Ausgabe 
7.7.1938
 
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im 60. Lebensjahr.

Wieseck, Aliendorf (Lahn), den 7. Juli 1938.

Die Beerdigung findet Samstag, den 9. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbe­

hause Kornblumenstraße 5 aus statt

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In tiefer Trauer:

Ludwig Hofmann, Rangiermeister i. R. Heinrich Braun und Frau, geb. Rausch Wilhelm Rausch

Minna Wilhelm

Karl Schneider und Frau und Enkelkinder.

Gestern verschied nach langem Leiden meine Hebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Helene Hofmann, geb. Schneider

Der Leiter der Deutschen Zoologischen Gesell­schaft, Prof. Dr. Hase (Berlin) dankte dem Lei­ter des Werkes für den außerordentlich anregenden Nachmittag und ließ wissen, daß die deutsche zoolo­gische Wissenschaft die hohe Bedeutung des Werkes für die wissenschaftliche Arbeit vollauf zu würdigen wisse. Herr Leitz wies in seiner Erwiderung auf die gegenseitige Verbundenheit hin, die hier Wissen­schaft und Technik in einer Front sehe und dankte den Gästen für das bewiesene lebhafte Interesse.

Oberhessischer Gebirgsverein.

LPD. In dem alten Ederstädtchen Hatzfeld (Eder) hielt der Gesamtverein des O b e r h e s s i - schen Gebirgsvereins seine diesjährige Hauptversammlung ab. Mehrere hundert Wander­freunde, darunter in besonders großer Anzahl die beiden Marburger Zweiavereine, die Zweigvereine Gießen, Alsfeld, Biedenkopf usw., waren her­beigeeilt.

Aus dem vom Vereinsführer Stadtrat a. D. Walter (Marburg) erstatteten Jahresbericht war u. a. ersichtlich, daß der Gesamtverein jetzt 1093 Mitglieder umfaßt. Daß das Heimatgebiet eifrig durchwandert wird, beweisen die im Laufe des Jah­res von den Zweigoereinen durchgeführten 170 Wanderungen mit durchschnittlich 18 Teilnehmern. Insgesamt wurden von dem Oberhessischen Gebirgs­verein in seinem Wandergebiet in Oberhessen 1500

Kilometer Wanderwege mit Wegezeichen und -tafeln betreut. Auch im letzten Jahr wurden die Bezeich­nungen mehrerer Wanderstrecken erneuert. Im lau­fenden Jahr wird das Wegebezeichnungsnetz weiter in Ordnung gebracht. Die Zahl der Aussichtstürme ist kürzlich durch den Bau des Nellenburgturmes bei Neustadt auf sieben erhöht worden. Etwa zehn Schützhütten an den verschiedensten Plätzen bieten Unterschlupfgelegenheit bei ungünstiger Witterung.

0 Prüft nicht ändert auf ihre fialtuno. Du ftlbfl oehörfl als Mitglied in die nsv.r

Dank umsichtiger Kassenführung konnten den Zweig­vereinen namhafte Beihilfen zur Erneuerung der Wegebezeichnungen, Instandhaltung der Aussichts- türme, Schutzhütten und Ruhebänke in Aussicht ge- stellt werden. Beihilfen erhielten die Zwelgvereme Neustadt für den Bau des Nellenburgturmes und Biedenkopf für den beabsichtigten Neubau eines Aussichtsturmes auf dem Johanniskopf. Die nächst­jährige Hauptversammlung des Gesamtvereins soll in Homberg a. d. Ohm stattfinden. Im An­schluß an die geschäftlichen Beratungen durchzogen die Teilnehmer in einem stattlichen Festzug das Städtchen auf dem Wege zum Burgberg, wo ein fröhliches Volksfest den Ausklang bildete.

Mussolini beim Erntetanz in Aprilia.

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Inmitten der neuentstandenen Pontinischen Kornkammer begann Mussolini eigenhändig auf der Siedlung 2585 den ersten Drusch der diesjährigen italienischen Getreideernte. Am Abend nahm der Duce auch am Erntetanz teil, der diesen Tag beschloß. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Abschluß der Zoologen-Tagung in Gießen

Das zweite große Referat der Tagung von Pro­fessor Dr. Stammer (Breslau) gab'einen umfas­senden Einblick in «Ziele und Aufgaben tiergeogra- phisch-ökologischer Untersuchungen in Deutschland". Die Tierökölogie beschäftigt sich mit den Umwelts- beziehungen und der Umweltsbeeinflussung der Tierwelt. Wir kennen unsere einheimische Tierwelt noch lange nicht vollständig; daher liegen hier noch zahlreiche und wertvolle Arbeitsmöglichkeiten gerade auch für den Liebhaber, mögen sie rein der syste­matischen Erforschung bestimmter Tiergruppen, oder der Entwicklung und Lebensweise einzelner

Die Leuckart-Plakette. (Bild: Archiv des Gieß.Anz.)

Arten oder Gruppen dienen. Tier- und Pflanzen­arten schließen sich an den einzelnen Lebensorten (Biotopen) je nach den Lebensbedingungen zu Le­bensgemeinschaften (Biocoenosen) zusammen. Die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften ist nicht unveränderlich, sie schwankt um einen Gleich­gewichtszustand; dre Schwankungen entstehen durch die stets wechselnden Umweltsfaktoren, unter denen das Klima und die gegenseitige Beeinflussung der Organismen eine hervorragende Stelle einneh­men. Besonders stark verändert werden die Lebens­gemeinschaften durch den Einfluß des Menschen, durch die Schaffung der Kulturlandschaft. Aus der Aufhebung des natürlichen Gleichgewichtes ent­stehen dann häufig unsere Schädlingsplagen; durch die Entfernung der Vegetation, besonders des Wal­des, kann es zu einerVersteppung" der Landschaft kommen, wie wir es in Nordamerika in erschrecken­dem Maße erlebt haben. Auf der anderen Seste ist jedes Lebewesen an seine Umwelt angepaßt und in seinem ganzen Bau und Verhalten auf das Leben in einer bestimmten Lebensgemeinschaft zugeschmt- ten. So ist die ökologische Arbeitsweise außerordent­lich vielseitig und verbindet die verschiedenen natur­wissenschaftlichen Fächer. Sie strebt danach, ein ganzheitliches Bild von der gesamten Natur und ihrem Kräftekreislauf zu erhalten. Sowohl wirt­schaftliche, als auch besonders kulturelle Wsr-e wer­den von dieser Forschungsrichtung geschaffen, denn sie betont und fördert die Naturverbundenheit un­seres ganzen Volkes.

In der gestrigen Schlußsitzung des Zoologen-Kon- gresses wurde noch eine Reihe interessanter Pro­

bleme behandelt. Dr. Krumbiegel (Dresden) betonte, daß neben dem Tatsachenmaterial der Mor­phologie auch dem physiologischen Verhalten der Tiere als Ausdruck der Phylogenese Aufmerksam­keit zu schenken sei. Prof. Dr. Merker (Gießen), bekannt durch seine lichtphysiologischen Forschungen, teilte drei Fälle ganz verschiedener Lichtdurchlassig- keit der Augenlinsen bei Wirbeltieren mit; Dr. Mahdihassan (Leipzig) berichtete über die Lack- ausscheidung zweier Lacklausarten aus Indien; Dr. Koch (Breslau) über die Bakteriensymbiose der Termiten Einen Ueberblick über die Systematik und Oekologie der Gastrotrichenfauna der Dobrudscha gab Prof. Dr. Rodewald (Cernauti), während Dr Fritsch (Würzburg) Mitteilungen über das Verhalten einiger Tintenschnecken machte. Zum Schlüsse berichtete Dr. Kessel (Gießen) noch über Beobachtungen an den Wohngehäusen der Einsied­lerkrebse, die von Polypenkolonien bewachsen wer­den. Dr. Krüger (Münster) berichtete über phy­siologische Untersuchungen am Blutfarbstoff des Regenwurms.

Allen Teilnehmern wurde als Sondergabe des Zoologischen Instituts Gießen eine eindrucksvolle Photographie einer zeitgenössischen Plakette des jungen Leuckart sowie eine Zusammenstellung der seit 1926 im Gießener Institut erschienenen Ar­beiten überreicht.

Der Tag fand seinen Abschluß mit einer Besich­tigung der Leitz-Werke in Wetzlar. E. K.

Zoologen in den Leihwerken.

Der Nachmittag brachte für die Teilnehmer am Deutschen Zoologen-Kongreß eine für sie besonders wichtige Exkursion. In zwei großen Omnibussen, die bis auf den letzten Platz besetzt waren, unternahm man eine Fahrt nach Wetzlar, um dort in einer ein­gehenden Besichtigung die Leitz-Werke kennenzuler- nen\ In mehreren Gruppen aufgeteilt, wurden die Besucher durch das Werk geführt und lernten so den Werdegang jener Instrumente kennen, die ihnen täglich wertvolles Werkzeug für ihre wissenschaftliche Arbeit sind. Der Leiter des Werkes, Direktor Ernst L e i tz, ließ es sich nicht nehmen, eine Gruppe der Zoologen selbst durch den Betrieb zu führen. Mit Bewunderung verfolgten die Gäste die vielfältigen Arbeitsgänge, die Technik der Präzisionsarbeit, in der die Instrumente und optischen Geräte hergestellt werden.

Anschließend fand noch eine Lichtbildervortrags­veranstaltung statt, in der die Gäste mit dem gegen­wärtigen Stand der Technik der Farben­photographie vertraut gemacht wurden. In grundsätzlichen Ausführungen hörte man zunächst vom Aufbau und den Gesetzmäßigkeiten des Farben­films und erhielt auch einen Ueberblick über frühere Versuche und Ergebnisse der farbigen Photographie. Anschließend wurde eine Reihe von Bildern gezeigt, die erkennen ließen, daß die Technik der farbigen Photographie bereits erhebliche Fortschritte und schöne Erfolge gezeitigt hat. Mit besonderem Inter­esse verfolgte man dabei die Aufnahmen, die im Gießener Zoologischen Institut gemacht worden waren und eindeutig erkennen ließen, welche große Bedeutung dem Farbenfilm als Lehr- undÄnschau- ungsmaterial zukommt. Prof. Dr. A n k e l (Gießen) gab zu diesen Bildern die notwendigen Erläuterun­gen und wies dabei besonders auf die Ergebnisse hin, die durch die Farbenphotographie bei der Aufnahme von Objekten in polarisiertem Licht erzielt werden können. Schließlich sahen die Kongreßteilnehmer noch eine bunte Reihe von Wild- und Vogelaufnahmen aus Afrika, die in freier Wildbahn ausgenommen waren.

Gießen (Steinstraße 66), Darmstadt, Rödgen, 7. Juli 1938.

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im Alter von 80 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

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Am 3. Juli 1938 entschlief sanft nach langem, in Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Die Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 8. Juli, nach­mittags 3 Uhr statt.

Lollar, Niederwalgern, Hungen, Staufenberg. Gießen, Frankfurt a. M.-Bonames, den 6. Juli 1938.

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Der Oberbürgermeister. 1.23.: Dog t

im 69. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

'1 Heinrich Müller, Gartenmeister i. R.

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Heute morgen um 6 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater

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Wegen der Feier der Bannerübergabe auf dem Brandplatz anläßlich des Gausängerfestes in Gießen findet der für Samstag, den 9. Juli 1938, vorgesehene Wochenmarkt ausnahmsweise auf dem Oswalds- garten statt. Fleisch- und Wurstwaren dagegen wer­den wie seither in den Ständen des neuen Markt-

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Wieseck, den 7. Juli 1938.

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Die Beerdigung findet Freitag, den 8. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Rabenauer Straße 48 aus statt.

Gestern verschied nach langer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Rein, Schmiedemeister

im 68. Lebensjahre.

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