:r
*
■
n*
u
I
-
Das ganze Volk zum Schuh der Heimat bereit.
Grundsteinlegung der Reichslustschuhschule Berlin-Wannsee.
Das Modell der neuen Reichsluftschutzschule. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
dieser Pakt eine nichtige Etappe in der „Friedens- Politik" der Sowjetunion bedeute und daß ihre Pläne der Beschleunigung der Intervention auswärtiger^ Mächte gegen die Sowjetunion beeinträchtigt werden könnten.
Als nächster Angeklagter kommt noch ein weiterer mustergültiger „Verbrecher" zu Wort: der frühere Volkskommissar für Landwirtschaft, Tschernow, der den Eindruck eines völlig willenlosen Opfers macht. Er „gesteht" mit derselben Bereitwilligkeit die ungeheuren „Sabotageakte" und weiß über seine Spionagetätigkeit förmliche Kriminalromane zu erzählen.
Aus den „Geständnissen" Grinkos und Tschernows ist im übrigen zu entnehmen, daß noch zahlreiche weitere frühere führende Sowjethäuptlinge, die sich im gegenwärtigen Prozeß noch nicht unter den Angeklagten befinden, einem ähnlichenSchick- fal wie diese entgegensetzen. Grinko nannte so die seit einigen Monaten verschwundenen Volkskommissare Antipow (Volkskommissar für Sowjetkontrolle), R u d s u t a k (ehemals stellvertretender Vorsitzender des Volkskommis- sarenrates) sowie den Leiter des Komitees für Landwirlschaftsfragen beim Zentralausschuß der bolschewistischen Partei, Jakowlew, als Mitglieder der „Verschwörung", während Tschernow den ukrainischen Volkskommissar S a t o n s k i sowie den ehemaligen Volkskommissar für Leichtindustrie, Ljubimow, erwähnte und in diesem Zusammenhang sogar von einem „R e s e r v e z e n k r u m“ der Verschwörung sprach. Daraus kann man schließen, daß auch der gegenwärtige Prozeß nicht der letzte seiner Art sein wird.
Auch eine'.Gnllaslungsoffensive"
Die erbärmliche Gerichtskomödie, die zur Vorbereitung der neuen Morde in Moskau dienen soll, hat selbst im moskaufrommen Westen mehr Staub aufgewirbelt, als den Sowjets zur Zeit lieb ist. Also drückt man einfach auf den Knopf Thorez und sofort bricht der berüchtigte T h ä l m a n n - Ausschuß in Paris eine Agitation für einen Menschen vom Zaun, der seit fünf Jahren in guter deutscher Hut Gelegenheit hat, über seine bolschewistische Vergangenheit nachzudenken und sich zugleich etwas nützlicher als früher zu betätigen. Wie ge- ring müssen die Sowjets selbst ihr Prestige sogar bei den „großen Demokratien" einschätzen, wenn sie zu so albernen Mitteln als einer Entlastungs- offensioe für die bevorstehenden Moskauer Morde greifen! Noch alberner, wenn sich jene Agitation gegen ein Land richtet, dessen Strafvollzug in der Welt als mustergültig angesehen wird. Im übrigen erscheint die indirekte Unterstützung der Hetze um Thälmann durch die zuständigen französischen Aufsichtsbehörden bemerkenswert, nachdem diese eben erst haben helfen müssen, den Fortbestand der Regierung durch die so plötzliche Wiedergenehmigung der Hetzausstellung des Thälmann-Ausschusses zu erkaufen.
Das pariser Scho.
Die abscheuliche Komödie eines wahnsinnigen Sadisten.
Parks, 3. März. (DNB. Funkspruch.) Stalins Vorbereitungen für ein neues Blutbad stößt in der Pariser Presse auf entrüstete Ablehnung. Die Blätter halten Stalin entweder für einen Wahnsinnigen oder für einen blutdürstigen Verbrecher. Man steht sprachlos vor einem solchen Massenmorden. Man müsse Jahrhunderte zurückgreifen, um etwas Aehnliches wie diese lange Serie von Dramen zu finden. Man sei versucht, die Fra- acn, ob Stalin nicht einen Anfall sadistischen Wahnsinns oder Delirium erlitten habe. Auf internationalem Gebiet «müßten die sowjetrussischen Ereignisse die schwer st en Rückwirkungen haben. Sie entrüsteten das Weltgewissen und würden mit Recht als ein Zeichen der Zerrüttung und Zersplitterung des Kommunismus angesehen. Das „Echo de Paris" schreibt u. a., die abscheuliche Komödie zeige, daß die Angeklagten im voraus zum Tode verurteilt seien. Man habe verstanden, daß Sow- ietrußland sich unter dem Joch eines Wahnsinnigen beuge, dem eine schauerliche Vasallenbande helfe, die zu den abscheulichsten Diensten bereit sei. Wyschinski, der heute noch Ankläger sei, werde morgen vielleicht ebenfalls auf der Anklagebank sitzen und auch sein Leichnam werde von Vögel gefressen oder in ungelöschten Kalt geworfen werden und eines Tages werde dann auch d i e Reihe an Stalin selbst kommen.
„Populaire" erinnert daran, daß in jedem Moskauer Prozeß die Angeklagten Geständnisse abgelegt hätten, die unwiderleglich falsch waren. Das gleiche gelte diesmal von den Geständnissen des Angeklagten Tschernow, der angeblich durch den als Verbindungsmann in Paris lebenden Emigranten Dan mit ausländischen Spionagediensten Fühlung ausgenommen haben soll. Da es keinem Zweifel unterliege, daß die Anklageschrift in diesem Punkte eine bewußte Lüge enthalte, habe man das Recht und die Pflicht, die Anklageschrift ebenso wie die Geständnisse der Angeklagten zurückzuweisen. Vielleicht sei in der Fülle der Anklagepunkte der eine oder der andere Punkt wahr. Solange aber die Untersuchung mit den bekannten sowjetrussischen Polizei- und Gerichts-Methoden durchgeführt werden, könne man nicht daran glauben.
Berlin, 2. März. (DNB.) Heute Vormittag wurde der Grundstein zu der neuen R e i ch s l u f t - chutzschule gelegt. Zwischen Havel und großem Wannsee sind die Vorbereitungen für die großzügige Anlage, die nach Planungen des Architekten Professor Dr.-Jng. Siedler nach modernen luft- chutztechnischen Prinzipien errichtet wird, bereits in vollem Gange. Der Präsident des RLB., Generalleutnant von Roques, führte bei der Feier u. a. aus: Es ist mir hier an dieser Stelle ein Bedürfnis, des ersten Präsidenten des RLB., des Generals der Artillerie Grimme, unseres Ehrenpräsidenten, zu gedenken, der den RLB. und seine erste RL.-Schule aus einem Nichts hervorgerufen bat und unter des- en sachkundiger Führung der RLB. als Volksbewegung mit zwölf Millionen Mitgliedern und 60000 0 Amtsträgern er- tand. In zahlreichen Sonderlehrgängen sind Tauende von Mitgliedern nationalsozialistischer Organi- ationen wie der SA., ff, HI., des BDM., der NS- Frauenschaft, des NS.-Lehrerbundes usw., sowie Regierungspräsidenten, Landräte und Bürgermeister ausgebildet worden. Nachdem jetzt jede unserer 15 Landesgruppen über eine eigene Landesgruppenluft- chutzschule verfügt, nachdem weiterhin die Ortsmd Orts-Kreisgruppen über Luftschutz-Hauptschulen, )ie Revier- uno Gemeindegruppen über Luftschutz- chulen verfügen, kann der Lehrbetrieb der RLS. mdlich von der einfacheren Ausbildungsarbeit entlastet und auf höherwertige Aufgaben umgestellt werden. *
Die RLS. soll e i n e H o ch s ch u l e d e s S e l b st- schutzes mit ausgewählten Lehrkräf- t e n werden, von der aus sich ein Strom ständiger Anregungen über den gesamten RLB. ergießt. Dabei sollen hier soldatische Zucht, nationalsozialistischer Geist und Sinn für Kameradschaft eine Pflege- tätte bester Art finden. Die mit diesem geistigen Rüstzeug der RLS. ausgestatteten Männer sollen durch ihre Arbeit dazu beitragen helfen, daß die Welt erfährt, daß nicht nur die Waffenträger der Wehrmacht bereitstehen, um die Freiheit der Nation zu sichern, sondern daß vielmehr auch die Zivilbevölkerung, daß Frauen und Kinder entschlossen sind, durch Selb st schütz im Luftschutz den Terror eines Luftkrieges zu brechen. Jeder soll wissen, daß in einem Zukunftskriege diese waffenlose Millionenarmee zum
Appell an Partei und Staat.
Berlin, 2.März (DNB.) Der Führer und Reichskanzler richtet aus Anlaß der neuen Aktion zur weiteren Beschaffung von Heimen für die nationalsozialistische Jugendbewegung einen Appell an^larlei und Staat Es heißt darin:
„Die Heime der Hitler-Jugend sind E r z i e - hungsstälten einer Generation, die dazu ausersehen ist, die Zukunft des Reiches zu sichern. Staat und Partei sind darum verpflichtet, unsere Jugend beim Bau ihrer Heime tatkräftig zu unterstützen.
(gez.) Adolf Hitler."
Hierzu erläßt der Jugendführer des Deutschen Reiches folgenden Tagesbefehl:
„Pimpfe! BDM.-Mävel und Jungmädel! Hitlerjungen!
Der Führer hat soeben einen Aufruf erlassen, der die neue große Werbeaktion für die Heimbeschaffung seiner Jugendbewegung esnleitet. Wieder gibt Adolf Hitler feinen Jungen und Mädeln ein Zeichen seiner ständigen tiefen Anteilnahme an ihren Freuden und Sorgen. Tiefbewegt danken wir ihm, daß er immer Zeit für uns hat, wenn wir seiner Hilfe bedürfen. Daß wir unter feiner unmittelbaren Führung t e h e n dürfen, ist unser höchster Stolz und unsere größte Verantwortung, daß er aber die Arbeit einer HI. das Jahr hindurch mahnend und anspornend, helfend und immer begeisternd verfolgt und miterlebt, das würde ihm unser aller Herzen gewinnen, wenn er sie nicht längst schon hätte. So bedeutet seine liebende Sorge für die Jugend eine stets wachsende Verpflichtung für uns. Und so will ich unserem Führer immer wieder in eurem Namen, meine Kameraden und Kameradinnen, sagen: Wir wollen Dir Freude machend Halte Deine Hand auch in Zukunft über Deiner Jugend, denn so und nicht anders fühlen wir uns gesegnet.
Gez.: Baldur von Schirach.
Der Aeichsjugendsührer eröffnet die neue Werbeaktion.
Schutze der Heimat steht. Ist diese Heimatarmee aber wirklich waffenlos? Ist nicht auch der Schild eine Waffe? Der unbeugsame Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen, die seelische Bereitschaft, zu opfern und sich einzusetzen für die Gemeinschaft, all diese Eigenschaften sind auch Waffen im Kampfe um Freiheit und Ehre der Nation.
Staatssekretär der Lustfahrt, General der Flieger, Milch,
überbrachte die Grüßendes Oberbefehlshabers der Luftwaffe. Es handelt sich heute nicht nur darum, den Soldaten zum vorübergehenden Ertragen aller Anforderungen des Krieges zu gewöhnen, heute heißt es, ein ganzes Volk immer mehr und
ziehevrfchen Aufgaben der HJ.-Heime in architektonischer Hinsicht vertraut gemacht. Die großen Architekten unserer Zeit hätten dem Gedanken des Führers monumentalen Ausdruck verliehen. „Unsere der Jugend gestellte Aufgabe war es und bleibt es, in einem ganz anderen Rahmen, aber im selben Geist zu bauen. Baldur von Schirach kündigte eine besondere Maßnahme an, um entsprechend den kommenden großen Aufgaben auf architektonischem und technischem Gebiet den Nachwuchs verstärkt in diese Berufe zu lenken. „Wir werden unter den 15 - und 16jä hrigen Umschau hal- t e n und technisch und architektonisch Begabte aus allen Schichten unteres Volkes in diese Berufe lenken, damit unser Führer auch noch in 10 bis 20 Jahren die Mitarbeiter zur Verfügung hat, die er für seine Straßen und Bauten braucht." Als weitere Aufgaben im Zusammenhang mit der Heimbeschaffung erwähnte Baldur von Schirach die Errichtung .von Schwimmbädern, insbesondere auf dem Lande, sowie von sportlichen Anlagen um das HJ.-Heim, damit dieses zugleich auch der Mittelpunkt eines, Jugendgeländes werde.
„Der Führer hat aus jenem großen Ber- frauen heraus, das uns die Kraft und den Mut zur Arbeit gibt, uns auch in bezug auf die Bautätigkeit der Jugend gewähren lassen. Es waren für uns alle wohl die schönsten Stunden, wenn wir mit unseren Pläqen und Modellen beim Führer waren. Auch kleine und kleinste Heime, die heute irgendwo im Reich in den Dörfern stehen, hat er tm Modell betrachtet. Mit seiner klaren Kritik Hal er das Bauen der Jugend ein ganzes Jahr hindurch verfolgt und uns kostbaren Rat und wertvolle Richtlinien gegeben. In welchem Lande der Weit hat die Jugend eine solche direkte Verbindung zum Oberhaupt der Ration? Wir Jugendführer. Architekten oder Lehrlinge am Bau, wir sind glücklich darüber. Wir bauen für den Führer, wir formen feine Gedanken in Holz und Stein. Jedes Haus fein Denkmal!"
mehr zur Abwehrbereitschaft zu erziehen. Dazu fei zweierlei notwendig: fachliches Können, das auf dieser Schule gelehrt werden solle, und gleichzeitig die Erziehung im richtigen Geist und d e r r i ch t i g e n G e s i n n u n g, die erst die Kraft gibt, alle Prüfungen zu bestehen. Diese Kraft kann in unserem Volke nur kommen aus der hun» dertprozentigen inneren Einstellung zum Nationalsozialismus. Wer in seinem Herren dieser Idee und dem Führer treu ist, wird auch seine Pflicht tun, wenn einmal feindliche Fliegerbomben die Heimat bedrohen sollten. Mit symbolischen drei Hammerschlägen vollzog Staatssekretär Milch dann die Legung des Grundsteines, in den von Handwerkern die Urkunde eingemauert wurde.
Rer Reichsjugendführer bezeichnete den vorbildlichen Raum als einen wesentlicheren Bildungsfaktor als alle theoretischen Kunstbetrachtun- gen. Es sei ein pädagogischer Gedanke von unerhörter Tragweite, arundsätzlich jedem Bauwerk eine kunsterzieherische Aufgabe zu ftetten. „Mit diesem günstigen Anfang unserer Bautätigkeit leiten wir eine Epoche der musischen Bildung aller kommenden Generationen durch die erzieherische Macht des Raumes ein. In unserer Jugend besonders lebt ein verlangen nach seelischen Erlebnis- s e n. Das wird jedem spürbar, der die inbrünstigen Hymnen vernimmt, die diese Jugend singt. Daß man uns bis in diese jüngste Zeit hinein Ketzer nennen konnte, ist eine kaum faßbare Verleumdung, da wir doch von uns wissen, daß wir Deutsche alle von unserer Geburt bis zu unserem Tode dem Höheren zu dienen versuchen — man nenne dieses Höhere nun, wie man mag. Für uns Deutsche ist alles Religion. Gerade die technisch orientierte Jugend von heute möge rechtzeitig das hohle Geschwätz von der Notwendigkeit einer durch die Technik bestimmten Weiterentwicklung der Zivilisation zurückweisen. Die menschliche Seele muß jede Gegebenheit ihres irdischen Daseins zum Werkzeug ihres Strebens»nach der Ewigkeit benutzen. Eine Generation, in der jeder einzelne bis zum Grunde seines Wesens erfüllt ist von der Ehrfurchtvor der schöpferischen Leistung. Möge der stolze Name „Hitler-Jugend", der zum erstenmal symbolisch das unzertrennliche Bündnis aller Jugend mit dem größten Genius der Deutschen in Worte prägt, in diesem Sinne ein Richtwort sein für alle Zeit. Eines bleibt, ewig und unvergänglich! Adolf Hitler, der Führer, und die Steine, denen er seine Seele gab!"
Die Gäste besichtigten dann den P r o p a g a n h a- zug der Reichsjugendführung „Schafft Heime!", der als Wanderausstellung im ganzen Reich für die Heimbeschaffung werben soll. Im Filmraum des Propagandazuges fand die Uraufführung des Films „Ein Volk baut in die Zukunft" statt.
„Tag der deutschen Kunst."
Dom 8. bis 10. Juli in München.
Die Heimbauten der Hitler-Jugend sind die LrziehungsWen der kommenden Generation. Oer Führer fordert unterstützende Anteilnahme an der Heimbeschaffnngsaktion der HL.
Oie Nichteinmischung.
Verhandlungen über die Zurückziehung der Freiwilligen.
London, 3. März. (DNB.-Funkspruch.) „Ti- mes schreibt, daß noch kein Zeitpunkt für die naajfte Sitzung des Nichteinmischungsausschusses festgesetzt sei. Die fünf Großmächte des Ausschusses stimmten im Grundsatz dem englischen Plan für Zurückziehung von Freiwilligen zu. Augenblicklich bemühe man sich, die grundsätzliche Einigung in die Praxis zu übertragen. Hauptpunkt fei die Meinungsverschiedenheit über d i e Zahl der zurückzuziehenden Freiwilligen, die die Vorbedmoung für die Zuerkennung von Kriegsrechten darstellt. Die Sowjetregierung habe die Zurückziehung von 20000 Mann auf jeder Seite angeregt. Diese Zahl habe einige Ueberraschung bei denen ausgelöst, die die frühere Erklärung Maiskis gehört hätten, daß auf der Sowjetseite nicht mehr als 14 000 Ausländer kämpften, auf Francos Seite hingegen Hunderttausende von Ausländern. Andere Mächte würden wahrscheinlich mit einer anfänglichen Zurückziehung von etwa 10000 Mann zufrieden fein.
Im Römersaal bei Kroll fand die Eröffnung der Propagandaaktion für die HJ.-Heimbeschaffung 1938 statt. Im Auftrage des verhinderten Reichsinnenministers Dr. Frick erklärte Ministerialdirektor Dr. Suren, es sei für Partei, Staat und Gemeinden eine Selbstverständlichkeit, die Errichtung der HJ.- Heime als der Stötten zur Pflege des Gemeinschaftsgeistes und der Kameradschaft nach Kräften zu fördern. Reichsminister Dr. Frick werde der Reichsregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der für das ganze Reichsgebiet einheitlich die Errichtung und Unterhaltung der HJ.-Heime grundsätzlich den Gemeinden zuweise. Ferner sollen auch die Landkreise in die Finanzierung der HJ.-Heimbauten eingeschaltet werden, da den HI.-Heimen vor allem in den kleineren Gemeinden auf dem Lande eine besondere Bedeutung zu komme.
Der Jugendführer des Deutschen Reiches teilte mit, daß als das Ergebnis der Tätigkeit des Heimbeschaffungsausschusses der Reichsjugendführung des letzten Jahres heute 1400 Helme Im Bau und viele h un- derte lp der Planung begriffen seien.
Der Ausschuß habe 850 Architekten mit den er-
Wünchen, 2. Wär;. (DRB.) Zum dritten Wale schickt sich das junge Deutschland an, den „Tag der deutschen Kunst" zu begehen. 1933 legte der Führer den Grundstein für die neue Heimstätte des deutschen Kunstschaffens. Unvergeßliche Festtage umrahmten den Beginn einer neuen Kulturepoche. 1937 weihte Adolf Hitler das Haus der deutschen Kunst. Deutsche Künstler hielten ihren Einzug und legten Zeugnis von der wiedererwachten Kraft unseres Kunstschaffens ab. Was Jahrhunderte verschüttet war, offenbarte sich in dem wunderbaren Erleben unserer 20l)üjährigen Kultur. Wünchen, die Stadt der deutschen Kunst, wird nun alle Jahre Stätte schönster Offenbarung sein, unsere Künstler werden ihrem Fest das Gesicht der neuerweckten Kunst geben. Edelste Kunstgesinnung, erhabenstes Können und der unbeirrbare Glaube an die nationalsozialistische Weltanschauung werden ihre Kraftquellen fein.
Mit der Durchführung des „Tages der deutschen Kunst 1938" (8. bis 10. Juli) ist wieder der Gauleiter des Traditionsgaues München-Oberbayern, Staatsminister Adolf Wagner, beauftragt. Im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Dolks-
aufHüning und Propaganda ist bereits eine Reihe deutscher Künstler mit der Gestaltung dieses Tages beschäftigt.
Am Sonntag, 10. Juli, wird eine neue Großschau deutscher Kunst, die diesmal wieder den zeitgenössischen Malern, der Graphik und Plastik gewidmet ist, eröffnet. An alle innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen schaffenden deutschen Maler, Bildhauer und Graphiker, die die klare und eindeutige Zielsetzung des Führers erkannt haben, ergeht der Ruf, sich aufs neue zu rüsten. Alle Unterlagen können die Künstler ab 6. März von der Ausstellungsleitung im Haus der deutschen Kunst, München, Prinzregentenstraße 1, gegen eine Unkostengebühr von 50 Pf. beziehen.
Kreislaufforschertagung in Bad-Rauheim.
Die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufforschung veranstaltet am 26. und 27. März im Kerckhoff.Jnstitut zu D ad -N auh e i m ihre Jahrestagung Auf dieser für sämtliche Zwe:ge der Medizin wichtigen Tagung wird zwei Tage lang über den Kreislaufkollaps verhandelt. Namhafte Forscher und Aerzte des In- und Auslandes werden zu Worte kommen.


