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Kabellenstand der Bezirksklasse.

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1900 Gießen 1860 Marburg Ockershausen

Staffel V. Lützellinden Katzenfurt Hörnsheim Münchholzhausen Wetzlar-Niedergirmes Wetzlar Garbenheim

Der Schlenderhaner Trellius gewann in Wien den Herbstmoden-Preis nach harten! Kampf gegen den Ungarn Cabala und den guten Dreijährigen Wunderhorn. Blasius konnte keine Rolle spielen.

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Staffel IV.

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Schwedens Sieg im Modernen Fünfkampf.

Die Meisterschaft von Schweden im Modernen ' Fünfkampf, mit dem ein Ländertrefsen zwischen Deutschland und Schweden verbunden war, endete in Stockholm mit einem großen schwedischen Er- ; ' folg. Sowohl in der Einzelwertung als auch im Länderkampf belegten die Nordländer den ersten Platz.

Die Entscheidung brachte am Dienstag das 4000-Meter-Laufen. Die Schweden vergrö­ßerten dabei ihren Vorsprung mit 13:22 Punkten auf 71:101 Punkte und hatten neben diesem Sieg im Ländertreffen auch in der Einzelwertung den ersten Platz. Lt. William Grut triumphierte hier mit 14 Punkten weit vor Oblt Lemp mit 36 Punk­ten. Lt. Grut, der in Dresden noch nicht dabei war, erzielte die besten Ergebnisse im Reiten und Schie­ßen, wurde Zweiter im Schwimmen und Laufen, und war nun einmal, im Fechten, als Vierter hin­ter Oblt. Lemp placiert, soweit die am Länderkampf beteiligten Offiziere in Frage kommen. In Dresden waren seinerzeit die Schweden durch bessere Lauf­zeiten der Deutschen geschlagen worden, diesmal belegten sie aber gleich die ersten drei Plätze.

Wieder Rekordfahrten auf der Frankfurter Autobahn.

Der bekannte englische Rennfahrer Major Gard­ner, der im Vorjahr bei der 1. Internationalen Rekordwoche auf der Reichsautobahn zwilchen Frankfurt a. M. und Darmstadt mit seinem MG- Stromlinienwagen einige internationale Klassen­rekorde aufstellte, wird auf Einladung des Führers des deutschen Kraftfahrsports, Korpsführer Hühn­lein, in diesen Tagen wieder nach Deutschland kommen, um hier einige Versuchsfahrten zu unter­nehmen. Diese Versuchsfahrten sollen schon am kommenden Samstag auf der gleichen Strecke wie im Vorjahr, also auf der Reichsautobahn in der Nähe des Frankfurter Weltflughafens, stattfinden. - Major Gardner beabsichtigt, seine eigenen Bestlei­stungen zu verbessern. Sollte das Wetter am Sams­tag ungünstig sein oder die ersten Rekordfal;rten mißglücken, dann wird Major Gardner am Sonn­tag und Montag erneut starten.

Wie DNB.-Sport erfährt, sind Versuchsfahrten deutscher Wagen oder Krafträder an diesen Tagen nicht vorgesehen.

Erfolge des Schiklubs Gießen.

Abschluß im Sommerfport

Am Sonntag beteiligte sich der Schi-Klub Gießen (wir berichteten bereits kurz darüber) am Herbst­waldlauf der Schiläufer am Feldberg im Taunus. Es starteten Erwin Neide!, Zörns ch.und P e - ter 5. Da bei dichtem Nebel gelaufen werden mußte, wurden die Zeiten des Vorjahres nicht ganz erreicht. Trotzdem kann der Schiklub Gießen einen weiteren Erfolg m diesem Jahr buchen. Die beste Zeit des Tages lief E. Reidel in der Hauptklasse über acht Kilometer, den vierten Platz erreichte Peters. Hierbei ist zu bemerken, daß die Strecke eine Steigung von 300 Meter hatte.

In der Klasse Jungmannen (vier Kilometer mit 100 Meter Steigung) belegte Zbrnsch (Horstkompa­nie Gießen) den sehr beachtlichen zweiten Platz.

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Abturnen im Turnverein Frischauf 1893" Leihgestern.

Der TurnvereinFrischauf 1893" Leihgestern veranstaltete vor zahlreichen Zuschauern im Saale seines DereinslokalsZum Löwen" sein Abturnen. Der Vereinsleiter begrüßte die Gäste und brachte zum Ausdruck, daß der TurnvereinFrischauf 1893" auch im abgelaufenen Jahr wieder eine Pflege­stätte der Förderung der deutschen Leibesübungen gewesen sei. Geräteübungen der Turner am Pferd, am Barren und am Reck legten Zeugnis davon ab, daß die Turner auch im abgelaufenen Jahr ihre seit­herigen Leistungen nicht nur auf der alten Hohe gehalten, sondern zum Teil noch gesteigert hatten.

Zwei bewährte Turnfreunde, Hch. Winter und Gg. Brück, die dem Verein bereits 40 Jahre als Mitglied angehörten, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der Dereinsleiter, Wilhelm Will, der be­reits 14 Jahre den Verein in vorbildlicher Weise ge­führt hat, schloß mit einem Dank an die Jubilare, ebenso an die Turner und ermahnte sie, in gleichem Geiste auch weiterhin zur Turnsache zu stehen. Er forderte die noch fernstehende Leihgesterner Jugend auf, sich ebenfalls mehr an der Pflege der Leibes­übungen zu beteiligen und an den Turnstunden teil­zunehmen. Eine Abteilung der Kreiskapelle unterhielt mit guter Musik.

Fahnenweihe

im Turnv-rein Lang-Göns.

Der vergangene Samstagabend bedeutete einen Höhepunkt im Leben des Turnvereins Lang-Göns. Zur feierlichen Fahnenweihe waren viele Freunde der Turnsache gekommen, und als Ver- einsführer Karl Müller die Veranstaltung eröff­nete, war die Turnhalle bis auf den letzten Platz besetzt Der Vereinsführer begrüßte die erschienenen Gäste, insbesondere den Reichsbund-Kreisttihrer Dr. Schäfer. Dann begannen die turnerischen Vor­führungen. Die Mädchenriege des Vereins zeigte einen wohlgelungenen Reigen und eine Freiübungen­folge. Dann turnte die Kreisriege am Barren und am Pferd. Darauf folgte die feierliche Fahnen­weihe, die Kreisführer Dr. Schäfer vornahm. Er wies in feiner Ansprache auf die Bedeutung der Fahne hin und forderte alle Anwesenden auf, mit­zuhelfen an dem großen Werk, an dem der RfL. arbeitet, unser Volk zu einem Volk der Leibesübun­gen zu machen. Er übergab bann die Fahne dem Fahnenträger des Vereins.

Im Anschluß an die Weihe folgte eine Ehrung für die ältesten und bewährtesten Mitglieder des Turn­vereins. Neun alten Vorkämpfern für die Turnsache

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konnte der Kreisführer den Kreis-Ehren­brief des RfL. überreichen. Die Namen der Ausgezeichneten sind: Wilhelm Lang, Karl Mül­ler, Wilhelm Brück, Wilhelm Stoll, Julius Keßler, Albert Schmidt, Willi Keßler, Heinrich Zimmer und Wilhelm Merz. Im Na­men der Geehrten dankte Wilhelm Brück dem Kreisführer für die Auszeichnung und gelobte, daß die alten Mitglieder auch in Zukunft alle ihre Kräfte einsetzen würden für die Sache der Leibes­erziehung. Danach gingen die turnerischen Vorfüh­rungen weiter. Die Mädchenriege unter der Leitung ihres Turnwartes Willi Dem erfreute die Zu­schauer durch einen turnerischen Reigen. Für die wirkungsvolle Begleitung sorgte Richard Boller. Zum Abschluß turnte dann die Kreisriege am Reck unb* zeigte hier die eindrucksvollsten Leistungen. Dereinsführer K. Müller beschloß den offiziellen Teil des Abends mit Dankesworten für die Kreis­riege und mit dem Gruß an unseren Führer. Dis Lang-Gönser Kapelle umrahmte die Darbietungen mit 'Musik.

Kurze Sportnotizen

In Frankfurt-Niederrad brachte bei; letzte Renntag in diesem Jahr bei stark besetzten Feldern spannende Rennen. Die Hauptprüfung des Tages, das Frankfurter Querfeldein-Rennen, ge­wann Nachtfalter unter Oblt. Rojahn gegen Spar­tan Lad und Makalle.

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Dieser Laus ist als Austakt für die kommende Schi- saison zu werten. Neben den aus Frankfurt kom­menden guten Langstreckenläufern waren es vor allen Dingen die aus den Hochtaunusorten stam­menden Schisportler, die unseren einheimischen Läu­fern zu schaffen machten. Mit der Teilnahme an dieser leichtathletischen Veranstaltung beschloß der Schiklub Gießen seine sommersportliche Tätigkeit.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 1. Jugend Lollar 1. Jugend 0:0.

Durch ein Mißverständnis trat die 1. Jugend der Spielvereinigung 1900 mit nur 9 Mann den Weg nach Lollar an. Trotzdem hielt sich die 1. Jugend der Blau-Weißen tapfer und trotzte dem Gegner auf eigenem Gelände ein Unentschieden ab. Obwohl die Jugendmannschaft des Altmeisters mit 3 Mann im Sturm operieren mußte, hatte es Lollar in erster Linie Fortuna zu verdanken, daß die Stürmerreihe der Blau-Weißen keinen Erfolg erzwingen konnte. Das Spiel wurde als Freundschaftsspiel ausgetragen. Handboll-Ergebniffe im Gau Hessen

Tuspo Bettenhausen SpV. Kassel 6:5; Kur­hessen Kassel Tuspo 86/09 Kassel 9:10; ---Arol­sen CT./Hessen-Pr. Kassel 6:5; Jahn Gensungen gegen MSV. Hanau 4:10.

Stand

der Handballspiele in der Bezirksklasse.

Zu den Spielergebnissen des letzten Sonntags ist noch nachzutragen:

Luflwaffensporlverem 1900 Gießen 14:3.

Die wirkliche Stärke der Flieger offenbarte sich in diesem Spielergebnis. Wenn auch die Gäste noch mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen hatten es mußte reichlich Ersatz eingestellt werden, so hätte sicherlich auch eine komplette Mannschaft nichts gegen das gediegene Können der Platzbefitzer ausrichten können. Die Mannschaft wies tatsächlich keinen schwachen Punkt auf und spielte, daß es eine Lust war. Gegen dieses Können ist kein Kraut gewachsen. Das werden auch die übrigen Mannschaften noch zu spüren bekommen.

I. Kreisklasse.

Luftwaffe II Llch II 5:3 (2:1).

Auch die Licher mußten die Ueberlegenheit der Soldaten anerfenneji. Die Mannschaft der Luftwaffe war im Sturm glücklicher, während sich der gegne­rische Sturm nicht zu finden schien. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

Io. Kauborn Tv. Holzheim 3:11 (2:2),

Die Holzheimer scheinen sich tatsächlich allmählich gefunden zu haben. Denn obwohl Nauborn eine wenigstens in der ersten Halbzeit recht spielstarke Elf zur Stelle hatte, gelang es den Gästen immer mehr, die Oberhand zu bekommen und schließlich auch einen sicheren Sieg zu erringen.

Tv. Ahbach Tv. Grüningen 6:5.

Zu einem dramatischen Kampf, der oftmals die Grenzen des Erlaubten überschritt, kam es in Atzbach. Das Spiel war vollkommen ausgeglichen und hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Nur dem Umstand, daß die Gäste etwas Pech hatten, ist der knappe Sieg . der Platzbesitzer zuzuschreiben._______________________

Unfälle aus der Neichsauiobahn.

Heute vormittag ereigneten sich auf der Reichs­autobahn bei Reiskirchen zwei Verkehrsunfälle.

Auf dem Zubringer zur Reichsautobahn kam irt der scharfen Kurve bei einem Lastzug mit zwei Anhängern die Ladung des ersten Anhängers ins Rutschen. Dadurch verschob sich das Gleichgewicht des Anhängers so erheblich, daß dieser Wagen um­kippte. Zum Glück kamen Menschen nicht zu Schaden, und es hatte nur beim Sachschaden fein Bewenden. '

"Ebenfalls auf der Auffahrt zur Reichsautobahn ereignete sich ein Unfall eines Personenautos aus Alsfeld, bei dem die Insassen des Wagens wie durch ein Wunder unverletzt blieben, obwohl der Vorgang außerordentlich gefahrvoll war. Das Auto fuhr nämlich gegen eine Feldbahnschiene, die von vorn durch die Windschutzscheibe hindurchging und das Verdeck des Wagens durchstieß. Da­bei ging die Schiene, die von einem Lastzug heraus­ragte, zum Glück zwischen den Insassen des Autos hindurch, sonst hätte es ein unabsehbares Unglück gegeben.

Die behördlichen Ermittlungen in beiden Ange­legenheiten sind im Gange.

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Heute 19.3022.80 Uhr, Mittwoch-Miete, 6. Vorstellung!

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die erfolgreiche Aufführung von

Santons Jod

Revolutionsdrama von Georg Büchner.

So urteilt die Presse:

Eine Aufführungvbesonderer Bedeutung Völk. Beobachter. Eine Leistung, die auch an einer größeren Bühne mit allen Ehren hätte bestehen können Gießener Anzeiger.

Die Gießener Aufführung ist eine der stärksten Leistungen dieses Theaters Der Mitian. Düsseldorf.

Die Aufführung fand wohlverdienten und starken Beifall Oberhessische Tageszeitung.

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