Ausgabe 
2.8.1938
 
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9J.4pori

HeimischeErsolgebeidenVreslauerMhrkämpsen

liste aus:

TUänner:

Mannschaftsplakette.

ten teilne'hmen, geht es nicht so sehr um sportliche i Segelflug-Welttrewerb. Höchstleistungen, sondern vielmehr um Disziplin und 124 dis 3: Nachtmusik.

erhielt d e n e

Am heutigen Dienstagvormittag kehrten nun die Breslau-Fahrer aus unserem heimischen Kreis 8 (Lahn-Dill) wieder aus der Feststadt heim. Alle tragen sie das große Erlebnis in sich, das lange in ihnen nachklingen wird. Dieses große Erlebnis kann auch nicht dadurch beeinträchtigt werden, daß es unseren heimischen Turnern und Sportlern nicht gelang, in der Konkurrenz der vielen Tausende erste Siege zu erringen. Daß aber zahlreiche Turner und Sportler, Turnerinnen und Sportlerinnen unserer Heimat hochachtbare Plätze belegen konnten, das weist der nachfolgende Auszug aus der Ergebnis-

lich ausgenommen.

Bei dem Viertagemarsch, an dem alljährlich die Jugendorganisationen zahlreicher europäischer Staa-

dorf bei Neustadt a. d. Weinstraße flog Peter (DDL. Berlin), und N i e l a n d (Westfalen) kam bis 10 Kilometer vor Trier. Der jüngste Wettbewerbs- Teilnehmer, Graf von Treuberg (München), hatte mit 230 Kilometer Baden-Baden erreicht. Weitere Piloten kamen nach Frankfurt, Wiesbaden und vielen anderen Orten Südwestdeutschlands.

In der Wertung liegt mit Einschluß des zwei­ten Wettbewerbs-Sonntags Kurt Schmidt (NSFK.-Gruppe Südwest) mit 1994,5 Punkten vorn, gefolgt von dem Darmstädter Wolfgang Späte mit 1871,1 Punkten, Treuter (NSFK.-Gruppe Mitte) mit 1800 pnd Bräutigam (Dresden) mit 1792 Punk­ten.

100 Motorräder auf dem Sachsenring.

Rund hundert Meldungen sind für den großen Motorrad-Preis von Europa, das bedeutendste Mo­torrad-Rennen der Welt, am kommenden Sonntag

auf dem durch Umbau gewaltig verbesserten Sach, senring bei Hohenstein-Ernstthal eingegangen. Die besten Fahrer Europas werden sich hier auf den schnellsten Maschinen einen Kampf liefern wie noch nie.

Am stärksten besetzt ist die 350er Klasse mit 47 Fahrern, 28 sind in der Halbliterklasft startberech­tigt und 23 bei den Kleinen" bis 250 ccm. Bei den Halbliter-Maschinen kommt es zu dem mit Spannung erwarteten Duell unserer BMW.-Kom­pressor von Meier, Krauß und Schneeweiß mit den englischen Norton von Frith und Daniell. Nicht min- der spannend dürfte der Kampf der 350-ccm-Klasse werden wo aus Deutschland wiederum DKW. (Winkler, Wünsche, Hamelehle) und NSU. (Fleisch- mann, Bodmer, Hentze) die Rivalen sind. Fast aus- schließlich auf DKW. wird das Rennen der 250er Maschinen gefahren. Kluge, Petruschke und Pungerz bilden eine starke Front.

Terttonia Steinberg 1900 Gießen 2:2 (1:2).

Die zahlreichen Zuschauer, die am Sonntag den Sportplatz an der Neumühle umsäumten, mögen vielleicht etwas enttäuscht das Spielgeschehen beob­achtet haben. Wenn man jedoch bedenkt, daß beide Vereine nur eine zweite Garnitur ins Feld stellten, so ist dies weiter nicht verwunderlich, zumal sich auch noch das heiße Wetter lähmend auswirkte. Nur einige Spieler spielten mit vollem Einsatz. Bei den Gästen war es vor allem Koch, der durch Jfine aus­gefeilte Technik die Steinberger Hintermannschaft manchmal in Verlegenheit brachte. Beide Tore wur­den von ihm eingeleitet. Bei den Teutonen versuchte es immer wieder Schmidt mit Alleingängen, da er keine Unterstützung in seinen Nebenleuten fand. Viel erreichen konnte er aber auch nicht. Eine feine Be­lohnung seiner mühevollen Arbeit war das Aus­gleichstor in der letzten Minute. Als Schiedsrichter amtierte Decker, Garbenteich.

Nach Anpfiff diktierte Steinberg das Spielge­schehen, ohne jedoch die Gäste-Derteidigung zu über­rumpeln, bis es Burger in der 12. Minute gelang.

ZweiAmerikaner-Sportfeste" genehmigt.

Die Reichssportführung hat bisher erst zwei der so zahlreich beantragtenAmerikaner Sportfeste" genehmigt. Die Amerikaner werden nach ihrer An­kunft in Deutschland am 4. August zunächst in Hamburg an den Start gehen und dann am 7. August in Dortmund starten. Es ist aber sicher anzunehmen, daß die Amerikaner nach dem Länderkampf gegen Deutschland am 13. und 14. August in Berlin noch in zahlreichen anderen deut­schen Städten kämpfen werden.

Bier britische Rekorde!

Im Londoner White-City-Stadion wurde am Montag, dem englischenBankfeiertag", ein inter­nationales Leichtathletikfest durchgeführt, zu dem 17 Nationen (!) ihre Spitzenkönner entsandt hatten. Das Fest, an dem deutsche Athleten nicht teilneh­men konnten, da sie ja in Breslau gerade um die Meistertitel hatten kämpfen müssen, wurde so zu einer Art Vorprobe zu den Europameisterschaften. Aber nicht nur Europas Elite war vertreten, son­dern auch ein Teil der U8A.-Streitmacht, die am 13. und 14. August in Berlin den Länderkampf gegen Deutschland bestreiten wird. Bei dieser her­vorragenden Besetzung konnten natürlich Glanz­leistungen nicht ausbleiben. Die hervorragendsten Ergebnisse waren vier neue britische Rekorde durch Brown (England) über 440 y mit 47,6 Sekun­den, durch Wooderson (England) über 880y mit 1:50,9 Minuten, durch Patterson (USA.) über 440-y-Hürden mit 53,0 Sekunden und durch Darszeghi (Ungarn) im Speerwerfen mit 72,34 Meter. Speerwürfe über die 70-Meter-Marke hatte man bisher in England noch nicht gesehen; dies­mal überwarf sie nicht nur der siegende Ungar Varszeghi, sondern auch der Este Isaak mit 71,09 Meter.

Internationaler Diertagemarsch."

Auszeichnung für die f)3.

In Nimwegen wurde in der vergangenen Woche derInternationale Diertagemarsch" durchgefichrt, der alljährlich vomNiederländischen Bund für Körpererziehung" im Verein mit dem holländischen Heer veranstaltet wird. Als Vertreter Deutschlands nahmen in diesem Jahr 40 Hitler-jungen des Gebiets Ruhr-Niederrhein an der Veranstaltung teil. Die deutsche Marschgruppe, die an der Grenze von dem Marschordner Kpt. B r e u n e f e empfangen wurde unö mit den anderen Teilnehmern in einem Zelt­lager bei Nimwegen untergebracht war, wurde von der holländischen Bevölkerung überaus freund-

Journalistischer Nachwuchs meldet sich bei dem Gaupresseamt.

NSG. Die Reichspressestelle der NSDAP, ver­öffentlicht folgenden Hinweis: Der nächste vom Reichsverband der Deutschen Presse vorgesehene Einstellungstermin für Schriftleiter in Ausbildung bei Tageszeitungen ist der 1. Oktober d. I. Junge Nationalsozialisten, die Liebe zum Journalismus und die erforderlichen wissensmäßigen Voraussetzun­gen (möglichst durch Reifezeugnis nachgewiesen) für den verantwortungsvollen Beruf des Schriftleiters besitzen, melden sich beim Gaupresseamt der NSDAP., Gau Hessen-Nassau, Frankfurt a. M., Gutleutstraße 812. Dessen Nachwuchshauptstelle gibt ihnen Auskunft in allen Presse-Nachwuchsfra­gen und unterstützt geeignete Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle in einer Tages­zeitung.

CRunhfunfprogramm

Mittwoch, 3. August:

Der 9. Wettbewerbstag der19. Rhön" brachte eine weitere Steigerung, obwohl am Montag die Windverhältnisse gänzlich verändert waren. Starke Nordost-Winde zwangen zu einer Verlegung der Startstelle nach dem Nordhang der Wasserkuppe. Die ersten Startversuche endeten mit Tallandungen in der Nähe der Wasserkuppe. Aber gegen Mittag setzte stärkerer Wind ein, und bald hatten die Wett­bewerbs-Teilnehmer ihre Segelflugzeuge in die Höhe gesteuert und zogen nach Westdeutschland über den Horizont davon.

Die Landemeldungen tarnen dann auch fast aus­schließlich aus West- oder Südwestdeutschland an. In überraschend großer Zahl wurden Zielstrecken­flüge durchgeführt. Der Flugplatz Saarbrücken wurde nach 256 Kilometer Luftlinie von dem Dop­pelsitzer Döbler-Deeg (Nürnberg) und den Ein­sitzern Treuter (NSFK.-Gruppe Mitte), F l i n s ch (Darmstadt) und Oblt. F l a ch o w s k i (Merseburg) erreicht. Bis in das Saargebiet kam mit 232 Kilo­meter noch der Schlesier von Husen. Sieben

Als Auszeichnung wurden der deutschen Marsch­abordnung die Bundeskreuze des nieder­ländischen Bundes für Körpererzie­hung überreicht. Für ihre hervorragende Leistung "" die deutsche Gruppe außerdem die Gol«

Vor sportlichen Großereignissen in Gießen

Oer kommende Sonntag ein Großkampftag.

Großartige Zielstreckenfliige bei der19. Rhön"

Landungen bei Saarbrücken, Trier usw.

einen feinen 16-Meter-Schuß in das Netz zu jagen. Weiterhin spielten die Teutonen überlegen und man hoffte schon auf einen eindeutigen Sieg. Doch es kam anders. Allmählich erzwang 1900 ein offenes Feld­spiel und bei den Platzbesitzern machten sich bedenk­liche Schwächen in der Abwehr bemerkbar. Koch und Krämer spielten sich manchmal fein durch, doch vor­erst reichte es zu Erfolgen noch nicht. Bis dann Ko- ziok einen schweren Deckungsfehler des Steinberger Verteidigers Jung ausnutzte und zum Ausgleich ein­sandte. Angefeuert durch diesen Erfolg erkämpften sich die Gäste eine leichte Ueberlegenheit und in der 35. Minute setzte Koch den Ball zum zweitenmal in die Maschen. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause.

Nach dem Wechsel das gleiche lustlose SM! Zwar versuchte 1900 durch schnelle Vorstöße den Sieg sicher zu stellen, alle Bemühungen scheiterten jedoch an der jetzt besser spielenden Steinberger Hintermannschaft. In der letzten Viertelstunde versuchten es die Teu­tonen noch einmal mit allen Mitteln, doch es schien schon vergebens, da auch noch Burger vorübergehend wegen Verletzung ausscheiden mußte. Bis es dann Schmidt gelang, in der letzten Minute noch gleich­zuziehen!

Rundfunk wird Ausschnitte aus dem Rennen über­tragen, und die Tonfilm-Woche wird dabei fein. Die Volkshalle wird in großem Festschmuck pran­gen. Durch die Zusammenarbeit mit der NSKK.- St and arte 147 und der SA.-Standarte 116 wird es dank des verständnisvollen Entgegenkommens der Standartenführer möglich fein, die Zuschauer laufend über den Stand der Fahrt zu unterrichten. Zu diesem Zweck wird der SA.-Nachrichtensturm ein großes Fernsprechnetz legen und die Durchgabe der Berichte von den einzelnen Strecken über­nehmen, die durch eine große Lautsprecheranlage vor der Volkshalle die Zuschauer stets auf dem laufenden halten werden. Das NSKK. übernimmt die Absperrung der Strecke, und die motorisierte Gendarmerie wird wieder für die freie Durchfahrt sorgen. Damit ist die technische Durchführung in jeder Hinsicht gesichert. Zur Unterhaltung der,. Zu­schauer werden vor der Volkshalle radsportliche Veranstaltungen stattfinden. Eine Sternwanderfahrt des Bezirks Gießen ist ebenfalls vorgesehen.

Die Siegerverkündigung erfolgt im Rahmen eines Gartenfestes, bei dem Saalsport-Konkurrenzen aus- getragen werden. Durch das Entgegenkommen des Oberbürgermeisters Ritter und des Sportdezer­nenten der Stadt, Bürgermeister Professor Dr. Hamm, sowie mit Unterstützung des Fremden­verkehrsamtes der Stadt werden den Teilnehmern aus dem Reiche, die in großer Anzahl in Gießen erwartet werden, einige erlebnisreiche Stunden be­reitet werden können.

Hannovers Iugendschwimmer in Gießen.

Die Vereinsführung des Gießener Schwimmver­eins hat nichts unversucht gelassen, um einen Start der Jugend des Deutschen Wasserballmeisters, Wasserfreunde Hannover" in Gießen zu ermög­lichen. 20 Jugendliche werden im Laufe des Mitt­woch in Gießen eintreffen, um im Rahmen eines Abend schwimmfest es einen Kampf der besten Jugendlichen von Hannover und Gießen aus­zutragen. Staffeln in Brust und Kraul sowie eine Lagenstaffel werden das Schwimmprogramm sein. Der Höhepunkt der Veranstaltung wird ein Wasser­ballspiel der beiden Jugendmannschaften fein. Die Hannoveraner, die durch die Schule ihrer großen Kameraden, den Nationalspielern der Wasserfreunde Hannover eine beachtliche Spielstärke besitzen, wer­den den Gießener Hitlerjungen den größten Einsatz abverlangen. Hoffentlich zeigt auch das Gießener Publikum ein bißchen Interesse für dennassen Sport".

Nachstehend die zur Durchführung gelangenden Wettkämpfe:

Bruststaffel: 100, 200, 100 Meter: Keiner, Ortwein, Götz. Das Abschneiden dieser Staffel liegt an der Leistung der beiden 100-Meter-Leute. Wenn Ortwein in guter Form ist, dürfte die Sache nicht ganz aussichtslos sein.

Kraul staffel : 4X100 Meter: Hoffmann, Haibach, Zimmer, Albold. Die Staffel ist durch die Gleichmäßigkeit der vier Schwimmer besser als die Bruststaffel.

Lagen st affel: 100 Meter Rücken (Amend), 200 Meter Brust (Ortwein), 100 Meter Kraul (Albold). Hier liegt es insbesondere am Können von Amend, der bisher kein geregeltes Training gehabt hatte.

Kraulstaffel 10X50 Meter.

Wasserball : Hier spielt die Mannschaft Kling; Ortwein, Keiner; Albold; Haibach, Zimmer, Amend. Der neue Torwart ist zuverlässig. Die Ver­teidigung ist ein durch viele Kämpfe erprobter Mannschaftsteil. Der Verbinder und der Sturm haben erst wenig in dieser Einteilung gespielt, und man muß deshalb abwarten, wie sich die Spieler untereinander verstehen.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym­nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Gaunach­richten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Volk und Wirtschaft. Wald einwach­sender" Reichtum. 12: Werkskonzert. 13: Nach­richten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Was weißt du vonGlaube und Schönheit"? 16: Nachmittagskonzert Das Mikrophon unterroegsc 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Fliegendes Deutschland. Segelflieger in der Rhön. 19.15: Klingende Kurz­weil. 20: Nachrichten. 20.15: Frohe Feriengruße aus Oberbayern. 22: Nachrichten. 22.15: Rhon- Segelflug-Wettbewerb. 22.30: Musik aus Wien.

Wettbewerbs-Teilnehmer gelangten im Zielstrecken­flug nach Trier (254 Kilometer): Haase (Berlin), sein Kamerad Ludwig Hofmann, der Dresdener Bräutigam, Opitz (Darmstadt), die beiden Hannoveraner Müller und Boy, sowie Wei­mer (Rheinland). >

Mit einer besonders schönen Leistung wartete der Düsseldorfer Heidrich auf, dem es gelang, einen Zielstreckenflug von 241 Kilometer in seine Heimat­stadt von der Wasserkuppe aus durchzuführen. Er gewann damit den Ehrenpreis der Stadt Düsseldorf und holte für seine NSFK.-Gruppe den Preis von 500 Mark, der für diesen Zielstreckenflug von der Stadt Düsseldorf ebenfalls ausgesetzt war. Nach Karlsruhe (198 Kilometer) gelangten die beiden Württemberger Kraft und Beck, Peters (Mitte) und Wolfgang Späte (Darmstadt). Kai­serslautern wurde mit einem Zielstreckenflug von Sauerbier (Schlesien) und dem Marburger Feuerrohr erreicht. Nach dem 180 Kilometer von der Wasserkuppe entfernten Flugplatz Speyer-

Volkstümlicher Dreikampf Klaffe I f K. Stahlhut, Tumv. Heuchelheim, 58 Punkte; 18. A. Niemann, .SA.-Kampfgemeinschaft Gie­ßen, 50 Punkte; 22. Grünig, SA.-Kampf­gemeinschaft Gießen, K. Sack, Spvgg. 1900 Gie- ßen, 46 Punkte.Klasse U: 14. Weiters- haus To. Großen-Linden, 52 Punkte; 19. O. Dietz' DfL. Lollar, 47 Punkte; 21. W. Z e r n b t, Tv. Wetzlar, 45 Punkte. Klasse III b: 16. H. Möller, Tschft. Lauterbach, 54 Punkte; 25. E. Ebeling, Tv. Alsfeld, 45 Punkte.

Frauen:

Gemischter Achtkampf: 21. I. Hauck, Tv. 1846 Gießen, 133 Punkte; 25. H. Schmie­de r, Tv. 1846 Gießen, 129 Punkte; 29. E. Fremd, Tv. Wetzlar, M. Weller, Tschft. Lauterbach, 125 Punkte; 30. L. Weiß, Tv. Großen-Linden, A. Ziegler, Ty. 1846 Gießen, 124 Punkte; 37. E. Sack, Tv. Heuchelheim, 117 Punkte; 38. E. Ruppel, Tuspo. Butzbach, A. Sack, Tv. Heuchelheim, 116 Punkte; 39. A. Weinandt, Tv. Großen-Linden, 115 Punkte; 44. Emma Emmerich, To. 1846 Gießen, 110 Punkte; 45. M. Wagner, Tv. Lang-Löns, 109 Punkte; 47. G. Kreiling, Tv. Heuchelheim, 107 Punkte.

Gymnastik ° Siebenkampf : 9. Erika Schneider, To. Wetzlar, 116,5 Punkte.

Gymnastik-Sechskampf: L. Fremd- Tv. Wetzlar, 103 Punkte.

Volkstümlicher Dreikan^f: 3. Erika Röhmig, Mtv. Gießen, 65 Punkte; 17. Lotti Diehl, VfB. - Reichsbahn Gießen, 51 Punkte; 23. E. Reinstädt! er, Tv. Heuchelheim, 45 Punkte.

MTB. Gießen im Basketball-Turnier.

Die Mannschaft des Männerturnvereins Gießen, die als Vertreter des Gaues an dem von 36 Mann- schäften bestrittenen Basketballturnier teilnahm, schlug sich in Anbetracht der starken Gegner und ihrer jugendlichen Zusammensetzung recht tapfer. In der Vorrunde traf sie auf den LSV. Stargard, der seine körperliche Ueberlegenheit zu sehr aus­nutzte, und dem die Gießener, nachdem sie noch bei Halbzeit 8 :6 führten, 22 :18 unterlagen. In der Trostrunde gelang es ihnen dann in einem schönen Spiel, das unter aufmerksamer Leitung stand, den Polizeisportverein Halle überzeugend und verdient 27 : 9 zu schlagen.

Ein Freundschaftsspiel am Samstag gegen eine starke Breslauer Stadtmannschaft endete mit 17:17 unentschieden.

Alles in allem war die Teilnahme am Turnier ein schöner Erfolg, der zeigte, daß unsere hessischen Basketballer nicht hinter anderen Gauen zuruck- stehen.

31. Gießener Regatta.

Die Meldungen zur 31. Gießener Regatta sind für den veranstaltenden Verein überraschend gut aus­gefallen. Damit hat sich Gießen trotz einer Pause von drei Jahren als Regatta platz behauptet. Die Meldungen zu den einzelnen Rennen mit bis zu fünf und sechs Booten sind ebenfalls gut, wenn Heidelberg und Kassel wegen zu wenig Nennungen ihre Regatten haben absagen müssen. Fehlen auch manche Vereine, die sonst ständig Besucher der Gie­ßener Regatta waren, so treten an ihre Stelle neue, manche von Ruf und Klang.

Nun noch einige Winke für die Besucher der Re­gatta. In jedem Rennen tragen der Bugmann und der Steuermann die Startnummer seines Bootes in Schwarz oder Rot auf weißem Grunde oder in Weiß auf schwarzem Grunde auf dem Rücken. An Hand dieser Nummer kann der Zuschauer auf dem Programm sofort feftftellen, welcher Verein und welche Mannschaft das betr. Rennen gewonnen hat.

Für jedes Rennen gibt es nur einen Preis. Es gewinnt das Boot, dessen Spitze zuerst die Ziel­linie passiert. Jedes Rennen wird von einem Schiedsrichter in einem Motorboot begleitet, der darauf zu achten hat, daß die einzelnen Boote sich keiner Verstöße schuldig machen, z. B. durch falsches Steuern andere Boote behindern. Der Schiedsrich­ter wird zunächst das schuldige Boot verwarnen, bei weiteren Verstößen vom Rennen ausschließen. Zu Beginn eines Rennens legen sich die einzelnen Boote an die Startkähne, die mit Nummern ver­sehen sind. Liegen alle Boote an ihren Startkähnen, und die auf dem Programm angegebene Zeit ist ge­kommen, so gibt der Starter den Mannschaften sein Startkommando bekannt. Nach dem Kommando Los!" gehen die Boote ab, zunächst mit erhöhter Schlagzahl, um sich möglichst gleich von Anfang an einen Vorsprung zu sichern.

Vor jedem Rennen werden an der Starttafel die Nummern der startenden Vereine, und nach dem Rennen die Nummer des Siegers hochgezogen.

Breslau-Sieger starken in Gießen.

Für die Freunde des Rudersportes wird die kom­mende Regatta so wird uns von der Gießener Rudergesellschaft gemeldet eine besondere Freude bescheren. Es startet nämlich das Paar Melching- Müller auf der Heide (Hannover), die in Breslau die Olympiasieger 1936 auf den dritten Platz verwiesen. Als Gegner für die in Breslau so hervorragend erfolgreichen Ruderer ist die Zweier­mannschaft des Hornberger RuderklubsGermania" vorgesehen. Man wird ein spannendes Rennen Er­warten dürfen.

Gießen im Zeichen des Radsports.

Die Vorbereitungen für die große radsportliche Veranstaltung, die derGießener Radfahrervereini­gung" zur Ausrichtung übertragen wurde und zu der die bedeutendsten deutschen Amateur-Straßenfahrer in unserer Stadt erwartet werden, stehen vor dem Abschluß. Unter der tatkräftigen Förderung des Kreisfachwartes August Deibel und des Vereins­führers Erwin Hauck ist ein großes Rahmenpro­gramm aufgestellt worden, das sicher viele Freunde des Radsportes nach Gießen locken wird. Die Gieße­ner Radfahrer veranstalten zu Ehren ihrer Gäste aus dem Reich einen Begrüßungsabend, an dem sich die Vertreter der Partei und der Behörden mit den Radsportlern und den Vertretern der Reichsführung der deutschen Radfahrer vereinen werden.

Am Sonntag findet dann der Start zurDeut­schen Amateur-Straßenmeisterschaft im Ekner-Streckenfahren 19 3 8" statt. Hierfür sind umfangreiche Maßnahmen zur sicheren Durchführung und auch zur Unterhaltung der zahl­reich erwarteten Zuschauer getroffen worden. Der

Gemischter Zwölfkampf (Deutsche Meisterschaft): 12.Sieg H. Herbert, Tv. 1846 Gießen, 204 Punkte; 23. E. Schöffinann, Tv. Wieseck, 196,5 Punkte; 64. K. S ch i ck, Tv. Wetzlar, 176 Punkte; 67. A. Kreiling, To. Wieseck, 174,5 Punkte; 75. H. Vogt, Tv. 1846 Gießen, W. Warn, Tv. Wetzlar, 170,5 Punkte; 79. K. Seipp, Tv. Großen-Linden, 168,5 Punkte; 92. W. Kopf, Tv. Wetzlar, 162 Punkte.

G e mis chter Zwölfkampf Klasse II: 12. Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen, 197 Punkte; 31. A. Best, Tv. Wetzlar, 178 Punkte; 47. O. Kreiling, Tv. Wieseck, 162 Punkte.

Gemischter Neunkampf Klasse Illa : 6. H. Keller, Tv. Burgsolms, 159 Punkte; 26. Hch. Römer, Tv. Wieseck, 139 Punkte; 36. H. Hofmann, Tv. Hungen, 129 Punkte. Klasse IIIb : 22. Otto Textor, Reichsbahn-Tuspo. Marburg, 145 Punkte; 33. L. Burg, Tschft. Lauter­bach, 134 Punkte. Klasse III c: 38. H. Hamel, Tv. 1846 Gießen, 131 Punkte; 39. K. Müller, Mtv. Gießen, 130 Punkte: 49. R. Köhler, Tv. Wetzlar, 120 Punkte.

Gemischter Zehnkampf: 14. W. Moos, VfL. Lollar, 171 Punkte; 29. W. Sie rau, VfL. Lollar, O. Henning, Tschft. Lauterbach, W. Straub, Tv. 1846 Gießen, 156 Punkte; 36. H. Jung, Tv. Großen-Linden, E. Velten, Tv. Großen- Linden, 149 Punkte; 38. K. Haas, Mtv. Gießen, W. Jäger, To. Wieseck, G. S p a m e r, Turn- und Gesangverein Schotten, 147 Punkte; 39. E. Beisner, Tv. Burgsolms, 146 Punkte; 41. W. Spei er, Tv. Odenhausen, 144 Punkte; 43. E. Dei­bel, VfL. Lollar, W. Kraft, Mtv. Gießen, 142 Punkte; 44. O. Weiß, Tv. Großen-Linden, 141 Punkte; 47. Otto Bender, Tuspo. Rodheim, Georg Rahn, Tv. Grünberg, 138 Punkte; 49. W. Grote, VfL. Lollar, W. Schneider, Tv. Odenhausen, 136 Punkte; 51. K. Hardt, Tschft. Büdingen, 134 Punkte.

Zwölfka m.p f, Gerät: 51. Richard Seth, Tv. Großen-Linden, 197,5 Punkte; 63. K. B ettin, Tv. Wieseck, 191,5 Punkte.

Haltung, Aussehen und körperliche Ausdauer. Täg­lich müssen 40 Kilometer in geschlossener Formation zurückgelegt werden. Das Zeltlager beherbergte diesmal rund 4570 Teilnehmer. Neben Holland und Deutschland waren Belgien, England, Frankreich und die Schweiz vertreten.

Beim Abschluß des Wettbewerbs begrüßte Ministerpräsident Colijns die deutsche Marsch­einheit persönlich und gab seiner Freude Ausdruck, daß auch die deutsche Jugend an dem Marsch teil» genommen habe.