiß, daß es nicht lange dauern wird und auch bei Euch sind alle Gegensätze von einst überwunden, ist aller Haß von einst vergessen, und auch Ihr seid vereint in der gleichen großen Gemeinschaft, auf die Ihr dann so stolz fein werdet, wie wir übrigen Nationalsozialisten im großen Deutschland.

Wer will bestreiten, daß wenn Oesterreich den Weg weitergegangen wäre, den es Herr Schusch­nigg führte, daß über kurz oder lang die ver­zweifelten Massen Oesterreichs in einer b o I» s ch e w i sti s ch e n Revolution ein Sowjet- Oesterreich geschaffen hätten! Ist ein Staat christ­lich, der seine Bürger der bolschewistischen Gott­losigkeit in die Arme treibt, um zu verhindern, daß sie sich anschließen an ein Nachbarreich, das die- Lehre der Gottlosigkeit ausgerottet hat mit Stumps und Stiel an ein Nachbarreich, das jedem freistellt, in die Kirche zu gehen, in die er gehen will, um seinem Gott so zu dienen, wie er ihm dienen will ohne daß irgendein Gewissens­zwang ausgeübt werden darf!

Das deutsche Volk Oesterreichs aber ist nun ein Teil eines Volkes, das wahrhaft frei, wahrhaft unabhängig, wahrhaft sozial ist ist nun ein Teil des deutschen Volkes; des Volkes christlicher Nächstenliebe und nationaler Einigkeit.

Und daß diese wahre Befreiung und wahre Befriedung Deutsch - Oesterreichs im deutschen Volke erreicht ist, das verdanken wir dem Führer. Er hat den Gedanken groh- deutscher Einheit und Freiheit im deutschen Volk wieder wachgerufen, er hat ihn in uner­müdlichem Kampf zum Allgemeingut des deutschen Volkes gemacht, und er hat schließlich durch seine entscheidenden Befehle mit der befreienden Tat den grohdeut­schen Gedanken verwirklicht. Rächst

Wien, 7. April. (DNB.) Am Donnerstagvor­mittag fuhr der Stellvertreter des Füh. r e r s nach Dornbad) zu den Gräbern der am 25. Juli 1934 wie gemeine Verbrecher von dem damaligen System Hingerichteten Parteigenossen Plane tta und Domes. Die Kränze, die et niederlegte, trugen das Hoheitszeichen und den Namen des Ministers. Mit einem stummen Händedruck dankte Reichsminister Heß den Angehörigen für ihr Opfer und begrüßte die angetretenen Kameraden der beiden Blutzeugen der Bewegung. Unter den Siea-Heil- Rufen der vor dem Eingang des Friedhofes wartenden Menge fuhr Rudolf Heß dann weiter nach Mauer. Hier galt fein Besuch der Ruhe­stätte Holzwebers. Auch hier legte der Stell­vertreter. des Führers einen Kranz nieder. Al; Rudolf Heß die Gattin und den kleinen Jungen des tapferen Toten begrüßte, und als der kleine Sohn Holzwebers dem Minister Blumen überreichte, I die dieser schweigend auf das Grab des Vaters legte, erinnern wir uns der Worte des Hingerich- ; teten:Ich hinterlasse das, was mir niemand nehmen kann, ein Kind". Zur gleichen Zeit wurden durch Abordnungen auch an allen übrigen Gräbern der für das nationalsozialistische Groß- Deutschland Gestorbenen Kränze niedergelegt.

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Ich kenne das deutsche Volk und kenne.meine Heimat! In beiden habe ich mich nicht getäuscht. ; Das deutsche Volk innerhalb der einstigen Reichs- | grenzen hat das erfüllt, was ich glaubte, ihm zu- muten zu können. Meine Heimat ist aufgestanden, ! als der Ruf erklang, und hat sich dorthin gewandt, wohin sie die Stimme des Blutes und des Volks­tums rief!Das Herz hat übermächtig nach der ganzen Volksgemeinschaft verlangt!" Vor den Bei- | fallsstürmen nach diesen Worten des Führers muß jede böswillige Stimme internationaler Hetzer oer» stummen, die etwas vonUnterdrückung" undDer- aewaltigung Oesterreichs" faseln wollte. Und weiter schildert der Führer seinen Weg, der der des No- tionalsozialismus ist, bis endlich jener Tag kam, an dem er d i e Macht errang. Und nun zeNst' der Führer den Linzern in wenigen mitreißenden Sätzen das neue größere Deutschland Wie eine ungeheure Woge umbrandet den Führer die Begeisterung von 10 000 Menschen. Sie alle h wissen, daß sich tatsächlich ein Wunder ereignet hat.