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Tarifordnung und gesetzliche Aliersversorgung für die deutschen Schriftleiter.

Die Bedeutung des Berufswettkampses für die Volkswirtschaft.

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inne Hape.

Die türkische ZeitungCurnhuriyet" schreibt, Frankreich müsse anerkennen, daß die Türkei mehr Interessen in Sandschak zu vertreten habe, als die Franzosen. Es müsse klar gesagt werden, daß die unangebrachten Bemühungen Frankreichs der fran­zösisch-türkischen Freundschaft Abbruch taten. Der türkische Staatspräsident habe erklärt, daß Die Sandschak-Frage den Prüfstein der freundschaft­lichen Beziehungen zwischen den beiden Landern darstelle. Die Zeitung schließt:Wir wünschen, daß Frankreich so rasch wie möglich auf dem Weg der Gerechtigkeit und der Wirklichkeit zurückkehrt, nicht nur im Interesse des Sandschaks, der j ein 6 eigene und unabhängige türkische Verwaltung erhalten muß, sondern auch

land tätigen Aerzte. Zieht man jedoch die Zahl der niedergelassenen Aerzte zum Vergleich heran, so ergibt sich, daß 3748 von 37 525 Aerzten, also 10 v. H., Juden sind.

Aus aller Wett.

Schneesturm im Allgäu. Tauwetter in Westdeutschland.

Ein ungewöhnlich heftiger Schnee st urm tobte bei fünf Grad Kälte den ganzen Donnerstag über im Allgäu. Zwischen Kempten und Kaufbeuren kam es zu Schneeverwehungen, die den Straßenverkehr behindern. Auf. der Reichsbahnstrecke Kempten Jsny wird der Verkehr mit verkürzten Zügen auf- rschterhalten, um die Schneemassen zu überwinden.

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Mit der Durchführung der Verordnung zur haus- wirtschaftlichen Ertüchtigung und der hauswirt- schaftlicheN Arbeitspflicht wird die Obergauführerin Gertrud Kunzemann beauftragt. In den Durch­führungsbestimmungen wird darauf hingewiesen, daß die hauswirtschaftliche Ertüchtigung der weib­lichen Jugend ebenso wie die gesamte Erziehung der Hitler-Jugend zwar auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit beruht, mit der Zugehörigkeit zum BDM. jedoch zur Pflicht wird. Auf die hauswirt­schaftliche Ertüchtigung wird die Teilnahme am Landjahr und im Arbeitsdienst für d i e weibliche Jugend angerechnet. Jede be­rufsmäßige häusliche oder landwirtschaftliche, so- ziale, pflegerische oder erzieherische Tätigkeit befreit ebenfalls von der hauswirtschaftlichen Arbeitspflicht.

Frau Lutendorffs Dank.

München, 6. Jan. (DRB.) Frau Mathild< L u d e n d o r f f veröffentlicht folgende Danksagung: Für die überreiche Fülle von Beweisen warmer Anteinahme an dem allzufrühen Hinscheiden meines lieben Mannes, des Feldherrn 'Erich Lud en- dorff, die aus dem In- und Auslande bei mir eintreffen, sage ich auf diesem Wege meinen auf­richtigen Dank."

14 Krankenkassen frei von jüdischen Aerzten.

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Hauswirtschafiliche Arbeitspflicht des BDM. Eine Anordnung des Reichsjugendführers.

B e r l i n , 6. Jan. (DRB.) Der Jugendführer des Deutschen Reiches erläßt eine Anordnung Zur haus­wirtschaftlichen Ertüchtigung (Arbeitspflicht) des BDM. Danach gehört es zur Erzlehungsarbei des BDM., dafür zu sorgen, daß jedes Madel bereits im Alter s e l n e r B D M. - Z e i t die selbstverständlichen Kenntnisse die zu einer Haus­haltführung notwendig sind, erwirbt Daneben muß erreicht werden, daß die weibliche Jugend in erster Linie d i e B e r u f e e r g r e l f t, die i h r e r Art am meisten entsprechen, um den außerordentlich großen N a ch w u ch s main g e t n hauswirtschaftlichen, sozialen und pflegerischen B e r u f e n auszugleichen. Um eine generelle hauswirtschaftl.cke Ertüchtigung zu ermöglichen und um eine Vorschulung für die so­zialen und pflegerischen Berufe zu schaffen, wird es jedem Mitglied des BDM. zur d flicht ge­macht, im Alter von 14 bis 21 Jahren Ö fltH zu lensten.

Bedingungen vor einer Kommission der Genfer Liga geprüft worden sind. In der ersten Note, wird erklärt, daß es Genf nur schaden könne, wenn es die Rechte der Türkei abzuschwächen versuche, auf diese Weise werde es den Ländern schwer gemacht, der Genfer Liga weiter treu zu bleiben. In der zweiten Note wird betont, daß sich die Untersuchungskommission für die Sandschak- Frage unter französischem Einfluß be­funden habe. Dadurch seien im Sandschak neue Un­ruhen entstanden. Eine neutrale Entscheidung sei nicht gewährleistet. Die türkischen Konsuln seien entgegen der Abmachung von der Kommission nicht vernommen worden. In allen Wahl­lokalen im Sandschak sollen Franzosen die Leitung

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 MiL

Berlin, 6. Jan. (DNB.) Im nationalsozialisti­schen Deutschland steht der Schriftleiter, der durch die Tageszeitungen die Verbindung zwischen Führung und Geführten mit zu gewähr­leisten hat, auf besonders exponiertem Posten. Die­ser Tatsache hat das Dritte Reich bereits durch das Schriftleitergesetz Rechnung getragen, das die moralischen und geistigen Voraussetzungen für die Tätigkeit als Schriftleiter brachte. Nun folgt auch die wirtschaftliche Sicherstellung durch eine vom Sondertreuhänder der Arbeit, Regierungs­präsident Rüdiger, erlasseneTarifordnung ür die in Zeitungsverlagen beschäftigten Schrift­leiter".

Die Tarifordnung gilt für Schriftleiter, die von Verlegern der dem Reichsverband der deutschen Zeitungsoerleger eingegliederten Zeitungen haupt­beruflich und fest angestellt sind, nicht aber für Schriftleiter in der Ausbildung, für Pressesteno- graphen und für technische Hilfskräfte. Der Schrift­leiter muß ein festes Gehalt bekommen. Er hat Anspruch, auf den Ersatz notwendiger Dien ft ausgaben. Im Falle des Todes eines Schriftleiters hat der Verleger an die Hinterbliebe­nen Unterhaltsberechtigten das Gehalt für den Sterbemonat und mindestens drei weitere Monate zu zahlen. Der Schriftleiter hat nach einer Be-

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NSG. Viele von den ehemaligen Teilnehmern des Reichsberufswettkampfes der Jugend, die wäh­rend der Jahre 1934 bis 1937 in den Orts-, Gau­oder Reichswettkämpfen gestanden haben, sind in­zwischen Gesellen, Gehilfen oder Facharbeiter ge­worden. Durch die Verfügung des Leiters der Deutschen Arbeitsfront, die eine Ausdehnung des Teilnehmer kreifes auf die Er­wachsenen und diejenigen 18- bis 21jährigen gebracht hat, die bisher wegen höheren Alters oder abgeschlossener Lehrausbildung nicht mehr zuge- lassen wurden, ist dieser Gruppe also Gelegenheit gegeben, sich erneut und in Zukunft wieder all­jährlich zu beteiligen. Der junge Facharbeiter oder Geselle hat nunmehr die Möglichkeit, bei der Bewältigung der berufspraktischen und theoretischen Aufgaben das anzubringen und zu verwerten, was er feit feiner Teilnahme am Berufswettkampf hin- zugelernt, worin er sich verbessert und vervoll­kommnet hat. Die Erwartungen der Wettkampf­leitung richten sich daher vornehmlich auf diese Schicht der Arbeitskräfte, die erst vor kurzem ihre ersten Ausbildungsjahre hinter sich gebracht hat.

Der Berufswettkampf ist durchaus nicht eine Aktion, die an den einzelnen Teilnehmer nur Forderungen stellt, die Ergebnisse aber dagegen nur den Betrieben und der Wirtschaft insgesamt zugute kommen läßt. Es liegt durchaus im Inter­esse jedes einzelnen, einmal objektiv zu untersuchen, zu welcher Leistung die bisher er­worbenen Kenntnisse und technischen Fertigkeiten ihn befähigen. Es gibt dem Arbeiter das notwendige Selbstbewutztsein, wenn ihm nicht nur das eigene Gefühl, sondern auch eine objektive Leistungs­bewertung, die der Entscheidung anderer Stellen unterliegt, bestätigt, daß er etwas kann. Der zuverlässigste Maßstab, der sich den Schaffenden heute bietet, ist die Aufgabenstellung des Berufs­wettkampfes. Der Wettkampf bietet die einzige Möglichkeit, die Leistungshöhe des einzelnen im Vergleich mit anderen darzustellen sowie die ge-

Nach dem plötzlichen Kälteeinbruch ist im Ruhr­gebiet und im übrigen Westdeutschland über Nacht eine ebenso plötzliche Erwärmung eingetreten. Am Donnerstag setzte Tauwetter und Regen ein. Das plötzlich aufgetretene Tauwetter hat na­turgemäß in den Tallagen eine starke Schnee­schmelze zur Folge. In den Höhenlagen dagegen, z. B. in der Eifel, ist noch immer eine Temperatur von 4 bis 6 Grad unter Null zu verzeichnen. Aus diesem Grunde besteht auch keinerlei Hoch­wassergefahr, zumal die Flüsse und Bäche vor allem der Rhein als Hauptsammelbecken einen so außerordentlich geringen Wasserstand auf­weisen, daß sie schon einen recht beträchtlichen Zu- K aufnehmen können. Das Treibeis, das auch auf

Rhein seit Mittwoch etwas stärker aufgetreten war, ist bereits zurückgegangen und behindert die Schiffahrt in keiner Weife. Im Hochsauerland herrscht noch Frost mit Schneefall.

Zwei Landesverräter hingerichlek.

Die Ju st izpresse stelle Berlin teilt mit: Das Reichskriegsgericht hat am 27. Oktober 1937 den Jo­sef Stark aus Köln und am 5. November 1937 den Otto Dempwolff aus Militsch wegen Landes­verrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilt. Beide Verurteilte sind heute hingerich- t e t worden.

Begnadigung durch den Führer.

Der Führer und Reichskanzler hat den durch das Schwurgericht in Breslau wegen Ermordung des Oberlandjägers Günther zum Tode verur­teilten Wilhelm W a tz k e zu einer fünfzehnjährigen Zuchthausstrafe begnadigt. Der Mord, der bereits 1924 verübt worden ist, konnte erst in letzter Zeit aufgeklärt werden. Watzke, der jetzt Familien­vater mit zwei Kindern ist, hat nach dem Morde ein ordentliches Leben geführt.

Lin Kind im Kinderwagen erstickt.

Das zehn Monate alte Kind einer in Ludwigs­hafen wohnenden Familie wurde morgens tot in feinem Kinderwagen aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß das Kind im Laufe der Nacht erstickt war. Die Eltern waren erst spät in der Nacht von einem Wirtshausbesuch heimgekommen und hatten , erst am nächsten Morgen nach ihrem Kinde ge­schaut.

Schadenfeuer im Hause Francis Drakes.

Das Haus Francis Drakes in Buckland Ab­bey, mit zahlreichen Erinnerungen an den kühnen Seefahrer, dem wir die Verbreitung der Kartoffel in Europa zu verdanken haben, wurde von einem Brand heimgesucht. Wertvolle alte Gemälde und Chinaporzellan von unschätzbarem Wert wurden ein Raub der Flammen. Der silberne Humpen, aus dem Königin Elisabeth trank, wenn sie mit Drake auf seinem Schiff speiste, die Bibel, die Drake auf seinen Fahrten begleitete, seine berühmte Trom­mel sowie eine Anzahl weiterer Erinnerungsstücke konnten gerettet werden.

Vahnarbeiler von einem Personenzug überfahren.

triebszugehorigkeit von sechs Monaten Anspruch auf Urlaub. Dieser beträgt mindestens: im ersten Jahre der Betriebszugehörigkeit zwei Wochen, im zweiten und dritten Iaht drei Wochen, nach drei­jähriger Betriebszugehörigkeit vier Wochen. Der Schriftleiter hat Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 24 Stunden in der Woche. Die Kündigungsfrist beträgt mindestens sechs Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres. Nach Ablauf von drei Verlagsdienstjahren beträgt sie mindestens drei Monate, nach Ablauf von zehn Ver­lagsdienstjahren mindestens sechs Monate zum Ende eines Kalendervierteljahres.

Die bisher durch obligatorische Pri- vatvereinbarung mit beiderseitigem Recht der Abdingbarkeit vorgesehene Altersversor­gung wird zu einer gesetzlichen Pflicht ge­macht. Schriftleiter, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und nach Beendigung der Ausbildungszeit ein Jahr als Schriftleiter tätig gewesen sind, sind verpflichtet, sich durch die Dersorgungsan- stalt der Deutschen Presse G. m. b. H. ver­sichern zu lassen. Der Verleger, der fünf Prozent des jeweiligen Monatsgehalts des Schriftleiters als Prämienanteil leisten muß, ist Versicherungsneh­mer, der Schriftleiter unwiderruflich begünstigter Versicherter.

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Die jüdische Offensive gegen Rumänien.

Der Einfluß des Weltjudentums hat erreicht, daß, tfie wir schon gemeldet haben, der englische und französische Gesandte in Buka­rest die Aufmerksamkeit der rumänischen Regie­rung auf den Minderheitenoertrag v o n 1919 gelenkt haben. Die französische Presse gibt die Losung ausGoga kommt, der Lei (rumänische Mhrung) geht." Damit ist darauf angespielt, daß die rumänischen Juden ihre Bankguthaben abheben und massenhaft ins Ausland verschieben. Die tsche­chische Regierung erleichtert dieses Manöver, indem sie wohlhabenden Juden das Einreisevisum ge­währt. Selbstverständlich sindet sich in dieser Front i aud) die sowjet-jüdische Presse, die die bessarabische Frage aufzuwärmen versucht und also den An­spruch der Sowjetunion auf die nordöstliche rumä­nische Grenzprovinz anmeldet.

Der angekündigte Schritt Englands und Frank- i-eichs zugunsten der rumänischen Juden stellt sich bei genauerem Hinsehen als ein neuer Akt der Einmischung dieser beiden Mächte in die An­gelegenheiten dritter Staaten heraus. Das geht idjon daraus hervor, daß hier- im Wege planmäßi­ger Irreführung der Oeffentlichkeit versucht wird, bie Juden in Rumänien als eineMinderheit" im Sinne der Genfer Schutzbestimmungen von 1919 und 1920 hinzustellen. Tatsächlich handelt es sich gar nicht um eine politische Minderheit im staats­rechtlichen und völkisch-nationalen Sinne, da es feinen jüdischen Staat und keine jüdische Nation i gibt, sondern nur eine über die ganze Welt Der» jtrcute jüdische Rasse. Außerdem aber gehen die 'rumänischen Staatsbürger jüdischer Rasse um solche handelt es sich vorwiegend andere Mächte überhaupt nichts an.

Davon abgesehen, sind gerade Frankreich und England in der Unterdrückung oder Verschleppung aller in Genf anhängig gemachten echten Min-

präfentierten. ,

Beim Verlassen des Bahnhofs empfing em un­geheurer Jubelsturm die junge deutsche Prinzestin, der sie auf dem langen Weg bis zum Königlichen Schloß ununterbrochen begleitete Der König be­stieg mit dem Vater der Braut den ersten Wagen, Prinzessin Friederike Luise mit ihrer Mutter den -zweiten Wagen. Vor und hinter..den komglichen Wagen ritt Kavallerie. Dicht gedrängte Menschen­mengen jubelten der Prinzessin zu.- Arn A ick) zeigte die Stadt festliche Jllurninatton. Die Akro­polis und andere Bauten erstrahlten im Hellen Aanz, vor dem schloß drängte sich den ganzen Abend eine begeisterte Menschenmenge.

Der auf einem Kriegsschiff auf dem Schwarzen Meer in einen Schneesturm geratene Kronprinz MichaelvonRumämen ist Donnerstag früh wieder in Konstanza eingetroffen und hat sich nach Bukarest zurückbegeben. Wie verlautet,wird er auf dem Landwege nach Athen reifen, um an der Hochzeitsfeier teilzunehmen.

Der Sandschak Alexandrette.

Türkische Kritik an Genf.

I st a n b u t, 7. Jan. (DNB.) Die türkische Presse v-röffenflicht sechs Noten zwischen dem turklschen Außenministerium und dem Generalstkretar der Genfer Liga in der Frage des Sandscha k sv o n Alexandrette, der bislang zu dem französi­schen Mandat Syrien gehört hat aber nach Der Aufhebung des Mandats mit Hilfe der Türkei seine pMttsche und kulturelle Auwrumüs anstrebt, derev

amte Arbeitskapazität des deutschen Volkes zu er- assen. Das Interesse des einzelnen aber muß dahin gehen, den nunmehr möglichen objekttven Leistungs­nachweis mi liefern und daran die eigene Stellung im Betrieb zu überprüfen.

Von zuständiger Seite wird in der letzten Zeit wiederholt darauf hingewiefen,^ daß die Betriebe sich nicht auf die öffentliche Arbeitseinsatzlenkung verlassen sollen, sondern durch vorsorgliche Nachwuchsausbildung und vernünftigen innerbetrieblichen Einsatz der vorhandenen Arbeits­kräfte der bedrohlichen Mangelerfcheinung vordeugen müssen. Aus den Depressionsjahren hat sich das Uebel herübergeleitet, daß hochqualifizierte Arbeiter, die damals um jeden Preis in Erwerb kommen wollten, zu untergeordneten Tätigkeiten Verwendung finden. Auf diese Fälle bezieht sich der Begriff der gefrorenen" Arbeitskraft. Die Arbeits- einfatzreferven Jugendliche, vor allem weibliche, Frauen, ältere Personen sind begrenzt, teilweise zahlenmäßig zum anderen Teil aus volksbiologischen Gründen. Aber eine Unzahl von Betrieben verfügt noch über derartige Reserven in gefrorener Arbeits­kraft. Diese müssen, wenn die Schwierigkeiten des Arbeitseinsatzes gelindert werden sollen, den Be­triebsaufgaben dienstbar gemacht werden.

Im Reichsberufswettkampf verweisen diejenigen, die sich beteiligen, nicht nur auf ein gerüttelt Maß Leistungswillen, sondern auch auf den tatsächlichen Umfang ihres Leistungsvermögens. Dieses wird ihnen von einer Bewertung bestätigt, die reichs­einheitlich erfolgt. Die Betriebsführer, die noch nicht genügend Anhaltspunkte aus eigenen Beob­achtungen gewonnen haben, erhalten damit die aus­reichenden Unterlagen für eine zweckmäßige Um- Organisation innerhalb, der Gefolgschaften. Gewiß kommt die leistungssteigernde Wirkung des Berufs­wettkampfes dem Betriebe zugute. Der einzelne Teilnehmer aber gewinnt den unwiderlegbaren Nachweis seiner Leistungsfähigkeit.

Auf dem Güterbahnhof Warnemünde wurden ein Rottenmeifter und zwei Bahnarbeiter von einem durchfahrenden Personenzug angefahren. Ein Ar- beiter war sofort tot, der aridere wurde schwer, der Rottenmeister leichter verletzt. Der zur Zeit des Un­falls herrschende Sturm hatte das Geräusch des herannahenden Zuges übertönt.

Wetterbericht.

Mit der Verlagerung des bisher über England herrschenden Hochs nach den Azoren hat sich die Wetterlage entscheidend umgestaltet. Die von Westen zuströmenden milderen Luftmassen bringen uns nunmehr Regenfälle und Tauwetter. Durch den Einfluß der zunächst noch liegenden Schneedecke werden dabei die Temperaturen nur wenig über 0 Grad ansteigen.

Aussichten für Samstag: Wechselnd be­wölkt, vereinzelt Regenfälle, Temperatur wenig über 0 Grad, Winde um West.

Aussichten s ü r Sonntag: Weiterhin un­beständig, voraussichtlich milder.

Lufttemperaturen am 6. Januar: mittags0,10 Grad Celsius, abends1,8 Grad; am 7. Januar: morgens + 1,4 Grad. Maximum1,6 Grad, Mini­mum 2,1 Grad, 3,2 Durchschnittstemperatur. Erdtemperatur in 10 cm Tiefe am 6. Januar: abends 0,9 Grad; am 7. Januar: morgens0,6 Grad. Niederschläge 2,9 mm.

Dttntersporl-rvellerdienst.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel,5 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, Neuschnee 10 cm, Pul­verschnee, Ski und Rodel gut. Herchenhainer Höhe: Nebel,6 Grad, Gesamtschneehöhe 43cm, Neuschnee 5 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Rhön: Wasserkuppe: Leichter Schneefall, 4 Grad, Gesamtschneehöhe 85 cm, Neuschnee 10 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Taunus. Meiner Feldberg: Nebel,4 Grad, Gesamtschneehöhe 37 cm, Neuschnee 7 cm, Pulver­schnee, Ski und Rodel gut. Großer Feldberg: Nebel,3 Grad, Gesamtschneehöhe 38 cm, Neu­schnee 7 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schneefall, 9 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, Neuschnee 30 cm, Pulverschnee, Ski und R"del sehr gut.

Wenigstens in Den niederen Mittelgebirgen muß mit einer Verschlechterung der bestehenden Sport- moglichkeiten gerechnet werden. *

bomben und Dynamit durchgeführt! Auch aus der Behandlung der Buren lassen sich Beispiele an- sühren, die mit der jetzigen Besorgnis der eng­lischen Regierung um das Ergehen der rumänischen Juden in krassem Widerspruch stehen.

Die Kronprinzenhochzeii in Griechenland.

Prinzessin Friederike Luise in Athen begeistert empfangen.

Athen, 6. Jan. (DNB.) 21 Kanonenschüsse zeig­ten am Donnerstagnachmittag der Bevölkerung von Athen die Ankunft der Kronprinzen­braut Friederike Luise von Braunschweig an Zahlreiche Menschen drängten sich an dem vier Kilometer langen Weg, durch den die Verlobten und die Hochzeitsgäste vom Bahnhof zum Schloß fahren mußten. Vor dem Bahnhof bewunderten sie die herr­lichen, öffentlich zur Schau gestellten Hochzeits- g e s ch e n k e , die das griechische Volk der Prinzessin machen wird.

Im Bahnhof, Der mit vielen Blumen und zahl­reichen griechischen und deutschen Fahnen geschmückt war, erwarteten der König und alle Mitglieder der Königlichen Familie Die Braut, mit ihllen die zahlreichen Fürstlichkeiten und von Den Staatsober­häuptern entsandten Diplomaten. Ferner Mimster- präsident Metaxas an der Spitze der Regie­rung, das Diplomatische Korps, darunter der deutsche Gesandte Prinz zu Erbach-Schon­berg, die Generalität, die Behörden und die Stadtverwaltung. Als der Sonderzug unter dem militärischen Chrensalut und Dem Subel Der Men­schenmenge eingelaufen war, begrüßte Der König und Die Königliche Familie die junge Braut mit großer Herzlichkeit. Metaxas entbot ihr Die Will- kommensgrüße der griechischen Regierung,, und Frau Metaxas überreichte ihr einen prachtvollen Strauß weißer Rosen. Der Bürgermeister begrüßte sie im Namen der' Hauptstadt, die Musikkapellen stimmten die Nationalhymnen an und Die Truppen

derheitenfragen führend gewesen, wovon gerade Die deutschen Minderheiten in Europa ein Lied zu singen wissen. Hat man sich in London überhaupt jemals ernsthaft damit befaßt, das Los der Mil- lionen deutscher Minderheiten erträglicher zu ge­stalten, geschweige denn, ihnen zu ihrem verbrief­ten Recht zu verhelfen? Man braucht nur an das Isurchtbare Schicksal der Sudetendeutschen zu erinnern.' Die Tschechoslowakei zählt 14 Millionen Einwohner. Von diesen 14 Millionen sind 3% Mil­lionen Deutsche einem kaum noch zu beschreiben­dem Elend preisgegeben und dem Hungertode nahe. 3n Rumänien will die Regierung Goga lediglich die Juden aus den Staatsstellen, ausschließen und jüdischen Betrügereien einen Riegel vorschieben. In Der Tschechoslowakei aber sind Millionen überhaupt inn ahne Arbeit und Verdienst und politisch

n'e SR fhM* und kulturell völlig entrechtet. Hat England e löwrnh» i ober je für nötig gefunden, die Prager Regie- für L rung an die Durchführung des Minderheitenabkom- gnnnn : mens zu erinnern? Auch in der Kolonialgeschichte Übt es viele Beispiele, wie England den Minder­te SäriE Mtenschutz auffaßt. In Indien und in ^010 = itina wurde derMinderheitenschutz" mit $ranb= gen, big du - ........ ~ -

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Berlin, 5. Jan. Nach einer Vereinbarung der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands . der Verband der A n g e st e l l t e n - Kranken­kassen, der Die Dachorganisation von 14 Ersatz­kassen bildet, vorn 1. Januar 1938 alle im Sinne der Nürnberger Gesetze jüdischen Aerzte aus der Ersatzkassenpraxis ausgeschlossen. Durch diese Vereinbarung werden insgesamt etwa 3000 jüdische Aerzte davon rund 800 allein in der Reichs­hauptstadt betroffen. Im Rahmen der gesetzlichen Regelung sind in den Orts-, Land-, Be­triebs- und Innungs-Krankenkassen jüdische Aerzte nach wie vor zugelassen. Das heißt, daß unter bestimmten Bedingungen in diesen Kassen jüdische Aerzte (Frontkämpfer, Juden, deren Sohne im Weltkrieg gefallen sind, Juden, die bereits am 1. August 1914 in diesem Beruf tätig waren) auch weiterhin arbeiten dürfen. Nicht be­troffen von dieser staatlichen Ordnung sind die privaten Ersatzkassen, die mit ihren Aerzten im freien Vertragsverhältnis stehen. Bei diesen Kassen übernimmt die Kassenärzt- liehe Vereinigung Deutschlands Die ärztliche Betreuung Der Mitglieder und bestimmt, welche Aerzte an der Erfüllung dieser vertraglichen Der- pflichtungen beteiligt werden. Das neueste Aerzte» Verzeichnis weist im Sinne der Nürnberger Gesetze jüdische Aerzte insgesamt 4220 auf, das sind 7,7

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