Ausgabe 
6.5.1938
 
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Neapels Bevölkerung huldigt -em Führer.

Eine einzigartige Volkskundgebung vor dem Königsschloß.

Neapel, 5. Mai. (DNB.) Die herrliche Piazza Plebiscito, auf der sich im Oktober 1860 das damals bourbonische Neapel und die umliegenden südlichen Provinzen für die Einheit Italiens erklärten, und die Kolonnaden, die Dächer, Säulen und Fenster waren mit Fahnen geschmückt Auf dem Dach des Schlosses, das in feiner herrlichen Architektur ein Juwel an sich ist und ohne schmückende Zutaten geblieben war, wurde kurz vor der Ankunft des Führers und des Kaisers und Königs neben der Trikolore mit der königlichen Krone die Standarte des Führers gehißt, was einen Sturm der Freude und Begeisterung und Ovationen auslöste. Hinter der faschistischen Miliz, die nur den Ausfahrtsweg in geringer Breite freihielt, wogte ein unge­heueres brodelndes Menschenmeer in beängstigender Fülle, eine einzige lebende Menschen­mauer, vie ihre farbigen Akzente durch die Unifor­men der faschistischen Formationen, die bunten Baretts der Studenten, das Schwarz-Weiß der jungen Italienerinnen und endlich durch die Trach­ten der Landbevölkerung der Provinz erhielt.

Unmittelbar vor der Front des Schlosses standen zwei Fahrradkompanien der Avantguardisten. In den Nebenstraßen hielten die Carabinieri mit ihren prachtvollen Paradeuniformen mit den roten Feder­büschen die Absperrung aufrecht. In vorderster Front vor dem Schloß hatten die Aoantguar- di st en der Stadt Neapel mit ihren rot- goloenen Halstüchern die besten Plätze inne, hinter ihnen standen 2 0 0 0 Studenten mit den gro­ßen Schuten, den sogenannten Beretto Goliardico, in Rot die Mediziner, in Schwarz die Ingenieure, in Grün die Kunstbeflissenen und so in allen Farben der Barette. Hinter ihnen dann Jungfaschisten, mehr als 50 000 Faschisten-Balilla, Avantguardisti, Jung­faschistinnen, junge Italienerinnen, Faschistinnen, olle mit ihren Standarten und Fahnen. Es folgten mit den Schildern ihrer Betriebe 160 000 Ar­beiter der Stirn und der Faust, Mitglieder der italienischen Arbeiterorganisationen. Zwischen den beiden prächtigen Reiterstandbildern in der Platz­milte standen erhöht auf großer rotausgeschlagener Tribüne 1000 Trompeter und 500 Trommler. Bor ihnen steht ein Chor aus 1500 Jungitalienerinnen in ihren weißen Blusen. Der gewaltige Menschen­block gleicht einem riesenhaften, vielfarbigen Teppich.

Kurz vor 18.30 Uhr hallen Kommandos über den Platz. Die Banner gehen hoch. Die 1000 Trom­peten blasen das Deutschland- und das Horst-Wessel- Lied und dann den Königsmarfch und die Giv-

vinezza. Die Motorradeskorte halt vor dem Palast. Dann fahren unter einem ohrenbetäubendem Sturm der taktmäßigenA-noi"-Rufe der Führer und der König und Kaiser auf die Piazza Plebiscito, nach allen. Seiten dankend, durch das prachtvolle Tor in den Palast ein. Dann flammen unter {guten Freudenrufen die Scheinwerfer auf beiden Seiten des Platzes auf. Die Kolonnaden die sich zum Portal des Franz-voa-Paula-Domes hinziehen, werden angestrahlt, das Gold der römi­schen Adler funkelt. Es gleißen die Liktorenbündel von den schwarzen faschistischen Fahnen. Wieder spielen die Trompeten das Deutschland- und Horst- Wessel-Lied. Dann singt eine prächtige Stimme neapolitanische Volkslieder, die von der Schönheit des Meeres künden. In das Lied von der Rückkehr des siegreichen Legionärs aus Afrika fällt die ganze Menge ein. Erneutes Hände­klatschen und Rufe. In die Straße vor dem Schloß rücken alle dienstfreien Offiziere, die in Neapel und Umgebung in Garnison liegen, das Führerkorps der faschistischen Formationen sowie die Auslands- Organisation der NSDAP., Landesgruppe Italien, mit ihrer Fahne ein.

Die Balkontüren tuen sich auf. Ein einziger SchreiA-noi" dröhnt durch die Luft. Diener breiten einen Teppich über die Balkon- brüstung. Im gleichen Augenblick wirbeln die Trom­meln, schmettern die Fanfaren, und nun wenige Minuten vor 20 Uhr betritt der Führer zusammen mit dem König und Kaiser und gefolgt vom Kronzrinzen, den Reichsministern, den hohen italienischen Würdenträgern und den Behörden Negpels den Balkon. Das Spielen der nationalen Lieder geht trotz der tausend Trompeten unter in dem donnernden, tosenden und jauchzenden Schreien der Freude und Begeiste­rung, in den RufenHitler! Hitler!" und in dem Händeklatschen. Die faschistischen Formationen heben ihre Waffen, ihre Fahnen und Standarten, schwen­ken Tücher, deutsche, italienische und faschistische Fähnchen, eine ungeheuer auf- und abschwellende Brandung. Nur vereinzelt können sich silberhelle Trompetentöne durch dieses Gebrause hindurch­stehlen. So geht es Minuten und Minuten. Die nationalen Lieder beider Länder werden wieder gespielt. Eine unbeschreibliche nächtliche Szene im Spiel der Lichter und Farben, die Freude der Hunderttausende. Erst nach etwa zehn Minuten verlassen der Führer und der König und Kaiser mit ihrer Begleitung wieder den Balkon.

Gala-Vorstellung im Theater San Larlo.

Festlicher Abschluß -es Tages in Neapel.

Seine Königliche Hoheit der Kronprinz von Italien gab dann au Ehren des Führers im Pa­lazzo Reale eine Abendtafel, an der Seine Majestät der König und Kaiser mit den Mitgliedern des Königshauses und führende Per­sönlichkeiten des faschistischen Italien sowie die den Führer begleitenden Reichsminister, Reichsleiterund Staatssekretäre teilnahmen. Eine Galavorstel­lung im Staatstheater San Carlo brachte den festlichen Abschluß des Tages. Das Theater, das im Schmuck von vielen hundert gelben Rosen prangte, war von einer festlich gestimmten Menge erfüllt, in der man nicht nur die führenden Persönlichkeiten des faschistischen Italien, sondern auch die vornehmsten Vertreter der Gesellschaft von Rom und Neapel sah. Die Buntheit der vielen ita- lienischen und deutschen Uniformen wurde ergänzt durch den Glanz der Toiletten der Damen. Als Adolf Hitler an der Seite des Königs und Kaisers Victor Emanuel und gefolgt vom Kronprinzen Um­berto, Fürsten von Piemont in der Königsloge er­schien, wurde er mit st ü r m.i s ch e n Kund­gebungen begrüßt. Mit ihm waren u. a. auch die Reichsminister von Ribbentrop, Heß und Dr. Goebbels und die italienischen Minister Graf Ciano, Starace und Alsieri erschienen. Die deut- schen und italienischen Nationalhymnen, die den fest­lichen Auftakt einleiteten, wurden von den Ita­lienern mit stürmischem Händeklatschen, von den deutschen Gästen mit der erhobenen Rechten an­gehört.

Dann begann eine glanzvolle Aufführung derAid a", von Giuseppe Verdi. Eine Besetzung, wie sie nur Italien, das Land der schönen und gro­ßen Stimmen, zustande bringen kann, erhöhte den Genuß dieser Aufführung. Im Mittelpunkt stand Cina Cigna, deren wundervolle Stimme zu den schönsten der Welt gezählt werden kann. Giovanna Pederzini, Francesco Merli und Benvenuto Franci, die berühmten Mitglieder der königlichen Oper in Rom, waren die Träger der Hauptrollen in dieser Galavorstellung, in der jede Rolle mit einem Mei­ster der Stimme besetzt war. Auch die herrlichen Bühnenbilder und die vorbildlichen Leistungen des Orchesters machten den stärksten Eindruck. Nach dem zweiten Akt verließ der Führer, noch einmal von Den Anwesenden umjubelt, die Vorstellung, um durch ein dichtes Spalier von Menschen durch die Straßen Neapels zum Bahnhof zu fahren.

Abschied von Aeapel.

Noch einmal umbrausen begeisterte Huldigungen den Führer.

Don der gleichen mitreißenden Herzlichkeit wie der Ablauf dieses Tages war auch der Abschied, den die Neapolitaner dem Führer bereiteten. Die herr­liche Ausschmückung der Stadt, die von flutenden Lichtern angestrahlte Flotte im Hafen, die Schein­werferspiele der Kriegsmarine, die reichen Licht­effekte am Bahnhof, die zahlreichen kleinen und großen Transparente, die vielen Tausende von Il­luminationslampen, das alles gab zusammen mit Den frischen und duftenden Blumen der feiernden Stadt ein völlig verändertes Gesicht. Wieder säum­ten die Hunderttausende die Straßen, sangen ihre hübschen neapolitanischen Volkslieder oder die Kampflieder der faschistischen Bewegung brachten unentwegt Evviva-Rufe auf den Gast des Königs und Kaisers, auf diesen selbst, auf den Duce und Deutschland aus, vereinigten sich zu Sprechchören und gaben ihren Empfindungen noch ^einmal aus vollem Herzen Ausdruck.

Bei feinem Eintreffen auf dem mit ungezählten Taufenden übersäten großen Bahnhofsvorplatz nah- men die Häldigungen ähnliche Stürme an, wie auf dem Platz vor dem königlichen Palast. Dem Führer gaben Der König und Kaiser, Der Kronprinz und alle führenden hohen italienischen Würdenträger das Geleit. Aus Dem Bahnsteig war eine Ehrenkom­panie der neapolitanischen Mlitärschule mit Fahne

und Musikkorps angetreten, Deren Front Der Führer mit dem König und Kaiser und dem Kronprinzen abschritt. Dann verabschiedete sich der Führer durch einen Händedruck vom König und Kaiser, vom Kronprinzen und den Marschällen und bestieg den Sonderzug, der, während die Musikkapelle der Mi­litärschule die Hymnen beider Länder spielte, lang­sam Die festliche $alle verließ.

Starker Eindruck in London.

Die große Flottenschau eine Glanzleistung.

London, 6. Mai. (Europapreß.) Das Interesse Der englischen Öffentlichkeit an Dem Führerbesuch in Italien hält weiter an. Die Berichte der Sonder­korrespondenten sind am Freitag besonders aus­führlich gehalten, Da die große Flottenschau bei Neapel die englische Bevölkerung besonders in- tereffiert. In den Berichten fehlt es nicht an 93er- gleichen mit der K r ö n u n g s f ch a u von Spithead, bei der etwa 160 Einheiten vertreten waren.Für Adolf Hitler hat Mussolini 200 Schiffe aufgebracht", das ist der Vergleich, den man am Freitag in fast jedem englischen Blatt wörtlich oder zwischen Den teilen lesen kann. Die Pressevertreter der englischen eefahrernation müssen zugeben, daß Die Leistungs­fähigkeit Der italienischen Flotte herv o rra gend ist. Ward Price, Der Sonderberichterstatter der Daily Mail", betont mit Nachdruck, die Manöver der Unterseeboote seien Glanzleistungen ge- wesen.In einer einzigen Minute", so heißt es in dem Bericht von Ward Price,verschwanden die 86 Unterseeboote unter der Wasseroberfläche. Man konnte nicht feststellen, daß nun 500 Torpedorohre bereit waren, stark genug, um eine ganze Flotte in Die Luft fliegen zu lassen."

Aufstockung der Tieichsanleihe

Berlin, 5. Mai. (DNB.) Die in Großdeutsch­land aufgelegte und am 4. d. M. geschlossene Zeich­nung auf die 4'/rprozentigen auslösbaren Schatz­anweisungen des Deutschen Reiches von 1938, zweite Folge, hat ergeben, daß der vom Reichsanleihekon- jorhum übernommene Betrag von 750 Millionen Reichsmark erheblich überzeichnet worden ist. Um die Zeichner, die mit einer vollen Zu- t e i l u n g gerechnet und Dies überwiegend bereits bei Der Zeichnung zum Ausdruck gebracht haben, be­friedigen zu können, ist das Reichsanleihekonsortium an das Reich wegen nachträglicher lieber» ( a f f u n-g des Mehrbetrages herangetreten. Das Reich hat, um den dringenden Anforderungen zu entsprechen, Dem Reichsanleihekonsortium wei­tere 450 Millionen Reicksmark gleich­artiger Schatzanweisungen überlassen, so daß der durch das Anleihekonsortium untergebrachte Betrag sich nunmehr auf 1200 Millionen Reichsmark be­läuft. Hiernach kann im allgemeinen mit einer vol­len Zuteilung der Zeichnungen gerechnet wer­den. Einschließlich der bereits vorweg fest übernom­menen Anleihebeträge von 250 Millionen Reichs­mark beläuft sich der Gesamtbetrag dieser Reichs­anleiheemission auf 1,450 Milliarden Reichsmark.

Gründung der Neichswerke .Hermann Göring- in Linz.

Berlin. 5, M-n. (DNB.) Am 4. Mai 1938 rour- Den in Linz Die Reichswerke Aktiengesellschaft für Erzbergbau und Eisenhütten .Hermann Göring", Linz mit einem Kapital von 5 Millionen Reichsmark durch Die ,Hermann-Göring"-Werke des alten Reiches gegründet. In den Aufsichtsrat wurden Ver­treter des Reiches und Der Vereinigten Stahlwerke gewählt. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wird Paul P l e i g e r bestellt werden. Die Hütte wird öirlich von Linz im Winkel von Donau und Traun errichtet werde«. _______

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Sonderstempel der italienischen Post zum Staatsbesuch.

Diese Stempel zeigen die Symbole Deutschlands und Italiens sowie die InschriftFührer und Dux". (Scherl-Bilderdienst-M.) #

Der Tag -er großen para-e".

Oer Führer wieder in Nom. Oer Ausmarsch zur Truppenschau.

Rom, 6. Mai. (DNB. Funkspruch.) Morgens um 9.05 Minuten lief der Sonderzug Des Führers in dem Bahnhof Termini ein. Von der Bevölkerung wiederum jubelnd begrüßt, trafen der Führer und Mussolini kurz nach 9.15 Uhr im Q ui r i n a I ein. Zugleich mit ihnen die Reichs­minister und Reichsleiter in Begleitung der Minister Graf Ciano und Alfieri. Kurze Zeit darauf verließ der Duce wieder den Quirinal.

Rom wartet nun auf Die große Parade. Die Sonne, die geftern einem Regenhimmel über Rom weichen mutzte, macht heute alle Anstrengun­gen, um Die Wolkendecke zu durchbrechen. In kur­zem Hervorblinzeln zaubert sie immer neue Farb­wirkungen auf die festlich geschmückten und von Menschenmassen erfüllten Straßen und Plätze. Wie- der ist Rom ja seit Stunden auf den Beinen, um die Fahrt des Führers zur Parade und den Ausmarsch der Truppen mitzuerleben.

Der Kommandant Des Armeekorps in Rom, Ge­neral Siciliani, wird heute seinem König und Kaiser, dem Führer und Duce alle Waffen­gattungen der italienischen Land­streitkräfte vorführen, zu denen nicht nur die Armee und die faschistische Miliz, sondern auch die Iugendoerbände zählen. Am Nachmittag veranstaltet der Gouverneur von Rom einen Empfang i m Capitol, und Den Abend des Tages beschließt eine Volksfestveranstaltung auf dem Piazza bi Siena, an der nicht weniger als 15 000 Angehörige der faschistischen Organisation Der Freizeitgestaltung teilnehmen werden.

Die Fahrt zur Parade.

Um 9.30 Uhr verläßt der Führer in Beglei­tung des Königs und Kaisers, der kurz zuvor im Königsschloß angekommen war, den Quirinal,. um zur großen Truppenparade zu fahren. Reicksmini­ster Rudolf Heß zusammen mit dem Parteisekretär Minister Starace und die Minister Dr. Goebbels und Alfieri, sowie Reichsführer Himmler und Reichsminister Dr. Frank haben kurz zuvor den Quirinal verlassen.

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Den Führer und den König begleiten im erster Wagen die Außenminister von Ribbentrop und Graf Ciano. Wenige Minuten später verläßt D i e Königin und Kaiserin das Schloß, um sich zur Parade zu begeben. Es folgten die Prinzen

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und Prinzessinnen des italienischen Königshauses. Der Führer ist zusammen mit dem König und Kai­ser um 10.15 Uhr auf Der Ehrentribüne eingetroffen, wo er zysammen mit Dem italienischen Herrscherpaar und dem Duce, den Mitgliedern des Königshauses und den deutschen und italienischen Ministern, Reichsleitern und Staatssekretären Der großen Militärparade beiwohnen wird.

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Das AdmiralsschiffConie di Cavour" in Flaggengala. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Einigung

des deutschen Altherrentums.

Die waffenstudentischen Altherren- Verbände in der NS.-StudentenkamPfhilfe aufgegangen.

Berlin, 5.Mai. (DJIB.) Ml einem Aufruf der Führer der waffenstudenlischen AUHerrenver- bänbe und einer Anerkennung des Stellvertreters des Führers hat die (Einigung des Deutschen Alt- Herrentums der deutschen Studenten ihren Abschluß gefunden. Nachdem durch Reichsstudentenführer Dr. Scheel Die (Einigung des Deutschen Altherren- tums erfolgt ist. hat, wie die RSS. meldet. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminisier Rudolf Heß, folgende Anordnung erlassen:

1. Die Altherrenverbände der ehemaligen waffen­studentischen verbände haben sich in Erkenntnis der großen geschichtlichen Zeit freiwillig aufge- l ö st und ihre MeberfÜfjrung in Die R S. - Studentenkampfhilfe befchloffen.

2. Der teilet der 7tS. - Stndenleakampfhilfe,

Gauleiter und Staatsminister Adolf TDagner, hat mich nach dieser vollzogenen Einigung des Alt­herrentums gebeten, die Führung des deutschen Studententums und Altherrentums in eine Hand zu legen. Ich danke dem Parteigenossen Adolf Wagner für seine Mitarbeit in den Iahren der (Einigung des deutschen Alt-Akademikers und entlaste ihn von seinem Amt als Leiter der RS.- Studentenkampfhilfe.

3. Ich ernenne den Reichsstudentenführer Pg. Dr. G. A. Scheel zum Führer Ire 5 TXS.- Altherrenbundes der deutschen Stu­denten".

4. Zur Beratung in allen Altherrenfragen stehl dem Reichsstudentenführer einFührungs- kreis des RS.-Altherrenbundes der deutschen Studenten" zur Seite. Die Berufung der Mitglle- der des Führungskreises nimmt der Reichsstudenten­führer in feiner Eigenschaft als Führer des NS.- Altherrenbundes der deutschen Studenten mit mei­ner Genehmigung vor.

5. Die RS.- Studentenkampfhilfe führ! in Zu­kunft die Bezeichnung ,.NS.-Altherrenbund Del deutschen Studenten",