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t v. H. Am Montanmarkt bestand bei 0,25 bis 0,50 0. j). höheren Kursen vorwiegend Kaufneiguna, Nheinstahl notierten ex 5. 4 v. H. Dividende mit 153 (157,75), Mansfelder lagen nach Pause 1,50 o.5). niedriger mit 148,50. Elektroaktien lagen meist gut behauptet, etwas höher waren Akkumulatoren mit 230 (229) und Siemens mit 215 (214,50). Mo­torenaktien setzten bis 0,50 v. 5). höher ein, wäh­rend Maschinenwerte im gleichen Ausmaß abbröckel­ten, Rheinmetall unverändert 150,50. Von chemi­schen Werten eröffneten IG. Farben mit 165,25 (165,50), Goldschmidt mit 148,75 (149,75), Scheide- anstatt mit 261,50 (261). Von Einzelwerten erhöh­ten sich Reichsbank auf 212 (211,50), AG. für Ver­kehr auf 125 (124), dagegen gingen Westdeutsche Kaufhof auf 59,13 (59,40) und Holzmann auf 146 (146,25) zurück, Bemberg lagen mit 137 unver­ändert.

Am variablen Rentenmarkt hatten Altbesitz­anleihe mit 125,90 bis 126 (125,75) lebhaftes Ge­schäft, auch Kommunale Umschuldungsanleihe wur­den in größeren Beträgen mit 94 umgesetzt, ebenso Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,25 v. H. fester mit 125,75. 4Vrproz. steuerfreie Reichsbahn-(Amnestie-)Anleihe wurden mit 102 gesucht. Außerdem zeigte sich in Auswirkung des Kupontermins weitere Nachfrage nach Goldpfandbriefen bei unveränderten Kursen. Dekosama Neubesitz wurden mit unverändert 53,75 notiert.

In der zweiten Börsenstunde blieb die Tendenz weiter behauptet. Größere Kursoeränderungen tra­ten bei ruhigerem Geschäft nicht ein. Etwas höher waren IG. Farben mit 165,50 nach 165,25, Reichs­bank mit 212,50 nach 212 und Rheinmetall mit 150,75 nach 150,50. Die erst später notierten Werte zeigten ebenfalls keine einheitliche Haltung, etwas stärker als 0,50 bis 1 v. H. wichen Conti Gummi mit 188,50 (190,50), andererseits Südd. Zucker mit 208 (206,50) ab. Der Einheitsmarkt war nicht ein­heitlich. Nach längerer Pause wieder notiert wurden Knorr Heilbronn mit 236,50 (232).

Das Rentengeschäft war im Verlaufe ebenfalls ruhiger bei voll behaupteten Kursen. Von Kassa­renten zogen die meisten Liquidationspfandbriefe 0,13 bis 0,25 v. H. an, auch Stadtanleihen notierten teilweise 0,25 v. H. freundlicher. Von Industrie- Obligationen erhöhten sich 6 v. H. IG. Farben auf 134,90 (134,65), 4V2 v. H Krupp mit 99, 5 v. H. Hoesch mit 102,50, 5 v. H. Verein. Stahl mit 101,13 lagen unverändert, während 1951er Verein. Stahl auf 99 (99,25) nachgaben. Staats- und Länder­anleihen zeigten kaum Veränderungen, 5 v. H. Reichsanleihe von 1927 101,70 (101,65).

Im Freiverkehr wurden genannt: Adler­werke Kleyer 114,25 bis 114,50, Wayß 6- Freytag 150, DDM. 169,50, Pokorny 145, Ufa Film 70, Rastatter Waggon schwächer mit 38 (40). Tages­geld war gefragt und wurde auf 3 (2,75) v. H. er­höht.

Abendbörse: Ruhig und behauptet.

Auch im Abendbörsenverkehr blieben die Vor­gänge in Paris ahne Einfluß auf die Stimmung, mit großem Interesse verfolgt man jedoch die wei­tere Entwicklung. Bei nicht sehr bedeutenden Um­sätzen blieb die Haltung im Grunde freundlich und die Kurse erwiesen sich größtenteils gegen den Mit­tagsschluß als gut behauptet. Lebhafter waren auf die Dividendenerhöhung Otavi Minen-Anteile mit 32 (31,70). Von Montanwerten etwas höher lagen Verein. Stahl mit 119,40, Mannesmann mit 122,50, Laurahütte mit 20,13, je 0,25 v. H. niedriger Rhein­stahl mit 152,75 und Harpener mit 173,50. Kleine Abweichungen zeigten außerdem u. a. IG.-Farben mit 165,40 (165,50), MAN mit 133 (133,50), Reichs­bank mit 212 (212,50), Gesfürel mit 149,50 (150), anderseits Deutscher Eisenhandel mit 155,90 (155,50), Moenus mit 118,25 (118,13), Eßlinger mit 117,25 (117). Der Rentenmarkt lag still, 6proz. IG.-Far­ben 134,90, 4,5proz. Krupp 99, 5proz. Eisenbahn- Rentenbank 100,50, 4,5proz. Wiesbaden 97,25 (97,50).

Jranffu^fer Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Juni. Auftrieb: Kälber 435 (gegen 1132 am letzten Dienstagsmarkt), Hämmel upb Schafe 97 (62), Schweine 4430 (5260). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 63 bis 65 (61 bis 65), b) 55 bis 59 (53 bis 59), c) 45 bis 50 (41 bis 50), d) 35 bis 40 (30 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 51 (48 bis 51), c) 44 bis 47 (). Schafe nicht notiert. Schweine a) 54 (54), bl) 54 (54), b2) 54 (54), c) 53 (53), d) 51 (50), e) 49 bis 50 (). Sauen gl) 54 ,(54), g2) 52 (52). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 29. Juni. Mit Ausnahme von Erbsen, in denen nur schwaches Angebot vor­lag, blieben die Zufuhren von Gemüse aus­reichend. Bei leicht schwankenden Preisen nahm das Geschäft einen befriedigenden Verlauf. Blumenkohl, 100 Stück 20 bis 60; Bohnen, 50 kg 25 bis 32, do. gelbe 30; Erbsen 16 bis 28; Gurken, 100 Stück 10 bis 45; Karotten, 50 kg 14 bis 15; Frühkartof­feln, 50 kg 7,50 bis 8,00; Kohlrabi, 100 Stück 4 bis 7; Kopfsalat, 100 Stück 6 bis 12; Pfifferlinge, 50 kg 50 bis 60; Rettich, 100 Stück 5 bis 12; Römischkohl, 50 kg 10 bis 12; frühes Rotkraut, 50 kg 16 bis 17; Spinat, 50 kg 18 bis 20; Toma­ten, 50 kg 35 bis 40; Weißkraut, 50 kg 7 bis 8; Frühwirsing, 50 kg 14 bis 15; Zwiebeln mit Schlot­ten, 100 Bündel 5 bis 7, italienische Zwiebeln, 50 kg 8,75 bis 9,50.

Am Ob st markt blieben die Zufuhren von Johannisbeeren, Himbeeren und Kirschen lebhaft, Erdbeeren und Heidelbeeren hatten schwächere An­lieferungen. Bei allgemein etwas höheren Preisen war das Geschäft aut. Erdbeeren I, 50 kg 40 bis 45, II 32 bis 38, III 28 bis 30; Heidelbeeren, 50 kg 28 bis 32; Gartenhimbeeren, 50 kg 30 bis 40; Johannisbeeren, 50 kg 16 bis 18; Kirschen, 50 kg 25 bis 38, Sauerkirschen 25 bis 30; Pfirsiche 21 bis 27 (ital.); Stachelbeeren, unreife 10 bis 14, reife 18 bis 25; Zitronen, 100 Stück 6 bis 8 Mark.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 459: Berichtigung der Tarifordnung für das Baugewerbe im Wirtschaftsgebiet Hessen vorn 5. April 1937. 460: Urlaubsordnung für gewerbliche Gefolgschaftsmitglieder im graphischen und im Papier verarbeitenden Gewerbe im Deut­schen Reich. 461: Ergänzung der Tarifordnung für Herstellung von Uniformen im Deutschen Reich. 462: Der deutsche Handelsverkehr mit Britiscy- und Niederländisch - I ndi e n. 463: Anordnung Nr. 10 der UeberwachungsstelleChemie" (Regelung der Verarbeitung von Preßmassen auf Phenol- ober Kresolgrunblage). 464: Bekanntmachung Nr. 1 zur Anordnung Nr. 10 der Ueberwachungsstelle Chemie". 465: Anordnung Nr. 11 ber Ueber­wachungsstelle für Ebelmetalle (Ergänzung der An- orbnung Nr. 9 vom 9. April 1937). 466: Be­zahlung von Geschäftsreisen und Provisionen nach Lettland. 467: Die niederländische Industrie im 1. Vierteljahr 1937. 468: Frachtermäßigung für die Seeausfuhr von Holzwaren. 469: Fernsprech­verkehr mit Estland. 470: Fernsprechverkehr mit Litauen. 471: Der französische Gesetzentwurf: a) betr. die Gewährung von Vollmachten auf dem Gebiete des Zollwesens, b) betr. die Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung des ausländischen Dumpings, c) zum Schutze ber landwirtschaftlichen Produktion. 472: 5. Mustermesse Sibiu (Her- mannstabt) Rumänien. 473: Sechste Anorbnung über bie Beschränkung ber Herstellung von Stark­stromkabeln und isolierten Leitungen. 474: An­ordnung Nr. 15 der Ueberwachungsstelle für Tabak, Bremen, (Verarbeitungsregelung für Kautabak). 475: Bekannmachung der Ueberwachungsstelle für Lederwirtschaft zu § 6 der Anordnung 34 vom 7. Juli 1937.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt veschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskoni 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» kurs

Schlußk. Abend» börse

Schluß» kurs

Schluß! Mittag börse

Schluß» kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Dalum

28-6-

29.6

26-6.

28.6.

Datum

28.6

29.6.

26.6.

28-6.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 41/2% Deutsa;e Reichsschatzanwei- sungen von 1935

*Yt% Deutsche Reichsschatzanwei­sungen von 1935, H. Folge ...

*7i% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1936, III. Folge ..

o/2% Doung Anleihe von 1930 ..

47i% Hessische Volksstaat von 1929

4/2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

101,65 98,9

99,4

99 105,25 99,75

100,75

99,4 125,75

99,5

100,75

99

97,9

133,75 99,5

98,25

100,7

101

101,7

98,9

99,4

99 105,13 99,75

100,75

99,4

126

99,5

101

99

98

97,9

133,4

99,5

98,25

100,75

101,25 110,75

125

19,25

21

125.75

212

130

113,13

118

105

Devise

101,9

98,9

99.4

99

105

99,75

100,75

99,25

126

99,5

99

98

133,65

99,5

101

124

46

19,25

20,5

125.75

211

130

113,13

118

105

nmarft

101,65

98,9

99.3

99 105,25 99,75

100.8

99,5

125,8

99

98

134

99,5

101

110.9

125 45.75

19.5

21

125.5

213

130

113

118

105

Berlin

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........ 6

Bemberg...................0

Bekula.....................8

Buderus Eisen............... 5

Gement Heidelberg........... 7

Cement Karlstadt............ 6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren.......... 6/2

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Eroöl ..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume......... 6

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt............. 6

Grihner Maschinen........... u

Harpener................. 3/>

Hoesch Eisen............... 8/2

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

Klöckuerwerke ............. 47t

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft......... 4

Mannesmann.............4/t

Mansfelder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft............. 6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 7

Salzdetfurth Kali............ 6

Schuckert L Co............... 7

Schultheis Pahenhofer........ 4

Siemens & Halske........... 9

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke......*7i

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhos............ 6

Otavi Minen............. 0,6

Frankfurt a. M

229 140,75

137 163,5 125,5 154,75

190,5 136,9

155

261

164,5 136

151 165,5 135,5 148,75

149 75

124 146,25

142,5

137

123,65 99,25 122,5

152,25

234 136,5 157,75 131,5

148

158

214,5 206,5

119 o9,4

121

159

230 141,5

137

164 125,75 154,25

172 188,5 137.25

154,75

261,5

164

136

151,5 165,4 135,5 149,5

148,75

173,5 124,25

146

142,5

121 136,25

123,75

99 122,5 148,5

153

233 136,75 152,75 131,25 147,25

168,25

215

208 119,4 59,13

159,25

32

230 141

137 164,5 125,5

189.25 136,9 118,5

155

164,5

136

151

165,9

135

149

149,5

53,9

174

124 146,65 175,25 142,75

122 136,5 153,5

124

122,5

148 151,75 108.13

234 136 75

131,25

147 158.25 169,5 100,25 215,5

208 118,65 59,25 121,65 158,5

229 141,75 137,4 164,75 126,5

192

137 119,25

155

165 135,25 152,13 166,5 136,4 149,75 148,5 54,13 173,25 124,25

148

172

123,13 137,25 154,13

124

122,9

150 151,75 108,75

234

136 158,5 130,75 147,5

160

170 101

217

119.65 59,65 122,5 159,5

31,4

*7»% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanlcihe-Altbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten..............

*7i% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpse. R. 12..............

57i% Hess. Landes-Hyp.'Banl Liqu. Goldpse. ..............

4/i% Preuß. Landespfdbr.-Anst

Goldpse. R. 19.............

4i/2% Preuß. Gold-Kornm. R. 20

*7i% Darmstädter Komm.»Lan

desbank R. 6 ................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

*7i% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15

4%% Franks. Hyp. Gold-Komin

Obl. 2 3....................

5/i% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................

61/2% Rheinische Hyp. Liquidation

Steuergiitichein-Verrechnungskurs

81®. für Verkehrsweien..... 6/x

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsbanl................. 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6)4

Commerz- und Privat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto............ 5

Dresdner Bank..............4

110 75

124

19,25 20.75

125.5

211,5

113,13

118

105

26- flun

28. Ium

26. Ium

28 . Ium

Amtliche Notierung (Meli | Brie,

Amtliche Notierung Geir | Brie

Amtliche Notierung (Seit | Brie

Amiliche Notierung Geld | Brie >

Buenos Aires.............

Brüssel...................

fHio de Janeiro............

Polen....................

Kopenhagen...............

Danzig...................

London ..................

Helsingfors................

0,756

42,14 0,165

47,10

54,96

47,10

12,31

5.445

11,135

137,22

13,09

0,760 42 22 0,167 47,20 55,08 47,20 12,34 5.455

0,756

42,12

0,165

47,10

54,94

47,10

12,305

5,44

137,18

13,03

0,760 42,20

0,167

47,20 55,04

47.20

12,335

5,45

137,46 13,11

Japan....................

Jugoslawien ..............

0,716 5,694 61,87 48,95 11,18 63,47 57,16 16,98 8,671

2,496

0,718 5,706 AI .99

0,716 5,694 Al.Rd

0,718 5,706 61,96 49,05

11,195 63,56 57,27 17,02 8,689

2,501

OSlo....................

Wien.....................

Lissabon..................

Stockholm ................

Schweiz..................

Spanien..................

Prag.....................

Budapest.................

19,05 1,20

53,59 57,28 7,02

48,95

11,175

63,44

57,15

16,98

Paris"....................

1

1

1,155

37,50

13,11

8,689

2,500

8,671

2,497

Italien...................

Neuyork..................

O.Ji.^fpOTt

Universität Gießen bei den Deutschen Hochschulmeisterschasten in Göttingen

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Universität Gießen wieder an den Deutschen Hochschulmeister­schaften in Leichtathletik. Als Austragungsort war Göttingen gewählt worden, dessen Universität ihr 200jähriges Bestehen feiert. Schon am Mittwoch verließ eine stattliche Anzahl Gießener ihre Univer­sitätsstadt, um sich an den Wettkämpfen der Grund­ausbildung (1. bis 3. Semester) zu beteiligen. Leider war die Mannschaft von großem Pech verfolgt und belegte nur den 25. Platz unter 32 Hochschulen.

In diesem Semester mußte davon abgesehen wer­den, eine zahlenmäßig starke Mannschaft nach Göttingen zu senden. Ho fuhren denn nur zwei Mann' der Wettkampfmannschaft zu den eigent­lichen Meisterschaften, die wieder ganz hervor­ragende Ergebnisse brachten. Im Weitsprung kam Lang auf 7,36 Meter, im Hochsprung gelang We-in- kötz eine Leistung von 1,97 Meter. Unsere Gießener Vertreter sind dieses Mal ziemlich abgefallen. Luh, immer noch gehandikapt durch seine schwere Knie- oerletzung, stieß nur 13,50 Meter und wurde damit 4. Sieger im Kugelstoßen. Pitzen war vollständig außer Form und fiel schon in den Vorkämpfen aus.

Diese Meisterschaften waren zugleich als Auslese für die Akademischen Weltmeisterschaften in Paris gedacht. Jedoch werden die nun folgenden Kurse in Berlin an der Reichsakademie in Neu-Strelitz end­gültige Klärung bringen. Vielleicht hat Luh dabei mehr Glück und erkämpft sich die Teilnahme an den Studenten-Weltmeisterschaften in Paris, die im übrigen das Ziel vieler Gießener Studenten fein werden. Außer Luh hat noch mancher Gießener Handballer und Fußballer Gelegenheit, sich die An­wartschaft für Paris zu erwerben.

Leichtathletische Gaukämpfe in Gießen.

Nach Eintritt der Spielpause im Fußball finden in Gießen zwei große leichtathletische Veranstaltun­gen statt. Am 18. Juli wird hier das gauoffene Sportfest verbunden mit Leistungsprüfungen der Gaumannschaft für Männer und Frauen durchge- führt und am 29. August wird der Gaukampf des Gaues Hessen gegen den Gau Mitte ausgetragen.

Gerätewetttampf der Turner in Grünberg.

In einer Besprechung zwischen den Vertretern des Fachamtes Turnen im Kreis Lahn-Dill, D a li­st e r t (Wieseck) und Reuter (Gießen) mit dem V 0 rstand des hiesigen Turnvereins wurde vereinbart, für die UnterEreife Gießen und Alsfeld am 12. September eine turnerische Veranstaltung in Grünberg abzuhalten. Während in früheren Jahren die Turner sich im Herbst auf den Bezirksfesten zu rein volkstümlichen Wettkämpfen trafen, ist diesmal ein Geräte- k a m'p f in Verbindung mit volkstümlichen Hebun­gen vorgesehen. In erster Linie sollen die Wett­kämpfe bie jugenblichen Turner unb Turnerinnen erfassen, ba beren Beteiligung am Kreislest des Reichsbunbes für Leibesübungen in Dillenburg am 11. Juli zum Teil wegen der weiten Entfernung wohl nicht fo zahlreich ist.

Erfolgreiche Gießener Gtraßenfahre» beiTtunb um Hanau".

Das RennenRunb um Hanau" das über drei Runden zu 53 Kilometer führte, war äußerst schnell und wies eine sehr starke Besetzung auf. Die 8-Klasse (drei Minuten Vorgabe) wurde schon in der ersten Runde von den X-Klassen-Fahrern ein­geholt. Bei dem scharfen Tempo mußten sogar Fahrer wie Müllerklein, Lindemann, Speckhardt,

Roth das Feld ziehen lassen. In den Bergen stieß Dämling plötzlich vor und konnte 200 Meter Vorsprung erringen. Preiß, Gießen, der verschiedene Mal das Feld heranzuführen versuchte, wurde nicht genügend unterstützt, da die Schweinfurter stark ab­bremsten, um den Vorsprung ihres Vereinskame­raden zu halten und so konnte Dämling seinen Vorsprung auf drei Minuten ausdehnen. In ber sieben Mann starken Verfolgergruppe entspan­nen sich harte Kämpfe um bie Plätze Den Spurt gewann Balling mit Rablänge vor Feurbach, Neu­mann, Preiß beibe Gießen (Hanbbreite zurück) unb Rehmer. Wenn man bebenft, daß die drei ersten zur deutschen Nationalmannschaft gehören, so können die beiden Gießener Fahrer mit ihrem Abschneiden vollauf zufrieden sein.

In der C-Klasse konnten sich die Fahrer G e i tz und Walldorf (Germania Gießen) unb Muhl (1885 Gießen), leider nicht zur Geltung bringen.

Bei den Jugendfahrern starteten Stange, E. Preiß und Eberhard (Germania). Die Strecke führte über 53 Kilometer. 46 Jugendliche waren am Start erschienen. Stange (Germania) konnte seine Form unter Beweis stellen und kam mit einer neunköpfigen Spitzengruppe ins Ziel. Er mußte sich im Endspurt hinter den erfahreneren Frankfurtern mit dem 7. Platz begnügen. E. Preiß wurde 17. (Sturz) und Eberhard 18.

Bezirksjugendfest der Badsportler.

Am Sonntag richtete der Bezirk Gießen des Deutschen Radfahrer-Verbandes in Wetzlar-Nieder­girmes sein Jugendfest aus. Die Jugendlichen zeig­ten in sämtlichen Saalsportarten ein beachtliches Können. Es gab besonders in den Radball-Wett­bewerben harte Kämpfe. Besonders erfolgreich waren die Jugendmannschaften der Radfahrer-Ver­einigung Wetzlar, welche in vier von fünf Wett­bewerben den 1. Sieg errangen.

Die Ergebnisse:

Sechser-Jugendreigen: 1. Sieger Rad­fahrer-Vereinigung Wetzlar, 192,5 P.; 2. Radklub Teutonia" Krofdorf, 186,5 P.

Einer-Jugend-Kun st fahren: 1. Sieger Willi Engel, 194,7 P.; 2. Walter Hagner (beide Wetzlar), 179,9 P.

Zweier-Jugend-Kun st fahren : 1. Sie­ger Mutz-Kleemann, Schwalbe Aßlar, 173,4 P.; 2. Engel-Hagner, Radfahrer-Vereinigung Wetzlar, 169,5 P.

Zweier-Jugend-Radball: 1. Sieger Roll-Schäfer, Radfahrer-Vereinigung Wetzlar, 6P.; 2. Schnabel-Oßwald,RV. 1900" Wieseck, 4 P.; 3. Bork-Bender,Teutonia" Krofdorf, 2 P.; 4. Mutz-Kleemann, Schwalbe Aßlar, 0 P. Vier weitere Mannschaften sind in den Vorwettbewerben ausgeschieden.

Zweier-Jugend-Radball (Anfänger): 1. Sieger W. Hagner-H. Hofmann, RVg. Wetzlar, 6 P.; 2. Müller-Köhl, RV. 1900 Wieseck, 4 P.; 3. Schatz-Hutte, Schwalbe Aßlar, 2 P.; 4. Schmidt- W. Nolte, RVg. Wetzlar, 0 P.

Neuyorker Boxkommission bekennt Farbe.

Nichts ist in der Lage, trefflicher zu beweisen, daß der amerikanische Boxsport durch den Kampfabschluß um die Schwergewichtsweltmeisterschaft zwischen Max Schmeling und Tommy Farr einen schweren Schlag erhalten hat, als die Erklärung, zu der sich jetzt die Athletikkommission des Staates Neuyork be­müßigt fühlt. Der Vorsitzende der Kommission, Phelan, gab bekannt, daß Joe Louis als Welt­meister anerkannt werden müsse, jedoch eine Kampf­erlaubnis für den neuenWeltmeister" in Neuyork

Merzerisieren

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Metallseife

Hier abschneiden!

Merzerisieren, Behandlung von Baumwolle mit kalter Natron­lauge, wodurch sie einläuft, aber einen seidigen Glanz erhält. Ver­liert sich ber Glanz mit der Zeit beim Waschen, so kann er burch käufliches Merzerisin wieder auf­gefrischt werden.

Messen, s. Maße, Fiebermesien.

Messer sind je nach oem Verwen­dungszweck zu wählen. In der Küche leistet bas kleine Küchen­messer die besten Dienste, wäh­rend man zum Brok-ober Schin­kenschneiden eines langen Mes­sers bedarf. Als zweckmäßig haben sich dabei sägeförmtge Mes­ser erwiesen, mit denen sich auch Tomaten leicht schneiden lassen, Messer aus rostfreiem. Stahl sino sehr praktisch, verchromte Messer müßen nach dem Schleifen neu verchromt werden Man reinigt alle Messer, auch Tischmesier in warmem, nicht heißem Wasier. entfernt Flecke mit Putzpulver unb einem Korken und poliert sie auf einem gespannten Stück Leber Rost läßt sich mit Asche unb Petroleum abreiben. Zwie belaeruch durch Abreiben mit Salz entfernen.

Messerklingen befestigt man wie­der im Griff mit einer Mischung non 2 :1 Kolophonium und Schlemmkreide oder Siegellack- pulver. In die Füllmasse treibt man den erhitzten Messerstil hin­ein.

Messerschärfer findet die Haus­frau am unglasierten unteren Rand jeden Tellers oder Stein­topfes. Zweckmäßiger sind Wetz­

steine. Im Handel gibt es außer­dem verschiedene Arten von Mes­serschärfern.

Mesierspitze voll, ein Maß für Pulver, ist ungefähr drei bis vier Gramm.

Messing, Legierung aus Kupfer und Zink, je nach der verwende­ten Kupfermenge als Rotguß oder Gelbguß bezeichnet, wird zu Geschirr, Beschlägen usw. ver­arbeitet. Messing putzt man zweck­mäßig mit einem flüssigen Me­tallputzmittel. Grünspan läßt sich mit starkem Essig entfernen

Messivgkäfer, kleines, goldgelbes Ungeziefer, bas auch Meichmetalle angreift, besonders aber Stoffe und Federn Die Larve lebt in Getreide, Grieß und Haferflocken. Bei stärkerem Vorhandensein des Käfers läßt man die Räume durch einen Kammerjäger ver­gasen.

Met, alkoholischer Honigwein, der durch Vergärung von gewürz­tem Honig gewonnen wird Metalle, griech., chemische Ele­mente. Edle Metalle Gold. Pla, tin, Silber und Quecksilber be­halten im Feuer ihren Glanz, unedle Metalle oxydieren Mi­schungen von Metallen, wie Mes­sing aus Kupfer und Zink, nennt man Legierungen Metalle lan­gen nicht an. wenn man sie mit in Spiritus gelöstem Kolodium überzieht oder mit einem fer­tigen Lacküberzug.

Metallseife, mit Schlemmkreide und anderen Putzmitteln ver­setzte Seife, die zum Reinigen von Metallen dient.

Wie schärft man Messer?

Am besten natürlich mit einem Messerschärfer. Dann bleibt die Messer­schneide glatt und wird nicht schartig. Bei Häuser sehen Sie viele schöne Messerschärfer Sie sind sehr praktisch in der Handhabung. Das Schar­fen der Messer geht sehr schnell.

3- D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.