Ausgabe 
2.5.1938
 
Einzelbild herunterladen

'H

»1M | Ws

le

M

''U ,-.U

J!

W ! W

Ai H M M

M

3i

' S f

GO

KV* v . 5 >/ :

, ' . ?> G

' / <

M >*JP

IW»® iwi > <

O-' y/;'. e.'y '$»X<; y

WMWWD

inel

S'°w"

T&S ? Beu b* « "eilet

£e 3lSi ft bf" ?a'u«

Me 9ei( . t" " l<f !°wnieu/ d°il de.

aus de

NSS- 2 tzessen'Naffa vom Fül Martin K c widdersh Schotten-, Zeichner, Df jlugzeugbaue

öon1 SS Äff KL! nich'°°^

Friede Whr-naZ' K7L» LE

Ls Mannes ttiebsführer lung dan en haben erledc der Arbe.tsl wiederum » den Mrer für den r sich gebracht

Nach den ausgezeichnet fihrer unH Goldenen 6° nehmer zu n Don der Sta von einem - mit MB' der die festl den säumend schaftshaus, tenftrahe-

Der Natii in der Reict Ausklang n garten, d Die Tribüne ßeibftanbarte Reihen bis ar einiger Reit st Die Fahnen portal des 6 Licht der 66 sich die lang Museum zu. Ministerprä dent schreib vor dem M auf der Tril von neuem hallt feine C Menschen.

Meine lie' nossinnen! K unfer brach du und strahlte lmgslicht. W walk dränge, siernis a d->- Licht d- lsauen Deut fe- Jmnittl wum, eine W. Er ftj unieres $0It Kn. Nacht We sah bi unserem Dc erstand, ein W zerbr °°nnt die t bestehen.

Ew Reich tn den ii 5??

A'ch--. di vuhruna d nur dann e dann stg,x , § eschwej ^nntniz tüa £

»S>e

lall,

Unser Bild zeigt Rudolf Heß bei seiner Rede. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Der Siewertreter des Mrers

chon erreicht hat.

So bitte ich Sie denn an diesem 1. Mai: Spüren Sie nicht dem nach, was uns vielleicht noch tren­nen könnte, sondern freuen Sie sich an dem, waswir schon erreicht haben! Hängen Sie ich an das, was uns schon allen gemeinsam ist! Wieder bekunden die Massen mit stürmischem Bei- wie sehr ihnen der Führer aus dem Herzen

Die Goldene Fahne der DAF. für 103 nationalsozialistische Musterbetriebe. Der Stellvertreter -es Führers spricht auf -er Festsitzung -er Neichsarbeiiskammer

überbrachte sodann den Betriebsführern und Be- triebsobmännern der in diesem Jahre ausgezeich­neten nationalsozialistischen Musterbetriebe d i e Glückwünsche d e s Führers und dessen Dank. Er betonte, daß Glückwünsche und Dank zugleich den Arbeitskameraden der ausgezeichneten Betriebe gelten, ,chie mit ihres Geistes und ihrer Hände Arbeit die Vorbedingungen geschaffen haben für die ehrende Auszeichnung." Es sei der Sinn dieses Wettbewerbes, daß er ansporne, außer­ordentliche Leistungen über den Kreis der beteilig­ten Betriebe vorzunehmen und durch das Vorbild anzuregen und mitzureißen. Es wird die Zeit kom­men, da wird in Deutschland kein größerer Betrieb mehr denkbar sein, in dem nicht das meiste von dem Selbstverständlichkeit ist, was heute nur auf einem Musterbetrieb verwirklicht wurde. Was der Nationalsozialismus geschaffen hat, sind wirkliche und sichtbare Errungenschaften.Wir wissen", so

ligen Kritiker hat wohl auch nur geahnt, daß es uns möglich sein würde, in so kurzer Zeit so Ge­waltiges zu leisten.

heule können wir mit Ruhe einen Vergleich ziehen zwischen Deutschland und der Umwelt. Venn wir von einem Staat in Europa ab­sehen, den ich in diesen kommenden Tagen zu besuchen die Ehre haben werde, dann sehen wir um uns nur zu oft jene Erscheinungen, die Deutschland auch im Jahre 1932 und 1933 noch bedrückten. Sie, die uns frü­her so oft glaubten Vetehrungen geben zu müs­sen, sie, die so oft hochmütig auf uns herab­blickten und uns kritisierten, sind mit ihren Problemen nicht so fertig gewor­den wie wir mit den unseren! heule leidet diese andere Well unter der drohenden Sorge, die die Arbeitslosigkeit von Millionen Men­sen mit sich bringt wir aber beginnen zu leiden unter Sorge nach Arbeitern. In den anderen Ländern charakterisiert der ArbeitLlose den Zustand des öffentlichen Lebens in Deutschland ist es die Arbeit, die dem Leben ihren Stempel aus­prägt. Dabei handelt es sich hier um Länder, die sich in einer besseren Lage befinden als Deutschland. Wer über alle Bodenschätze, die nur denkbar sind, verfügt, der mühte mit Leich­tigkeit seinen Menschen Arbeit und Brot geben können. Dagegen müssen wir uns durch Genia­lität, durch Fleiß und höchste Anstrengung mühselig erkämpfen, was in anderen Ländern die Natur in reicher Fülle den Menschen schenkt. Und trotzdem, Deutschland hat seine Ausgabe gelöst, der nationalsozialistische Staat hat die Schwierigkeiten, die er antraf, über­wunden!

Es ist für uns eine innere Genugtuung, in ande­ren Ländern heute als Erkenntnis das aussprechen zu hören, was in unserem Lande seit fünf Jahren oberstes Gebot ist. Wenn wir heute von einem aus­ländischen Staatsmann vernehmen, daß die Ar­beit allein fähig sei, mit den Sorgen über die zerrüttete Wirtschaft seines Landes fertig wer­den, bann können wir nur staunen über die lange Zeit, die notwendig war, um dort einer Erkenntnis zum Durchbruch zu verhelfen, die b e i uns Le» bensgesetz ist. Denn wenn wir unsere Aufgabe lösen konnten, dann nur, weil wir uns vom ersten Augenblick an von allen lebensfremden Theorien entfernt hatten und unser Dasein aufbauten auf der einfachen Erkenntnis, daß der Mensch nur das verbrauchen kann, was er selb er schafft, daß ein Volk nur das verzehren kann, was es selbst anbaut und erntet. Diese Erzeugung wird nicht durch Theorien, nicht durch Phrasen und Programme hervorgebracht, sondern durch Arbeit, durch organisierte, planmäßige, überlegende Arbeit.

Das', meine Volksgenossen, war eine Erkenntnis, die wir Nationalsozialisten vom ersten Augenblick an ohne Rücksicht auf Popularität ober Unpopu­larität nicht nur vertraten, sondern auch praktisch durchsetzten Ich glaubte das einst xoagen zu dürfen, weil- ich mein Volk kannte. Der Deutsche will an­ständig leben, er liebt es nicht, in Faulheit zu ver­kommen. Er will schaffen und dann dafür auch sein Leben verbessern.

Wenn wir heute den Standard unseres deut­schen Lebens überblicken, dann werden wir alle zugeben müssen, daß diese Schaffenskraft und Schaffensfreude sich in einer gewaltigen Steigerung unserer nationalen Produktion und damit in einer Hebung unserer gesamten deutschen Volkswohlfahrt aus­gewirkt hat. Die deutsche Wirtschaftspolitik, über die unsere Gegner früher so zu spötteln pflegten, beginnt sich langsam die Anerkennung der Welt zu erobern. Diese Politik einer fortgesetzten Steigerung der Produktion ist zugleich die

ür hervorragende Leistungen und endlich 266 Be­triebe für vorbildliche Leistung um die Berufs­erziehung, Gesundheitsförderung, Heimstätten und Wohnungen,Krast durch Freude" mit dem Leistungsabzeichen ausgezeichnet werben konnten, dann zeigt das überzeugend, daß der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust den hohen sittlichen Wert, der in seinem Schaffen liegt, voll erkannt hat.

Aus dem Leistungsbericht des mit der Durch- ührung des Leistungskampses beauftragten Reichs­amtsleiters Hupfauer, der ein überwältigendes Zahlenmaterial über die von den beteiligten Be­trieben aufgebrachten Leistungen auf allen Ge­bieten verkünden konnte, sei nur die eine Tatsache herausgehoben: Allein von den am Leistungskampf beteiligten Betrieben wurde an zusätzlichen reiwilligen sozialen Lei st ungen mehr als dreiviertel Milliarden Mark auf­gebracht. Das ist eine Summe, deren ideeller Wert gar nicht abzuschätzen ist. Daß sämtliche 30 im Vorjahre zu nationalsozialistischen Musterbetrieben erklärten Betriebsgemeinschaften auch diesmal wieder die Goldenen Fahnen der DAF. emp­fangen konnten, ist ein weiterer Beweis dafür, daß das schaffende Deutschland mit dem Leistungskampf im Begriffe ist, aus der gesamten deutschen Will- schäft einen nationalsozialistischen Musterbetrieb zu machen.

In der Staatsoper bildeten Werkscharmänner das Ehrenspalier für die Gäste der feierlichen Tagung. Auf der festlich gefchmückten Bühne, deren Hintergrund ein großes, lorbeerumkränztes goldenes Hoheitszeichen auf orangefarbenem Tuch bildete, waren die Werkscharmänner mit den Goldenen Fahnen aufmarschiert. Vor ihnen hatten die Be­triebsführer und Betriebsobmänner der siegreich aus dem Leistungskampf hervorgegangenen 103 nationalsozialistischen Musterbetriebe Platz genom­men.

Nach BeethovensLeonoren"-Ouvertüre, gespielt von der Staatskapelle unter der Stabführung von Staatskapellmeister Prof. Robert Heger, nahm Dr. Hustfauer das Wort zu seinem Leistungsbericht.

Dr. Ley

faßte bann die grundsätzlichen Erkenntnisse zusam­men, die der Rechenschaftsbericht über den ersten Leistungskamps der deutschen Betriebe vermittelt. Der Bericht beweist, daß heute Einsicht und Vernunft in den Betrieben Deutschlands Ein­zug gehalten hat, beweist, daß Arbeiter und Unter­nehmer eingesehen haben, daß sie zusammengehören. (Stürmischer Beifall unterstrich diese Feststellung.) Der Bericht beweist, daß die Lebensfreude und die Lebenshosfnung an der Werkbank i wieder zu Hause sind, daß jenes furchtbare Wort, wonach Arbeit eine Last und Qual sei, für den schaffenden deutschen Menschen nicht mehr ange»

Vertreter der Schaffenden Großdeutschlands als Gäste des Führers.

Die Sieger des Derufswettkampfes aller Schaffenden und eine österreichische Arbeiterabordnung im Hause des Reichspräsidenten.

fchafk und damit den Tag jener deutschen Ar­beit, auf die wir alle so stolz sind in Stabt und Land. Einmal im Jahre wollen wir uns des­sen freuen, und dazu ist dieser Feiertag geschaf­fen worden als Fest der deutschen Volksgemein­schaft.

Deutschland Sieg-Hell!

Begeistert nehmen die Massen das Sieg-Heil auf und bereiten dem Führer minutenlange immer wie­der sich erneuernde Ovationen, die sich zu einer großartigen Kundgebung der Treue, der Liebe unb des Dankes steigern.

Berlin, 30. Aprll. (DNB.) Bei der feierlichen Tagung der Reichsarbeitskammer in der Staats­oper verlieh heute vormittag Rudolf Heß im Auftrage des Führers 103 vollkommen national» ozialistifchen Musterbetrieben d ie Goldene Fahne der Deutschen Arbeitsfront. 84 000 deutsche Betriebe haben sich aus freien Stücken dem Leistungskampf unterzogen, dem nach dem Willen des Führers das hohe Ziel gefetzt war, den Gedanken der B e t r i e b s ae m e i n- chaft im hohen arbeitsethischen Sinn des Natio­nalsozialismus auf das Vollkommenste zu verwirk­lichen. Wenn 103 Betriebe mit der hohen Auszeich­nungNationalsozialistischer Muster­betrieb" geehrt werden und die Goldenen Fahnen der DAF. in Empfang nehmen konnten, wenn weitere 1683 Betriebe mit dem Gau-Diplom

gesprochen hat.) In fünf Jahren wird kein Volk geboren, in fünf Jahren wird auch kein Staat voll­endet. Den Grundstein aber haben mir gelegt, und diese Grundsteinlegung feiern wir an diesem 1. Mai. (Mit brausenden Heil-Rusen stim­men die Massen begeistert dem Führer zu.) Unser war der Glaube, unser ist der Wille! Was zu vollenden noch übrigbleibt, es wird vollendet werden, wenn nur die Träger un­seres großen Ideals mutig, zuverlässig und unbe­irrbar ihren Weg gehen!

heute feiern wir den Tag dieses Ideals, den Tag der deutschen Volksgemein­

herzlichen und kameradschaftlichen Worten zu ihnen über den Sinn des 1. Mai und die großen Ziele, die durch den Berufswettkampf erreicht werden sol­len. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Arbei- teroertreter der Ansprache. Begeisterte Heu-Rufe begleiteten den Führer, als er sich von den Vertre­tern des Volkes mit den besten Wünschen für ihren weiteren Aufenthalt in der Reichshauptstadt verab­schiedete. Die Arbeiter aus allen Gauen des Reiches hatten darauf Gelegenheit, in den festlichen Räumen des Hauses des Reichspräsidenten ihre Gedanken auszutauschen über die großen Eindrücke chres Ber­liner Aufenthaltes. ,

Dor der Begrüßung erstattete der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung für Opfer der Arbeit, Ministerialrat Dr. Ziegler, im Beisein des Ehrenausschusses, Staatsrat Schuhmann und Staatsrat Dr. von Stauß, den Rechenschaftsbericht über die ersten fünf Jahre des Bestehens der Stif­tung. Danach sind von den 10 Millionen Reichs­mark Spenden bisher fünf Millionen zur Verteilung gelangt. Etwa 20 000 Fa­milien wurde durch diese soziale Einrichtung über eine besonders schwierige Notlage hinwegge­holfen. Der Ehrenausschuß überreichte dem Führer in einer von oberschlesischen Waisenkindern herge­stellten künstlerischen Mappe tausend Dankschreiben von Volksgenossen, die durch die Stiftung betreut wurden.

Berlin, 1. Mai. ((DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing am Nachmittag des Nationalen Feiertages des deutschen Volkes wie alle Jahre einen Teil der Sieger des Reichsberufswettkampfes aller Schaf­fenden, die als Ehrenabordnungen der Arbeiter der Stirn und der Faust des deutschen Volkes aus allen Teilen des Reiches zu den Maifeiern nach Berlin gekommen waren. Zum ersten Mal war bei diesem Empfang auch eine Arbeiterehren­abordnung aus österreichischen Gauen anwesend. Als der Führer jeden einzelnen mit Handschlag begrüßte und sich mit ihnen über ihre Heimat, ihre Arbeit und ihre Reiseeindrücke unter­hielt, kam wiederum die enge Verbundenheit zwi­schen Führer und Volk zu beglückendem Ausdruck. Unverbrüchliche Treue sprach auch aus den Grüßen und Bestellungen, die die Arbeitervertreter dem Führer aus ihrer Heimat überbrachten. Genau so schlicht wie ihre Worte waren die Geschenke, die ein­zelne Arbeiter dem Führer überreichten, ob es nun eine Photographie aus der Heimat war oder eine Schale aus Kärntner Keramik, gefüllt mit Edel­weiß und Enzian. Mit heller Stimme gaben die Jungen und Mädel strahlenden Auges die Antwor­ten auf die Frage nach ihrem Herkunftsort oder ihrem Beruf.-

Nach der Begrüßung ließ der Führer alle im Kreise um sich treten und sprach in überaus

wandt werden kann; er beweist, daß der Mensch im Mittelpunkt alles Geschehens steht. Weiter stellt der Bericht klar, daß nicht etwa irgendeine Orga­nisation wie die Deutsche Arbeitsfront das alles aufgebaut hat, sondern beweist, daß in den Menschen im Betriebe die gestaltenden Kräfte gelöst wurden und als Schöpferkraft am Werke sind. Nicht wir bauen die vorbildlichen Be­triebseinrichtungen, sondern wir regen nur an, wir beraten und helfen mit. Schließlich beweist der Bericht, daß nur der Wettkampf fähig ist, den Kampfgedanken im Menschen in edelster Form zu wecken und zu erhalten. Nachdrücklich be­tonte Dr. Ley, daß in diesem Wettkampf der deut­schen Betriebe nicht das Geld allein entscheidend ist. Gewiß gebe es Unternehmungen, die konkur­renzlos sind, die so große Mittel haben, daß sie Forderungen auf sozialem Gebiet sehr leicht er«

erklärte Rudolf Heß weiter,daß in den vergange­nen Jahren über manche geradezu Entsetzen kam, als sie merkten, daß der Nationalsozialismus es nicht bei Worten bewenden läßt. Durchaus nicht nur Böswillige, sondern auch solche, die dem schaffen­den Menschen eine Besserung seiner Lage durchaus gönnten, waren zutiefst überzeugt, daß die Ver­wirklichung der nationalsozialistischen Ziele auf sozia­lem Gebiet zum Zusammenbruch der Betriebe und schließlich der gesamten Wirtschaft führen müsse. Den praktischen Beweis dafür, wie unberech­tigt diese Angst war, haben alle diejenigen er­bracht, welche in den Betrieben die neuen Gedan­ken des Nationalsozialismus in die Tat umsetzten diesen praktischen Beweis haben vor allem diejeni­gen erbracht, die ausgezeichnet wurden mit dem EhrentitelNationalsozialistischer Musterbetrieb". EineKatastrophe ist nichteingetreten! Im Gegenteil, die Wirtschaft ist stärker denn ,

füllen können. Es seien daher bei der Auswahl der nationalsozialistischen Musterbetriebe nicht allein solche Unternehmungen berücksichtigt worden, die an sich, schon durch die Natur des Betriebes bedingt, peinlich sauber fein müssen, oder andere, die ganz ausgezeichnet verdienen. Im Gegenteil, die Aus­zeichnung konnte an Brikettfirmen oder Zement­werke verliehen werden, bei denen man früher ge­glaubt hätte, daß sie immer schmutzig sein müßten. Gerade in solche Betriebe, erklärte Dr. Ley, bei denen die Arbeitsbedingungen von Natur aus ungünstig und häßlich sind, muß man alle Sonne leiten, Lie ein Volk hat! (Langanhal­tender Beifall.) Die Musterbetriebe, die die Aus­zeichnung erhalten haben, erbrachten den Beweis, daß auch in solchen Unternehmungen vorbild­liche Bedingungen geschaffen werden kön­nen.

Nein, dieser Staat hat seine innere Geschlossenheit all ei n durch das nationalsozialistische Glaubensbekenntnis erhalten, das von den Organisationen unserer Bewegung verkündet und getragen und durch alle Zukunft durch die Partei übermittelt und verkündet werden wird.

Es gab früher Menschen, die erklärten:Nie­der mit dem Kampf, nie wieder Krieg!", und dabei liehen sie den Krieg fortgesetzt im In­nern toben. Ich kenne diese Parole: Nie wieder Krieg! Sie ist auch die meine! Dazu nämlich machte ich Deutschland stark und fest und stellte es auf feine eigenen Füße! (Gewaltige Beifallsstürme danken dem Führer.) Allein, um so stark und fest zu sein, daß kein Unfriede von außen unser Volk bedrohen kann, ist es not­wendig, jenen Kampf für immer auszurotten, der uns hindern würde, unsere Krast nach außen jemals in Erscheinung treten zu lassen. Nicht nurNie wieder Krieg!" muh die Parole heihen, sondern: Niemals wieder Bür« gejrf rieg! Niemals wieder Klafsenkampf! Niemals wieder inneren Streit und hader!" (Die Massen bekennen sich mit immer erneuter stürmischer Zustimmung zu dieser Parole.) Ich habe diesen Erkenntnissen entsprechend gehan­delt, und Sie, meine Volksgenossen sehen die Ergebnisse! In wenigen Jahren haben wir nahezu alle Fragen gelöst, die damals als kaum lösbar galten.

So feiern wir heute wieder den 1. Mai, und dieses Mal als ein besonderes Freuden- f e st. Sechseinhalb Millionen Deutsche sind nun in die Grenzen unseres heiligen Reiches miteingeschlos­sen. Auch sie, bis in die südlichsten Teile, bis zu den Karawanken, hören in dieser Stunde zu glücklich darüber, nun auch Teil unserer großen Gemeinschaft zu sein. Wir müssen diese neuen Glie­der des Reiches nunmehr aufnehmen in unseren festen Bund. Sie sollen fühlen, daß sie in eine innvolle.Ordnung ausgenommen wur­den. Sie ist unser Stolz, und mit ihr werden wir alle die Fragen in kurzer Zeit meistern, um auch dort jene Blüte herbeizufuhren, die das alte Reich

sicher sie Deckung einer dadurch , stabilen Wahrung geworden. Die * deutsche Reichsmark ist ein gültiger Schein, nicht weil hinter ihr Gold und Devisen stehen, sondern weil hinter ihr eine große Nation steht, die fleißig und arbeitsam ist. (Lang anhaltende Zustimmungskundgebungen der Massen unter­streichen diese grundlegenden Satze des Führers.)

Ihre Arbeit in Stadt und Land, deine Arbeit, Arbeiter in den Werkstätten und Fabriken, deine Arbeit, deutscher Bauer sie sind die Bet­tung deiner Reichsmart, sie schassen die Werte, für die der einzelne dann im Aus­tausch seine Mart hergeben tann, ohne daß sie übermorgen plötzlich nurrnehr ein Drittel von dem wert sein wird, was sie heute war. Diese deutsche Wirtschastspolitit basiert aus dem Generalarundsah nationalsozialistischer Ertennt- nisse: hilf dir selbst!

So haben wir wirtschaftlich gehandelt, und so handeln wir auch politisch: Hilf dir selbst, dann wirst du auch die Hilfe des Allmächtigen er­halten. Dazu war aber auch eine Organisation der Arbeit notwendig, die jeden einzelnen zwingt, die Interessen der Gesamtheit über seine eigenen zu stellen. Hier hat der nationalsozialistische Staat rücksichtslos zugegriffen. Nur so war es uns mög­lich, in unserer Wirtschaft eine einheitliche Führung durchzusetzen, die als Ergebnis jene gewaltigen Leistungen zeitigte, die dem ganzen Volke zugutekommen.

Allein diese Organisation der Wirtschaft würde noch nicht genügen. Die erste Voraussetzung für die Rettung der deutschen Nation war die innere Ordnung unseres Volkes, sein innerer Friede. Heute, nach fünf Jahren, ist dieser Kampf als ge­wonnen anzusehen. Die deutsche Nation hat ihre inneren Streitigkeiten endgültig begraben. Nicht als ob damit alle Jnteressenunterschiede verschwunden wären. Aber wir haben andere Formen des Ausgleichs gefunden als die des inneren poli­tischen oder wirtschaftlichen Faustkampies. Für uns ist eine neue Wertung der Menschen zur Grundlage der deutschen Volksgemeinschaft gewor­den, eine Wertung, die von der Leistung des einzelnen für seine Volksgemein* schäft ausgeht.

Unsere nationale Geschlossenheit ist das Er­gebnis der Arbeit der nationalsozia­listischen Bewegung, der Partei und ihrer Organisationen. Sie haben die Nation zusammen- gesaht und erzogen. Wenn heute noch jemand er- klärt, er sei sehr für die Volksgemeinschaft, aber die Partei sei ihm nicht sympathisch dann ist das ungefähr so, als wenn jemand erklärt:Ich bin sehr für die Freiheit und den Kampf um die Freiheit aber die Wehrmacht lehne ich ab."