Ausgabe 
7.4.1938
 
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Der Führer meistert die Ludenfrage.

X.?on Prof. Dr. Kranz, Gauamisleiier des Raffenpolitischen Amtes.

ten schützen weiterhin den ordentlichen Geschäfts­mann vor Ueberoorteilunq durch seine Lieferanten und garantieren dem Verbraucher eine gleichmäßig gute Ware. 1

Marktordnung und Erzeugungsschlacht haben be­wirkt, daß der Anteil der inländischen Er­zeugung am Gesamtoerbrauch von 65 v. S). im Jahre 1927 auf 81 v. Sy im Jahre 1936 a n st i e g, obgleich die landwirtschaftliche Nutzfläche um 650 000 Hektar zurückgegangen ist und der Verbrauch an Nahrungsmitteln infolge der Be­seitigung der Arbeitslosigkeit und der Beoölkerungs- zunahme seit 1933 erheblich gestiegen ist. Darüber hinaus ist es als ein besonderer Erfolg der Marktordnung und aller in ihr tätigen Glieder der deutschen Ernährungswirtschaft zu bezeichnen, daß der Weg zur Nahrungsfreiheit gekennzeichnet ist durch eine weitgehende Stabilität der Gesamt- ernäbrungskosten. Diese Leistung der nationalsozia­listischen Marktordnung ist der beste Beweis für die Gemoinschaftsarbeit innerhalb der. deutschen Ernäh­rungswirtschaft, die über den Jn'teressenstandpunkt einzelner Gruppen hinweg lediglich das Wohl des Gesamtvölkes im Auge hat.

Leder Stimmberechtigte trägt am Sonntag seine Wahlplakette.

Berlin, 7. April. Die Reichspro - pagandateitung für den Wahlkampf teilt mit: Alle Stimmberechtigten, die am Sonntag, 10. April, ihrer Stimmpf licht ge­nügt haben, erhalten kostenlos eine Plakette ausgehändigt. Die Plakette zeigt den Kopf des Füh­rers mit der Umschrift:Ein Volk, ein Reich, ein Führer:" Alle stimmberechtigten Volksgenossen tra­gen am 10. April mit Stolz diese Plakette. Sie bringen dadurch ihre Verbundenheit mit dem Füh­rer und feinem Werk zum Ausdruck.

Am EamStagmittag

NSG. Wenn heute das große deutsche Volk zu einem uneinnehmbaren Bollwerk gegen den Kom­munismus geworden ist, wenn es heute nicht mehr den Nacken vor dem internationalen Judentüm zu beugen braucht, so ist dies das alleinige Werk des Führer. Wer hätte eine Beseiti­gung des jüdischen Einflusses in Deutschland vor der Machtübernahme jemals in so kurzer Zeit für möglich gehalten?! Wie viele denken heute schon nicht mehr daran, daß man vor 1 933 im all­gemeinen wenigstens nur im Flüsterton über das parasitäre Wirken des Judentums zu reden pflegte, daß man die Abschüttelung des jüdischen Jochs in so manchen Kreisen unseres Volkes sogar f ü r einfach unmöglich hielt, und wie viele haben heute schon vergessen, welchen unermeßlichen Schaden uns und allen Kulturvölkern der Erde dieses rassefremde Volkstum mit seiner Zevsetzungs- arbeit zugefügt hat! Deshalb ist es notwendig, uns an so manches zu erinnern, was inzwischen z. T. vergessen worden ist:

1925 zählte die Berliner Wertpapier­börse von 36 Mitgliedern 25 Juden, die Pro­duktenbörse von 16 Mitgliedern 12 Juden, die Metallbörse von 12 Mitgliedern 10 Juden. Unter den gesamten Vorstands- und Ausschußmitgliedern der Berliner Börse waren 80 v. Sy Juden. Unter den Berliner Rechtsanwälten gab es im Jahre 1925 nicht weniger als 50 v. Sy Juden. Im Jahre 1931 waren unter den Berliner Aerzten 48 ü. Sy, i n Worms 30 ü. Sy, i n Mainz 2 8 ü. Sy und in Wien nicht weniger als 80 v. Sy Juden. In denselben Jahren wurden in der Medi­zinischen Fakultät der Universität in Berlin 50 v. Sy, in derselben Fakultät der Universität Frankfurt 21 d. Sy und in der Philosophischen Fa­

kultät der Universität Frankfurt 55 v. Sy Juden gezählt. Wer denkt noch an die vergiftende Tätig­keit eines arohen Teils der Presse, die in der System­zeit entweder restlos in jüdischen Händen ober zum mindesten von Juden beeinflußt war?

In unserem deutschen Oe st erreich waren die Zustände nicht besser, sondern eher noch schlimmer. 95 v. Sy aller Juden hätten dort nichts anzuziehen gehabt, wenn sie nur die Kleider hätten anziehen dürfen, die von ihren Rasfegenossen angefertigt waren, 95 v. H. aller Juden in Oesterreich wären obdachlos, wenn sie nur in den Häusern wohnen würden, die mit jüdischer Hände Arbeit gebaut wurden. Unter den Rechtsanwälten Wiens zählt man 85 v. Sy Juden. Die Zeitungen befanden sich zu 80 v. Sy in jüdischen Händen. Nur ingefähr­lichen" Berufen ist diese außereuropäische Rasse schwach oder gar nicht vertreten. So befindet sich unter den Dachdeckern Wiens kein einziger Jude. Auch unter den Berufen, in denen man mit Hände­arbeit sein Brot verdienen muß, ist der jüdische Anteil gering, ober er fehlt ganz. Unter ben Stra­ßenkehrern Wiens finbet sich kein einziger Jude dabei ist Oesterreich mit Juden reich gesegnet, der Anteil ber Juden an der Bevölkerung beträgt allein 9,4 ü. Sy (!!), während ber jübische Anteil in unserem bisherigen Reichsgebiet nur noch un­gefähr 0,75 ü. Sy ausmacht.

Die Rassegesetzgebung, bie der Führer seinem Volke schenkte, hat uns alle Voraussetzungen gegeben, um eine weitere Vermischung mit diesen volks- und rassesremden Elementen unmöglich zu machen und den Einfluß des Judentums auf unser völkisches Leben für alle Zeiten zu verhindern. Das deutsche Volk dankt diese einzigartige Kulturtat seinem Führer am 10. April.

Oesterreichs Reichsstatthalter sprach in Berlin.

Berlin, 7. April. (DNB.) Der Reichsstatthalter in Oesterreich Dr. Seyß-Jnquart sprach am Mittwochabend auf einer Kundgebung des Gaues Berlin der NSDAP, im überfüllten Berliner Sportpalast. Berlin bereitete dem Reichsstatthalter der deutschen Ostmark einen überaus herzlichen Empfang, ber sich bereits auf ber Anfahrt burch stürmische Heilrufe der auf ber Straße roartenben Menge äußerte. Vorher hatte Seyß-Jnquart auf bem Nikolai-Friedhof im Osten Berlins an ber letz­ten Ruhestätte bes nationalsozialistischen Freiheits­helden S) o r ft Wessel einen Kranz niebergelegt.

Brausende Heilrufe grüßten Dr. Seyß-Jnquart, als er mit dem fteüoertretenben Gauleiter Görlitzer ben Sportpalast betrat. Nach bem Einmarsch ber Standarten und Fahnen erfolgte zunächst die feierliche Verabschiedung der NSKK. - Meldefahrer, die die Treubotschaft des Gaues Berlin dem Führer nach Wien überbringen werden. Reichsstatthalter Seyß-Jnquart richtete fol­gende Worte an bie NSKK.-Männer:Partei­genossen, bie Ihr bie Treuebotschaft vom Grabe Horst-Wessels nach Wien in bas neue Reich unb bas neue Laub unseres Reiches bringen werbet, meldet dem Führer: Ihr habt uns hier gesehen, vereint in dem großen Gedanken, ver­eint in der herrlichen Tat:Ein Volk ein Reich ein Führer!" Nachdem die NSKK.- Männer unter dem Jubel der Massen den Sport­palast verlassen hatten und nach dem Gesang des LiedesDeutschösterreich ist frei" nahm Reichsstatt­halter ^-Gruppenführer Dr. Seyß-Jnquart das Wort.

Mit eindringlichen Worten schilderte ber Rebner bann bie vielen tiefen Erschütterungen, die über bas beutsche Volk in Oesterreich hinweggegangen sind, ben nationalen Schwung zu Beginn unb im Verlauf des Weltkrieges, Verrat, Schmach unb Not, mit bem biefes Ringen zu Ende ging, die schmach­volle Zeit ber marxistischen Herrschaft und schließ­lich bie frohe Stunbe ber Wiedervereinigung Oester­reichs mit bem Deutschen Reich. Die Wiebervereini­gung der Ostmark mit bem Reich sei endgültig

und für immer entschieden worben, als ber Führer am 12. März bie Grenze- überschritt, als es wie ein jubelnber Aufschrei burch bas beut­sche Volk in Oesterreich ging. Der 10. April solle ber ganzen Welt beweisen, baß es von jetzt ab nur« mehr ein einiges, ein unteilbares beut- f cf) e 5 Volk unb einen Führer gebe.

Wit gespannter Aufmerksamkeit verfolgten dann die Tausende die Schilderung der historischen Ereignisse aus dem Wunde eines Wannes, der in vorderster Front des Kampfes tim die Heim­kehr der Ostmark ins Reich gestanden hak. Er stellte fest, daß er schyn im Juni 1937 Schuschnigg und dem Generalsekretär der Vater­ländischen Front keinen Zweifel darüber ge­lassen habe, daß das Ziel des politischen Wil­lens der österreichischen Rationalsozialisten das große Reich der Deutschen sei. Wit Rachdruck stellte Dr. Seyß-Jnquart weiter fest, daß, ehe ein reichsdeutscher Soldat den Boden des alten Oesterreich betreten hat, eine österreichische Regierung vom Bun­despräsidenten ernannt worden war, die so verfassungsmäßig und so legal an die Wacht gekommen fei ro i e nur je eine österreichische Regierung.Aber diese Regie­rung war vom Vertrauen der überwältigenden Wehrheit des deutschen Volkes in Oesterreich getragen, was vorher niemals der Fall gewesen ist."

Stürmischen Beifall löste bie Feststellung des Reichs­statthalters aus: Mit aller Feierlichkeit erkläre ich hier: Die Art, in ber unsere Machtergreifung er­folgte, war ein in ber Geschichte unerhörtes Bei­spiel von Disziplin unb Anstänbigkeit! Tiefbewegt hörten bie Tausenbe zum Schluß bas von Herzen kommenbe Bekenntnis Seyß-Jnquarts zum Führer. Spontan erhoben sich bie Tausenbe von ihren Plätzen und bewiesen mit ihrem jubelnben Beifall, baß biefer Schwur auch ihr eigenes Gelöbnis ist.

die Fahnen heraus!

Berlin, 6.April. Der Reichs- und Preußische Winisler des Innern gibt folgendes bekannt:

Anläßlich desTages des Grohdeulfchen Reiches" am 9. April und der Dotfsab ff im­mun g am 10. April flaggen die staatlichen und kommunalen Verwaltungen und Betriebe, die sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stif­tungen des öffentlichen Rechtes und die öffentlichen Schulen im ganzen Reich einschließlich des Landes Oesterreich. Die Beflaggung beginnt am Samstag, 9. April, mittags 12 Uhr, soweit durch Rundfunk das Kommandoheißt Flaggen" gegeben ist. Das Ende der Beflaggung wird noch bekannt- gegeben werden.

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Der Reichs- unb Preußische Minister bes Innern Dr. Frick hat zugleich namens aller übrigen Reichsminister die nachgeordneten Behörben, Ge- meinben, Gemeinde verbände, Stiftungen, Anstalten unb sonstigen Körperschaften bes öffentlichen Rech­tes aufgeforbert, in ben am Samstag, 9. April, von 11.55 bis 12.05 Uhr ftattfinbenben allgemei­nen Appellen ben Gemeinschaftsemp­fang ber Verkünbung besTages bes Großdeut­schen Reiches" sicherzustellen unb für bie öffentlichen Dienststellen auch sonst alle mit ber Feierlichkeit zu­sammenhängenden Maßnahmen nach ben in ber Presse bekanntgegebenen Anordnungen bes Reichs­ministers für Volksaufklärung unb Propaganda zu treffen.

Ausländsdeutsche bekennen sich zum Führer.

Salamanca, 6. April. (DNB.) Die in Na­tionalspanien lebenden Ausländsdeutschen und Auslandsösterreicher kamen in den Häfen Vigo, La Coruna unb Malaga zusammen, um an BorL deutscher Schiffe ihre «Stimmen für ben Führer abzugeben. Die Abstimmung in Vigo ergab bei einer Beteiligung von 156 «Stimmberechtigten 155 Ja-Stimmen und eine mit Nein; in La (Tonino würben 49 Stimmen abgegeben, bie sämtlich aus Ja lauteten. In Malaga stimmten 218 Volksge­nossen ab, davon 216 mit Ja, einer mit Nein unb eine Stimme war ungültig.

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Die in Estland lebenden Reichsdeutschen unb bisherigen österreichischen Staatsangehörigen übten an Bord bes DampfersNordland" ihr Wahlrecht aus. Insgesamt nahmen an ber Wahl 443 Personen teil. Abgegeben wurden 439 Ja- Stimmen unb 4 Nein-Stimmen, wobei bie 15 an ber Wahl teilnehmenben bisherigen österreichischen Staatsangehörigen sämtlich mit Ja stimmten. Da­mit würben für ben Führer und sein Wer^ 99,1 v. Sy ber «Stimmen abgegeben.

6in jüdischer Schmierfink ausgewiesen.

Berlin, 6. April. (DNB.) Vor einigen Tagen hat die ZeitungParis S o i r" einen Lügen­bericht ihres bisherigen ständigen Wiener Bericht­erstatters veröffentlicht, nach bem Schuschnigg wahnsinnig geworben und in einer Irren­anstalt untergebracht worben sei. An bem Bericht ist kein wahres Wort. Da sich ber Nachrichten- schwinbler feigerweise hinter einem Pseudonym Poes C. Franck" versteckte, war es zunächst nicht möglich, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln. Nun­mehr ist festgestellt worben, baß sich bie Pariser Zeitung aus Wien von einem ausländi­schen Juben, Iwan Cohen, b ebienen ließ. Er würbe mit zwölfftünbiger Frist aus bem Reichsgebiet ausgewiesen.

Kleine politische Nachrichten.

NSG. Gauleiter unb Reichsstatthalter Spren­ger befinbet sich zur Zeit auf einer Fahrt durch De ft erreich, wo er auf zwei Massen- funbgebungen in Wien und Graz das Wort zur Volksabstimmung ergriff.

*

Die amerikanische Botschaft hat bem Auswärtigen Amt mitgeteilt, baß feine Regierung beschlossen habe, bie amerikanische Gesandtschaft in Wien auf zu lös en unb an ihrer Stelle ein Ge­neralkonsulat zu errichten.

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Der griechische Gesanbie hat das Aus­wärtige Amt von bem Beschluß feiner Regierung verständigt, bie bisherige griechische Gesanbtschaft in 'Wien in ein Generalkonsulat umzuwanbeln.

Wenn der Junge studieren sollte.

Der Tüchtige setzt sich immer durch sagen viele, unb sie verweisen z. B. auf die Zahl ber Stubierenden, die auch schon vor 1933 aus Arbeiterkreisen tarnen. Es waren rund 5 v. H. Sie übersehen dabei aber eins, daß diese Jungen ben Weg. nach oben nur durch oft­mals kaum glaubliche Opfer ihrer Eltern geöffnet bekamen; baß sich im buchstäb­lichen Sinne eine Generation für bie nächste opferte, mit bem kärglichsten Dasein vorliebnahm, um den Kindern einbesseres Dasein" zu schaffen, als sie es selbst hatte. Die Jungen mußten mit­hungern, 25, 27, 30 Jahre, denn so lange währte der Weg, bis sie einen einigermaßen nen­nenswerten Verdienst hatten. Die Eltern waren dann meist verbraucht und sanken ins Grab, unb ber Junge konnte ihnen nicht einmal mit der Tat danken.

Don ben bevölkerungspolitischen Folgen dieser Art Aufbauwillens wollen wir hier gar nicht reden, sondern nur vermerken, daß er mit Gewalt auch in unseren Arbeiter- und Handwerkerfamilien das Ein- und Zweikindersystem züchtete, dennwenn einer studieren sollte", konnten nicht noch weitere Kindermäuler sattgemacht werden. Wir wollen hier auch nicht davon reden, welche un- überspringliche Barriere für ben scheinbar am Ziel Angekommenen oftmals sein früheres Herkommen bedeutete. Zahlreiche Berufe waren ihm einfach trotz aller Tüchtigkeit unb Opfer verschlossen, unb lebens­länglicher sozialer Haß dieserverklemmten" In­telligenzen war die Folge.

Deutsche Eltern, wenn ihr daran denkt, bann erst werbet ihr begreifen, was die heute schon fast zur Selbstverständlichkeit gewordenen Maß­nahmen des Nationalsozialismus für die Fami­lienförderung und den Begabtennach­wuchs bedeuten. Wer fragt euch heute nach dem Herkommen? Es darf keiner mehr danach fragen, und in Zukunft wird keiner mehr danach fragen, denn ben jetzt yeranwachfenden Pimpfen wirb man, wie ber Führer in feiner Sportpalastrebe unter Beifallsstürmen ausführte, in wenigen Jahren kaum noch verständlich machen können, was eigentlich ein Bürger unb was ein Proletarier war. Wonach man euch aber ffagt unb immer eindringlicher fragen wird, das find die körperlichen und geistigen Anlagen eurer Kinder, aus denen Staat unb Bewegung ohne Rücksicht auf Herkommen, Besitz unb Einkommen der Eltern in einem weitverzweigten und sorgfältig auf gebauten

Erziehungssystem sich die Träger seiner Idee und seines Macht- und Wirtschaftsapparates erzieht, unb denen er nach Veranlagung und Leistung ihren Arbeitsplatz sichert. Seht euch doch um unb b e - greift bie Maßnahmen als Ganzes, benn heute ist ja die Zeit gekommen, wo man bas, was in den vorangegangenen Jahren geplant und gegründet wurde, übersehen kann.

Solschewistische Glendsherrschast

RaPiderNückgangdesGebnrtenüberschusses in der Sowjetunion.

Warschau, 6. April. (DNB.) Die Gewalt­herrschaft Stalins und das allgemeine Elend in ihrem Gefolge spiegelt sich erschütternd in den Zahlen bes Bevölkerungsstandes der Sowjetunion, die eindeutig und unbestteit- bar von Hunger und Not und bem großen Sterben Kunde geben. Aus ben spärlichen Angaben ergibt sich, daß bie Beoölkerungsziffer ber Sowjetunion von 1933 bis Dezember 1937 nur ganz minimal, nämlich von 165,7 Millionen auf 169 Millionen, geftiegei) ist. Das bebeutet einen jährlichen B e - v ö l k e r u n g s z u w a ch s von nur 4 Pro­mille, einen Bevölkerungszuwachs, ber b r e i » mal kleiner ift als der Polens. In den zehn Jahren von 1927 bis 1937 zeigen bie Zahlen des Geburtenüberschusses über bie Sterblichkeit ein ft ä n b i g e s Absinken ; auf taufenb Bewohner umgerechnet, ergibt sich 1927 bis 1928 ein Ge­burtenüberschuß von 24,5 jährlich, 1929 bis 1933 von 19 jährlich und 1937 von 4 jährlich. Im Ver­laufe von nur zehn Jahren ist also bie Bevölke- rungszuwachszifser in ber Sowjetunion auf ein Sech stel zurückgegangen. Diese völlig un­natürliche Erscheinung bezeichnetKurjer Poranny", bem wir bie obigen Ziffern entnehmen, als bie un­zweifelhafte Folge ber ungeheueren Sterb­lichkeit ber Bevölkerung, ba in einem solchen Tempo bie Fruchtbarkeit nirgends bisher in ber Geschichte so stark zurückgegangen sei. Die sinnlose Industrialisierung und Kollektivisierung erforderten unzählige Opfer.

Neue nationalspanische Erfolge

Salamanca, 7. April. (DNB. Funkspruch.) Der nationalspanische Heeresbericht teilt u. a. mit, baß bie Truppen im nördlichen Abschnitt ber Ara­gon-Front in ben Pyrenäen bis in bie unmittel­bare Nähe bes Ortes Tremp Dorgebrungen sind,

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Sportlich und wirtschaftlich fahren!

Sobald das grüne Licht erscheint, wie ein Berserker loszubrausen und an der nächsten Straßenkreuzung den Wagen wieder scharf abzubremsen das ist nicht sportlich. Zügig fahren, Schwung aus" nützen, rechtzeitig bei Kurven und Kreuzungen Gas wegnehmen und so wenig wie möglich brem­sen, das ist sportlich und wirtschaftlich zugleich!

Eine weise Gesetzgebung hat fast alle Geschwin­digkeitsbeschränkungen aufgehoben. Dadurch ist es heute in Deutschland wie kaum in einem anderen Land möglich, hohe Durchschnittsgeschwindig­keiten zu erzielen. Auf der Autobahn können Sie miteinem Wagen, derin derSpitzell0-120km/Std- erreicht, sogar einer! Reisedurchschnitt von 00 km/Std. herausfahren.

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