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iiv
Kolanuß
Kompott
len zu Leuchtgas, hat großen Heizwert und eignet sich besonders für die Feuerung von Zentralheizungen.
Kolanuß, Samen einer westindischen Pflanze, enthält Kaffem und Theobromin und wird deshalb von den Eingeborenen als Anregungsmittel gekaut. Bei uns wird Kolanuß zu medizinischen Anregungsmitteln verwendet, an die man sich aber nicht gewöhnen soll.
Kolik. Leibschneiden. Bauchgrimmen, plötzliche, anfallsweise Schmerzen im Dünndarm, weiter auch solche, die von anderen Teilen des Darmes sowie überhaupt von jedem beliebigen Eingeweide des Unterleibs (Leber, Niere. Gallenblase) ausgehen. Kollaps. Zusammenfallen, Zusammensinken. Gewöhnlich plötzlicher Anfall von Schwäche, rascher Verfall eines Kranken als Ausdruck herabgesetzter Lebenstätigkeit infolge plötzlichen Versagens des Herzens, des Blutkreislaufes oder eines anderen lebenswichtigen Organes. Auch bei innerer Blutung treten diese Erscheinungen auf. Das Aussehen ist verfallen, die Haut blaß, kalter Schweiß tritt auf, Pupillen weit, der Puls klein, oft kaum mehr fühlbar, beschleunigt. Atmung oberflächlich, klein, ost jagend, Temperatur erniedrigt. Kommt vor nach großen Blutverlusten Lungenembolie, Vergiftungen, auch wohl bei Nervenschock. Behandlung so schnell wie möglich durch den Arzt mit Kreislaufmitteln.
Kollodium, in Aetheralkohol aufgelöste Schießbaumwolle, wird als feuergefährlicher (!) Nagellack verwendet. Das sich dabei bildende Häutchen läßt sich durch Spiritus wieder entfernen.
Kolonialwaren, Bezeichnung für Waren aus tropischen Länoern, wie Kaffee. Rohrzucker, Gewürze usw.
Kolophonium, harziger Rückstand bei der Verarbeitung von Terpentin, dient als Geigenharz zum Bestreichen der Haare des Violinbogens, zum Löten sowie zur Herstellung von Siegellack usw. Kolophonium ist leicht brennbar und läßt sich in Alkohol auflösen.
Kombucha, Teepilz, dient zur Herstellung eines Kwas (s. d.), eines erfrischenden Getränkes.
Komfort, entbehrliches englisch. Fremdwort für Bequemlichkeit, Behaglichkeit.
Kommode, franz. Bedeutung „die Bequeme", entbehrliches Fremdwort für Wäschetruhe.
Kompliment, entbehr!, französ. Fremdwort für Lob, Anerkennung, Schmeichelei.
Kompost. Alle verwesbaren Abfallstoffe aus Küche und Garten, aber keine ausdauernden und kranken Teile, sind zur K.bildung geeignet. Mit Kalk durchsetzen. Dadurch schnellere Verrottung. Einmaliges Umsetzen im Jahre. Beschattung und nötige Feuch, tigkeit sorgen für schnellere Verwesung. K.erde ist als Topserde und zur Düngung wertvoll.
Kompott, entbehrt, franz. Fremdwort für Eingemachtes, einge-
28. 3ur
'UniütöjfVioneruiic
Buenos Arres.............
0,752
0,756
Brüssel...................
11,89
41,97
Rio de Janeiro............
0,169
0,169
Polen....................
47.10
47.20
Kopenhagen...............
55,27
55,39
Danzig. ................
London ..................
12,38
12^41
heliingfors................
5,48
5,49
Paris....................
9,321
9,339
Holland..................
137,29
137,57
Italien...................
13,09
13.11
29 Jul
Amu cheRotieruna
Gelt
Brief
0,751
0,755
Japan....................
11 F9
41,97
Jugoslawien ..............
0 169
Oslo....................
47 20
55 25
55,37
Lissabon..................
47,10
47,20
Stockholm................
12,375
12,405
Schweiz..................
5.475
5.485
Spanten..................
9,316
9,334
Prag.....................
137,14
137,42
Budapest.................
13,09
13,11
Neuyork..................
28.Aull
29
Jul'
Anu-cheRolieruna
Anultche Votierung
Geld
Brief
Geir
itirifi __
0,719
0.721
0,718
0,720
5,694
5,706
5,694
5,706
62,22
62,34
62,20
62,32
I c r
48,95
49,05
48,95
49,05
11,245
11,265
14,25
11,26
63,83
63,95
63,81
63,93
57,08
57,20
57,08
57,20
16,98
17,02
16,98
17,0?
8,651
8,6/7
8,651
2,488
2.492
2,489
2,493
5
98
133,4
99.5
98,5
100.6
99,75
126,9
99,5
Wirtschaft
hlunqsquoten im A u g u st. i der mit Plus-Zeichen, nachdem sie an der gestrigen - v cm____l SirknvihPiXrfa mil M rntinniorf mnrhpn ’Jsnn ISOIO*
3
Berlin
Berlin
Frankfurt a. M.
29-7.
29 7.
101,25
99,5
Koköwerke und Chemische Fabrik 7
H V3
Devisenmarkt Berlin — Sranffurt a. ZIL
133,75
99,75
99,5
101,25
99,5
128,5
93,5
101
128
101,65
111
99,8
127
154,75
160,25
168,25
215,5
133
115,13
122,25
105
98,13
133,4
99,5
98,75
101,35
101,7
110,95
216,5
134
115,25
123
105
133,65
99,75
216
134,13
115,13
122,25
105
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99,8 126,9
128.75
93
100,5
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99,7
99
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93
100,5
127,65
Schluß!. Abend- börse
99,65
99 104,65 100 13
100,9
99,75 126,9
128,25
47
93
101
128,13
Schluß Mittag- börse
die großen Rennwagen. Mehrfach wurde der von Bernd Rosemeyer im Vorjahr aufgestellte absolute Streckenrekord von 7:59,3 für die 12,8 Kilometer unterboten. Caracciola jagte seinen Mercedes-Benz zunächst in 7:52,1, dann in 7:42,2 (93,45 Stundenkilometer) und schließlich in der bisher besten Zeit von 7:38,4 (94,2 Stundenkilometer) zur Paßhohe hinauf. Bernd Rosemeyer, der am Vorabend schon zusammen mit Hans Stuck ein kleines Privattraining erledigt hatte, brachte es bei seiner dritten und letzten Fahrt auf 7:42,5 und erreichte dabei ein Mittel von 93,4 Stundenkilometer.
Rach der Zwangspause des vierten Wettbewerbstages konnte am Donnerstag durch den völligen Witterungsumschwung, der mit Sonnenschein und Wolken die meteorologischen Voraussetzungen für Segelflüge brachte, der Wettbewerbsbetrieb im 18. Rhön-Segelfliegen auf der Wasserkuppe bereits in den Morgenstunden in vollem Umfange aufgenom-
Don den Teilnehmern, die auf der Rhön zum Zielstrecken-Segelslugwettbewerb nach Berlin gestartet waren, traf als erster Heidrich, Gruppe 10 des RSFK., auf Rhön-Adler auf dem Sport-Flughafen Rangsdorf bei Berlin ein. (Scherl-Bilderdienst-M.) men werden. Die Piloten aller startbereiten Maschinen nahmen sich meist wieder Zielstreckenflüge vor, doch begrenzten und erschwerten die schwankenden Wind- und Thermik-Verhältnisse die Segelflugmöglichkeiten teilweise so stark, daß selbst am Donnerstag nur unter den größten Schwierigkeiten und bei vollstem Einsatz größere Leistungen erzielt werden konnten. Das dennoch hohe Leistungsmittel und ebenso die Spitzenleistungen des Tages find ein weiterer glänzender Beweis für das großartige Können sowie den vollen Einsatz und Leistungsdrang unserer deutschen Segelflieger-Elite.
Insgesamt wurden innerhalb von 2^2 Stunden 56 Starts ausgeführt und die wiederum nach Tausenden zählende Zuschauermenge konnte eine reiche Segelflugtätigkeit beobachten. Die bis um 6 Uhr vorliegenden'Landemeldungen wiesen Streckenflüge zwischen 40 und 135 Kilometer Entfernung auf und nur der Berliner Segelflieger Haase überschritt auch noch diese Entfernung mit der großartigen Leistung eines Zielstreckenfluges bis zum Flughafen Regensburg mit 225 Kilometer. Der Kölner Teilnehmer Krieger war nur 42 Kilometer weit bis östlich von Bad Kissingen gekommen und die beiden Rostocker Andrös-Müller in ihrem Doppelsitzer
brachten es sogar nur auf 35 Kilometer bis zum Flugplatz Meiningen. Rockstroh (Dresden) erreichte mit einem Fluge von 60 Kilometer Unterfranken. Treutcr (Weimar) ging zehn Kilometer östlich von Bamberg nach 102 Kilometer nieder. Der Unterbannführer Seele von der RSFK.-Gruppe 11 legte 41 Kilometer zurück und Blankerts (Stettin) landete nach 48 Kilometer bei Zella-Mehlis in Thüringen. Auf 90 Kilometer brachte es Graf von Treuberg (München), der Lichtenfels erreichte, während Kracht (DLV.), Heidrich (Essen) und mit einem Doppel-
10 . 6 . 7 . 7
6
7
. 6 . 0 »'/, 8/t
8 6
,. 6 .. 4 Wt
Äbendbörse mit 51 rationiert wurden. Don Goldpfandbriefen waren Meininger Hyp. 0,25 v. H. höher, von Liquidationspfandbriefen Meininger Hyp. 0,13 v. H. befestigt, dagegen Nassauische Landesbank 0,13 abgeschwäch't. Frankfurter Hyp. und Frankfurter Pfandbriefbank K.O. sowie Meininger Hyp. K.O.ftiegen um je 0,25 v. H. an.
Im Freiverkehr wurden Adlerwerke Kleyer mit 117 (115,65), Wayh & Freytag mit 148,50 (148) genannt. — Tagesgeld 2,50 (2,25) v. H.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinefuß 5 v. H.
■- v ttj.-
141,9 120.5 152.25
168,75 136*5 157/5
169.75 145.25 157,5
151
53 179,25 126,5
154
142,S
123 138,25 163,25 132.25
126
,57ips
233 133,25 157,5 135,75 149,5 165,75
182 100.25 227,75
123,5 60,75
123 167,75 32-4
Lahmeyer................
Mainkraft Mannesmann Mansfelder Bergbau Metallgesellschaft...........
Orenstein & Koppel........
Rheinische Braunkohle Rheinische Elektro..........
Rheinstahlwerke............
Rbetntsch-Westfältsche Elektro Rütgerswerke .............
Salzdetfurth Kalt Schlickert & Co.............
Schultheis Payenhofer......
Siemens & Halske.........
Süddeutsche Zucker Vereinigte Stahlwerke Westdeutsche Kaufhof .
Westeregeln Alkali..........
Zellstoff Waldhof Ltavt Minen..............
55,50, bl) und b2) 55,50, c) 54,50, d) 51,50, Sauen gl) 55,50.) — Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt, Hammel und Schafe lebhaft.
Fleischgroßmarkt. Beschickung: 609 (228) Viertel Rindfleisch, 256 (637) halbe Schweine, 147 (199) ganze Kälber, 6 (23) Hämckiel, 12 (11) Klein- oieh Notiert wurden in Mark je 50 Kilogramm: Ochsensleisch a) 80, c) 61. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80. Kalbfleisch a) 81 bis 96, b) 70 bis 80. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73. Roher Speck unter 7 Zentimeter 78, Flomen 80 Mark je 50 Kilogramm. — Marktoer. lauf: Lebhaft.
Schweinemarkt in Vuhbach.
♦ Butzbach, 29. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 483 Ferkel zum Verkauf aufgetrieben. Bei flottem Handel verblieb geringer Ueberstand Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 13 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 13 bis 15 Mark 8 bis 10 Wochen alte 15 bis 20 Mark, 10 bis 12 Wochen alte 20 bis 22 Mark.
Kurze Sportnotizen.
Mit der Goldplakette des französischen Unterrichtsministeriums geehrt wurde der neue Weltmeister im Florettfechten, der Italiener Gustavo Marzi.
Weltmeister im Säbel-Mannschaft s- fechten bei den Fechtweltmeisterschaften in Paris wurde Ungarn, das im entscheidenden Kampf Italien mit 10:6 Einzelstegen und 49:63 erhaltenen Treffern bezwang. Den dritten Platz belegte Deutschland vor Rumänien.
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Fwd. Vermal,----o_n------
Die Vermahlungsquote für den Monat August bleibt für die Mühlen, die ein Grundkontingent von mehr als insgesamt 500 Tonnen Roggen und Weizen haben, wie im Juli, mit 7 v. H. des Roggengrundkontingents und 8 v. H. des WeizengrunD- kontingents unverändert. Für Mühlen mit bzw. unter 500 Tonnen sind die Vermahlungsquoten für August bereits früher festgesetzt worden.
Deutsche Linoleum......
Elektrische Lieferungen... Elektrische Licht und Kraft I. GL Färben-Industrie .. sielten & Guilleaume.... Gesfürel...............
Th. Goldschmidt........
Gritzner Maschinen......
Harpener..............
Hoejch Eisen Philipp Holz mann Ilse Bergbau Ille Genüsse...........
Kali Aschersleben.......
Klöcknerwerke..........
■“ E
I E-
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Mein-Mamtsche Börse.
Mittagsbörse: Spezialwerle fest.
Frankfurt a. M., 29. Juli. Die Börse eröffnete bei lebhafterem Geschäft als an den Vortagen mit im allgemeinen festeren Kursen. Stärker beachtet waren am Aktienmarkt vor allem Motoren- und Maschinenwerte. So konnten sich Daimler um 2,75 v. H., BMW. um 1,25 v. H., Iunghans um 0,25 o. H., Eßlinger Maschinen um 0,50 v. H. erhöhen. Demag waren zu 153,25 (152,25) gesucht. Daneben wurden Zellstoffaktien weiter gefragt. Waldhof hatten zu 167,50 (167), Feldmühle zu 150,50 (149,75) Nachfrage. Der Montanmarkt lag durchweg etwas fester. Mannesmann stiegen um 0,75 v.H., Ilse Genuß um 1,40 v. H., nur Hoesch waren knapp behauptet. Vereinigte Stahlwerke blieben mit 123,50 unverändert. Etwas ruhiger lagen Elektropapiere bei behaupteten Kursen. In der chemischen Gruppe lagen IG. Farben mit 169,25 um 0,13 v.H. höher. Von Bauaktien befestigten sich Holzmann um 1,40 v. H., Zement Heidelberg um 0,25 v. H. Sonst waren noch Reichsbank 1 v. H., Hanfwerke Füssen 0,50 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H. höher. 21(9. für Verkehr eröffneten mit 128,50 unverändert.
Der Verlauf war am Aktienmarkt weiter fest. Vereinigte Stahlwerke konnten sich noch auf 123,65 nach 123,50 befestigen. IG. Farben waren zu 170 nach 169,25 gesucht, Hanfwerke Füssen stiegen weiter auf 125,50 nach 124,50, BMW. auf 152 nach 151,25. Die später zur Notiz gekommenen Werte lagen ausnahmslos fester. Metallgesellschaft gewannen 0,50, ebenso Jul. Berger und Aschaffenburger Zellstoff. Schuckert waren um 0,40 v. H., Rheinstahl und Deutsche Erdöl um je 0,25 v. H. befestigt.
Der Rentenmarkt lag wenig verändert. Kommunal-Umschuldung wurden mit 94,70 nach 94,75 genannt. Dekosama-Neubesitz erschienen wie-
Ziel- und Slrelkensiüge bei der „18. Rhön"
Nr. Jahnke, Sieben fliegt nach Bamberg.
Abendbörse behauptet.
Die Abendbörse hatte etwas lebhafteres Geschäft als an Den Vortagen zu verzeichnen. Besondere Beachtung fanden am Aktienmarkt MAN., die bei größeren Umsätzen auf 138 (135,50) anstiegen. Andererseits hatten Bemberg gegenüber der Mittagsbörse mit 159,50 (160,75) einen etwas stärkeren Rückgang aufzuweisen. Sonst traten keine wesentlichen Kursoeränderungen ein. Die Abweichungen gingen über 0,50 v. H. nicht hinaus.
Der R e n t e n m a r k t lag verhältnismäßig ruhig. Kommunal-Umschuldung blieben mit 94,70 unvnändert. Dekosama-Neubesitz, die zu Börsenbeginn wieder mit Plus-Zeichen erschienen waren, kamen mit 54,50 (53) zur Notiz. Jndustrieobliga- tionen lagen unverändert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 29. Juli. Auftrieb: Rinder 860 (gegen 864 am letzten Donnerstags« markt), darunter Ochsen 118 (142), Bullen 130 (118), Kühe 447 (433), Färsen 165 (171). Kälber 789 (1119), Schafe 104 (75), Schweine 49 (86). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 38 bis 41 (38 bis 41), c) — (34 bis 36). Bullen a) 42 bis 43 (40 bis 43), b) 37 bis 39 (37 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (35 bis 39), c) 20 bis 33 (29 bis 33), d) 20 bis 25 20 bis 25. Färsen a) 42 bis 44 (43 bis 44), b) 37 bis 40 (38 bis 40), c) — (35). Kälber a) 60 bis 65 (60 bis 65), b) 53 bis 59 (55 bis 59) c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Häm- mel b2) 46 bis 50 (48 bis 50), c) 40 bis 44 (40 bis 46). Schafe a) 43 bis 47 (40 bis 43), b) 38 bis 41 (36 bis 38). Schweine heute nicht notiert. (Notierungen am letzten Donnerstagsmarkt: a)
Datum
Accurnulawren-Fabrik 14
Aschaffenburg Zellstoff 6
Bemberg...................O
Bekula 8
Buderus Eisen 5
Gement Heidelberg 7
Gement Karlstadt 6
Gonti Gummi.............. 12
Daimler Motoren 6'/,
Dessauer Gas...............4
Deutsche Erdöl .... 5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Reichsbant 12
Berliner Handelsgesellschaft . 6 yt
Commerz, und Privat-Bank ... 5
Deutsche Di-kouto 5
Dresdner Bant..... .......4
I
A.G. für Vertehrswesen .... 6yt Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hamburg-Amerika Paket......O
Norddeutscher Lloyd..........O
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
Schluß- kurs
28.7
101,7
99
sitzer die beiden schlesischen Piloten van Husen- Sauerbier bei Haßburg in Unterfranken nad) 70 Kilometer landeten. Ueber Bamberg hinaus flog Nieland (Essen), der 105 Kilometer schaffte. Eme Steigerung brachte noch die Landemeldung von einem weiteren Doppelsitzerflug, den Bräutigam- Steinert bis nach Forchheim in der Nähe von Erlangen durchführten mit 126 Kilometer. Schmidt (München) erreichte nach einem Fluge von 132 Kilometer Forth bei Gräfenberg (Mittelfranken). Aus der Fülle der weiteren großen Flugleistungen sind noch hervorzuheben der Flug von Dr. Jahnke (Gießen), der mit 80 Kilometer Strecke bis tn Die Nähe von Bamberg kam. Der ostpreußische Segelflieger Bruhnke legte 104 Kilometer zuruck und kam über Bamberg hinaus. Medicus (Nürnberg) „besuchte" die fränkische Schweiz und ging bei Well- bronn nach 114 Kilometer nieder. Blech (Breslau) erreichte in einem Zielstreckenflug den Flugplatz Nürnberg mit 135 Kilometer Strecke. Nürnberg, Fürth und Erlangen wurden von einer ganzen Reihe weiterer Wettbewerbsteilnehmer angeflogen. Zwischen Nürnberg und Fürth ging Ludwig (Weimar) nach 132 Kilometer nieder, Gierlich (Essen) kam über die Stadt der Reichsparteitage hinaus und schaffte 144 Kilometer. Steinig (Breslau) erreichte Erlangen nach 125 Kilometer und Beck (Stuttgart) sowie der in der Wertung führende Doppelsitzer Karch-Zim- mermann (DVL.) landeten nach 151 Kilometer Flugstrecke unweit von Nürnberg.
Schlußkurs
28.7
Aus aller Wett.
Zehn Jahre Zuchthaus und Sicherungsverwahrung für einen gewohnheitsmäßigen Kraftwagendieb.
Die Große Strafkammer Zweibrücken verurteilte den Heinrich Engert aus Pirmasens zu zehn Jahren Zuchthaus sowie zehn Jahren Ehrverlust und verfügte außerdem die Sicherungsverwahrung. Engert hatte sich auf Diebstahl und Beraubung von Kraftwagen verlegt. In Pirmasens und Umgebung sowie vielen anderen Städten der Saarpfalz trieb er monatelang fein Unwesen. Die Fälle, wegen der er sich jetzt zu verantworten hatte, waren äußerst zahlreich und kennzeichneten Engert als einen gefährlichen Gewohnheitsverbrecher. Der Mitangeklagte Schwager des Engert und dessen Ehefrau, die sich der Hehlerei schuldig gemacht hatten, wurden zu acht bzw. zwei Monaten Gefängnis verurteilt.
Schweres Eisenbahnunglück in Japan.
In der Station Okayama auf der Hauptstrecke Tokio—Schimonoseki fuhr ein Personenzug auf einen dort Haltenden Expreßzug auf. Mehrere Wagen des Personenzugs wurden zertrümmert. Bisher wurden 20 Tote und Verwundete gezählt.
Bon einem Bienenschwarm überfallen und schwer verletzt.
In der Nähe von Haßfurt (Unterfranken) war der Metzgermeister M a i e r mit Weizenschneiden beschäftigt. In seiner Begleitung befanden sich- seine beiden Söhne, ein Lehrjunge und noch ein Arbeitsmann. Während der Arbeit wurden sie von einem Bienenschwarm überfallen. Die beiden Pferde vor ihren Arbeitswagen rissen aus und stürzten eine Böschung in einen Graben nahe dem Bienenstand. Der Metzgermeister wurde durch Stiche derart verletzt, daß er ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Sein Zustand ist besorgniserregend. Auch die übrigen Beschäftigten erlitten erhebliche Verletzungen. Erst als die Feuerwehr anrückte und einen Sprühschlauch einsetzte, konnten die Pferde, hie inzwischen von Tausenden von Bienen überfallen und gestochen worden waren, aus ihrer schrecklichen Lage befreit werden. Die Tiere waren aber derart zugerichtet, daß sie einige Stunden später verendeten.
Mehrere tausend Museumsstücke in Kairo abhanden gekommen.
Dieser Tage ist im Nationalmuseum von Kairo eine Bestandsaufnahme vorgenommen worden, die zu einem überraschenden Ergebnis geführt hat. Man mußte feststellen, daß eine große Anzahl von Altertümern, darunter Statuetten und über 4000 Schmückstücke, fehlen. Diese Gegenstände sind im Laufe mehrerer Jahre abhanden gekommen. Es sind Untersuchungen angeordnet worden, die die Angelegenheit klären sollen.
Schlußkurs
28 7.
Damm
5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934
4*/2% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1935 .
4*/2% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1935, II. Folge ...
4y2% Deutsche Reichsichatzanwet- jungen von 1936, III. Folge ..
5>/2% Doung Anleihe von 1930 .. ,41/2% Heskische Volksstaat von 1929 414% Deutsche Retchspostschatz von
1934 I......................
4Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
4yt% Hess. Landesbk. Darmstadl
Goldpfe. R. 12..............
514% Hejj. Landes-Hyp.-Banl
Liqu. Goldpfe...............
4*/2% Preuß. LandeSpfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
414% Preuß. Gold-Kornrn. R. 20
414% Darmstädter Komm.-Lan-
besbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
414% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 414% Franks. Hyp. Gold-Komm.
Obi. 2 3....................
5y2% Franks. Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
SV2% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................I
Steuergutschein-Verrechnungskurs
Schluß! Mittag börse
29-7.
Frankfurt a. M.
Schluß- kurs
Sckilußk. Abend, börse
28-7
29 7
230
230,5
231
153,25
153,75
153,25
159,5
159,5
159
166,5
168
167,25
131,5
132,5
132
168,5
169,5
—
—
188,4
190,5
189
139,75
142,5
140,25
—
—
120,65
152
152
151,75
266
265
—
—
——
168,75
136,5
136,4
136,65
157,5
157,5
157,5
169,13
169,5
169
145
145
144,75
157
157,5
156,9
150,5
151
151
52,4
53,4
52
178,25
179,5
178,25
126,9
127
126,5
151
153,75
151,25
——
—
142
143,4
—
121
123
—
138
—
138,5
—
—
162,25
131,25
132,75
132,25
95,5
96
—
126,13
126,25
126
—
——
—
157
157,5
157,25
—
—
113,5
—
232,75
—
—
—
157
157
157
135
135,25
135,4
148,75
150
149,65
—
—
166
181
182
181,4
——
—
100,5
—
—
227
210
—
209,75
123,5
123,65
123,4
60,5
60,75
60,75
121
122
——
167
168,5
167
32,5
—
32,13
Kohlen von Fischer
Gießen, Alicenstraße 42—44, Telefon 3172 und 3176


