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Siegerplakette für die Reichswettkämpfe der SA
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vier Rennen und bewies damit die Klasse des deutschen Sportwagens.
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Strecke)
Marathonfahrt für Gespanne
In Hamburg gegen Dänemark.
In der Hansestadt Hamburg sind die Dänen am Sonntag unsere Gegner. Die Besetzung der einzelnen Wettbewerbe und auch ihre Auswahl ist anders als in den übrigen Länderkämpfen. Maßgeblich hierfür ist dft Tradition der Begegnungen, die der Norddeutsche Sportverband früher mit Dänemark austrug. So werden in den Läufen — hier fehlen übrigens die 200 Meter, die lange Hürdenstrecke, 4X100 und 4X400 Meter — auf jeder Seite drei Mann eingesetzt. Da die Dänen im Speer- und Hammerwerfen zu weit zurück sind, fehlen diese beiden Wettbewerbe. An einer klaren Niederlage werden unsere Hamburger Gäste nicht vorbeikommen, aber in verschiedenen Läufen schicken die Nordländer doch Könner in den Kampf, die auch einige Siege erringen werden. Deutschland stützt sich im Kampf gegen Dänemark in der Hauptsache auf norddeutsche Ächteten.
Unsere Frauen gegen Holland.
Rotterdam ist der Schauplatz des Kampfes unserer Leichtathletinnen gegen die „Meisjes". Neun Wettbewerbe umfaßt die Begegnung. Wenn unsere Frauen den Dorjahressieg — 58 :34 lautete damals das Ergebnis — wiederholen wollen, werden sie wirklich alles einsetzen müssen: denn die Holländerinnen haben diesmal den nicht zu unterschätzenden Vorteil der vertrauten Bahnverhältnisse und des einheimischen, sie sicher mächttg anseuernden Publi« kums.
„Sicherheit zuerst!"- für „Rundum Schotten"!
Kampfes, und gerade darin sind die Länderkämpfe mit der Schweiz immer vorbildlich gewesen. Zweimal war Frankfurt a. M. bereits Austragungsort des Kampfes: 1022 und 1928. Wir wissen, daß es auch diesmal prächtige Kämpfe geben wird.
Der Engländer Aldington gewann auf
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Merfronten-Kampf der deutschen Leichtathleten
Deutschlands Männer gegen Dänemark, Polen und die Schweiz. — Frauen gegen Holland.
die doch recht schwachen Franzosen in den meisten Fällen fehlte, wird am kommnden Wochenende in erheblich stärkerem Maße eintreten. Geht es diesmal doch gleich gegen vier Nattonen; dreimal treten unsere Männer in Wettbewerb, einmal gehen unsere Frauen in den Kampf.
Polen schwerster Gegner.
Es ist gar keine Frage, daß unser ösüicher Nachbar Polen, der die Franzosen im ersten Länderkampf des Jahres immerhin mit 119,5:91,5 Punkten geschlagen hat, unser schwerster Gegner sein wird. Wir kennen die Polen von früheren Treffen her und wissen, daß sie zu kämpfen verstehen. Deutschland hat daher auch für die zweitägiae Begegnung in Königsberg eine sehr starke Auswahl aufgeboten. Mit einem sicheren deutschen Siege im Gesamt, eraebnis ist dennoch zu rechnen, da wir in den technischen Disziplinen einen schönen Punktvorsprung herausholen dürften.
In Frankfurt a. M. gegen die Schweiz.
Die beste Tradition haben die Länderkämvfe Deutschland—Schweiz; seit 1921 sind wir fünfzehn- mal mit den Eidgenossen zusammengetrosfen und haben jedesmal gewonnen. Aber nicht die Siege zählen am meisten, sondern der Geist des guten
Die dreitägige große Gespannprüfung zur Eröffnung des Bad-Nauheimer Reit- und Fahrturniers findet größtes Interesse. Die weite Strecke von 160 Kilometer oon belasteten Feldwagen, mit zwei bzw. vier Pferden bespannt, in Mindestzeiten über Straßen, Wald- und Feldwege und quer durchs Gelände zurückzulegen, stellt seyr hohe Anforderungen an die Pferde, nicht minder schwer ist aber die Leistung der Fahrer von Bock und Sattel, die ihre Pferde immer frisch halten müssen und zuletzt noch eine 8 Kilometer Trabsttecke in schneller Zeit zu bewältigen haben. Die 50 Gespanne verteilen sich auf ein Dutzend Formationen: Infanterie, Artillerie, Kavallerie und Pioniere.
Die Fahrt beginnt am Donnerstag, 7. Juli, rnvr-
Zu Ehren dieser Jubilare fand im festtich geschmückten Rathaussaal eine würdige Feier statt. Der Bürgermeister überreichte mit herzlichen Worten des Dankes und der Glückwünsche den Genannten ein Geldgeschenk bzw. eine entsprechende Gabe. Ortsgruppenleiter Zeschky schloß sich im Namen der Partei den Glückwünschen an. Die Jubilare dankten für die Ehrung. — Im Kurhaus Vogelsberg trafen sich gestern mittag die Angehörigen des früheren Alicefrauenvereins. Es galt Abschied zu nehmen von der Leiterin des früheren Kindergartens, von Frl.
Kreis Scholten.
a Schotten, 4. Juli. Im Dienst der Stadt standen am gestrigen Tag Stadtrechner Karl Glock (30 Jahre lang), Feldschütz Heinrich Läufer und Ochsenhalter Johannes Schaub (25 Jahre) und Hilfsbaumwart Friedrich Hofmann (15 Jahre).
Landkreis (Sieben.
= Mainzlar, 6. Juli. Der Arbeitskamerad Heinrich B 0 g e l V. von hier, der als Platzarbeiter bei den hiesigen Didierwerken beschäftigt ist, kann am kommenden Freitag, 8. Juli, auf eine 25jährige Tätigkeit im Werk zurückblicken.
Mainzlar, 5. Juli. Dieser Tage unternahm die 2. Klasse unserer Volksschule unter Leitung von Lehrer Nicolai hier, einen Ausflua zum Wochenmarkt in Gießen. Die Abfahrt von hier wurde so frühzeitig angetreten, daß das Eintreffen der ersten Wochenmarktfrau mit ihrem Marktkorb beobachtet werden konnte. Zum Abschluß des Morgenausflugs wurde noch das Oberhessische Museum besichtigt.
+ Rödgen, 5. Juli. Am vergangenen Montag unternahm die Oberklasse der hiesigen Schule einen Ausflug nach dem Flughafen Rhein-Main. Ein Omnibus der Reichspost brachte die Schüler auf der Reichsautobahn nach Frankfurt. Nachdem die Kinder den Zoo, den Römer und die Altstadt besichtigt hatten, brachte sie der Omnibus nach dem Flughafen. Die Schüler benutzten diese Gelegenheit und besichtigten eingehend den Zeppelin. Gegen Abend kehrten die Schüler, begeistert von dem Gesehenen, zurück.
s. Lang-Göns, 5. Juli. Unter großer Betei- ligung der'hiesigen Einwohnerschaft und zahlreicher auswärtiger Gäste wurde heute unsere ätteste Hebamme, Frau Elisabeth Wenzel Wwe., zu Grabe getragen. Die Liebe und Wertschätzung, die sich die Verstorbene in unserer Gemeinde erworben hat, fanden in der Grabrede des Ortsgeistlichen, so- wie in der Ansprache des Bürgermeisters ^nd einer Vertreterin der Fachschaft „Hebammen", Bezirk Gießen, beredten Ausdruck. Posaunenchor und Gesangverein „Germania" wirkten bei der Trauerfeier mit. Frau Wenzel hat ihren schweren Beruf 5 3 Jahre mit größter Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt aus geübt und ist bei nahezu 1000 Geburten (941) Helferin und Beraterin gewesen. Man kann sagen, daß sie das halbe Dorf „gebracht" hat. Vor drei Jahren konnte sie ihr goldenes Berufs-Jubiläum feiern. Sie stand im 73. Lebensjahr und wurde am letzten Sonntag bei der Taufe eines Kindes, das sie als letztes gebracht hatte, plötzlich vom Tode überrascht.
Durch eine Explosion getötet
Lpd. Marburg, 5. Juli. Als die Assistentin eines Arztes in Wetter die Autogarage betrat, explodierte aus bis jetzt noch nicht bekannter Ursache eine dort stehende Gasflasche und setzte die Kleider des Mädchens in Brand. Der herbeispringende Arzt konnte seine Assistentin ms Freie bringen und die Flammen ersticken, wobei er sich se,lbst Brandwunden zuzog. Die Verletzungen des Mädchens waren fedoch so schwer, daß es in der Marburger Klinik g e st 0 r b e n ist.
Leichtfertiges Hantieren mit der Pistole.
Lin junges Menschenleben als Opfer.
Lpd. Marburg, 5. Juli. Im Kreisort Goßfelden wollte ein auf Urlaub weilender junger Mann zusammen mit seinem Vetter eine Pistole ausprobieren und hatte bereits zwei Schüsse abgegeben. Dann versagte die Waffe. Beim Nachsehen der Pistole ging jedoch der Schuß plötzlich los und traf den neben dem SchützeU stehenden Vetter in den Leib. Der Verletzte wurde sofort in die Klinik gebracht, wo er trotz sofortiger Operation starb. Die Kugel hatte die Eingeweide schwer verletzt und war im Rücken wieder herausgetreten.
Der unglückliche Schütze hatte sich jetzt vor Gericht zu verantworten. Das Gericht glaubte bei dem gut beleumundeten Angeklagten den Strafzweck durch eine Geldstrafe erreichen zu können und erkannte wegen fahrlässiger Tötung an Stelle von 20 Tagen Gefängnis auf 1 00 Mark Geldstrafe.
torgruppe Hessen auch die überaus wichtige Auf« gäbe der Zuschauer An- und Abfahrt, Platzregelung, Parkmöglichkeiten usw. gelöst. Vierzehnhundert NSKK.-Männer werden ehrenamtlich den Dienst hierfür versehen. Wenn alle Sportbegeisterten. die am 10. Juli in den frühesten Morgenstunden nach Schotten kommen werden, diszipliniert, verständnisvoll und gegenseitig rücksichtsvoll auftreten, und den Anordnungen der für diesen überaus schweren Dienst eingesetzten NSKK.-Männer folgen, so wird sich alles reibungslos gestalten und zur reinen Freude werden.
Wie kommt man nun am besten und schnellsten nach Schotten? Alle Volksgenossen ohne Fahrzeuge brauchen sich nur an die Reichsbahn zu wenden. Alle diejenigen aber, die mit einem Kraftfahrzeug oder überhaupt einem Fahrzeug am kommenden Sonntag zum Vogelsberg kommen, können der ungetrübten Freude erstklassiger Zufahrtsstraßen teilhaftig werdend
Prüfung, wie sie die „Tour" nun einmal darstellt» etwa zu überschätzen. Aber preisen muß man ihn doch, weil das Selbstvertrauen der deutschen Mannschaft, die sich aus der zweiten Etappe um ihren Träger des gelben Trikots scharen wird, eine große Steigerung erfahren hat. Es bleibt nur zu hoffen» daß unsere Vertreter auch im weiteren Verlauf ,im Bilde sind". Ein großer Erfolg ist uns am ersten Tage der „Tour" zugefallen — nun gilt es, ihn zu nutzen und zu verteidigen.
Kurze Gportnotizen.
Auf der Rennstrecke von Hohensteins E r n st t h a l, die am 7. August Schauplatz be£ Großen Preises von Europa und des Großen Preises von Deutschland ist, werden auf der Geraden Geschwindigkeiten bis zu 230 km/st erreichbar sein.
NSG. Das traditionelle Motorrad- und Sportwagen-Rennen „Rund um Schotten", das am 10 Juli von der Elite der deutschen Rennfahrer ausgetragen wird, ist in diesem Jahre bon ganz be- onderer Bedeutung. Während sonst alljährlich das ;roße Eifelrennen und die altbekannten Rundtrecken „Schleizer Dreieck" und „Solitude" bei Stuttgart das Interesse Hunderttausender auf sich ziehen, ist diesmal das Schotten-Rennen das motor- portliche Großereignis unseres Gaues und ganz Süddeutschlands.
Die seit vielen Monaten geleisteten Vorarbeiten durch die Motorgruppe Hessen sind abgeschlosien. Eine in allen Teilen durchdachte Organisation für das Rennen steht. Alle technischen Fragen sind geklärt, die Rennfahrer betreut und die auf Veranlassung des Gauleiters, Sprenger vorbildlich hergerichtete Rennstrecke fehlerlos in Ordnung.
Was wurde nun für die Zuschauer getan? Unter der Parole „Sicherheit z u e r st" hat die Mo-
„Tour de Krauch gestartet.
Erste Etappe — deutscher Sieg!
Viel Freude haben uns unsere Sfraßenfahrer auf der ersten Etappe der großen „Tour de France“ tzemacht, die am Dienstag zum 32. Male unter der gewohnt starken, leidenschaftlichen Anteilnahme Sport-Frankreichs gestartet wurde. Der Haaener Willi Oberdeck, der schon bei der Deutsckland- Rundfahrt durch seine mutige und entschlossene Fahrweise aufgefallen war, schlug auf der ersten Etappe von Paris nach Caen über 215 Kilometer die Elite der europäischen Straßenfahrer und gestaltete so den Auftakt zur berühmtesten Radrund- fahrt der Welt so vielversprechend und verheißungsvoll, wie wir ihn uns bei allem Optimismus kaum haben vorstellen können. Der Hagener siegte im Spurt in 6:38:25 Stunden mit 10 Sekunden Vorsprung vor Bin! (Italien), Middelkamp (Holland), Kint (Belgien) und Weckerlina (Deutschland).
Es liegt keinerlei Veranlassung vor, den Sieg Oberdecks am Anfang einer so unsagbar schweren
Ausgrabungen in der Burg Friedberg werden fortgesetzt.
* Friedberg, 6. Juli. Für die Ausgrabungen des Wetterau-Museums in der Burg, die im August wieder ausgenommen werden, hat die Römisch-Germanische Kommission (Frankfurt) soeben abermals einen ansehnlichen Betrag zur Verfügung gestellt, um, wie es in der Zuschrift heißt, „den Fortgang dieser wichtigen Untersuchung zu ermöglichen". Die 1936 begonnenen Grabungen haben einwandfrei ergeben, daß Friedberg (Burg) das von Tacitus (Annalen I, 56) erwähnte Kastell war, von dem aus Drusus und Germa- nicus zum Schlage gegen die Germanen ausholten. Die zum Teil von dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz wundervoll ergänzten und zusammengesetzten Funde gelangen demnächst in dem neuhergerichteten Wetterau-Museum zu Friedberg zur Aufstellung und werden dartun, welche Bedeutung der Bodenforschung für die Er- sckließung der Heimatgeschichte zukommt.
LPD. Frisch ops dem Meer kommt der Seefisch im Kühlwagen der Reichsbahn ins Binnenland. Kühlanlagen und eine Schutzschicht aus keimfreiem Kristalleis sorgen für vollendete Kühlhaltung. Natürlich muß die Hausfrau nun aufpassen, daß der Fisch im Haushalt nichts von seiner ursprünglichen Frische verliert! Sie läßt den Fisch, der ja vom Eis kommt, nicht unnötig in der warmen Küche stehen! Sie verbraucht ihn sofort nach dem Einkauf, oder sie bewahrt ihn sachgemäß auf! Das gesckieht am besten auf keimfreiem Eis oder tm Kühlschrank, oder man wickelt ihn in ein mit Essig getränktes Tuch, und hebt den Fisch in einem Steintopf an kühlem Platz auf. Jeder Fisch wird erst kurz vor dem Verbrauch gesäubert, gesalzen und mit ein paar Tropfen Zitronensaft oder Essig gesäubert! Da liegt das schneeweiße zarte Seefischstuck nun vor der Hausfrau. Koch- und bratfertia ist die Scheibe Fischfleisch genau so grofc und schwer, wie sie die Hausftau benötigt. Sie braucht nicht mehr ein- zukaufen, als sie sofort verwenden kann. Auch den Süßwasserfisch kann sie heute küchenferttg ein- kaufen. Schuppen, ausnehmen und nach Möglichkeit auch das Zerschneiden sind selbstverständliche Anforderungen, wie sie die Hausftau heute an den Händler stellt. Schnell läßt sich diese denkbar einfach
vor zehn Jahren ins Leben gerufenen Kindergarten in vorbildlicher und verdienstvoller Weise geleitet hat. Frau Hanna Widmann widmete der Scheid denden wie allen Frauen und Stellen, die sich um den Kindergarten so große Verdienste erworben haben, auftichtige Dankesworte.
f Schotten, 5. Juli. Gestern abend trafen die Kd-F. - U rl a ub e r aus S,olingen hier ein. Sie wurden herzlich empfangen. Nach der Quartierzuteilung und nach dem Abendessen trafen sich die Gäste im .Hessischen Haus" zu einem Em pfangs- abend, wo sie von dem Ortsgruppenleiter und dem Bürgermeister der Stadt willkommen geheißen wurden. Bei Sang und Tanz war rasch die Verbindung mit den Gästen, die rheinischen Frohsinn mitbrachten, hergestellt. Die Gäste bleiben bis zum 12. Juli in unserer Stadt, deren Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Schönheiten in der näheren und weiteren Entfernung ihnen unter sachkundiger Führung gezeigt werden.
„!" Ruppertsburg, 5. Juli. Bürgermeister Lind ließ im Zuge der Dorfoerschönerung den Platz um die schöne Friedenseiche am Bahnhofe gärtnerisch schön anlegen. Auch die anderen Orts- eingänae und freien Plätze sollen im nächsten Jahr durch Anlagen schöner gestaltet werden. — Die Gaufilmstelle veranstaltete im Saale des Gastwirts Schlörp eine Vorführung. Trotzdem die Bauersleute eine recht arbeitsreiche Woche hinter sich hatten, war die Veranstaltung gut besucht. Das Kulturbeiprogramm und die Wochenschau waren sehr lehrreich. Hauptfilm war „Ball in Metropol".
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ck.-.,. Xi« in Qoit nnm 15 bis 17. Juli in Berlin stattfindenden Reichswettkämpfe der SA. hat die Oberste^ <vA-Führung eine Siegerplakette herausgegeben, deren Vorderseite den Hoheitsadler und deren Rückseite das SA.-Sportabzeichen zeigt. Die Plaketten werden m Goll) für den Sieger, in Silber für den zweiten Platz und m Bronze für den dritten Platz
1 * hergestellt. — (Schlrner-M.)
gens 4 Uhr, nordwestlich Friedberg bei Ockstadt mit einer Geschicklichkeitsstrecke, an die sich unmittelbar die erste Etappe von fast 62 Kilometer anschließt. Diese führt südwestlich bis zur Saalburg (Zwangs- pause), dann nach Schmitten — Brombach (Zwangspause), Niederlauken — Pfaffenwiesbach — Usingen — Friedberg, dem Standquartier. Am 2. lag sind ab morgens 5 Uhr wieder fast 60 Kilometer zurückzulegen, diesmal östlich nach Echzell — Rod- Heim — Bad Salzhausen (Zwangspause) — Reichelsheim — Friedberg. Am 3. Tag gehts nach Norden bis Oppershofen, dann westlich nach Hausen — Weipersfelden — Wernborn bis Ziegenberg, wo eine Trabstrecke von 8 Kilometer sich anschließt, auf die der Einmarsch, in die Kampfbahn folgt.
zu bereitende Mahlzeit dünsten, dämpfen oder braten. In einem netten, feuerfesten Geschirr kommt sie sogar gleich fertig auf den Tisch, und es bleibt nur wenig Geschirr zum Abwaschen. Warum sollte es sich die Hausfrau im Sommer nicht mal ein bißchen leicht machen, zumal das Fischgericht gleich- zettig eine köstliche Mahlzeit ist?
Es scheint, als ob die warmen Sonnenstrahlen und die reiche Sommerweide, die allem Getter jetzt beschert ist, auch den Fisch in eine Höch stform des Ernährungszustandes gebracht haben. Besonders der Hering hat sich auf die kommende Laichzeit vorbereitet und wird als fetter, leckerer „Matjes" auf dem Markt erscheinen.
So wie die jungen Gemüse, die frischen Salate und die neuen Kartoffeln im Sommer, so schmecken auch die Fische, die man im Sommer fängt, besonders gut. Und wie sie zueinander passen, die Fische und die jungen Gemüse! Zusammen ergeben sie eine vollendete Mahlzeit! Wer einmal durch die deutschen Gaue wanderte, der weiß, daß nicht nur die Küstenbewohner vorzügliche Fischgerichte kennen, sondern daß auch im deutschen Binnenlande so manches nahrhafte und wohlschmeckende Fischgericht seit alters her bekannt ist.
I.Tflgess!recke am 7.738 *ca. 61 Iw
Die deutsche Leichtathletik, die im Mai ihren Einvernehmens, der Kameradschaft, des ritterlichen internationalen Auftakt in dem Geher-Länderkampf Ä E'" “ A *“ * “ r‘“x *** ° mit Schweden erlebte und am vergangenen Sonntag im Pariser Colombes-Stadion in fünfzehn Wettbewerben gegen Frankreich antrat, bekommt im Laufe der nächsten Wochen immer schwierigere Aufgaben gestellt. Höhepunkte der ganzen Saison sind bekanntlich Mitte und Ende August die Länder- kämpfe gegen USA. und Schweden. Jetzt gilt es, unsere Leute in immer bessere Form zu bringen. Zur Erreichung besonderer Leistungen gehört Kampf, der vorwärts treibt. Und dieser Kampf, der gegen


