Ausgabe 
7.4.1938
 
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i Tirols Treuekundgebung in Innsbruck.

Treuebotschasten aus allen Gauen

Berlin, 5. April. (DNB.) Der Korpsführer

Wir alle gehören dem Führer

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Die Treuebotschast des Gaues Hessen-Nassau.

315(5. AmTag des Grohdeulschen Reiches" l ä ß

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zum Führer in die Hauptstadt der Ostmark erst am Donnerstag oder Freitag antreten, da sie, so z. B. die südlichen Gaue, nur eine kürzere Wegstrecke bis Wien zurückzulegen haben.

Ein Blick auf Tiroler Bauern, die bei der großen Kundgebung in Innsbruck nach der Rede des Führers ihm begeisterte Huldigungen darbrachten. (Scherl-M.)

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Erster Spatenstich zurReichsautobahn Salzburg-Wien

5 a l z b u r g, 6. April. (DRV.) Der zweite Tag des Führerbesuchs in Salzburg wird bereits ein Symbol dafür fein, daß der Rationalfozialismus der Verkündung feiner Aufbaupläne für das in der Systemzeit heruntergewirtfchaftete Land die hel­fende Tat auf dem Fuße folgen läßt: Der Führer selbst wird am Donnerstagmittag am Watserberg zwischen Salzburg und Bad Reichenhall den ersten Spatenstich für die Reichsautobahn Salzburg Wien vornehmen, die an die Strecke von München zur Landesgrenze anschließt und die Geburtsstadt der Bewegung mit der Hauptstadt der deutschen Ostmark unmittelbar verbinden wird. Rach Voll­endung des Gesamtnehes wird dann der Kraftver­kehr 1100 Kilometer' von der holländischen Grenze bis nach Wien über die Straßen1 Adolf Hitlers feinen Weg nehmen können. 15 000 österreichischen Arbeitern wird die Reichsautobahn schon jetzt Arbeit und Brot geben, die dreifache Zahl wird unmittelbar durch Aufträge dieses gewaltigen Werkes in Lohn und Arbeit zurückgeführt werden.

150 Arbeitern für die neue Strecke wird der Spaten in einem feierlichen Akt auf dem Residenz- plah vom Generalinspektor für das deutsche Stra­ßenwesen, Dr. Todt, übergeben werden. 150 Ar­beitskameraden aller anderen Baustellen werden Zeugen des denkwürdigen Aktes fein, und 15 000 deutsche Arbeiter aus dem alten Reichsgebiet und der neuen Ostmark werden sich mit diesem Dank an den Führer vereinen.

Die Arbeit

amTag des Großdeutschen Reiches"

EinAufrufDr.Leys an die Betriebsführer.

Berlin, 6. April. (DNB.) Der Leiter der DAF., Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley, hat folgenden Ausruf erlassen:

An alle Betriebsführer

des Großdeutschen Reiches!

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Nahrungsfreiheit geschaffen.

Die nationalsozialistische Marktordnung des Reichsnährstandes stand im Jahre 1933 mit ihrer Aufgabe, die Erzeugungs- und Absatzverhältnisse für Nahrungsmittel zu ordnen, vor völligem Neu­land. Ohne Vorbilder in der Geschichte mußte für eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Erzeugnissen ein Ausgleich zwischen Erzeugung und Bedarf herbeigeführt werden. Der Verbrauch, der in den vergangenen Jahren ohne Rücksicht auf die deutschen Erzeugungsmöglichkeiten bei der hem­mungslosen Ueberschwemmung des deutschen Mark­tes mit Auslandsware sich immer mehr von der Eigenversorgung entfernt hatte, war wieder den Produktionsmöglichkeiten der deutschen Landwirt- fchaft anzupassen. Angesichts des Auseinander-- klaffens zwischen Erzeugung und Bedarf mußte auf die geordnete Warenbewegung und einen räumlichen und zeitlichen Marktausgleich be­sonderes Gewicht gelegt werden, um Verforgungs» spcmnungen zu überbrücken.

Schwankungen und Störungen am Markt wur­den durch die Einführung volkswirtschaftlich ge-, r e ch t e r u n d f e st e r Preise für die wichtiasten Nahrungsmittel ausgeschaltet. Diese Fülle von Aus­gaben wäre nie gelöst worden, wenn die national­sozialistische Agrarpolitik sich nicht in der Markt­organisation des Reichsnähchandes unter Zusam­menfassung aller Glieder der Ernährungswirtschast ein festes Gefüge geschaffen hätte, das auf den Hauptvereinigungen, den Wirtschaftsverbänden und den wirtschaftlichen Vereinigungen ruht. Diese Träger der Marktordnung haben im Laufe der letzten fünf Jahre bewiesen, daß trotz rückgängiger Einfuhr und steigenden Nahrungsmittelverbrauchs eine Angleichung der Erzeugung an den Bedarf möglich ist.

Der deutsche Boden ist arm und knapp. Die vom Landvolk geforderte Ertragssteigerung konnte da­her nicht auf Kosten einer Ausdehnung der Anbau­flächen gefordert werden, sondern lediglich durch höhere Ernteerträge je Flächen­einheit. Bei verschiedenen Erzeugnissen, wie zum Beispiel beim Getreide, mußte sogar eine Beschrän­kung der Anbaufläche vorgenommen werden, um auf dem so gewonnenen Boden andere Feldfrüchte anbauen zu können. Aehnlich liegen die Dinge in der Viehwirtschaft. Wenn z. B. die deutsche Milcherzeugung seit 1934 von 23,7 Milliar­den Liter auf 25,2 Milliarden Liter im Jahre 1936 gesteigert werden konnte, so ist das um so höher zu bewerten, als in der gleichen Zeit die Einfuhr von Futtermitteln stark eingeschränkt wurde. Mit der Milch wurde auch die Buttererzeugung von 253 445 Tonnen im Jahre 1933 auf 414 000 Tonnen im Jahr 1937 erhöht. Die gleichen Erfolge finden wir aber auch bei der Fleischerzeu­gung, bei den Hackfrüchten und allen übrigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die dank einer immer wiederkehrenden Leistungssteigerung in den letzten fünf Jahren erzielt werden konnten.

Voraussetzung für diese Leistungssteigerung war die Ordnung der Absatzmärkte mit gesi­cherten Gestehungskosten und der Abnahmegarantie für den Erzeuger. Für einige besonders wichtige Nahrungsgüter wie z. B. Brotgetreide und Milch besteht sogar eine Ablieferungspflicht bzw. ein Ablieferungsrecht. Die festen Preise kommen neben dem Erzeuger auch der be- und verarbeitenden In­dustrie und dem Handel, sowie schließlich dem Ver­braucher zugute. Alle an der Ernährungswirtschaft Beteiligten haben damit eine feste Grundlage für ihre wirtschaftliche Betätigung, sind unabhängig von Preisschwankungen, und können sich wieder ihrer eigentlichen Aufgabe als Mittler zwischen Erzeugung und Verbrauch widmen. Einheitliche Gütevorschrift

alten R u f hoch gehalten haben. Mit der Heimkehr ins Reich werden aber ihre Auf­gaben wachsen. Den neugewonnenen Hoch­schulen zu helfen, ist nicht .allein eine staatliche Aufgabe. In der großen Stunde der Wiederver­einigung müssen vielmehr alle, die am großen Werk der Wissenschaft mithelfen, ihre Verbundenheit mit den heimkehrenden Brüdern durch die Tat beweisen. Ich rufe daher alle deutschen Gelehrten, Verleger wissenschaftlicher Werke, Hersteller wissenschaftlicher Apparate usw. außerhalb Oesterreichs auf, den neu­gewonnenen Hochschulen des Reiches Bücher, Zeitschriften, Apparate usw. als Will­kommensgruß darzubringen. Alle Spenden sind unter der BezeichnungFestgabe der deutschen Wissenschaft" und versehen mit der Eintragung den Hochschulen im Lande Oesterreich zur Heim­kehr im März 1938 geschenkt von..." an den Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, Unter den Lin­den, zu senden. Ich werde die eingehenden Spenden gesammelt der österreichischen Landesregierung zur Verteilung an die österreichischen Hochschulen über­geben.

des NSKK. Hühnlein hat an den Reichspropa­gandaleiter der NSDAP., Dr. Goebbels, fol­gendes Telegramm gerichtet:Die Gauleiter haben mich gebeten, durch Meldefahrer des NSKK. am 9.April aus allen NSDAP. - Gauen im Reiche ihre Treuebotschaften an den Führer nach Wien überbringen zu lassen. Das NSKK. ist stolz auf diese ehrenvolle Ausgabe und steht mit begeistertem Herren zu ihrer Durchführung bereit. Eine Auswahlmannschaft der NSKK.-Motorengruppe £) ft I a n b " startete bereits am Montagnachmittag zur Treue fahrt zum Führer nach Wien. Im Reichsehrenmal Tannenberg übergab Gauleiter und Oberpräsident Erich Koch der Mannschaft eine Treue- und Dank- | botfdjaft an den Führer, in der die Leistungen des

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda, Dr. Goebbels, hat in feinem Aufruf an. fi - - . ... 6 ,

das deutsche Volk bekanntgegeben, daß der histo- ®<e5 Ostpreußen m den letzten fünf Jahren ent- rische Wahlgang der deutschen Nation e i n g e - « halten sind. (Scherl-Bllderdrenst-M ) leitet wird durch denTag des Großdeutschen *

Reiches". Es ist selbstverständlich, daß die Ar- Zu einer besonders eindrucksvollen Feierlichkeit beit an diesem Nachmittag nur dort gestaltete sich am Mittwochabend die Uebergabe weitergeführt wird, w o lebenswich- der Treuebotschaft des Gaues Berlin am tige Interessen der Nation das erfor- Grabe Horst Wessels auf dem alten Nikolai- dern. Den Gefolgschaften aller übrigen Be- friedhof. Dom Eingang des Friedhofs bis zur Hohe triebe ist Gelegenheit zu geben, sich in den Nach- des Grabes säumte ein Fackelspalier den Weg und Mittagsstunden, etwa gegen 18 Uhr, auf den Sira- tauchte die letzte Ruhestätte des unvergeßlichen Frei- ßen und Plätzen der Städte und Dörfer einzufin- heitsdichters in ein magisches Licht. Hier übernahm den, um mit der ganzen Nation im Bekenntnis zu Oberführer v. Auleck die Treuebotschaft, die aus unserem Führer und dem von ihm geschaffenen einer Fahrt durch Groß - Berlin nach dem Großdeutschen Reich vereint zu sein. Ich erwarte Sportpalast gebracht wurde, wo zu gleicher somit auch von allen deutschen Betriebsführern, Stunde der Reichsstatthalter in Oesterreich, Dr. soweit sie nicht bereits durch den Aufruf des Seyß-Jnquart, auf einer großen Kundgebung Reichsministers Dr. Goebbels veranlaßt worden zu den Berlinern sprach. Nach Worten Seyß-Jn- smd, ihre Geschäfte uml8Uhrzuschlie- quarts und des Gauleiterftellvertreters Görlitzer ß e n, daß sie bei der Begrenzung der Arbeitszeit traten die NSKK.-Sendboten der Treuebotschaft für den Samstagnachmittag der Größe und Bedeu- ihre Fahrt nach Wien an. Die NSKK.-Män- tung desTages des Großdeutschen Reiches" Rech- ner des Gaues Mecklenburg starteten vom nung tragen, ebenso wie ich weiß, daß die Freude I Wilhelm-Gustloff-Gradmal in Schwerin. Vom unserer schaffenden deutschen Menschen nicht durch historischen Schloßplatz in Breslau gingen die Lohnabzüge für eventuelle ausfallende Arbeitsstun- NSKK.-Fahrer Schlesiens auf ihre Fahrt. Auf dem den beeinträchtigt wird. Es muß unser aller Bestre- altehrwürdigen Katschhof in A a ch e n übergab Gau­ben fein, diesen Tag zu einem Tag der Freuhe leiter Staatsrat Grohö einer Stafette des NSKK. für das ganze deutsche Volk zu gestalten. die Botschaft des Gaues Köln-Aachen. Die Treue-

(Gez.) Dr. Robert Ley. botschaft des Gaues Düsseldorf wurde am ~ ~ .... , Schlaqeterdenkrnal auf der Golzheimer Heide von

DenosterrnchlschenKnegsveschadlgreN Gauleiter Florian verkündet. In der alten Kö­

llns toirb Geholfen nigspfalz Fritzlar, in der im Jahre 919

UIW WmCTDlWWnwi ^r Sachsenherzog Heinrich I. zum ersten deutschen

Berlin, 6. April. (DNB.) Um die dringendste Volkskönig gewählt wurde, verabschiedete Gau- Not der österreichischen K r i e g s b e s ch ä d i g t e n leiter Staatsrat Weinrich die Motorstafette des und Kriegerhinterbliebenen zu lindern, Gaues K u r h e f f e n. Am Fuße des B ü ck e b e r - hat die Reichsregierung 11 Millionen Schil- ges, dem Ort des Erntedankfestes des deutschen ling zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln Volkes, übergab Gauleiterstellvertrettr Schmalz die werden noch im April dieses Jahres die Ver- Urkunde des Treuebekenntnisses des Gaues Süd- sorgungsberechtigten einmalige Zuwendungen in Hannover-Braunschweig. Auf der niederdeutschen Höhe der in Oesterreich üblichen Dezemberbewhlung | Gedenkstätte Stedinasehre auf dem Bockholz­erhalten. Besonders schlimm stand es bisher mit berg trat die Treuestafette des Gaues Weser-Ems der Versorgung der Witwen. Ihre Renten waren in ihre Fahrt an. Vom Quedlinburger Dom, drei Gruppen derart abgestuft, daß die unterste dieser Glaubensstätte großdeutschen Aufbruches, dem Gruppe nur bis 15 Schilling monatlich erhielt. Die Grabe Heinrichs I., der einst vor 1000 Jahren den Bezüge dieser Gruppe werden vom 1. Mai d. I. stolzen Traum eines Deutschen Reiches aller deut- ab auf die Bezüge der zweiten Gruppe erhöht, so schen Stämme träumte, begab sich die Stafette des daß z. B. die Kriegswitwe in Wien monatlich 42 Gaues Magdeburg-Anhalt auf ihre Treuefahrt. Die Schilling erhält. I Treuebotschaften anderer Gaue werden den Weg

Programm undTai sind eins.

Am 6. März 1930, drei Jahre vor der Macht­übernahme, verkündete die NSDAP, ihrePartei^ amtliche Kundgebung über die Stellung der NSDAP, zum Landvolk und zur Landwirt­schaft". Gleich im Anfang dieses offiziellen Agrar- Programms der Partei wird auf die Gefahr hm- gewiesen, die für den deutschen Arbeiter darin liegt, daß jederzeit durch Sperrung der Lebensmittel­zufuhr, durch Sperrung der unseligen ausländischen Kredite, der Brotkorb des deutschen Volkes höhergehängt werden kann. Als Mittel da­gegen wird in dem Programm die Notwendigkeit gesteigerter Leistungen der heimischen Landwirtschaft herausgestellt, die zur Lebensfrage ür das deutsche Volk geworden ist. Der Staat hat mrch seine Wirtschaftspolitik dafür zu sorgen, daß die landwirtschaftliche Arbeit sich wieder loh n t. Die Preise für die landwirtschaftlichen Erzeugmsse i«ü der börsenmäßigen Spekulation zu entziehen.

Soweit das Programm! Die Jahre um 1930 waren nicht arm an Programmen, und viele der politischen Parteien hatten bis zur national3 ozialistischen Machtübernahme jahrelang Gelegen­heit, ihre Programme in die Wirklichkeit umzu- setzen. Wir wissen, wie röeit das geschehen ist und erinnern uns noch genau an die Folgen derVer­wirklichung" dieser vielen Parteiprogramme für das wirtschaftliche und völkische Leben unseres Volkes. Heute nach fünf Jahren Nationalsozialismus hat man einen Ueberblick, wie weit das nationalsozia- lifttsche Agrarprogramm von 1930 verwirk 1 i ch r worden ist im Gegensatz zu den früheren Partei­programmen. Von den ersten Maßnahmen der nationalsozialistischen Agrarpolitik an bis zum heutigen Stand der deutschen Ernährungswirtschaft zeigt sich eine verblüffende Folgerichtigkeit. Pro­gramm und Tat sind eins; ein gerader Weg führt von den Anfängen der Agrarpolitik des Dritten Reiches bis in die Gegenwart.

Es war gewiß nicht einfach, im Frühjahr 1933 angesichts der zerrütteten wirtschaftlichen Lage der deutschen Landwirtschaft an die Verwirklichung des Parteiprogramms zu denken, das die Sicherung der Nahrungsfreiheit aus eigener Scholle verkündet hatte. Die Erzeuger, die unter dem Druck der Schuldenlasten noch nicht zum Er­liegen gekommen waren, die Höfe, die die Zwangs­vollstreckungen noch verschont hatten, litten unter Absatzschwierigkeiten und den geringen Verkaufs­erlösen, die kaum die Selbstkosten deckten. Mit einer solchen Landwirtschaft den Versuch zur Ertrags­teigerung zu machen, setzte ein grenzenloses Ver­trauen zur Leistung voraus und erforderte zunächst die organisatorische Bereinigung auf dem Sektor der Ernährungswirtschaft uno die Beseitigung aller schädlichen, die geordnete Warenbewegung hemmen­den Einflüsse. Wir erinnern uns, mit welcher Tat­kraft diese vorbereitenden Maßnahmen durchaeführt wurden und wie die Zusammenfassung aller Glieder der deutschen Ernährungswirtschaft vom Erzeuger bis zum letzten Verteiler im Reichsnährstand erfolgte. Neben dem Bauern und Landwirt wurde hier das be- und verarbeitende Gewerbe und der Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu ' einem einsatzfähigen Instrument "der Ernährungs­wirtschaft geeinigt und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Wiedererringung unserer

Alle erheben, als der Führer nun mit dem Aus­druck der Gewißheit schließt, daß alle Deutschen glücklich sein werden, am 10. April einen geschicht­lichen Tag zu gehalten. Immer wieder bekunden sie dem Führer in tosenden Kundgebungen ihre oegeifterte Zustimmung, als er erklärt:

Ich bin noch niemals mit einem besseren Gewissen und mit einer stolzeren Zuversicht vor die Ration getreten als diesmal. Ich weih es: Am 10. April wird das ganze deutsche Volk sein größtes historisches Bekenntnis ablegen! Es wird sich feierlich bekennen zu feinem neuen Reich und zu feiner neuen Gemeinschaft. Denn Deutschlands Zukunft kann nur von ewiger Dauer sein, wenn alle Deutschen eine verschworene und ge­schlossene Gemeinschaft bilden! Es sollen sich die Kinder und Kindeskinder dereinst ihrer Ahnen nicht zu schämen brauchen. Sie sollen einmal mit Achtung derer gedenken, die ihnen lebten und das Reich schufen, das ihnen Dasein und Leben gegeben hat. Der 10. April wird dann ein großer Tag in der deutschen Ge­schichte fein. Wir alle müssen uns glücklich füh­len, daß uns die Vorsehung auserwählt hat, diesen Tag zu gestalten!"

auch der Gau Hessen-Rassau dem Führer eine Treuebotschaft überbringen. 3n der Botschaft meldet der (Bauleiteraus der mit dem grohdeutschen Gedanken geschichtlich aufs engste verbundenen Gau- Hauptstadt Frankfurt am IKain, wie es in der Bot­schaft heißt, die Aufbauleistungen des Gaues Reffen- Jtaffau. Gaupropaganda­leiter Stöhr übergibt im Auftrag des (Bauleiters am Donnerstag.^em 7.April, um 17 Ahr diese Treuebotschaft einem Sturm desRSKK.» der die künstlerisch gefertigte Urkunde nach Wien bringt. 3n Wien überreicht der Korpsführer des RSKK. sämtliche in einer Sternfahrt überbrachten Treuebotschaften der deutschen Gaue dem Führer.

EineFestgabe der deutschen Wissenschaft

Berlin, 6. April. (DNB.) Reichserziehungs­minister Rust hat an die deutsche Wissenschaft folgenden Aufruf erlassen: Seit zwei Jahrzehnten haben die Hochschulen Oesterreichs- in schwerstem Kampf gestanden, nicht Zuletzt wegen ihres Bekenntnisses zu Deutschland. Mit Dank und Anerkennung darf ich feststellen, daß die öster­reichischen Hochschulen trotz dieser Not ihren

Dom Jubel der Tausende und aber Tausende umbrandet, die die Straßen vom Festspielhaus zum ; K > Oesterreichischen Hof" besetzt halten, hat der Fich- \ y rcr die Kundgebungsstätte verlassen, immer und ; F immer wieder für die ergreifenden Beweise der k/y Treue und Anhänglichkeit dankend, die ihm die Be- völkerung dieser Stadt bereitet. Am ,F)esterreichi- DM schen Hof" sind die Reihen inzwischen noch dichter geworden und Stürme der Begeisterung brausen hier immer wieder auf, als der Führer schon längst das Gebäude betreten hat. Das Bild der Vortage HM erneuert sich: Die Straße ist ein einziges Meer gg wogender Begeisterung. In Sprechchören rufen die Volksgenossen ihren Befreier und unendlicher Jubel brandet auf, wenn sich der Führer am Fenster zeigt.