Ausgabe 
6.10.1938
 
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egelung des f p a-Iom. Die außerordentliche Sitzungsperiode wurde md mit der Rati- darauf geschloffen.

italienischen Teilnahme an der Rez

winden gehabt.

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Landesverrat mit dem Tode gesühnt.

Die Justizpresse stelle beim Volks­gerichtshof teilt mit: Der am 13. Juli 1938 vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats in Tateinheit mitderVorbereltungeineshoch- verräterischen Unternehmens zum Tod« und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 27jährige Wilhelm Sommerfeld aus Berlin ist hinge­richtet worden. Der Verurteilte hat sich nach der nationalsozialistischen Machtergreifung in natio­nale Verbände eingeschlichen, um dort in kommunistischem Sinne zersetzend zu wirken. Später ist er von einem Gesinnungs­genossen dem ausländischen Spionage­dienst zugeführt worden. Für diesen hat er sich dann fast anderthalb Jahre gegen Entgelt betätigt und zahlreiche, sich gegen die deutsche Wehrmacht richtende Ausspähungsaufträge ausgeführt.

Kein Wunder, wenn man die neuen schönen Formen sieht! iinmiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiininiiininnnniiiniiiuiuniiiiiin

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das Friedensdiktat und ein volksfremdes System in einer langen Reihe von Jahren verschuldeten. Im Sudetenland haben die fremden Gewalthaber mitten in Europa ein ausgesprochenes Hungergebiet ent­stehen lassen, ein enormer Prozentsatz an Arbeits­losigkeit bestand dort. Tuberkulose und andere Krank­heiten wüten vor allem in den seit Jahren unter­ernährten Bevölkerungsteilen, ungezählte Tausende hausen in menschenunwürdigen Erolöchern und Hüt­ten. So ist es schließlich kein Wunder, wenn dieses Sudetenland den höchsten Prozentsatz an Selbst­morden in Europa aufzuweisen hatte!

In beiden Gebieten aber, in Oesterreich wie im Sudetenland, legen die notleidenden Beoölkerungs- teile nicht etwa die Hände in den Schoß und über­lassen nun der bewährten NSV. alles übrige, son­dern sie haben mit einer Energie und einem neuen Lebensmut, den man nach so langen Jahren der Unterdrückung bewundern muß, vom ersten Tag der Befreiung an selbst energisch mit zugepackt, um nun in froher Dankbarkeit, das Ihrige am Wiederaufbau beizutragen. Jedes warme Kleidungsstück, jeden Zentner Kohlen, jeden Sack Kartoffeln, der im Rahmen des Winterhilfswerks 1938/39 nun in diese beiden Gebiete geht, haben sich ihre notleidenden Beoölkerungsteile schon allein durch das verdient, was sie um ihres Deutschtums willen in den Jah­ren ihrer Unterdrückung auf sich genommen haben.

Wir hier im Reich, wir sind ja nicht nur Zeugen

Oeuvre" erklärt, Frankreich verliere mit Benesch einen unvergleichlichen Verbündeten, der am 7. März noch folgende Botschaft an den Quai d'Orsay gesandt habe:Für Sie mache ich mobil, ohne auf meine Kollegen von der Kleinen Entente zu war­ten!" Immer und überall, in Genf und anderweitig, habe Benesch Frankreich gesagt:Ich will gar nicht wissen, ob Sie Recht oder Unrecht haben, ich gede meine Zustimmung, um auf Ihrer Seite zu blei­ben."

Das Echo in London.

Eine unvermeidliche Folge."

2 o n d o n, 6. Ott. (DNB. Funkspruch.) Der Ruck- tritt des tschechischen Staatspräsidenten Benesch wird von der Londoner Morgenpresse mit großer Antell- nahme an dem Schicksal des Mitbegründers des tfchecho-slowakischen Staates, im übrigen ober nut der Feststellung verzeichnet daß nach der Entwick- lung der letzten Woche der Rücktritt Beneschs eine unvermeidliche Folge sei. So stellt die Times" fest, daß Benesch zu sehr identisch mit der Tschecho-Slowakei von Versailles gewesen sei, um sich in einen wirklich repräsentativen Führer der Tschecho-Slowakei der Zukunft zu verwandeln. Be- neschs Abtritt in diesem Augenblick werde sicherlich eine Klärung mit Deutschland, Ungarn, Polen und den Slowaken innerhalb der Republik leichter machen.

Sirovys Regierungsprogramm.

Freundschaftliches Verhältnis zu den Nachbarstaaten."

Prag, 6. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der Dor- sitzende der neuen tschecho-slowakifchen Regierung, General S i r o v y , las ebenfalls am Mittwoch- abend im Rundfunk eine Regierungserklä­rung vor, in der vor allem die Notwendigkeit eines völligen Umbaues des Staates betont wurde. In außenpolitischer Beziehung werde der neue Staat danach streben, ein f r e u n d s ch a f t- liches Verhältnis zu allen, besonders zuden Nachbarstaaten, herzustellen. Im In­nern werde die Regierung für eine neue zweck­mäßige Organisation der öffentlichen Verwaltung Sorge tragen, die sich auf alle schöpferischen Kräfte des Landes stützen könne. Diese Organisation werde im Geiste einer breiten Dezentralisation verwirklicht werden, die auf der Zusammenarbeit der zentralen Selbstverwaltung mit den autonomen Landesorganen beruhen werde.

Fortschritte in den italienisch-englischen Verhandlungen.

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Mitten in drängenden Staatsgeschäften und mit­ten in der Besichtigungsreise durch die bisher be­setzten Sudetengebiete ist der Führer aestern nach Berlin geeilt, um zur Eröffnung des Wmter- HUfswerkes 1938/39 persönlich zu sprechen. Rem äußerlich betrachtet, setzt er damit zwar nur die schone Tradition der bisherigen fünf Wmterhllfs- werke fort, bei denen er ja stets die besondere Dlotwendigkeit dieser Aktion auch in einem wieder­aufblühenden Reich begründete. Aber die schnelle Reise nach Berlin unterstreicht deullich den gestei- gerten Wert, den unser Führer gerade dem Hilfs­werk dieses Winters mit vollem Recht beilegt. Die Gründe ergeben sich vor allem aus den beiden größten politischen Ereignissen dieses Jahres, der Wiederangliederung Oesterreichs und der Befreiung des Sudetenlandes. Mit diesen beiden Taten hat der Führer jene 10 Mil­lionen Deutscher an den früheren Reichsgrenzen ms Mutterland zurückgeführt, von denen er zuletzt noch in der großen Regierungserklärung vom 20. Fe­bruar im Reichstag sprach.

Auch die einheitlichste Bewegung der Welt, wie sie die NSDAP, darstellt oder die leistungsfähigste Organisation, wie die Nationalsozialistische Volks­wohlfahrt oder der opferwilligste Einsatz, wie ihn das deutsche Volk im Winterhilfswerk zu bestätigen

- in ein paar Monaten wie im Fall

soziale Verelendung beseitigen, die

der Wiedererstattung unseres Reiches, sondern wir sind alle ausnahmslos auch Nutznießer alles dessen, was der nationalsozialistische Staat in diesen fünf« einhalb Jahren für die deutsche Volksgemein­schaft schuf. Und je weiter wir uns zeitlich von den Jahren vor der nationalsozialistischen Machtergrei­fung entfernen, um so mehr neigen wir vielleicht dazu, das Frühere zu vergessen und alle Segnun­gen des neuen Reiches zu einer Gewohnheit wer­den zu lassen. Es ist Zeit, sich wieder einmal daran zu erinnern, wie schwer das heutige Deutschland durch den Führer und seine Getreuen erkämpft wurde, und es ist Zeit, sich gerade bei dem Ge­danken an die notleidenden österreichischen und su­detendeutschen Brüder daran zu erinnern, daß es überhaupt kein Opfer ist, wenn Menschen in siche­rer Stellung und mit ausreichendem Einkommen einen Beitrag für das WHW. geben, der in keinem Verhältnis zu dem steht, was sie für reine Genuß­mittel, für Vergnügungen, Unterhaltung unbedenk­lich ausgeben.

Das Opfer aber der Führer hat es uns oft genug gesagt ist es gerade, das den Wert unserer Spenden für das WHW. ausmacht, erst dann also, wenn wir uns selbst einen gewohnheitsmäßigen Ge­nuß zugunsten unserer notleidenden Brüder in Oesterreich, im Sudetenland und nicht zu vergessen auch noch hier bei uns im Altreich versagen, erst dann darf man von einem Opfer sprechen. Das deutsche Volk hat sich bisher noch in jedem der ver- aangenen fünf Winter selbst übertroffen. Noch immer ist das Winterhilfswerk der schönste Ausdruck des Begriffes der Volksgemeinschaft gewesen, und diese Volksgemeinschaft hat ja selbst auch das denkbar größte Interesse daran, daß es so schnell wie möglich im ganzen Großdeutschen Reich niemanden mehr gibt, für den Hunger, Kälte und Arbeitslosigkeit noch etwas anderes sind als eine Erinnerung!

B. R.

Damen Strickkleidung wird immer beliebter

Die Pariser Morgenpresse nimmt das Ergebnis der außerordentlichen Parlamentssitzung im allgemeinen mit Zufriedenheit auf.Petit Pari- ften" bringt ungefähr das Resums dessen, was die Mehrzahl der Pariser Morgenblätter schreibt. Es heißt dort u.a.: DerPilot" Daladier wird jetzt, unterstützt von seinen Kollegen, so handeln können, wie es die Franzosen wünschen. Seit seiner Rückkehr aus München hat Daladier die öffentliche Meinung auf seiner Seite. Auf seiner Seite steht auch, und daran wird niemand zweifeln können, die gewaltige Mehrheit des Parlaments, die die Hal­tung des Ministerpräsidenten gutgeheißen hat. Da­ladier ist der Herr der Stunde. Er kann und er muß Frankreich wieder in Ordnung bringen, um anschließend zu dem allenthalben erwarteten Ziel zu gelangen: Wiederaufbau Europas im Hinblick auf eine Sicherung des Friedens auf einer festen und dauerhaften Grundlage. Seit dem grauenhaften Drama 1914 bis 1918 hat sich in Frankreich noch niemals ein Staatsmann in einer solchen Lage befunden wie jetzt Daladier. Niemals allerdings hat ein Regie­rungschef auch eine solche Anhäufung von Schwie­rigkeiten in innen- wie außenpolitischer Hinsicht seit der Unterzeichnung der Friedensverträge zu über-

nischen Bürgerkrieges 1il_ fizierung des englisch-italienischen Abkommens befaßt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt. Es bestehe kein Zweifel, so heißt es, daß die freund­schaftliche Atmosphäre, die durch die Münchener Diermächtevereinbarung geschaffen sei, eine große Erleichterung "für die Verhand­lungen bedeute. Die französische Regie­rung nehme an den Verhandlungen vorläufig nicht tell, werde jedoch über den Fortgang der Be­sprechungen auf dem laufenden gehalten. Es sei möglich, daß die Verhandlungen bereits in nächster Zeit zu einer Einigung führen wür­den. In den letzten Unterredungen zwischen Graf Ciano und Lord Perch seien jedenfalls bedeu­tende Fortschritte zu verzeichnen, so daß die Lage optimistisch beurteilt werden könnte.

Daladier derHerrderGtunde.

Seit München die öffentliche Meinung auf seiner Seite.

Paris, 6. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die s r a n - zösische Kammer ist am Mittwochabend nach Mitteilung von dem Schluß der außerordentlichen Parlamentssitzung bis zum November v e r t a a t. Der Senat nahm das Ermächtigungsgesetz für die Regierung Daladier mit 286 gegen vier Stimmen

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Sonntag, den V. Oktober 1938, ab 15 Uhr:

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London, 5. Ott (DNB.) Wie von unterrichte­ter Seite mitgeteilt wird, haben die zwischen dem italienischen Außenminister Graf Ciano und dem britischen Botschafter in Rom, Lord Perth, weiß, kann nicht v geführten Verhandlungen sich mit der Frage der > Oesterreich eine so