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Unser Bild zeigt Rudolf Heß bei seiner Rede. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Der Siewertreter des Mrers
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So bitte ich Sie denn an diesem 1. Mai: Spüren Sie nicht dem nach, was uns vielleicht noch trennen könnte, sondern freuen Sie sich an dem, waswir schon erreicht haben! Hängen Sie ich an das, was uns schon allen gemeinsam ist! Wieder bekunden die Massen mit stürmischem Bei- wie sehr ihnen der Führer aus dem Herzen
Die Goldene Fahne der DAF. für 103 nationalsozialistische Musterbetriebe. Der Stellvertreter -es Führers spricht auf -er Festsitzung -er Neichsarbeiiskammer
überbrachte sodann den Betriebsführern und Be- triebsobmännern der in diesem Jahre ausgezeichneten nationalsozialistischen Musterbetriebe d i e Glückwünsche d e s Führers und dessen Dank. Er betonte, daß Glückwünsche und Dank zugleich den Arbeitskameraden der ausgezeichneten Betriebe gelten, ,chie mit ihres Geistes und ihrer Hände Arbeit die Vorbedingungen geschaffen haben für die ehrende Auszeichnung." Es sei der Sinn dieses Wettbewerbes, daß er ansporne, außerordentliche Leistungen über den Kreis der beteiligten Betriebe vorzunehmen und durch das Vorbild anzuregen und mitzureißen. Es wird die Zeit kommen, da wird in Deutschland kein größerer Betrieb mehr denkbar sein, in dem nicht das meiste von dem Selbstverständlichkeit ist, was heute nur auf einem Musterbetrieb verwirklicht wurde. Was der Nationalsozialismus geschaffen hat, sind wirkliche und sichtbare Errungenschaften. „Wir wissen", so
ligen Kritiker hat wohl auch nur geahnt, daß es uns möglich sein würde, in so kurzer Zeit so Gewaltiges zu leisten.
heule können wir mit Ruhe einen Vergleich ziehen zwischen Deutschland und der Umwelt. Venn wir von einem Staat in Europa absehen, den ich in diesen kommenden Tagen zu besuchen die Ehre haben werde, dann sehen wir um uns nur zu oft jene Erscheinungen, die Deutschland auch im Jahre 1932 und 1933 noch bedrückten. Sie, die uns früher so oft glaubten Vetehrungen geben zu müssen, sie, die so oft hochmütig auf uns herabblickten und uns kritisierten, sind mit ihren Problemen nicht so fertig geworden wie wir mit den unseren! heule leidet diese andere Well unter der drohenden Sorge, die die Arbeitslosigkeit von Millionen Mensen mit sich bringt — wir aber beginnen zu leiden unter Sorge nach Arbeitern. In den anderen Ländern charakterisiert der ArbeitLlose den Zustand des öffentlichen Lebens — in Deutschland ist es die Arbeit, die dem Leben ihren Stempel ausprägt. Dabei handelt es sich hier um Länder, die sich in einer besseren Lage befinden als Deutschland. Wer über alle Bodenschätze, die nur denkbar sind, verfügt, der mühte mit Leichtigkeit seinen Menschen Arbeit und Brot geben können. Dagegen müssen wir uns durch Genialität, durch Fleiß und höchste Anstrengung mühselig erkämpfen, was in anderen Ländern die Natur in reicher Fülle den Menschen schenkt. Und trotzdem, Deutschland hat seine Ausgabe gelöst, der nationalsozialistische Staat hat die Schwierigkeiten, die er antraf, überwunden!
Es ist für uns eine innere Genugtuung, in anderen Ländern heute als Erkenntnis das aussprechen zu hören, was in unserem Lande seit fünf Jahren oberstes Gebot ist. Wenn wir heute von einem ausländischen Staatsmann vernehmen, daß die Arbeit allein fähig sei, mit den Sorgen über die zerrüttete Wirtschaft seines Landes fertig werden, bann können wir nur staunen über die lange Zeit, die notwendig war, um dort einer Erkenntnis zum Durchbruch zu verhelfen, die b e i uns Le» bensgesetz ist. Denn wenn wir unsere Aufgabe lösen konnten, dann nur, weil wir uns vom ersten Augenblick an von allen lebensfremden Theorien entfernt hatten und unser Dasein aufbauten auf der einfachen Erkenntnis, daß der Mensch nur das verbrauchen kann, was er selb er schafft, daß ein Volk nur das verzehren kann, was es selbst anbaut und erntet. Diese Erzeugung wird nicht durch Theorien, nicht durch Phrasen und Programme hervorgebracht, sondern durch Arbeit, durch organisierte, planmäßige, überlegende Arbeit.
Das', meine Volksgenossen, war eine Erkenntnis, die wir Nationalsozialisten vom ersten Augenblick an ohne Rücksicht auf Popularität ober Unpopularität nicht nur vertraten, sondern auch praktisch durchsetzten Ich glaubte das einst xoagen zu dürfen, weil- ich mein Volk kannte. Der Deutsche will anständig leben, er liebt es nicht, in Faulheit zu verkommen. Er will schaffen und dann dafür auch sein Leben verbessern.
Wenn wir heute den Standard unseres deutschen Lebens überblicken, dann werden wir alle zugeben müssen, daß diese Schaffenskraft und Schaffensfreude sich in einer gewaltigen Steigerung unserer nationalen Produktion und damit in einer Hebung unserer gesamten deutschen Volkswohlfahrt ausgewirkt hat. Die deutsche Wirtschaftspolitik, über die unsere Gegner früher so zu spötteln pflegten, beginnt sich langsam die Anerkennung der Welt zu erobern. Diese Politik einer fortgesetzten Steigerung der Produktion ist zugleich die
ür hervorragende Leistungen und endlich 266 Betriebe für vorbildliche Leistung um die Berufserziehung, Gesundheitsförderung, Heimstätten und Wohnungen, „Krast durch Freude" mit dem Leistungsabzeichen ausgezeichnet werben konnten, dann zeigt das überzeugend, daß der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust den hohen sittlichen Wert, der in seinem Schaffen liegt, voll erkannt hat.
Aus dem Leistungsbericht des mit der Durch- ührung des Leistungskampses beauftragten Reichsamtsleiters Hupfauer, der ein überwältigendes Zahlenmaterial über die von den beteiligten Betrieben aufgebrachten Leistungen auf allen Gebieten verkünden konnte, sei nur die eine Tatsache herausgehoben: Allein von den am Leistungskampf beteiligten Betrieben wurde an zusätzlichen reiwilligen sozialen Lei st ungen mehr als dreiviertel Milliarden Mark aufgebracht. Das ist eine Summe, deren ideeller Wert gar nicht abzuschätzen ist. Daß sämtliche 30 im Vorjahre zu nationalsozialistischen Musterbetrieben erklärten Betriebsgemeinschaften auch diesmal wieder die Goldenen Fahnen der DAF. empfangen konnten, ist ein weiterer Beweis dafür, daß das schaffende Deutschland mit dem Leistungskampf im Begriffe ist, aus der gesamten deutschen Will- schäft einen nationalsozialistischen Musterbetrieb zu machen.
In der Staatsoper bildeten Werkscharmänner das Ehrenspalier für die Gäste der feierlichen Tagung. Auf der festlich gefchmückten Bühne, deren Hintergrund ein großes, lorbeerumkränztes goldenes Hoheitszeichen auf orangefarbenem Tuch bildete, waren die Werkscharmänner mit den Goldenen Fahnen aufmarschiert. Vor ihnen hatten die Betriebsführer und Betriebsobmänner der siegreich aus dem Leistungskampf hervorgegangenen 103 nationalsozialistischen Musterbetriebe Platz genommen.
Nach Beethovens „Leonoren"-Ouvertüre, gespielt von der Staatskapelle unter der Stabführung von Staatskapellmeister Prof. Robert Heger, nahm Dr. Hustfauer das Wort zu seinem Leistungsbericht.
Dr. Ley
faßte bann die grundsätzlichen Erkenntnisse zusammen, die der Rechenschaftsbericht über den ersten Leistungskamps der deutschen Betriebe vermittelt. Der Bericht beweist, daß heute Einsicht und Vernunft in den Betrieben Deutschlands Einzug gehalten hat, beweist, daß Arbeiter und Unternehmer eingesehen haben, daß sie zusammengehören. (Stürmischer Beifall unterstrich diese Feststellung.) Der Bericht beweist, daß die Lebensfreude und die Lebenshosfnung an der Werkbank i wieder zu Hause sind, daß jenes furchtbare Wort, wonach Arbeit eine Last und Qual sei, für den schaffenden deutschen Menschen nicht mehr ange»
Vertreter der Schaffenden Großdeutschlands als Gäste des Führers.
Die Sieger des Derufswettkampfes aller Schaffenden und eine österreichische Arbeiterabordnung im Hause des Reichspräsidenten.
fchafk und damit den Tag jener deutschen Arbeit, auf die wir alle so stolz sind in Stabt und Land. Einmal im Jahre wollen wir uns dessen freuen, und dazu ist dieser Feiertag geschaffen worden als Fest der deutschen Volksgemeinschaft.
Deutschland — Sieg-Hell!
Begeistert nehmen die Massen das Sieg-Heil auf und bereiten dem Führer minutenlange immer wieder sich erneuernde Ovationen, die sich zu einer großartigen Kundgebung der Treue, der Liebe unb des Dankes steigern.
Berlin, 30. Aprll. (DNB.) Bei der feierlichen Tagung der Reichsarbeitskammer in der Staatsoper verlieh heute vormittag Rudolf Heß im Auftrage des Führers 103 vollkommen national» ozialistifchen Musterbetrieben d ie Goldene Fahne der Deutschen Arbeitsfront. 84 000 deutsche Betriebe haben sich aus freien Stücken dem Leistungskampf unterzogen, dem nach dem Willen des Führers das hohe Ziel gefetzt war, den Gedanken der B e t r i e b s ae m e i n- ■ chaft im hohen arbeitsethischen Sinn des Nationalsozialismus auf das Vollkommenste zu verwirklichen. Wenn 103 Betriebe mit der hohen Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" geehrt werden und die Goldenen Fahnen der DAF. in Empfang nehmen konnten, wenn weitere 1683 Betriebe mit dem Gau-Diplom
gesprochen hat.) In fünf Jahren wird kein Volk geboren, in fünf Jahren wird auch kein Staat vollendet. Den Grundstein aber haben mir gelegt, und diese Grundsteinlegung feiern wir an diesem 1. Mai. (Mit brausenden Heil-Rusen stimmen die Massen begeistert dem Führer zu.) Unser war der Glaube, unser ist der Wille! Was zu vollenden noch übrigbleibt, es wird vollendet werden, wenn nur die Träger unseres großen Ideals mutig, zuverlässig und unbeirrbar ihren Weg gehen!
heute feiern wir den Tag dieses Ideals, den Tag der deutschen Volksgemein
herzlichen und kameradschaftlichen Worten zu ihnen über den Sinn des 1. Mai und die großen Ziele, die durch den Berufswettkampf erreicht werden sollen. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Arbei- teroertreter der Ansprache. Begeisterte Heu-Rufe begleiteten den Führer, als er sich von den Vertretern des Volkes mit den besten Wünschen für ihren weiteren Aufenthalt in der Reichshauptstadt verabschiedete. Die Arbeiter aus allen Gauen des Reiches hatten darauf Gelegenheit, in den festlichen Räumen des Hauses des Reichspräsidenten ihre Gedanken auszutauschen über die großen Eindrücke chres Berliner Aufenthaltes. ,
Dor der Begrüßung erstattete der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung für Opfer der Arbeit, Ministerialrat Dr. Ziegler, im Beisein des Ehrenausschusses, Staatsrat Schuhmann und Staatsrat Dr. von Stauß, den Rechenschaftsbericht über die ersten fünf Jahre des Bestehens der Stiftung. Danach sind von den 10 Millionen Reichsmark Spenden bisher fünf Millionen zur Verteilung gelangt. Etwa 20 000 Familien wurde durch diese soziale Einrichtung über eine besonders schwierige Notlage hinweggeholfen. Der Ehrenausschuß überreichte dem Führer in einer von oberschlesischen Waisenkindern hergestellten künstlerischen Mappe tausend Dankschreiben von Volksgenossen, die durch die Stiftung betreut wurden.
Berlin, 1. Mai. ((DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing am Nachmittag des Nationalen Feiertages des deutschen Volkes wie alle Jahre einen Teil der Sieger des Reichsberufswettkampfes aller Schaffenden, die als Ehrenabordnungen der Arbeiter der Stirn und der Faust des deutschen Volkes aus allen Teilen des Reiches zu den Maifeiern nach Berlin gekommen waren. Zum ersten Mal war bei diesem Empfang auch eine Arbeiterehrenabordnung aus österreichischen Gauen anwesend. Als der Führer jeden einzelnen mit Handschlag begrüßte und sich mit ihnen über ihre Heimat, ihre Arbeit und ihre Reiseeindrücke unterhielt, kam wiederum die enge Verbundenheit zwischen Führer und Volk zu beglückendem Ausdruck. Unverbrüchliche Treue sprach auch aus den Grüßen und Bestellungen, die die Arbeitervertreter dem Führer aus ihrer Heimat überbrachten. Genau so schlicht wie ihre Worte waren die Geschenke, die einzelne Arbeiter dem Führer überreichten, ob es nun eine Photographie aus der Heimat war oder eine Schale aus Kärntner Keramik, gefüllt mit Edelweiß und Enzian. Mit heller Stimme gaben die Jungen und Mädel strahlenden Auges die Antworten auf die Frage nach ihrem Herkunftsort oder ihrem Beruf.-
Nach der Begrüßung ließ der Führer alle im Kreise um sich treten und sprach in überaus
wandt werden kann; er beweist, daß der Mensch im Mittelpunkt alles Geschehens steht. Weiter stellt der Bericht klar, daß nicht etwa irgendeine Organisation wie die Deutsche Arbeitsfront das alles aufgebaut hat, sondern beweist, daß in den Menschen im Betriebe die gestaltenden Kräfte gelöst wurden und als Schöpferkraft am Werke sind. Nicht wir bauen die vorbildlichen Betriebseinrichtungen, sondern wir regen nur an, wir beraten und helfen mit. Schließlich beweist der Bericht, daß nur der Wettkampf fähig ist, den Kampfgedanken im Menschen in edelster Form zu wecken und zu erhalten. Nachdrücklich betonte Dr. Ley, daß in diesem Wettkampf der deutschen Betriebe nicht das Geld allein entscheidend ist. Gewiß gebe es Unternehmungen, die konkurrenzlos sind, die so große Mittel haben, daß sie Forderungen auf sozialem Gebiet sehr leicht er«
erklärte Rudolf Heß weiter, „daß in den vergangenen Jahren über manche geradezu Entsetzen kam, als sie merkten, daß der Nationalsozialismus es nicht bei Worten bewenden läßt. Durchaus nicht nur Böswillige, sondern auch solche, die dem schaffenden Menschen eine Besserung seiner Lage durchaus gönnten, waren zutiefst überzeugt, daß die Verwirklichung der nationalsozialistischen Ziele auf sozialem Gebiet zum Zusammenbruch der Betriebe und schließlich der gesamten Wirtschaft führen müsse. Den praktischen Beweis dafür, wie unberechtigt diese Angst war, haben alle diejenigen erbracht, welche in den Betrieben die neuen Gedanken des Nationalsozialismus in die Tat umsetzten — diesen praktischen Beweis haben vor allem diejenigen erbracht, die ausgezeichnet wurden mit dem Ehrentitel „Nationalsozialistischer Musterbetrieb". EineKatastrophe ist nichteingetreten! Im Gegenteil, die Wirtschaft ist stärker denn ,
füllen können. Es seien daher bei der Auswahl der nationalsozialistischen Musterbetriebe nicht allein solche Unternehmungen berücksichtigt worden, die an sich, schon durch die Natur des Betriebes bedingt, peinlich sauber fein müssen, oder andere, die ganz ausgezeichnet verdienen. Im Gegenteil, die Auszeichnung konnte an Brikettfirmen oder Zementwerke verliehen werden, bei denen man früher geglaubt hätte, daß sie immer schmutzig sein müßten. Gerade in solche Betriebe, erklärte Dr. Ley, bei denen die Arbeitsbedingungen von Natur aus ungünstig und häßlich sind, muß man alle Sonne leiten, Lie ein Volk hat! (Langanhaltender Beifall.) Die Musterbetriebe, die die Auszeichnung erhalten haben, erbrachten den Beweis, daß auch in solchen Unternehmungen vorbildliche Bedingungen geschaffen werden können.
Nein, dieser Staat hat seine innere Geschlossenheit all ei n durch das nationalsozialistische Glaubensbekenntnis erhalten, das von den Organisationen unserer Bewegung verkündet und getragen und durch alle Zukunft durch die Partei übermittelt und verkündet werden wird.
Es gab früher Menschen, die erklärten: „Nieder mit dem Kampf, nie wieder Krieg!", und dabei liehen sie den Krieg fortgesetzt im Innern toben. Ich kenne diese Parole: Nie wieder Krieg! Sie ist auch die meine! Dazu nämlich machte ich Deutschland stark und fest und stellte es auf feine eigenen Füße! (Gewaltige Beifallsstürme danken dem Führer.) Allein, um so stark und fest zu sein, daß kein Unfriede von außen unser Volk bedrohen kann, ist es notwendig, jenen Kampf für immer auszurotten, der uns hindern würde, unsere Krast nach außen jemals in Erscheinung treten zu lassen. Nicht nur „Nie wieder Krieg!" muh die Parole heihen, sondern: Niemals wieder Bür« gejrf rieg! Niemals wieder Klafsenkampf! Niemals wieder inneren Streit und hader!" (Die Massen bekennen sich mit immer erneuter stürmischer Zustimmung zu dieser Parole.) Ich habe diesen Erkenntnissen entsprechend gehandelt, — und Sie, meine Volksgenossen sehen die Ergebnisse! In wenigen Jahren haben wir nahezu alle Fragen gelöst, die damals als kaum lösbar galten.
So feiern wir heute wieder den 1. Mai, und dieses Mal als ein besonderes Freuden- f e st. Sechseinhalb Millionen Deutsche sind nun in die Grenzen unseres heiligen Reiches miteingeschlossen. Auch sie, bis in die südlichsten Teile, bis zu den Karawanken, hören in dieser Stunde zu — glücklich darüber, nun auch Teil unserer großen Gemeinschaft zu sein. Wir müssen diese neuen Glieder des Reiches nunmehr aufnehmen in unseren festen Bund. Sie sollen fühlen, daß sie in eine innvolle.Ordnung ausgenommen wurden. Sie ist unser Stolz, und mit ihr werden wir alle die Fragen in kurzer Zeit meistern, um auch dort jene Blüte herbeizufuhren, die das alte Reich
sicher sie Deckung einer dadurch , stabilen Wahrung geworden. Die * deutsche Reichsmark ist ein gültiger Schein, nicht weil hinter ihr Gold und Devisen stehen, sondern weil hinter ihr eine große Nation steht, die fleißig und arbeitsam ist. (Lang anhaltende Zustimmungskundgebungen der Massen unterstreichen diese grundlegenden Satze des Führers.)
Ihre Arbeit in Stadt und Land, deine Arbeit, Arbeiter in den Werkstätten und Fabriken, deine Arbeit, deutscher Bauer — sie sind die Bettung deiner Reichsmart, sie schassen die Werte, für die der einzelne dann im Austausch seine Mart hergeben tann, ohne daß sie übermorgen plötzlich nurrnehr ein Drittel von dem wert sein wird, was sie heute war. Diese deutsche Wirtschastspolitit basiert aus dem Generalarundsah nationalsozialistischer Ertennt- nisse: hilf dir selbst!
So haben wir wirtschaftlich gehandelt, und so handeln wir auch politisch: Hilf dir selbst, dann wirst du auch die Hilfe des Allmächtigen erhalten. Dazu war aber auch eine Organisation der Arbeit notwendig, die jeden einzelnen zwingt, die Interessen der Gesamtheit über seine eigenen zu stellen. Hier hat der nationalsozialistische Staat rücksichtslos zugegriffen. Nur so war es uns möglich, in unserer Wirtschaft eine einheitliche Führung durchzusetzen, die als Ergebnis jene gewaltigen Leistungen zeitigte, die dem ganzen Volke zugutekommen.
Allein diese Organisation der Wirtschaft würde noch nicht genügen. Die erste Voraussetzung für die Rettung der deutschen Nation war die innere Ordnung unseres Volkes, sein innerer Friede. Heute, nach fünf Jahren, ist dieser Kampf als gewonnen anzusehen. Die deutsche Nation hat ihre inneren Streitigkeiten endgültig begraben. Nicht als ob damit alle Jnteressenunterschiede verschwunden wären. Aber wir haben andere Formen des Ausgleichs gefunden als die des inneren politischen oder wirtschaftlichen Faustkampies. Für uns ist eine neue Wertung der Menschen zur Grundlage der deutschen Volksgemeinschaft geworden, eine Wertung, die von der Leistung des einzelnen für seine Volksgemein* schäft ausgeht.
Unsere nationale Geschlossenheit ist das Ergebnis der Arbeit der nationalsozialistischen Bewegung, der Partei und ihrer Organisationen. Sie haben die Nation zusammen- gesaht und erzogen. Wenn heute noch jemand er- klärt, er sei sehr für die Volksgemeinschaft, aber die Partei sei ihm nicht sympathisch — dann ist das ungefähr so, als wenn jemand erklärt: „Ich bin sehr für die Freiheit und den Kampf um die Freiheit — aber die Wehrmacht lehne ich ab."


