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lange Slörocfm»

Wanderfahrten

Stockheim Glaubecg Bleichenbach Büdingen.

den

Dauer der |

Wanderung 4'/r Stunden.

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stummt sein.

Geschichten aus aller Welt

sich auch die Fischländer nach einem

Kein Glück gcrin Dinka

Das Land Tirol ist reich an schönen Baudenk- : malern. Ich denke hier vor allem an die Kirchen : von Schwaz, Hall und an einige Bürgerhäuser in Innsbruck, an das Schloß Amras u. a. Aber am meisten hat es mich immer wieder hingezogen zu den eigentlichen Tiroler Bauernhäusern. Sie sind in ihrem geschlossenen volkstümlichen Stil so schön und wirken so künstlerisch, daß ich immer wieder stehen bleiben und staunen mußte. Das breite über­stehende Dach, darunter die kleinen, manchmal thit Stäben versehenen, Fenster, die schön geschnitzten Dachränder und bann die Balkone, die das Haus rings umsäumen, all das wirkt malerisch und ein­ladend, schmiegt sich schön der ganzen Gebirgswelt an und zeugt non dem hohen in- sich gefestigten Kunstsinn der Tiroler Handwerker und Bauern.

Welch köstliche Schätze aber ein solches alte Bauernhaus im Innern birgt, das sah ich in dem Volkskunst museum in Innsbruck, wo 22 vollständige Originalstuben eingebaut sind. Es handelt sich hier nicht um Nachahmungen, sondern um echte Tiroler Bauernstuben, die man aus dem Ziller-, Puster- oder Inntal herbeischaffte. Es wird wenig Museen geben, die solche Kunstwerke in dieser Fülle bieten. Tagelang könnte man hier urn- herwandeln und würde immer wieder neue Schön­heiten entdecken. Die Wände, die Decken, der Fuß­boden, alles ist aus Holz. Besonders die Decken zeigen mit ihren Schnitzereien eine Mannigfaltig­keit, daß man staunt. Ringsum die Wände, mit eingebauten Bänken, sind ebenfalls verziert. Da­zwischen stehen nun die schönen Kachelöfen und die alten traulichen Bauernmöbel. Die Decken sind in kleine Felder abgeteilt, und dann haben die Bau­ernkünstler ihrer Phantasie freien Spielraum ge­lassen. In ganz wenig Fällen sind die Hölzer ge­beizt worden. Im allgemeinen ließ man das Holz so, wie es die Natur schuf. Oelfarbe verwandte man ganz selten. Neben den Decken sind besonders die Täfelungen an den Wänden reich verziert.

In den Ecken stehen die Truhen. Hier haben von jeher die Holzschnitzer ihre große Kunst gezeigt. Und tqas wir in dem Innsbrucker Museum an^ schönen Truhen sehen, das kann man kaum beschreiben.^Be­sonders die Truhen aus dem 16. und 17. Jahr­hundert mit ihren eingelegten Arbeiten und herr­lichen Schnitzereien erwecken immer wieder unsere

Fronhausen hassenhausen Allendorf Climbach Großen-Buseck.

kleines Krankenhaus, dessen Pflegerinnen katholische Krankenschwestern sind. Als die Oberin den Kran­ken untersucht und seinen Zustand sehr ernst ge­funden. hatte, entschloß sie sich, das Bein über dem Knie zu amputieren, da dies das einzige Mit­tel war, sein Leben zu retten. Von zwei Priestern unterstützt, führte sie selbst die Operation aus. Der Indianer befindet sich bereits auf dem Wege der Besserung. Die Oberin, die das Krankenhaus schon seit Jahren leitet, hat als Pflegerin in kanadischen Krankenhäusern reiche Erfahrungen gesammelt, die jetzt den armen Indianern zugute kommen.D'.e Eingeborenen-Stämme bringen ihr daher die höchste Verehrung entgegen und nennen sie allgemein den Weißen Engel des Nordens".

C. K. Paris.

Die Feier des 14. Juli wird der kleinen franzö­sischen Gemeinde Montgeron vielleicht teuer zu stehen kommen. Auch in diesem Ort wurde die Er­innerung an den Sturm auf die Bastille mit Mu­sik und Feuerwerk gefeiert. Dabei platzte aber ein Feuerwerkskörxer nicht in der vorgesehenen Weise, sondern verspritzte Stücke nach allen Seiten, von denen eines die Nase der Mme. Susanne Drohet, der jungen und hübschen Frau eines Arztes, traf. Die Wunde heilte zwar schnell, aber auf dem rei­zenden Vorsprung ihres hübschen Gesichtes blieb eine kleine Narbtz in Gestalt eines Winkels zurück, der nach Ansicht der Dame ihr bis dahin so völlig fehlerfreies Gesicht schwer beeinträchtigte. So ging ie hin und verklagte den Stadtrat, der das Fest veranstaltet hatte,' auf einen Schadenersatz von 250 000 Francs, was ihr angesichts des Verlustes ihrer einwandfreien Schönheit noch eine bescheidene Forderung zu sein schien. Der Stadtrat dagegen hält die Summe für übertrieben, und so jat das Gericht 'eine Kommission von ästhetischen Sachver­ständigen gerufen, die den Schaben gerecht feststellen

DerWeiße Engel des Nordens".

C. K. Montrea l.

Bewunderung.

Daß die Bauernhäuser nicht nur schön, sondern auch praktisch eingerichtet sind, das konnte ich wäh-

Ein energischer Herr.

AS. Rom.

Bor lauter Höflichkeit...

AS. Liverpool.

Mister Eumella ist ein höflicher Mann, und dieser Umstand hat ihn gerettet, aber einer alten Dame von 73 Jahren das Leben gekostet. Mister Eumella traf auf einer belebten Geschäftsstraße von Liverpool die 73 Jahre alte Frau Somers. Als höflicher Mann wich er aus, um ihr Platz zu machen. Die alte Dame ging, feine Höflichkeit mit einem kurzen Nicken anerkennend, vorüber, und da war das Unglück auch schon geschehen. Im gleichen Augenblick nämlich hatte der Sturm einen Flaggen­mast vom Dach des Hauses gerissen, vor dem die beiden sich befanden. Flaggenmast und abgerissene Dachziegel stürzten auf die Straße, und ein paar noch durch Mörtel zusammengehaltene Steine stürz­ten auf die Stelle, die der höfliche Herr soeben frei gemacht hatte, und traf die alte Frau, die auf der Stelle tot zusammenbrach.

Kostspieliges Feuerwerk.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Dürfen die Buschmänner mit vergifteten Pfeilen schießen?

C. K. Kap ft a b t.

Pech in der Liebe.

AS. Belgrad, hatte die junge bulgarische Operysän- Koleva mit ihren Heiratskanbibuten.

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mit lautem Srau« i eine etwas W- >n vom hochvWi ur barfuß oder auf

Deutschland, an welchem unser großer Gärtner sichl- bar con amore gearbeitet hat, sind die Ufer des Rheins... Das ist eine Gegend wie ein Dichter­traum, und die üppigste Phantasie kann nichts schö­neres erdenken". Bettina von Arnim-Brentano nannte das Land am Rheinden Garten des Va­terlandes", und er ist es für uns Heutige erst redji. Der Rhein ist seit Jahrtausenden Schicksalsstrom, und die grauen Ruinen, die sich in seinen Wellen spiegeln, sind Erinnerungsmale der Geschichte und. sprechen zu unseren Herzen ebenso stark wie die Sagen und Lieder, die hier ihre Heimat haben.

Wo gäbe es größeren Genuß für das Auge, wo­her nähme man reichere Erinnerungen mit als aus dem Rheinland? Es ist das Ferienland, zu dem seit mehr denn hundert Jahren der Zug des Her­zens alle Deutschen zieht. Aber sein Ruhm klang weit hinaus über die Grenzen. Für alle, die Deutschland suchen, ist das Rheinland die festliche Pforte. Zugleich aber entbietet es den tiefsten Gruß der deutschen Seele, denn es bewahrt wie ehedem den Zauber der Romantik, die nichts mit sentimen- taler Schwärmerei zu tun hat, sondern ein Strom der Kraft ist, die ihre Quellen im Begreifen der Natur und im Wissen um die große Geschicklich­keit des Landes, über die malerische Pracht des Schaubaren hinaus, hat. K. H. B.

Tierleben Südafrikas wenig Abbruch." Er brückte die Hoffnung aus, daß es der Kommission ge­lingen möge, den Steinzeit-Menschen ein besonderes Reservat-Gebiet zu erwirken, in dem sie leben und jagen können, wie sie es in den letzten 16 000 Jahren unverändert getan haben.

Die streikenden Geishas. v

C.K. Tokio.

Wie aus Tokio berichtet wird, ist in einem Tee­haus ein Streik der Geishas ausgebrochen, der schon eine Reihe von Tagen anhält. Die Mädchen haben den Streik erklärt, um gegen die niedrige Bezah­lung zu protestieren. Sie fordern einen Anteil von , 50 v. H. auf die Einnahmen des Hauses. Zunächst vollzog sich der Streik ziemlich friedlich, er nahm bann aber gewaltsamere Formen an, indem die Mädchen den Hausherrn aus dem Hause jagten unb ihn schwer bedrohten, falls er zurückkommen sollte, ohne die Streitfrage zu ihren Gunsten ent­schieden zu haben. Die Polizei hat eine Vermitt­lung versucht, hat aber vorläufig kein Ergebnis er­zielen können. Die Mädchen sind durchaus enb schlossen, den Kriegszustand aufrechtzuerhalten und von. keine ihrer Forderungen abzugehen. Die Gei­shas der anderen Teehäufer haben gedroht, den Streik ihrer Kolleginnen zu unterstützen, falls nicht in aller Kürze eine Einigung zustande kommt, der ihre Wünsche voll berücksichtigt.

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hier einen Hofen gehabt haben soll. An der schmal-! Meeresweite und unbegrenzte Himmeisserne, die sten Stelle des Fischlandes konnte man früher auch! ihr eigen sind.

noch ein Störtebeckers Deep, und in Ahrenshoop1

Sommertage aus dem Fischland

Von Hermann Mbnch.

Vom Bahnhof Fronhausen überschreiten wir Bahnkörper und gehen durch das jenseits der Lahn liegende Bellnhausen, unterwegs schöne Blicke auf Schloß Friedelhausen, den Altenberg, auf das Mar­burger Schloß, Spiegelsluft und den Rimberg ge­nießend. Rote Striche geben uns das Geleite. Hin­ter Bellnhausen nimmt uns für ein großes Stück der Wald auf. Mehrere Markierungen überquerend, gelangen mir nach geraumer Zeit nach dem an­sehnlichen Städtchen Llllendorf im schönen Lumda- tal. Von hier führen uns nunmehr rote Punkte aufwärts nach dem hochliegenden Climbach. Auf diesem Wege bieten sich prächtige Rückblicke in das Tal, auf Allendorf, Winnen, Nordeck mit seiner Burg, den Leidenhoser Kopf unb Totenberg. Unser Zeichen bringt uns über bic Treiser Heide mit wie­derum hübschen Fernblicken, später durch Wald, den Hohe Berg überschreitend, nach unserem Endziel Großen-Buseck. Wanderzeit etwa fünf Stunden.

Sie setzte sich in den Kopf, einen jugoslawischen Ehe­gatten zu nehmen. Deshalb kam sie nach Belgrad und gab in verschiedenen jugoslawischen Zeitungen eine Heiratsanzeige auf. Sie erhielt über 180 Hei­ratsanträge. Am besten gefiel ihr der Heirnts- ontrag eines jungen Studenten aus der kroatischen Stadt Vinkovze. Es entstand ein Briefwechsel unb bic beiden vereinbarten ben Hochzeitstag. Am fest­

gesetzten Tag kam bie junge Sängerin nach Din- kovze und wurde vom Bräutigam erwartet. Er be­gleitete sie bis zur Kirche, wo die Trauung ftätt« finden sollte ufib entschuldigte sich, daß er sie für einen Augenblick verlassen müsse. Dann verfchwand er und kam nicht mehr zurück. Die Braut, bie Zeu- gen unb der Geistliche warteten eine Stunbe und gingen bann schließlich auseinanber. Die Sängerin reifte sofort nach Bulgarien zurück und erklärte, baß sie doch lieber einen Bulgaren heiraten wolle.

In Polen brummt ein wilder Bär ..

AS. Warschau.

In bem Urwalb von Bialowieca waren hn Früh* fahr acht Bären ausgesetzt worben, die vorher län­gere Zeit in Gefangenschaft lebten. In ihrer Ge­fangenschaft hatten sich die Bären so sehr an Men­schen gewöhnt, baß sie jetzt des öfteren das Be­dürfnis zeigen, Besuche in ben an ben Urwald grenzenden Dörfern abzustatten. Dabei hatten sie aber einige Bauern und einen Heger angefallen und verletzt. In ben letzten Tagen stattete ein Bär dem Städtchen Bialowieca einen Besuch ab. Nachdem er auf ber Polizeistubc erschienen war und niemand angetroffen hatte, begab er sich in das Gebäude ber Eisenbahnstation, wo sein Erscheinen eine Pa­nik unter ben Passagieren hervorrief. Er ließ sich b' h Schreie unb Steinwürfe nicht einfchüchtern Hinb trollte nach genauer Besichtigung des Bahn* i Hofes wieder in den Urwald zurück.

Seen der Eifel, des Bergischen Landes unb bes Niederrheins Tage erholsamer Feriensreuben.

Obgleich bas Rheinlanb so reichlich mit allen Ein­richtungen bes Verkehrs bebacht ist, ist das natür­liche Landschaftsbild kaum irgenbmo angetastet. Wir empfinden heute noch basfelbe, was Heinrich von Kleist im Jahre 1801 in einem Brief aus Paris ausbrüefte:Doch ber schönste Lanbstrich von

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auf See ,F.T.< Meer i wär!"

Wer auf der heutigen mecklenburgischen Land- < karte nach derheiligen Insel' sucht, findet , sie nicht. Viel leichter wird er mit ihr in ber Dich- ; hing bekannt: benn sie ist oft besungen worben unb j ganz besonbers von Lely Kemp in in einem schä- ] nen inhalt- und bilderreichen Buche gleichen Na- .j mens. Sonst müßte er schon eine Landkarte aus ; alter Zeit zu Rate ziehen. Dann fände er zwi- , schen der Ostsee und dem Saaler Bod­den, als Verbindungsglied zwischen der oommer- 1 schen Halbinsel D a r ß und dem mecklenburgischen , Festland eine fünf Kilometer lange und ein bis zwei Kilometer breite Landenge, die man dazumal noch von früh- ober gar germanisch-vorgeschichtlicher Zeit her bieHeilige Insel" genannt hat. Früher war dieses Fleckchen Erde wirklich noch Insel; denn damals standen im Norden unb Süben von ihm die Wasser ber Recknitz mit dem Meere in Derbm- bung. Aber obwohl später die Ausflusse veriand^ ten unb bie ßanbenge sich zusammenschloß, hat sich dieheilige Insel", bie heute als das Fischland be­kannt ist, einen inselartigen Charakter bewahrt.

Offene Meeresweite, unbegrenzte Himmelsferne, das sind die Hauptmerkmale dieser von der Natur in großen Linien gezeichneten Landschaft. Mußten sie nicht in den Bewohnern des Fischlandes den Drang nach der Weite der Welt Hervorrufen? Es kann nicht wundernehmen, daß die meiften männ­lichen Bewohner auf das Meer fuhren urfb ott erst nach Jähren in bie Heimat zurückkehrten. Unb doch reicht bie Geschichte ber heiligen Insel an das Reich bts Wunders. Denn im vergangenen Jahrhundert noch besaß das Fischland bei ungefähr 2000 Ein­wohnern 132 Segelschiffe von 1000 bis 1300 Raummetern. 132 Schiffe, mit denen die Fischlander auf bas Meer fuhren, eine deutsche Wikingerkuste! Unb wie bie Wikinger bes Norbens, so blieben auch viele Fischlänber braufeen auf bem Meek...

Es ist selbstverstänblich, bafe ein solcher Volks­schlag seine Eigenarten hat; schon die Vornamen, die auf bem Fischland heimisch finb, verraten bas, wie Olde, Tite, Clawefe, Chim, Tomes unb T-wes. Es gab noch vor wenigen Jahrzehnten unter ben Schifferfamilien nur wenige, die nicht miteinander verwandt waren, und infolgedessen in jedem Dorf nur einige Familiennamen, bie aber um so häufiger vorkamen. Deshalb nannte man biejenigen, bie ein Schiff besaßen, meist nach bem Namen ihres Schif­fes. Und es besaßen ja so viele von ihnen ein Schiff. Wenn ein Schiffersohn eine Schiffertochter freite, legten bie Eltern und Verwandten zusammen und verschafften dem jungen Paar em Schi l- Blieb der Schiffer auf dem Meere, dann wurde ein Trauergottesbienft mit Glockengeläute für ihn vrtanstaltet. Starb er zu Hause, bann gab 'hm das ganze Dorf bas letzte Geleit, bie Frauen unb Mäd­chen in einer einheitlichen Tracht, bie aus einem schwarzen Kleib beftanb unb aus einem großen wei­ßen Tuch, bas weit über bas Kleid fiel, über den Kopf geschlagen und unter dem Kinn zusammen- gebunben mürbe, so baß wie bei einer Nonne nur das Gesicht freiblieb

Eine heitere Geschichte berichten italienische Blöt- ter aus Voghera. Der 49jährige Kaufmann Do­menico Covini erfuhr, daß einige Nachbarn über seine Gattin Klatschgeschichten verbreiteten, in denen ihre unb damit auch seine Ehre nicht gerade gut wegkamen. Kurz entschlossen begab Domenico sich in eine Kneipe, in der er bie Verleurnberzur Rede" stellte. Mit dem Erfolg, daß er elf seiner Gegner kampfunfähig auf bem Schlachtfeld zurückließ, als er nach verrichteterArbeit" frohgemut ben Heim­weg antrat. Einige ber männlichen Klatschbasen mußten sich im nächsten Krankenhaus oerbinben lassen. Seitdem soll bie üble Nachrebe plötzlich ver-

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gewaltigen Titz gen die Englands ite aber das fc iden Stellen wui? e aus dem Dffenn i uhigere Wasser i iübergesteuert, ic

Wirbel, in da­gegen das

renb meines Aufenthaltes in Tirol feftftellen. Ich wohnte längere Zeit in einem alten Haufe in der Nähe bes Achensees. Besonbers ber Balkon, ber um bas ganze Haus führt, hatte es mir angetan. Man konnte hier Schatten ober Sonne, je nach Bebürfnis, genießen. Das Frühstück nimmt man auf bem Balkon ein, unb ein Morgen auf einem sonnenbeschienenen Tiroler Balkon, vor uns frische Milch unb Butter, neben Kakao und duftendem Kaffee, im Tale bas Rauschen bes Gebirgswassers, hoch broben aber bie glänzenben, weithin leuchten­den Kalkspitzen ber Bergriesen, bas gehört schon zum schönsten, was wir erleben können. Die mei­sten Bäuerinnen haben außerdem auf bem Balkon neben ihren Vorräten an getrocknetem Obst, Ge­würzkräutern usw. ihre Blumentöpfe mit Hänge- nelken und Begonien stehen. Schönere Begonien sah ich nicht, als bie in Tirol.

Unter bem breiten Dach, bas meistens mit Stei­nen beschwert ist, sind alle lanbwirtschaftlichen Räume untergebracht. Man kann von ber Küche in ben Stall gehen, von ber oberen Stube in bie Scheuer. Die Stallungen liegen unter der Scheuer. Die Häuser auf ebenem Land haben einen beson­deren, erhöhten Zufahrtsweg in die hohe Scheuer. Die an einem Abhang dagegen nicht. Vorn Holz­boden der Scheuer aus find Klappen angebracht, durch die das Futter dem Vieh in die Raufe ge­worfen wird. Hier können bic Kühe tatsächlich sagen:Alles Gute kommt von oben!"

Die neuen Häuser in Tirol werben aus Steinen unb Zement erbaut und bann von oben Isis unten mit Holz umfleibet. Auch bie Dachkcmdeln finb aus Holz. Nirgenbs sieht man so viel aufgestapelte Bret- tervorräte wie in Tirol, überall summen bie Sägen in ben Holzwerken. Am Dachrcmb, am Balkon, so­gar an ben Fensterrahmen, überall werden Ver­zierungen, von weitem wie große Eiszapfen aus­sehend, angebracht.

Es tut unferm Auge immer weh, wenn sich bann was auch vorkommt mitten unter diesen wunderschönen Häusern ein sogenanntes modernes, protziges Gebäude hoch erhebt und die ganze Ge­gend verschandelt. Dann wandern wir lieber da­hin, wo die alten Tiroler Häuser noch heute von ben Bergen grüßen, ins Tal des Inn unb seine ; Seitentäler. Wenn auch bie malerischen Gebirgs­trachten bei ben Einwohnern vielfach verschwunben i finb, so bleiben boch bic Wahrzeichen bes alten bäuerlichen Kunstsinns, bie Tiroler Bauernhäuser.

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Mit Sonntagskarte Bübingen fahren wir nach Stockheim. Vom Ausgang bes Ortes geht es in | kräftigem Anstieg hinauf zum Glauberg, bessen Gipfel wir bei einem hohen, steilen Ringwall, bem noch ein nichtiger Wall vorgelagert ist, erreichen. Wir besichtigen die durch mehrjährige Ausgrabun­gen freigelcgten Teile ber ehemaligen gewaltigen Burganlage ebenso wie. bie hierbei gemachten Funde aus allen Zeitaltern, bie sachgemäß in einem Museum untergebracht finb. Ein Gang über ben mit zahllosen Königskerzen beftanbenen Komm bes Berges erschließt uns eine weite umfassende Rund­schau. Wir verlassen den Berg auf ber Ostfeite unb gehen hinab nach Bleichenbach, das mit feinen vielen Fachwerkbauten und den gut gepflegten Straßen sich vorteilhaft ausnimmt. Von hier steigen wir zu dem bewaldetenBetten" empor, wo wir nach einiger Zeit blaue liegende Kreuze antreffen, bie uns durch das reizvoll gelegene Dudenrod über Berg unb Tal nach unserem Endziel Bübingen, bem hessischen Rothenburg, bringen. T-----

Tiroler VamiAirser

Von ph. Hofmann.

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01/11 vlllölll) ZtOviniUnP* Bobben Kühlung zu suchen. gebaut haben. Es ist lohnend, von dem Kirchturm Zelten,

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feinen Wellen spiegelt ber Rhein die he^". Fischlanb einige Jahrhunderte lang gehörte, fährt werfen, auf ben leuchtcnben, breiten, | , uuuiu/c. .vu.u

tonut eines blauen Himmels. Die Sonne nergoibet ein Dampfer über ben Sanier. Bobben nach Wu- Strand, auf Wustrow selber und auf die drei an- Flusse gleichen

olle die Landschastcn an den Ufern des deutichen ß m Dos Kirchdorf, das einige Minuten ab- deren Dörfer bes Fischlandes,Barnstorf im Sud- George Mechat. Stromes,von Bingerbrück bis Emmench., Von ben ber süftc IicQt madlt einen frounblichen osten, Niehagcn im Norben und Althagen, das sich suchte, das Ung

iouuucii, ein Mitglied ber Kommission, erklärt, wenn den Buschmännern ber Gebrauch ihrer Gift­pfeile verboten würbe, müßte man sie mit Feuer­waffen ausstatten, wenn man sie vor bem Unter­gang burch Nahrungsmangel retten wollte^ Ihnen Feuerwaffen in bie Hand zu geben, wimdc aber dem

Wandern und Reisen - Bader und Sommerfrischen! 3. e.w..

! Kanada leben nur Pclzjägcr, die in ber Mcyr-

Wahl, an ben heißen Tagen in ber Ostsee ober irn f soll bieser Seeräuber sogar eine Brücke ins Tleer i5al)( gnbianerftämmen angehören. Sie 'eben in Bobben Kühlung zu suchen. gebaut haben. Es ist lohnenb, von bem Kirchturm Zelten, fern van den Orten, an denen sie ihre

Don Ribnitz mit bem Clarenkloster, bem bas' in Wustrow einen Blick über bie heilige Insel zu Maren verkaufen können. 200 Kilometer von ber ....... ~ ' ........ ..."... leucht-^-. ftemfrcicn orklischen Mission von Albany, in ben Waldern am

Strand, auf Wustrow selber und auf die drei an- Flusse gleichen Namens, widerfuhr dem Indianer

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feits von ber Küste liegt, macht einen srcunblichen osten, Niehagcn im Norben und Althagen, das sich suchte, bas Unglück, daß ein Baum neben »ym zu Eindruck und lädt zum Verweilen ein. Es ist auch bis jetzt zu ber Künstlcrkolonie Ahrenshoop hin- Baben stürzte und im Fallen einen Fuß fest- bas sommerliche Wirkungsfelb einer großen beut-' zieht. . 'klemmte. Als Mechat sah, bafe er ben Fuß nicht

~ * ----- ^d)ön ist bas Fischlanb, wenn ber 'Sturm über wieber freibekommen konnte, amputierte er ihn

,u ucll «,U|uuwunvt unuvt-u..- ivlv LWt heranbraust unb bie Wellen schäum- felbst stoisch mit einem Messer über^dem Knöchel,

genannt werben. Die alten Einwohner bes I gekämmt gegen bic Steilküste wirft, schon, wenn, aber ihn befiel banach eine solche schwäche, bafe ö .. . < - 1 ff ä !... f ah C X aa Q amX a »1 nflvnfe- I ri x u X k *\k La h« a^^ ÖlS

Bädern Kreuznach unb Münster am Stein an ber Nahe bis Cleve mit ber Schwanenburg an ber holländischen Grenze entsEet sich die Pracht bes ' Gymnastik- und Tanzschule, deren Schüler,n sommers. Das Rhemlanb lst em Reiseland ffl 'ne|] DOn ben Wustrowcrnbc Hüppers und Sprin- ;bic Ostsee kaum ein zweites. Alle Verkehrsmittel stehen zur 5 ,uiint Juiuvit .....; ... .... _____ ...... ______,

Verfügung. Man kann nach feinen Neigungen eine ! ber blaue Himmel sonnig auf bas Länbchen herab- j sich drei Tage nicht'weiter bemeg,

Schiffahrt ober bie E^enbahn mahlen, die Auto- ^on einer großen Feuersbrunst unb einer! lächelt, am schönsten aber, wenn bie reifenben oel-' enblich seine Frau, bie burch seine la....------

ftrafee ober gepflegte Fahrradwege, den Postomni-1 gewaltigen Sturmflut zu erzählen Sic zeigen auch! der zu Fluten wogenden Goldes werden unb Mit.heit beunruhigt war unb nach ihm Mte, -hn auf- bus ober das Flugzeug. Wandcrwege harren in stelle, wo im 17. Jahrhundert Tilsche Schell- den Wellen und Wolken wetteifern, wenn die hei- |anö.

Hülle unb Hülle, die zu allen Schönheiten und m ber Zauberei halber verbrannt wurde, oder' lige Insel nichts ist als ein Spiel des Windes. Da ber Brand in ber Wunbc einzutreten drohte, Sehenswürdigkeiten fuhren Und der yaltbootfahrer ber^ten D0^ bem ewigen Blüser, der in früheren Dann ist es, als wollte bic Erde übergehen in bas zog bic Frau den Verunglückten auf einen Schlit- unb Kanute finbet neben Rhein, Moicl unb Saar ^^^n einmal mit Blüsefeuern auf ben Aalfang Wogen bes Meeres unb bas Ziehen ber Wolken, fen zu ber Mission, bic sie nach sechs schrecklichen vor allem auf ben flinken Flüssen und ben schonen ' ^der auch von Klaus Stöticbecker, ber' als'wollte bie heilige Insel sich auflösen in offene. Tcrgcn erreickste. Die Mission von Albany bat ein

aa n hör ffifof h/»a 'R c> r n i i Hi r> n vniint»«; utlh hp<ö r. r - « ! , , < > n< < . < I m-,................s Aimmoititornp hin l tihoklori SU? fonoritinon rnHinfti'ho

Die Frage, ob die Buschmänner, bic Stcinze-.t- Gingeborenen Südafrikas, bei ihrer Jagd vergiftete Pfeile benutzen dürfen, ist in letzter Zeit für bie Regierung Südafrikas Gegenstand lebhafter (Eij- uns Asqiaji frewueo. vrt'erungen gewesen Die Buschmänner hoben sich

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