Ausgabe 
2.2.1938
 
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ein schweres Feuer aus, dem der bekannte Rek-

OieLagd im Februar

Grohfeuer auf einer Horddalmalinifchen Insel.

In der norddalmatinischen Jnselstadt Rab brach

Zwei Tote bei dem Unglück im Hamburger Hafen. Auf dem Schwimmkran, der, wie gemeldet, vom

Benzin-, Petroleum- und Oelfässer lagerten und griff ganz schnell auf den Rektoren-Pälast über. Die Ortsfeuerwehr war zunächst völlig machtlos und mußte drei Stunden warten, bis von den be-

Reichsautobahnabfchnitt KarlsruheBaden-Baden.

Die Fortführung der R e i ch s a u t o b a h n von Karlsruhe nach Baden-Baden liegt in den Grundzügen fest. Die Borbereitungen sind ab­geschlossen. Im Frühjahr wird in Wolfartsweier bei Karlsruhe mit der Weiterführung begonnen.

Riesenfeuer in einer englischen Kleinstadl.

In Newbiggin by the Sea, einem Städtchen in Northumberland, kam ein Feuer aus, durch das ein ganzer Straßenzug mit 16 Holzhäusern ver­nichtet wurde. Die dort wohnenden Familien, 55 Personen einschließlich Frauen und Kinder, wur­den obdachlos. Der Feuerwehr gelang es nicht, den Brand wirksam zu bekämpfen, da der Orkan^ der augenblicklich in England herrscht, jede Ein­dämmung des Feuers unmöglich machte.

Erdbebenwarte Faenza meldet starkes Beben.

Die Erdbebenwarte von Faenza (Norditalien) meldete am 1. Februar um 20.20 Uhr ein äußerst starkes Fernbeben vonüber vierStun- d e n Dauer. Die Meßinstrumente wurden durch die Erdschwankungen so stark erschüttert, daß jede genauere Bestimmung des Erdbebenherdes unmög­lich war. Die Wirkungen des Bebens, das in den frühen Morgenstunden noch andauerte, müssen ver­heerend gewesen sein.

Wirbelsturm über Palermo.

Ein heftiger Wirbelsturm hat in Palermo und Umgebung beträchtlichen Schaden angerichtet. Im Hafen sind einige Schiffe zusammengestoßen und leicht beschädigt worden. Die KdF.-Schiffe Oceana",Der Deutsche" undSierra Cordoba" sind verschont geblieben, konnten aber erst mit zehnstündiger Verspätung ihre Fahrt nach Vene­dig fortsetzen. In Palermo und den benachbarten Ortschaften wurden zahlreiche Telegraphenmaste und Bäume umgerissen und verschiedene Dächer ab- gedeckt; Menschen sind glücklicherweise nicht zu Scha­den gekommen.

Für denjenigen, dessen BegriffJagd" sich im Schießen allen möglichen und recht vielen Wildes erschöpft, ist einetote Zeit" gekommen. Nur we­nig Wildarten sind es noch, deren Bejagung das Gesetz dem Jäger gestattet. Alle übrigen haben nun wieder Schonzeit, nachdem der vorgesehene Ab­schuß durchgeführt worden ist.

Wo das Schwarzwild seine Fährte zieht, wird der Weidmann auch im Hornung keine Ge­legenheit vorübergehen lassen, wenn er auf Sauen jagen kann.

Und wo Kaninchen vorkommen dies ist ja in Oberhessen nur inselhaft der Fall, besteht auch fernerhin noch die Möglichkeit, die grauen Flitzer zu bejagen.

Sonst kennt der Jagdschein an Nutzwildarten nur noch Ringeltaube, Wald- und Tumpfschnepfe und Wildgänse als des Jägers Beute.

Im Gegensatz dazu spielt die Jagd auf Raub- wild noch eine Rolle. Zwar liegen im alten Mutterbau schon Grimbarts blinde Junge und schützen die ganze Sippe vor weiterer Verfolgung, und auch unsere Edelpelzträger, die beiden 'Mar­der, haben ihre Schußzeit hinter sich. Dafür ist der Balg des Fuchses noch gut, die Ranzzeit wenig­stens in der ersten Monatshälfte metft noch im Gange, so daß noch mancherlei Möglichkeiten seiner Bejagung bestehen. Und ebenso lohnt sich noch der Fang und Abschuß des Iltis. Unter den im all-

gemeinen stets geschützten Räubern der Luft hat der Mäusebussard mit seinem Vetter, dem Rauhfußbussard Jagdzeit. Das heißt natür­lich nicht, daß deswegen diese Raubvögel auch ge­schossen werden sollen. Und der Jäger würde ein schlechtes Werk tun, der grundsätzlich auf jeden von ihnen Dampf macht. Aber auch unter ihnen sind dieGeschmäcker" verschieden, und manche ent­wickeln ein wahres Spezialistentum in der Jagd auf Fasanen, Hühner, Wassergeflügel usw. Ihre plumpdreiste Art, Wit der sie z. B. Fütterungen ge­radezu belagern können, läßt sie leicht erkennen. Und sie zum Abschuß zu bringen, weil sie dem Art­namen keine Ehre machen, ist der Sinn der zeit­weiligen Freiga'be.

Wenn der Jäger im vorigen Jahre um diese Zeit an der Feldkante pirschte, war der Boden grau und braun, und schwer nur war es, die Winter­saaten zu erkennen. Anders in diesem Jahre. Der Jäger könnte sich freuen darüber, denn gute Saa­ten bedeuten meist auch gute Gehörnjahre beim Rehwild. Sie bedeuten aber auch eine Gefahr, zu­mal wenn die Nässe noch hinzukommt, wie es zur Zeit der Fall ist. Die Folge davon ist, daß jetzt schon Rehwild gefunden wird, dessen verschmierter Spiegel auf ähnliche Todesursachen hinrdeist, wie wir sie sonst aus dem März und April zu kennen pflegen. Angesichts der großen Einbußen, die zahl­reiche Reviere im Vorjahre hatten, erscheint es not-

wendig, daß darum der Jäger darauf sinnt, wie er seinem Wild helfen kann. Da scheint es angebracht, ihm Dinge anzubieten, die es gern annimmt und durch die ein^zu starke Aufnahme von Grünäsung vermieden mm), hierhin gehören vor allem Rüden, die ja nicht schwer zu beschaffen sind, und dann vor allem Eicheln und Kastanien (wo das Rehwild sie kennt und aufnimmt), die durch ihren Gerbstoff- gehalt zugleich als Medizin wirken.

Vor allem aber scheint es angebracht, die Sucht nach Salz zu befriedigen. Salzlecken gehören in jedes gepflegte Revier. Je zahlreicher sie über das ganze Revier und vor allem auch in Feldnähe ver­breitet sind, um so besser. Ihre Anlage ist weder ein Kunststück, noch kostspielig. Entweder nimmt man gewöhnliches Viehsalz und salzt damit alte, schon etwas morsche Stubben im Walde. Dann wird das salzige Holz vom Wilde mit der Zeit voll­kommen aufgeleckt. Oder man kauft sich Salzsteine, die es als Natursteine oder als sogenannte Pfan­nensteine aus Salinenbetrieben gibt. Sie werden ebenfalls auf^Baumstümpfe auslegt oder in oben gespaltene holFpfähle eingeklemmt, an depen dann das Salzwasser herunterläuft. Schließlich sei noch die sehr gute Lehmsulze erwähnt, gefüllt mit stein^ freiem Lehmbrei, in den Salz eingeknetet wurde.

Dor allem aber sei nicht vergessen, überall, wo meh^ Fallwild als normal auftritt, noch versand­fähige Stücke zur Untersuchung zu bringen. Das Veterinär-pathologische Institut in Gießen (Frank­furter Straße) und die Wildforschungsstätte Rhein- Main in Mainz (Schlachthof) führen derartige Un­tersuchungen und Beratungen über Gegenmaß­nahmen unentgeltlich durch. Davon Gebrauch zu machen, ist Jägerpflicht, da ja bei Auftreten von Wildseuchen Anzeigezwang gesetzlich festgelegt ist.

Ueberall auf den grünen Saaten sehen wir schon sich balgende Hasen. Die milde Witterung macht sich bemerkbar. Und dann ist die Zeit nicht mehr fern, wo es Junghäschen gibt. Wie oft findet man die kleinen Kerlchen irgendwo auf einem blanken, kahlen Acker in einer offenen Mulde, weil keinerlei Deckungen vorhanden sind, wo die Mutter sie ber­gen könnte. Kein Wunder, wenn sie dann Krähen, Wiesel, Hund, Katze und anderen Räubern zum Opfer fallen und im Winter bei der Treibjagd feh­len. Gewiß ift, die Niederjagd in erster Linie von der Witterung abhängig. Aber diese ist in Nachbar­revieren die gleiche, und trotzdem bringen die einen immer gute Strecken und halten sich auch in schlech­teren Jahren gut, während die anderen es zu nichts bringen, hier müssen andere Gründe vorliegen. Wer das Raubzeug nicht kurz hält, wer die Kosten für den Jagdschutz scheut, wer die Wieselfalle nicht kennt, wem die Krähe gleichgültig und das Giftei ,3U teuer ist, und wer keinen Finger krumm macht, um für sein Jungwild und für seine brütenden Hen­nen Deckung zu beschaffen, der verdient auch keine anständige Strecke. Im März und April kommt die rechte Zeit, um auf Oedland, an Rainen, breiten Feldwegen, verlassenen Sand- und Lehmgruben oder Steinbrüchen zu pflanzen und zu säen. Es gibt kein Einheitsrezept dafür, was man nehmen soll, weil der Boden zu verschieden ist. Neben allen Dornen und Stacheln tragenden Sträuchern kom­men Ginster, Brombeere, Weide, vor allem aber Beerenträger wie Schneebeere, Pfaffenhütchen, wil­der Schneeball u. a. in Frage. Lupine, Sachalin­knöterich, Bocksdorn gedeihen auch auf schlechtestem Boden. Wildobst, Vogelbeere und Holunder, hier­unter vor allem der rotbeerige Hirschholunder, seien nicht vergessen. Wer nur einmal beim letzten Schnee mit offenen Augen durch die Feldmark ging, konnte sehen, wie die Hühner z. B. sich an den kleinsten Busch geradezu anklammerten. Es geschieht im all­gemeinen bei uns viel zu wenig in der Verbesserung der Reviere. Mit dem Nichtstun geht aber auch das Recht zur Klage und Kritik verloren!

Wer noch Fasanen aussetzen will, muß sofort handeln. Der Fasan muß sich vor der Brutzeit ein­gewöhnen. Wünschenswert wäre es, wenn diesem dankbaren Vogel noch viel mehr Beachtung geschenkt würde; denn er lohnt die Unkosten und' Mühen wirklich. Allerdings muß das Revier ihm zusagen.

nachbarten JnsAn Verstärkungen zur Stelle waren.

Stürme bedrohen die Lebensmittelversorgung einer Insel.

Die Bewohner der Insel Rathlin nördlich von Irland sind durch die Folgen der schweren an­dauernden Stürme von hunger bedroht, da es seit drei Wochen unmöglich ist, mit einem Schiff an die Küste heranzukommen. Ein Funkspruch von der Insel besagt, daß die Lebensmittelvorräte zu Ende gingen.

Drei englische Militärflieger abgestürzt.

Bei heftigem Sturm stieß ein Flugzeug der eng­lischen Fliegerschule hanworth mit einem anderen Flugzeug zusammen und ging in Flammen auf. Ein Flugschüler wurde getötet, ein anderer schwer verletzt. Ein Zweisitzer der Fliegerschule von Leuchars stürzte auf ein Eisenbahngleis, wobei der Pilot getötet wurde. Bei einem dritten Flug­zeugabsturz in Ufford wurde ein Fliegeroffizier g e - tötet und sein Begleiter verletzt.

Durch Explosion einer Kohlensäureflasche getötet.

In einer Autoreparaturwerkstätte in Aschaffenburg erlitt der Autyschlosser Julius Boesenberger durch die Explosion einer Kohlensäureflasche, mit der er gerade arbeitete, so schwere Verletzungen, daß er einige Stunden danach in der Klinik st a r b.

2500 Eier bei einem Autounfall vernichtet.

In einer Straßenbieaung bei Walpersdorf (Kreis Siegen) stieß auf der Fahrt nach Siegen ein Eier­händler mit seinem Personenwagen und Anhän­ger auf einen parkenden Lastzug. Das Personen­auto und der Anhänger fuhren dabei die Böschung hinab, wobei der Anhänger mit einer Ladung von 4000 Eiern und einigen Zentnern Obst umschlug. Die Eier und das Obst wurden dabei aus dem An­hänger geschleudert und landeten zum größten Teil in der an dieser Stelle vorbeifließenden Sieg. 2500, Eier gingen bei dem Unfall zu Bruch-

Sturm im Hamburger Hafen umgerissen wurde, ein schweres Feuer aus, dem der bekannte R e k - befanden sich acht Mann. .Sechs konnten gerettet to re n-Palast sowie einige Häuser zum Opfer

werden. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus fielen. Der historische Stadtteil konnte mit vieler

eingeliefert. Die beiden Eingeschlossenen dürsten, Mühe gerettet werden. Das Feuer entstand in

t o t sein, da von den Rettungsmannschaften keine | einem Magazin, in dem, entgegen den Vorschriften,

Klopfzeichen gehört wurden. Es besteht keine Aus- m"":" m*4~f sicht mehr auf Rettung der Eingeschlossenen.

Wasser, etwas Schilf und Hecken, oder Feldgehölze müssen schon da sein, soll er sich wohlfühlen und vermehren.

Unsere Hecken, die leider recht spärlich geworden sind, bedürfen unbedingt einer Nachprüfung ob sie ihre Aufgabe noch vollkommen erfüllen. Diele sind unten viel zu licht geworden und bieten auch oben den Vögeln keine rechte Nistgelegenheiten, hier ist es meist schon damit getan, daß man sie einmal oben zurückschneidet und das Wachsen von unten her anregt. Auch Vogelschutzgehölze müssen dauernd unter der Schere gehalten werden, weil sie sonst ihrer Aufgabe nicht gerecht werden. Bei solcher Heckenpflege kann durch Nachpflanzen und Ein- pflanzen fehlender Holzarten in kurzer Zeit eine wesentliche Verbesserung erreicht werden. Unter die­sem Gesichtspunkt jetzt einmal alle Hecken und Büsche in Wiese und Feld prüfen, ist lohnende Tä­tigkeit. Es sei dabei aber darauf hingewiesen, daß alles Schneiden nach dem 15. März verboten ist. Es muß also bis dahin gehandelt werden! Man ver­säume auch nicht, den Kreisbeauftragten für Natur­schutz auf wertvolle Hecken aufmerksam zu machen, da er durch das Naturschutzgesetz angewiesen ist, sie im Interesse des Gesamtlandschaftsbildes, der Vogel- weit und der Niederjagd in gesetzlichen Schutz zu nehmen.

Es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß zur Zeit bei Verpächtern und Pächtern in diesem Frühjahr ablaufender Pachtjagden ein weitverbrei­teter Irrtum beobachtet werden kann. Diese Jagden laufen, wenn sie auch nur bis zum 1. Februar ver­pachtet waren, sämtlich auf Grund der hessischen Ueberleitungsbestimmungen zum Reichsjagdgesetz erst am 31. März 1938 ab und werden ab 1. April neu verpachtet. Für die Zeit vom 1. Februar bis zum 31. März wird keine Pacht bezahlt.

Hubertus.

Wetterbericht

Die Großwetterlage befindet sich in Umwälzung. Die Einfuhr kälterer Luftmassen füllt auch die vor Norwegen liegenden Sturmwirbel rasch auf, so daß die Lebhaftigkeit der Witterungsvoryänge auch bei uns nachläßt. Da aber immer noch mit der Ausbil­dung von Randschauern gerechnet werden muß, ist auch beständiges und niederschlagsfreies Wetter noch keineswegs wahrscheinlich.

Aussichten für Donnerstag: Wolkig bis bedeckt und auch einzelne Niederschläge, abflauende westliche Winde, etwas milder.

Aussichten für Freitag: Bei Luftzufuhr aus West leichte Unbeständigkeit, aber nicht durch­weg unfreundlich. '

Lufttemperaturen am 1. Februar: mittags 8,4 Grad Celsius, abends 4,5 Grad; am 2. Februar: mor­gens 2,8 Grad. Maximum 8,5 Grad, Minimum heute nacht 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. Februar: abends 2,8 Grad; am 2. Februar: morgens 1,6 Grad. Niederschläge 2,3 mm. Sonnenscheindauer 5,9 Stunden.

Dinlersporl-IVellerberichl.

Schwarzwald. Feldberg: heiter,4 Grad, 155 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Ski sehr gut.

Das Wetter bleibt unbeständig, für die niederen Mittelgebirge ist Neuschneefall unwahrscheinlich.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt her Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruü. ret R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

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Wilhelm Müller, Lagerhalter.

Gießen, den 2. Februar 1938.

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