Einzelbild herunterladen

Nr.

'Hatter.

,"w 19.38

Hs y» 'äs jb^P«l. ' jfr.H X;«lhnh, i-b-Achl SjÄ ti?e ,n 6« .y fr?' n°ch Gebietes L. Ä lebenben jeüolutionären utterunqen un st ®°mbÖ5 u, rtamentarifc^er N °u6enbin «*6 streng 9 Doranyj tat. ^unumschränkt Altung immer >en. Selten fjal mit so viel tat. oment und die A ober mit |o )'elsicherheit re.

wahres die Deform ein. Kesuhrt. Der 'lsche Sicherung terung der Regelung der wesers. M igsreWch ent« ''nen Seite dis iber und neben dem Oberhaus ülttg sestdelegt. > Gesetz ine M ; tlsolgeschast der hird) dieses Zr. smus, all bin wurzelloser En. i chängerschast k n Der zweit chtsstellung zengewicht gegen rchtsgeltung aus. gierung Darangi iahresschluß, den r Linie des ver> rates getan. 3n Abgeordneten- nyr" den Gesetz« g des all« at)(red)tes nb damit W ®bmbÖ5 anqe« Erbe Gömbos' dot dem M>.

Debatten und cslossene Jahr in che Auseinander t an Breite und lleicht heute not n letzte Ausm i ein Zmisel bi­nd in Ungarn w ?n Ideen ss chon seit JohMi rer der (ogentnw eren Ziel New Umbruch und Öit denherrschast.mr. anzen ungarisch- empfundenen M und umitritie nächst eine 3 er' der und W ./ an Ginheit u^ der unzaW de, der zahllose ,?n und einz l n nach oußenhlN . i. Die I" ührung des lt Franz Ra

> n. f;*, «or

S$%£ ZS-x ^,n .,lerd- ilkr'UU'i» Xr*

Ärt? Wir

L in "'"ir t*

rSxSj 15-

jüdischen Vorherrschaft, Rückgewinnung des im Weltkriege verlorenen ungarischen Bodens und Wiedergewinnung der gewaltsam abgegliederten, nach Millionen zählenden ungarischen Volksgenossen sind.

Allen Anzeichen nach ist anzunehmen, daß das Jahr 1938 zwar eine weitere stetige Fortsetzung und Weiterentwicklung der inneren weltanschau- lichen Auseinandersetzung bringen wird, wobei jedoch unter der Führung der Regierung Daranyi die allgemeine Ruhe und Stetigkeit der Entwicklung gewahrt werden wird. Eines scheint zweifellos heute schon sicher zu sein: Der entschlossene Wille des ge­samten ungarischen Volkes, die bisherige Unter­drückung und Vergewaltigung des nationalen Lebens durch das Judentum, so wie dies in der jüdischen Machtstellung, im Finanz- und Wirtschaftsleben, in den Banken, m der Schwerindustrie- im Handel, in der Kunst, Theater, Musik, Film und Presse zum Ausdruck kommt, unter gar keinen Umständen länger zu dulden. In diesem Entschluß ist sich heute jeder wahre Ungar einig, gleichgültig ob Pfeil- kreuzler oder Legitimist. Die Wege zur Lösung dieses in Ungarn zweifellos besonders schwierigen Problems zeichnen sich heute noch nicht ab.

So kann neben der sichtbaren äußeren Festigung der europäischen Stellung Ungarns, wie sie in der immer enger und immer unlösbarer werdenden Verbindung Ungarns mit Deutschland und Italien und mit dem von der Achse BerlinRom aus sich planvoll vollziehenden Wiederaufbau und, Gesun­dung Südosteuropas zum Ausdruck kommt, ange­nommen werden, daß das Jahr 1938 eine weitere Etappe in der inneren Gesundung und Erneuerung des ungarischen Volkes bilden wird.

Franco bildet ein Kabinett.

Salamanca, 31. Jan. (DNB.) Durch Erlaß vom 30.Januar hat General Franco den Tech­nischen Staatsausschuß ausgelöst und die Bildung einer normalen Regierung ver­fügt. Diese hat folgende Zusammensetzung:

Präsident: General Franco.

Vizepräsident und Aeußeres: General C o r d a n a. Justiz: GrafRodezno (Führer der Requetez). Nationale Verteidigung: General D a v i l l a. Ordnung: General Martinez A n i d o.

Inneres: Serrano Sun er (ein Schwager Francos). Finanzen: Andres A m a d o.

Industrie und Handel: Juan Antonio S u a n c e f. Landwirtschaft: Fernandez C u e st a (Generalsekre­tär 'der Falange).

Nationale Erziehung: Pedro Sainz Rodriguez. Oeffentliche Arbeiten: Alfonso P e n a.

Syndikate: Gonzalez Bueno.

In der Einleitung zum Erlaß über die Regierungs- rildung weist General Franco darauf hin, daß die »isherige staatliche Verwaltungsorganisation mit der BezeichnungTechnischer Staatsausschuß" von An- ang an als Provisorium gedacht war. Nun sei der Augenblick gekommen, wo die normale Ver­waltung des Landes durch Wiederherstellung her Ministerien gesichert werden müsse, ohne daß dies ein Vorgreifen hinsichtlich der endgültigen S t a a t s f o r m bedeute. Auch die neue Organisa- lion bleibe dem ständigen Einfluß d e r n a t i o - aalen Bewegung und jenem Geist, der sie ins Leben gerufen habe, unterworfen. In diesem Sinne werde Die grundlegende Neuordnung des Staates mit sicherem, entschlossenen Willen in Angriff ge­kommen.

Pierre Cot unter der Lupe.

Nachprüfung seiner Geschäftsführung als Luftfahrtminister.

Paris, I.Febr. (DNB.-Funkspruch.) Die roya­listischeAction Fran?aise" will von einer parla- inentarischen Untersuchung der Tätigkeit des frühe­ren Luftfahrtministers Pierre Cot wissen. Alle Senatoren hätten kürzlich ein vertrauliches Rund- jchreiben mit genauen Einzelheiten über diever- trecherische Verwaltung" des Luftfahrtministeriums iurd) Pierre Cot erhalten. Auch Ministerpräsident ^hautemps habe, als Senator, von diesem Rundschreiben Kenntnis. Trotzdem habe er Pierre tot als Ausgleich für den Verlust des Luftfahrt- Ministerium den Posten des Handelsministers ge- ceben. Gerechterweise aber hätte Pierre Cot vor ien als obersten Gerichtshof fungierenden Senat gebracht und abgeurteilt werden müssen.

AuchJour" spricht von Gerüchten, wonach die tret Senatsausschüsse der Landesverteidigung drin­gend die Bildung eines parlamentarischen Unter« ftchungsausschusses gegen Pierre Cot verlangen mürben. Der neue Luftfahrtminister Guy la Chambre habe sich einen Finanzinspektor als llhef seines Kabinetts gewählt, dessen erste Pflicht es sei, sämtliche Finanzoperationen des Luftfahrt- Ministeriums seit Beginn der Volksfront-Regierung, clfo seit den 20 Monaten, in denen Pierre Cot Luftfahrtminister war, g e n a u 3 u p r u f e n. Der reue Luftfahrtminister wolle offensichtlich alle vor ietn Januar 1938 erfolgten Operationen feiles Ninisterialbereiches genau feststellen lassen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat ernannt: Den Lberstaatsanwalt Parrisius zum Reichsanwalt brim Volksgerichtshofs den Landgerichtsrat Tr Sauermann zum Ersten Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht In München, die Staatsanwälte Folger, Jaeger, Cpahr, Dr. Drullmann, Bischoff, Spelthahn, Oelze, 2r Geipel sowie den Ersten Staatsanwalt Dr. Ober­bayer zu Ersten Staatsanwälten bei der Reichs- cnwaltschaft beim Volksgerichtshof.

Der Kgl. Italienische Botschafter hat dem F ü h - ter und Reichskanzler heute den herzlichen 2 ank Seiner Majestät des Königs von Italien, Kaisers von A e t h l 0 p i e n forme d>s italienischen Regierungschefs und der italienischen Regierung für die aus Anlaß des £ p I 0 f1 0 5 1 vnglücks bei Segni zum Ausdruck gebrachte An- tiilnahme übermittelt. * /

Der deutsche KreuzerEmders mit 150 See- tcbetten an Horb, ist auf einer Jnstruktionsrelse in ftaffaua, bem Haupthafen von Jtaliemsch-Eri- hea am Roten Meer, eingetroffen. Der Komman­dant hat im Regierungspalais Besuch gemacht, der Don Abmiral Matteucci und ben italienischen Behor- bcn an Borb bes Kreuzers erwidert würbe. Der fi-eu^er unb feine Besatzung werben mit lebhaftem Sitereffe bewunbert. Es ist bas erste Mal, bäß em duttsches Kriegsschiff im Hafen von Massaua anlegt.

»

In Tirana würbe die Verlobung König Zo g u s von Albanien mit Gräfin Geraldine llPponyi, einer Ungarin, bekanntgegeben. Die .: Gründung erfolgte im Parlament unter dem Ju-

Die eingeflörzie Brücke über dem Magarasall.

, Tb . .

>=; * -

X«. X .

Die große über die Niagarafälle führende Brücke zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada ist, wie wir schon meldeten, unter dem Druck angestauter ungeheurer Eismassen eingestürzt. Die berühmte Aussichtsbrücke hat fast ein halbes Jahrhundert gestanden, ohne daß der Druck des Eises im Winter ihr etwas anhaben konnte. Seit einigen Tagen hatte die Gewalt der Eisschollen, die der Eriesee über die Fälle sandte, ihre Fundamente gelockert. (Scherl-Bilderdienst-M.)

bel der Abgeordneten in Anwesenheit der Regierung und der diplomatischen Vertreter. Die Hochzeit soll bereits im März stattfinden.

*

Wie der nationalspanische Heeresbe­richt meldet, wurden im Gebirgsabschnitt der Front bei Madrid die vorderen Linien ausgerichtet. Ein feindlicher Angriff im Sektor Carabanchel, der durch starke Minensprengungen eingeleitet wurde, ist mit einem Gegenangriff beantwortet worden.

*

Die japanische Polizei verhaftete in Tokio 10 An­hänger von linksradikalen Verbänden, darunter die Professoren Arizawa, Waki- m u r a und Min 0 be, den Sohn bes bekannten Staatsrechtlers, ber wegen feiner vielumstrittenen Organtheorie unter der Anklage ber Majestütsbeleidi- gung zur Niederlegung feines Lehrauftrages unb feiner Oberhaus-Mitgliebschaft gezwungen würbe.

Dievorläufige Regierung von China".

Peking, 31. Jan. (DRB.) Nach mehr als zwei­jährigem Bestehen hat bie autonome antikommu­nistische Regierung von Ost-Hopei durch ein Ab­kommen mit der kürzlich in Peking gebildetenvor­läufigen Regierung von China" ihre Tätigkeit ein­gestellt. Dieses Abkommen bewirkt bie Ver­schmelzung Leiber Regierungen, wobei bie pro­visorische Pekinger Regierung vom 1. Februar ab alle Verpflichtungen, bie bie Ost-Hopei-Regierung eingegangen ist, übernimmt. Auch bie zwischen Ost - H 0 pei unb Japan, bzw. Manbschukuo getroffenen Abkommen sollen von ber Pekinger Regierung durchgeführt werben. Die Beamten unb bie Behörden von Ost-Hopei werben von ber vorläufigen chinesischen Regierung übernom- m e n.

Kunst und Wissenschaft.

Das polnische Ballett.

1937 wurde in Warschau ein ständiges Ensemble unter bem NamenPolnisches Ballett" zu­sammengestellt, dessen Oberleitung Dr. Arnold S z y f m a n übernahm, einer ber Schöpfer des neu­zeitlichen Theaters in Warschau. Leiterin des- Balletts würbe die große polnische Tänzerin Bronis- lawa Nijinska. Die polnische Reaierung ließ bem neugeschaffenen künstlerischen Ensemble weit­gehende Unterstützung zuteil werben unb ermög­lichte ihm dadurch von Anfang an eine Arbeit auf breitester Grundlage. Mehrere ber bedeutenbsten Komponisten, Dekorateure unb Maler wurden zur Mitarbeit herangezogen.

Das Ballett befindet sich zur Zeit auf einer Gastspielreise durch Deutschland. Das Repertoire umfaßt fünf Ballette:Krakauer M ä r" mit der Musik von Michal Kondracki, Dekorationen und Kostüme von Tereza Roszkowska, dasKonzert e - m o 11" von Chopin, mit Dekorationen und Ko­stümen von Borowski, dasLied von der Erd e", mit der Musik von Roman Palester, Deko­rationen und Kostüme von Borowski,R ü ck k e h r" mit der Musik von Boleslaw Wojtowicz, Dekoratio- nen unb Kostüme von Lorentowicz-Karkowska, unb Apoll und das Mädchen" mit ber Musik von Lubomir Rozycki, Dekorationen unb Kostüme von Das^ewski. Die Choreographie zu allen fünf Balletten stammt von Bronislawa Nijinska. Der Weltruf der Nijinska gibt Gewähr für das hohe künstlerische Niveau des Polnischen Balletts, und das hervorragende Talent der Primaballerina S l a w s k a , der Tänzerinnen I u s z k i e w i - czowna, Glinkäwna und der Tänzer K 0 n a r- s k i, Marciniak u. a. werden nicht nur Sach­verständige ber Tanzkunst, sondern auch das breite Publikum begeistern.

Stifter-Gedenkfeier in Oberplan.

Die deutsche Kulturgmeinde für ben Böhmerwald veranstaltete am Geburtsort des Dichters Adalbert Stifter in Oberplan anläßlich feines 70. Todes­tages eine würdige Kundgebung. Im Sttfter-Haus hielt Unioerfitätsprofeffor Dr. düng bau e r eine Ansprache, die in dem Bekenntnis gipfelte: Es ist nur fein Leib von uns gegangen. Sem Geist, Das Göttliche ist geblieben. Er lebt fort unb wirkt weiter unb soll immerfort in uns leben! Born Stifter-Haus bewegte sich ber Festzug zum Stifter-Denkmal wo der Bundesführer des Bundes der Deutschen, Gott- fried Wehrenfennig, einen Kranz nieöerlegte. Der Oberplaner Gesangverein sang H^matlieber, und auf ben Bergen ringsum lohten ftobenfeuer auf. Der sudetendeutsche Dichter Hans Watzlik hielt die Gedenkrede. Er würd.gte das Leben und Schaffen dieses größten sudetendcutlchen Dichters. Gr betonte, daß das Verlangen der Sudetendeut-

schen nach einer wirklichen Selbstverwaltung in allen kulturellen Belangen berechtigt sei. Einer Volksgruppe, die einen Dichter von ber Größe Stifters geboren habe, müsse bie Leitung ihres Bildungswesens selbst überlassen werden. Das Volk eines Adalbert Stifter sei fähig und berufen, feine geistigen Angelegenheiten selbst zu ordnen.

Erna Sack von der Ufa verpflichtet.

Kammersängerin Erna Sack von der Staatsoper Dresden wurde soeben von der Ufa verpflichtet. Die Künstlerin kehrte, wie berichtet, kürzlich von einer außerordentlich erfolgreichen Gastspielreise, die sie durch die Vereinigten Staaten geführt hat, nach Deutschland zurück. Ihr erster Film, dessen Dreh­arbeiten de-mnächst beginnen, wird einen fröhlichen musikalischen Stoff behandeln.

Staatstheater-Gastspiel in kattowih.

Das Ensemble des Berliner Staatlichen Schau­spielhauses aaftierte im Stadttheater zu Ka110 - witz mit LessingsEmilia Gal 0 11i" unter der Leitung von Generalintendant Gründ gen s. Der Aufführung kam besondere Bedeutung zu, galt doch das erstmalige Auftreten des preußischen JStaatstijeaters in Polen der Förderung des deutsch- polnischen Kulturaustausches, dem auch die zu glei­cher Zeit stattfindende Deutschlandreise des polni­schen Nationalballetts dient. Dor dem ausverkauf­ten Haus konnten Staatsrat Gründgens und fein Ensemble mit einer Spitzenleistung deutscher Schauspielkunst einen großen Erfolg erringen. Das Gastspiel gestaltete sich zu einem völkischen und kulturellen Erlebnis für das ostoberschlesische Deutschtum.

Große Erfolge deutscher Kunst in Athen.

Generalmusikdirektor Knappertsbusch diri­gierte im Olympia-Theater' in Athen ein Konzert, dem König Georg, der Onkel des Königs, Prinz Georg, mit feiner Gemahlin und der deutsche Ge­sandte Prinz Erbach, beiwohnten. Gespielt wur­den Werke von Beethoven, Mozart und Richard Strauß. Das bis auf den letzten Platz besetzte Haus huldigte deutscher Kunst durch stürmischen, endlosen Beifall und lohnte die meisterliche Stabführung des Dirigenten mit immer wiederholten Kundgebungen.

Aus alter Wett.

Schlitzkus hingenchiei.

Frankfurt a. IN., 1. Febr. (DNB. Funkspr.) Die Iustizprefsestelle teilt mit: Am 1. Februar 1938 wurde der am 15. August 1915 geborene Walter Schlihkus hingerichtet, der vom Schwur­gericht in Frankfurt zum Tode ver­urteilt worden ist. Schlihkus, ein schon mehrfach vorbestrafter TNensch, hatte am 21. Juli 1937 in Frankfurt-Zeilsheim den 53 Jahre alten Schau­steller Karl Bauer, bei dem er wohnte, m i t der Axt erschlagen, um ihn zu be­rauben.

schweres Unglück im Hamburger Hafen.

Im Hamburger Hafen wurde am Kranhoeft am Asia-Ouai ein großer Kran einer Ham­burger Kohlenfirma von einer heftigen Sturmbö er­faßt, 10 s g e r i s s e n und auf ben Strom getrie­ben. Dort warf ber Sturm ben Kran auf die Seite, so daß er schließlich zum Teil i n d e n F l u - ten versank. An Borb befanden sich zur Zeit des Anglücks 7 ober 8 Männer, die sich in ben Mannschaftsräumen aufhielten. Auf bie Melbung Menschenleben in Gefahr" rückte die Hamburger Feuerwehr mit mehreren Zügen und bie Polizei mit einigen Barkassen an die llnfallsielle Mit Schneidapparaten verschafften sich bie Feuerwehr­leute Zugang zu dem über dem Wasser liegenden Teil des Fahrzeuges. Sie befreiten 5 Män­ner aus ihrer gefährlichen Lage. 2 oder 3 ver­unglückte befinden sichin einem Raum unter Wasser. Taucher versuchen, die Einge- schlossenen lebend zu bergen.

Beichswintersportwoche der HI. in Garmisch-Partenkirchen.

Die Banner ber HI. lösten in Garmisch-Parten­kirchen bie Fahnen bes DRL. ab. Wo eine Woche lang Deutschlanbs beste Skiläufer, Schlitten- unb Eissportler ber Elite bes Auslanbes gegenüber- ftanben, werben nun sieben Tage lang bie Aus- erwählten der deutschen Jugend gegen^i-^nbcr antreten. Den Auftakt zur R e i ch s w 1 n t e r - jportwoche der HI. bildete die Verpflichtung'

der 1200 Teilnehmer im Olympischen Festsaal. Nach den Begrüßungsworten des Bürgermeisters S ch e k nahm Obergebietsführer Schlünder, der Chef des Amtes für Leibesübungen in der Reichsjugend­führung, die Verpflichtung der Wettkampfteilneh- mer vor. Reichsjugendführer Baldur v. Schirach erklärte, die Winterspoctwoche werde erneut bewei­sen, daß die Jugend nicht für sich selbst, sondern für die große Gemeinschaft kämpfe. Er rief die Juaend auf, bei den kommenden Kämpfen an olympischer Stätte ihr Bestes zu geben und erklärte die Reichs- wintersportwoche der HI. für eröffnet.

Starke Schneefälle in der Eifel.

In den letzten Tagen setzte im Gebiet der Hoch­eifel mehrere Stunden andauernder Schneefall ein. Während der Schnee in den Lagen über 400 Meter liegen blieb, ging .er in den tiefer lie­genden Gebieten bald in Regen über. Die Gebirgs» bäche wurden bald zu reißenden Wassern und über­fluteten teilweise weite Strecken der Wiesentäler; besonders in der Gegend von Blankenheim unb Pruem ist burch den starken Schneefall der Verkehr sehr behindert. Die HauptoerkehrsZtraßen werden vom Straßendienst geräumt.

Der Tob in ber Lawine.

In bem bekannten oberitalienischen Skigebiet von Claviere ereignete sich ein Lawinenunglück, bei bem zwei junge Frauen ums Leben kamen. Trotz schlechtesten Wetters hatte eine Gruppe von sechs Personen im lebhaftesten Schneetreiben, Sturm unb bichten Nebel einen Aufstieg unternommen. Kurz nach ber Abfahrt nach Claviere ging imTal ber brei Brüber" eine Lawine nieber, bie alle Ski- fahrer unter sich begrub. Vier von ihnen konnten sich verhältnismäßig leicht befreien, währenb zwei im Skilaufen anscheinenb noch nicht geübte Frauen, bie sich ber Gruppe angeschlvssen hatten unb ben übrigen nicht näher bekannt waren, bis zur Stunde nicht aufgefunden werden konnten.

Die Donau führt Hochwasser.

Die Gisbarren auf der Donau haben, einer Mel­dung aus Bukarest zufolge, in den letzten Tagen zu einer ständig steigenden Stauung des Wassers ge­führt. Bisher ist der ganze untere Stadtteil von Galatz überschwemmt, das Wasser steht bis zu zwei Meter hoch. Gin Teil der Häuser am Ufer mußte geräumt werden, so daß über 100 Familien obdachlos wurden. Versuche, die Gisbarren durch Dynamitsprengungen zu befeitigen, sind mißlungen. Das Militär arbeitet fieberhaft an der Errichtung von Dämmen, um weitere Gefahren abzuwehren.

Jlalienifcher Dampfer im Sturm gestrandet

Der schwere Südweststurm über England er­reichte an den Küsten auch am Montagabend noch eine Stundengeschwindigkeit von rund 100 Kilo­meter. Infolge der stürmischen See wurde in der St. Jves-Bucht der italienische DampferAlba" auf einen Felsen geworfen. Gin Rettungs­boot konnte 20 Mann ber Besatzung aufnehmen, f enterte dann aber selbst infolge des neuen Wellenganges. Dabei ertranken vier Mann. Die übrigen Insassen des Rettungsbootes konnten schwimmend das Ufer erreichen. Drei Mann des italienischen Dampfers werden noch vermißt.

Englisches Fischerboot mit 15 Mann unter­gegangen.

Nachdem bereits bei Tornß (Orkney-Inseln) vier Leichen und einige Wrackteile angetrieben wor­den waren, wurde jetzt bei Hoy eine weitere Leiche an Land gespült. Der Tote wurde als ein Be­satzungsmitglied des englischen FischerbootesLei- cestershield" festgestellt, zu dem auch die anderen vier gehörten. Es steht nunmehr fest, daß das Boot mit feiner 15föpfigen Besatzung unte.rge.gan- gen ist. Das feit etwa 14 Tagen vermißte FischerbootBostanian" mit einer 12 Mann starken Besatzung wird jetzt ebenfalls aufgegeben.

Schachmeister kieninger in Frankfurt.

Georg Kieninger (Köln), Deutschlands Schach­meister, weilte auf Einladung des Vereins Frank­furter Schachfreunde in Frankfurt. Er gab eine Simultanvorstellung und bewies, daß selbst 36 Geg­ner auf einmal ihm keine besonderen Schwierig­keiten bereiten. Nur zwei Partien verlor Kieninger, spielte^ zwei remis und gewann 32. Am nächsten Tage traten zehn starke Spieler gegen Kieninger an, diesmal mit Uhrenkontrolle. Auch diesmal stellte der Meister sein großartiges Können unter Beweis. Lediglich der Frankfurter Vorjahrsmeister Walter Jäger, der in einer englischen Partie durch ein Turmopfer einen unabwendbaren Mattangriff ein­leitete, vermochte Kieninger zu bezwingen, während die Spitzenspieler Wiesbadens, Stein kohl und Dr. Jung, sowie der Frankfurter D i 11 e r schlich­teten. Sechs Partien gewann der deutsche Meister.

Wetterbericht

Ein mit feinem Zentrum vor Norwegen liegender Sturmwirbel brachte an seiner Vorderseite auch uns zunächst eine Ueberflutung mit milder Meeres­luft. Sie war mit Niederschlagstätigkeit und im Gebirge mit Tauwetter verbunden. Von der Rück­seite bes Wirbels nachstoßende kältere Meeresluft bringt am Dienstag wieder Uebergang zu Schauer­wetter und Unbeständigkeit. Die Witterung bleibt auch für die Folge kälter.

Aussichten für Mittwoch: Veränderliche Bewölkung und einzelne meist schauerartige Nieder- schlüge, bei lebhaften Winden um West etwas käl­ter.

Aussichten für Donnerstag: Fort­dauer der unbeständigen Witterung.

Lufttemperaturen am 31. Januar: mittags 4,0 Grad Celsius, abends 3,8 Grad: am 1. Februar: morgens 7,8 Grad. Maximum 4,1 Grad, Minimum 3,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. Januar: abends 1,9 Grad; am 1. Februar: mor­gens 3,0 Grad. Niederschläge 0,8 mm.

Wintersport-Wetterbericht.

Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schneefall, 3 Grad, 150 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Pul­verschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Für die Gebirge kann zunächst für die höheren Lagen wieder mit dem Einsetzen von leichtem Frost und einzelnen Schneefällen gerechnet werden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Deck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11000. Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurfcret R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs­preis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig,