Hauptmerkmal für den Charakter der deutsch-französischen Besprechungen sei die von beiden Seiten festgestellte Aufrichtigkeit. Nichts habe diese Verhandlungen durchkreuzt. Die Erklärung werde eine um so größere Bedeutung haben, als sie das feierliche Versprechen enthält, daß keine Grenzänderung oorgenommen werden soll. Bei dem Dienstag und Mittwoch geplanten Mei- nungsaustausch handele es sich um einen allgemeinen politischen Rundblick. Die Minister würden alle im Vordergrund des Interesses stehenden Fragen anschneiden.
Der dem Quai d' Orsay nahestehende „Petit Partsien" schreibt: Hum ersten Male seit dem Kriege gingen Frankreich und Deutschland eine zweiseitige und neue Verpflichtung ein. Zum ersten Male seit dem Abschluß des Friedensoertrages komme ein Reichsminister nach Paris, um einen Pakt zwischen den beiden Ländern abzuschließen. Das Konsultationsversprechen in Streitfällen sei sehr erfreulich, es bedeute, daß jede Meinungsverschiedenheit zunächst und zwangsläufig einer Prüfung zwischen den beiden Parteien unterzogen werde. Eine solche Einrichtung schließe zwar die Möglichkeit eines Krieges nicht ganz aus, aber sie würde doch in beträchtlichem Maße verringert werden. Ein Pakt dieser Art sei natürlich nur in dem Maße von Wert, als er von dem guten Willen beider Länder getragen werde. Es handele sich bei der Erklärung vor allem um einen Ausgangspunkt, der eine Aera vertrauensvoller Beziehungen zwischen dem Reich und Frankreich eröffnen solle. Um der Wierderversöhnung mehr Ansehen zu verschaffen, entsende der Führer einer seiner getreuesten Mitarbeiter nach Paris. Diese Höflichkeitsgeste müsse in gehöriger Weise geschätzt werden.
„Exoelsior" erklärt, sobald man zugebe, daß alle noch so großen Schwierigkeiten zwischen zwei Völkern gelöst werden können, ohne daß sie sich schlagen, gehe man der schrecklichen Alternative des Tötens oder des Getötetwerdens aus dem Wege. Diejenigen, die in dem Besuch von Ribbentrops nur einen Sieg des Nationalsozialismus über die Demokratien erblicken wollten, seien vom Parteigeist geblendet. Deutschland habe ebenso seine Einrichtungen wie Frankreich und beide stünden nicht zur Debatte. Wohl könnten sich zwei Nachbarn, die die gleichen Ideen vertreten, sehr gut verständigen. Demgegenüber genüge es zu einer Verständigung aber nicht, daß zwei Völker nur das gleiche Regime haben. Die ungehörigen Redensarten und die Mißachtung der in> ternationalen Höflichkeit hätten viele dazu beigetragen, in Europa eine ungenießbare Atmosphäre des Mißtrauens und des Hasses zu säen. Herr v. Ribbentrop sei ein höflicher Mensch; man könne also allein damit schon ein gutes Werk vollbringen, wenn man d e n guten Ton in den Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland wiederherstelle.
Oer Führer beim Heer in Sudeten-Schlesien.
Grulich. 5. Dez. (DHB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht weilte heute im sudetendeutschen Gebiet, um an Truppenübungen des Heeres in Sudetenfchlefien teilzunehmen. 3n feiner Begleitung befanden sich tt a. der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst v. B r a u ch i t f ch, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, ferner von der Luftwaffe u. a. Generaloberst Wilch. Der Führer wurde von der fudetendeut- fchen Bevölkerung überall begeistert begrüßt und mit stürmischem Jubel empfangen.
Das Einheitssparkaffenbuch kommt!
Breslau, 5. Dez. (DNB.) Auf dem schlesischen Sparkassentag sprach der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giro-Verbandes, Ministerialdirektor Dr. Heintze, über die Ausdehnung der Post- parkasse auf das ganze Reich. Die Postspar- taffe werde den gleichen Kündigungs- und Rück- zahlungsbestimmungen unterliegen wie der übrige Sparverkehr und ebenfalls zu einer gesonderten Anlegung der von ihr gesammelten Ersparnisse verpflichtet sein. Wenn die Postsparkasse ihre Postspareinlagen mit einem Zinssatz ausstatten werde, der grundsätzlich um */« v. H. unter dem sonst für Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist allgemein gültigen Satz liege, so sei damit die Einordnung der Postsparkaffen in das allgemein für Kreditinstitute verbindliche Zinsabkommen gewährleistet. Wenn auch die Sparkassen mit dem bisher Erreichten — ihnen sind über 18 Milliarden Reichsmark Spareinlagen anvertraut, die aus 38 Millionen Sparkonten des alten Reichsgebietes verwaltet werden — zufrieden fein könnten, so würden sie als ersten Schritt für den freizügigen Sparverkehr ein einheitliches Sparkassenbuch schaffen. Sämtliche deutschen Sparkassen seien bereit, Auszahlungen bei Vorlegung dieses Buches zu leisten. Die Guthaben im Freizügigkeitsverkehr der Sparkassen würden ebenso wie bei der Postsparkasse mit 2V« v. H. verzinst.
Postsport und Vostschutz.
Stettin, 5. Dez. (DNB.) Reichspostminister Ohneforge beschäftigte sich auf der Post- und Telegraphenwiffenschaftlichen Woche mit Postsport und Postschutz. Die ersten Anfänge des Poftsportes reichen bis 1924 zurück. Anfang '^933 verfugte die Gefolgschaft der Reichspost bereits über 105 Post- sportvereine mit etwa 30 000 aktiven Mitgliedern. Nach dem Umbruch wurde die Zentralstelle der deutschen Postsportvereine ins Leben gerufen. Sie hat in jedem Gau des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen „Postsportleiter" eingesetzt, die die lebendige Fühlung zwischen Post-Sportgemeinschaften und Zentralstelle sichern. An 530 Orten bestehen heute Post-Sportgemeinschaften in Form von Vereinen oder von Post-Sportgruppen. In diesen betätigen sich etwa Hunderttausend von Kameraden als aktive Sportler. In den Post- sportgemeinschaften werden fast alle Sportarten gepflegt, auch die Ausbildung der Beamten des G s l d z u stell-, Bahnpost- und Sicherungsdienstes in der Kunst der Selbstverteidigung. Dem Postsport stehen 95 Spielfelder, 17 Sporthallen, 313 Schießbahnen für Kleinkaliberschießen, 25 Heime für den Wassersport, 125 Tennisplätze, fünf Schi- und Wanderheime, neun Sportheime und drei Schwimmbäder zur Verfügung. Da die für sportliche Zwecke jährlich bereitgestellten Haushaltsmittel nicht ausreichen, wird
planmäßige Entjudung Der deutschen Wirtschaft.
Verordnung über den Einsatz jüdischen Vermögens. — Grundstückserwerb für Juden verboten. — Oepotzwang für Wertpapiere. - Amtliche Verkaufsstellen für Edelmetalle und Gchmuckfachen aus jüdischem Besitz.
Berlin, 5.Dez. (DNB.) Der Reichswirtschaftsminister hat im Einvernehmen mit den beteiligten Rsichsministern eine Verordnung über den Ein* satz des jüdischen Vermögens erlassen, die die gesetzliche Grundlage für die Ge samten tj u d u n g der deutschen Wirtschaft, des deutschen Grundbesitzes und sonstiger wichtiger Bestandteile des Volksvermögens enthält. Die Verordnung enthält die Ermächtigung der höheren Verwaltungsbehörden einem Juden die Veräußerung oder Abwicklung seines gewerblichen Betriebes oder die Veräußerung seines Grundbesitzes und sonstiger Vermögensteile aufzugeben. Für die einstweilige Fortführung und Abwicklung eines jüdischen Betriebes oder die Verwaltung jüdischen Grund- und sonstigen Vermögens können Treuhänder eingesetzt werden, die an Stelle des Juden die Entjudung oder Abwicklung durchführen können. Insbesondere, wenn der jüdische Eigentümer der Aufforderung zur Veräußerung oder Abwicklung nicht nachkommt ober abwesend ist. Juden können in Zukunft Grundstücke und Rechte an Grundstücken im Deutschen Reich nicht mehr erwerben. Für jede Grundstücks- veräußerung durch einen Juden besteht Genehmigungspflicht. Es kann dabei eine Geldleistung des Erwerbers zu Gunsten des Reiches festgesetzt werden. Die Genehmigungspflicht war insbesondere beim städtischen Grundbesitz notwendig geworden, um dem verderblichen Treiben verantwortungsloser Spekulationsgewinnler entgegenzutreten.
Juden deutscher Staatsangehörigkeit und staatenlose Juden haben ihre gesamten Aktien, Kuxe, festverzinslichen Werte und ähnlichen Wertpapiere binnen einer Woche nach Inkrafttreten der
|Verordnung in ein Depot bei einer Devisenbank einzuliefern. Diese Depots sind als jüdisch zu ^kennzeichnen. Verfügungen über sie oder Aus- I lisferungen von Wertpapieren bedürfen der Geneh- I migung des Reichswirtschaftsministers. Ferner wird den Juden deutscher Staatsangehörigkeit und staatenlosen Juden verboten, Gegenstände aus Gold, Platin oder Silber sowie Edelsteine und Perlen zu erwerben, zu verpfänden oder freihändig zu veräußern. Der Erwerb solcher Gegenstände aus jüdischem Besitz ist nur noch durch besondere amtliche Verkaufsstellen gestattet. Die gleichen Vorschriften gelten auch für Schmuck- und Kunst- gegenstände anderer Art, soweit der Preis im Einzelfall 1000 Reichsmark übersteigt. Gegen Verfügungen auf Grund dieser Verordnung ist binnen zwei Wochen die Möglichkeit der Beschwerde an den Reichswirtschaftsminister,' bei land- und forstwirtschaftlichen Vermögen an den Reichsernährungsminister bzw. den Reichsforstmeister gegeben, deren Entscheidungen endgültig sind.
Die Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens schafft die gesetzlichen Voraussetzungen zu einer geordneten und planmäßigen Entjudung der deutschen Wirtschaft. Ihre wesentliche Bedeutung liegt darin, daß sie es den Behörden ermöglicht, auch zwangsweise Entjudungen durchzutühren,oievolkswirtschaftlich notwendig sind. Wie weit und zu welchem Zeitpunkt die Behörden von dieser Befugnis Gebrauch machen, regeln die zuständigen Reichsminister durch entsprechende Anweisungen an ihre Behörden. Für die Entjudung der gewerblichen Wirtschaft bleiben die bisherigen Vor-
fchrrften bezüglich der Genehmigung von Ueber- nahmeverträgen und das Genehmigungsverfahren grundsätzlich bejtehen. Es wird in der Verordnung lediglich klargestellt, daß auch hier die staallichen Genehmigungen unter Auflagen ergehen können und daß diese Auflage in der Festsetzung einer Geldleistung des Erwerbers an das Reich bestehen kann. Darüber hinaus greift die neue Verordnung überall dort an, wo das bisherige freiwillige Verfahren nicht zum Ziele geführt hat oder nicht zum Ziel führt.
Partei und Wirtschaft.
NSG. Auf einer Z usammeukunft des Führerkorps der Partei und ihrer Gliederungen, zu der am Wonlagnachmittag auch Vertreter der Wirtschaft hinzugezogen wurden, behandelte Gauleiter und Reichs- slalthalter Sprenger in richtungweisenden Ausführungen wirtschaftspolitische Fragen unter besonderer Berücksichtigung des Judenproblems und der Gesamtwirlschaflslage. Die Darlegungen zeigten die besonderen Probleme und Aufgabenstellungen des Wirtschaflsseklors auf, deren Lösungen folgerichtiger Weise durch die Partei in Angriff genommen werden. Die Tagung, die am Montagvormittag im Adolf-Hltler-Haus begann und nachmittags im Aerztehaus ihre Fortsetzung fand, stand im Zeichen der konsequenten nationalsozialistischen Wirtschaftsführung und deren Ziel, die Erhaltung der wirtschaftlichen Freiheit unseres Reiches.
jeden Postneubau die Schaffung von Kamerad- schaftsräumen, von Sporthallen und Sportplätzen einbezogen.
Der P o st s ch u tz würbe 1933 eingerichtet, um die wertvollen Anlagen und Einrichtungen der Reichspost durch ausgebildetes Personal zu schützen. In allen Orten mit größeren Aemtern wurden unter dem Grundfatz der Freiwilligkeit Einheiten und Amtsführer aufgestellt. Zur Vorbereitung auf die Ausgaben des Postschutzes war es notwendig, die Teilnehmer nicht nur mit der Waffe auszubilden, sondern auch sportlich zu stählen und ihnen in Ge- meinschastslagern den Geist der Kameradschaft nationalsozialistischer Prägung zu vermitteln.
Oeuischer Volksrat
für die Karpalho-llkraine gebildet.
Chu st, 4. Dez. (Europapreß.) Unter Mitwirkung des deutschen Staatssekretärs bei der slowakischen Regierung, Karmasin, wurde ein Deutscher V o lksrat für d i e Karpa- tho-Ukraine gebildet. In allen deutschen Siedlungen wurden Ortsleiter ernannt Ferner
wurde ein freiwilliger Schutzdienst ins Leben gerufen. Zu seinem Stellvertreter für die Karpatho-Ukraine hat Karmasin den Ingenieur O l d o f r e d i ernannt, der vom Ministerpräsidenten V o l o s i n zum Unterstaatssekretär ernannt wurde, polen verweigert deutschen Gelehrten da« Einreisevisum.
Kattowitz, 5. Sej. (DNB.) Br. Bernatzki, der auf dem Gebiet der Völkerkunde international anerkannte deutsche Wissenschaftler, hatte die Ab- ficht, in Polen vor Mitgliedern und Gasten des deutschen Kulturverbandes Vorrräge zu hallen, und zwar über einen in Hinterindien neu entdeckten Zwergenstamm. Diese Absicht hat nicht verwirklicht werden können, da es weder Dr. Bernatzki, noch dem deutschen Kulturverband in Polen, selbst nicht nach monatelangen Bemühungen, gelungen ist, ein polnisches Einreisevisum für diese Vortragsreise zu beschaffen. Dr. Bernatzki mußte schließlich über die bereits vereinbarten Termine anderweitig verfügen und die Vorträge m Polen abfagen.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler übermittelte dem Generalfeldmarschall von Mackensen, Falkenwalde bei Stettin, anläßlich seines 8 9. Geburtstages telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche.
Reichsminister des Innern Dr. Frick hat Ober» generalarst a. D. Professor Dr. von Kern zu seinem 9 0. Geburtstag folgendes Glückwunschtelegramm gesandt: „Dem in Krieg und Frieden bewahrten Arzt und Obergeneralarzt des früheren deutschen Heeres, der sich um die Erziehung und Förderung des ärztlichen Nachwuchses hochverdient gemacht hat, spreche ich zum 90. Geburtstag meine Glückwünsche aus.
Wegen hervorragender Leistungen bei dem Kus*» bau der Luftverteidigungszone West ist mit dem 1. Oktober 1938 bei den Offizieren des Beurlaubtenstandes der Luftwaffe angestellt worden als Major der Reserve der Leutnant der Reserve a. D. Dr. T o d t, Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen.
Das Focks-Wulf-Flugzeug „Eonbor" D-ACON ist am Montag um 21.32 Uhr MEZ. in Tokio zum Rückflug gestartet. Das Flugzeug befindet sich auf dem Wege nach Manila. Die Entfernung bis zu diesem Zwischenlandeplatz beträgt etwa 3100 Kilometer.
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Der Zustand des Papstes soll sich, wie „Re- gime Fascista" berichtet, wieder so weit verschlech- tert haben, daß in seiner Umgebung lebhafte Besorgnisse entstanden sind. Die Aerzte hätten erneut Anzeichen von Erschöpfung und Störungen des Blutkreislaufs festgestellt.
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Infolge eines Reitunfalles wird es dem Herzog von Gloucester nicht möglich fein, an den Beisetzungsfeierlichkeiten der Königin von Norwegen teilzunehmen. An feiner Stelle begibt sich aus diesem Grunde sein Bruder, derHerzogvon Kent, nach Oslo.
Reiche Goldfunde in Abessinien.
Mailand, 28.Nvv. (Turvpapreß.) Im Rahmen der italienischen Autarkiebestrebungen verdienen die Goldfunde in Abessinien besondere Beachtung. In den abessinischen Goldwä'schereien von Jubdo wird dieses Jahr mit einer Goldausbeute von insgesamt 120 Kilogramm gerechnet, womit der Landesbedarf ungefähr gedeckt ist. Mit der Inbetriebnahme mooemer Maschinen hofft man 1939 die Goldgewinnung auf 180 bis 200 Kilogramm zu steigern. Die Bergwerksgesellschaft Sapie hat in Wollega die Anschwemmung von 30 Millionen Quadratmeter goldhaltigen Saiü) fest- gestellt, aus dem 3000 Kilogramm Gold gewonnen werden kann, ferner im Beni Schangul erstklassige Goldadern, die 800 000 Tonnen goldhaltigen Quarz umfassen. Bis jetzt wurden 219 Stollen errichtet und • 1134 Bohrungen vorgenommen, um Goldadern fteizulegen. Der Goldgehalt des Quarz schwankt zwischen 12 und 1350 Gramm auf die Tonne. Man berechnet, daß aus diesen Lagern 9600 Kilogramm Gold gewonnen werden kann. Zugleich suchen die Gesellschaften von den Prioatgold- wäschereien der Eingeborenen möglichst viel Gold zu erwerben, das sonst nach dem Sudan verkauft wird.
Kunst und Wissenschast.
Kreislaufforschertagung 1939.
Die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufforschung hält am 25. und 26. März 1939 im Kerckhoff-Jnstitut zu Bad-Nauheim ihre Jahrestagung ab. Den Vorsitz hat Professor Dr. E. Edens (Düsseldorf) übernommen. Das Hauptthema des ersten Tages ist: „Elektrokardiogramm". Hauptreferenten: Elmqui st - Petersen, Lund: Methodik; E. Schütz, Münster: Der monophasische Aktionsstrom; A. Weber, Bad-Nauheim: Elektrokardiogramm und Myokardschädigung. Das Thema des zweiten Tages lautet: „Therapie der Herzinsuffizienz". Hauptreserenten: Ph. Sroemf er, München: Physiologische Grundlagen; H. Gremels, Marburg: Pharmakologie; F. Dolhard, Frank- furt: Klinik. Diese alljährlich in Bad-Nauheim statt- findenden Tagungen, bei denen über den Stand der Kreislaufforschung berichtet wird, werden von mehreren hundert Kreislaufforschern und Aerzten aus Deutschland und dem Auslände bejuchL.
Oer pfähl im Fleisch.
Oie politische Herrschaft der ,/Horde".
IL
Deutschlands Zusammenbruch Ende 1918 war Judas Triumph. Am 27. Dezember 1918 erklärte der unabhängig-sozialdemokratische Abgeordnete Cohn im „Vorwärts" mit frecher Stirn: „Meiner Tätigkeit als Nechtsbeistand der russischen Botschaft in Berlin werde ich mich mit Genugtuung erinnern. Bedarf es also umständlicher Erklärung und Begründung, daß ich die Geldmittel, die mir die russischen Parteifreunde durch den Genossen Jofie für Die Zwecke der deutschen Revolution zur Verfügung stellten, gern angenommen habe? ..." Nein, einer Begründung bedurfte es nicht! Die blutigen Aufstände in Berlin und in Mitteldeutschland, am Niederrhein und an der Wasserkante, die unter der Führung des Spartakus aufflammten und Deutschland auf Jahre hindurch im Bürgerkrieg verzehrten, waren Begründung genug.
Die ersten ^Regierungen des November- staates von 1918 waren überwiegend von Juden durchsetzt. Dem „Rat der Volksbeauftragten" gehörten an leitender Stelle Haase und Lands- o e r g an, dazu kam noch ein halbes Dutzend Staatssekretäre, mit,P r e u ß und W u r m. Die ersten parlamentarischen Regierungen der Republik waren nicht anders beschaffen. Zu den schon genannten Juden traten noch Gothein, Dernburg, Rathenau und H i I f e r b i n g. Das politische Leben des Reiches während der Revolution und während der roten Herrschaft wurde ausschließ- l i ch von Juden bestimmt. Alles andere galt als „reaktionär". Selbst das sozialdemokratische Blatt in Frankfurt schrieb damals: „Der vielfache Millionär Paul Cassirer hat einen eleganten Klub gegründet, in dem der elegant gekleidete Teil der Berliner Unabhängigen sich ein Stelldichein gibt. Dort ist ein Raum, dessen luxuriöser Sttl der Geist von Eaffirers graziöser Gattin, der unvergleichlichen Schauspielerin Tilla Durieux beherrscht. In der Bellevuestraße hat der Klub Cassirer eine ganze Etage gemietet, in der jüngst verabredet wurde, wer die neue Revolutionsregierung übernehmen solle. Im Klub Cassirer, von dem gewöhnliche Proleten so ferngehalten werden wie ein Komposthaufen vom Speisezimmer des Königs von England, verkehren Herr Dr. B r e i t f ch e i d, Dr. H i l f e r d i n g und H. v. G e r l a ch ..."
Kein Wunder, daß das deutsche Volk in Not und Elend versinken mußte, wenn dieses Gesindel sich anmaßte, hinter den Kulissen Revolutionsschieber zu spielen. Als Folge der Mißwirtschaft und der Zerstörung der Produktionsmittel mußte, im Bunde mit den Maßnahmen der Kriegsgegner, die Inflation mit rasender Schnelligkeit über Deutschland hereinbrechen. Dabei verdienten die jüdischen Geldhändler wieder Riesensummen. Geldwechsel- stellen und Goldankauftläden beherrschten in Berlin das Straßenbild. Als nach der Annahme des Dawes-Planes fremde Anleihen ins Land flössen, brach für die gleichen Geschäftemacher eine andere Zeit an. Jetzt gab es Provisionen zu schaufeln, wenn irgendein Betrieb Geld suchte, um (eine
heruntergenürtschafteten Anlagen zu modernisieren. Das war die Zeit, in der das Schlagwort umging „Die Wirtschaft ist das Schicksal".
Wie im Reiche, so in den Ländern. Preußen „erfreute" sich lange Zeit des jüdischen Ministerpräsidenten Hirsch, der hier auf dem Stuhle Bismarcks faß! Den Ton und die Richtung gab der rothaarige Heilmann an. Die Preffepolittk dieses Landes wurde gemacht von den Zionisten G o s - l a r und Hirschfeld, die ihre aus Steuergeldern wohlgefüllten Fonds der jüdischen Clique und ihren Helfern willig zur Verfügung stellten. In Bayern hatte sich der Galizier Eisner blutigen Ruhm erworben. Levine-Nissen, Toller und andere Verbrecher führten sein Werk weiter. Die Ermordung der Geiseln der Thaliagesellschaft in München ist eine ihrer größten Schandtaten gewesen. Da es sich aber um Mitglieder einer völkisch eingestellten Vereinigung handelte, die hier brutal niedergeknallt wurde, so hat das Weltjudentum dagegen nicht das geringste einzuwenden gehabt.
In Sachsen waren die Gradnauer, Fleiß- n e r und Lipinski die Nutznießer des Novemberverbrechens von 1918. Der geistig minderwertige Marxist Z e i g n e r ging 1923 als Ministerpräsident ein offenes Bündnis mit den Moskauern ein und machte den Kommunisten B r a n d l e r zum Chef der Staatskanzlei. Die Reichswehr mußte mit Waffengewalt eingreifen, um Sachsen und Thüringen vom Terror zu befreien. Im Reichstag aber stürzte die Reichsregierung, die es gewagt hatte, gegen den roten Aufmarsch einzuschreiten! Die jüdischen Drahtzieher der marxistischen Parteien waren dabei von dem heißen Bestreben geleitet, jeden Versuch der Neuaufrichtung der Staatsautorität zu vereiteln. In Vaden gaben die jüdischen Advokaten Haas und M a r u m den Ton an, der letztere war Justizminister, der niemals vergessen konnte, daß er als Einjähriger keine Karriere gemacht hatte und deshalb zu den Sozialdemokraten ging. Diese Reihe ter politischen Schieber aus der Zeit des Zerfalls unteres Vaterlandes ließe sich noch endlos fortsetzen. Die roten Parteien waren nichts anderes als e.ne Iudenfchutztruppe. Die Namen der Hertz, Erifptcn. Löwenstein, Moses, Rosenfeld, Bernhard, Stampfer, Koenen u. a. m. bleiben für alle Zeiten in trauriger Erinnerung. Diese Gesellschaft hat den letzten Rahm von den Töpfen des deutschen Volkes adgstchäpft. Das Parlament war nichts als ihre Schacherbude. Die „Horde" hatte so gehäuft, daß sich das Vermögen der Juden von 4 Milliarden Mark im Jahre 1914 auf 8 Milliarden Mark im Jahre 1938 vermehrt hatte. Jeder Jude hat in Deutschland im Durchschnitt 4V2wal so viel Besitz als der Arier. In Bayern haben 42 090 'Juden einen Besitz von 700 Millionen Mark (nach den eigenen Angaben), in Frankfurt a. M. meldeten 7200 Israeliten nicht weniger als 439 Millionen Mark Vermögen an. Das deutsche Volk hat das alles erkannt und daraus d:e Lehren gezogen. Wer in aller Welt könnte ihm das verdenken?


