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Wirtschaft

Gedenket der hungernden Vögel!

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZIL

Die nuar

Geschäft ziemlich piere beschränkt, ganz einheitlich, mung überwogen

39 Teilnehmerinnen, bestreiten Eva Pra- Schmidt - Ramboldt

(Sonja Henie wird immeramerikanischer". Für ihre Amerika-Tournee, die sie jetzt von Holly­wood aus gestartet hat, hat sie ein Geschwader von vier Verkehrsflugzeugen gechartert, mit denen sie zunächst nach Chikago gereist ist. Die Maschinen sind mit Reklameschriften für Sonja und ihr 100 Köpfe starkes Eisballett versehen.

n i o r i n n e n beteiligen sich Den Tanzwettbewerb witz - Theo Laß (Berlin),

Buenos -21X166 . Brüssel.......

Rio de Janeiro Bolen........

Kopenhagen... Danzig.......

London ......

Helsingfors.... Parts........

Holland...... Italien.......

den 21 Personen. Am Abendmahl nahmen 499 männliche und 757 weibliche, insgesamt 1256 Ein­wohner teil. Die Einwohnerzahl beträgt jetzt 2112 Personen gegenüber 2050 im Jahre 1936. Im benachbarten Launsbach wurden 8 Kinder ge­tauft (2 in der Klinik zu Gießen), getraut wurden 3 Paare, konfirmiert wurden 12 Knaben und 7 Mädchen und beerdigt 8 Personen. Am heiligen Abendmahl nahmen 53 männliche und 146 weibliche Einwohner teil.

bei weiterhin fester Grundstim- jedoch kleine Erhöhungen. Etwas Adlerwerke Kleyer mit 110,50

Schalke und Fortuna im Endspiel um den Tscharnrner-pokal

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse, Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

chwächer lagen

(111,75), ferner bröckelten IG. Farben auf 163,50 (164), Conti Gummi auf 192 (192,75), AEG. auf

Westdeutschlands Fußballgemeinde hat am kom­menden Sonntag wieder einen großen Tag: im Koln-Müngersdorfer Stadion steigt das Endspiel des 3. Tschammer-Pokalwettbewerbs, das von zwei west­deutschen Mannschaften Schalke 04 und For­tuna Düsseldorf bestritten wird. Das In­teresse an diesem Kampf ist riesengroß. Obwohl die herrliche Kölner Kampfbahn mehr als 70 000 Be­sucher faßt, wird sie am Sonntag nicht allen Anfor­derungen gerecht werden können.

Schalke und Fortuna zwei klangvolle Namen im deutschen Fußballsport. Ihr Ruhm ist jüngeren Datums. Schalkes kometenhafter Aufstieg ist ebenso bekannt, wie Fortunas erfolgreiches Vordringen in die deutsche Spitzenklasse. Dreimal konnten sich die Knappen" mit dem Titel eines deutschen Fußball­meisters schmücken, während die Rheinländer ein­mal dieViktoria" entführen konnten, und zwar in einem Kampf, in dem Gegner und Austragungsort die gleichen waren wie beim sonntägigen Pokal­kampf.

Der noch junge Tschammer-Pokalwettbewerb stellte die große Klasse gerade der Schalter Elf eindeutig heraus, obwohl ihr hier ein Sieg noch nicht vergönnt war. Bei der ersten Austragung scheiterte Schalke am 1. FC. Nürnberg und im vergangenen Jahr schlug der Außenseiter VfB. Leipzig die Mannen um Szepan und Kuzorra, die nun zum dritten Male im Endkampf stehen und endlich auch einmal Pokal- ehreg eMeimjen wollen.

Gegner des Großkampftages am 30. Ja­in der Hamburger Hanseatenhalle, Max S ch m e l i n g und Ben F o o r d , treffen am Frei­tag, 7. Januar, in Hamburg ein. WährendMaxe" wieder sein altes Trainingsquartier in Friedrichs- ruh im Sachsenwalde bezieht, wo er sich bereits auf

Der Auftragseingang an der Abendbörse er­reichte keinen besonderen Umfang, wobei noch mäßige Nachfrage überwog. Das Angebot hielt sich weiterhin in engen Grenzen. Im ganzen war das ruhig und nur auf wenige Pa- Die Kursentwicklung war nicht

zert. 13: Nachrichten. 13.15: MittagskonHert. 14: Nachrichten. 14.10: Bunte Kleingkeiten. 15: Volk und Wirtschaft. Die Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen. 19: Nach­richten. 19.10: Zupfmusik. 20: Opernkonzert. 21.15: Rufendes Land. Siebenhundert Jahre Volkstums­kampf im Baltikum. Eine Funkfolge. 22: Nachrich-

Samstag, 8. Januar.

6 Uhr: Fuge in a-moll von Louis Niedermey-r, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Wochenend in Sicht! Froher Klang am Samstagmorgen. 9.45: Hausfrau, hör zu! 10: Schulfunk. Johann Philipp Palm. Hörspiel um ein deutsches Schicksal. 11.40: Gaunachrichten. 11.45: Deutsche Scholle. Praktische Ratschläge. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Extrablätter". Musikalische Neuigkeiten frisch aus derPresse". 15.15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.30: Das Jahr beginnt mit frohem Mut. 16: Musik für das Kinder­herz. 17: Artisten. Erlauschtes, Erlebtes und Er­dachtes von Harry Kobler. 18: Zeitgeschehen. 19: Nachrichten. 19.10: Die Seefelder Bauernkapelle spielt. 20: Aus Wiesbaden: Großes Konzert. In Verbindung mit der NS.^GemeinfchaftKraft durch Freude". 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht.

(München) und vier Düsseldorfer Paare.

Oer Gchmeling-Kampftag am 30. Januar.

Auszeichnung Gießener Schützen.

Zwei Kreisehrenbriefe des RfC. überreicht.

Der Schützenverein Gießen hielt dieser Taae im Schützenhause einen Familienabend ab. Der Besuch war sehr gut. Außer den Mitgliedern und zahl­reichen Gästen konnte der Vereinsführer auch den Kreisführer des Reichsbundes für Leibesübungen, Dr. Schäfer, begrüßen. Eine besondere Note er­hielt die Veranstaltung dadurch, daß Kreisführer Dr. Schäfer zwei verdienten Mitgliedern des Vereins, und zwar den Schützenkameraden Architekt Nikolaus und Bankdirektor Franz Zeller den Kreisehrenbrief des Reichsbundes für Leibesübun­gen überreichte. In seiner Ansprache gedachte Dr. Schäfer der Verdienste dieser beiden bewährten langjährigen Vereinsmitglieder und richtete einen Appell an den Nachwuchs, in gleicher Pflichterfül­lung und Treue zum Verein und feinen ideellen Aufgaben zu stehen.

Großer Aufschwung im Eiskunstlauf.

Am die deutschen Meisterschaften.

Nichts kennzeichnet den Aufschwung des deutschen Eiskunstlaufens besser als die Tatsache, daß für die am Wochenende in Köln stattfindenden Meister­schaften und deren Rahmenwettbewerbe nicht we­niger als 90 Meldungen vorliegen. Das Preis­richterkollegium sieht sich am Samstag und Sonn­tag auf den beiden großen Eisflächen des Kölner Eisstadions also vor eine schwere Aufgabe gestellt. Besonders stark besetzt sind erfreulicherweise die Titelwettbewerbe der Männer mit neun und der Frauen mit sechs Teilnehmern. Ernst Baier verteidigt seine Würde gegen Horst Faber, Loichinger und Bürschel (alle München), die Ber­liner Günther Lorenz, Theo Laß, K. R. Beuttel und Krause, sowie den vielversprechenden Augs­burger Erich Zeller.

Wesentlich schwerer sollte es Lydia Beicht (Mün­chen) gegen Maxi Herber haben, von der man den Rückgewinn der Meisterschaft erwartet. Zur Paarlaufmei st etschaft treten Koch - Noack (Berlin), Gisa Grätz - Otto Weiß (Berlin), Eva Prawitz - Theo Laß (Berlin), die Europameister im Rollschuhlaufen Roth - Walter (Nürnberg) und die Augsburger Wexel - Wech gegen die Titelverteidi­ger Maxi Herber - Ernst Baier die übrigens schon für die Europa- und Weltmeisterschaften ge­meldet sind an. 22 Meldungen gingen für das Juniorenlaufen ein. Am Laufen der Iu-

122,25 (122,75), Gesfürel auf 148,25 (148,75), Gold, schmidt auf 143 (143,75), Deutsche Erdöl auf 146,75 (147) und RWE. auf 131 (131,90) ab, letztere un­terschritten als einziges Papier den Berliner Stand um 0,40 v. H. Weiter erhöht waren u. a. Aschaf­fenburger Zellstoff mit 145,50 (144,50), Rütgers-- werke mit 153,50 (152,75), Metallgesellschaft nut 148 (147,25) und je 0,50 v. H. höher lagen Daimler mit 141, Scheideanstalt mit 254, Deutsche Linoleum mit 166, Licht und Kraft mit 145,50, Schriftgießerei Stempel mit 112. Don Montanpapieren gewan­nen Buderus und Mannesmann je 0,25 v. H. auf 125 bzw. 118, Verein. Stahl gaben einen Anfangs­gewinn von 0,25 v. H. wieder ab und blieben mit 116 unverändert. Unverändert ndtierten u. a. auch Rheinstahl mit 149, Bernberg mit 142,50, Demag mit 147,75, VDM. mit 172,50, Westdeutsche Kauf- Hof mit 60,25 und Hapag mit 80,75. Von Bank­aktien zogen Commerzbank auf 119,40 (119,25) an, ferner lagen Schösferhof-Binding 1 v. H. höher mit 205. Renten lagen ruhig. Von Industrie-Obligatio­nen notierten 5 v. H. Gelsenkirchen Berg unver­ändert 103, 6 v. H. IG. Farben unverändert 130,65, 4V» v. H. Krupp unverändert 100, von Stadtanlei­hen 4*/2 v. H. Hanau 0,13 v. H. niedriger mit 98,65 und 4V2 v. H. Wiesbaden unverändert 98,90. Kam- munal-Umschuldung bewegten sich bei unverändert 95 v. H.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Jan. Es notierten (Ges treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.k Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R12 193, R15 196, R 18 200, R19 202 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer, Wei­zenmehl Type 812 W 13 29,30, W 16 29,40, W 19 29,40, W 20 29,75, Roggenmehl Type 1150 R12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 pluÄ 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation.

Frankfurter Schlachtmehmärkt.

Frankfurt a. M., 6. Jan. (Vorbericht.) Auf« trieb 1223 Rinder, darunter 220 Ochsen, 117 Bus« len, 675 Kühe, 211 Färsen; 766"Kälber, 301 Schafs und Hämmel, 228 Schweine. Es kosteten: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43 Mark, Kühe 18 bis 43 Mark. Färsen 25 bis 44 Mark. Kälber 30 bis 65 Mark, Schafe und Hämmel 28 bis 48 Mark, Schweine 49,5 bis 56,5 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafs mittelmäßig.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der 1 Schriftleitung )

F. k. In Hessen ist das Betreten der Waldungen! auch außerhalb der Schneisen, Wege und dergl. er­laubt, sofern nicht durch besondere Schilder das Be­treten einzelner Waldteile (Hege, Baumkulturen) ausdrücklich verboten ist.

ZHieffentung. Eine Berufung auf die gesetzliche Miete ist nach Ablauf eines Jahres seit dem Beginn der Mietzeit nur dann noch zulässig, wenn derjenige, der sich auf die gesetzliche Miete beruft, in eine wirtschaftliche Notlage geraten ist, und die Aende- rung des Mietzinses auch bei Berücksichtigung der Verhältnisse des anderen Teils nicht als unbillig be­zeichnet werden kann. Die Erklärung erfolgt gegen­über dem anderen Vertragsteile und bedarf der schriftlichen Form. Der Vermieter hat auf Verlan­gen dem Mieter Auskunft Über die Höhe der Frie­densmiete zu geben.

N. 1000 R. Wenden Sie sich an das Kreisamt Gießen. Dort erhalten Sie ein Formblatt, das aus­zufüllen ist. Das Kreisamt schlägt Sie dann, sofern es angebracht erscheint, zur Gebührenbefreiung vor.

. > Büchertisch.

Deutscher Reichsbahn - Kalender 19 3 8. Herausgegeben vom Pressedienst des Reichs­verkehrsministeriums. (Konkordia-Verlag, Leipzig. 160 Blätter auf Kunstdruckpapier mit buntem Titel­blatt. Preis 3,20 Mark.) (608) Mit dem Jahrgang 1938 desDeutschen Reichsbahn-Kalen­ders" ist ein Dutzend der Jahrgänge dieses nicht nur in Deutschland, sondern auch im Auslande gut eingeführten amtlichen Kalenders unserer Deutschen Reichsbahn erreicht. Die immer wieder neuen Folgen führen mit Wort und Bild ein in das Leben und Wirken des größten sozialistischen Unterneh­mens, in die Arbeit der deutschen Eisenbahner, in das Getriebe der Deutschen Reichsbahn mit ihren auf große Leistungsfähigkeit abgestellten Verkehrs­und Betriebseinrichtungen, mit ihren riesigen An­lagen, mit ihrem reichen Fahrzeugpark. Jedem Jahrgang gibt ein Leitwort für seine Gestaltung eine leitende Idee. Der Jahrgang 1938 steht unter dem führenden GedankenReichsbahn und Hand­werk". Mannigfaltig und eng sind die Beziehungen zwischen der Reichsbahn und dem Handwerk sowie dem handwerklichen Schaffen und der tragenden Idee des Handwerkertums. In einem Giganten­betrieb wie der Reichsbahn, in deren Dienst heute über 740 000 Dolksgenoffen stehen, haben auch viele Handwerker ihre Arbeit gefunden, ihre Gesamtzahl wird Hunderttausend übersteigen. Beinahe alle Be­rufszweige des Handwerks sind unter ihnen ver­treten. Die Reichsbahn ist sich aber auch der hohen wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung bewußt, die das selbständige deutsche Handwerk verkörpert. Wie alljährlich, bringt der Kalender' auch Aus­schnitte aus dem Verkehr und Betrieb der Reichs­bahn, aus dem Schaffen der Männer vom Flügel- rud und vom Reisenmit der Reichsbahn durch

Nhein-Maimfche Börse.

Znittagsbörfe weiter fest.

Frankfurt a. M., 5. Jan Die Börse war am Aktienmarkt überwiegend weiter fest, da sich kleine Käufe seitens der Bankenkunüschaft sortsetz- ten. Beachtung fand weiterhin, daß die Zeichnungen auf die Reichsanleihe flott vor sich gehen. Das Ge­schäft war allgemein etwas belebter, weil auch eini­ges Angebot aus Limiten und aus Abgaben der Berufskreise vorlag. Vereinzelt schritt auch die Kund­schaft zu einigen Gewinnmitnahmen. Das Tempo der Kurssteigerungen hat sich verlangsamt, überwie­gend traten jedoch durchschnittliche Erhöhungen von 1 v. H. ein. Lebhafte Umsätze verzeichneten JG.- Farben mit 163,25 (162,50). Etwas größer war das Geschäft auch in einigen Montanwerten,' Verein. Stahl 115,75 bis 115,50 bis 116 (115,50), Hoefch fliegen auf 118,25 (117,25), Mannesmann auf 117,75 bis 118 (116,65), Deutsche Erdöl auf 146,65 bis 147 (146,50), Rheinstahl auf 149,25 (148,40), Klöckner von unv. 120,90 auf 121,50. Erhöhte Nach­frage verblieb in Maschinenaktien, BMW. 151,75 (150,50), Daimler 140,50 (139,50), Demag 147,75 (146,75), Moenus 127,50 (127), Adlerwerke Kleyer 111,75 (111). Von Elektroaktien lagen besonders RWE. fest mit 131,90 (130,50). Stärker erhöht waren VDM. mit 172,50 (170), Süddeutsche Zucker mit 221 bis 222 (219,75). Im einzelnen zogen u. a. an: Waldhof 1,13 v. H. auf 153,40, Bernberg 1 v. H. auf 141, Westdeutsche Kaufhof unter Schwankungen 1 v. H. auf 60,25, Hapag 0,75 o. H. auf 80,75, AG. ür Verkehr 0,75 v. H. auf 135,25. Leicht ermäßigt waren Rütgerswerke mit 152,75 (153), Metallge- ellschaft mit 145,75 (146), Bekula mit 165,25 (165,50), Rheinmetall mit 146,50 (146,75) und Har- pener mit 176 (176,75).

Am Rentenmarkt war das Geschäft nicht onderlich lebhaft, auch die Kursveränderungen hiel- en sich in engen Grenzen. Reichsbahn-DA. 0,13 v. H. niedriger mit 129,40, anderseits Reichsaltbesitz etwa 20 Pf. höher mit 129,90 und im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung 95,00 (94,95). Am Pfand­briefmarkt notierten Franks. Hyp. und Franks. Pfandbrief-Bank Kommunal-Obligationen je 0,25 v. H. höher mit 99,25, von Liquidationspfandbrie­fen erhöhten sich Rhein. Hyp. auf 102 (101,75). Goldpfandbriefe lagen unverändert, ebenso die mei­sten Stadt- und Staatsanleihen^ Industrie-Obliga­tionen waren teilweise höher, 5 v. H. Röchling 102,40 (102), 5 v. H. Gelsenkirchen Berg 103 (102,90). Dekosama Neubesitz gingen um 1 v. H. auf 30,75 zurück.

Im Verlause unterlagen 6-ie Kurse einigen Schwankungen, bei nachlassendem Geschäft konnten sich die höchsten Kurse zumeist voll behaupten. Wei­ter erhöht waren u. a. Bernberg auf 142,50 nach 141, IG.-Farben auf 164 nach 163,25, im übrigen betrugen die Abweichungen nur Bruchteile eines Prozentes. Von später notierten Werten lagen Lah- meyer 1,25 v. H. höher mit 123, dagegen ließen Kaliaktien 1 bis 2 o. H. nach. Feinmech. Setter stark gefragt, Taxe 105 nach einem letzten Kurs von 99,50 am 3. 1. Am Einheitsmarkt ergaben sich eine Reihe von weiteren Kurssteigerungen, u. a. Schramm Lack 132,50 rat. (130). Weiter fest lagen Bankaktien bei größeren Umsätzen.

Abendbörse gut behauptet.

Zweifellos hätten sich die Schalter gern einen an­deren Endspielgegener gewünscht, als gerade For­tuna Düsseldorf. Die Rheinländer werden es als ein gutes Omen betrachten, daß sie an der Stätte ihres größten Triumphes wiederum in einem entscheiden­den Kampf auf Schalke treffen. Aber ein Unter­schied zum 33er-Meisterschaftskampf besteht doch in­sofern, als Schalke diesmal nicht als der große Fa­vorit gilt. Gewiß, rein spielerisch werden die West­falen auch diesmal wieder höher eingefchätzt als die Düsseldorfer, anderseits ist bekannt, daß die Stärke der Fortuna-Elf darin beruht, im richtigen Augen­blick da zu fein und dann eine große Leistung zu bieten, wenn sie verlangt wird. Dazu kommt, daß dieKnappen" Aufstellungssorgen haben. Es wäre schade, wenn Schalke auf Fritz Szepan, den geisti­gen Führer der Elf, verzichten müßte. Aber For­tuna wird, mag die Meisterelf stehen wie sie will, einen großen Gegner antreffen.

Da die Mannschaften nach Lage der Dinge als gleich stark und gleich aussichtsreich zu gelten haben, wird auch in diesem Pokalkampf, wie in so vielen entscheidenden Fußballspielen, das Glück eine große Nolle spielen. Bisher war das Pokalglück gegen Schalke. Ob es dieKnappen" diesmal zwingen wer­den, bleibt abzuwarten.

Die Aufstellungen beider Mannschaften sind zur Stunde noch nicht bekannt.

deutsche Lande". So wird der Jahrgang W38 wiederum in Bild und Text^ein Künder sein vom deutschen Eisenbahner und der Deutschen Reichs­bahn, die seit dem denkwürdigen 30. Januar 1937 wieder völlig unter der Hoheit der Reichsregierung steht.

Rundfunkprogramm

Freitag. 7. Januar.

6 Uhr: Morgenlied, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frllhkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Hausfrau, Hör zu! 10: Schulfunk. Seemänner machen Geschichte: Lord Nelson. Ein Hörspiel. 10.30: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. 11.40: Deutsche Scholle. Grün­landflächen nicht vernachlässigen. 12: Mittagskon-

seinen Kampf mit Steve Hamas im Jahre 1935 vorbereitete, schlägt der Südafrikaner fein Lager mit feinem Stabe vonMitarbeitern" im Norden der Hansestadt in der im Stadtpark gelegenen Stadthalle auf.

Ganz ausgezeichnet ist das Rahmen-Programm besetzt. Fast jede der hier abgeschlossenen Begeg­nungen ist imstande, als Zugnummer im Mittel­punkt eines Üblichen Berufsboxabends zu stehen. Der Kieler Adolf Witt trifft auf Südafrikas Schwergewichtsmeister Robby Leibbrandt uyd der jetzt in Berlin lebende Schwergewichtler Paul Wallner erhält den starken Engländer Charly Bundy als Gegner. Fest steht ferner der Kampf um die deutsche Leichtgewichts-Meisterschaft zwischen dem Dresdner Kretzschmar und Esser (Köln).

Kurze Sportnotizen.

Der Reichs- und preußische Innen­minister Dr. Frick hat für das Deutsche Turn- und Sportfest 1938 in Breslau die Schirmherr­schaft übernommen.

Dr. Ritter von Halt sagte den von Eng­land gewünschten Hallen-Länderkampf der Leicht­athleten ab, da eine Reihe deutscher Spitzenkönner sich Hallenwettkämpfen gegenüber ablehnend ver­hält.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk Mitlag- börie

Schluß- kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

4.1.

5.1.

4.1.

5-1.

Dalum

4.1.

5.1.

4.1.

5.1.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichöanl. von 1934 *y2% Deutsche Reichsschatzanwet-

101,75 99,65

99,4

99 107,5 100,13

100,3

99,75

129,7

139

99,75

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99

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100

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101,75 111,35

134,5

80 81,75 129,5

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81,5 129,4

209/5

119,4 126,25 113,75

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135,25

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113,75'

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........6

Bemberg.................. 0

228

144,5

140

165,5

124 169,9

191,5 139,5

146,5

253,25

164 132,5

145

162,5

134 148,75

142

47 176,75 117,25

158,5

115,5 120,9

121,75

96 116,65

146

232,5

128 148,4 130,5

153

177

176

219,75 115,5

59,25

115,5 152,25

29,5

145,4

142,5

165,5

125

169,75

192

141

146,75

254

166

132

145,5

163,5

136

148,25

143

50,13

176

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159

136 113,65

122

123

95,75

118

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148

232,5

127

149

131

153,5

176

175,25

207,5

222

116

60,25

114

153,4

30

228

145 139,75 165,25 123,13

191,5 139,5

119,5

146

165,5 132,65 144,75

161,4 134,5

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48

176 117,25

158

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115

120,25

160 122,13

116,75 159,25 145,75

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125,25 148,5

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152

177

176

97,4 208,75

220 115,25 59,25

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145 142,5 165,65

125

192 140,5

120,75 146,5

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132

145

163,5 136,4 148,4 142,5

50,5

176 118,25

153,5 165,5 136,5

114 121,5

160,75 123,75

118 159,75 147,75 112,5

233 126,75 149,25

131,4 152,75

176 175,5

100,25

208 222

116

60

114 152,75

29,9

l/2% Deutsche ReichSschatzanwei- sungen von 1935, II. Rolge ...

4y2% Deutsche Reichskchatzanwei jungen von 1936, III. Folge ..

6*4% Doung Anleihe von 1930 ..

4*4% Hest'ische Volksstaat von 1929

4*4% Deutsche Reichspostschntz von

1934 I......................

Buderus Eilen...............5

Cement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt...... 6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren..........6*/,

Dessauer Gas ...............4

Deutsche Erdöl ..............6

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum..........10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie ....... 7

4*4% Deutsche Reichsbahnschah von 1936 1..................

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

4%% Hess. Lan desbk. D arm stad l Goldpse. N. 12..............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Th. Goldschmidt........... 6

Grihner Maschinen...........0

Harpener.................8'/.

Hoesch Eisen......... SVi

Philivv Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................ 6

4*/z% Preus;. Landespsdbr.-Anst.

4y2% Preutz. Gold-Komm. R. 20 4/2% Darmstädter Komm.-Lan-

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Klöcknerwerke ............. 4*/2

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer..................6

Mainkraft................... 4

Mannesmann.............414

Mansselder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft.............6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............6

Rhetnstahlmerke..............6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6 Rütgerswerke ............ ?

Salzdetfurth Kali........ 6

Schlickert L Co............. 7

Schultheis Pahenhoser........4

Siemens & Halske...........

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke......4Vt

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............*

Zellstoff Waldhof............6

4&% Franks. Hyp. Goldpse. N. 15 4*/r% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl. 2 3..................

5*4% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................

äy2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................

Steuergütschein-Verrechnungskurs

A.G. slir Verkehrswesen .... 6y,

Hamburg-Südam. Dainpsschiss. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Retchsbank................. 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

Commerz- und Privat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto............ 6

Dresdner Bank..............4

4 .Januar

5 .Januar

.'luuliäiiJ/unerui.g

21 uunctirWotteruug

Geld

Br-e,

Gew

Bvei

0,728

0,732

0,726

0,730

42,12

42,20

42,11

42,19

0,133

0,135

0,133

0,135

47,00

47,10

47,00

47,10

55,46

55,58

55,40

55,52

47,00

47,10

47,00

47,10

12,425

12,455

12.41

12,44

5,495

5,505

5,49

5,50

8,437

8,453

8,427

8,443

138,27

138,55

138,17

138,45

13,09

13,11

13,09

13,U

4 .Januar

5-Jaunar

AmtlicheJiotterung Geld | Bries

Amtliche Notierung

Geld

Bries

gattan....................

0,724

0,726

0,723

0,725

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo.....................

62,44

62.56

62,37

62,49

Wien. . .................

48,95

49 05

48 95

49,05

Lissabon..................

11,285

11,305

11,275

11,295

Stockholm ................

64,04

63 97

64.09

Schweiz ..................

57.46

57,54

Spanien..................

1449

14'51

14'49

14,5»

Prag.....................

8,701

8,719

8,706

8,7M

Budapest.................

_

_

Neuyörl

2,480

2,484

2,481

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