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Cinheitsform für Elekiriziiäisiarife

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Opferbereite Beamtenschaft des Gaues Hessen

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NSG. Die Gauwaltung des Reichsbundes der

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Dienst der Volksgemeinschaft gestellt.

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Unfälle auf dem Lande.

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ihren Jahresbericht für das Jahr 1937 vor, wir nachstehende aufschlußreiche Einzelheiten nehmen.

Der Mitgliederstand des RDB. hat sich im Hessen-Nassau auf die stattliche Zahl von

Hofstraße erhebliche Verletzungen an beiden Knien. Der 26 Jahre alte Arbeiter Hans Hohl, Aster­weg, kam mit einer Flasche in der Hand zu Fall und erlitt Sehnen- und Schnittverletzungen der lin­ken Hand. Der 23jährige Arbeiter Hans K ö nig, Mühlstraße, zog sich durch kochendes Wasser Verbrennungen zweiten Grades an beiden Unter­armen zu. Ein Ingenieur aus der Frankfurter Straße wurde von einem Insekt gestochen und mußte mit einer schweren Infektion am linken Arm in ärztliche Behandlung gebracht werden. Sämtliche Verunglückte wurden in die Chirurgische Klinik ein­geliefert.

LPD. Mainz, 5. Aug. In der Nacht zum Frei­tag erhielt bei einer Schießerei in der Altstadt ein auf Urlaub weilender junger Mann einen Schuß, ' v Ä 3m Kran­

ebenfalls bereits erschienene erste Ausführungsver­ordnung läßt zunächst den Zeitpunkt, bis zu wel­chem die Umstellung erfolgen muß, offen. Jedoch müssen die größeren Elektrizitätsversorger wenig­stens den landwirtschaftlichen Tarif bis zum 1. I a -

60 000 Mitgliedern erhöht. Die Zunahme beträgt über 4000. Rund 1600 politische Leiter des Amtes für Beamte und RDB.-Walter haben die weltan­schauliche, fachliche und organisatorische Betreuung der RDB.-Mitglieder übernommen.

Eine beredte Sprache der nationalsozialistischen Opferbereitschaft der Beamtenschaft unseres Gaues sprechen die Zahlen von den Beiträgen zum Winter­hilfswerk. 756 000 Mark führte der RDB. an das WHW. ab. Außerdem wurden noch 133 000 Mark während der Zeit des Winterhilfswerkes fijr an­dere Spenden gegeben. 98,5 v. H. der Beamtenschaft gehören der NSV. an. Insgesamt haben die Beam­ten des Gaues Hessen-Nassau an Geldbeiträgen für WHW., NSV. und sonstigen Spenden 1610103 Mark aufgebracht.

bis 12%, Tauben 50 bis 60 Pf., junge Hähne, % kg 1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner,90 bis 1,05, Enten 1,20 Mark, Wirsing, grün 10 bis 12 Pf., Weißkraut 10, Rotkraut 12 bis 15, gelbe Rüben 15, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 18 bis 25, gelb 20 bis 25, Erbsen 20 bis 30, Tomaten 25 bis 40, Zwiebeln 10 bis 14, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 45 bis 55, Kartoffeln, alte, 5, 5 kg 45, neue 6 bis 7, 5 kg 60 Pf., 50 kg 4,80 bis 6. Mark, Falläpfel, % kg 10 bis 15, ! Pfirsiche 45 bis 60, Himbeeren 50 bis 55, Brom­beeren 50 bis 60, Stachelbeeren 40 bis 45, Johannis- Leeren 35 bis 40, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 12, Salatgurken 10 bis 50, Einmach­gurken 2 bis 10, Endivien 15, Rettich 5 bis 15, Ra­dieschen, das Bündel 8 bis 12 Pf.

** Unfälle. Durch einen schweren Sturz vom Motorrad erlitt ein 30jähriger Mann aus der Bahn­

küchen (Wehrmacht, Reichsarbeitsdienst, Kranken­häuser, Strafanstalten) erfaßt. Ganz gleich, wo auch der Abfall entsteht: das EHW. weiß ihn sich nutzbar zu machen.

In den Metzgereien wird jetzt auch die Samm­lung der bisher nicht verwerteten Fett- und Talg- grieben und aller sonstigen Abfälle eingerichtet, wie bisher schon die Schlachthofabfälle abgenommen wurden, um daraus ein wertvolles, hocheiweiß- haltiges Kraftfutter zu gewinnen.

Abfälle, die im Betrieb von Molkereien, Brenne» reien, Brauereien usw. anfallen, sind ebenfalls eilt begehrtes Mastfutter und werden dort den Mäste­reien des EHW. zugeführt, wo sie nicht zur Vieh» Haltung ausgenutzt wurden.

Da das Ernährungshilfswerk auf gemeinnütziger

Kühne Herzoperation gelungen.

An Lähmungsdarmverfckluß gestorben. Folgen einer Schießerei.

Landkreis Gießen.

§ Lollar, 5. Aug. Unsere Gemeindeverwaltung ist bestrebt, das Ortsbild zu verschönern. So ist nun auch das unschöne Wiegehäuschen an der Ecke Adols-Hitler-Straße - Alte Bahnhofstraße verschwunden. Eine neue Gemeindewaage mit einem Anbau an die Wirtschaft Dolkmann ist an seine Stelle getreten, wodurch das Straßenbild wesentlich gehoben wurde. Auch hier besteht die Absicht, eine Ersatzfeckerwehr zu schaffen, wie dies bereits an andern Orten geschehen ist.

* Lang-Göns, 6. Aug. Am heutigen Tag kann unser Mitbürger, Feldschütze im Ruhestand Anton Konrad Dem sein 70. Lebensjahr vollenden. Abgesehen von einem Augenleiden, erfreut sich der hochbetagte Mann noch voller geisti- 1 ger und körperlicher Rüstigkeit. Wir beglückwünschen!

nuar 1 9 3 9 eingeführt haben. Wenn auch die neue Tarifordnung für die landwirtschaftlichen Be­triebe keine grundsätzliche Preissenkung vor­schreibt» so ist doch zu erwarten, daß bei der Tarif-

schlage möglichst fahren.

Aber nicht nur in ihrer Opferbereitschaft zeigte die Beamtenschaft des Gaues ihre nationalsozialisti­sche Haltung. 23 000 Beamte, über ein Drittel der Gesamtmitglieder des Reichsbundes, stehen als Ak­tivisten der Bewegung im Dienste des Führers, in der Partei oder ihren Gliederungen. Diese starke Beteiligung ist ein Beweis, daß die Erziehungsar­beit des Amtes für Beamte und des RDB. von Erfolg' gekrönt war. Die Kinder der Beamten ge­hören fast lOOprozentig der HI. und dem BDM. an. Dem Reichsluftschutzbund, dem Reichskolonial- * bund und dem VDA. gehören fast 80 v. H. der hessen-nassauischen ^Beamten an. Ebenfalls ist die Beteiligung an den Veranstaltungen der NS.-Ge­meinschaftKraft durch Freude" sehr rege. x

Besonders hervorzuheben ist die soziale Fürsorge des RDB., die in dem Kindererholungswerk, der Erholungsfürsorge, der Notfallunterstützung, der Sterbegeldeinrichtung und dem Tbc.-Hilfswerk, das im Laufe des Berichtsjahres 404 Fälle behandelte, besteht. 652 000 Mark flössen an Barunterstützun- gen und Sterbegeldern den Mitgliedern des Reichs­bundes im Jahre 1937 zu.

guten Zustand.

Im Lause des Nachmittags erwies sich jedoch eine zweite Operation, und zwar eine Bauchoperation, als notwendig. Dabei zeigte ich, daß ein Lähmungsdarmverschluß eingetreten mar, der operativ nicht behoben werden konnte. Der Patient ist diesen Erscheinungen des Lähmungsdarm­verschlusses am Nachmittag erlegen, lieber die Ur­sache des Lähmungsdarmverschlusses muß die Obduk­tion Aufschluß geben.

Betrunkene Krasttvagenlenker am Steuer.

Führerscheine entzogen.

Lpd. Mainz, 5. Aug. Der 29jährige Johann Rabiega aus Mainz-Gonsenheim steuerte, trotz­dem er betrunken war, ein Auto. Auf dem Aliceplatz rannte er gegen das Absperrgeländer für Fußgän­ger. Der Wagen wurde so schwer beschädigt, daß er abgeschleppt werden mußte. Rabiega wurde, zur Blutentnahme nach dem Krankenhaus gebracht. Die Untersuchung des Blutes ergab einwandfrei Trun­kenheit des Fahrers.

Auf Grund der verschärften Bestimmungen des Reichsführers ff und Chefs der deutschen Polizei wurde Rabiega sofort dem Richter vorgeführt, der ihn in eine Geldstrafe von 105 Mark, evtl, fünf Wochen Haft nahm. Außerdem wurde ihm der Führerschein entzogen.

Lpd. Frankfurt a. M., 5. Aug. Dem Alsted Fischer, Frankfurt a. M., Kriegkstraße 49, ist wegen Trunkenheit am Steuer der Führer­schein entzogen worden.

3n 100 Minuten von Frankfurt nach Berlin.

LPD. Frankfurt a. M., 5. Aug. Am Freitag­mittag traf auf dem Flughafen Rhein-Main zum ersten Male die jetzt im Streckenverkehr Berlin Frankfurt eingesetzte Focke-Wulf 200 Typ Condor ein. Das Großflugzeug, das den NamenWest­falen" trägt, war um 11.34 Uhr in Berlin gestartet und Punkt 13.10 Uhr auf dem Frankfurter Flug­hafen gelandet. Die Maschine bietet Raum für 26, Passagiere und wurde von Flugkapitän Helm ge­steuert. Täglich um 17.35 Uhr startet dieses vier­motorige Großflugzeug wieder nach Berlin, wo die Landung bereits um 19.10 Uhr fiattfinbet. Durch den Einsatz dieser schnellen Maschine ist es möglich, in Berlin noch den Abendanschluß an Flugzeuge nach Danzig und Königsberg zu erhalten.

Schinnerhannes"

auf der Freilichtbühne bei Eschbach.

* Eschbach, 5. Aug. An den nächsten Sonn­tagen gelangt auf der Freilichtbühne an den Esch­bacher Klippen das HeimatspielSchinnerhannes" in letzten Vorstellungen zur Aufführung. Die Auf­führungen werden von der NSG.Kraft durch Freude" durchgeführt.

Grundlage arbeitet und die in seinem Betrieb er­zielten Ueberschüsse bestimmungsgemäß dem Hilf-' werkMutter und Kind" zuführt, werden die durch die Mitarbeit aller Volksgenossen EHW. geschaffenen Werte restlos wieder in

Das Ernährungshilfswerk -er NSV.

52 eigene Mästereien im Sau Hessen-Nassau. Jährlich im Sau rund 25000 Schweine durch das EHW. gemästet.

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wenig Abnehmer evtl. Erhöhungen er-

Die AmstelllW

ZdR. Seit Jahren erheben die Elektrizitäts- Verbraucher, insbesondere die Landwirtschaft, Forde­rungen und Wünsche auf Senkung u nd Ver­einheitlichung der Elektrizitäts- tari f e. Nicht zuletzt auf Grund dieser Bedürfnisse der Abnehmerschaft hat sich der Reichskommissar für die Preisbildung mit dem vordringlichen Tarif­problem beschäftigt. Hierbei stellte sich bald heraus, daß zunächst vor allem die vielen vorhandenen Tarif formen auf eine Norm gebracht werden müßten, um überhaupt zu einer klaren Vergleichbar­keit der Tarifhöhe in den einzelnen Dersorgungs- gebieten za gelangen.

Dieser erste Schritt ist nunmehr durch die schon seit langem erwarteteTarifordnung f ü r elektrische Energie" getan. Die Tariford­nung, die lediglich für K l e i n a b n e h m e r gilt, verpflichtet jedes Elektrizitätswerk, Ueberlandwerk, jede Elektrizitätsgenossenschaft, Stadt ober Gemeinde soweit letztere Energieversorgung treiben, für die verschiedenen Kleinabnehmergruppen je einen Tarif in der neuen Einheitssorm einzuführen und anzubieten. Die vier Abnehmergruppen .finb: Haushaltabnehmer, gewerbliche Lichtabnehmer, gewerbliche Kraftabnehmer und landwirtschaftliche Abnehmer.

Die Einheitstarifform ift -ber Grundpreis­tarif. Ein Grundpreistarif ist ein Tarif, der aus zwei Bestandteilen besteht, nämlich einem Grund­preis, ber unabhängig von ber Menge ber ab= genommenen elektrischen Arbeit nach bestimmten Bezugsgrößen berechnet wirb, unb einem A r - beitspreis, ber für jebe angenommene Kilo- roattftunbe erhoben wird. Die Tariforbnung legt bar üb er hinaus auch fest, nach welchen Merkmalen ber Grunbpreis für die verschiedenen Abnehmer­gruppen zu berechnen ist, nämlich für Haushalts­abnehmer: die Anzahl der zum Haushalt gehörigen Räume (auch derjenigen ohne elektrische Anlage, jedoch außer bestimmten im einzelnen angeführten Nebenräumen), für gewerbliche Abnehmer: der An-

UHL Seltersweg Nr. 67

adiO Telephon Nr. 3170

eparaturen i89?d

deutschen Beamten (RDB.) legte in diesen Tagen " dem

Umstellung gleichzeitig gewisse P r e i s a b - eickkalkuliert werden, damit immer nur

Futterwagen, annähernd 100 Wiegeanlagen und Tausenden landwirtschaftlichen Geräten notwendig. Das Bauhandwerk zog in stärkstem Maße davon Nutzen, die Schweinezüchtereien haben durch bis Lieferung von Läufer- unb Einlegeschweinen einen erheblichen Austrieb erfahren.

Gemäß seinem Auftrag auf Erfassung unb Ver­wertung aller Küchen- unb Nahrungsmittelabfälle beschränkt sich bas EHW. durchaus nicht nur auf bie Sammlung der in den Haushaltungen ent­stehenden Abfälle, sondern es werden alle bisher ungenutzten Abfälle jaus Gaststätten unb Groß-

Der 13jährige Schüler Werner Latsch Daubringen zog sich burch einen unglücklichen Sturz einen Bruch bes linken Unterarmes zu. Mit einer schweren Infektion, bte von einem Insektenstich herrührte, mußte die 25jährige Marlene Zöller von Grünberg in ärztliche Behandlung nach Gießen gebracht werden. Der Werkmeister Heinrich Mohr aus Klein-Linden, erlitt, als er mit seinem Motorrad auf dem Heimweg war und in Gießen die Kaiserallee hinabfuhr, einen Unfall. Ein Hund lief ihm in das Motorrad, so daß Mohr zu Fall kam. Mit einem Bruch des linken Armes und mit Gesichtsverletzungen mußte ber Verunglückte in bie Klinik gebracht werben. Sämtliche Verunglückte wur­den in die Chirurgische Klinik gebracht.

beim ElektriziMwett Gießen.

Vorarbeiten im Gange. Vielleicht auch

Preissenkung.

Entsprechssnd dieser Anordnung werden auch beim Elektrizitätswerk Gießen fristgemäß bie neuen Ta­rife für bas Absatzgebiet auf dem ßanbe zur Ein­führung kommen. Wie überall, wird es sich auch hier künftig um eine Grund gebühr und eine Arbeit s gebühr handeln. Die Vorarbeiten für diese Tariferneuerung sind beim Städtischen Elektri­zitätswerk bereits ausgenommen worden. Voraus­sichtlich wird man im Laufe des Spätherbstes mit der Veröffentlichung der neuen Tarife rechnen kön­nen. Mit dieser Neuerung ber Tarifgestaltung wirb vielleicht auch eine Senkung bes Strom- preis.es für den landwirtschaftlichen Strombezug verbunden sein, über deren Aus­maß bei dem heutigen Stand der Vorarbeiten natür­lich noch nichts gesagt werden kann.

ZdR. Der Gau Hessen-Nassau war einer der ersten Gaue, der die Einrichtung des ErnährungsHilfswerkes in Angriff nahm, und er steht auch heute noch mit seinen Erfolgen mit an erster Stelle. Nachdem das EHW. im Februar 1937 zunächst versuchsweise in Darmstadt eingerichtet worden war, wurden bereits im Juni 1937 im Gau Hessen-Nassau 650 Schweine gemästet. Behelfsweise hatte man zunächst mit gepachteten Stallungen den ^Betrieb ausgenommen. Heute, nur ein Jahr später, kann bas EHW. im Gau Hessen- Nassau schon 52 eigene Mästereien auf- weisen. Zwölf Neubauten, acht Teilneubauten unb 32 Umbauten sprechen eine berebte Sprache von ber Leistung, bie in unserem Gau vollbracht würbe. Es finb runb 10 000 Quadratmeter Bodenfläche mit Mästereianlagen überbaut worden. Es werden z. Z. rund 60 000 Kilogramm Küchenab­fälle je Tag gesammelt, verfüttert und gegebenenfalls, einsiliert, die augenblicklich eine zu­sätzliche Erzeugung von 2500 Kilo­gramm Schweinefleisch je Tag er­bringen. Erst Anfang August ist eine weitere Mästerei für 1000 Schweine in Frankfurt a. M.- Niederrad in Betrieb genommen worden. Wenn man bedenkt, daß diese Wahlen erst einen Anfang darstellen, so kann man sich heute schon, bei gleich- bleibender Entwicklung, eine Vorstellung von der großen Bedeutung des EHW. für bie Nahrungs­freiheit bes deutschen Volkes machen. Man rechnet bamit, baß jährlich im Gau Hessen- Nassau insgesamt 25 000 Schweine burch bas EHW. g e m ä ft et werben, wozu eine Ackerbaufläche von 2400 Hektar benötigt würbe.

Der wirtschaftliche Einfluß bes EHW. ist, ab­gesehen von ber Verwertung ber Küchenabfälle unb ber Erzeugung von Fleisch und Fett, auch auf an­deren Gebieten von großer Bedeutung. Es wurden beispielsweise in unserem Gau 52 größere unb kleinere Dämpfanlagen errichtet. Es war die Beschaffung von Zehntausenben von EHW.- Sammeleimern, Hunberten von Transport- unb

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Men also unser jungen unb SpaZik ^ mindesten- für y Tage, an denen L »n mit Kamille fr! Aber bie Kamme, IB jb auch am meisten W «Erkaltungen, W Düngen, Zahnschmerze Heilpflanze, bie bra oi gibt es noch gar Diel Igtiben warten, bis sie a ts ne Auswahl sei besh auf jedem Wege, rrrni der Wegerich, hm, vermischt mit Biei Bteffe unb beste Anbei iWneben steht das hu mir andj oft im ® M bes ganzen Jahre bei Nasenbluten, it Verbauung gar zu Kennen wir nicht aui ratter djen? Am fallen. Ein Tee aus i bei hautausfchlägi erchen, die Urahne beliebt bei Bluttest auch an ben Wegi n im Altertum n len biefer in gstrantljeiten tut i vorMche fc/i olunben findet bst ra kr Schafgarbe ill Wegwar! , ^'wlin der hausa| toi unb Wurzeln. Md regt der Weg, R unb kräftigt.

11 ben Gräben, die milbe Pfefferm' Dn von weitem ftri Jieir die zacken, i Arn md (gen d »en Borrat haben.

Les Magenschnmn

Während für die Berechnung der Grund­preise nur die Bezugsgrößen vorgeschrie­ben sind, ihre Höhe aber den einzelnen Elektrizitäts­versorgern billigerweise überlassen werden mußte, sind für den Arbeitskreis bestimmte H ö ch st s ä tz e vorgeschrieben, nämlich 8 Pf./kivhi und 15 Ps./kwU. Es handelt sich also für jede Ab­nehmergruppe um zwei Grundpreistarife, einen mit 8 Pf./kwtt und einen höheren Grundpreis, und einen anderen mit 15 Pf./kwtt und einen niedri­geren Grundpreis. In diesen Grundpreistarifen muß das ©efamtentgelt für die Versorgung enthalten sein, so daß also zusätzliche Gebühren, wie z. B. Verrechnungspreise (früher Zählergebühr ge­nannt), nicht mehr erhoben werden dürfen.

Lediglich für Klein st abnehmer und solche mit geringer Ausnutzung ihrer Anlagen ist noch ein weiterer Tarif bereitzuhalten, mit einem noch höhe­ren Arbeitspreis und einem noch niedrigeren Grund­preis. Letzterer ist praktisch gleichbedeutend mit einem gewöhnlichen Zählertarif und zusätzlich er­hobenem Verrechnungspreis.

Wie man sieht, bringt die neue Tarifordnung eine Reihe einschneidender Bestimmungen für die Elektrizitätsversorgungs-Unternehmungen, sie schafft aber auch in vielen Punkten der Tarif frage Klarheit und wird sicherlich zu einer schnellen Vereinheitlichung der Tarifformen führen. Wenn auch neben den nunmehr vorgeschriebenen Einheits­tarifformen einige Zeit noch andere Tarifformen bestehen bleiben werden, so ist doch zu hoffen, daß mit der Zeit alle Kleinabnehmer langsam zu den Einheitstarifen übergehen, d. h. gleichsam in diese hineinwachsen.

ber quer durch das Herz ging. kenhgUs versuchten die Aerzte, durch D der Schußöffnungen am Herz das Leben des Schwerverletzten zu retten. Die Herzosteration ist auch an sich gelungen. Bei örtlicher Be­täubung wurde zuerst die Einschuß- und dann die weit größere Ausschußstelle vernäht. Der Erfolg wurde alsbald sichtbar. Sobald die Ausschußöffnung geschlossen war, bekam das Herz wieder einen- rhythmischen Gang. Schon nach zwei Stunden war der Patient wieder bei vollem Bewußtsein und in einem verhältnismäßig

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MiheiC 'iMoSe! fit t e Nh^Aiuii

auf der Lahn: 8.15 Uhr Vorrennen; 14.30 Uhr Be­ginn der Rennen; Preisverteilung findet nach Schluß der Regatta auf dem Bootshausplatz statt. Krie­gerkameradschaft 1874 Gießen / NS. Reichskrieger­bund (Kyffhäuser e. 23.): 15 Uhr .Karlsruhe", Som­merfest.

»fliegender Hamburger" ab 10. August täglich.

Ohne hall durch den Bahnhof sieben.

LPD. Die im Kursbuch und Aushangfahrplan , vom 15. Mai 1938 mit dem Vermerk:Verkehrt von einem noch bekanntzugebendeck Tage an" ent- I haltenen Schnelltriebwagen rDT 77/78 zwischen Karlsruhe und Hamburg über Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt, Kassel verkehren nunmehr vom 10. August 1 9 3 8 ab regelmäßig.

Auf ber Fahrt «nach Hamburg (am Vor­mittag) passiert ber Schnelltriebwagen um 8.53 Uhr unseren Bahnhof, auf der Fahrt von Hamburg nach Frankfurt (in ben Abenbstunben) fährt berFliegende Hamburger" um 22.57 Uhr durch Gießen.

Schienenverlegung der Straßenbahn in der Kaiserallee.

Im Zusammenhang mit ber Umgestaltung ber un­teren Kaiserallee vorn Lubwigsplatz bis zur Moltke- strafe wirb m ben nächsten Tagen mit ber Ver­legung bes Straßenbahngleises begonnen, sobald bie Bäume auf ber rechten Straßenseite (von ber Stadtmitte aus gesehen) gefallen unb bie Vorgärten verschwunden finb. Das Gleis wirb auf bem Stück vom Lubwigsplatz bis zur Ecke Nahrungsberg so weit nach rechts gerückt, baß es in Zukunft unge-' führ auf bem Gelänbe bes bisherigen Bürgersteiges verläuft. Das wirb eine Verlegung um etwa 1,60 Meter bebeuten. Das neue Straßenbilb wirb sich dann so barbieten, baß vor ben Häusern ber Bür­gersteig, neben bem Bürgersteig ein Rabfahrerweg, neben bem Rabfahrerweg bie Straßenbahn unb neben ber Straßenbahn bie Fahrbahn für ben übrigen Verkehr verlaufen wirb. Mit ber Gleisver­legung wirb Anfang der nächsten Woche begonnen werben können. Der Verkehr auf biesern Abschnitt ber Straßenbahn wirb währenb ber Dauer ber Gleisverlegung burch Omnibusse aufrechterhalten.

Das Geheimnis derMarneschlacht 1914

In einer SpätabenboorfteUung im Gloria-Palast hatte man gestern Gelegenheit, einen interessanten Tatsachenbericht zu hören, ber zur Aufklärung über das Geheimnis ber Marneschlacht 1914 für viele ehemalige Feldsolbccken, bie bamals mit babei waren, aufschlußreich gewesen sein mag. An Hand zahl­reicher Skizzen und eines umfangreichen, meist authentischen Materials, gab ber Rebner, Schrift­steller E. Kunde, zunächst einen Ueberblick über den beispiellosen Vormarsch ber beutschen Truppen in Belgien unb Norbsrankreich in ben Augusttagen 1914, er schilderte in Einzelheiten ben triumphalen Vorstoß ber Armee Kluck und ben Sieg, ber damals an ber Marne auf breiter Linie erfochten würbe unb zu einem großen Erfolge hätte ausgewertet werben können, wenn nicht eben eine Reihe von-Umstän­den diese Auswertung verhindert hätte. In ein­gehender Weise beschäftigte sich der Redner dann mit der Person des Bevollmächtigten der Obersten Heeresleitur^g, Oberstleutnant H e n t s ch , ber in völlig falscher Beurteilung ber Lage einen Rückzug auf breiter Front veranlaßte und so bie beutsche Armee um bie Früchte ihres großen Sieges gebracht habe. An Hand von Aussprüchen der damals kom­mandierenden Generäle ließ der Redner besonders erkennen, welche Tragik über ber Marneschlacht 1914 herrschte und der Krieg in seiner weiteren Form dadurch bestimmt wurde. Zahlreiche Bilder veranschaulichten das gesprochene Wort und führten in jene große Zeit zurück, in der Deutschland gegen eine Welt von Feinden stand.

Ein Tonfilm,Volk an der Front", brachte eine Fülle dokumentarischer Bilder, die während des Weltkrieges aufgenommen wurden und unmittel­bare Zeugnisse des heldischen Ringens deutscher Sol­daten darstellten.

Den Abschluß bildete ein Film, der in die Gegen­wart führte, die junge deutsche Wehrmacht zeigte unb die Aufbauarbeit der Partei und ihrer Gliede­rungen charakterisierte.

Schützt die Tiere gegen Hitze!

Stelle jedes Arbeitstier, wo es irgend mög­lich ist, während der Ruhepausen, beim Auf- und Abladen, beim Warten usw. in den Schatten.

Auch von den Milch- und M a ft t i e r e n soll man die große Hitze möglichst abzuwenden trach­ten; sie ist ihnen schädlich. Haltet die Ställe lustig und kühl. Schickt an heißen Tagen die Tiere nur morgens früh und spät nachmittags auf die Weide Die Schweinehöfe müssen schattig sein.

Sucht auch den Kettenhund vor Sonnenglut zu schützen. Steht das Hundehaus nicht im Schatten, so kettet den Hund an anderer schattiger Stelle an, ober verlängert bie Kette, damit er in ben Schat­ten gelangen kann.

Stubenvögel bringt nie in ben Sonnen- branb; alle Singvögel im Freien suchen ben Schat­ten auf. Auch Goldfische, Aquariumtiere usw. setzt nicht den glühenben Sonnenstrahlen aus.

Das Tier leibet unter ber Sonnenglut ebenso wie der Mensch.

Auch in ber Vernachlässigung eines Tieres in Haltung, Pflege ober Unterbringung ist nach ben Vorschriften bes Reichs-Tierschutzgesetzes eine straf­bare Tierquälerei zu erblicken.

Gießener IBochenmarftpreiie

* Gießen, 6. Aug. Auf bem heutigen Wochen­markt kosteten: Feine Molkereibutter, % kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bi& 25 Pf., Käse, bas Stück 4 bis 9, Eier, beutsche, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, auslänbische 12, Enteneier 11%

schlußwert ober bie beanspruchte bzw. gestellte Lei-1 Nach Durchführung ber Tarifumstellung und der ftung ober bie Raumgröße (letztere eingeteilt in drei dadurch erzielten Vergleichbarkeit wird man an die . Benutz-ungsklassen), für landwirtschaftliche Abneh-, Beeinflussung ber Preishöhe, insbesondere bieBre­mer: außer dem Anschlußwert ober ber beanspruch-; chung ber Preisspitzen" Herangehen können. Die ten bzw. bestellten Leistung die landwirtschaftlich ge- »honfnir« htrdu prWvonono prftn Aiishihninnfinor. nutzte Fläche in Hektar (jedoch außer Waldungen, Gewässern, Oedland, Heide, Almen, Wege usw.).