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Freut Euch des Lebens! - Deutschland ist schöner geworden!

Ein Ausruf des Leiters der Deutschen Arbeitsfront zum 1. Mai.

Männer und Jeanen der Arbeit, wir wollen es laut bekennen: Die Freude hat wieder Ein­zug in Deutschland gehalten und wir sind wie­der erfüllt von Kraft und Gesundheit! Der Führer fprach:Gebt mir vier Jahre Zeit!" Soll ich Euch Männer und Frauen der schaffenden Faust und der Stirn aufzählen, was der Führer alles getan und ob er fein Wort eingelöst hat? Adolf Hitler hat aus dem korrupten, verkommenen und völlig ohnmächtigen Deutschland der Systemzeit einen starken, sauberen und in der ganzen Welt ge­achteten Staat aufgebaut, den eine starke Wehr­macht schützt und den ein neues, umgewandel- tes gläubiges Volk trägt Deutschland ist schö­ner geworden.

Weshalb sagen die Heuchler und Phari­säer nicht die Wahrheit? Weshalb künden und predigen sie nicht dem Volke immer wieder von dem Wunder der Wiedergeburt unseres Volkes durch die nationalsozialistische Idee? Warum leugnen die Ewiggestrigen und Engstirnigen den sichtbaren Se­gen Gottes, der auf dem Führer und seinem Werke liegt? Warum jubilieren sie nicht in inbrünstigen Dankgebeten zum Himmel? Deutschland ist schöner geworden.

Nur die Dunkelmänner brauchen die Lüge vom Jammertal dieser Erde, von der niederträch­tigen Elendslehre der irdischen Zeit. Nur sie ver­neinen das Leben, um ihre politische Macht über die gebrochenen Völker aufzurichten. Sie sind d i e Wegbereiter des Bolschewismus, eines Bolschewismus, der zu allen Zeiten die rote Fahne auf den Leichenfeldern der Völker auf­richtete. Jawohl, ihr habt recht! Der Jude ist aus­erwählt, die Völker der Erde zu morden und zu vernichten. In Spanien liegt ein stolzes Volk im Todeskampf, weil es der Jude so will. In Rußland wird ein 170-Millionen-Volk von den jüdischen Vampyren auf teuflische Art ausgesogen. Die schweizerische Metallarbeiterzeitung in Bern schreibt am 29. Februar 1936:Schweizer Metall­arbeiter verurteilen restlos die Stachanow-Bewe- gung. Man bleibe uns mit dem Versuch vom halse, die Akkordschinderei als Sozialismus zu camouf- lieren." Die Stachayow-Bewegung ist nie und nimmermehr als ein sozialer, geschweige denn so­zialistischer Fortschritt zu werten. Und die Christ­liche Gewerkschaftsinternationale in Utrecht schreibt im Mai 1935:Leibeigenschaft und Sklave­rei. Zwangsarbeitslage in trübster Art. hohe Sterblichkeit in diesen Millionenlagern. Stets Nach­schub kostenlose Arbeit bis zur äußersten Grenze menschlicher Kraft, dann sicherer Tod, auch eine Art der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit."De Fabrieksardeider" Amsterdam sagt am 21. Novem­ber 1936 von dem Sowjetparadies: Lebenshal­tungspreise: Fleisch 3 bis 4,75 Mk per Kilo. Billige Kleider" 150 bis 300 Mark per Stück. Le­derschuhe 125 Mark das Paar. Alles aber, soweit überhaupt erhältlich. Wenn ein Arbeiter für einen billigen" Jakettanzug sparen will, kann er für einen Monatslohn ein Viertel bis ein Drittel vom neuen Anzug kaufen."

Und Herr Genosse C i t r i n ePräsident des englischen Gewerkschaftsbundes und Führer des linken Flügels der englischen Arbeiterpartei, kehrte aus Sowjetrußland mit folgendem vernich­tendem Urteil zurück:Daß Arbeiter inWohnun­gen" Hausen, die man nicht einmal mit den eng­lischen Elendsvierteln vergleichen dürfe. Primitive Bretterbuden, meist aus einem Raum bestehend, in dem sich das Familienleben von fünf bis sechs Personen abspielt, oder armselige, schmutzstarrende Hütten, Staub, Hungerlöhne".

Das Zentralorgan des Internationalen Gewerk­schaftsbundes in Paris schreibt überErrungen­schaften" des Marxismus in Frankreich am 5. Ja­nuar 1937:Arbeitszeitverkürzung", Volksfront­regierung beschließt 40-Stunden-Woche. In einigen Industrien bereits eingeführt." Zu welchen Rück- roirTungen diese überstürzte Arbeitszeitpolitik ob­gleich erst teilweise durchgeführt auf das gesamte Wirtschaftsleben bereits geführt hat, wird als be­kannt vorausgesetzt. Was ist der verheerende E r - folg? Wir Deutschen kennen die schrecklichen Aus­wirkungen einer verantwortungslosen Inflations- Politik schon aus den Jahren 1919 bis 1923. Schw erste Rückwirkungen für d i e Volks­wirtschaft. Die Exportfähigkeit wird herab­gedrückt, Folge: Arbeitslosigkeit Kleine und mitt­lere Betriebe können nicht mehr bei den neuen Lasten, also ebenfalls drohende Schließung der Be­triebe. So schreibt dennLa voix du Peuple" (Stimme des Volkes) Paris, in der Nummer 188 vom Juni 1936 folgendes niederschmetternde Urteil: Die Gewerkschaften. Jouhaux, der Allgewaltige des französischen Landesverbandes, der auch neuer­dings als zu den 200Proletariern" Frankreichs gehörend bezeichnet wird, weiß (bei Auslösung des Streiks) nicht, in welchen Verhältnissen die Arbeiter leben und ist über die niedrigen Löhne überrascht. Auf einer Ausschußsitzung des französischen Gewerkschaftsbun­des: ,Die gegenwärtige Bewegung (diese erst! Der Uebersetzer) hat, dessen bin ich sicher, jedem Einzel­nen von uns Zustände offenbart, die wir nicht ver­mutet hätten'... »Erst im Laufe dieser Streik­bewegung haben wir uns über die in gewissen Be­rufen existierenden jämmerlichen Lohnbedingungen unterrichten können.' So find die Segnungen des Marxismus und der vielgepriesenen De­mokratie allüberall."

Blicken wir nach der Tschechoslowakei: Auf Grund von Daten der Zentral-Sozialversicherungs- anstalt, die die Lohnverhältnisse in diesem Jahr (1936) illustrierten, können von 2 708 818 Versicher­ten 67 v. h. (1 479 238) sich nicht einmal das Aller- notwendigste zur Bestreitung des Lebensunterhaltes leisten. Oder folgendes: Am 21. April 1936 wurde eine Abordnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Tschechoslowakei beim Präsidenten Benesch vor­stellig. Aus der Ansprache des Vorsitzenden R ö - scher:... die besondere große Notlage, verbun­den mit der Massenarbeitslosigkeit in den deutschen Gebieten, stellt in der gegenwärtigen Zeit ungeahnte Anforderungen. Er bittet den Präsidenten alles zu tun, was zur Linderung der entsetzlichen Notlage durch den Staat geschehen kann." AusGewerk­schaftliche Rundschau", Reichenberg, Nr. 9, vom 2 Mai 1936, Seite 65/66. In Holland:De Fabrieksardeider", Amsterdam, vom 10. Oktober 1936, schreibt über den Wahnsinn des Streiks fol­gendes vernichtende Urteil:In Holland Eanöen im Jahre 1935 152 Streiks statt, davon betroffen 588

Unternehmungen und 12 290 Arbeiter, verlorene Arbeitstage 248500 = 1 988000 Arbeitsstun­den. Gewonnen von den Arbeitern 48, dabei waren beteiligt 23 v. h. der Arbeiter, verloren 16 Streiks, aber beteiligt 40 v. h. der Arbeiter. Durch Kompromiß beendet 37 Streiks mit 37 v. h. der Arbeiter." Dazu schreibt das Blatt:Aus diesen Verhältnissen ist ersichtlich, daß äußerste Vorsicht beim Eingehen auf einen Streik stets geboten ist. Es sollte jeder von uns diese nüchternen Ziffern mit größtem Ernst studieren!"

Angesichts dieses Tatbestandes wagen es die R o f f a i n t und Genossen, das aufblühende, erstarkende und gesundende Deutschland Adolf Hitlers zu beleidigen und zu schmähen und mit frommem Augenauffchlag in ihren Elaboraten den Nationalsozialismus mit dem Bolschewis­mus auf eine Stufe zu stellen! Arbeiter! Stelle dich vor dein Deutschland, und Unternehmer schließe deinen wieder wirt­schaftlich gesund gewordenen Betrieb vor den zersetzenden und zerstörenden Gesellen. A r - beit und Freude gehören im neuen Deutschland untrennbar zusammen. Wir wollen am 1. Mai, am Tage der gesunden Lebens­freude und Lebensbejahung freudig bekennen: Deutschland ist schöner geworden! Freut euch des Lebens! Das danken wir Deutschen allein Adolf Hitler, unserem Führer. Gez.: Dr. Ley.

Die Siegerverkündung im Aeichsberufewettkampf

München, 29. April. (DNB.) Der Reichsent­scheid im vierten Reichsberufswettkampf ist zu Ende. 3269 deutsche Jungen und Mädel haben sich zum Wettkampf in der Hauptstadt der Bewegung ge­troffen. Die 50 Besten fahren nach Berlin, um am 1. Mai dem Führer die Hand zu drücken. Auf der Abschlußkundgebung in München be­tonte der Jugendführer des Deutschen Rei­ches, dieser Tag gehört zu den schönsten im Leben unseres Volkes. Denn er ist nicht nur zum Sym­bol des deutschen Adels geworden, den der Führer den Adel der Arbeit genannt hat; er ist auch zugleich der Ausdruck jenes großen Bundes und jener inneren Verbundenheit zwischen der deutschen Arbeiterschaft und der deutschen Jugend, die ein so wunderbares Erlebnis unserer Zeit ge­worden ist. Die Deutsche Arbeitsfront und die Hit­

ler-Jugend haben sich in zwei großen Werken zu gemeinsamer Arbeit zusammengefunden. Das eine dieser Werke ist die Einrichtung, die der Führer zu Beginn dieses Jahres geschaffen hat, die Adolf- Hitler-Schule, das andere der Reichsbe­rufswettkampf.

Im Auftrage von Reichsorganifationsleiter Dr. Ley gab Baldur von Schirach dann die R e i d) s f i e g e r und Reichssiegerinnen im vierten Reichsberufswettkampf bekannt. Von 1,8 Millionen Jugendlichen, die sich zum diesjährigen Reichsberufs- roettfampi gemeldet und an den Ortskämpfen teil- genommen haben und von 3269 zum Reichsent­scheid in München angetretenen Jungarbeitern und Jungarbeiterinnen sind 2 9 2 als Reichssie - g e r erklärt worben. Atemlose Stille herrschte nun, als der Reichsjugendführer zur Verkündung der einzelnen Reichssieger und Reichssiegerinnen schritt und die Namen der einzelnen Sieger unter dem tosenden Beifall sämtlicher Wettkampfteilneh­mer aufrief. Aus der Hand des Reichsjugendführers empfingen die Besten die Urkunden und das Sie­gerzeichen als Reichssieger im vierten Reichsbe­rufswettkampf.

Zum Schluß her Siegerverkündung gab der Reichsjugendführer die Namen der 50 Reich s- s i e g e r bekannt, die auf Grund ganz besonderer Leistung als Vertreter ihres Berufes am 1. M a i vom Führer persönlich empfangen werden. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley beglück­wünschte die Sieger. Im Deutschland von heute sei es wirklich wahr geworden, daß jeder fähige Mensch zu den höchsten Aemtern und Würden auf Grund seiner Leistungen gelangen könne. Das ist wah­rer Sozialismus, wie man den jungen Menschen kraft seiner Leistung und Fähigkeit den Weg frei macht, wie es Adolf Hitler getan hat. Seine ganze Freude, die er an diesem Abend in sich trage und seinen Dank, auch mithelfen zu können an dem Werk des Führers, möchte er zusammen­fassen in einen einzigen Ruf des Dankes an den Führer. Vieltausendstimmig schallten das begeisterte Sieg-Heil auf Adolf Hitler und der Gesang der Nationalhymnen durch das weite Rund als Be­kenntnis zur Leistung und Treue gegenüber dem Führer und Deutschland.

Unter den 31 Jungen und 19 Mädel, die sich von allen Teilnehmern an dem vierten Reichsberufs­wettkampf als die Besten unter den Besten er­wiesen und denen die hohe Ehre zuteil wird, am 1. Mai dem Führer vorgestellt zu werben, befindet sich als Reichssieger der Wettkampfgruppe Holz" auch ein Jungarbeiter aus unferm Gau, der Elfenbeinschnitzer Helmut Lortz aus Darmstadt.

Neue Ausgaben der NSV.

(Großzügige Fürsorge von Mutter und Kind siebt im Vordergrund.

Berlin, 29. April. (DNB.) Ziel nationalsozia­listischer Wohlfahrts- und Gesundheitspflege ist es, vorsorgend zu wirken und mit der Fürsorge an den Quellen des Lebens bei Mutter und Kind 1 zu beginnen. lieber diese Sommerarbeit der NSD. machte Hauptamtsleiter Hilgen f eldt u. a. folgende Mitteilungen:

Eine unserer Hauptaufgaben wird der Aufbau des Ernährungshilfswerkes bilden. Alle bis­her von der Nahrungsmittelindustrie nicht ver­werteten Küchenabfälle sollen der Wie­derverwendung für die Schweinemast zugeführt werden, hierzu sollen alle deutschen haus­halte beitragen. Es werde leicht fallen, hierdurch über eine Million Schweine auf ein Dreizentner­gewicht zu mästen, was einem Wert von 150 Mil­lionen RM. entspricht. Das bedeutet eine Futter­mittelersparnis die der Kartoffelanbaufläche Badens und der Gerstenanbaufläche Westfalens, d. h. 70 000 Hektar deutschen Bodens, entspricht. Die NSV. werde um alle Städte einen Ring von Schweine­mästereien errichten, in denen je 600 bis 800 Schweine untergebracht werden. Durch eine solche Aufteilung würde sichergestellt werden, daß sich Seuchen niemals auf einen größeren Schweine­bestand ausdehnen könnten. Der gesamte Gewinn aus dieser Einrichtung wird der Fürsorge für Mutter und Kind zugute kommen.

Stärkere Betreuung von Mutter und Kind.

Die NSV. werde 7000 Erntekindergär- t e n errichten. In Tausenden von Dörfern werden so Mütter und Mägde für die Ernte­arbeit freigemacht, die sonst zur Betreu­ung der Kinder auf den Höfen Zurückbleiben müß­ten. In den Erntekindergärten untergebra d)te Kin­der erhalten eine ihrem Alter und Zustand ange­paßte Ernährung, womit die auch auf dem Lande infolge falscher Ernährung auftretenden Mangel­krankheiten wirksam bekämpft werden und damit der Aufbau des Köders in den ersten entscheidenden Jahren des Lebens vor gesundheit­lichen Schäden bewahrt wird. Die NSD. werde sich auch der Kleinkinderfürsorge und der Ver­schickung von Kindern zuwenden.' Die Zahl der Kinderheime werde vergrößert werden. Die NSV.

werde sich vor allem der Betreuung der vor­schulpflichtigen Kinder annehmen.

Zum ersten Male wird die NSV. in diesem Jahre mit der Sanierung eines deutschen Lebensraumes beginnen. In der Bayeri­schen Ostmark werden zwölf Gesundheits­häuser, über 70 Schwesternstationen und ein Krankenhaus eingerichtet werden. Die Ge- undheitshäuser werden alles enthalten, was für )ie ärzliche Betreuung und die Mütterschulung er- orderlich ist. Die Säuglingssterblichkeit war in der Bayerischen Ostmark bisher unverhältnismäßig hoch, in drei Ortschaften erreichte sie sogar 40 v. h. Es könnten in diesem Gebiet 8000 Kinder am Leben erhalten werden, die sonst mangels richtiger ärztlicher Betreuung und Müttererziehung sterben müßten. Für die bisherige Arbeit der NSV. könne keine überzeugendere Rechenschaft abgelegt werden, als daß es mit ihrer Arbeit gelungen fei, die Säuglingssterblichkeit um 118 000 Kinder zu mindern.

Gegen dummes Geschwätz!

Hauptamtsleiter hilgenfeldt wandte sich dann mit Nachdruck gegen die Summen Behauptungen, daß Gelder des Winterhilfswerkes für Rüstungs- zwecke verwandt werden. Eine klare Rechnungs­legung ergebe den Unsinn dieses Geredes. Das Win­terhilfswerk habe das überwältigende Ergebnis von 400 Millionen Mark gezeitigt. Davon seien 3,5 Millionen haushalte mit etwa 11 Millionen Men­schen im ReichsSurchschnitt mit 110 bis 120 Mark unterstützt worden, was schon 360 Millionen Mark eraebe lDiese Zahlen sind Durchschnittszahlen. Es gibt haushalte, die mit 500 bis 600 Mark, und sol­che, die mit weniger als 110 Mark, also je der Notlage entsprechend unterstützt wurden.) Wenn man bedenkt, daß mit dem Restbetrag des Winter­hilfswerkes die Aufgaben der freien Wo hl fahr tspflege finanziert wurden, io muffe man fragen, wo denn die Summen für Rüstungszwecke heraenommen werden sollten. Die durch das Winterhilfswerk zur Verfügung gestell­ten Lebensrnittel, so. u. a. Fische, Fleisch, Zucker u. a. m. wurden zum Teil verdoppelt. Die Kohlen­versorgung durch das WHW. wurde auf besondere Anweisung des Führers ebenfalls erhöht.

Der Führer auf der Ordensburg Vogelsang.

Oie Eifelbevölkerung jubelt dem Führer zu.

Burg Vogelsang, 29. April. (DNB.) Die Tagung der Kreisleiter der NSDAP, auf der Ordensburg Vogelsang erreichte am Donnerstag mit der Anwesenheit des Führers ihren Höhe­punkt. Bei der Fahrt von Godesberg durch das Rheinland und durch die Eifel wurden dem Führer von der Bevölkerung begeisterte Kundge­bungen bereitet. Alle Bahnhöfe hatten Flaggen­schmuck angelegt und Zehntausende umsäumten die Bahnstrecke, um den Führer zu grüßen. Kein Ort, kein Haus an der ganzen Strecke ohne Fahne oder Grünschmuck, auf den Bahnsteigen standen Schul­kinder, Arbeiter, Angehörige aller Gliederungen der Bewegung bunt durcheinander, so wie sie im letzten Augenblick auf die Straße geeilt waren. Musik und Spielmannszüge der Gliederungen empfingen den langsam durch die Eifel fahrenden Zug des Führers mit klingendem Spiel. Von überall grüßten Svruch- bänöer, in denen die Freude über feinen Besuch zum Ausdruck kam. In der kleinen Eifelstadt Ge­

münd schritt der Führer die Formationen ab, und dann begann die einzigartige Fahrt des Führers durch das kilometerlange Spalier der Bevölkerung, die fast die ganze Strecke von Gemünd bis zur Ordensburg Vogelfang umsäumte. Es war eine Fahrt durch ein Spalier der Begeisterung und der Treue d'er Männer und Frauen vom Grenzland Eifel. In ihren Heilrufen und in ihrer jubelnden Begeisterung kam die Dankbarkeit dafür zum Aus­druck, was der Nationalsozialismus gerade in die­sem früher von der Not so bedrängten Land an der Grenze geschaffen hat. Auf dem letzten Teil des Weges standen Sie Arbeitsdienst männer zu beiden Seiten des Weges, ein schönes Symbol dafür, daß das Eifelland ein Land der Arbeit ist.

Auf der Ordensburg Vogelsang schritt der Führer die Front der in einem offenen Viereck an­getretenen Führeranwärter ab. In seiner zweistündigen Rede vor den Kreisleitern zeigte der Führer die Wesensgrundlagen und Prin­

zipien des nationalsozialistischen Führerstaates und umriß die Aufgaben, die dem Führerkorps der Partei in diesem Staate gestellt sind. In diesen an die Kreisleiter persönlich gerichteten Worten und in dem begeisterten Widerhall, Sen sie fanden, kam die enge, unlösliche Verbundenheit der Männer der Partei mit ihrem Führer zum besonderen Aus­druck. Die Stunden mit dem Führer am Schluß der Tagung wurden für die Kreisleiter zu einem unvergeßlichen Erlebnis, das ihnen neue Kraft gibt für die Arbeit im Dienste der Partei und damit des deutschen Volkes. Auch auf seiner Rückfahrt von der Burg Vogelsang nach Gemünd wurde der Füh­rer von der Bevölkerung, die die ganze Zeit auf der Fahrstraße ausgeharrt hatte, mit stürmischem Jubel und begeisterten Heilrufen begrüßt.

Schöne Arbeitsstätten für den deutschen Schaffenden!

Ein Preisausschreiben des Amtes Schönheit der Arbeit"

Berlin, 29. April (DNB.) Eine der wesentlich­sten Forderungen des deutschen Sozialismus ist die Bereitstellung von schönen Arbeits­stätten für den deutschen Schaffenden. Um diesen Gedanken weiter vorwärts zu treiben, veranstaltet das Am tSchönheit der A r - beit" zum 1. Mai 1937 ein Preisausfchrei- b e n, an dem sich jedes Mitglied der Deutschen Ar­beitsfront beteiligen kann. In dem Preisausschrei­ben, werden die deutschen Schaffenden aufgefordert, in Form eines Berichtes oder einer Erzählung als Brief oder Gedicht, möglichst unter Hinzufügung von Photos, zu erzählen, was für Verbes- s e r u n g e n auf dem Gebiete derSchönheit der Arbeit" von der Führung ihres Betriebes be­reits durchgeführt wurden. Ferner sollen sie Vorschläge unterbreiten, mit denen man Mängel beseitigen oder Neuerungen einfuhren kann.

Die Einsendungen sind spätestens am 15. Mai 1937 an das ReichsamtSchönheit der Ar­beit", Abteilung IV, Berlin SO 42, Prinzeffinen- straße 3 bis 6 zu richten. Die Bekanntgabe der Preisverteilung ist für den 1. Juli 1937 festgesetzt. Den Teilnehmern winken 200 wertvolle Preise, dar­unter als erste sechs Preise ein Arbeitszimmer (Mo- dellSchönheit der Arbeit"), eine Wohnküche (Mo- gellSchönheit der Arbeit"), drei KdF.-Norwegen- fahrten und eine achttägige Segelfahrt.

Empfang der italienischen Journalisten durch Aeichsminister Or. Goebbels.

Berlin, 29. April. (DNB.) Die Vertreter ita- lienischer Zeitungen, die seit etwa einer Woche auf einer Reise durch Deutschland begriffen sind, folgten einer Einladung der Reichsregierung zu einem Be­grüßungsabend im Hotel Kaiserhof.

Im Namen des Führers und der Deutschen Reichsregierung begrüßte Reichsminister Dr. Goebbels die italienischen Gäste in der Reichs- Hauptstadt. Dieser Besuch sei ein neuer Ausdruck der schon fast traditionell gewordenen Freundschaft zwi­schen Italien und Deutschland. Er wolle dem deut- schen und dem italienischen Volk und darüber hinaus der ganzen Welt zeigen, daß die Achse BerlinRom eine beständige und feste sei. Wenn unsere Völker von dieser alle Nationen bedrohenden Gefahr be­wahrt geblieben sind, so verdankt das italienische Volk dies dem Duce, bas deutsche Volk seinem Führer Adolf Hitler.

Dr. Goebbels schloß seine Ansprache mit dem Hinweis, daß gerade die Journalisten in dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Bol­schewismus eine erhabene Aufgabe zu erfüllen ha­ben. Darauf krachte der Minister ein heil auf den König von Italien und Kaiser von Aethiopien sowie auf den italienischen Regierungschef Mussolini aus. Im Namen der italienischen Journalisten dankte der Generaldirektor im italienischen Preste- und Propagandaministerium, Comm. C a f i n i, für die Begrüßungsworte des Reichsministers Dr. Goebbels. Er gab den Gefühlen der italienischen Gäste Ausdruck, als er von den erhebenden Ein­drücken ihrer Deutschlandreise berichtete. Darauf brachte der italienische Botschafter Exzellenz Atto- l i c o ein hoch auf den Führer aus.

Oozentenakadeniie der Universität Heidelberg.

LPD. Heidelberg, 29. April. Mit dem Amts­antritt des Rektors Professor K r i e ck wurde die Arbeitsgemeinschaft über Fragen der hochschul- und Wissenschaftsreform ausgestaltet zu der Heidelberger Dozentenakademie, die in Kriecks Neubauplan den Mittelpunkt der wissenschaftlichen und weltanschau­lichen Führung an der deutschen Hochschule darstellt. Die Arbeit der Dozentenakademie wird jeden Mitt­woch mit einem Vortrag eröffnet, der wechselnd von einheimischen Dozenten und auswärtigen Gästen vor dem gesamten Lehrkörper und den Mitgliedern der Studentenführung gehalten wird. Die Vorträge behandeln grundsätzliche Fragen der Erneuerung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft, Hochschule und Volk. An die Vorträge der einheimischen Red­ner schließt sich jeweils die zentrale Arbeits­gemeinschaft an, die aus etwa 40 Teilneh­mern, vor allem des wissenschaftlichen Nachwuchses, besteht und von der aus Verbindungen zu allen andern Arbeitsgemeinschaften führen. Sie stellt die eigentliche Arbeitsform der Dozentenakademie dar, in die sämtliche Fächer mit ihren weltanschaulichen Grundfragen einmünden und an der auch eine führende Schicht der Studentenschaft beteiligt ist. In der zweiten Reihe der Mittwochsveranstaltun­gen treten die Facharbeitsgemeinschaf- t e n zusammen Teilnehmer sind Professoren, Jung­dozenten und Assistenten. Sie sind mit der zentralen Arbeitsgemeinschaft eng verbunden, so daß die Ein­heit der Arbeitsrichtung gegeben ist. Ziel der Do­zentenakademie ist die fortschreitende Durchdringung der Universität mit dem Geiste neuer Verantwor­tung vor Volk und Staat. Zugleich soll die Aka­demie den wissenschaftlichen Dozentennachwuchs frühzeitig erfassen und zu gemeinschaftlichem Denken in gemeinsamer Verpflichtung erziehen.

Meine nolitiscke 7tacbrick>ten

Ministerpräsident Generaloberst Göring erhielt während seines zweitägigen Aufenthaltes in Rom vom König von Italien und Kaiser von Aethiopien einen künstlerisch präparierten Hirsch und Damhirsch als Erinnerungsgeschenk an die seiner­zeit in Castel Porziano abgeyaltene Jagd.

Ministerpräsident Generaloberst G ö rin g hat Se. Kgl. Hoheit den Herzog Amadeo von Aosta in Würdigung seiner hohen Verdienste um das Jagdwesen zum Ehrenmitglied desReichs- bundes Deutsche Jägerschaft ernannt.