Ausgabe 
6.8.1938
 
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Samstag, b./8onntag,7. August 1938

188. Jahrgang

IT. 182 Erstes Blatt

tr)d)etni täglich. außer Sonntags und Feiertags plagen: Die Illustriert, gcetzener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholl.

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vru» und Verlag: vrShlsche Universttätsdruckerei «.Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7

Gute Bilanz

sie kaum einer 'besonderen Erläuterung be-

daß

An der Spitze aller europäischen Rundfunkländer

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Die Sender des Deutschen Rundfunks haben zur Feit ihre Höchstleistung erreicht. Sie sind durch­schnittlich 21 Stunden täglich in Betrieb, und zwar meistens von 5 bzw. 6 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts. Der Großeinsatz des Deutschen Rundfunks hat sich im Berichtsjahr zweimal als notwendig und zweckmäßig erwiesen: beim Besuch des italie-

Jn meiner Rede zur Eröffnung der Großen Deut­schen Rundfunkausstellung 1935 Hobe ich den Rundfunkdieachte Großmach t genannt Diese Charakterisierung hat sich in der Folgezeit, besonders bei uns in Deutschland, als durchschlagend und richtig erwiesen. In der Tat ist der Rundfunk eines der modernsten Mittel der Bolksfuhrung; er ist aus dem Leben unserer Nation und darüber hinaus aus dem Zusammenleben der Völker über« ! Haupt nicht mehr wegzudenken.

Diese ausschlaggebende Bedeutung des Rundfunks für die Volksgestaltung ist zuerst von uns National­sozialisten erfaßt worden. Der Rundfunk ist em charakteristischer Ausdruck des 20. Jahrhundert, em technisches Mirakel, das noch in seinen Anfängen steht und das weiter zu entwickeln und zu höchster Vollendung emporzuführen, eine unserer besonderen Geaenwartsaufgaben ist. Er greift jetzt schon auf das tiefste in das gesamte Volksleben ein. Sein Einfluß auf die öffentliche Meinung und Bildung ist unge­heuer und kaum abmeßbar.

Und dabei ist seine Bedeutung Koch ständig tm Steigen begriffen. Es bedarf deshalb auch keiner besonderen Betonung, daß der Rundfunk n i d) t Privatinteressen dienen darf. Er verlangt gebieterisch nach der Führung durch den Staat selbst.

In seiner weiten Ausstrahlung auf die breiten Millionenmassen liegt schon die Begründung dafür, daß der Rundfunk dem ganzen Volke gchören muß. Es ist keine intellektualistische Spie- Ilerei und geht keineswegs nur die sogenannten Schichten von Besitz und Bildung an. Er muß Ausdruck der Zeit und ihres Denkens fein. Niemals dürfen die für den Rundfunk Verantwortlichen sich dazu verleiten lassen, ihn zu einem Experimentier­feld für ästhetische Versuche herabzuwurdigen. Weil er sich an die breiten Massen wendet, darum muß er auch aufs tiefste mit den breiten Massen m feiner Tendenz und in feiner Auswirkung ver-

nischen Regierungschefs Muffolim m Deutschland und beim Anschluß Oesterreichs an das Reich und gelegentlich der Wahl zum ersten Großdeutschen Reichstag. Dieser zweimalige Großeinsatz hatte m den breiten Hörermassen eine Durchschlagskraft ohnegleichen. Er hat damit auch einen unvorstell­baren Erfolg erzielt! Wie stark sich dieser Erfolg rein zahlenmäßig auswirkt, das mögen einige nähere Erläuterungen bestätigen.

Berlin, 5.Aug. (DNB.) Der Schirmherr des Deutschen Rundfunks, Reichsminister Dr. Goeb­bels, eröffnete am Freitagvormittag die Große Deutsche Rundfunkausstellung 1938, die größte bisher erlebte Leistungsschau auf dem Gebiete des Rundfunks. Der Eröffnungsfeier in dem herrlichen Ehrenraum der Masurenhalle wohnten viele Vertreter des Diplomatischen Korps, zahl- ! reiche führende Persönlichkeiten aus Staat und Be­wegung, Wehrmacht, Kunst, Kultur und Wirtschaft, namentlich der Rundfunkindustrie, bei.

Nach feierlichem musikalischen Auftakt begrüßte der Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Li^ p e r t die Teilnehmer der Feierstunde. Dann sprach nach der Uraufführung der festlichen HymneBrich auf du großes Licht"

Reichsminister Dr. Goebbels:

von je 2,30 RM. abgetragen werden. Dabei wird es unsere besondere Sorge sein, durch gross; ügigeErmäßigung derRund- funkgebühren auf eine Reichsmark im INonat für diejenigen Volksgenoffen, die nicht unter die Gebührenbefreiung fallen, aber auch nicht in der Lage sind, 2 Reichsmark im 2Honat zu zahlen, die letzten Hindernisse zur Populari­sierung des Rundfunks zu beseitigen.

Der Volksempfänger wird weiter pro­duziert. Er ist auch in diesem Jahre wieder technisch verbessert worden. Durch ein ansprechen­deres Gehäuse, einen elektrodynamischen Lautsprecher und eine beleuchtete Skala ist er zur Zeit bei einem Preise von 65 Mark der billigste und beste Ein- Ereifer auf dem Empfängermarkt. Daneben gehen die vielfältigen Bemühungen um die Schaffung eines leistungsfähigen Autoempfängers zum

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Deutschland steht heute mit 9,5 Millio­nen Rundfunkteilnehmern allein im Altreich a n der Spitze aller europäischen Rund- f un klän der. Die Zunahme vom 1. Juli 1937 bis zum 1. Juli dieses Jahres beträgt 1 267156 Teilnehmer. Wir haben hier also seit dem Vorjahre eine Steigerung von rund 15 v. h. ZU verzeichnen, obwohl wir der Rundfunk- sältigungsgrenze immer näher gerückt sind. Auch der Rückgang durch sommerliche Teil- nehmerabmeldungen ist gerade im letzten Jahre erstaunlich gesunken. Gegenüber 237 000 Teil­nehmern in den Monaten April bis Juni im vergangenen Jahre hatten sich in diesem Jahr nur 81000 Teilnehmer vorübergehend abge­meldet. Die Gesamtzunahme der Rundfunkteilnehmer in Deutsch­land seil 1 933 ist gewaltig. Sie be­trägt 5 445 334 Teilnehmer insgesamt. Die haushaltsdichte im Reichsdurchschnitt verzeichnet nach dem Stande vom 1. Mai 1938 54,62 v. h. Zum Verständnis für diese Entwicklung sei auf die wahrhaft großzügige Propaganda verwiesen, die wir in den vergangenen fünf Jahren für den Deutschen Rundfunk eingesetzt haben. Die Deutsche Rundfunkausstellung 1937 hatte in zehn Tagen eine Besucherziffer von 315 000. Dazu kommen noch in den einzelnen Städten des Reiches örtliche Rund- funtausftellungen mit bis zu 100 000 Besuchern. Solche Ausstellungen wurden in Hamburg, Passau, Breslau, Frankfurt a. d. O., Königsberg, Kom, Frankfurt a. M. und Saarbrücken von der Reichs- rundfunkkammer veranstaltet.

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An Opfer des Krieges, Opfer der Arbeit, alte Kämpfer, Blinde und Kinderreiche wurden durch die nach mir benannte Rundfunkspende Rundfunkappa­rate leihweise ausgegeben. Nach dem Anschluß Oesterreichs an das Reich habe ich veranlaßt das 17 500 Empfangsgeräte im Werte von 850 000 RM. an bedürftige Volksgenossen in Oesterreich verteilt wurden.

Von besonderer Bedeutung für die Ausbreitung des Rundfunks war die generelle Herab­setzung der Preise für die Empfangsgeräte und insbesondere die Konstruktion eines von uns vorgeschlagenen Volksempfängers VE 3 0 1, der in Millionenmassen auf den Markt gebracht wurde und die Popularität des Deutschen Rundfunks eigentlich erst im ganzen Volk? durchgesetzt hat. Vom 1. Juni 1937 bis 1. Juni 1938 konnten mir wiederum entgegen allen pessimistischen Voraus­sagen 581824 Volksempfänger absetzen. Dieser Ab­satz lag damit 58 v. H. höher als im V o r- fahre. Es gelang uns, den Preis für den Volks­empfänger von 76. auf 59 Mark herabzusetzen und einen verbesserten Volksempfänger zum Preise von 65 RM. herauszubringen. Wenn bei Einführung des Volksempfängers ' behauptet wurde, daß fein Verkauf den Vertrieb höherwertiger Apparate nach­teilig beeinflussen würde, so hat sich diese Proph^ zeiung, wie wir erwartet hatten, als gänzlich falsch herausgestellt. Im vergangenen Jahre wurden 1 255 490 Markenempfänger abgesetzt, und das bet einer Gesamtzahl der bisher verkauften Volksemp­fänger von rund 3 Millionen. Dazu kommt noch, daß vom 1. Juli 1937 bis 1. Juni 1938 156 844 Empfangsgeräte aller Art tm Werte von 10 623 000 Reichsmark exportiert werden konnten.

jtun sind wir daran gegangen, durch Schaffung desDeutschen klein­em pfängers 1938 dem Rundfunk die letzten Millionenzahlen neuer Teilnehmer zu gewinnen. DieserDeutsche Kleinempfänger ist ein Allstromgerät, das zum Preise von 35 RM. verkauft wird. Die Gesamtjahresproduktion ist auf 700 000Deutscher Kleinempfänger 1938 festgelegt worden. Vis zum Ende dieses Mo­nats werden allein 100 000 Geräte für die Aus­lieferung an den handel bereitstehen. Es ist 4 dabei unsere Sorge gewesen, durch eine groß­zügige Teilzahlungsfinanzierung denDeutschen Kleinempfänger auch für die unbemittelten Volksschichten er­schwinglich zu machen. Die Anzahlung be­trägt 5 Reichsmark, der Rest kann In 15 Raten

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An den nächsten Wochen werden wieder Dausen von deutschen Volksgenossen aus allen Gauenin aaj Merlin fahren, um die Fortschritte der Rundfunk- lechnik kennenzulernen. Sie werden sich davon uv - Uqen, daß auch auf diesem großen Gebiet eine Leistung vollbracht wird, die im Sinne des Führers dazu bestimmt ist, alle Zweige des ö e u t l$en Lebens auf einen H ö ch st st a n o zu iuhren. Ob es sich um den Rundfunk oder um den Volkswagen, um den Film oder um das Thea- !er> um die Wohnungsfürsorge oder um die Fletzen J*s schaffenden Deutschen handelt, stets soll das höchste Maß der Schönheit und die beste Leistung lhren Wert bezeichnen,

bunden sein. . ,.,.

Es gibt in unserer Zeit keinen unpoliti­schen Rundfunk mehr. Auch der Rundfunk dient dem Volke. Das Volk aber ist politisch, es denkt politisch, und es wird zum politischen Handeln erzogen. Eine andere Frage allerdings ist es, ob es wirksam und zweckmäßig ist, ihn mit rem poli- ! tischen Darbietungen zu überlasten. Diese Frage kann keinesfalls bejaht werden, und wir haben des­halb rechtzeitig dafür gesorgt, daß der Rundfunk zwar bei den ganz großen politischen Fragen unse­rer Zeit auf das stärkste eingesetzt, daß er dagegen im allgemeinen um so mehr von rein politischen Darbietungen entlastet wird.

Es ist auch eine müßige Frage, ob der Rundfunk Kunst im höchsten Sinne bieten könne und müsse. Er wendet sich an die breiten Millionenmassen un­seres Volkes, und er muß deshalb, will er volks- erbunben bleiben, sich auch dem Geschmack und

Der Deutsche Rundfunk ist Sache des Volkes

Neue große Leistungen in der Ausgestaltung des deutschen Rundfunkwesens.

Diese Zahlen zeigen aber auch, daß der Zeit- funtt näherrückt, wo fast die letzte Familie In­gber eines Rundfunkapparates ist. Dazu hat zwe - sllos der Volksempfänger entscheidend bei- fragen, denn er bot für erschwingliches Geld einen tuten und leistungsfähigen Apparat. In Zusam­menarbeit mit der Industrie ist es fogar gelungen icn Preis dieses Volksempfängers von 76 aus !Z RM. herabzusetzen. Der Erfolg bestand darin, ! zu der Millionenserie der vergangenen Zeit im -tzten Jahre noch einmal 581 000 Apparate verkauft

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fen unseres Volkes anpassen. Es ist damit nicht ge­sagt, daß es nicht möglich wäre,- höchste und o o l l e nde t st e Kunst im JR und fu n k dar zubieten Das darf aber nicht die tägliche Hebung sein. Hohe und vollendete Kunst muß beizeiten ab­gelöst werden durch Unterhaltung: denn auf Ent- fpannung kann unser Volk gerade in dieser großen und ernsten Zeit mehr denn je Anspruch erheben.

Nach die en Leitgedanken haben wir uns in un­serer Rundfunkarbeit seit 1933 ausgerichtet Wir haben nicht einem vermeintlichen Massengeschmack gehuldigt, indem wir uns auf ein moghmit an­spruchsloses Niveau stellten Wir haben im Gegen­teil versucht, den Geschmack der breiten Massen Zu kultivieren, zu vergeistigen und zu veredeln. Wir sind in dieser Beziehung konsequent unseren Weg gegangen und haben ge­rade deshalb unsere großen Erfolge errungen.

Als wir im Jahre 1933 m.t diesen program­matischen Forderungen vor die Oeffentlichkeit traten I mürben vielfach Einwände dagegen oorgebrach^ Auf der einen Seite erklärte man, der Geschmack ber breiten Massen lasse sich nicht verebeln; auf der anderen Seite hielt man uns vor, daß der Runo- sunk durch Hebung seines Niveaus gerade die breiten Hörermassen verlieren würde, die für unsere Rundfunkarbeit wichtig, ja geradezu unentbehrlich

^DZenn mir heute auf eine über fünf jährige ; c.. Arbeit des n ati onalsozia . ; f * e n Rundfunks zurückblicken können, ln finb^ie Erfolge, bie wir in biefer relativ kurzen Änne . .U« tonnte^ Überzeugend^ S. to'flesen ünjere Arbeit vorgebrachten Einwande,

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Vor etwa einem halben Jahrhundert hat man! d Presse als die siebente Großmacht bezeichnet, ^ichsminister Dr. Goebbels gab gestern dem stund funk den Titel der achten Groß­macht. Sein Einfluß auf die Volksbildung und d Dolksmeinung ist immer mehr gewachsen. Der pckionalsozialistische Staat hat daher vom ersten 2iae der Machtergreifung an alles eingesetzt, um du Rundfunk zu einem Instrument Vt Staatsführung zu machen. Staat in.b Volk sind in Deutschland keine Gegensätze, son- trn miteinander innig verschmolzen. Daraus ergibt ifi von selbst, daß der Rundfunk für die Bedurf­te des Volkes, für feine kulturellen Ansprüche nb für seine politische Geltung eins der wichtigsten 6qane sein muß. Es mußte aus seinem Leben je5 ausgeschaltet werden, was volksfremd oder rlksfeinblich mar. Die Leistungen des Deutschen !! Rundfunks mußten hochmertig und vielgestaltig sein, - sollten z. B. den Liebhaber klassischer Musik ! denfo befriedigen roie den einfachen Volksgenosfen, hn es mehr auf die Unterhaltung ober Entspan- ! tna ankommen mochte. Reichsminister Dr. Goeb- t> l s faßte in feiner gestrigen Rebe dieses Streben ir dem Wort zusammen, daß der Rundfunk gute Lutsche Hausmannskost geboten hat.

In keinem Lande der Welt ist mit gleicher Ener- 1 daran gearbeitet worden. Die wunderbare Er- fibung bes Rundfunks in kürzester Zeit zum G e -

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Dr. Goebbels bejichligl die Große Deutsche Rundfunkausstellung.

snn(h her Eröffnungsfeier unternahm Dr. Goebbels einen Rundgang durch die interessante Sckau ^ier^W man den Meister vor dem neuen Deutschen Kleinempfänger, dem leistungs- fiEigen^Netzanschlußgeräl für RM. 35.-. Link- der Präsident der Reich-rundsunkknmmer. 198 61)0» Dr. Kriegt er. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Run hat Reichsminister Dr. Goebbels als der Schirmherr der 15. Deutschen Rundfunkausstellung! mitaeteilt daß ein ..Deutscher Kleinerns)- änger'19 3 8"'geschaffen wird, ein Allstromgerät 505 zum Preise von 35. RM. verkauft wird Damit (beginnt der Sturm auf die letzten Volksgenossen, die wielleicht aus finanziellen Gründen, noch nicht in b :Öage waren, einen Empfänger zu erwerben. 4). ! Bezugsbedingungen find fo bequem und Künftig, nvie nur möglich. Bei einer Anzahlung von 5 M. lkann der Rest in 15 Raten zu je 2,30 RM^ qe- n v e n ulclucll, ........

ttilgt werden. Die Jahreserzeugung ist au^ 700 . ^^^ghmevermögen der breiten Milllonenmas-

iStück festgesetzt worden, von denen allein bis Lnee sRnfFoe nnnnüpn. Es ist damit nicht ge-

d. M. 100 000 in den Handel gebracht werd-n. Darüber hinaus !°ll für mind-rb-mütelt- Batts- genossen eine Ermäßigung der Rundfunkgebühr af 1 RM. im Monat erfolgen. Diese Vergünstigung wird für solche Rundfunkhörer gelten, die mcht unter die bekannte Gebührenbefreiung fallen, denen aber ein MonatAeitrag von 2 RM. schwer trag- bar ist. ,

Der Rundfunk, der eine Dolksfache 'wurde, empfindet die Ehrenpflicht, auf allen Ge- 1 bieten beispielgebend zu wirken, die er durch seine 'Arbeit erfaßt. Daher hat Reichsminister Dr Goeb-! dels in seiner Rede eine S t i f t u n g verkündet - jur hervorragende wissenschaftliche oder prak ch ß^iftungen aus der Tätigkeit der Technik ode Wirtschaft des Rundfunks bestimmt ist. Darüber hmaus sind Stiftungen und Unterstützungen zur lo- Men Sicherung der Rundfunkfchaffenden geplant.

Daß die weitere Entwicklung des Fern je o - "undfunks mit allen Kräften gefördert wirb,

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Weingut d e s Volkes zu machen, wie es in |5»utschland geschehen ist. Die Rundfunkallsstellun- °!ii, bie seit fünf Jahren auf breitester Grunblage aifgebaut würben, haben sich als ein befonbersl virkungsvolles Mittel ber Propaganba für den Rundfunk erwiesen. Es will etwas bedeuten, daß I Ve 15. Ausstellung dieser Art, die gegenwärtig in Berlin stattfindet, eine Bodenfläche von 60 000 qkm ennimmt, wovon allein ein Fünftel dem neuen I coßen Problem des Fernseh-Rundfunks gewidmet r., an dessen Lösung in Deutschland mit immer c-ößerem Erfolg gearbeitet wird.

' Wenn in den Jahren der Systemzeit mancher l olksgenosse den Rundfunk wohl zu schätzen wußte, 6er abseits stand, weil er keine Lust hatte, die l eklomationen marxistischer oder jüdischer Sprecher mznhören, so ist im Staate Adolf Hitlers hier em gewaltiger Umschwung eingetreten. D as Volk Qt feine Freude anfeinem R u n b - unk. Er zählt.im Reiche 9,5 Millionen Hörer nb hat letzten Jahr allein 1,26 Millionen neu ge- | sonnen. Gegenwärtig beträgt im Altreuch bie Dichte Ises Rundfunks 54,62 v. H. aller Haushaltungen während in Oesterreich erst eine Dichte von >5 i H. erreicht ist. Diese Ziffer kennzeichnet den Ab-

I janb und wird ein Ansporn fein, auch in der Oft- r art mit gleicher Zielstrebigkeit dafür 5» arbeiten, iiß bald in jedem Haufe ein Rundfunkgerät anzu-

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