Mittwoch,^ August 1958
Giestener Anzeiger iGeneral-Anzeiger für Oberhessen)
^.179 Zweites Blatt
Aus dem Reiche der Frau
sonders in Krankheitsfällen) und außerdem kann
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ergänzt sehr praktisch das Kleid.
Aeme Sommerprattllen.
° 7 FnnchI° D°b-<1 betm s-mü-ekoch-n einige «eine Kniffe zu b-ach.
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geiaUen. Grasflecke 'n weißer W-fche oerfchwin- zwar ^ Waschen gründlich.
' l feuchtet und sie an der Luft trocknen läßt. Auch! w i-1 Flecke vom farbigen Kies der Tennisplätze ver-1 Di
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falls aus Pikee) wird seitlich zur Schleife bunden.
Trikotbezug bleibt nach dem Waschen gewöhnlich etwas kraus, was sich langsam wieder gibt.
Für Kinder sind die neuen Zellstoff - Schlas- decken besonders praktisch, die in den Sommen monaten vollkommen ausreichen. Sie lassen sich auch sehr einfach und gut waschen, was bei Kinder- decken ja Noch wichtiger ist. .
Wenn es sehr heiß ist, sind aber auch diese Decken den Kindern oft zu warm. Dann kann man ganz leichte Zudecken aus Molton oder alten Mullwindeln selbst machen, indem mehrere Lagen uber-
So gern die Hausfrau ihre Kinder sich auf den Wiesen tummeln sieht und sich selbst daran beteiligt
ten, die dafür sorgen, daß es seinen vollen Geschmack und Nährwert entfalten kann. Einmal soll . nrr. r ,... aber dennoch kurz
!§t sehr gute wollene Steppdecken mit einer Fül- mg aus Reißwolle-, das sind gezupfte Wollfasern, ;.:e aus alten Wollstosfresten gewonnen wurden, iese Decken sind billig und wärmen außerordent- 'ch gut.
Zwei Sommerabendkleider aus wei- er-Iß e m B a u m w o l l p i ke e, von denen das ausgeschnittene durch eine P i k e e j a ck e ergänzt wer-
gewärmtes Sägemehl als vortreffliches Reinigungsmittel bewährt; Nachreiben mit feinem Sandpapier rauht das Leder wieder in der gewünschten Art auf.
Doch nicht nur m der sommerlichen Kleiderpflege sind bestimmte Praktiken zu beachten, auch für die Küche gibt es solche. Da sind einmal die jungen grünen Erbsen, die ihr? schöne Farbe viel besser behalten, wenn wir sie mit ein bis zwei Stück Würfelzucker ansetzen. Ueberhaupt gilt es,
Das Vier-Bahnenkleid rechts mit den schräg- g e st e ll ten Taschen und den mittelbreiten Trägern hat einen tiefen Rückenausschnitt. Es wird vorne verdeckt geschlossen und hat als Ausputz eine große P i k e e b l u m e sowie einen schmalen roten Ledergürtel.
Die weiße Jacke aus dem gleichen Material
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, jetzt sehr
Unsere Ernährung im August.
Manche Erwartungen, die sich in jedem Jahr an die Obst- und Gemüse ernte knüpfen, wurden durch den kalten und unfreundlichen Frühling dieses Jahres nicht erfüllt. Das Einsetzen von Schneefällen während der Blütezeit hat in einigen Teilen des Reiches Schäden verursacht, die sich heute in geringeren Ernteergebnissen auswirken. Durch die Einfuhr ausländischer Gartenbauerzeugnisse können jedoch die Bedarfslücken gefüllt werden. Trotzdem kommen wir nun mit dem August in einen Monat, in dem fast ausschließlich deutsches Obst und Gemüse auf den Markt kommen. In wachsendem Maße werden deutsche Aepfel und Birnen, auch Pflaumen und Preiselbeeren von der Hausfrau verlangt werden. Da jedoch ausreichende Mengen infolge der knappen Ernte nicht immer zur Verfügung stehen werden, sei auf eine Frucht hingewiesen, die im August ganz besondere Beachtung verdient, nämlich die Tomate. Wir können mit einer ausgezeichneten großen Tomatenernte rechnen, die noch durch die aus handelspolitischen Gründen erfolgende Tomateneinfuhr verstärkt sein wird. Da die Tomate auch preislich besonders günstig gestellt sein wird, macht die kluge Hausfrau sicher gern von der guten Gelegenheit Gebrauch, diese köstliche Frucht besonders zu bevorzugen. Neben der Tomate stehen besonders auch Gurken und Blumenkohl reichlich zur Verfügung. Außerdem werden im Laufe des Monats ebenfalls andere Kohlarten wie Frühweißkohl, und Rotkohl stärker angeboten werden. Die Versorgung mit Karot- ten und Erbsen wird in ollen Teilen des Reiches zur Bedarfsdeckung reichen. Neben den insge- samt gesehen stark anfallenden Gemüsearten werden im August wieder mit dem Einsetzen der Fischsaison die 'grünen Heringe und die daraus hergestellten Erzeugnisse den Markt beherrschen. Als Abwechslung wird die Hausfrau die Bückinge und Marinaden' gern begrüßen, da Seefische nicht so reichlich wie in den letzten Monaten angelandet werden. Beim Fleisch ist die Dersorgungslage unverändert geblieben. Es empfiehlt sich auch weiterhin, dem Rindfleisch vor dem Schweinefleisch den Vorzug zu geben. Der Hausfrau wird also die Aufstellung des Küchenzettels im August keine Schwierigkeiten machen, besonders, da wie stets eine Reihe von wertvollen Nahrungsgütern vorhanden ist, bei denen zum Teil sogar ein Mehrverbrauch dringend erwünscht ist. Es sei nur an dieGrau - pen, den Sago und die Haferflocken gedacht und nicht zuletzt an die zahlreichen M i l ch - speisen, die sich aus Buttermilch, Quarg und entrahmter Milch Herstellen lassen. Besonders der Quarg wird auch im August neben der Marmelade als kühler Brotaufstrich beliebt sein, und beides steht reichlich zur Verfügung. Auch die vielen Käsesorten, die im August wieder reichlich an- geboten werden, wie Harzer, Mainzer, Ziegelfase oder Limburger werden dafür sorgen, daß die von der Hausfrau gewünschte Vielseitigkeit des Speisezettels vorhanden ist. Nach wie vor ist es aber erforderlich, dich'. sich die Hausfrau bei der Verwendung von Fetten- aller Art und von Eiern weife Beschränkung auferleqt, was ihr um so leichter fallen wird, als die Fülle der angebotenen Gartenerzeugnisse nichts zu wünschen übrig läßt. Ch.
Taschen usw. einen Fettfleck gegeben, ist man meist recht unglücklich. Doch gibt es auch hier Hilfe: man legt auf den Fleck eine mehrfache Lage weißes Löschpapier, gießt Benzin darauf (am offenen Fenster, nicht in der Nähe des Herdes oder einer brennenden Zigarette!) läßt das Ganze trocknen — der Fleck wird verschwunden fein. Wildlederhand- fdiube und Wildlederschuhe bedürfen sorgfältiger Pflege wenn sie ihr gutes Aussehen behalten iollen. Wildlederhandschuhe werden wie neu, wenn man
'cht so leicht erwärmen und Schlaflosigkeit und« Iwpfschmerzen vorbeugen. 1
imgen war.
Wie man sich zudeckt, so schläst man.
Mrmeladensveisen billig und einfach.
Marmeladenrollen: 1 Ei rührt man mit 80 Gramm Zucker schaumig, mischt dazu 250 Gramm gekochte, geriebene, erkaltete Kartoffeln, ebensoviel Mehl, 1 Backpulver, etwas Zitronenschale und rollt den Teig halbkleinfingerdick aus. Nun wird der Teig entweder im Ganzen, oder in entsprechend kleinere Stücke geschnitten, mit gemischter Marmelade bestrichen; den ganzen Teig oder die Stücke rollt man dann ein und drückt die Enden jeweils gut zusammen, damit nichts auslaufen kann. Hierauf setzt man die Rollen in eine gefettete Backform, bestreicht sie mit zerlassenem Fett und bäckt sie bei guter Hitze 30 bis 40 Minuten. Dann werden sie gleich nut Puderzucker bestreut und mit einer Marmeladen- oder Fruchtsaftsoße angerichtet.
Brotkuchen mit Marmelade: Wer selbst Brot bäckt, wie das auf dem Lande häufig der Fall ist, nimmt von diesem Teig; andernfalls bereitet man sich einen einfachen Hefeteig von Roggenmehl, rollt diesen fingerdick aus, bestreicht ihn reichlich mit Marmelade, streut gehackte Nüsse dar- auf, rollt den Teig ein, drückt die Enden fest an und läßt ihn aufgehen. Dann setzt man ihn auf ein leicht gefettetes Blech, bestreicht ihn mit etwas Fett und bäckt ihn bei mittlerer Hitze im Ofen. Nach dem Backen bestreicht man den Kuchen erst mit Milch oder Wasser und streut dann schnell etwas Zimtzucker darüber.'
! 6. Juli 1938 ist ein neues Eherecht be
lassen worden, das am 1. August 1938 in Kraft iHr Die Ehe, die jetzt vom Standesbeamten im Jonen des Reiches geschloffen wird, ist kein Ver- trc' mehr, sondern Sache der Volksge- M n s ch a f t. Die Treuepflicht ist die Grundlage Srir jeden Ehe als kleinster Keimzelle des Staates. Di> Ehe soll ein Hort des deutschen Blutes sein, der
1 immer noch ! e 16 Karls- | Gespräch mit
sehen ist. '
ilhelm Lange. '-Ernst Blum.
) für die Bilder: 3-: Ernst Blum, hyriot; für den -igenleiter: Han; ■ den Inhalt der .38:9035. Druck uckerei R. Lange, ezugspreis RR hr, mit der M.
-preis 10 Pf. und üen 5 Pf. mehr. September 1937
Del der Anschaffung von Steppdecken fällt gewöhnlich die Wahl zwischen buntbezogenen und un- i ^ogenen Decken schwer. Dazu läßt sich nur eins JQ^n: die bunten Steppdecken sind zwar schön —, unpraktisch. Einmal, weil sie nach kurzem Ge-
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*aen (man kann es gewöhnlich nicht selbst machen) sengrotz /«ch kostspielig ist.' Die un' ---
Feiner Brotauflauf: 450 Gramm in Scheiben geschnittenes Weiß- oder Helles Schwarzbrot (Reste dazu verwenden!) befeuchtet man mit gesüßter Milch ober auch Fruchtsaft, gibt einige Tropfen Rum daran und läßt es eine Weile stehen. Dann legt man eine gefettete Backschüssel mit Brot aus, gibt darauf eine Lage dicke Marmelade, am besten gemischte — man kann sie auch mit etwas Wein anrühren — streut gehackte Nüsse ober Rosinen bazwischen, gibt mieber eine Lage Brot unb verfährt so weiter, bis bie Form gefüllt ist. Die letzte Lage muß Brot sein. Dann verrührt man 1 bis zwei Eier mit wenig Milch unb Zucker, gibt ein wenig Nelkenpulver unb Zimt baran, gießt dies über bas Eingefüllte unb bäckt alles bei guter Hitze im Rohre etwa 30 Minuten.
Gefüllte Klößchen: Don 250 Gramm pas- siertem Topfen mit gleichviel gekochten, geriebenen Kartoffeln unb so viel als nötig Mehl, ober auch nur Mehl, 1 bis 2 Eiern, Salz, Zucker nach Bebarf, bereitet man einen festen, gut formbaren Teig. Daraus macht man eigroße Klößchen, füllt in jebes einen Löffel biete Marmelabe, breht bie Klößchen bann in feine Brösel unb bäckt sie in gefetteter Backschüssel im Rohre, wobei man sie öfters um- schüttelt, bamit sie auf jeber Seite etwas Farbe bekommen. Sie werben mit Zucker und Zimt oeftreut angerichet. Man kann auch noch Kompott oder eine Fruchtsoße dazu geben.
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. Das Beste für die heiße Jahreszeit sind Stepp-
lrcken zum Zudecken. Im Sommer genügen Saum- ] ülKUK uv.» --- — ---. j .. .
dolldecken. Man wird aber praktisch diese 'ommer- schwinden bei dieser Behandlung. Weiße Wen 1 nö >che Umstellung dazu benutzen, sich möglichst weit- jm ganzen oft noch frisch, nur em ""Zitzer sles <-henb von dem ungesunden Federbett zu enfrpoh-, trübt ihr Aussehen. Durch em eichtes Reiben mit sn. Man kaust sich besser eine gleichwollene Schlaf- Sandpapier kann man ihn meist entfernen Hat es «cke, bie auch für ben Winter ausreicht. Es gibt «der gar auf hellfarbigen Schuhen, Handschuhen iht r.r. . . « «(m oinorr p t f t \ P rf OeoebeN. IH MNN
I f Jtan unterscheidet zweitens Ehescheidungsgrunde one Verschulden eines Ehegatten. Außer Scheidung wegen Geisteskrankheit sind diese 0-inbe neu. Zunächst wird die Scheidung wegen ® steskrankheit jetzt auch möglich sein, wenn bie E: rankung noch nicht brei Jahre besteht, sie kann )<; ntragt werben, fobalb bie Geisteskrankheit auf- cerreten ist. Auch kann bie Scheibung z. B. bet onteefenben ober etelerregenben schweren Erkran- tur gen verlangt werben, die wie die Geisteskrankheit tire wirkliche Gemeinschaft der Ehegatten aus» Meßen. Neu ist es, daß künftig die Scheidung auch Wglich ist, wenn die Ehe durch das Verhalten eines kiögatten zerrüttet ist, ohne daß er hierfür im nor- m:1en Sinne verantwortlich gemacht werden kann. L>nn ein Ehegatte dem anderen infolge seiner front» brten Veranlagung z. B. wegen Hysterie oder eines luftigen pathologischen Zustandes das Leben zur h lle macht, so tann dieser die Scheidung verlan- jin, obwohl von einem Verschulden nicht bie Rebe ' |di tann. Auch vorzeitige Unfruchtbarteit des einen Quegatten ist jetzt Scheidungsgrund. Unfruchlbar- (j ist insbesondere dann fein Scheidungsgrund. irnn aus der Ehe bereits eLbaesunbe Nachfommen \ rnorgegangen finb ober bie Ehegatten ein gemein- chastliches angenommenes Kinb haben. Der wich- * Fortschritt, ben bas Gesetz bezüglich der Ehe- (Deibunq bringt, ist bie Einführuno bes fogenannten .Zerrüttungsgrunbsatzes". Mit Rücksicht auf völlig zrstörte Ehen, in denen die Ebeaatten häufig jahre- Ing ohne Aussicht auf eine Wiedervereinigung ge» h nnt voneinander leben unb die aus fernem Der bireits erwähnten Grünbe geschieben werden kon- nn, ist vorgesehen, daß jeder Ebeaatte die Sch"i- ■ bina verlangen fann, wenn bie häusliche Gem-un- »aft mit be'm anberen seit brei Jahren aufaehoben [in Die Aenberung gegenüber bem bisherigen sü'chtszustanb besteht barin, baß nicht mehr nnbe» hingt einem Ehegatten ein Verschulden an der ehe- üt>en Zerrüttung nachgewiesen werden muß em | B weis, der in zahllosen Fällen einfach nicht zu
sein; langes Liegen im Wasser laugt die besten Stoffe aus. Zugefetzt wird es am besten in fachendem Wasser, bann aber muß bie Flamme klein- leschraubt werben, damit es nicht überfocht unb so oer Gefchmacksstoffe beraubt wirb. Das Salz füge man erst etwa fünf Minuten vor bem Garwerben bei. Kocht bas Salz länger mit, gibt es bem Gemüse eine gewisse Härte. Welf geworbene Rabie s ch e n werben roieber frisch, wenn man sie einige Zeit in faltes Natronwasser legt. Abgeschnittene grüne Petersilie wasche man mit warmem, statt mit foltern Wasser; sie behält so ein ftärteres Aroma. Sie läßt sich auch längere Zeit gut frisch halten, wenn man sie fein gehockt in einem zugebeckten irbenen Töpfchen aufbewahrt. Fleisch, bas einen unangenehmen Geruch angenommen hat, ohne jeboch verborben zu sein, wasche man in foltern Wasser, bas man burch einige Körnchen übermanganfoures Kali rosa gefärbt hat. Nachspülen! Seefische verlieren ihren Meer- wassergeruch, wenn man sie noch bem Ausnehmen
■ Waschen mit etwas Essig bespritzt unb mit Salz
Wten bie Gefahr des Erfüllens im Sommer viel, Wiestn mmme Bibern sieht sie weniger
™&er, weil man leicht darunter schwitzt und sich, 2£berl e5 gibt fIeine Praktiken, bas beschabigte
Schlaf abbeckt. ../Stück roieber inftanb zu setzen. Aus bunten Klei-
Auch fiebernbe Kranke dürfen im Sommer nicht bern fann man solche Flecke oft durch Auswaschen mter Federbetten liegen. Die Ansicht, daß man ne lauwarmem Seifenwasser herausbekommen; c-ich im Sommer besonders warm einpacken muffe, au(b schwaches Salmiakwasser ober Spiritus sind 2 irrig. Vielmehr fann übermäßige Bettwarme Felser; vor all:..; aber
Rotzes Unbehagen verschaffen unb, wenn bas ^erz roirb ber Fleck mit einer schwachen Lösung biefes
tes Kranken schwach ist, oft sogar sehr schaden. betupft unb später mit lauem Wasser aus-
muß bann auch bas Federfopffissen gegen ein --en> Z**”'
«oßhaar- ober Seegraskissen vertauschen, Die fid) ben durch Kochen in Seifenlauge. Grasflecke in
........ " *" weißen Leinenschuhen beseitigt man, indem man
I bie Schuhe mit heißem Salmiakwasser grünblich an-
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, Klem-Lmden Salb) am 1. 8. Sofier mit Derlzeug stehengebüAen. EüiitteRmgaoe ^geg. Belohnung. Uss« iwSS strugw.
teunbe guter
ben fann, schlagen wir heute vor.
Das besonbers einfache Kleib linfs mit bem Bubikragen unb ben halblangen Aermeln hat einen M i e b e r r 0 cf, ber in vier etwas glockigen Bahnen geschnitten ist. Die Bluse wirb am Halse wie der Rock in der Taille durch Heine Perlmulter- fnöpse geschlossen, ein schmaler Gürtel (eben-
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Die heißen Tage werden unerträglich, wenn man cid) bes Ngchts vor Hitze nicht schlafen kann. Es erbt immer noch viele Menschen, bie auch bann von titn dicken Federbetten nicht lassen, bie lieber unter Kopfschmerzen unb Schlaflosigkeit, manchmal/ogar .ebetfein leiben, als sich von ben gewohnten ^eder- wrgen zu trennen —, meist aus Furcht, sie konn- s-n eine Umstellung nicht vertragen. In Wirklich- $it ist aber qerabe beim Schlafen unter Feber-
Die Hausfrau und das neue Eherecht.
las Deutsche Frauenroerf, Gaustelle I k-ien-Nassau, Abteilung Volkswirtschaft-Haus- i Schaft, Frankfurt a. M., schreibt:
rauch ihr bestechenbes Aussehen verloren haben sie m einer Wch-^uge von ( \ ug(munb Ab- und Waschen mit etwas Essig bespritzt und mit Salz
L »eil außerbem bas Reinigen bunter Stepp- 5 reibt) 3n Spül- bestreut. Harten Käse hält man auch- an heißen
«tfen (man fann es gewöhnlich nicht selbst machen) sengroß Soba burchfnetet ch re- bt). v durch Umwickeln mit einem m Essig-
^lich kostspielig ift9 Die unbezogenen Decken ba- wasser mit etwas mehr Salmmk ausfpu , roa fer angefeuchteten Tuch. D. S.
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man sie gut selbst waschen.
Alle biese naturfarbenen Trikotbecken mit einer Füllung aus reiner Schafwolle, aus Reißwolle ober Watte werben zum Reinigen in enthärtetem Wasser eingeweicht. Am nächsten Morgen erneuert man bas Weichwasser, das jetzt aus einer milben Sel- senlösung mit etwas Salmiakgeist besteht. Noch einigen Stunben beginnt bann bas eigentliche Waschen mit Seifenflocken unb Salmiakgeist. Die Decken werben in dieser Lösung gut gedrückt, be- r.vr ..—, --------mn
roegt, aber nicht gerieben. Nach mehrmaligem Spu-1 einander gelegt und zusammengesteppl^ werben wo^. len werben bie Decken in saugfähige Tücher gerollt bei immer im Adstanb von etwa fünf ^^meter ober über mit sauberen Tüchern' bebeckte Leitern burchgesteppt wirb. Diese De^m die zum Gebrauch veleat bamit von ollen Seiten Luft herankommt. auch noch in einen Bezug gesteckt werben, sind sehr Äis^z'um enbgüHigen Trocknen müssen bie Decken luftburchlässig, halten aber trotzbem im Sommer ® Ehe s°ll ein Wesw«,^» 3 8 £nbet und gerabe gezogen wer- genügend warm. L B‘
Äi4iÄb !d°n. bamit bie 3ü(Iung wieder ioefer wird, -er ?er Grundsatz der Tr euep flicht wirkt sich auii auf bie Bestimmungen bes Ehescheibungsrechts J Ab 1. August 1938 gelten folgende Schei- dmgs gründe, unb zwar einheitlich für bas aoue Gebiet bes Großbeutschen Reiches: Zunächst merscheibel man Scheibungsgründe aus Beschul- xtcdq
!°Lde^fN°rE7"b?7ch^^ VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS
^.Weiterhin kommen in Betracht sonstige schwere §»verfehlungen ober ehrloses ober unsittlichss Berten eines Ehegatten, wenn baburch bie Ehe zer- ntet worben ist. Auch biese Bestimmung ist nicht m unb entspricht ber früheren Bestimmung bes $ü68 unferes Bürgerlichen Gesetzbuches. Dazu tritt L neuer Scheibungsgrunb bie Verweigerung 1 r Fortpflanzung burch einen Ehegatten.
H Scheidung ist dann möglich, wenn sich der eine (hatte ohne triftigen Grund beharrlich weigert, Nchkommenfchaft zu erzeugen ober zu empfangen Er wenn er rechtswibrig Mittel zur Derhinberung ■Bc Geburt anwenbet ober anroenben läßt.


