Ausgabe 
4.11.1938
 
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versonnenen Madonnenbilder und -ftatuen, in der weih man bereits, dah wir mit einem gut en eint ein Tilmann Riemenschneider und Balthasar Mittelwein recynen burfen, ber nach Qua »tat Neumann gewirkt haben, ruhen in riesigen Gewöl- soyar etwas besser ausfallen durfte als nach Quan- ben weltbekannter Weinspitule die Fässer, Flaschen tität.

Bücher für den phoiofrevnd

entsprechende Hilfe zu bringen.

Wie werden die 38er Weine?

Aus aller Welt

deren Auslesen zu. Doch sind auch in diesem Jahr Weine gewachsen, die sich als Naturweine gut ver­wenden lassen und sehr gesucht werden. Freilich kann das verhältnismäßig kleine Angebot der großen Nachfrage nicht genügen. Das- meiste wird von den Winzern, Vereinen und Genossenschaften eingelagert. Als Höchstpreise für Konsumweine, das sind solche, die nach bisheriger Erfahrung und Handelsüblich­keit keine besondere Güte und Eigenart aufzuweisen haben, gelten die für das Jahr 1937 genehmigten Preise. Doch kann, wenn nach Lage und besserer Qualität ein höherer Preis gerechtfertigt erscheint, ein Zuschlag von 30 v. H. gefordert und gewährt werden.

Mainfranken Weinfranken.

Von unserem G -Korrespondenten.

Würzburg, Ende Oktober.

war. -----------,----, .... t

befanden, einen Arzt an Bord hatte, erklärten wir uns bereit, umzukehren, um dem Verunglückten die

zwei Tagen erkrankt; anfänglich plötzliche Schüttel­fröste, unausgesetztes Fieber 39 Grad, Puls 120, schwierige Atmung 36, rechte Brustseite Schmerzen, rostfarbiger Auswurf...

Nach diesen Angaben ist ein Arzt, selbst wenn er sich Tausende von Kilometern vom Krankheitslager entfernt befindet, in der Lage, eine Lungenentzün­dung festznstellen und die entsprechende Behänd- lungsweise oorzuschreiben.

Aerrtlicbe Sitte in einer Stunde.

Es ist heute so gut wie ausgeschlossen, daß Hilfe­rufe um medizinische Unterstützung ihr Ziel nicht er- reichen. Ob sie nun direkt an eine der Stationen gelangen oder von Schiff zu Schiff weitergeleitet werden es kann im Höchstfälle kaum eine Stunde vergehen, ehe ein Arzt erreicht ist.

Die Behandlung der Kranken geschieht tojten« los, und nur einige wenige Länder lassen sich die Übermittelten Telegramme nach gewöhnlichem Satz bezahlen. Immerhin trägt der behandelnde Arzt keinerlei Verantwortung für den gutartigen Ver­lauf der Krankheit, was bei solchen Kuren auf Ent­fernung ja nur verständlich ist.

150 offizielle medizinische K ü st e n st a t i o - n e n gibt es in der Welt, von welchen sich einige selbst auf abgelegenen Südseeinseln befinden. Die ; Gefahren für auf hoher See Erkrankte oder Ver­unglückte sind durch diese immer weiter ausgebau­ten Hilfszentren zweifellos auf ein Minimum be­schränkt worden. Denn, mag auch der Arzt weit sein, eine richtige und vor allen Dingen rasche Hilfe wird in den meisten Fällen Besserung bringen oder doch die Krankheit so weit zurückdämmen, bis ein Hasen und damit die sofortige Aufnahme des Lei­denden in ein Krankenhaus erreicht ist. P. S.

Würzburg und Kitzingen find die Hauptplätze des fränkischen Weinhandels. In der Stadt der vielen

tar Rebfläche. Der Säuregehalt scheint normal zu sein. Um Königswinter rechnet man mit einem in der Güte mehr als mittleren Wein. An der Ahr ist man mit der Menge sehr zufrieden. Man schätzt die Ahr-Gesamternte auf rund 3 Millionen Liter. Die Qualität des 38er Ahr-Weins eröffnet die besten Hoffnungen, aber insgesamt darf der Rheinwein von 1938 von den Naturweinliebhabern nicht mit allzu überschwänglichen Hoffnungen erwartet wer­den. Die neue Ernte ist der Menge nach über Er- warten gut ausgefallen, der Qualität nach indes sehr unterschiedlich.

Pfälzer Spihenweine fehlen.

Von unterem p. B -Korrespondenten.

Worms, Ende Oktober.

Hilferufe auf dem Ozean.

XXX-Teiegramm: Sendet Diagnose und Therapie! - Ein Bund der Nächstenliebe. - 150 medizinische Küstenstationen betreuen dce Seefahrt.

und Bocksbeutel, in denen die Sonne MainfraN» kens eingefangen ist. Das sog. Main-Dreieck zwischen Schweinfurt und Gemünden umschließt nicht nur zur Zeit der Weinlese alle Pracht und Herrlichkeit, allen Reiz und Zauber der lieblichen Main- und Weinlandschaft. Wo sich bei Iphofen ber Schwanberg mächtig Nus der Fluhebene heraus­hebt und wo der Main bei V o l k a ch in einer rie­sigen Schleife um die Vogelsburg wendet, dort wachsen der Escherndorfer Lump, das Nordheimer Vögele ober der Sylvaner Tropfen. Begonnen hat die Ernte mit der Lese der frühreifen Müller-Thur- aau-Trauben heuer später als sonst, weil man jeden sonnigen Herbsttag gewinnen wollte, den das Spätjahr schenkte. Tagtäglich nahmen die Trau­ben an Güte zu, und so konnte das Wunder ge- schehen, daß der Herbst noch gutmachte, was em allzu feuchter Sommer versäumt hat. Die Mostge­wichte sind in fast allen Lagen weit besser ausge- I fallen, als man glaubte, erhoffen zu dürfen. Heute 1 . r .. _ L.r. ma:« .mI f ninnni guten

rin Else Riese begrüßt. Der Morgen des Sams­tag bringt ihnen einen Bericht der Obergaufühe- rin über die bisher geleistete Arbeit. Der Nach­mittag ist für gelockerte Unterhaltung, Singen und Erzählen frei. Abends werden die Gäste mit den Kameradinnen des Obergaues das Theater be­suchen und imBettelstudent" viel Freude finden. Am Sonntagmorgen findet im Ufa-Palast Wies­baden die Eröffnung der Jugendfilmstunden im Obergau Hessen-Nassau mit demVolksfeind" statt.

Paul Sch ultze-Naum bürg: Bildmäßige Photographie". Mit 60 Bildbeispielen. Verlag F. Bruckmann, München. In Seinen gebunden Preis 4,80, kart. 3,80 Mark. (205) Der Verfasser des außerordentlich aufschlußreichen Buches schildert an Hand vieler eigener Erfahrungen die universellen Möglichkeiten der Bildgestaltung, die in der Gegen­wart dem ernsten Lichtbildner durch die Ausnützung der Mittel der modernen Phototechnik gegeben sind. In beweiskräftigen Vergleichen stellt er vor allem di« Fortschritte vor Augen, die durch die stürmische Entwicklung der Kleinbildphotographie gegenüber der Photographie mit großen Plattenformaten er­zielt worden sind. Und hier widmete er sich wieder­um besonders den Möglichkeiten, die im Dienste der besseren Bildwirkung durch die bequeme Verwen­dung der Objekte verschiedener Brennweiten erschlos­sen wurden. Die gründlichen Darlegungen erfahren eine Ergänzung durch die zahlreichen Bildbeilagen, die dem gedruckten Worte zu restloser Ueberzm- gungsfraft verhelfen. Wer ernstlich um die Licht- bildnerei bemüht ist, wird sich mit diesem Büchlein beschäftigen müssen. . , T , . ..

Heinrich Ludwig Neuner.

Mit der Leica in aller Welt. Her­ausgegeben von Kurt Peter Karfeld. Verlag Knorr & Hirth, München. Mit 132 großen Bild- tafeln. In Seinen gebunden, Preis 7,80 Mmtt (204) Der Herausgeber hat sich mit der Zu­sammenstellung dieses Buches keine leichte Aufgabe ausgesucht. Er hat sich die Sösuna auch nicht leicht gemacht. Aus Tausenden von Bildern, die ihm zu­gegangen fein mochten, hat er eine Auswahl ge­troffen, die so glücklich und geschickt geschah, daß das Buch in feiner Gesamtheit weit über jeden Durchschnitt zu stehen kam. Seine Absicht war da­bei, Seicabilber aus aller Welt zusammenzutragen, und zwar so, daß nicht etwa ein willkürliches Sammelsurium entstand, sondern klar zu erfeitnen gegeben wurde, wie die Photographen eines jeden Landes, entsprechend ihrer völkischen Eigenart, anders sehen, im Rhythmus der Sinien anders auf­bauen, mit Licht und Schatten unterschiedlich um­gehen, ja, auch das zur Verfügung steheiide Mate­rial (Film, Papier usw.) ganz verschiedenartig ein­sehen. Bei liebevoller Betrachtung, die man dem Buche nicht versagen kann, fällt auf, daß in den deutschen Bildern, bei allen in ihnen enthaltenen

Das herannahende Ende der Weinlese in den großen westdeutschen Weinbaugebieten hat unsere Mitarbeiter an Rhein, Main und Mosel veranlaßt, uns einen Ueberblick und eine Vorschau über die 38er Weine zu geben.

Gute Trauben an ber Mosel.

Von unserem W -Korrespondenten.

Trier, Ende Oktober.

An der Mosel hat die Weinlese später als in den anderen Weingebieten begonnen. Das gilt vor allem für das ausgedehnte Gebiet der Mit­te l m o \ e l, die sogenannte Herzkammer der Mo­sel. Die verspätete Lese erklärt sich daraus, daß man das Ausreisen der Trauben möglichst aus» nützen"will und auch den letzten Sonnenstrahl ein­fangen möchte. Vor acht Tagen erst begann man hier mit der Dorlese, d. h. der Lese derjenigen Trauben, die abzufallen drohten. Anders ist es an ber Saar, wo die allgemeine Lese be­reits einsetzte und an der Obermosel, wo sie so gut wie beendet ist. Ein Frosteinbruch beschleu­nigte die Hauptlese, die aber doch erst in der ersten Hälfte des November beendet fein wird. Inzwi­schen hat man aus den Vorlesen schon Schlüsse auf die Beschaffenheit desNeuen" gezogen. An der Mittelmosel wurden hohe Mostgewichte festgestellt. Der Behang ist im allgemeinen gut oder zufrie­denstellend. Das schöne Herbstwetter hat erheblich dazu beigetragen, die Reife zu fördern und die Qualität des zu erwartenden Weines zu heben. Nachtfrosteinbrüche dürften kaum noch Einfluß auf die Trauben haben. Anhaltender Frost dagegen würde Schäden Hervorrufen. Die 1938er Wein­ernte wird in den Gebieten der Mosel, der Saar und der Ruwer zufriedenstellend sein, aber der Wein wird wahrscheinlich mit d-m guten 1937er (ber sehr selten geworden ist) mcht Schritt halten, sondern einem guten Mitteljahr entsprechen.

Ein Ourchschnittsherbst am Rhein.

Von unserem rea-Korrespondenten.

Köln, Ende Oktober 1938.

Wat der Anguß nit koch, kann der September nit broode (braten)." Diese altkölnische Weinwetter-

Schweres Verkehrsunglück auf der Reichsautobahn.

Am Donnerstag nach 19 Uhr fuhr auf der Reichs­autobahn BerlinHannover unweit Lehnin der Kraft- wagen des Oberreichsanwaltes beim Volksgerichtshof Parey (Berlin) auf einen parkenden Lastzug, ber unbeleuchtet war, auf. Dabei würben Parey und ber Erste Staatsanwalt beim Volksgerichtshof Geibel getötet. Der Staatsanwalt P ari - {ins und ber Fahrer Keller wurden mehr ober weniger schwer verletzt. Unmittelbar barauf fuhr in ben völlig zertrümmerten Perso­nenkraftwagen, besten Licht durch ben Unfall er­losch, ein anderer Kraftwagen, dessen Insassin ebenfalls schwer verletzt wurde. Der Fahrer dieses Wagens trug nur geringfügige Verletzun­gen davon. Staatsanwalt Parisius und die In­sassin des zweiten verunglückten Personenwagens wurden in schwerverletztem Zustand in ein Kran­kenhaus bei Potsdam geschafft. Die Ermittlungen ergaben, daß der Lastzug infolge des verheerenden Zustandes feiner Bereifung bereits über 24 Stunden auf ber Autobahn fest laa. In ungemein gro» ber Fahrlässigkeit hatten sowohl sein Fah­rer wie auch sein Begleiter das Fahrzeug ver­lassen, ohne es in ber Dunkelheit kenntlich zu machen. Beide wurden verhaftet.

Inseklenbörse in Frankfurt.

Die 41. Jnsektentauf chbörse in Frank­furt a. M., veranstaltet vom Entomologischen Ver­einApollo", Frankfurt a. M., findet unter Mit­wirkung des Internationalen Entomologischen Ver­eins sowie des Vereins für Insektenkunde am 6. November statt. Die Jnsektenbörse ist die älteste und besuchteste ber Welt. Die diesjährige Börse bürste mit besonbers interessantem Material be­schickt werben. Alljährlich wird sie von mehreren hundert Entomologen, Jnsektensammlern und Händ­lern aus dem Reich und den anschließenden Län­dern besucht. Einige hunderttausend Insekten ge-

langen zur Ausstellung. Am 5. Nsvember findet ein Begrühungsabend statt, an dem Herr Gustav Lederer einen Lichtbildervortrag überHoch­zeitsflüge und Paarung von Tagfaltern" halten wird. Herr Dr. P. Schindler, Wetzlar, wird intereffante, insektenkundliche Farbenaufnahmen zeigen.

Kesselexplosion auf dem DampferVancouver".

Wie aus Oakland in Kalifornien gemeldet wirb, ereignete sich auf dem deutschen Frachtdampser Vancouver" eine Kesselexplosion, durch die ein Loch in die Schissswand gerissen wurde. Der Dampfer befand sich in ber San-Fran^isko-Bucht, und in seiner Nähe waren mehrere Küstenwach­schiffe. Durch bas einbringenbe Wasser würbe der Kesselraum überschwemmt, und bas Schiff begann zu sinken. Wie ergänzenb gemeldet wird, ist es dem Kapitän gelungen, das Schiff auf Strand zu setzen, so daß keine Gefahr mehr besteht. Vier Mann ber Besatzung sollen leichtere Verletzungen erlitten haben.

DerLskimo-Doklor" mit der großen Landpraxis.

In Ottawa (Kanada) traf zu einem kurzen Be­such Dr. Urquhart ein, den man als den nörd­lichsten Arzt der Welt bezeichnen kann. Urquhart war zehn Jahre langEskimo-Doktor", nämlich Bezirksarzt von Aklavik, welches 150 Kilometer nördlich vom Polarkreis liegt. Er tritt jetzt eine neue Stelle in Fort Smith an, welches 1350 Kilo­meter südlicher als sein bisheriger Amtssitz liegt. Dr. Urquhart hat einen riesigen Bezirk ärztlich zu betreuen und schätzt, daß er in ben zehn Jahren feiner Tätigkeit 60 000 Kilometer zum Besuch sei­ner weitverstreuten Pattenten reifen mußte. Un­gefähr 15 000 Kilometer hat er im Hunbeschlitten im Winter zurückgelegt, 30 000 Kilometer im Som­mer im Boot und für die übrigen 15 000 Kilo­meter ijat er das Flugzeug benützt. Er ist also ein sehr weit gereifter Landarzt.

tommnet hat.

Hier handelt es sich um einen wahrhaften Bund ber Nächstenliebe, ber still und bescheiden seine Pflicht tut, ohne durch große Diskussionen ober Er­örterungen an die Oeffentlichkeit zu treten.

Konsultation übers Meer hinweg.

Wie schwer war es vor einigen zwanzig Jahren noch für em Schiff auf großer Fahrt, das keinen eigenen Arzt besaß, plötzlich Erkrankte ober Ver­unglückte ohne Schaben bis zum nächsten Hafen zu bringen. Heute ist man so weit, baß alle Länder und selbst kleinere Plätze Sanitätsstationen besitzen, von welchen aus Aerzte die Kranken draht­los behandeln und nach Möglichkeit heilen können.

Voraussetzung ist einzig, daß jedes Schiff eine eigene Sende st ation besitzt und dies dürfte kleine Küstenfahrer und Fischer vielleicht ausgenom­men heute wohl überall ber Fall sein. Die Stärke des Senbers spielt hierbei keine Rolle; es genügt, baß das medizinische SOSan alle Statio­nen und Schiffe" ausgesandt wird. Sollte eine Land­station nicht erreicht werden, so wird die Sendung unzweifelhaft von Schiffen aufgefangen, Die dann als Mittler dienen ober aber, falls sie über einen Arzt verfügen, selbst ben Notruf beantworten.

Dieser Notruf wird in jebem Falle bureb bas Zeichen XXX eingeleitet unb diese drei X genießen, ebenso wie das Signal SOS, einen Vorrang vor allen anderen Mitteilungen.

Um eine erfolgreiche Behandlung auf Distanz zu ermöglichen, ist allerdings notwendig, daß die

welche ber Untergau Wiesbaden mit einer Mor­genfeier umrahmen wird. Nach einem gemeinsa­men Mittagessen bringen Omnibusse die Mädel zur Führerinnenschule des Obergaues, Schloß Hei- ligenberg an ber Bergstraße, wo bie Haushal­tungsschule sie besonbers bewirten will. Von hier aus treten die Möbel roieber ihre Heimfahrt an. Die etwa 500 Frankfurter Mäbel haben chr eigenes Treffen und wollen es ebenfalls fest­lich ausgeftalten.

fcheibenben September- und Oktoberwochen hat wie­der sehr viel wettgemacht, was der Regen- sornmer verdarb. Die Spätfröste, unter denen die westdeutschen Weinbaugebiete in diesem Frühjahr wiederholt zu leiden hatten, ließen die Befürchtun- gen für ein ausgesprochen schlechtes Weinjahr auf­kommen, und der regenreiche Sommer verstärkte diesen Eindruck noch erheblich. Dennoch ist ein mengenmäßig oefriebtgenber Wein- t) erb ft, soweit es aus den bisherigen Lese-Ergeb- nissen geschlossen werden kann, zustandegekommen. Der 1938er wird ein mittelmäßiger Jahr­gang werden, wobei allerdings die Qualitäten ber Rhe'ingau-Spätlese noch nicht berücksichtigt sind. Am Mittelrhein hat die Lese etwas früher als sonst üblich begonnen, weil bie Trauben bereits reif waren unb schon aufplatzten. Im Bacha- racher Weingebiet der vier Täler ist ein guter D urch fchnittsh erb st erzielt worben. Der Er­trag entspricht im allgemeinen ber vorjährigen Ernte. Man rechnet mit etwa 3000 Liter pro Hek°

Stimmungswerten, boch eine gefunbe Sachlichkeit ben Grundton angibt. Bei ben aus ber beutschen Ostmark ausgewählten Bilbern bestechen klare Linien und feine Kontraste, bei ben Ergebnissen der Ungarn würben mit Hilfe ber dort anscheinend sehr gern verwandten Weichzeichnerlinse fast unnachahm­liche malerische Wirkungen erreicht, lieber den wenigen Bildern aus Holland liegen die Schimmer ganz intimer Reize. Bei ben italienischen Bildern herrschte fast ausschließlich der dekorative Wille vor. Den Bildern französischer Autoren ist ein spiele- rischer, liebenswürdiger Charakter eigen. Aus Eng­land bringt das Buch Aufnahmen in einer Auf­fassung, die unserer deutschen Art zu photogra­phieren sichtlich verwandt ist, während aus den amerikanischen Blättern ein unverkennbarer Hang zum Sensattonellen, sowohl im Bildaufbau, wie aud), in der Beleuchtung zu erkennen ist. Bilder vonfafzmie- render Schönheit, von stärkster Eigenart, übrigens von Traditionen der Malerei stark beeinflußt, Tiegen aus Japan und China vor. Was die Bildthematik anbetrifft, so erscheint das Buch schlechterdings un­übertrefflich. Die Technik, das Kunstwerk, die Architektur, die Landschaft, das reine Stimmungs- bild, die wissenschaftliche Aufnahme, bie Porträt- , ftubie, die Pflanze, bas Tier, Naturerscheinungen, bas Alltägliche, das Festliche, die tote Materie, bas pulsierende Leben, bas alles ist festgehatten und stellt in diesen geläuterten Darstellungen, in den , drucktechnisch hervorragenden Wiedergaben eine stete Quelle der Freude für den Besitzer des Buches dar. Das Buch bringt außer den 132 künstlerischen Aus­nahmen auch noch einige Aufsätze, Grundsätzliches . über die Kleinbildphotographie, über Farbenphoto­graphie, über den Stand ber Photographie in ver­schiedenen Ländern u. v. a. m. aus berufenen Fe- bem. Von jeglicher Erläuterung der Bilder selbst ist (abgesehen von ben technischen Aufnahmedaten) ab­gesehen. Die Bilder sprechen ja auch für fick; selbst! Daß sämtliche Ausnahmen mit einer deutschen Klein­bildkamera gemacht worden sind, darf mit beson­derer Befriedigung festgestellt werden. Das Buch gehört übrigens auf den Tisch eines jeden Lichtbllb- ners, ber heute noch der Auffassung ist, daß es nur mit ber großformatigen Kamera möglich sei, gute Bilder zu erreichen. Aus einem Saulus würde ein Paulus werden!

Heinrich Ludwig Neuner.

neu Punkte der Krankheit richtig zu schildern.

Perlangt werden in solchen Fällen eine ganze Reihe von Angaben: Beruf und Alter des Erkrank- ten, Atmung, Puls und Temperatur, Dauer der Doch ein deutscher Ueberseedampfer, der sich i ^ranfuejt 0^er Ursache des Unfalls und endlich die unmittelbarer Nahe befand, erreichte jenen zuerst, besonders charakteristischer Symptome,

so baß ber Kapitän bes Dampfers auf unsere sieht dann etwa sol-

mjungen dankend üe^ete... genbermafeen aus: Heizer, 45 Jahre alt, kräftig seit

Es ist der Rabio-Offizter I. H a e cr von oer oei-1»___. . AHfönntiA nfnbfifh» (nff'illtiri»

gischen Staatsmarine, der dieses schrieb und auf seine Anregung hin entwickelte sich vor etwa einem Jahrzehnt eine internationale Hilfsbewegung, die sich heute zu einer mächtigen Organisation vervoll-

Don den pfälzischen Weinbaugebieten haben die Lagen ber Norbpfcllz, bas Alsenztal unb bie Nahe- Bezirke mengenmäßig am besten abgeschnitten. Wahrenb in ben Haarbtgebieten ber Ertrag nur Mit 10 v. H. einer Normalernte beziffert wirb, kann die Norbpfalz mit etwa 60 v. H. noch einigermaßen zu­frieden sein. Dagegen ist die Güte der Weine allent­halben recht schön, da das guteWetter ber letzten Wochen den Reifegrad der Beeren sehr gefordert hat. regel hat In diesem Jahr einmal nicht gestimmt,! Allerdings fallen die Spitzenweine flau 3 denn die Sonnenperiode in den für die Traube ent-1 a u s. Der abnorm geringe Ertrag ließ feine beson-

Mchdtuck, auch mit Quellenangabe, verbaten.) 1 Kran,h«t^chreibunq^peinttch^

es war im Jahre 1926, als wir oon einem in ' . un^ Behandlungsvorschrift zu ermöglichen, der Nordsee befindlichen Dampfer einen Hüferuf an besitzt jeder Schiffskapitän eine Art

alle Schiffe auffingen. Man bat um ar3tlj«> ÄHf<^internationalen Code, der ihn in der Beobachtung für einen Heizer, ber durch Dampf schwer verbrannt (Frfranften unterstützt und ihm hilft, die einzel-

-. Da das Schiff, auf welchem wir uns m Dienst Ge ber Sfbeit richtig zu schildern.

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Sormtag eine IMrefflwdiung

Dr. Oetker-

Teiq: 150 g LDeijenmehl MeM unbBatJün werden gemacht und auf ein Bachbrett (tifdiplaUe) gesiebt. In die Mitte wird

1 geflc. Ted (3 g) Dc. OethersBa*lne. eine Vertiefung gemacht. Zucker. OanillinjuAec und 6i werden hineingegeben und mit etwas oon 65 g Zucker. dem Mehl zu einem Brei oetrührt. Dann gibt man die in Stücke geschnittene halte Butter (Schmal))

1 Päckchen Dr. Oelher's Daniliinzucker, darauf, bestreut sie mit Mehl und oethnctct oon der Mitte aus alle Zutaten scknell zu einem glatten 1 Ei. 65 g Butter oder Sckmal> Teig. Man rollt 2/3 des Teiges auf dem Boden einer Springform uus; oon dem Reft formt man eine Belag- 1 gehäufter Eßl Marmelade ^lleund legt sie als Rand auf den Tortenboden. Backzeit: 15-20 Minuten bei guter Mittelhitze. 250-300 g Bananen. Den ausgekühlten Boden bestreicht man mit der Marmelade und legt die abgezogenen, in Scheiben

1/2 päckcken Dl Oelher's Götterfpeife geschnittenen Bananen daraus. Das halbe Päckchen Götterspeise wird nach Vorschrift in 1/4l IDasser mit Zucker, psirsick - Geschmack, ausgelöst und hall gestellt. IDenn die Speise anfängt steif zu ucröen, wird sie auf den Tortenboden 1/4 l IDasser. gegeben. Damit der Gust scknitlfest wird, muß die Torte recht halt gestellt werden. Zur Deqierung

Denieruna: Rafelnußheme oder streut man die in Scheiden gefchnittenen fiafelnußhetne töer Mandeln auf den Rand der Torte, abgezogene Mandeln. Bitte au8fchnoibcn!