Ausgabe 
3.11.1938
 
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Oie Westbefestigung.

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Im neuesten #eft der vom Oberkommando der Wehr« macht herausgegebenen ZeitschriftDie Wehrmacht" ist ein Aufsatz des Leiters der Pressegruppe im Oberkommando der Wehrmacht, Major v. Wedel, über die deutschen Westbefestiaungen erschienen, von dem wir am Mittwoch einen Auszug veröffentlichten. Unsere Kartenskizze zeigt den Verlauf der Grenze, an der entlang sich der bis 50 Kilometer tiefe Be­festigungsgürtel hinzieht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Oer Führer in Nürnberg.

Nürnberg, 2. Nov. (DNB.) Der Führer weilte am Mittwoch auf der Durchreise in Nürn- b e r g , wo er sich vom AortschrittderBau- arbeiten auf dem Martfeld und an der Kongreß­halle überzeugte. Der Führer besichtigte ferner die in der Meistersingerkirche aufbewahrten Reichs- k l e i n o d i e n unb die auf der Burg eingerichtete Reichsjuaendherberge ,Lug ins Land". Auf der Fahrt nach Nürnberg benutzte der Führer erstmals die nunmehr vollstamng fertiggestellte Teil­strecke Müncben Nürnberg der Reichs­autobahnlinie MünchenBerlin, die in Kürze dem Verkehr übergeben wird.

Trauerfeier in Genthin.

Genthin, 2. Nov. (DNB.) Die zwölfSA.- Männer, die am Sonntag auf dem Wege zur Einweihungsfeier des Mittellandkanals den Tod fanden, wurden am Mittwoch zur letzten Ruhe ge- leitet. Die Särge, auf denen die Fahne der Bewe­gung, die SA.-Mütze und der Dolch lagen, waren in der Genthiner Turnhalle aufgestellt. Reichsmini­ster Dr. Goebbels, der Reichsverkehrsminister, der Reichsorganisationsleiter, der Oberbefehlshaber des Heeres und der Reichssportführer hatten Kränze nieüerlegen lassen. Kranzspenden der ff, der HI. und des Arbeitsdienstes reihten sich an. Stabschef Lutze legte an jedem Sarg einen Lorbeerkranz mit dem Hoheitszeichen und dem NamenAdolf Hitler" nieder. ,Lch habe euch", so sagte er,bie* Kränze und Grüße des Führers und die der SA. überbracht. Es sind nicht die letzten Grüße von uns. Wenn ihr auch körperlich nicht mehr in Reih und Glied mit uns marschiert, so seid chr doch nicht tot Euer Geist wird ewig mit uns leben und ewig mit uns marschieren. Ihr seid nur versetzt zur Standarte Horst Wessel dort oben." Die Särge wurden dann von Stabschef Lutze und zahlreichen Männern der Bewegung bis zur Stadtgrenze gelei­tet. Don hier wurden die SA.-Kameraden in ihre Heimatorte gefahren, wo sie ihre letzte Ruhestätte finden werden.

Kreditaktion

für die sudetendeutsche Wirtschaft.

Serif n, 2. N-w. (DNB.) In einem Gesetz zur Kr^ditversorgung der sudetendeutschen Gebiete wer- den zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft in den sudetendeutjchen Gebieten Garantien bis zum Höchstbetrage von 150 Millionen Mark bereitgestellt. Damit wird eine großzügige Hilss- aftipn des Reiches eingeleitet, welche dem sudeten­deutschen Einzelhandel, dem Handwerk und der Industrie sofort ausreichende Kreditmöglichkeiten er­öffnen wird. Hand in Hand damit muffen die Arbeiten beginnen, die den Anschluß der Gewerbe­betriebe an die Wirtschaft des Altreiches vorbereiten, die Betriebe unter Wahrung chrer Exportmöglich­keiten auf den neuen Markt umstellen, sttllgelegte Betriebe wieder aufbauen, um die Aus­wirkungen einer 20jährigen Verelendung wieder gutzumachen. Auf Veranlassung des Reichswirt- ichaftsministers haben die deutschen Banken sich tn den Dienst der großzügigen Hilfsaktton des Reiches gestellt. Ein Bankenkonsorttum unter Fuh- rung der fudetendeutschen Kredittnstitute ist bereits gebildet worden.

Der Brand von Marseille.

Marseille, 2.Nov. (Europapreß.) Die Auf- räumungsarbeiten in dem großen Warenhaus

Nouvelles Galenes" gehen weiter. Am Mittwoch­morgen wurden sechs weltere Leichen gefunden, bie völlig verkohlt waren und noch nicht identifiziert werden konnten. Man befürchtet, daß unter den noch nicht aufgeräumten Trümmern sich noch wei­tere Leichen befinden. Man hat bisher auch ver­geblich versucht, zu einem Geldschrank vorzudringen, in dem sich 650000 Franken befinden. Auch die Er­mittlungen über die Ursache des Unglücks werden fortgesetzt. Die Selbstbeschuldigung eines Griechen, den Brand angelegt zu haben, erwies sich als falsch. Es wurde festgestellt, daß der Grieche nicht zurechnungsfähig ist.

Araber protestieren gegen die Balfour-Deklaration.

Kairo, 2. Nov. (Europapreß.) Am Jahrestage der Balfour-Deklaratton, die im Jahre 1917 den Juden das Heimatrecht in Palästina zuerkannte, fanden in allen Städten Palästinas, aber auch in Syrien, im Libanongebiet, in Da- maskus, Aleppo, Beirut und Tripolis große arabische Protestkundgebungen statt. In Haifa und Jaffa kam es zu schweren Z u - sammenftößen mit der Polizei. In Kairo demonstrierten die Studenten der Universität gegen die Auswirkungen der Deklaration von 1917. Die

Demonstrationen wurden von der Polizei unter­drückt und die Kundgeber zerstreut.

In Beirut, der Hauptstadt Syriens, hatten sich Umzüge gebildet, die unter Führung von arabischen Studenten und Scheichs unter Dorantragung von Schildern und Spruchbändern die Straßen durch­zogen. In den größten Moscheen wurden die Gläu­bigen zur Teilnahme am General st reif aufge- fordert. Kundgeber und Agitatoren zwangen die Ge- schäftsinhaber, sich der Protestbewegung anzuschlie- ßen. Eine Gruppe von Kundgebern stieß mit einem Begräbniszug zusammen. Der Leichenwagen trug Kränze «mit Inschriften, die die engliscl)-arabische Freundschaft verherrlichten. Die Kundgeber haben sich des Sarges bemächtigt und ihn auf offener Straße verbrannt.

Australien bestellt so Bombenflugzeuge in den Dereiniaten Staaten.

Canberra, 2.Nov. (Europapreß.) Die austra- lische Bundesregierung hat beschlossen, 50 Bomben- flugzeuge, zweimotorige Lockhead-Maschinen, in den Vereinigten Staaten zu bestellen, da es zweifelhaft erscheint, ob die englische Flugzeugindustrie ange­sichts der gesteigerten Anforderungen der englischen Luftwaffe in der Lage fein wird, die von Australien bestellten Flugzeuge termingemäß zu liefern.

Eine Medaille

zur Erinnerung an den r Oktober-1938

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Be rlin, 2. Nov. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat als Ausdruck feiner Aner­kennung und seines Dankes für Verdien st e um d l e Wiedervereinigung der sude­tendeutschen Gebiete mit dem Deut­schen Reich dieMedaille zur Erinnerung an ben 1. Oktober 1938" gestiftet. Die Medaille gleicht der für Verdienste um die Wiedervereinigung

Oesterreichs mit dem Reich geschaffenen. Die Me­daille ist in Bronze ausgeführt und wird an einem Bande in den srLetendeutschen Farben Schwarz- Rot-Schwarz getragen. Die Verleihung erfolgt durch den Führer auf Grund von Vorschläaen des Reichs­ministers des Innern oder des Chefs des Ober­kommandos der Wehrmacht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Reisepläne werden im Winter geschmiedet

Reues Raumgefühl.

Berlin, im Herbst 1938.

Unsere Kinder wachsen mit einem anderen und wetteren Raumgefühl auf, als die Generation, die vor oder nach dem Kriege den so bestimmenden Stempel starker jugendlicher Eindrücke empfing. Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, aber es ist nun einmal so, daß die politischen Grenzen doch immer auch der Reiselust gewisse Schranken setzen, mindestens in dem Sinne, daß ein Entschluß not­wendig ist, diese Schranken auch zu überspringen. Das gilt weniger für die begüterten Kreise des Dol- kes, für die der Plan und die Ausführung einer Reise keine Sensation sind; wohl aber gilt es für die breiten Volksschichten, die jede Reise erst erspa­ren müssen und deren starke Bindung an die Ar­beitsstätte einen Husch-Husch-Ausflug ausschließt.

Die Erweiterung des reichseigenen deutschen Raumes wird, noch für uns selbst, aber ganz beson­ders für unsere Jungen und Mädel, xum tatsäch- lichen Erlebnis dank KdF. und Hitler-Jugeird wer­den; nur eben mit dem Unterschied, daß in den Werdejahren der Jugend die Augen scharfsichtiger, die Ohren hellhöriger sind als bei den Jahrgängen, die ben ersten starken Appetit auf die Schlagsahne vom Kaffee des Ledens schon einmal gestillt haben.

Um in diesem Wortbild zu bleiben: An hastig und reichlich gegessener Schlagsahne kann man sich vortrefflich den Magen verderben! Aber nun hat es keinen Sinn, weil man sich einmal den Magen verdorben hat, sein ganzes Leben lang an diesen verdorbenen Magen zu denken, alle äußere und in­nere Fröhlichkeit an den Nagel zu hängen und für das erquicklich Schöne unserer Tage nach so vielen leidvollen Jahren keinen Sinn zu haben! Jetzt kom­men die langen Winterabende, die für den schlimm­sten Miesepeter die rechte Zeit sind, die schönsten Reisepläne zu machen und mit den Vorbereitungen auch praktisch zu beginnen, indem Groschen auf Gro­schen in eine Sondersparkasse gelegt wird. In sechs oder neun Monaten addieren sich die Groschen, und ist der erste schwere Anfang glücklich und wahr­haftig gemacht, so geschieht es wohl, daß der Rest von alleine kommt".

Dor dem Krieg haben wirklich nur wenig Deutsche

gewußt, wo die Karpathen liegen; im Kriege hat dieser weite, mächtige Gebirgszug um Ungarn herum eine schmerzliche Berühmtheit gewonnen. Don Oppeln aus war es immer nur ein Katzensprung bis zu den Karpathen. Aber wer fuhr nun schon nach Oberschlesien, dem Lande der Bergwerke, der Hütten und der weiten,' stillen Wälder, der verschwiegenen Gebirgsbäche? Heute wird das an­ders! Denn an der nahen mährisch-schlesischen Senke berühren sich die Sudetenberge und die Karpathen. In der Nähe liegt das alte, schöne Krakau, die polnische Krönungsstadt. Es sind dieselben Flüsse, dieselben Berge, dieselben Wälder, dieselben Hütten und Bergwerke wie vordem. Und doch ist die Land­schaft anders geworden, weil sie größer und wetter geworden ist, weil der Westdeutsche oder der Mann von der Waterkante Oberschlesienmitnimntt", un­ter Umständen auch einen Abstecher nach Krakau riskiert, um dann einmal die Sudetengebirge abzu- wandern, bis er zu den gesegneten schlesischen Bä­dern und zum Riesengebirge kommt.

Oder ein anderes Beispiel: Aus Sachsen als Reiseland ist noch lange nicht alles herausgeholt, was in Sachsen liegt. Das Erzgebirge liegt verkehrsmäßig auch für Mitteldeutschland günstig. Aber trotzdem sind wohl manche Deutsche am Erz­gebirge vorbeigerutscht, weil an seinem Kamm die Grenze entlangläuft. Das wird jetzt anders. Wie das Rresengebirge steil nach Schlesien abbricht, so das Erzgebirge mit einer imposanten Mauer gegen Böhmen. Sein Doppelgesicht ist doppelt reizvoll und an seinem böhmischen Fuß liegen die altberühmten Weltbäder und jenseits dieser Senke erheben sich aus dem Flachlande die spitzen Kegel des Mittelge­birges, die zum Oberlauf der Elbe hinführen, an deren Ufern ein vortrefflicher Wein gedeiht. Der Strom aber reizt xur Talfahrt, etwa von Leitmeritz an am Schreckenstein vorbei durch bas Elbfand- fteingebirge, bis Dresden, mit feiner großartigen Architektur und feinen herrlichen Sammlungen zum Abschluß einlädt.

Weil wir gerade von Sachsen sprechen: Das ent­zückende Zittauer Bergland mit feinen alten durch Geschichte und rührigen Gewerbefleiß gleich deutlich abgezeichneten Anliegerstädten ist als Reise­land noch nicht Gemeingut Deutschlands; KdF. und Hitler-Jugend, die sich schon bis jetzt um diese leider

allzu heimlichen Schönhetten des Oybins, der Lausche und des Hocywalds bemüht haben, werden hier den Absprung in unendlich reizvolle Gebiete des Sude­tenlandes finden Gut gehaltene, sorgfältig markierte Wege führen von hier in das Iefchken - und Jsergebirge auf der einen Seite und vermit­teln den Anschluß an das Riefengebirge; auf der anderen Seite locken bis hart an die neue Grenze hin herrliche Landschaften mit den Bösingen und den Hirschberger Teichen als Wahrzeichen und wei­terhin bas Dauboer Hopfenland, bessen bizarre Sanbfelsen um die Pfingstzeit in einen gan­zen Blütenbusch von blauem Flieder gehüllt sind.

Die bayerische O st m a r f war bis jetzt ein pflegebedürftiges Notstandsgebiet; drüben auf der böhmischen Seite im Böhmer Wald bis zu Stifters Heimat hin sah es nicht besser aus, weil die politische Grenze ein einheitliches Wirtschaftsgebiet zerriß. Hier sind die echten böhmischen Wäl­der, so weit das Auge schweift. Bon der wirtschatt- lichen Enttvicklungsmoglichkeit dieses armen Wald« lanbes wird man hoffentlich bald sägen können: Doppelt genäht, hält vierfach. Will sagen: Die Ver­doppelung eines einheitlichen, wenn auch heute noch armen Wirtschaftsgebietes unter gleichgerichteter Verwaltung und Wirtschaftsführung gibt hellere Ausblicke in die Zukunft. Dem.Wanderer aber wird in naher Zukunft Böhmer Wald und Bayerischer Wald ein einziges Ganzes sein, wo jeder Be­darf an Waldeinsamkeit und Tannenduft gestillt wird, wo an hellen Tagen von den Kuppen über das prangende niederbayerische Land hinweg in hauchdünnen Umrissen die Alpen auftauchen. Nach einsamen Tagen ist Regensburg oder Pas­sau eine verlockende Abwechslung; wie Schlesien und Sachsen, so werden auch weite Teile Bayerns in naher Zukunft viel mehr besucht werden wie bisher, weil die Schlagbäume an den Grenzen mit den lästigen Fragen nach Zigaretten und anderen verfänglichen Gütern verschwinden oder größere Weite und vervielfachte Mannigfalttgkeit für Aus­flügler zu Fuße, zu Rod ober im Wagen sich bieten. Parole für 1939: Sparen und reifen! Und vor der Hand: Pläne schmieden und Vorfteude genießen.

Kunst und Wissenschaft.

Goethe-Medaille für Geheimrat Theodor ftilf.

Der Führer unb Reichskanzler hat dem Ge­heimen Veterinärrat Professor Dr. med. h.c. Dr.med. vet h. c. Theodor Kitt in München zu seinem 80. Geburtstage in Anerkennung seiner Verdienste um. die tierärztliche Wissenschaft die Goethe-Me­daille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Geh. Rat Kitt, der von 1884 bis zu seiner Emeritierung (1907) an der Tierärztlichen Hochschule in München lehrte, hat sich vor allem mit Pathologie, patholo­gischer Anatomie und Seuchenlehre befaßt. Don seinen Arbeiten nennen wir das Lehrbuch der Bak- terienkunde und bas Lehrbuch der allgemeinen Pa- thologie der Haustiere.

Wakkhäuspassion unter Professor Straube in Paris.

Wie die DKK^ meldet, führt der Leipziger Tho­manerchor, der seit seinen Konzerten 1935 und 1936 auch bei den Pariser Musikfreunden Berühmt­heit erworben hat, unter der Leitung des Thomas- kantors Professor Dr. Karl Straube die M a t th ä u s p a ss i o n" von Bach in der unge­kürzten Originalfassung in der Kirche St. Eustache auf. Die französischen Bach-Anhänqer haben sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Werk so zu hören, wie Bach selbst es empfunden hat. Die vielschiffige Kirche St. Eustache war bis auf den letzten Platz besetzt. Unter der meisterhaften Stabführung Straubes boten Chöre und Soli­sten, Orchester und Orgel dieMatthäuspassion" den ergriffenen Zuhörern in eindrucksvollster Weise dar. Der Leipziger Thomanerchor zeigte sich al« Träger lebendiger Bach-Tradition.

Aus aller Well.

Dem griechischen Thronfolgerpaar eine Prinzessin geboren.

Athen, 2.Nov. (Europapreß.) Am Mittwoch­abend schenkte die Gattin des griechischen Thron­folgers, Prinzessin Friderike von Braunschweig- Lüneburg, einem Mädchen das Leben. 21 Kanonen­schüsse verkündeten das Ereignis der Bevölkerung. Die junge Prinzessin wird den Namen ihrer Groß­mutter, der Königin S o p hi e, erhalten, die eine Schwester des ehemaligen deutschen Kaisers war. Aus Anlaß der Geburt wird eine allgemeine Am­nestie erwartet.

Ellsworlhs neue Antarktis-Expedition.

Der amerikanische Antarktisforscher Lincoln Ellsworth wird sich in diesen Tagen auf eine neue Forschungsfahrt i n die Antarktis bege­ben. Die Expedition wird mit dem DampferMyatt Earp", ausgeführt werden, dem ein Aufklärungs­flugzeug sowie eine große breimofprige Mqschine beigegeben finb. Das größere Flugzeug soll von dem Standort des Dampfers aus Flüge bis zu 3500 Ki­lometer ausführen und mit einem Proviant für mindestens drei Monate ausgerüstet fein.

Schreckenstat eines Wahnsinnigen in Budapest.

In Budapest kam es zu einer schweren Blut­tat, bie brei Tobesopfer forderte. Ein plötz­lich wahnsinnig gewordener Kesselflicker zog nach seiner Heimkehr tn die Wohnung einen Revolver und schoß zum Fenster hinaus. Ein Nachbar rief die Polizei zu Hilfe. Als die Polizisten in die Woh­nung einbringen wollten, richtete ber Wahnsinnige die Waffe auf sie unb erschoß zwei Beamte. Dann verübte er Selbstmord.

3n der Badewanne ertrunken.

In Kassel wurde eine 49jährige Einwohnerin t o t in der Badewanne ihrer Wohnung aufgefunden. Es wird vermutet, daß die Frau beim Baden von einer Ohnmacht befallen worden ist und dabei ertrank.

lieber tausend Wale gefangen.

Im südlichen Teil ber Färöer finb nach einer Meldung aus Helsinki Grinbwale in großen Mengen aufgetaucht, so baß die Fischer Rekorb- fänge zu verzeichnen haben. Allein in ben letzten Tagen sind in der Umgebung von Kvalbo unb Tveraa über 1000 Wale gefangen worden.

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Immer reichlich Soße - was Sie auch kochen und braten!

Auch zum Verlängern, Verbessern, Abbinden, Kräftigen und Bräunen vorhandener Soßen.