Ausgabe 
5.11.1938
 
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Heule Beginn der Besetzung des ungarischen Oberlandes

durchzu- 31 lung die B

Englischer Ministerbesuch in Paris

dem spanischen

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Oie Nachfolge Beneschs.

BorZusammentrittdertschecho-slowakischen Nationalversammlung.

legung der Grenzen nunmehr mit der Aufbauarbeit und der inneren Neuordnung zu beginnen. Der Vorsitzende htr karpatho-ukrainischen Regie-

Budapest ehrt den Führer.

Budapest, 4. Nov. (Europapreß.) Der Ma­gistrat der Hauptstadt Budapest hat in einer Fest­sitzung den Vorschlag, den Rotundenplatz in Adolf- Hitler-Platz umzubenennen, einstimmig ange­nommen. Gleichzeitig wurde beschlossen, sowohl auf dem Adolf-Hitler-Platz wie auf dem Mussolini- Platz eine Gedenktafel anzubringen, die die Erinnerung an den Tag des Wiener Schiedsspruchs sowie den Dank Ungarns an das deutsche und das italienische Volk verkünden soll. Das Regierungs- I organEsti Ujsag" schreibt, die ungarische Nation wolle durch diesen feierlichen Akt chre Dankbarkeit an den großen Führer des Deutschen Reiches aus­drücken, der mit seinem dynamischen Schwung eine neue Strömung in die versumpften europäischen Gewässer gebracht und mit dieser Strömung auch das Oberland an das Mutterland Ungarn zurück­geführt habe.

Hust neue Landeshauptstadt der Karpatho-Ukraine.

Euer Einsatz sott leuchtendes Vorbild sein!

Aufruf zur Reichsstraßensammlung am 5. und 6. November.

B e r 11 n , 4. Nov. (DRV.) Der Stabschef der SA., der Reichsführer ff, der Korpsführer des NSKK. und der Korpsführer des NSFK. fordern mit fol­gendem Aufruf zur Reichsslrahenfammlung am 5. und 6. November auf:

Am 5. und 6.November 1938 sammeln füh­rende Manner der SA. und ff, des N SSk. und des N SFk. für das erste Winter- Hilfswerk des Großdeutschen Reiches. Zehn Millionen Deutsche sind durch die Heimkehr der Ostmark und des Sudetenlandes ein Teil unserer Volksgemein­schaft geworden, wie die Sturmabteilungen und Staffeln In den vergangenen Jahren ln vorder­ster Front standen, wenn es galt, für Führer und Volk zu kämpfen, so sehen sie sich auch in diesem Winterhilfswerk wieder ein, um dem vom Führer geschaffenen Grohdeutschen Reich zu dienen. Die größere Volksgemeinschaft erfordert größere Opfer, Euer Einsatz, Kameraden, soll ein leuchtendes Vorbild sein.

Der Stabschef der SA.: Luhe.

Der Reichssührer ff: h. Himmler.

Der Korpsführer des NSKK.: Hühnlein. Der Korpsführer des NSFL.: F. Christiansen.

Oie Langemarck-Ieier.

Taufe in Karinhall.

Berlin, 4. Nov. (DNB.) Edda Göring wurde heute im Derwandtenkreis der Familie- ring in Karinhall durch den Reichsbischof Müller getauft. Die Eltern hatten die große Freude, als Taufpaten den Führer und Reichs­kanzler bei sich zu sehen.

Durch den deutsch-italienischen Schiedsspruch wurde dieses Gebiet Ungarn zugesprochen. (Weltbild. Scherl-M.)

behörden die Evakuierung der zu räu­menden Städte und Gebiete N-*"- ühren. Ferner standen auf der Tagesordnung großen Jnvestitionsarbeiten, vor allem die Auto-

Die -IS Iahresfeier des S.November

Das Programm der Münchener Feierstunden.

stimmt, daß im Sudeten g au eine SA.-Gruppe unter der Bezeichnung SA.-Gruppe Sudeten aufge= v. Vl , stellt wird. In den übrigen sudetendeutschen > lichen Studentensuhrungen

Am Mittwoch, 9. November, wiederholt sich der Marsch des 9. November. Um 10.30 Uhr findet die Aufstellung des Zuges am Bürgerbräu­keller statt. Um 12.10 Uhr beginnt der Marsch des Zuges durch die Straßen des 8./9. November 1923. Um 12.50 Uhr trifft der Zug an der Feldherrnhalle ein. 16 Salutschüsse künden an, daß vor 15 Jahren 16 Männer ihr Leben für Deutschland geopfert haben. Dann beginnt der Marsch von der Feld­herrnhalle zur Ewigen Wache. Um 13.10 Uhr findet hier der Appell vor den Toten der Bewegung statt. Dazu sind auf dem König­lichen Platz angetreten: Marschblöcke der SA., des NSKK., der Politischen Leiter, des Reichsarbeits­dienstes und der Hitler-Jugend, die Rekruten der ff, die ff-Leibstandarte Adolf Hitler, ff-Standarte Deutschland" und ff-StandarteGermania", Ab­teilungen des weiblichen Arbeitsdienstes, Forma­tionen des BDM Der Zug des 9. November trifft ein. Die alten Kämpfer nehmen vor der Ewigen Wache Aufitellung. Adolf Hitler steht bei den Helden der Bewegung. Der Sprecher der Partei, Adolf Wagner, rüst zum Appell. Die Wacht- parade zieht auf. Der Appell wird beendet.

SA -Gruppe Sudeten.

Berlin, 4. Nov. (DNB.) Der Führer hat be-

Tischnow und Deutsch-Brod, durch das eine kürzere, nur über tschechisches Gebiet führende Schnell- ugsverbindung zwischen Prag und x r ü n n erreicht werden soll.

den Deutschen von den nationalen Landesregierun-1 gen Zusicherungen gemacht worden, die ihrem Volkstum und ihrer Kultur mehr Achtung ver­sprechen, als ihnen bisher in der zentralisfisch regierten Tschecho-Slowakei züteil geworden ist. So wird hier überall in der Slowakei, der Karpatho- Ukraine wie' in dem wieder in das Reich der Stephanskrone zurückkehrenden Oberungarn gegen-! seifige Rücksichtnahme und ein gerechter Ausgleich her Volkstumsinteresien notwendig fern, um ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen und doch auf einander angewiesenen Völker zu gewähr­leisten. Der Wiener Schiedsspruch hat dafür die Voraussetzungen geschaffen. Das Echo, das er in Budapest wie in Prag und Preßburg gefunden hat, läßt hoffen, daß die an seiner Durchführung beteiligten Regierungen alles daransetzen werden, um im Geist des Friedenswerkes von München und Wien, in gut nachbarlicher Zusammenarbeit alte Feindschaft zu begraben und das Ihrige zu tun, damit aus diesem viel gequälten und hin- und her- gerissenen Stück Mitteleuropas ein Bollwerk des Friedens und der neuen Ordnung wird.

Dr. Fr. W. Lange.

Prag, 4. Nov. (Europapreß.) Tschechische Blät­ter melden, daß die Nationalversammlung der Republik voraussichtlich 3 u m 1 0. November einberufen werve. In Der ersten Sitzung solle die Wahl des neuen Staatspräsiden- t e n erfolgen. Die endgültige Entscheidung über diese Frage werde jedoch erst am Samstag fallen. An diesem Tage findet eine Sitzung der Vertreter der Koalitionsparteien unter dem Vorsitz des Mini­sterpräsidenten General S i r 0 0 y statt. In ihr soll vor allem die Präsidentschaftskandida­ten frage entschieden werden, da die Regierung weiterhin den Standpunkt vertritt, daß es not­wendig fei, die Wahl des neuen Staatsoberhauptes einstimmig vorzunehmen.

Wie das DNB. von unterrichteter Seite erfährt, hat 8er TI inift errat, der am Freitag in Prag I unter Teilnahme des karpathomkrainifchen Ttinifter» Präsidenten Woloschin und einiger slowakischer Minister stattfand, die vollständig einmütige Auffassung der Regierungen der drei Länder festgestellt. Die föderierten Länder wer­den alle ihre Kräfte daransetzen, um nach der Fest-

Deutschland gegenüber verfolgt worden sei, einer radikalen Revision unterzogen wor­den, wenn nicht überhaupt beendet worden. Man frage sich nun, welches die Rolle Frankreichs in Europa sein werde, und auf welchem Wege die Zu­sammenarbeit mit England gefördert werde.

Die französische Presse erwartet, daß die K 0 l 0 n i a I f r-a g e im Verlaufe der Besprechun­gen einen bevorzugten Platz einnehmen werde. Jour" spricht von einer Freundschafts - und Geschäftsreise der englischen Staatsmänner. Alle Probleme, die sich aus den französisch-italie­nischen, den französisch-spanischen und den franzö­sisch-deutschen Beziehungen ergeben, mußten xn vollem Einvernehmen zwischen Frankreich und Eng­land gelöst werden. Auch das tschecho-slowakifche Problem müsse liquidiert werden.Journal" glaubt, daß neben den bereits vorerwähnten Problemen auch die arabische Frage aufgeworfen werde, die sowohl England als auch Frankreich vor äußerst schwierige Probleme stelle. Schließlich habe auch die von Japan aufgeworfene asiatische Monroedoktrin neue Probleme geschaffen.

Excelsior" fragt, ob man in Paris auch von den deutschen Kolonialansprüchen sprechen werde. Es sei nicht ausgeschlossen, daß England die Franzosen ersuchen werde, gewisse gebietsmäßige

Uzh 0 r 0 d , 4. Nov. (Europapreß.) Die Räu­mung von U z h 0 r 0 d (Ungvar), der bisherigen Hauptstadt der Karpatho-Ukraine, hat bereits in vollem Umfange eingesetzt. Es wurde ein besonderer Räumunqsausschuß gebildet, der die Ver­legung der Landes- und Zentralregierungsbehörden nach Hust beschloß. Eine Reihe anderer zentraler Landesbehörden werden ihren Sitz in kleineren Städten der Rest-Karpatho-Ukraine nehmen. Die Stadt Hust soll vorläufig zur Landeshauptstadt der Karpatho-Ukraine erklärt werden.

, Ungarns Dank.

Der Reichsverweser an den Führer.

Berlin, 4. Nov. (DNB.) S. D. der Reichs­oerweser des Königreiches Ungarn, Admiral von Horthy, hat an den Führer nachstehendes Telegramm gerichtet:Für die Bereitwilligkeit des Deutschen Reiches mit Italien das ungarisch-tschecho­slowakische Grenzproblem im Geiste der Münchener Vereinbarung zu bereinigen, , danke ich Euerer Exzellenz nach dem erfolgten Schiedsspruch auf das herzlichste. Ich hoffe, daß die schiedsgerichtliche Ent­scheidung der Achsenmächte als Unterpfand einer besseren Zukunft in diesem Teile 1 Europas dienen wird."

Der ungarische Außenminister von Kanya richtete an Reichsaußenminisfir von Ribben­trop folgendes Telegramm: Bei der Ueberschrei- tung der gemeinsamen Grenze ist es mir ein auf­richtiges Bedürfnis, für Die hervorragende Mitwirkung am Schiedsspruch der Achsenmächte Ew. Exzellenz meinen innigsten Dank noch einmal zum Ausdruck zu bringen. In der Ueberzeugung, oaß die mit Italien in Wien getroffene Entscheidung als Grundlage Der weiteren Befriedung in Mitteleuropa dienen wird, bitte ich Ew. Exzellenz, den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung entgegenneh­men zu wollen.

finde Maschinen- und Eisenindustrie. Auch Neu­häusel, ebensogroß wie Komorn, ist eine wichtige Industriestadt. Weiter nach Osten folgen dicht an der neuen Grenze entlang die kleineren Städte Le- wentz, Dann ßucenec mit bedeutendem Wem- und Tabakhandel, Groß-Steffelsdorf und Rosenau. Dann kommt Kaschau, mit 70000 Einwohnern die größte Stadt Des an Ungarn zu- rücffaUenDen Gebietes, Der Sitz einer vielseitigen JnDustrie, wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und be- DeutenDes Kulturzentrum mit HandelsakaDemie unD Museen. Der berühmte gotische Dom legt noch heute Davon Zeugnis ab, Daß es einst deutscher Bürger­fleiß gewesen ist, der im Mittelalter Den Gruyd zu Kaschaus Blüte gelegt hat. In der Gruft Des Ka- schauer Domes ruhen Die Gebeine Des Fürsten Franz Rakvczi II., Der Anfang Des 18. JahrhunDerts in langen Kämpfen für Die Befreiung Ungarns oon Der Herrschaft Der Habsburger gestritten hat. Auch Die weiter östlich gelegenen Städte Ungvar, un­ter der Bezeichnung Uzhvrod bisher Hauptstadt Der Karpatho-Ukraine mit 27 000 Einwohnern, unD Munkacz mit 26 000 Einwohnern, Darunter vie­len Juden, haben für Ungarn historische Bedeutung. Hier hat einst ArpaD, Der erste Großfürst Der Mad­jaren Ende Des 9. Jahrhunderts zuerst ungarischen Boden betreten, gls er sein Volk aus Südrußland m die Donauebene führte. Hier hielten sich auch Die Reste Der freien Ungarn während der Türkenherr­schaft und hier waren auch Die Bastionen Der vielen AufstänDe gegen Habsburg. Sv erinnern geraDe Die e StäDte mit jeDem Stein Die Ungarn an Geschehnisse einer tausenDjährigen ruhmvollen Geschichte, ihre WieDergewinnung war Deshalb für Ungarn eine

Berlin, 4.Nov. (DNB.) Als vom Führer be­stimmter Träger des Vermächtnisses der Helden von Langemarck veranstaltet der NSD.-Sind en - t c n b u n b am 11. November in allen Hoch- und Fachschulorten G e d e n k f e i e r n , die von den Öd« l lichen Studentenführungen in enger Fühlungnahme

Herzenssache. r , ,

Aber auch wirtschaftlich gefefjen sind durch den Wiener Schiedsspruch wertvolle Gebiete an Ungarn zurückgefallen. Die Große Schütt-Insel Mi- fchen zwei Donauarmen, Der Landstrich zwischen Den Flüssen Donau und Waag und Das anschlie­ßende Gebiet um Neuhäusel fit fruchtbare (Ebene Die Den Getreide- und Zuckerrübenanbau begünstigt. Auch Tabakpflanzungen finden sich hier, wie auch Mich von ßucenec, ferner längs Der karpctthq- ukrainischen Grenze. Flachs und Hanf werDen süd­westlich von Rosenau angebaut, Gemüse bei Kaschau, Obst unD Wein bei Ungvar unD Munkacz. Auch wertvolle BvDenschätze finden sich besonders bei Rosenau und Kaschau, neben Eisen auch Man­gan, Zink, Gold, Antimon, Silber, Nickel. Wichtiger noch sind Die großen Waldungen, Die die ungarische Holz- und Papierindustrie von der Einfuhr aus Rumänien unabhängig machen Dürften. Auf eine besondere Schwierigkeit, die sich aus der Grenz­ziehung für Die Tschecho-Slowakei auf verkehrs­technischem Gebiet ergibt, hat schon Der Wiener Schiedsspruch Dingeroiefen, indem er Der ungarischen Regierung die Auflage machte, in direktem Einvernehmen mit Prag verkehrstechnische Nachteile aus Der Grenzziehung zu beseitigen. Tat­sächlich fällt sowohl Der größte Teil der Eisenbahn- strecke PreßburgNeuhäuselBudapest an Ungarn zurück, wie Die einzige WesfiOstverbjndung zwischen der Slowakei und Der Karpatho-Ukraine auf Der Linie KaschauSevljus Mit Den Anschlußstrecken nach Ungvar unD Munkacz, alles in allem fast 500 Kilometer. Hier roirD es also weitgehender Zu­sammenarbeit bedürfen, um Nachteile für Die be- troffene Bevölkerung zu vermeiden. Daß eine solche 3u ammenarbeit Durchaus möglich ist, hat Die schnelle Behebung ähnlicher Schmierigkeiten bei Uebergabe Des Sudetenlandes durch Vereinbarun­gen Der deutschen und tschechischen Verkehrsinstitute bewiesen. Auch der Schutz der Diesseits und jenseits der neuen Grenzen noch verbleibenden völkischen Minderheiten namentlich in kultureller und roirt» schriftlicher Hinsicht bedarf ja einer solchen verständ­nisvollen Zusammenarbeit. .

Daran ist auch Deutschland in hohem Maße mter» effiert, Denn in Dem Gebiet, über dessen Schicksal soeben in Wien entschieden rourbe, liegen auch deutsche Volkstumsinseln, Die freilich überwiegend im tschecho-slowakischen Staatsverbande verbleiben werden, nur ein Teil Der Zips wird wieder an Ungarn zurückfallen, wie auch die deut­schen Siedlungen auf Der Großen Schutt-Insel m Der Donauebene unD solche bei Munkacz in Der Karpatho-Ukraine. Auch in den wieder ungarisch werdeickien größeren Städten wohnen Deutsche als Reste einer einst starken, tulturtragenDen deutschen Bürgerschicht, die Ende Des vorigen Jahrhunderts mehr und mehr Der Madjarisierung verfiel. Auch in Preßburg ist unter tschechisch-slowakischer Herr­schaft das Deutschtum stark zurückgegangen. Wäh­rend 1880 von 48 000, Einwohnern noch 30 000 Deutsche waren, zählte man 1930 von 124 000 Ein­wohnern nur noch 35 000 Deutsche. Starke deutsche Volkstumsinseln befinden sich heute noch bei Krem-1 nitz, in der oberen Zips am Fuß Der Hohen Tatra und in Der unteren Zips zwischen Rosenau und Kaschau. Es waren vielfach Bergleute, Die schon feit EnDe Des 12. JahrhunDerts von Den ungarischen Königen ins ßand gerufen waren, heute sind Die deutschen Siedlungen stark mit Slowaken und Mad­jaren vermischt. Immerhin zähll Die Kremnitzer Sprachinsel mit Deutsch-Proben noch rund 45 000 und Die Zips noch rund 50 000 Deutsche, Die in Den letzten Jahren Den Anschluß an Das Sudetendeutsch- tum gefunden haben und daher an Dem Wieder- «rwachen des völkischen Bewußtseins Durch Den Nationalsozialismus teilgenommen haben. Sowohl in Der Slowakei wie in Der Karpatho-Ukraine finD

Gebieten roirD Die SA. unter Berücksichtigung Der Po­litiken Einteilung von Den angrenzenden SA.-Grupp en a u f g e ft e 111 unD Diesen ange­gliedert. Der Führer hat Franz M a y mit der Füh­rung der SA.-Gruppe Sudeten beauftragt und ihn zum SA.-Gruppenführer ernannt. Der freiwillige Zustrom zur SA. ist so stark, daß eine umfangreiche Gliederung von fünf Brigaden und etwa 15 Standarten aufgebaut wird.

London, 4. Nov. (DNB.) Ministerpräsident Chamberlain und Außenminister Lord Hali­fax haben eine Einladung Der französischen Regie­rung, Paris vom 23. bis 25. November einen Be­such abzustatten, angenommen. .

Das Foreign Office erklärt, Der Premierminister und ßorD Halifax haben Die sehr freundliche (Ein» laDung Der französischen Regierung angenommen. Sie werden von Mrs. Chamberlain unD LaDy Halifax begleitet sein. Die ßonDoner Morgenblätter vermuten, Daß Die Gespräche sich m erster ßinie um vier Fragenkomplexe drehen würden, nämlich Die Aussichten eines Vier­mächtepaktes, Die Rückgabe von Kolo­nien an Deutschland, Dem spanischen Bürgerkrieg unD Die Zukunft Des Völ­ker b unD es.Daily Telegraph" sagt, Daß Die Spekulationen über die Möglichkeit neuer Gespräche zwischen England und Deutschland Den Eindruck einer nachlassenden englisch-französischen Zusammen­arbeit hervorgerufen haben könnten. Nichts sei aber falscher als Das. Die möglichst enge Zusammen­arbeit mit Frankreich bleibe ein wesentlicher Be- ftanDteil Der britischen Außenpolitik.Times schreibt, Die Tatsache, Daß Mrs. Chamberlain unD LaDy Halifax mit nach Paris eingelaDen seien, H ö^ I i^chk eit 3 V e s^u ch'und^nicht^um einen poli-1 Zugeständnisse in Afrika ins 3« tifdien hanDele. Nach Ansicht vieler Beobachter sei Der überschüssigen deutschen Bevölkerung Sehens die Politik, Die feit Dem Vertrag von Versailles möglichkeiten zu verschaffen.

von Den verschiedenen französischen Regierungen I

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begangen. Um 10 Uhr vormittags, m Dem Augen­blick, in Dem Die ungarischen Truppen Die bisherige Donaugrenze nördlich von Raab und Ungarisch-Al­tenburg überfchreiten und mit Der Besetzung der Großen-Schütt-Jnsel beginnen, wer­den die vor dem Denkmal Des abgetretenen Ober­landes auf Dem Freiheitsplatz aufmarschierten Stu­denten, Frontkämpfer unD MitglieDer Der nationa­len Verbände Die ungarische Nationalhymne singen.

Gleichzeitig trift in her Hauptstadt eineJB e r kehrs- stille von zwei Minuten ein. Auch in allen Aem- tern, Fabriken und Geschäften wird eine zwei Mi­nuten lange Pause eingeschaltet.

Der Aufmarsch her B e s atz u n g s tru p- p e n entlang Der 500 Kilometer langen Grenze war im ßaufe Des Freitags beendet. Die marschbereiten Truppen erwarten den Befehl zum Einmarsch. Reichsverweser von Horthy hat an Die ungari­sche Armee einen Tagesbefehl erlassen, in Dem es heißt, daß die Armee nach zwanzigjähriger harter Wartezeit nunmehr Die Grenze überschreiten werde, die von Ungarn stets nur als provisorisch betrachtet worden sei. Der Tagesbefehl schließt mit Den Wor­ten:Ihr tretet Den Marsch stolz und vertrauens­voll an, in dem sicheren Bewußtsein, daß wir Die auf Grund des Rechtes, Der ewigen Gerechtigkeit und mit Hilfe Der neu erwachenden ungarischen Kraft zu- rückgewonnenen ungarischen Gebiete niemals mehr verlassen werden." .

Nach den letzten Vereinbarungen her in Preßburg tagenben ungarischen und tschecho-slowakischen Mili­tärsachoerständigen werden die ungarischen Truppen am 9. November Den größten Teil her rütf- zugliebernden Gebiete, Darunter die StäDte ßeoa und Sächsisch-Bereg besetzt haben. Am letzten Tage her im Wiener Schiedsspruch festgelegten Frist, am 10. November, rücken hie ungarisches Truppen in bas übrige Gebiet mit ben Städten Muncacs, Ungvar unb Kaschau ein.

München, 4. Nov. (DNB.) Die Reichspresse­stelle Der NSDAP, veröffentlicht Das Programm für Die Feier am 8. unD 9. November 1938. Am Dienstag, 8. November, 19 Uhr, treffen sich Die alten Kampfer im Bürgerbräukeller. Der Führer spricht. Um 23.30 Uhr Einmarsch Der Standarten Durch Das Siegestor zur FelDherrnhalle. Es marschieren mit: der Musikmg der ---StanDarte Deutschland, Standarten -Der ff^erfügungstruppe, Standarte Der ^-Totenkopfoerbände, Standarten der Schutzpolizei, Ehrenkompanien Der ^-Standarte Deutschland, die Blutfahne, die Standarten Der SA.^j Der hh. des NSKK. unD Des NSFK., Ehrenstürme Der Mi. der SA., Ostmarkkämpfer, fudetenDeutsche Kämpfer, des NSKK., Des NSFK., Ehrenbereit­schaften Der Politischen ßeiter, Ehrenabteilung, Des Reichsarbeitsdienstes. Kampfgenossen von 19'. legen unter Den Klängen Des Präsentiermarsches Die 16 Kränze Des Führers an Den Flammen­pylonen in Der FelDherrnhalle nieDer. Die Hitler- JugenD bezieh die Ehrenwache. Die Ehrenstürme ziehen am Mahnmal vorbei.

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