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Vorder- und Seitenansicht der alten deutschen Kaiserkrone, die mit der latei­nischen InschriftKonrad von Gottes Gnaden, römischer Kaiser Augustus" für Kaiser Konrad II. angefertigt wurde. Es ist eine Münchner Goldschmiedearbeit aus purem Golde, mit zahlreichen Edelsteinen geschmückt. (Sennecke-Bildarchiv-M.)

Aus der Geschichte der deutschen Reichskleinodien

Wiedereinbringung der ehrwürdigen Insignien nach Nürnberg

Der-

London, 6. Sept. (Europapreß.) Die

letzten

der Welt vollkommen gedreht. Alles werde davon

Schanghai, 6. Sept. (Europapreß.) Die mili­

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Stadt Kw

sucht, das Nötige zu veranlassen, damit die wirklichung der Initiativen unterbleibt.

Das Negierungsjubiläum der Königin der Niederlande.

Fujimura-Division in einem ( genommen. Die Einnahme der

zählenden Stadt Kwangtsi macht nicht nur den Weg nach Hcmkau für die an diesem Frontabschnitt vor­rückenden japanischen Abteilungen frei, sondern er­möglicht den Japanern auch die Beherrschung der von den Chinesen angelegten Flußsperren. Wie es heißt, sind japanische Streitkräfte bereits mit der Beseitigung dieser Sperren beschäftigt.

Amsterdam, 5.Sept. (DNB.) Die Feier 40jährigen Regierungsjubiläums der Königin Niederlande erreichte mit dem festlichen E t n,

den könne.

Das Presseamt der Sudetendeutschen Partei>.glbt ferner folgende Richtigstellungen bekannt: Der Besuch Konrad Henleins beim Führer und Reichskanzler am Freitag, dem 2. Sep­tember 1938, erfolgte auf Ersuchen der eng­lischen Mission in Prag, lediglich zur lieber« ' mittlunq "eines Wunsches ohne konkreten Zusam-

zum Leiter der filmkünstlerischen Fakultät; er wurde der Öffentlichkeit durch seine hervorragenden Re- Hieleistungen im Film bekannt und ist zur Zeit v als Schauspieler und Spielleiter im Preußischen Staatscheater unter Gustav Gründgens tätig.

des der

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abhängen, ob England weiterhin seine schützende Hand über Tschiankeischek halten werde.

Oie Stadt Kwangtsi

von den Japanern genommen.

Oiebritisch-japonischenVerhandlungen

Tokio, 6. Sept. (DNB. Funkspruch.) Nichi Nichi erklärt, man habe in Tokio die Besprechungen zwi­schen Außenminister Ugaki und dem britischen Bot­schafter Craigie aufmerksam und erwartungsvoll verfolgt in der Hoffnung, daß Fortschritte in der Verbesserung der englisch-japanischen Beziehungen mit Bezug auf China erzielt würden. Bisher seien aber nur nebengeordnete Fragen erörtert worden. Seit Ausbruch des Chinakonfliktes fei die

Der Kaisermantel, eines der hervorragendsten Stücke der Reichskleinodien, mit reicher ornamentaler Goldstickerei. Die beiden Hälften tragen in strenger Symmetrie die stilisierte Darstellung eines Löwen, der ein Kamel schlägt. (Sennecke-Bildarchiv-M.)

Der Parteitag Großdeutschlands hat für die Ge­schichte der Stadt Nürnberg ein Ereignis von höch­ster symbolischer Bedeutung gebracht: Nach 142jäh- riger Abwesenheit sind die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deut- scher Nation wieder in die Stadt zurückgekehrt, die jahrhundertelang ihre treue Hüterin und Mäh­rerin gewesen ist und es nach kaiserlichem Privileg für ewige Zeiten sein sollte. Die Festesfreude und der Jubel darüber erfüllt die alte Reichsstadt, deren ruhmreiche großdeutsche Tradition im Reiche Adolf Hitlers durch die Bestimmung zur Stadt der Reichsparteitage eine strahlende Wieder­geburt erfahren hat.

Diese Festesfreude ist wohl vergleichbar mit jener, die an den denkwürdigen 22. März des Jahres 1424 die Mauern der Stadt erfüllte, an dem in den Morgenstunden der Rat, die Geistlichkeit und die ganze Bürgerschaft in feierlichem Zuge die Klein­odien des Reiches einholten, diese Sinnbilder der Macht und des Glanzes des Ersten Deutschen Reiches. König Sigismund hatte sie, dem Wunsch der Kurfürsten nachgebend, in Ofen den Abgesand­ten des Nürnberger Rates übergeben, die mit aller Umsicht und Heimlichkeit den kostbaren Schatz nach Nürnberg brachten. Er erfüllte damit das Verspre­chen Karls IV., die Reichsinsignien für ewige Zeiten der Stadt Nürnberg in Verwahrung zu geben. Die­ses Privileg, durch das die Stadt eine so große Auszeichnung vor allen anderen Städten erfuhr und damit gewissermaßen zur Residenzstadt des Reiches wurde, erhielt durch Sigismund und die späteren Kaiser noch mehrfache Bestätigung, so daß der Rat der Reichsstadt dieses Vorrecht mit Erfolg gegen alle Anfechtungen behaupten konnte. Nach langen Irrfahrten und damit verbundenen Ver­änderungen hatten die Symbole der Kaisermacht zum erstenmal eine bleibende Stätte gefunden, fast bis zu dem Zeitpunkt, als das Erste Reich zerfiel. Untergebracht wurden sie in der Heiliggeist-Kirche, und zwar die Insignien in derH e i l t u m s k a m- mer", die Heiligtümer in derHeiltums- truhe", die im Chor der Kirche steht. 17mal zog eine Abordnung des Senats mit den Kleinodien zur Kaiserkrönung nach Aachen, Rom, Frankfurt a. M., Regensburg und Augsburg, das letztemal im Jahre 1764 zur Krönung Franz Joseph II. nach Frank­furt. Goethe, der als löjähriger diese Feierlich­keit miterlebte, hat sie uns anschaulich geschildert.

Gemäß den Bestimmungen des Privilegs wurden die Heiligtümer in Nürnberg alljährlich einmal vor

Unterredung mit dem Staatspräsi­denten, in welcher sie in schriftlicher Form den inoffiziellen tschechischen Vorschlag beantworteten. Infolgedessen sind alle Kommentare hinfällig, die davon zu berichten wissen, daß Henlein mit dem ogenannten neuen tschechischen Plan nach Berchtes- jaben gefahren sei. Bereits aus dem zeitlichen Zu- ammenhang ist weiter ersichtlich, daß die Sudeten­deutsche Partei ihre schriftliche Antwort vor der Rückkehr Henleins dem Staatspräsidenten über­geben hatte.

Wie das tschecho-flowakische Preßbüro meldet, hat das Kabinett in feiner am 5. September beim Präsidenten der Regierung abgehaltenen Sitzung nunmehr beschlossen, daß definitive Dor­sch l ä g ei n der a l l e r n ä ch st e n Z e i t" den Vertretern der Sudetendeutschen Partei m i t ge­teilt werden.

großen Flottenmanöver dieses Jahres jaben am Dienstagmorgen in der Nordsee und insbesondere in den schottischen Gewässern begonnen. An den Manövern nehmen etwa 60 Einheiten der Heimatflotte teil, darunter das Schlacht­schiffNelson", einige neue Kreuzer, Unterseeboote und etwa 30 Zerstörer. Don besonderem Interesse erscheint den englischen Flottensachverständigen der Einsatz des 22 000 Tonnen großen Flugzeug­mutterschiffesA r k Royal". Als erste Einheit aus einer Reihe von fünf Schiffen dieser Art führt dieArt Royal" etwa 70 Flug­zeuge mit sich im Vergleich zu 48 Flugzeugen, die das bisher größte FlugzeugmutterschiffCou­rage o u s" trägt.

König Boris von Bulgarien in England.

London, 5. Aug. (Europapreß.) König Boris von Bulgarien ist in Begleitung der Königin am Montagnachmittag in London eingetroffen; das Königspaar wird am Abend nach Schloß Bal­moral Weiterreisen. Von der bulgarischen Ge­sandtschaft in London wird betont, es handle sich um einen rein privaten Besuch beim eng­lischen Königspaar. In politischen Kreisen rechnet man aber damit, tafj König Boris in Schottland mit Ministerpräsident Chamberlain Zusammen­treffen wird. Es wird auch von der Möglichkeit einer englischen Anleihe für Bulgarien gespro­chen.

Haltung Englands gegenüber Japan mehr oder weni­ger herausfordernd gewesen. England scheine seine Machtstellung in China immer noch zu über­schätzen. Sie gehöre der Vergangenheit an. Seit Ausbruch des China-Konfliktes habe sich die Bühne!

Kunst und Wissenschaft.

Hans Friedrich Blunck mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

Der Altpräsident der Reichsschrifttumskammer, Dr. Hans Friedrich Blunck, feierte, wie berichtet, auf feinem Erbhof Moelenhoffhus (Kreis Ploen) seinen 5 0. Geburtstag. Dem Dichter wurden zahlreiche Ehrungen zuteil. Der Führer hat Blunck in An­erkennung seiner Verdienste um das deutsche Schrift­tum die G o e t h e m e d a i l l e für Kunst und Wis­senschaft verliehen. Reichsminister Dr. Goeb­bels sandte folgendes Glückwunschtelegramm:Zu Ihrem 50. Geburtstage übermittle ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche. Ich gedenke dabei mit Dankbarkeit der vielen Verdienste, die Sie sich um die Entwicklung des deutschen Schrifttumes im na­tionalsozialistischen Staate erworben haben. Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß Ihre starke Per­sönlichkeit dem Volke und dem neuen Reiche noch viele Jahre erhalten bleibe möge." Der Rektor der Hansischen Universität in Hamburg hat Blunck die Würde eines Ehrenmitgliedes der Hansischen Universität verliehen.

Die Erzieher und Jungmannen der nationalpoliti­schen Erziehungsanstalt Ploen brachten ihm einen Fackelzug.

Oie Fakultätslerter der deutschen Filmakademie.

Auf Vorschlag des Präsidenten der Deutschen Filmakademie, Wilhelm M ü l l e r - S ch e l d , hat der Reichsminister für Volksaufklärung und Propa­ganda folgende Persönlichkeiten zu Fakultäts­leitern der Deutschen Filmakademie ernannt:

Staatsschauspieler Wolfgang Liebeneiner

Ein Aufstandsversuch in Chile niedergeschlagen.

Der Anführer der Rebellen von Regierungstruppen festgenommen. Santiago de Chile, 6. Sept. (DNB. Funk­spruch.) Anhänger des Präsidentschaftskandidaten Ibanez unternahmen am Montagmittag in der Hauptstadt Chiles, Santiago, einen Auf­stand s v e r s u ch , der von Polizei und Militär im Keim unterdrückt wurde. In den Mittags­stunden rotteten sich die Anhänger von Ibanez zu­sammen und versuchten, das Regierungsoiertel der Hauptstadt zu besetzen. Es kam zu schweren Schieße­reien, bei denen auch Maschinengewehre zum Ein­satz kamen. Den Aufständischen gelang es, sich in der Universität und in dem Gebäude der Arbeiterver­sicherung zu verschanzen, Gebäude, die in unmittel­barer Nähe des Präsidentenpalastes liegen.

Der Polizei und den sofort eingesetzten Truppen gelang es in Kürze, den Aufftand niederzuschlagen und die Rebellen einzuschließen. Universität und das Versicherungsgebäude konnten in kurzer Zeit genommen werden. Ibanez, der den Ver­such machte, einzelne Truppenteile vom Abfall von der Regierung zu bewegen, wurde f e st g e n o m - m e n. Der Ausstand war nach sechs Stunden bereits wieder zusammengebrochen. Im ganzen Lande herrscht Ruhe. Die Abgeordneten der Kammer haben den Vorschlag, den Ausnahmezustand über Chile zu verhängen, angenommen. Ebenso wurde der Regierung die Befugnis erteilt, ein Sicherheits­gesetz zu erlassen.

Englische Flottenmanöver in der Nordsee.

dem Schvpperschen Haus auf dem Marktplatz (dem heutigen Adolf-Hitler-Platz) dem Volke, das zu diesem seltenen Ereignis in Scharen nach Nürnberg zog, auf dem sogenannten Heiltumsstuhl ge­zeigt. Rund 100 Jahre wurde dieser Brauch geübt, das letztemal 1523. Dann wurde infolge der Re­formation, die mit dem katholischen Ritus verbun­den gewesene Heiltumsweisung eingestellte Von da an wurden die Kleinodien vom Altar der Heiliggeist- Kirche oder in der Sakristei zur Schau gestellt.

Das Jahr 1796 brachte für Nürnberg den schmerz­lichen Verlust des so lange gehüteten Gutes. Als die Scharen des französischen Generals J'ourdan sich der Stadt näherten, beschloß der Rat, die Reichskleinodien vor ihnen in Sicherheit zu drin­nen. Wie recht er daran tat, zeigte die Enttäuschung Jourdans, als er nach seinem Eintreffen in Nürn­berg den Schatz, den er im Namen der französischen Republik beschlagnahmen wollte, nicht mehr vorfand. In aller Heimlichkeit hatte ihn Oberst von Haller in Kisten verpackt, verdeckt auf einem Wagen aus der Stadt gebracht und dem kaiserlichen Gesandten in Regensburg, Frhr. v. Hügel, übergeben, Oer ihn zunächst im dortigen Reichsarchiv verwahrte und

dann auf Umwegen nach Wien brachte. Dor den Franzosen hatte der Rat die Kleinodien wohl ge­rettet, dafür aber an Wien verloren, denn alle diplomatischen Schritte, die er unternahm, um die Kleinodien entsprechend der klaren Zusage des Freiherrn von Hügel wieder mrückzuerhalten, blieben ohne Erfolg. Als am 6. August 1806 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zu bestehen aufgehört hatte, versuchte der Rat nochmals, die nun eigentlich herrenlosen Insignien zurückzubekom­men, da er sich auf Grund der Privilegien und der Tradition als der rechtsmäßige Verwahrer betracht tete. Das entsprechende Schreiben blieb jedoch von Wien aus ohne Antwort. Ein später vom Germa­nischen Nationalmuseum unternommener Versuch, den Kaiserornat zu erhalten, führte ebenfalls zu keinem Ergebnis. Man hatte die Reichskleinodien der Schatzkammer der Wiener Hofburg einverleiht. wo sie sich noch bis vor kurzem befan­den.So gingen die Heiligtümer des alten Reiches", schreibt ein Historiker,der einstigen treuen Hüterin dauernd verloren. Ob es einer näheren oder ferne­ren Zukunft gelingen wird, diese ehrwürdigen Sym­bole des Deutschen Reich wiederzugewinnen, wer weiß es? ..." Dieser langersehnte Wunsch ist heute Erfüllung geworden durch die Tat des Führers. Ein altes Unrecht ist damit wieder gutgemacht, und Nürnberg wird sich des Vorzuges würdig erweisen, wieder, wie schon einst, für ewige Zeiten die Mäh­rerin der Symbole des Ersten Reiches zu fein, da es heute als Stadt der Reichsparteitage wieder im Mittelpunkt des Geschehens der Nation steht.

Feierliche Wiederembringung der Symbole des Ersten Reiches.

Festakt in der Meistersingerkirche.

Nürnberg, 6. Sept. (DNB. Funkspruch.) Auf Anordnung des Führers übergab am Dienstagvor­mittag in der 600jährigen Meistersinger- kirche in der Altstadt Nürnberg der Reichsstatt­halter der deutschen Ostmark' Dr. Seyß-Jn- q u a r t, in einem Festakt von wahrhaft geschicht­licher Bedeutung die Reichsinsignien und R e i ch k l e i n o di en , die Wahrzeichen deutscher Macht und Herrlichkeit dem Oberbürgermeister der Stadt der Reichsparteitage. Damit sind die Sym­bole einstiger Reichsherrlichkeit in des Reiches Mitte zurückgekeyrt. Dem festlichen Akt wohnten das Führerkorps der Partei und die höchsten Vertreter der Reichs, und Staatsbehörden bei.

Gegen marxistische Gesetzes- initiatwe in Basel.

Einspruch des Bundesrats.

Bern, 5. Sept. (Europapreß.) Der Bundesrat hat an den Regierungsrat des Kantons Bafel-Stadt ein Schreiben gerichtet, in dem gegen zwei Gefetzes- initiatioen des Basier Regierungsrates Einspruch erhoben wird, die auf marxistische Treibereien zu­rückgehen und sich gegen nationalsozialistische Orga­nisationen richten. Diese sollen als staatsgefährlich erklärt und im Gebiet des Kantons Bafel-Stadt verboten werden, ebenso die Herstellung, die Ein­fuhr und der Vertrieb der Presseerzeuanisse der NSDAP. Weiter soll jede Propaganda der netto» nalsozialistischen oder faschistischen Organisationen verboten und Zuwideryarck»lungen mit schweren Strafen geahndet werden.

In dem Einspruchsschreiben des Bundesrates heißt es:Wir haben mit Be­unruhigung festgestellt, daß die erste Initiative auf ein der Bundesgewalt vvrbehaltenes Gebiet übergreift. Sie bezweckt eine ein­seitig gerichtete Abwehr einer ausländischen Gefährdung unserer demokratischen Einrichtungen. Sollte eine solche Gefahr bestehen, so berührt sie das ganze Land und nicht nur einen Kanton. Maßnahmen zum Schutze der äußeren Sicherheit des Landes fallen in die Zuständigkeit des Bundes. Ein Verbot ausländischer Oraa- nisgtionen in der Schweiz trifft unvermeidlich die Beziehungen zum Ausland selbst, es ist eine Frage der internationalen Politik und berührt die völker­rechtliche Stellung des Landes. Für diese tragen aber die Bundes behörden und nur si e die Verantwortung. Demgemäß muß der Bundes­rat auch die ausschließliche Kompetenz beanspruchen, die im Interesse des gesamten Landes erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

Der Regierungsrat des Kantons Basel wird er-

ichtige, den Weg nach Hankau sperrende w a n g t s i wurde von der japanischeny-----.....n-j

*...... erbitterten Nachtgefecht Ingenieur Rudolph Thun zum Leiter der film-

der 80 000 Einwohner | technischen Fakultät; Thun hat seit vielen Jahren

Prag, 5. Sept. (Europapreß.) Die politischen Besprechungen haben in Prag am Montag wieder eingesetzt. Gegen Mittag begab sich Lord Runci« man auf die Burg und hatte mit dem Präsidenten Benesch eine mehrstündige Unterredung. Fast zur gleichen Zeit beriet fein Mitarbeiter Ashton- Gwatkin mit dem Ministerpräsidenten Dr. H o d z a. Im Hotel der Mission fand eine Be­sprechung zwischen Mitgliedern der Mission Lord Runcimans und dem ehemaligen Gouverneur der tschecho-slowakischen Nationalbank, dem bevollmäch­tigten Minister Dr. P o s p i s ch i l, statt. Pospischil ist seit seinem Rücktritt als Gouverneur der Natio­nalbank anläßlich der ersten Devalvation der Tsche­chenkrone im Jahre 1934 Sachverständiger der Re­gierung für internationale Finanzfragen. Er war von dem Sekretär des Technischen Ausschusses der Internationalen Handelskammer, Dr. W a n e k, be­gleitet.

Konrad Henlein hatte eine eingehende Aus­sprache mit Mitgliedern der Verhandlungs- a b ordnung der SDP., über deren Ergebnis das Presseamt der SDP. mitteilt: Die Abordnung habe einen umfangreichen Lagebericht gegeben. Henlein habe die Ereignisse der letzten Woche, seinen Besuch ?-eim Führer und Reichskanzler und seine Unterredung mit dem Mitglied der englischen Mission Ashtock-Gwatkin behandelt. Weiter sei eine Reihe von konkreten Zwischenfällen und Ereignissen behandelt worden. Sie hätten bewiesen, daß die Tätigkeit der Behörden zu keiner Entspan­nung im sudetendeutschen Gebiet beitrage. Alle eingehenden Berichte hätten jene unhaltbare Lage aufgezeigt, die nur durch die rasche und umfassende.Verwirklichung der acht Karlsbader Forderungen Konrad Henleins beendet wer-

Weitere Besprechungen in Prag.

Oie tschechische Negierung stellt definitive Vorschlägefür die allernächste Zeit in Aussicht.

der Königin in der Landeshauptstadt Amsterdam ihren Höhepunkt. In den Mittagsstunden lief der königliche Sonderzug auf einer der Nebenftationen Amsterdams ein. In prächtigen Galawagen begann darauf der Einzug in die reichgeschmückte Stadt. Auf dem Dam, dem großen Schloßplatz, hatten sich Tausende von Sängern versammelt, die das Kö­nigshaus mit Massenchören feierten. Immer wie­der mußte sich die Königin den jubelnden Volksmas- fcn zeigen. Nach einer althergebrachten Tradition finden ab Montag an den Abenden der nächsten Tage D o l k s f e ft e statt. Die Grachten sind festlich geschmückt und erstrahlen in ben Abendstunden- in j---01l£>n tsM^ikMan

feenhafter Beleuchtung. Der Führer und mmhang mit dem sogenannten neuen j^chlschen R e i ch s k a n z l e r hat der Königin zum 40jährigen Plan Die V erf re t er d er 6 DP. Abgeordnete übÄiUbUäUm brlW |CinC-wuulche,Kun^ u^ --«^hatten ^-b°n, Tage,