Kleine politische Nachrichten.
Das vorläufige Ergebnis des vierten ^"-pf sonntags am 9. Januar 1938 beläuft sich auf 5 593 566,91 Mark. Das Ergebnis des Ein- topffonntages im Monat Januar des Vorjahres betrug 5 534 211,86 Mark.
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Das Panzerschiff „Deutschland" hat Lissa- bon wieder verlassen. Zum Abschied hatte •u gesamte deutsche Kolonie eingefunden, an! ihrer Spitze Gesandter von Hoyningen-Hüne. Auch zahlreiche Portugiesen wohnten der Ausfahrt bei.
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(Fincr Einladung des ungarischen Innenministers von folgend, begibt sich der Staatssekretär des Reichsministeriums des Inneren, Pfundtner, nach Budapest, um Einrichtungen der inneren Verwaltung Ungarns zu besichtigen. Staatssekretär Pfundtner wird im Rahmen des Kgl. Ungarischen Derwaltungswisfenschaftlichen Forschungsinstitutes einen Vortrag über den staatsrechtlichen Aufbau des Dritten Reiches halten.
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,<Am 4. und 5. Februar trat in Bad Saarow (Mark) der chauptausfchuß des Verbandes der deutschen Volksgruppen in Europa unter dem Vorsitz seines Präsidenten Konrad He n- lern zu einer geschlossenen Halbjahressitzung zu- lammen. Die Delegierten berieten die gemeinsam! berührende Rechtsfragen. Unter einstimmiger Billigung wurde Dr. von K o h n e r t, der Vorsitzende der Deutschen Vereinigung in Posen-Pommerellen, zum Stellvertreter des Verbandspräsidenten bestellt.
V^öndigung wegen der letzten Ereig- sprechungen eröffnen könne.
Zusammenfassung der britischen Auslandspropaganda.
Bansittart an derSpitze eines neuenAktionsausschusses
nannt worden fei, der Mr Durchführung .iner ständigen britischen Werbeaktion Ausland gebildet worden ist. Der Ausschuß wird das gesamte Nachrichtenwesen aff beiten haben da- Großbritannien berührt Daher
J.m Ausschuß außer dem britischen Rundfunk auch der sogenannte Britisb Coucil vertreten sein, eine Vereinigung sür Ver° breitung „richtiger Ansichten über Gr°ß^ritann-cn" im Au-sande. Schließlich gehört auch die Travel Assoc at.on. d,e Gesellschaft für Forderung des Reiseverkehrs, dem Ausschuß an sn?ienneJftCnhSIä“Cr "den ganz offen von einem Propagan d a a pparat der britischen Regiert"?- vom Schatzamt finanziert werden soll und in dem d i e A u s l a n d s w e r b u n q der bisher getrennt arbeitenden Stellen — insbesondere Ä richtendienst Rundfunk und Film - usam- m e ng efaßt werden sollen. In der „Times" heißt es. bie Zusammensetzung des neuen Ausschusses ipeife barauf hin, daß die bisher durchgeführte Ak- lv.tat e 'nen einheitlichen Zug bekommen solle. Es sei möglich, daß das, was man jetzt auf- zuzlehen versuche große Summen erforderlich mache. Die liberale „News Chronicle" schreibt, in Dielen Teilen der Welt seien die „Gemüter gegen England vergiftet" worden. Die Aufgabe Vansit- tarts werde es sein, em „e n t s p r e ch e n d e s G e - g eng i f t einzutraufeln. Man könne nur hoffen, oatz das englische Schatzamt dem neuen Amt aus-
0 eMittel zur Verfügung stelle, damit es Erfolg habe.
unVe4s in Nord-Sud-Richtung durch- be? Rpnbn^"Eobahnen oorfehe. Roosevelt habe ^lfgeforbert, mit Ingenieuren ben Einzelheiten auszuarbeiten unb beim bpr ® einzurelchen. Die Autobahnen sollen in und ^"e mit einem Grasstreifen versehen werden berührt mit Unter, ober Ueberfübrnngen ben S,e/^ef^tfoften werden auf 8 Milliar- (20 Milliarden Mark) geschätzt. Sie den'Schuldverschreibungen aufgebracht wer- Das Un ernehmen soll sich durch Erhebung 'ne- Wegegeldes pro Meile und aus den Einnahmen der Gasolinsteuer amortisieren.
Präsident Kriegler fordert eine selbständige Rundfunkwiffenschast.
V -^^r. (DNB.) Auf Einladung fibeÄ sprach der Prä-
Ndent der Reichsrundfunkkammer, Kriegler in h.rnUfnhDer,lt* ?X™QU< 3U "em Thema „Rund- funk die achte Weltrnach t". Präsident Kriea- £ 9lna von der historischen Entwicklung des beub chen Rundfunkwesens aus Im kulturellen Tätig- keitsbereick des Rundfunks sei es heute die erste ^verantwortlichen. Programmgestalter, an der Entwicklung einer arteigenen Rundfunkkunst । 3U arbeiten. Nachdem Präsident Kriegler die d^bleme des nationalsozialistischen Rund- sunkschaf ens geschildert hatte, ächtete er einen Appell an die Wifsenschaft, sich mehr als nhLUnL',e?n8e> desN^ndfunks zu kümmern und sich mit ihnen kritisch und methodisch ausein- anderzusetzen Da der Rundfunk ein arteigenes, schöpferisches Gestaltungsmittel sei, verlange er auch
gne ethif^e Eigengesetzlichkeit. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Rundfunk hat, so schloß r*QCnare ® e nur ^ann einen Sinn, wenn I M .b\e. ^nschunä mit ihm als einer selbständigen 29Ä bxfa6x verdienstvoll sein, die
Geschichte des deutschen Rundfunks in einer klaren Systematik festzuhalten. Daneben wird es darauf ankommen, allen Wegen, die der Erarbeitung einer eigenschopferischen Rundfunkkunst dienen, nachzuspuren. Die achte Weltmacht, wie Reichs- Mlnister Dr Goebbels einmal den Rundfunk genannt hat, ist als selbständiges gestalterisches I Phänomen aus dem Leben unseres Volkes und der Volker der Erde nicht mehr wegzudenken. Die ff 1 ^ü.n^UnJ.fübSn9 wird allen Männern ^er /Wissenschaft, die Pionierarbeit für die Ent-1 wifsmfchafNichen Difziplin ..Rund-
funk leisten, jede erdenkliche Förderung angedeihen | laffen denn auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Rundfunk trägt dazu bei, den Gedanken des Rundfunks im Volk wach zu halten und dafür zu sorgen, baß über den Rundfunk das deutsche Volk mit der politischen Führung und vor allem mit dem Führer selbst unlöslich verbunden bleibt. I
Cm Vertrauensvotum für Gtojadinowitfch.
5n 3ugoffamien haben am vergangenen Sonntag NachwahlenzumSenat stattgefun- oen. Neu zu besetzen waren 23 Sitze. Die hinter der Regierung stehenden Parteien hatten sich als Jugoslawisch-Radikale Gemeinschaft in den Wahlkampf begeben. Ihre Gegner waren lediglich die kroatischen Bauern unter Matschar. Infolgedessen wurden auch nur in den kroatischen und in ben Küstenbezirken ©egenfanbibafen aufgestellt. In 14 Wahlbezirken gingen bie Männer ber Regierungsgruppe glatt durch eine Abstimmung war nicht nötig, weil bie Opposition auf eigene Kanbibaten verzichtet hatte In den übrigen Bezirken würben noch brei Sitze hinzu- geroonnen.JRur sechs Senatssitze von ben insgesamt 23 freien Platzen konnte bie Opposition für sich be- baupten. Auf bie Stimmenzahl umgerechnet ergaben N. fu r Stofabinowitsch 8,46 vH. Dieses Wahlergebnis künbet einmal von ber weiter stabilisierten innerpolitischen Lage, es beweist aber auch wie stark bas Ansehen bes Ministerpräsibenten ge- wachsen ist. Em besseres Vertrauensvotum als biefen Wahlausgang konnte er sich nicht wünschen. Es würbe ihm bescheinigt, daß das jugoslawische Volk auch mit seinem außenpolitischen Kurs einverstanden ist. '
Telegrammwechsel zwischen dem Führer und General Franco.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 38: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R: Lange, K °G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufs» preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf„ mit der
Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 Küttig,
Der türkische Außenmini st er hatte auf der Durchreise durch Belgrad eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Dr. Stojadinowitsch bei der auch Vertreter der Balkanentente zugegen waren. Rüschtü-Aras beglückwünschte Dr. Stöja- dinowitsch zu dem Sieg bei den Senats-Ersatzwahlen und berichtete über seine Eindrücke aus Genf Wien und Budapest.
Wetterbericht
Noch immer ist Hochdruckeinfluß für unser Wetter bestimmend. Im Gegensatz zu bisher hat bie Auf
heiterung größere Ausbehnung angenommen 'wäh- renb Nebel ober Hochnebel nur kleinere Teilbezirke erfassen. Von ber atlantischen Wirbeltätigkeit finb nennenswerte Störungen für uns vorerst nicht zu erwarten.
Aussichten für Mittwoch: Besonbers morgens stellenweise Nebel ober Hochnebel, sonst milder, nachts vielfach leichter Frost, mittags milde Winde um Süd.
Lufttemperaturen am 7. Februar: mittags 5,2 Grad Celsius, abends 0 Grad; am 8. Februar: mor-1 gens —1 Grad. Maximum 6,4 Grad, Minimum! heute nacht —2,3 Grad. — Erdtemperaturen in | 10 cm Tiefe am 7 Februar: abends 2,8 Grad; am 8. Februar: morgens 1,5 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 2,2 Stunden.
Dinterfpork. Wetterbericht.
Schwarzwald. Feldberg: Heiter, —2 Grad,
130 Zentimeter Gesamtschneehöhe, verharscht, Ski und Rodel sehr gut.
7- Abr. (DNB.) Der spanische Staatschef und Generalissimus Franco hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Telegramm gerichtet: „Zur Uebernahme des Oberbefehls über die Wehrmacht Deutschlands durch Eure Exzellenz b e - glückwünsche i ch Sie lebhaft in der lieber« Seujung, daß Euer Exzellenz damit weiter zur Festigung der herzlichen Beziehungen bei getragen haben, die Spanien mit Ihrem großen Lande verbinden." Der Führer hat nachfolgende Antwort gegeben: „Eurer Exzellenz danke ich für die freundlichen Wünsche, die Sie mir aus Anfaß der Uebernahme des Oberbefehls über die deutsche Wehrmacht telegraphisch übermittelt haben. Ich erwidere Ihre Grüße mit meinen herzlichen Wünschen für das Gedeihen des nationalen Spaniens."
politische Zwischenfälle beim internationalen Skispringen in Klagenfurt.
Wien, 7. Febr. (DNB.) Bei dem internationalen Skispringen auf der Saßnitz-Schanze bei Klagenfurt in Kärnten zeigten 42 Springer — un- ler ihnen reichsdeutsche, japanische, jugoslawische und österreichische Sportler — ihre Künste. Schon während der sportlichen Veranstaltungen grüßte insbesondere die Deutschen aus dem Reich — so oft sie aufgerufen wurden — der begeisterte Beifall der Menge. Nach dem Springen erklangen nationalsozialistische Lieder. Die vieltausendköpfige Menge stimmte mit ein in den Gesang dieser Lieder, die von der österreichischen amtlichen Nachrichtenstelle als verboten bezeichnet werden. Die Vorfälle haben — wie die österreichische Presse erklärt — die Behörden veranlaßt, den nach dem sportlichen Programm vorgesehenen Festabend zu verbieten und die Preisverteilung nur im engsten Rahmen zu gestalten. Es wurden zwei Verhaftungen oorgenommen. „Weitere Maßnahmen" — so heißt es in bei* amtlichen Verlautbarung — „stehen bevor". Die Blätter fordern in schärfstem Tone Vorkehrungen zur Vermeidung solcher Zwischenfälle. Es sei überhaupt fraglich, so schreibt z. B. der „Morgen", wie man unter solchen Umständen noch imstande fein soll, von österreichischer Seite das Prinzip der Trennung von Sport und Politik aufrecht zu erhalten und wie man in Zukunft reichsdeutsche Sportler zu Veranstaltungen nach Oesterreich einladen könne.
iS Autobahnen in LIGA, nach deutschem Borbild.
„New Park Times" berichtet über ein großzügiges Projekt zum Bau eines transkontinentalen Netzes von Bundes-Autobahnen nach iem Vorbild der deutschen Reichsautobahnen. Der Alan fei gleichzeitig gedacht als Mittel zur Ülrbeitsoeschaffung. Senator Bulkley habe fcem Präsidenten ein Projekt vorgelegt, das den feau von drei die Vereinigten Staaten in Ost-West«
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So gut schmeckt die „Astrct", daß es schwer zu glauben ist, sie sei nikotinarm. Dabei ist ein Nikoiingehalt von weniger als 1% beglaubigt. Auch Ihnen wird die „Astra helfen. Sie ist eine echte Kyriazi, vollmundig im Aroma und von hoher Bekömmlichkeit. Ihre Nikotinarmut ist eine gewachsene Eigenschaft der Tabakblätter, die zur Herstellung^Verwendung finden. Kein künstli
cher Nikotinentzug. Keine chemische Behandlung. Darum: Für alle Fälle — „Astra"
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Reich an Aroma — Arm an Nikotin
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