Ausgabe 
3.8.1938
 
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VezirkSsOöffengericht Gießen

§J.-fport

Alsa

Thomsen

Von der Wasserkuppe nach Freiburg i. Vr

Weitere Spitzenleistungen der Mön-Segelflieger.

einen 7 5., nicht il

Wirffchast

Kurze Sportnotizen.

tritt am

daß mal

Zum Davispokal - Jnterzonenfinale fahren drei, deutsche Spieler nach Amerika: Henner Henkel, Georg von Metaxa und Rolf ©opfert. In Begleitung des Mannschaftsführers F. C. Uhl tritt unsere Vertretung am kommenden Freitag von Bremerhaven aus mit dem LloyddampferEuropa" die Ueberfahrt nach Amerika an, wo in den Tagen

Gestern hotte' sich der A. B. aus Bad-Nauheim vor dem Schöffengericht wegen Betrugs und schwe­rer Urkundenfälschung zu verantworten. Der Ange­klagte, der als Reisender für eine Koblenzer Firma in der hiesigen Gegen tätig war, hatte in Friedberg

Im internationalen LuftrennenKönigin Astrid" in Korttyk in Belgien errang Standartenführer

Preis. Außerdem wurde er Sieger im Stern- Japan, die noch einen Entscheidungskamps IN Der fing, im Handicup-Rennen und bei der > Amerikazone auszutragen haben.

Beimischung von Maiübackmehl zum Weizenmehl.

Das Fußballspiel wurde über reguläre Spielzeit, also über IV2 Stunden, durchge^ührt und von beiden Mannschaften durchgehalten. Bei der drückenden Hitze, die gestern bis in die Abend­stunden herrschte, will das etwas bedeuten? Das Spiel selbst nahm einen unterhaltsamen und ab­wechslungsreichen Verlauf. Die Mannschaft der Brigade kam zunächst und in der ersten Halbzeit nicht so recht ins Spiel und mußte die Mannschaft der SA.-Standarte mit 3:0 in Führung gehen las­sen. In der zweiten Spielhälste änderte sich die Si- tuatam. Die Brigade kam in Fahrt, und nachdem die SA.-Standarte ein weiteres Tor erzielen konnte, holte der Brigadestab Tor um Tor auf, bis schließ­lich wenige Minuten vor Schluß der Ausgleichs­treffer fiel. Mit 4:4 Toren endete das Spiel. Es war erstaunlich, zu sehen, wie eine Reihe der Spie­ler, frühere Fußballspieler, mit sauberer Balltechnik 'aufwarteten. So gab es manches schöne Kampf­moment zu sehen, wenngleich auf der anderen Seite auch zwingende Chancen ausgelassen wurden. Zum Abschluß wurde der Kampfspielgemeinschaft der SA.-Standarte 116 ein neuer Fußball über­reicht. In 14 Tagen soll ein zweites Spiel zwischen beiden Mannschaften stattfinden.

Deutscher Sieg im internationalen Lustrennen in Belgien.

Stab SA.-Brigade-Stab SA.- Standarte 116 4:4.

Gestern abend gab es auf dem Universitätssport- platz ein nicht alltägliches Fußballspiel zu sehen. Zwar war es keine Begegnung von Fußballspie­lern, die mit Passion diesem Sport huldigen, keine Begegnung von Mannschaften, die um Gauliga­oder um Gruppen-Meisterschaften zu kämpfen den Ehrgeiz haben vielmehr handelte es sich um zwei Mannschaften, die sich aus ganz anderen Beweg­gründen auf dem grünen Rasen trafen. Um zu ihrem Teil, zu eigenem Nutzen, zu eigener Betäti­gung auf dem Gebiete der Leibesübung beizutra- gen, trafen sich Mannschaften, die sich aus dem Stab der Brigade 147 und dem Stab der SA.- Standarte 116 zusammensetzten. Gleichzeitig sollte den Kameraden in den Stürmen ein Beispiel ge­ben und gezeigt werden, daß man sich selbst in vor­geschrittenem Alter aktiv sportlich betätigen und dabei einen durchaus guten Eindruck machen kann.

4. Runde

10-45

11.05

11.20

11.38

11.43

11.46

11.52

12.00

12.05

12.20

Völlig betrunken am Steuer.

Lpd. Fr ankfurt a. M., 2. Aua. Dop dem Der- kehrsrichter stand ein 32jähriger Angeklagter, der im Mai mit dem Auto seines Bruders in Begleitung zweier Freunde eine Schwarzfahrt unternommen hatte. Nach dem Besuch verschiedener Wirtschaften wurde auf der Heimfahrt ein tolles Tempo ange­schlagen. Der total betrunkene Fahrer landete schließlich mit dem Wagen an einem Baum: alle drei Insassen wurden verletzt. In der Verhandlung kam zur Sprache, daß die Versicherungsgesellschaft für den Schaden nicht aufkommt, da es sich um eine Schwarzfahrt handelt. Urteil: 6 Monate G e« fängnis bei sofortiger Inhaftnahme.

Tödlicher Derkehrsunfall in Weilburg.

Lpd. Weilburg, 2. Aug. Ein mit Heizkörpern beladener Lastzug raste aus bisher noch nicht er­mittelten Gründen die steile Limburger Straße ab­wärts, der Fahrer bog geistesgegenwärtig in eine weniger steil abfallende Seitenstraße ein, verfehlte in deren weiteren Verlauf jedoch eine Kurve und fuhr gegen eine Gartenmauer, die zer- trümmert wurde. Der Führersitz des Wagens wurde zufammengedrückt und der Fahrer getötet. Dem Beifahrer geschah nichts. Der Anhänger hatte sich in den Lastwagen hineingebohrt, so daß die bei­den Wagen völlig zerstört wurden.

Omniibuö stürzt in den Straßengraben

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Hörfolge. 20: M klingendes st'ere Kolonien.^

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einen Fall, der ihnen nicht nachgewiesen werden Hautab^ konnte, so daß insoweit Freispruch mangels Beweises '

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^im Sonntag \t larfiihrers Ml^ r in Steinbach« nioerfitätsElinit $ als Pfleger bejfr Jrungen gaben b Lebensjcchres r- netaben bas Ehio I nach dem PM n unb lieben Ur : Lutter. Srt bem SturmfüJ:: 116 der Derstoil: ter der Verwch der BetriebsW Vertreter bes f I von bem Ortsx I k (Steinbach).'» . Abschieb von r. s eigenossen, SoHsl

rück AG. für Verkehr auf 119,25 (120), Conti Gummi auf 204 (205), Westdeutsche Kaufhof auf 92,50 (94), Moenus Masch. auf 124 (125), Adler­werke auf 104,25 (105) und Berger auf 141,75 (142,50).

Der Rentenmarkt lag zum Teil ebenfalls chwächer, da auch hier etwas Material herauskam. Kommunal-Umfchuldung 94,60 (94,70), ferner gingen 4,5prozentige im Freiverkehr gehandelte Industrie- Anleihen etwas zurück. Etwas höher gefragt wur­den 4 v. H. Rentenbank-Abl. mit 92,65 bis 92,90 (92,50). Goldpfandbriefe blieben behauptet, ebenso Liquidationswerte und die meisten,Stadtanleihen. Im übrigen war das Rentengeschäft gering. Von den variablen Papieren fielen Altbesitzanleihe auf 130 (130,40) und Reichsbahn-VA. auf 122,75 (123).

In der zweiten Börsenstunde war die Haltung auf dem ermäßigten Stand etwa behauptet. Unter leichten Schwankungen stellten sich vereinzelt ge­ringprozentige Erholungen ein, doch blieb das Ge- chäft auf allen Märkten sehr klein. Scheideanstalt kamen schließlich mit 212 (216) zur Notiz, im übrigen zeigten die später notierten Werte Rück- gänge von 0,50 bis 1,50 v. H., Bemberg 1,75 0. H. auf 124,25. Der Einheitsmarkt lag gleichfalls schwä­cher. Großbankwerte gingen bis 0,50 v. H. zurück, Dürrwerke Ratingen Taxe 110 (l. K. 115).

Abendbörse ruhig.

Lpd. Frankfurt a. M., 2. Aug. Auf der Autoumgehungsstraße bei Sossenheim rannten ein Reiseomnibus und ein Personenkraftwagen so hef­tig zusammen, daß der Omnibus an den Straßen- graben gedrückt wurde, die Böschung hinab­stürzte und mit den Rädern nach oben schwer beschädigt liegen blieb. Das Personenauto wurde ebenfalls so schwer beschädigt, daß es abgeschleppt werden mußte. Ein Teil der Omnibusinsassen und die Fahrer wurden verletzt; sie erlitten jedoch | nur ungefährliche Schnittwunden, Prellungen und 1 Hautabschürfungen.

Die Abendbörse nahm einen stillen Verlauf und hatte am Aktienmarkt keine ganz einheitliche Kurs­entwicklung, doch traten im allgemeinen nur gering- prozentige Veränderungen meist nomineller Art ein. Größtenteils handelte es sich um Angleichungen an den Berliner Schlußstand. Von Maschinen- bzw. Motorenaktien gingen BMW. 1 v. H. zurück auf 142,50, Daiyiler um 0,75 v. H. auf 127,75, Rhein­metall auf 125,75 (126,25), Junghans auf 108,50 (109), während Moenus mit 124, Adlerwerke mit 105 und Demag mit 137,50 unverändert notierten. Am Montanmarkt bröckelten Verein. Stahl auf 100,40 (100,75), Hoesch auf 106,75 (107) ab, Man­nesmann mit 104,65 (104,75), Rheinstahl mit 138,50 und Deutsche Erdöl mit 122 blieben behauptet. IG. Farben besserten ihren Stand um 0,13 v. H. auf 149,65, Metallgesellschaft unverändert 124. Don Elektrizitätswerten erhöhten sich RWE. bei einigen Umsätzen auf 120,13 (119,50), ferner Licht & Kraft auf 133 (132), hingegen Schlickert 161,75 (162), ©esfürel unverändert 130,50. AG. für Verkehrs­wesen gaben auf 118,50 (119,25) nach. Der Renten- markt lag wiederum geschästslos, Farben-Bonds wurden um 0,25 v. H. zurückgesetzt auf 120,13, Kommunal-Umfchuldung nannte man mit 94,65 fast unverändert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 2. Aug. Auftrieb: Kälber 715 (gegen 821 am 26. Juli), Hämmel und Schafe 109 (120), Schweine 3981 (3957). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 54 bis 59 (55. bis 59), c) 44 bis 50 (43 bis 50), d) 34 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 46 (46 bis 48), c) 42 bis 45 (42 bis 45), d) 32 bis 41 (36 bis 40); Schafe a) 38 bis 40 (39 bis 42), b) 34 bis 36 (33 bis 38), c) 25 bis 30 (26 bis 32). Schweine a) 60 (60), bl) o9 (59), b2) 58 (58), c) 56 (56), d) 53 (53); Sauen gl) 57 (57). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Für die Deutsche Amateur-Straßenmeisterschaft k im Einer-Streckenfohren hat die GießenerR a d- 1 sahrervereinigung wieder einmal mehr die t ideale Rennstrecke bestimmt,- die schon in den ver- ( gangenen Jahren wiederholt der Schauplatz groß- 1 artiger Radsportkämpfe geworden ist. Die Strecke führt in ihren wesentlichen Punkten von Gießen nach Grünberg, über Londorf Staufenbera und Lollar nach Gießen zurück. Diese Streckenführung darf in mehr als einer Hinsicht glücklich genannt werden. Erstens führt die Rennstrecke durch die reizvollste Landschaft unserer Heimat, durch Die Rabenau, die für die Fahrer reiche Abwechslung bietet, fo daß kaum Langeweile aufkommen wird. Zweitens hat Die Strecke den Vorzug, fast aus­schließlich über gute Straßen zu führen. Von Gießen nach Grünberg ist die Straße geradezu ideal, in Grünberg gibt es eine schwierige Kurve m einem noch nicht voll ausgebauten Straßenabschnitt, bald aber und hinter Grünberg kommen die Fahrer wieder auf eine vorbildliche Asphaltstrecke, Die ihnen gestattet, Tempo vorzulegen. Zwischen B etter s- hain und Geilshausen nimmt die Fahrer ein herrlicher und kühler Wald auf, gleichzeitig gibt es hier einiges Gefälle, so daß gute Zeit gefahren werden kann. Dann führt die Strecke wieder flacher weiter, über Kefselbach und Land 0 r f, her­an an Allendorf, wo den Fahrern eine Schwierlg- feit in der schlechten Ortsdurchfahrt begegnet. Auch in Treis haben sich die Fahrer auf holperiger Straße schwer durchzukänzpfen, und wenn Dann auch wieder gute Straßenverhältnisse bis kurz vor Staufenberg herrschen, ist auf Der Steigung Staufenberg wieder schwerer zu fahren. Auch Das Stück zwischen Staufenberg und Lollar, das ziem­lich staubig ist, wird den Fahrern zu machen. Dann aber führt Die Strecke auf Der Straße erster Ordnung von Lollar nach Gießen.

An Steigungen fehlt es in Der Strecke auch nicht. Da geht es auf Der Grünberger Straße, im Wiesen- gründ vom Militär-Schwimmbad ab, steil aufwärts, Dafür gibt es Dann bei Oppenrod eine rasche Ab­fahrt zum Ausruhen. Vor Grünberg erwartet die Fahrer eine Steigung, die sie allerdings, Da Gefalle vorausgeht, mit einigem Schwung nehmen können,

Frankfurt a. M., 2. Aug. Die Börse ver- harrte mangels Anregungen weiter in stärkster Zurückhaltung und war am Aktienmarkt vor­wiegend bis 1 v. H. schwächer, da sich dem etwas größeren Angebot keine Aufnahmebereitschaft ent- gegenstellte. Bei der Enge der Märkte kam es auch vielfach zu stärkeren Rückgängen. Später beobachtete man von Bankseite etwas Aufnahme, eine durch­greifende Erholung trat aber nicht em. Scheide­anstalt erschienen mit Minus-Zeichen und wurden 4 0. H. niedriger angenommen mit 212. Stärker gedrückt waren 'ferner Aschaffenburger Zellstoff mit 112,50 (115,50), Daimler Motoren mit 128,50 (131), Allgemeine Lokal und Kraft mit 138,65 (141), Verein Deutsche Metall mit 162 (164) und am Elektromarkt AEG. mit 109,75 bis 109,25 (111,50) und RWE. mit 119,65 bis 119 (121). Don Berg- werkswerten büßten Buderus 1,65 v. H., Hoesch 1 v H. ein, Mannesmann 0,25 v. H. höher mit 105, Verein. Stahl 100,75 (101), Deutsche Erdöl 122,13 bis 122 (123). IG. Farben blieben mit 149,75 (150) verhältnismäßig behauptet, ebenso Rütgerswercke mit 141 (141,50), ferner Geffürel mit 131 bis 130,50 (130 50), BMW. mit 143,50 (143,25) und Reichs- bank mit 184 (184,50). Sonst gingen u. a._ noch zu-

erfolgte. Im übrigen erkannte das Gericht mit Rück­sicht auf Den starken verbrecherischen Willen, Den Die beiden Angeklagten an den Tag gelegt haben, aus ganz exemplarische Strafen, um ihnen die Luft an derartigen Dingen auszutreiben. Das Urteil lau­tete gegen K. wegen gemeinschaftlicher schwerer Ur­kundenfälschung in zwei Fällen, eines gemeinschaft­lichen Diebstahls, einer Unterschlagung, vierfacher unbefugter Benutzung von Fahrzeugen, sotvie eines weiteren Diebstahls auf eine Gesamtgefäng­nis st r a f e von neun Monaten. Sch., der noch nicht vorbestraft ift, und einen Diebstahl we- niger begangen hat, wurde wegen der gleichen De­likte zu einer Gesamtgefängnis st rafe von sechs Monaten verurteilt. Die Untersuchungs- haft wurde bei K. in der Höhe von einem Monat zwei Wochen und bei Sch. in. Höhe von zwei Wo­chen angerechnet. Sch. wurde auf freien Fuß gesetzt, während der Haftbefehl gegen den K. aufrechterhal­ten wurde. In der Urteilsbegründung verwarnte der Vorsitzende die beiden noch einmal auf das schärfste und gab ihnen insbesondere zu verstehen, " sie nur infolge ihrer Jugendlichkeit noch ein­em Zuchthaus vorbeigekommen seien.

Amerikas Schwimmannschaft

5. August von Neuyork aus mit derBremen" ihre Europareise an, die am 20. und 21. August nut dem Erdteilkampf EuropaAmerika m Berlin ihren Höhepunkt hat. In die Mannschaft wurden auch Die Weltrekordmänner Fick unD ^lanagan em- gereiht, Dagegen mußte Kiefer eine Absage erteilen.

hinter Grünberg gilt es wieder eine Anhöhe zu nehmen, und schließlich wird Die Höhe vor Staufen­berg Den Fahrern zu schaffen machen. Möglich, daß Staufenberg DerBerg Der Entscheidung" wird. Insgesamt ist zu sagen, daß die Steigungen auf dieser Strecke durchaus tragbar sind und Die Fahrer vor keine allzu schweren Aufgaben gestellt sind. Schwer wird die Strecke nur Dann, wenn auch am Sonntag solches Wetter herrscht, wie es bisher Der Fall war. Dann wird es ungezählte Schweißtropfen und manches Pfund Verlust am Lebendgewicht" geben.

Den Kämpfen um die Deutsche Amateur-Straßen- meifterschaft im Einer-Streckenfahren wird auf der 55 Kilometer langen Runde Das starke Interesse Der Bevölkerung begegnen, Die schon immer die Rennen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt hat. Um Der Einwohnerschaft der Dörfer und Städtchen an der Strecke einen Ueberblick über Die Zeiten zu geben, zu denen voraussichtlich und ungefähr Die Fahrer Die Ortschaften passieren werden, sei nach­stehende Aufstellung wiedergegeben:

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Wertung der Pünktlichkeit, da es Thom­sen gelungen war, mit seiner Maschine auf die Se- ... ,

künde genau zu landen. Der deutsche Sieg wurde I in einer Kolonialwarenhandlung einen Elcmercn gegen eine starke ausländische Konkurrenz erfochten. Auftrag über 8 Mark entgegengenommen. Um sich

An Dem Rennen waren außer Belgien Deutschland, eine höhere Provision zu verschaffen, setzte er aus

Italien, Frankreich, England, Schweiz unb Luxem- dem Bestellzettel neue Posten ein, jo dciß ö,c

bura beteiligt. Gesamtsumme auf 20 Mark erhöhte. Seme Au -

, traqqeberin merkte aber Die Manipulationen recht-

Deutsche Rennwagen in Italien. 3eiljg, fo daß die Provision nicht zur Auszahlung Di- beiden b-d-ut-ndst°n a,0°biIn^n p*; 6=^=^^ tzaupto^an^^r^ga^d-^Än^klagt^ ticns, am 7. August um den C > ano . P ° I ° I m Sachverhalt im wesentlichen zu. behauptet- Livorno unb eine Woche spater um Den c e r b c>- aber, bie|e Fälschung nur vorgenommen zu haben, stnD m diesem Jahr zahlen- ber Fx^dberger Händlerin die Versandspesen zu mäßig nur schwach besetzt. In Livornostartenneben bei dem größeren Auftrag di-se dllein

Den Drei Mercedes-Benz-Wagen mit Garacciola, dq^ . Lieferfirma getragen werden müßten. Ab- Lang und von Brauc^tsch je zwei Delahaye (Drey- - davon, daß diese Einlassung für die Straf- fus Comottl), Alfa Romeo (Wimille Dr. Farma) 6^^.^ D^ne Bedeutung ift, wurde sie ihm

und Maserati. Belmonde fahrt einen alten Alfa Ro- . L» ubj Immerhin ließ es das Ge-

meo, während Teagno m einem alteren Maferatt-1 > mit Rücksicht auf die wirtschaftliche Notlage des

Modell das Rennen aufnehmen will. In Pescara setzt ^^goklagten, sowie die Gerinafügigkeit des Gegen- Mercedes-Benz vier Wagen em. Den vierten steuert 9^ einer ziemlich milden Strafe bewenden jjlx und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von lunqe Engländer Seaman. Auto-Union fommt \,> . nrf.-n mit Nuvolari, Müller und Hass e. Auch 1 ch Wochen.

Im Verlauf Der ersten zehn läge des 19. Rhön- Segelflug-Wettbewerbes konnten Die Leistungen, be- günftigt durch gute Witterungsverhältniffe, ständig gesteigert werden. Auch am Dienstag wurde die Erfolgsserie fortgesetzt. MitSonnenbenzin" und Windmotor" ging es wieder nach Süd- und Süd­westdeutschland. Die Tagesbestleistung erzielte Wolf­gang Späte vom Deutschen Forschungsinstitut in Darmstadt mit einem Segelflug nach Freiburg im Breisgau, bei Dem er 318 Kilometer zurücklegte.

Nach Offenburg in Baden gelangten mit 270 Kilo­meter Ruth ard (DDL. Stuttgart) und Flinsch (DDL. Darmstadt). Unter den zahlreichen Ziel­streckenflügen, die am Dienstag zum größten Teil nach Mannheim und Darmstadt-Griesheim führten, ragten Die Leistungen von Kurt Sch m idt (NSFK.- ©ruppe Südwest), Treuter (NSFK. - Gruppe Mitte), Kraft (NSFK. - Gruppe Württemberg) upb Dem Doppelsitzer Ruhl-Llacer hervor, die > <Z' '»7'~Tr* I Idmitt 11 .Siner o nm. jjanacy uuijen uue u/iuyicu,

nach 256 Kilometer Luftlinie Saarbrücken erreichten, liegen Dergens-Trippke mit 1161 Punkten und gro- Mahlerzeugnisse aus Weizen Herstellen, diese Karlsruhe (198 Kilometer) flogen sechs Wettbe- ßem Dorsprung an Der Spitze. Erzeugnisse nur mit einer Beimischung von 7 v. H.

werbs-Teilnehmer an: ein Doppelsitzer mit der Be-! -------- Maisbackmehl in Den Verkehr bringen. Die Der-

pflichtung zur Beimischung von Maisbackmehl bleibt

Ideale Meisterschasts-Rennstretke p. - *iw GießenErünbergiondorfGießen! 3.

ö I r !(Schlachtviehoertei.lungsmarkt) m der Diehverstelge-

rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 3 Ochsen, 4 Bullen, 25 Kühe, 27 Färsen, 131 Kälber, 260 Schweine aufgetrieben.

Preise: Ochsen 42 bis 44 Pf., Bullen 42 Pf.. Kühe 16 bis 42 Pf., Färsen 33 bis 43 Pf., Kalber 20 bis 62 Pf., Schafe 30 bis 40 Pf. je V2 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Le­bendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr 1,18 RM., Klasse bl (135 kg bis 149,5 kg) 1,16, Klasse b2 (120 bis 134,5 kg) 1,14, Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,10, Klassen d bis f (unter 100 kg) 1,04, Klasse gl (fette Specksauen) und i (Attschneider) 1,12, Klasse g2 (andere Sauen) und h (Eber) 1,08 RM.

Marktverkauf: Großvieh und Schweine zugeteilt. Kälber schleppend. Alles ausoerkauft.

Iihein -Mainische Börse.

rNittagsbörse schwächer.

sgtzung R o m e i s - S ch i 11 i n a e r unb Die Ein­sitzer Hofmann (Berlin), Haase (Südwest), Obl. Flachowski (Merseburg), Müller (Han- nover) unb Hütter (Ostmark).

Zahlreiche Ehrengäste von Der Luftfahrt, Der Luft- waffe unb Dem Reichsarbeitsdienst, sowie Der Re- gierungspräsiDent von Kassel, von Montbart, weil­ten am Dienstag im Segelfliegerlager Wasserkuppe.

In Der Wertung fuhrt noch immer Kurt I einer Mitteilung Der Hauptversamm-

Schmibt /Gruppe Sudwest) mit 2262,3 öer Deutschen Getreide- und Futtermittelwirt.

Punkten, doch hat sich der Abstanb zu Den Nächst- entbehren die Gerüchte, nach denen mit Wir- folgenden verringert so daß mit einem spannenden ' Dom August 1938 Die Beimischung von Endkampf, in der Klaffe Der Einsitzer zu rechnen anaVsbarfmßf)I i Fortfall kommt und somit ab Stelle liegt augenblicklist> S p a t e Weizenmehl ohne jede> Beimischung in

(NSFK. - Gruppe Dmmstadt) mit 2111,8 P. vor Verkehr gelangt, jeglicher Grundlage. Die Bräutigam (NSFK.-Gruppe Dresden) mit 2063,8^ouptversammlung weist noch einmal ausdrücklich P.' Opitz (NSFK.-Gruppe Hessen-Westmark) mtt P ? 'für ©etreidewirtschaftsjahr 1938/39 1970,6 P. und Ludwig Hofmann (NSFK.-Gruppe ^^gende Anordnung vom 1. Juli 1938 Ab- I Berlin) mit 1810,4 Punkten. Bei den Doppelfttzern Z g hin. Danach Dürfen alle Mühlen, V.aoav. SnArAAMcTriMMpr. mtt 11R1 Punkten lind lirns 7 ___ m :....

Die beiden Delahaye sollen wieder Dabei sein. Zu- 2)ie nächste Verhandlung, ebenfalls wegen Be- . gesagt würben weiter drei neue Maserati und zwei fr rid)tßte |id) gegen Den 21. E. aus Bergheim ,

Alfa Romeo. bei Büdingen. Der Angeklagte war in Den Jahren .

Ultr ? 3 fdtttßtt 1933 bis 1937 in Büdingen nebenberuflich tätig,

JIW Zd Zlttienraner »amen versäumte es jedoch, diesen Verdienst Dem Arbeits-

itt 3retncrbot)ctt an. amt zu melden, so daß Die Reichsanftalt um rund

1 800 Mark geschädigt wurde. Der Angeklagte war

Mit dem SchnelldampferEuropa" kamen am ^stlos geständig unb begründete seine Handlungs- Dienstag insgesamt 22 amerikanische Leichtathleten me^e ebenfalls mit wirtschaftlicher Notlage. Das unter Führung Des Managers und Delegierten Der lautete wegen fortgesetzten Bettugs auf Drei 212121., Emmett !Br unfon, in Bremerhaven an- MDI D n a t e Gefängnis.

Bei den Amerikanern fehlte neben McCluskey auch

M. Allerbee. Die 22 Mann traten sofort Die Reise Sobann hatten sich Der W. K. unb Der K. Sch., nach Hamburg an, wo sie am Donnerstag an emem . QU5 Ließen, zwei saubere Früchtchen, Die Leichtathletik-Sportfest teilnehmen. 21m 13. unDi 14. bQ5 ^fmünbige Alter haben, wegen Dieb-

August bestreiten Dann Die Amerikaner, verstärkt (g unb |*merer Urkundenfälschung, sowie un- durch ihre bereits in Europa weilenden Kameraden, .1 er Benutzung von Motorrädern zu verant- den Landerkampf gegen Deutschland in Berlin. Lorten. Die beiden Angeklagten, von Denen der H /ÄÄnffor? erstere sogar schon zweimal einschläglich vorbestraft

JpCniCI/ v. vJlOtOgd Uno (yOPTCn }|t' bQfferi Gefallen am Motorradfahren gefunden

fahren nach Boston. unb benutzten jede Gelegenheit, sich abends auf Park'

yaiyrcu uuuj pläfeen, vor Gaststätten, Kinos usw. Motorräder an­

zueignen, mit denen sie Spritztouren nach Fulda, Wetzlar unb in die nähere Umgebung unternahmen. Nach ihrer Rückkehr ließen sie Dann Die Maschine einfach irgendwo stehen. Nachdem dies eine Weile gut gegangen war, tarnen sie auf den Gedanken, sich enbgültig eine Maschine zu stehlen. Sie führten bie- x Velaren errang öianoanenfugrer ine ueoetiuyn nuuj aniauu uu, ivu w»> ^p*-** fen Vorsatz auch aus, nahmen Die Maschine mit in Thomsen auf einer Taifun-Messerschmitt-Ma-1vom 18. bis 20. August in Boston gespielt wird, den Schisfenberger Wald, wo sie m ra fimerter f chine in Der G e sa m t w e r t u n g Den ersten Gegner unserer Mannschaft ist Australien oder Weise Die Kennummer abanDerten. Dasselbe Ma- --- - v - - ..... »>:-t* rtMWAAthiiwAcfnmnf m I növer wieDerholten sie noch einmal. Nach einer

gewissen Zeit, als etwas ©ras über Die Dinge ge­wachsen mar, besaßen sie sogar Die Dreistigkeit, die Maschine bei einer hiesigen Motorradhandlung un­terzustellen. Der Angeklagte K. hat Darüber hin­aus allein noch ein weiteres Motorrad gestohlen. Die Angeklagten waren beide geständig bis auf

1. Runde

2. Runde

3. Runde

Gießen

6.00

7.35

910

Reiskirchen

6.20

7.55

9.30

Grünberg

6.35

8.10

9.45

^Feilshausen

6.53

8.28

10.03

Londorf

6.58

8.33

10.08

21llendorf

7.01

8.36

10.11

Treis

7.07

8.42

10.17

Mainzlar

7.15

8.50

10.25

Lollar

7.20

8.55

10.30

Gießen (55 km)