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Oie Westbefestigungen.

Berlin, 1 November. (DNB.) Generalmajor Speich, der Inspekteur der Westbefestiaungen, schreibt in der vom Oberkommando der Wehrmacht herausgegebenen ZeitschriftDie Wehrmacht":

Zum Verständnis der Linienführung unserer weit an die Reichsgrenze vorgeschobenen Westbefestigun­gen müssen wir uns vor Augen halten, daß sich, verglichen mit dem Vorkriegsanschauungen, in allen Militärstaaten aus Grund der Erfahrungen des Weltkrieges ein vollkommener Wandel vollzogen hat. Verfolgen mir nun auf der Karte von Norden nach Süden, welche Gebiete unsere neuen Befestigungen an der Westgrenze berühren. Zunächst erstrecken sie sich gegenüberb er ho l- ländischen Grenze in der Ebene des Nieder­rheins die teilweise bewaldet und von zahlreichen Bächen durchzogen wird. Allmählich geht bann bas Gclänbe in flach gewelltes Hügelland über. Von ber Gegenb Aachen ab zeichnen sich immer be­stimmter Höhen und Höhenzüge ab. Wald wechselt mit offenem Gelände. Die Befestigungen benutzen bann bie waldreiche Schnee-Eifel. Weiter nach Süden ziehen sie sich entlang den steil abfallenden Tälern der Our und Sauer, dicht an der luxemburgischen Grenze beginnend.

Das Festungskampffeld überschreitet nun die breite Niederung der Mosel und umfaßt dann besonders das Gebiet beiderseits der vielfach schroff abfallenden Saarhöhen und das Bergland des Osburger und Schwarzwälder Hoch­wal d e s Im weiteren gibt das Höhengelände bei­derseits der Saar den Befestigungen günstigste Mög­lichkeiten. Ostwärts Saarbrückens bis zum Pfälzer Wald krönen unsere in großer Tiefe angeordneten Kampfanlagen weitbeherrschende Höhen. Ferner bieten tief eingeschnittene Bachtäler günstige Verteidigungsabschnitte. Dann aber ziehen sich die Befestigungen durch den ausgedehnten Pfälzer Wald, der eine Fortsetzung der fran­zösischen Nord-Vogesen ist. Mit seinen vielfach schroff abfallenden Höhen und seiner urwaldmäßigen Be- wachsung bildet dieses Waldgebirge eine natürliche Festung stärkster Prägung, dem AestungSbauer überraschende Möglichkeiten gebend.

Die ostwärtigen Ausläufer des Pfälzer Waldes gehen nun allmählich in die Rheinniederung über. Hier finden wir den im deutsch-französischen Kriege 1870/71 bekanntgewordenen Bienwald. Da­mit erreichen wir das Gebiet der Oberrhein­befestigungen. Dieses erstreckt sich bis zur neutralen Schweiz. Es wird beherrscht von dem Rheinstrom, ber in etwa 250 bis 300 Meter Breite zwischen ben deutschen und französischen Befesti­gungen entlang fließt und, in diesem Ausmaß eine wohl kaum wiederkehrende Merkwürdigkeit, beiden Seiten als starkes Hindernis dient.

Die Rheinebene selbst bietet der Befestigung und damit der Verteidigung mit ihren schwer überschreit­baren Altwässern, ihren Bach- und Schilfabschnit- tcn, ihren Waldstücken und Wäldern, ihren zahl­reichen Ortschaften vielfache Anklammerungspunkte und »Unten. In der südlichen Hälfte der Rheinebene erhebt-sich festungsartig der K a i s e r st u h l. Ver­lieft wird das Festungskampffeld im Oberrheinab- schnitt durch den Schwarzwald. Seine bis nach Osten immer stärker überhöhenden, vielfach dicht bewaldeten Bergzüge geben den Befestigungen eine natürliche Stärke.

Ein Feind, der glaubt, überraschend die deutsche Reichsgrenze, vielleicht mit schnell beweglichen Kräf­ten und Kampfwagen überschreiten zu können, wird selbst sehr bald aufs unangenehm sie über­rascht werden. Tief gegliederte und verteidigte Sperren aller Art werden sein Dorwärtskommen in jeder Hinsicht aufhalten und ihm blutige Verluste beibringen. Frühzeitig wird der Angreifer unter dem Feuer zahlreicher, wohl geschütz­ter Batterien liegen. Die weittragende deutsche Fernartillerie wird, unterstützt durch die mächtige deutsche Luftwaffe, planmäßig alle roid :qen mili­tärischen Objekte eines feindlichen Hinterlandes zer­stören. Ist es dem Angreifer vielleicht gelungen, sich ten deutschen Befestigungen zu nähern, so befindet er sich einem unsichtbaren Verteidiger gegenüber, der ihm, geschützt durch Panzer und Beton, geschützt gegen Kampfwagen und Gas, unter stärksten Hin­dernissen verschiedenster Art blutige Verluste bei­bringt. Hierbei wirken die leichten und schwe­ren Waffen der deutschen Infanterie in frontalem und flankierendem Feuer zusammen mit den Batterien aller Kaliber. Dem­gegenüber zersplittern die zahlreich und vielfach kleinen Kampfbauten der Befestigungen, die weit verstreut nach Breite und Tiefe ange- ordnet sind, das feindliche Punkt- und Massen- feuer. v ,

Die gewaltige Zahl von Panzer- und Betonanla­gen ist verbunden durch ein bombensicher ver­legtes Kabelnetz, das von anderen Nachrich­tenmitteln überlagert wird. Das Kabelnetz hat eine Länge von vielen Tausend Kilometer. In sinnvoller Weise erfolgt die Bevorratung der Befestigungen

und der Nachschub mit Munition aller Art und mit Lebensmitteln. Großzügige Einrichtungen für bie Wasserversorgung stellen ben Bedarf sicher.

Der Leiter der Pressegruppe im Oberkommando der Wehrmacht, Major von Wedel, schreibt zum gleichen Thema: Trotz aller Drohungen der West­mächte hat Adolf Hitler schon im April 1936 den Befehl erteilt, die notwendigen Vorbereitungen zur Befestigung der deutschen West^renze zu treffen. Tatsächlich wurden bereits im Jahre 1936 an den wichtigsten Stellen die er st en 118 betonier­ten Kampfanlagen und Hindernisse fertiggestellt. Ende 1936 fiel dann die Entscheidung zum Bau der durchlaufenden Befesti- g u n g zwischen Mosel und Rhein und am Ober­rhein. Im Jahre 1937 wurden bereits über 500 be­tonierte Kampfanlagen fertiggestellt. Das vom Ober­befehlshaber der Wehrmacht genehmigte Baupro- aramm für 1938 sah jedoch ein Vielfaches die­ser bisherigen Bauten vor. Das Programm lief planmäßig an. Die technischen Vorarbeiten waren zum Teil fertig, als im Mai 1938 die Hebe Krise den Führer vor die Notwendigkeit stellte, die sudetendeutsche Frage in kurzer Zeit endgültig zu lösen. Die Erkenntnis, daß ein Eingreifen der West­

mächte gegen Deutschland möglich sei, veranlaßte den Führer, die deutschen Westbefestigungen i n kürzester F r i st und in einem Umfange fertig- zustellen, der die absolute Sicherheit gegen ein Ein- brmgen jeglichen Feindes in Deutschland gewähr­leiste. Der Führer setzte den Bauinspektor für das deutsche Slraßenwesen. Dr. Todt, mit seiner gan­zen Organisation ein. Darüber hinaus wurde der Reichsarbeitsdienst mit etwa 100 000 Mann eingesetzt, um in erster Linie Hindernisse zu bauen, während etwa 85 000 Arbeiter der militä­rischen Festungsbaubehörden auch weiterhin die schon im Bau befindlichen Werke, in erster Linie größere Panzerwerke, fertigzustellen hatten. Zusätzli'-- wurden außerdem noch stärkere Verbände des Hee­res, Infanteriedivisionen und besonders Pionier­bataillone eingesetzt, um feldmäßige A n - lagen und weitere Hindernisse fertigzustellen. Ver­bände der Luftwaffe bauten eine Luftvertei­digungszone aus, die in e rfter Linie als Zone für die gesicherte Aufstellung von Flakartillerie be­stimmt ist. Alles in allem wird durch diesen wirk­lich gigantischen Einsatz von Willens- und Arbeits­kraft das Riesenwerk der deutschen Westbefestigun­gen noch vor Einbruch des Winters vollkommen fertia fein.

Oer Wechsel im Generalstab.

Der bisherige Ehef des Generalstabes des Heeres, Generaloberst Beck, entstammt einer alten Darmstädter Soldatenfamilie. Er wurde 1880 in Bibrich geboren, trat 1898 in das Feldartillerie-

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Regiment in Straßburg im Elsaß ein und wurde nach Besuch der Kriegsakademie 1913 Hauptmann im Großen Generalstab. Im Kriege war er beim Stab des 4. Reservekorps, der 117. und 13. Division und der Heeresgruppe Kronprinz. Nach dem Kriege war er zunächst im Generalstab des 14. Armeekorps und im Reichswehrministerium, dann Abteilungs­kommandeur im 6. Artillerie-Regiment und im Ge­neralstab der 4. Division in Dresden, dessen Chef er 1927 wurde. 1929 wurde er Kommandeur des 5. Artillerie-Regiments in Fulda. 1931 kam er als Generalmajor zum Stabe des Gruppenkomman­dos I, wurde 1932 Artillerieführer IV, dann als Ge­neralleutnant Kommandeur der 1. Kavallerie-Divi­sion. Am 1. Oktober 1933 roitrbd er Chef des Trup­

penamtes und am gleichen Tage 1935 unter Be­förderung zum General der Artillerie Chef des Ge- neralftabes.

Sein Nachfolger, General der Artillerie Halder, ist aus der früheren bayerischen Armee hervorgegangen. Er wurde 1884 geboren und 1904 Leutnant im bayrischen 3. Artillerie-Regt. in Mün­chen. Im Kriege war er im bayrischen Generalstab zuletzt beim Oberkommando der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Nach dem Kriege stand er im Generalstab der 7. (bayrischen) Division, wurde 1923 Major und 1929 Oberstleutnant. Er war in der Heeresausbildungsabteilung des Reichswehrministe­

riums, dann als Oberst Chef des Stabes der 6. Di­vision. als Generalmajor Artillerie-Führer VII und als Generalleutnant Kommandeur der 7. Division. Am 12. Februar 1938 wurde er als Oberquartier­meister I im Generalstab des Heeres zum General der Artillerie befördert.

Oer Reichsberusswettkamps 1939.

Or. Ley über Wege zu weiterer Leistungssteigerung der deutschen Wirtschaft

Berlin, 1. Noo. (DNB.) Der Reichsausschuß für den Berufs-wettkarnpf aller schaffenden Deutschen trat fteute in Anwesenheit des Reichsorganisations­leiters der NSDAP, und des Reichsjugendführers zusammen. Obergebietsführer A x m a n n stellte fest, daß 43 v. H. aller Reichssieger an der Berufser­ziehung der DAF. teilnah-men, und daß auch viele Erwachsene, die zeitweise ihren Beruf aufgeb-en mußten, dennoch sehr gut abgeschnitten haben, ein Beweis, welche Kräfte im deutschen Volke lange Zeit brach liegen mußten. 18 v. H. waren über ein Jahr arbeitslos, 48 o. H. besaßen zu ihrer beruf­lichen Fortbildung keine eigenen Mittel und 38 o. H. der Reichssieger bei den Erwachsenen sind Führer nationalsozialistischer Formationen. 'Gerade aussen wirtschaftlich am schlechtesten gestellten Kreisen kom­men die leistungsfähigsten Männer und Frauen.

Der Jugendführer des Deutschen Reiches verwies vor allem darauf, das die berufliche Lei­stungsüberlegenheit der Hitler-Ju­gend gegenüber der Nichtorganisierten Jugend ebenso einwandfrei feststehe, wie ' die Richtigkeit und Zweckmäßigkeit des im Reichsberufswettkampf angewandten Äuslesesystems. Es solle nie wieder eine reaktionäre Schranke den Aufstieg der Jugend hemmen können. Er zollte zwei mehrfachen Reichs­

siegern, Ludwig Rothenbücher und Walter P a s e k a , öffentliche Anerkennung dafür, daß sie in vorbildlicher Weise ihre Arbeit in der Partei und der Hitler-Jugend mit der beruflichen Fortbildung vereinigt haben. Der Reichsberufswettkampf sei das lebendige Denkmal der schöpferischen Kraft, der Treue zum Führer, der Pflichterfüllung und der Tüchtig­keit unseres deutschen Volkes.

Reichsorgariisationsleiier Or. Ley betonte, daß im Interesse der Gesamtheit unseres Volkes die Leistung auch über das heute schon vorhandene Maß hinaus noch erheblich ge­steigert werden müsse. Es müsse unser Ziel sein, daß jeder Mensch zu einem Meister in seinem Be­ruf wird und daß die 80 Millionen Deutschen in ihrer Gesamtheit eine Höchstleistung in der Welt vollbringen. Zum Lernen sei niemand zu alt. Die althergebrachte Lehrzeit von vier Jahren sei unter den heutigen Umständen nicht mehr ver­tretbar. Es könne schon das achte Schul­jahr benutzt werden, um diese Lehrzeit anlaufen zu lassen, und es müsse gelingen, im Verein mit dem Handwerk in Angliederung an die Volksschulen Anlern st ätten für Lehrlinge aufzubauen. Es sei anzunehmen, daß man auch mit einer dem

Schulbesuch sich anschließenden zweijährigen Lehrzeit zu dem gleichen Ergebnis komme. Die Lehrzeit müsse für den Lehrling foftenfrei fein, die Ausgaben dafür müßten von der Allgemeinheit und vom Staat getragen werden. Außerdem müsse die Hitler-Jugend in die Lage versetzt werden, L e h r h e i m e zur Betreung der Jugend zu schaf­fen. Es müsse verlangt werden, daß alle deutschen Menschen irgendwie eine z u.s ä tz l i ch e B e r u f s - er ziehung im Interesse einer Steigerung der Leistung der Gesamtheit bekämen. Zur Frage der Umschulung erklärte Dr. Ley, daß es zunächst möglich sein werde, IV» Millionen Menschen an den Arbeitsplatz zu stellen, der ihnen mehr Freude an der Arbeit gibt und damit auch ihre Leistung steigert. Die durchgehende achtstündige Ar­beitszeit, die seinerzeit die Vereinigten Staaten durchgesetzt hatten, sei kein Segen für die Men­schen Eine Mittagspause sei im Interesse der Gesundheit unumgänglich erforderlich, selbst auf die Gefahr hin, daß dann für die Freizeit an Wochentagen weniger Stunden übrig blieben. Dafür solle eih freier Samstagnachmittag ein er­holsames Wochenende garantieren. Vernünftige R a - tionalisierungsmethoden würden, obwohl heute schon die Wirtschaft auf vollen Touren laufe, eine gewaltige Produktionssteigerung ermöglichen.

Vehebung des Facharbeitermangels.

Eine Anordnung

des Reichswirtschaftsministers.

Berlin, 1. Nov. (DNB.) Die der deutschen Wirtschaft durch den Vierjahresplan gestellten Auf­gaben zwingen zu außerordentlichen Maßnahmen, um die nötige Zahl von Fachkräften sicherzustellen. Dis bisherigen Maßnahmen zur verstärkten Ausbildung Jugendlicher in Handel und Gewerbe wirken sich im Augenblick wegen der be­stehenden drei- bis vierjährigen Lehrzeiten noch nicht aus. Eine frühere Auswirkung dieser Maß- nahmed läßt sich nur ermöglichen durch eine außer­ordentliche Verschärfung des Ausbildungsganges unter Zurückstellung aller Anforde­rungen an die Jugendlichen und an die mit ihrer Ausbildung betrauten Personen, die nicht unmittelbar der Erreichung de s Ausbildungszieles dienen. Es ist weiter dringend erforderlich, daß alle Arbeitskräfte nur a u f dem ihr er Ausbildung entjpre- chenden Arbeitsplatz beschäftigt werden. Auf Anweisung des Beauftragten für den Vierjah­resplan, Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring, sind auf jede mögliche Weise Fachar­beiter beschleunigt heranzubilden. Aus diesem Grunde ordnet der Reichswirtschafts­minister an:

1. Alle mit der Berufsausbildung in der Organi­sation der gewerblichen Wirtschaft beauftragten Stellen haben sofort Sondermaßnahmen zu ergreifen, um Lehrlinge des dritten und vierten Lehrjahres beschleunigt auf einen Ausbildunasgang zu bringen, der sie zur Ablegung der Lehr­abschlußprüfung zu folgenden Terminen be­fähigt:

a) Januar bis Februar 1939 diejenigen, die nor- malerweise Ostern 1939 ihre Lehrzeit beenden:

b) März bis April 1939 diejenigen, die nor­malerweise im Herbst 1939 ihre Lehrzeit be­enden, dazu ein Teil derjenigen, die Ostern 1940 ihre normale Lehrzeit beenden:

c) September bis Oktober 1939 der Nest der­jenigen, die- bis Ostern 1940 ihre Lehrzeit be­enden.

2. Die Betriebe, namentlich Großbetriebe, beschäf­tigten vielfach noch Facharbeiter an solchen Stellen der Produktion, die S p e z i a l a r b e i t sind und ohne Leistungsminderung von Spezialarbeitern wieder eingenommen werden können. Die Spezialarbeiter­stellen sind nur1 mit Spezialarbeitern zu besetzen und die dadurch frei werdenden Facharbeiter (Ge­sellen und Gehilfen) für ihr eigentliches Arbeitsge­biet freizustellen. Es ist auch erwünscht, daß die Spezialarbeiter, die nach den Ausbildungsrichtlini^n eine ein- bis zweijährige Ausbildung durchzumachen haben, in einer früheren Zeit zum Ab­schluß dieser Ausbildung gebracht werden können. Es sind ferner Maßnahmen zu treffen, daß ab 1. April 1939 keine Lehrverhältnisse über eine mehr als dreijährige Dauer begründet werden. Nur wenn sich das Lehrziel auch bei guter Ausbildung in drei Jahren nicht erreichen läßt, kann für einzelne Berufe einer Verlängerung von drei bis sechs Monaten zugestimmt werden.

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Der Beauftragte für den Vierjahresplan hat den Leiter der Geschäftsgruppe Ernährung, Staatssekre­tär Backe, beauftragt, das Programm für den Bau von Getreidelagerraum unter Ein­schaltung der Reichsstelle.für Wirtschaftsausbau als besonders vordringliche Arbeit in den nächsten Monaten durchzuführen.

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im 72. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Kath Eckhardt, geb. Schneider.

Wieseck, den 1. November 1938.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 3. November, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus Gießener Straße HO aus statt

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