Ausgabe 
6.1.1938
 
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Ziel ankam, fand man die Hintere Stahltür äufgc« schlossen und mußte den Diebstahl von sieben Post­säcken mit Einschreibebriefen und Paketen feststel­len. Die Behörden lehnten jede Aeußerung zu dem Postdiebstahl ab, während zwei Zeitungen mit der Sensationsmeldung herauskamen, daß der Wert der gestohlenen Postsäcke auf etwa zwei Dollar-Millio- nen geschätzt wird.

Silvester-Drillinge.

Am Silvestertage wurde eine Frau in Hannover von drei gesunden Jungen entbunden. Da die Kinder nur je zwei Pund wiegen, fanden sie Aufnahme in der Kinderklinik und werden dort be­sonders gepflegt. Die Familie hat bereits drei Jun­gen und ein Mädel.

Kunst und Wiffenfchast.

Goethes Farbenlehre korrigiert.

Unter dem TitelSchicksal einer Goetheschrift" veröffentlicht der a. o. Professor der Botanik an der Universität Halle, Dr. Günther Schmid, neueste druckgeschichtliche Funde zur Goetheschen Farben­lehre, in denen er den Nachweis führt, daß die große kritische Weimarer Sophienausgabe der sämt­lichen Werke von 1894 in bezug auf einen wichtigen Abschnitt der Farbenlehre auf Grund einer fal­schen Druckvorlage entstanden ist. Schmid zeigt, daß die 1810 bei Cotta in Tübingen erschie­neneFarbenlehre" Goethes 1812 durch die Geistin- gersche Buchhandlung in Wien unrechtmäßig nach­gedruckt wurde, wobei zahlreiche Entstellungen un­terliefen, obwohl der Raubdruck selbst dem Cotta- schen Original nach Möglichkeit angenähert worden ist. In den beiden Oktavbänden derFarbenlehre" wurde der Druckvermerk abgeändert: dos dazu­gehörige dünne Quartheft aber, das mit seinen 17 Bildtafeln und 36 Seiten weiterem Text schon bei Cotta keinen Druckvermerk trägt, wurde auch von Geislinger ohne Druckvermerk herausgegeben. In dieserErklärung der zu Goethes Farbenlehre gehörigen Tafeln" befinden sich 8 reine Druckfehler,

16 Abweichungen in der Zeichengebung, die z. T. für das Verständnis des Textes nicht ohne Bedeu­tung sind, 51 Abweichungen in der Rechtschreibung und 40 schwerer wiegende Abweichungen, darunter solche, die den Sinn des Textes völlig verändern.

Von dieser falschen Geistingerschen Ausgabe war bisher nur an zwei Stellen etwas bekannt: 1928 vermerkt die Sammlung Kippenberg in Leipzig zwei verschiedene Drucke mit Textunterjchieden, und 1932 findet sich im Gesamtkatalog der Preußischen Bibliotheken ein gleichlautender Hinweis, ohne daß Folgerungen daraus gezogen worden wären. Nach den Schmidfchen Bemühungen wissen wir heute, daß die falsche Geistingersche Ausgabe der Weima­rer Sophienausgabe als Druckvorlage gedient hat. Der Artor kommt zu dem Schluß, daß angesichts der Vorbereitung 4)er Welt-Goethe-Ausgabe die Richtigstellung dieser Irrtümer von jedermann ge­wünscht werden müsse. Ehrhard Evers.

^TMusikschu enimGauHesien-Tlaffau.

Die Musikschulen sind nun als ein Gemeinschafts- werk von der Hitler-Jugend und der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude" in die Tat umgesetzt worden. Sie haben den TitelMusikschule für Jugend und Volk" bekommen. Von 30 geplanten Musikschulen kommen zwölf in den Gau Hessen-Nassau, und zwar nach Frank­furt, Hanau, Offenbach, Wiesbaden, Darmstadt, Heppenheim, Bensheim, Worms, Alzey, Limburg, Weilburg und Oberlahnstein. Sowohl in Alzey wie auch in Limburg sind die Musikschulen für Jugend und Volk bereits eröffnet; sie konnten in beiden Orten in den ersten Tagen je 110 Schüler gewin­nen. Nunmehr ist auch die Musikschule in Frank­furt eröffnet worden. Die Schule will jedem, der musikalisch begabt ist und ein Instrument er­lernen will, die Möglichkeit hierzu geben.

Gegen geringes Entgelt kann hier jeder ein In­strument spielen lernen. Es wird Jnstrumental- unterricht erteilt in Klavier, Geige, Bratsche, Cello, Kontrabaß, Flöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Trom-

T pele, Horn und Posaune, Blockflöte, Handharmonikä und Guitarre (Laute). Die Form des Unterrichts ist der Gemeinschaftsunterricht. Neben den Streich- und Blasinstrumenten wird das gemeinsame Lied gepflegt. Um die kameradschaftliche Bindung zwi­schen Musizierenden zu schaffen, werden diejenigen, die die Schule verlassen, zu Musik-Kamerad- sch asten zusammengeschlossen, deren vornehmste Aufgabe es sein wird, Hausmusik zu pflegen. Die Musikschulen wollen in keiner Weise dem Privat­musiklehrer Konkurrenz machen, sie sollen vielmehr die Freude des Volkes an der Musik wecken.

Wertvolle Bibelhandschriften in Darmstadt.

Das Hessische Landesmuseum zu Darm­stadt hat zwölf wertvolle Bibelhandschriften ausgestellt, die aus der Zeit zwischen Ende des 10. und Mitte des 15. Jahrunderts stammen und fast alle im Besitz des Landesmuseums oder der Hessi­schen Landesbibliothek sind. Beim Durchblättern be­gegnet man mit Purpur getränkten Seiten, auf denen Goldschrift glänzt, Anfangsbuchstaben, die wie aus Metall verfertigt erscheinen, Evangelisten- siguren und biblische Szenen, die in den Prunk dauerhafter Farben eingewandet find. Die Aschaf­fenburger Handschrift (aus der oortigen Schloß­bibliothek, vor 1250) ist durchgängig in Gold ge­schrieben, ihre Darstellungen wurden in den Grund reinen Dukatengoldes eingemalt. Besonders kostbar sind auch die Buchdeckel, z. T. mit Schnitzereien aus Elfenbein und Walrohzahn verziert.

Wetterbericht.

Aufgleitende Warmluft bringt in Deutschland erneute Niederschläge, die nach Norden hin bereits in Regen übergehen. Die nunmehr zu erwartende Milderung wird voraussichtlich die Temperaturen in dem Gebiet südlich des Westerwaldes noch nicht über 0 Grad aufsteigen lassen. Stellenweise werden aber auch bei uns bereits die Schneefälle wieder in Regen übergehen.

Aussichten für Freitag: Vielfach neb­lig, sonst wolkig bis bedeckt, mit geringer Nieder« schlagsneigung, zunächst noch Frost, Winde um West.

Aussichten für Samstag: Bei geringen Niederschlagsneigungen zunächst noch Frost.

Lufttemperaturen am 5. Januar: morgens6,3 Grad Celsius, abends6,4 Grad; am 6. Januar: morgens6,6 Grad. Maximum4,0 Grad, Mini­mum 7,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. Januar: abends1,4 Grad; am 6. Ja­nuar: morgens1,2 Grad. Sonnenscheindauer 4,7 Stunden.

Wintersport-Wetterdienst.

Vogelsberg. Herchenhainer Höhe: Bedeckt, 12 Grad, 38 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel,12 Grad. 80 cm Gesamtschneehöhe, 3 cm Neuschee/ Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Taunus. Kleiner Feldberg: Nebel,6 Grad, 28,2 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schneefall, 9 Grad, 35 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen« leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckcrei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs« preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Londorf an! zur Gulaschkanone!

Die Bevölkerung von Londorf und Umgebung nimmt am Sonntag, 9. Januar, geschlossen teil am

Eintopf-Essen der SA.

in der gut geheizten Volkshalle zu Londorf. - Während des Essens spielt eine Musik-Kapelle. - Das Essen beginnt pünktlich um 12 Uhr. Vorher, ab. 11 Uhr, ist auf dem Sportplatz in Lon­dorf alt und jung Gelegenheit gegeben, auf den Pferden der SA.- Reiterei zu reiten. Reitkarte 10 Pf., Preis des Eintopfgerichtes 25 Pf. Gutscheine sind bei allen Gliederungen der Partei erhältlich. Der Ertrag fließt dem Winterhilfswerk zu. Vollzählige Beteiligung aller Volksgenossen wird erwartet! 59D

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Herr Daniel Heil, Rentner

im Alter von 86 Jahren.

Frau Dorothea Heil, geb. Trapp.

Gestern abend verschied nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser Schwager und Onkel

63D

Heute Donnerstag bis Sonntag:

Lachen macht gesund!

Das ist Dr. Kuglers Methode in dem heit. FilmDer Lachdoktor

WEISS FERDI

der beliebte Münchener Komiker, spielt diesen unverwüstlich lustigen Dr. Kugler u. über­windet mitHilfe einer jungen Assistenzärztin alle Schwie­rigkeiten, die ihm von Miß­günstigen und Neidern in den Weg gestellt werden.

Hauptdarsteller: Carla Rust

Irmgard Hoffmann Paul Westermeier

Willy Schaeffers Josef Eichheim Blandino Ebinger Leo Peukert

Paul Heidemann

Beiprogramm und Ton-Woche

Täglich 4, 6, 8.30 Uhr, Sonntags 3, 5.30, 8.30 Uhr. 5eA

Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8jähr. Schulbildung. Ziel: Mittlere Reite (früher Ein­jährig - Examen genannt). Für Mädchen auch Kochen u. Nähen Schulgeld RM. 17.-, keine Nebengebühren.

Ein- u.halbjährige Handels­fachklasse Schulgeld RM. 19.- ueine Nebengebühren.

Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte je­derzeit im Schulgebäude, ließen, Goethestr. 32, Ruf 2486. 61a

lA/EDRE DRUCKSACHEN

WCRDC Brühl. Gießen

Gießen (Hitlerwall 47), den 6. Januar 1938.

Mehr Freude an der Raiur durch Bermühler-Äücher!

Gießener Konzertverein

Sonntag, den 9. Januar 1938, 17 Uhr, Universitäts-Aula / Viertes Konzert

Klavierabend

Claudio Arrau

Werke von Bach, Chopin, Liszt

Eintrittskarten: RM. 1. , 1.50, 2.25 und 3 bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten 80 Pf im Kollegiengebäude und im Studentenwerk. Kraft durch Freude Theater­ring halbe Preise. 53D

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Die Trauerfeier findet Freitag, den 7. Januar, nachmittags 2% Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt

von RM. 2.25 an bis zum feinsten Sport-Schlittschuh Nachschleifen nnd Reparieren.

Feinster Hohl schliff mit Spezial-Maschine.

Reinig

Ruf 3369 Inh. Wr. Georg Seltersweg 30

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Schweizerkäse, Vollfettkäse, 45%Fett i.T. 125 g 35

Emmenthalero.Rinde,Vollfettk.,45%Fetti.T. 125 g 33

Limburger Käse, Halbfettkäse,20%Fetti.T. 125 g 15

Limburger Käse o.Rinde,Halbf.-Schmelzk. 125 g 1 6

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Vogtsche

Privat-Handelsschule Gießen, Goethestr.32

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