Ausgabe 
3.9.1938
 
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Uraufführung des Junkers-Filmes Metallene Schwingen".

Als der Führer Hermann Göring nach der Machtübernahme beauftragte, zum Schutz des deut­schen Luftraumes und zur Sicherung des Friedens eine starke deutsche Luftwaffe zu schaffen, stand der letzte Kommandeur des ruhmreichen Richthofen- Geschwaders vor einer der schwersten Aufgaben. Wo ist die Industrie, wo sind die Werke, die den Bedarf befriedigen können? Zur Verfügung standen nur kleine Unternehmen, die sich mit der Herstellung von Sport- und Verkehrsflugzeugen beschäftigten: diese Weöke wurden die Zellen des industriellen Neubaues unserer deutschen Luftfahrt. Metal­lene Schwingen breiten sich heute wieder über unser Vaterland. Diese Worte gab der Staatssekre­tär der Luftfahrt, General der Flieger Milch, dem im Ufapalast am Zoo uraufgeführten Junkers- FilmMetallene Schwingen" mit auf den Weg. Dieser Film, mit Genehmigung des Reichs­luftfahrtministeriums hergestellt, gibt einen Einblick in eine der gewaltigen Arbeitsstätten der deutschen Luftfahrtindustrie und die hingebende Arbeit aller, die an ihr beteiligt sind. Di« Uraufführung erfolgte in Gegenwart zahlreicher Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht sowie zahlreicher Mitglieder des Diplomatischen Korps. Der Film zeigt die Ent­wicklung der Werke, die Flugzeuggroßfertigung und die Motorengroßherstellung in allen Einzelheiten. Obwohl der ' mechanische Arbeitsfluß eine große Rolle spielt, kommt doch klar zum Ausdruck, daß der Mensch, also die schöpferische Einzelpersönlich­keit, das Werk vollendet. Als hohes Lied der Ar­

beit und deutscher Spitzenleistung erfüllt der Film jeden mit Stolz und Begeisterung.

Olympiafilm in Budapest begeistert ausgenommen.

Die ungarische Uraufführung des Olympia- films fand im Beisein von Mitgliedern des Kabi­netts sowie Vertretern der Politik, Wirtschaft und Presse in Budapest statt. Die Meisterschöpfung Lem R i e f e n st a h l s wurde mit großem Beifall aus­genommen. Die gesamte ungarische Presse widmet diesem Filmwerk begeisterte Kritiken. Im Vorpro­gramm liefen Bilder über die Deutschlandreise des Reichsverweserpaares und der ungarischen Minister. Die Szene, in der der Führer und Reichskanzler den ungarischen Reichsverweser auf dem Bahnhof in Kiel mit einem herzlichen Händedruck begrüßt, löste tosenden Beifall im ganzen Hause aus.

Dichter und Komponisten als Ehrengäste beim Reichsparteitag.

Erstmalig werden in diesem Jahre deutsche Dich­ter, Schriftsteller und Komponisten als Ehrengäste am Reichsparteitag teilneh­men. Führenden Männern des deutschen Schrift- tumes und der zeitgenössischen deutschen Musik wird hiermit die Gelegenheit gegeben, die großen Feier­stunden der nationalsozialistischen Bewegung bevor­zugt mitzuerleben und so neue Anregungen für ihre schöpferische Arbeit zu erhalten. Es wurden u. a. ein­geladen: Heinrich Annacker, Rudolf Hans Bartsch, Carl von Bremen, Hans C a r o s s a, Hannes Cremer, Erich Edwin Dwinger, Friedrich Griese, Rudolf Herzog, Professor I o ch u m , Hans Christoph Kärgel, Dr. Klöp­fer, Professor Philipp, Professor Rausch,

Ullrich Sander, Professor S ch m a l st i ch, Georg Schmückte, Heinz Steguw eit, Professor Richard Strauß, Will Vesper und Heinrich Zerkauten.

Anerkennungsurkunden

für 100 000 ehemalige Ireikorpskämpfer.

Der Reichskrisgerführer, ^-Gruppenführer Ge­neralmajor a. D. Reinhardt, hat in seiner Eigenschaft als Bundesführer des NS.-Reichskrieger- bundes (Kyffhäuserbund) den ihm vom Reichsman- ster des Innern erteilten Auftrag durchgeführt, den Mitgliedern der früheren Freikorps, die an Kampf­handlungen teilgenommen haben, eine Urkunde auszustellen, durch die ihnen der Dank und die An­erkennung des Reiches ausgesprochen wird. Es sind fast 1 00 000 Urkunden an ehemalige Freikorpskämpfer verliehen worden Der Reichsminister des Innern hat dem Reichs,kneger- führer und dem NS.-Reichskriegerbund seinen Dank ausgesprochen und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß eine enge Verbindung zwischen dem RS.- Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) und den alten Freikorpskämpfern geschaffen sei.

Marxistischer Betrugsskandat in Ungarn.

Riesenunterschlagungen, die sich mar­xistische Parteibonzen, fast durchweg Juden, auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung haben zuschul­den kommen lassen, beschäftigen heute die Buda­pester Presse. Vor kurzem wurde auf Grund von Unregelmäßigkeiten bei dem sogenanntenUngari­schen Jnvaliden-Unterstützunqs- und Pensionsver­ein" eine behördliche Untersuchung eingeleitet. Da­bei stellte sich heraus, daß trotz eines buchmäßig ausgewiesenen Vermögens von 10 Millionen Pengö

Sen etwa 40 000 berechtigten Derelnsmltglledern trotz einer Beitragsleistung von 20 bis 25 Jahren die ihnen zustehenden Renten nicht ausbe« zahlt wurden. In den meisten Fällen wurden die Rentenberechtigten lediglich mit 100 bis 200 Pengö abgefunden". Der Verein hatte feit mehreren Iah* ren mit Geldschwierigkeiten zu kämpfen. Zunächst versuchte man es mit Rückversicherungen und an« deren finanziellen Transaktionen. Diese haben aber?

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lediglich den leitenden Direktoren und den Ver­mittlern einige Hunderttausend Pengö eingebracht. Die Lage des Vereins hatte sich jedoch nicht gebes­sert. Generaldirektor Bardos, ein führendes Mit­glied der Sozialdemokratischen Partei, kam nun aus den Gedanken, einige tausend Arbeiter der Schwerindustrie als zahlende Mitglieder dem ban­kerotten Verein zuzuführen. Dieser betrügerische Schritt rettete den Verein ebensowenig vor der Pleite wie die Transaktionen. Während der Unter­suchung wurde festgestellt, daß verschiedene führende Beamte des sauberen Unternehmens, darunter auch Bardos, mehrere zehntausend Pengö pro Kopf als Abfindung" kassiert hatten, ohne aber aus dem Unternehmen auszuscheiden. Bardos ist übrigens in die Tschecho-Sldwakei geslüchtet.

Todesanzeige!

Nach kurzem, schwerem Leiden entschlief gestern unsere liebe Mutter

Frau Katharine Nicolai

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im 79. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Kreuzburg, geb. Nicolai Familie Heinrich Nicolai.

Gießen, den 3. September 1938.

Die Beerdigung findet Montag, den 5. September, nach­mittags um 23/4 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

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