Ausgabe 
2.9.1938
 
Einzelbild herunterladen

DUH

1

d

. i?

»r i. .:ä..

>: ' ,** .

Nr. 205 Erstes Blatt

188. Jahrgang

Zreltag, 2. September 1058

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Druck und Verlag: vrühlsche Univerfilätsvruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7

tr|d)etnt rügltch. außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholl- Monats-Bezugsprets:

Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Jllusttierte . 1.80 Zustellgebühr . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zernfprechanschlüffe

unter Sammelnummer 225) Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Gietzev

Postscheckkonto:

Frankfurt am Main 11686

Annahme von Anzeigen ffli die Mittagsnummer vis 8'/.UHr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm Höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Test­anzeigen von 70mm Brette 60 Rpf.'Platzvorschrist nach vorh. Dereinbg. 25"/. mehr.

ermäßigte Grundpreise:

Stellen», Vereins», gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei- aen, Bäder», Unterrichts» u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

en sie er, !il.

3n len l len in. atz im

in, lief) Ibe der 115» cn elb lich ein ich ie=

>ch

irt

ien . 'in.

en» hen ien, des els. rein aje-

einr rte» mch

an,

end üll- den die' die ein den Cbev. dort

Huh, und losch eine liche

ging )sen-

den utt." rmer oben

ßä» la?" ior fen in» am rie« und kten

Organisation mit der Hitler-Jugend verbinde.

Berlin, 2. Sept. (DNB.) Zu Ehren der heute

5613V

Deutschen Stadions in Nürnberg aufgestellt worden, die zum erstenmal die riesigen dieser gewaltigen Sportanlage zeigen, deren Grundsteinlegung beim vorjährigen Reich erfolgte. Man sieht hier die zwei verschiedenen Versuche einer Lösung des Tribü Die erste Sitzreihe links ist 76,65 Meter, die rechts 70 Meter über dem Spiegel. (<5r

An-

Er-

Kaiserhof" einen Empfang. Unter den Gästen be­merkte man u. a. den polnischen Botschafter in Ber­lin, Exz. L i p s k i, Staatssekretär Woermann vom Auswärtigen Amt, Ministerialdirektor Dr. Engel vom Reichsarbeitsminrsterium, FGeneral- majör von Tippelskirch vom Oberkommando der Wehrmacht, Bürgermeister Steeg als Vertretet des Oberbürgermeisters und Stadtpräsidenten Dr. Lippert, Reichskriegerführer General Reinhard, Reichskriegsopferführer Oberlindober, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Dr. M a r k m a n n.

Herzog von Coburg hielt an die polnischen Frontkämpfer eine Ansprache, in der er eingangs seiner Freude darüber Ausdruck gab, die polnischen Gäste unter Führung ihres Generals I a n u f z k i e- w i c z begrüßen zu können. Gleichzeitig bedauerte Herzog von Coburg, daß der Präsident der polni­schen Frontkämpfer, General Dr. Gnrecki, aus gesundheitlichen Gründen an dieser Deutschlandfahrt nicht teilnehmen könne. Besonders dankte er dem

polnischen Kameraden Smogorzewski für seine fortgesetzte Arbeit und sprach s eine Genugtuung darüber aus, bestätigen zu können, daß die deutschen Kameraden, die kürzlich unter Führung des Reichs­kriegsopferführers Oberlindober in Polen waren, mit ganz außerordentlichen Eindrücken zu­rückgekommen feien. Es erfülle den ehemaligen Frontsoldaten mit Stolz, daß es zwei Frontsoldaten waren, der unvergeßliche Marschall Josef Pil- s u d s k i und unser Führer Adolf Hitler, die eine Verständigung zwischen den beiden Nationen herbeiführten. Gerade aus der Tatsache dieser Ver­ständigung sei eine vertrauensvolle Zu­sammenarbeit auf weite Sicht entstanden.

Hierauf erwiderte der Führer der polnischen Frontkämpferabordnung, Hauptkommandant und Brigadegeneral Januskiewicz, indem er u. a. unterstrich, daß die kameradschaftlichen Beziehungen nicht neu seien. Wenn man nun nach Deutschland komme, so tue man nichts anderes, als nur die schon bestehenden Bande enger und fester zu knüpfen. Man empfinde um so größere Freude, daß die polnischen Frontkämpfer sich nunmehr von den unbe st reitbaren Lei st ungen und dem Aufbauwillen des Dritten Rei­ches überzeugen könnten.

füllung finde. Ebenso wie man in der Kampfzeit zu­sammengekommen sei, versammele man sich jetzt all­jährlich hier mit der auslandsdeutschen Jugend. Der Redner wandte sich dann an die auslandsdeutsche Jugend selbst, die nach dieser einzig schönen Stadt gekommen sei. Viele von ihnen würden staunend die Offenbarungen des neuen schöpfe­rischen Gei st es auf allen Gebieten er­leben. Noch fehle ihnen der Maßstab, um das Wun­der, was sich hier vollzogen habe, ganz fassen zu können.

Ls ist", so fuhr der Reichsjugendführer fort, unsereyi Volke vom Schicksal nichts geschenkt worden. Alles, was ihr hier' seht, ist das Er­gebnis eines unermüdlichen Fleißes und un­ermüdlicher Arbeit. Der Kampf des 21 a- lionalfozialismus fei euch ein Gleichnis, das auch in eurem persönlichen Dasein Gültigkeit hat. 2Nan braucht zum Leben nichts anderes als ein tapferes herz und einen starken Glauben, wie auch die

Teilmodell des Deutschen Stadions in Nürnberg. .

In dem romantischen Hirschbachtal bei Oberklausen in Oberfranken sind leilmolOICni I

9er zehnte Aeichsparteilag.

Nur noch eine kurze Zeitspanne trennt uns von der Stunde, die das feierliche Einläuten des Zehn- ten Reichsparteitages bringt. Wieder wer­den, wie alljährlich, die vollen Töne der Glocken der Nürnberger Gotteshäuser über die Mauern und Zinnen hinweg ins Land hinausklingen, werden verkünden, daß der Führer die Frankenstadt be­treten hat und daß nunmehr das große Treffen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, da­mit auch jener Abschnitt der politischen Arbeit die­ser Bewegung beginnt, um den sich die Ereignisse gruppieren, und der wiederum richtungweisend für die Meisterung aller künftigen Aufgaben und Schwierigkeiten ist.

* 6000 Mann warey es, die zum ersten Parteitag im Januar 1923 in München antraten, 600000 Männer und Frauen der Bewegung werden sich in diesem Jahre in der schönen Franken­stadt treffen. Welch ein Unterschied zwischen damals und heute! Welche Kämpfe, Anstrengungen und Opfer liegen aber auch zwischen dem Einst und dem Jetzt. Und welche Erfolge haben die Jahre gebracht, die seit dem Entstehen der nationalsozialistischen Be­wegung, die wir dem Manne verdanken, zu dem jeder von uns voller Verehrung aufblickt, ins Land gegangen sind! Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, mit raschen Strichen ein Bild des Kampfes Adolf Hitlers um sein deutsches Vaterland und der Verwirklichung seiner politischen Ideale zu zeichnen.

Aber dieser Kampf ist noch lange nicht abge­schlossen, er wird auch niemals ein Ende finden. Denn rang der Führer einst um fein Volk, so setzt er heute stündlich und täglich feine ganze Kraft, sein Denken und Streben, fein Sinnen und Trachten und feine politische Geschicklichkeit f ü r fein Volk ein, an dessen Spitze er getreten ist und das hinter ihm steht wie ein gewaltiger, fest geschlossener Heerhaufen hinter seinem Herzog. Die­ser Kampf kann niemals zu Ende gehen, weil unser Volk nicht mehr daran denkt, sich in sein Schicksal zu fügen und den Weg zu gehen, den alle Völker bisher gingen, die sich selbst aufgaben. Nein, Deutschland lebt, es will leben und will sich weiter entwickeln. Und dieser Lebenswille stellt es täglich vor neue Aufgaben, die zu lösen der Führer täglich wieder als fein erstes und vornehmstes Ziel bestimmt.

Wenn wir jetzt auf dem Zehnten Reichsparteitag vor den Führer treten, wenn dieser im Kreise seiner unübersehbaren Gefolgschaft erscheint, dann ist das die erneute Bestätigung und Unterstreichung der Schicksalsgemeinschaft von Führung und Volk, von Volk und Führung. Zwi­schen beiden gibt es keinen Unterschied, beide ken­nen nur die gleichen Ziele, beide bilden die kraftvolle Gemeinschaft, die allein das Fundament ist, auf dem die Probleme des Daseins einer Nation gelöst werden können, gleichgültig wie sie beschaffen und welcher Art sie find. So ist Nürnberg immer wieder das Sinnbild der nationalsozialistischen Gemeinschaft unseres Volkes, das Sinn­bild der einigen und geschlossenen Nation.

Was Einigkeit zu leisten vermag, das haben uns die Jahre seit der Machtübernahme durch den Füh­rer gelehrt. Wo wären wir, hätte nicht Adolf Hitler die Führung von Volk und Staat bedingungslos übernommen und ebenso bedingungslos auch durch­geführt. Nur auf diese Weise konnte das Tren­nende über Bord geworfen und durch das Einigende ersetzt werden. Mit dem Verzicht auf das Trennende kam die Ueberwindung der Arbeits­losigkeit, die Wehrhaftmachung der Nations die Wiederherstellung der Hoheitsrechte im gesamten Reichsgebiet, kam schließlich auch der Wiederanschluß Oesterreichs an das Reich. Wie ein Magnet wirkte das geeinte deutsche Volk des alten Reiches auf unsere österreichischen Brüder und Schwestern. Dieser magnetischen Kraft ist es zu danken, daß drüben schließlich alle künstlich errichteten Dämme eingeriffen wurden und das Deutschtum »bis zur ungarischen Grenze hinunter wieder zu einem Staatsvolk wurde.

Im Zeichen dieser Einigung wird auch der Zehnte Nürnberger Reichsparteitag stehen, auf dem zahllose Männer und Frauen der Ostmark erscheinen werden, um auch auf der größten Veranstaltung der nationalsozialistischen Bewegung zu zeigen, daß das Blut gesiegt hat. Wir grüßen die Brüder und Schwestern der Ostmark, wir heißen sie in der Stadt der Reichsparteitage herzlich willkom­men. Aber den schönsten Willkomm wird ihnen d e r Mann entbieten, dessen hoher politischer Gabe sie es zu verdanken haben, daß die Fesseln klirrend zu Boden fielen. Ihm bat die Nation den Beinamen Einiger aller Deutschen" gegeben.

Lufisperre über Aiirnbera.

Sieg durch die Krast des Glaubens

. Baldur von Gchirach an die auslandsdeutsche Lugend.

ReichsWendsiihrer Valdur von Schirach

betonte in seiner Ansprache einleitend, daß im blick einer solchen Jugend seine Arbeit ihre

in Berlin eingetroffenen polnischen Front- J^ä ms? feraborbnung gab der Präsident der Frontkämpferverbände,

Vereinigung deutscher NSKK.-Obergruppensührer General der Infanterie Herzog von Coburg, heute abend hnHotel

polnische Frontkämpfer in Berlin

Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf weite Sicht."

Stuttgart, 1. Sept. (DNB.) Der Tag der auslandsdeutschen Jugend auf der VI. Reichstagung der Ausländsdeutschen fand am Donnerstagabend feinen machtvollen Abschluß mit einer großen Kundgebung in der Stuttgarter Stadt­halle. Im Mittelpunkt der Kundgebung stand eine Rede des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, der auf der vorjährigen Reichstagung der Ausländsdeutschen zum erstenmal in Stuttgart zur auslandsdeutschen Jugend gesprochen hatte und der auch in diesem Jahre wieder gekommen war, um den auslandsdeutschen Jungen und Mädeln die Grundgedanken der nationalsozialistischen Jugenderziehung vor Augen zu führen.

Die Beteiligung der auslandsdeutschen Jugend ist gegenüber dem Vorjahr noch stärker geworden, und auch bei den übrigen Tagungsteilnehmern und der Stuttgarter Elternschaft fand der Besuch des Reichs­jugendführers freudigen Widerhall. Kein Wunder, daß die Halle wiederum brechend voll war. Die Taufende bereiteten dem Reichsjugendführer einen begeisterten Empfang, als er in Begleitung' von Gauleiter Bohle und Gauleiter Reichsstatthalter Murr die Halle betrat. Mit dem LiedeUnter der Fahne schreiten wir" »»marschierten die Fahnen in den reichgeschmückten Saal.

Sauleiter Bohle

widmete dem Reichsjugendführer herzliche Worte der Begrüßung, die von der Jugend mit minuten­langen Beifallsstürmen aufgenommen wurden. Der Tag der auslandsdeutschen Jugend sei bereits ein fester Bestandteil der Auslandsdeutschen-Tagungen geworden und werde es,auch in aller Zukunft blei­ben. Die Arbeit am Auslandsdeutschtum könne nur

nalionalsozialisiische Bewegung nur mit der Kraft des Glaubens gesiegt hat."

Zum Schluß ging der Redner auf die frühere Zersplitterung in der deutschen Jugend ein. Die nationalsozialistische Jugendbewegung habe dafür gekämpft, daß an die Stelle der einstigen vielen Jugendorganisationen proletarischer, bürgerlicher und konfessioneller Art eine einzige deutsche Ju­gend trat.Diese Jugend erziehen wir", so betonte der Reichsjugendführer unter dem brausenden Bei­fall der Massen,für Adolf Hitler und fassen sie zusammen unter der Fahne, die heute über allen Menschen deutschen Blutes weht."

Das brausend aufgenommene Sieg-Heil und die Lieder der Nation waren das Gelöbnis der Jugend, sich als die kommende Generation allezeit für die Ziele des Führers einzusetzen.

HZ.-Führer-Tagung in Stuttgart

Im Zeichen der Auslandsdeutschen.

Stuttgart, 1. Sept. (DNB.) Der 7. Tag der auslandsdeutschen Heerschau in Stuttgart, der im Zeichen der auslandsdeutschen Jugend stand, wurde eingeleitet mit einer HI. -Führer­tag u n g , die in Anwesenheit des Reichsjugend­führers Baldur v. Schirach und des Führers des Gebietes 20 der HI., Gebietsführer Sund er­mann, im Weißen Saal des neuen Schlaffes stattfand.

Nach der Eröffnung durch Oberbannführer M ö g- ling richtete Stabsamtsleiter ^-Oberführer Ruh­berg das Wort an die Teilnehmer der Tagung, die Jid) aus Hoheitsträgern, Amtsleitern der AO., Landesjugendführern und Landeskreis-Jugendfüh- rem mit ihrqn BDM.-Referentinnen zusammensetzte. Eine der wichtigsten Aufgaben der AO. nach dem

Nürnberg, 1. Sept. (DNB.) Anläßlich des Reichsparteitages 1 9 3 8 ist durch Polizei­verordnung des Luftamtes Nürnberg der Luft­raum über dem Stadtgebiet und der Umgebung von Nürnberg innerhalb der Linie Pegnitz Lauter­hofen Neumarkt Freystadt Pleinfeld Gunzenhausen Wicklesgreuth Unternbibert Neustadt/Aisch Hächstadt Forchheim Potten­stein Pegnitz vom 4. September, 6 Uhr, bis ein­schließlich 13. September, 20 Uhr, für alle Luft­fahrzeuge gesperrt. Zuwiderhandlungen sind strafbar. Für Regierungsflugzeuge und für dell Fluglinienverkehr gilt Sonderreglung.

Das Luftsperrgebiet wird durch Flugzeuge luft- polizeilich überwacht. Unberechtigt einfliegende Flug­zeuge werden durch rote Signalschüsse von den Ueberwachungsflugzeugen aus zur Landung aufge­fordert. Sie haben sodann sofort auf dem Derkehrs- flughafen Nürnberg zu landen, hierzu hat sich das

erfolgreich fein, wenn die Zukunft in starken Hän­den liege, nämlich-in den Händen einer natio­nalsozialistischen Auslandsjuge n d. Gauleiter Bohle richtete dann an die Eltern im Ausland besondere Gruß- und Dankesworte. Die Arbeit an der Auslandsjugend und an den Aus­landseltern fei die Kameradschaft, die die Auslands-

Umbruch fei u. a. die sofortige Zusammenfassung der deutschen Jugend im Auslande gewesen. Heute sei es so, daß,

wo auch immer im Auslande und auf den Schiffen die Fahne der Partei weht, auch die

Wimpel der HI. und des BDM. flattern.

Wir wissen, warum wir uns in besonderem Maße um unsere deutsche Jugend kümmern, denn das, was wir heute aufbauen, ist für sie und durch sie für Jahrhunderte und ewige Zeiten bestimmt.

Interessante Ausführungen, besonders über die Schulung des Führernachwuchses, machte dann Hauptbannführer Stadler. Er berichtete über die bei den Auslandslagern der auslandsdeutschen HI. im Jahre 1935 gemachten Erfahrungen. Es wurde die wichtige Erkenntnis gewonnen, daß es nicht nur darauf ankommt, zu solchen Lagern nicht nur möglichst viele Teilnehmer nach Deutschland zu be­kommen, sondern aus ihnen eine Führerschicht auszuwählen, die der im Auslande harrenden Aufgabe gerecht zu werden vermag. In enger Ver­bindung und gemeinsamer Arbeit mit der AO. der NSDAP, soll der Aufbau dieser Führerschicht voll­zogen werden, damit der Führertypus ent­steht, der sowohl draußen, wie im Reichsgebiet g e - radesteht. Ganz besondere Sorgfalt wende die Reichsjugendführung den deutschen Jung­arbeitern im Auslande und den See­fahrern zu. Hauptbannführer Stadler verpflich­tete zum Schluß die HI. im Auslande, das gemein­same Werk des Reichsjugendführers Baldur von Schirach und des Leiters der AO. Gauleiter Bohle mit allen Mitteln und vollem Einsatz zu unter­stützen.

Die Führertagung, an die sich eine gemeinsame Besichtigung des Musterlagers der HI. im Rosen­steinpark anschloß, klang mit dem Lied der HI. aus.

zur Landung aufgeforderte Flugzeug neben das Ueberwachungsflugzeug zu fetzen und diesem in der gewiesenen Richtung zu folgen. Wird die Landungs­aufforderung nicht befolgt, so wird von der Waffe Gebrauch gemacht.

400 Zungfaschisten-Führer kommen nach Nürnberg.

Rom. 1. Sept. (DNB.) Parteisekretär Mnister Starace hat eine Abordnung von 1 0 0 Jung- faschisten-Führern empfangen, die sich auf Einladung der Hitler-Jugend am Freitag zur Teil­nahme am Reichsparteitag nach Nürnberg begeben. Sie werden im Auftrage des Parteisekre­tärs der HI. den Gruß ihrer italienischen Kameraden überbringen.

Konrad Henlein beim Führer.

Prag, 1. Sept. (DNB.) Nach einer Mitteilung des Presseamtes der Sudetendeutschen Partei ist Konrad Henlein nach Berchtesgaden ab­gereift, um dem Führer und Reichskanzler einen Besuch abzustatten.

Haupttagung des Martin-Luther-Bundes.

Reutlingen, 1. Sept. (DNB.) Am Donnerstag eröffnete der Martin-Luther-Bund in Reut­lingen feine 55. Haupttagung mit einer Sitzung des Bundesrates. Diese Haupttagung konnte mit einem Treffen aller aus Sowjetrußland nach Deutschland entkommenen deutsch-evangelischen Pfarrer und Pfarrerswitwen verbunden werden. Zum erstenmal sind auf dieser Tagung auch Pfarrer aus der deut­schen Ostmark in größerer Zahl vertreten.