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Deutsche Jugend auf deutschem Acker.

Arcona". Die Fahrgäste, unter denen sich hundert englische Touristen befanden, gerieten beim Anblick des erleuchteten Luftschiffes in Helle Begeisterung. Während der nächsten Wochen wird das Luft­schiff durch den Einbau von zehn neuen Außenka­binen, die einen Ausblick auch nach unten gewäh­ren, für seine erste diesjährige Nordamerikafahrt vorbereitet, die am 3. Mai in Frankfurt beginnt.

Ostersendungen aus Brasilien in zwei Tagen in Berlin.

Die vor vier Tagen aus Chile und vor zwei Tagen aus Brasilien mit dem Lufthansaflugzeug abgeaangenen Sendungen erreichten Tempelhof am Ostersonntag um 19.13 Uhr. An Bord der Maschine befanden sich neben 60 000 Briefen ungefähr 10 000 Ostersendungen.

Mandeln blühen an der Bergstraße.

An der Bergstraße, an der es übrigens in der Nacht zum Ostersonntag leicht geschneit hatte, gewann die Sonne schnell die Oberhand, und die vielen Wanderer und Kraftfahrer sahen als erstes Frühlingszeichen die M a n d e I b ä u m e in schönster Blüte und an besonders geschützten Hängen auch die ersten Aprikosen und Pfirsiche.

Zchneesturm in Vorpommern.

Ein starker Schnee st urrn richtete in Vorpom­mern schwere Verheerungen an. Auf den Landstra­ßen mußten viele Kraftwagen aus dem Schnee ge­schaufelt werden. Zahlreiche Licht- unrd Fernsprech­leitungen wurden zerrissen, so daß viele Orte in Vorpommern und auf Rügen ohne Strom waren. In Stralsund mußte die Straßenbahn ihren Be­trieb einstellen. Der Zugverkehr war besonders durch umgelegte Telegraphenstangen behindert.

Lchneeslürme und Temperatursturz in Oberitalien.

In der Gegend von T r i e st führten Schnee­stürme zu schweren Verkehrsstörungen. In der Stadt erfolgte innerhalb kurzer Zeit ein Temperatursturz von 20 Grad auf fast 0 Grad. Der Karst ist tief verschneit. Verschiedene Straßen sind für den Kraftwagen völlig unbefahrbar ge­worden. Im Gebiet des oberen Isonzo liegt der Schnee einen Meter hoch. Bei Tarvis schneiten zahlreiche Automobile ein. Die Insassen mußten in den umliegenden Ortschaften Unterkunft suchen. Diele Landgemeinden sind vom Derkehrvöllig ab­geschlossen. Zur Aufrechterhaltung des Zug­verkehrs wurden große Arbeiterkolonnen eingesetzt, um die Schneemassen zu beseitigen. TrotzdeM hatten die Züge mehrstündige Verspätungen. Im Gebiet von Trient gingen an verschiedenen Stellen Schnee- und Steinlawinen nieder, die auch ein Todesopfer forderten.

kostbare Fracht eines verunglückten Flugzeugs.

Unter den Trümmern des vor einigen Tagen in der Nähe von Lyon abgestürzten englischen WasserverkehrsflugzeugesCapricornus" hat man unversehrt eine Kiste mit Goldstücken im Werte von einer Million Franken gefunden, die zur Fracht des Flugzeuges gehörten.

Aulobusunglück in London.

Ein schweres Verkehrsunglück ereignete sich am Ostermontag in London. Ein zweistöckiger Om­nibus stürzte bei dem Versuch, einem Knaben aus­zuweichen, um und überschlug sich. Dabei wur­den 20 Personen mehr oder weniger schwer ver­letzt. Der Omnibus fing Feuer, das aber schnell gelöscht werden konnte. Alle Verletzten wurden so­fort ins Krankenhaus gebracht.

Bulgarischer Autobus in Flammen.

Ein mit 16 Personen besetzter Omnibus geriet auf der Fahrt von Philippopel nach Sofia in Brand. Innerhalb weniger Sekunden stand der ganze Wagen in Hellen Flammen. Ein Fahrgast sowie zwei Kinder kamen in den Flammen um. Sieben Personen erlitten schwere Brand­wunden und drei weitere leichtere Verletzungen. Die ..fliegende Herzogin" endgültig verloren gegeben.

Als gesunde Reaktion gegen die Asphaltkultur der Großstädte, die die Volkskraft verschlingt und die Ehen unfruchtbar macht, ist die Kleingartendewe- gung entstanden, und selbst um Berlin gibt es Hunderttausende dieser winzigen, oft nur 200 Qua­dratmeter umfassenden Schollen, auf der der Groß­städter, dessen Eltern oder Voreltern noch im damals überwiegend agrarischen Deutschland auf eigenem Boden saßen, sich müht, nach harter Ta­gesarbeit dem Boden Blüten, Gemüse und Früchte abzuringen. Hier zeigt sich, welche instinktgemäße Blutsicherheit und welches Heimatgefühl auch im Städter lebt, denn gerade die Betätigung im Klein­garten ist die Quelle für ein gesundes Volkstum, das zurückleiten kann und muß zur Wiedergewin­nung der künftigen deutschen Jugend für die land­wirtschaftliche Arbeit. Der Kleingärtner in der Großstadt weiß genau, daß vor die Frucht die Göt­ter Den Schweiß gesetzt haben, daß, wer nicht ar­beite^ auch keinen Erfolg erzielt. Und es ist be­merkenswert, wie in unzähligen kleinen Gruppen, die zusammengefaßt wurden zu einer Spitzenorga­nisation, sich der einzelne müht, fachlich das Beste in seiner Erholungszeit zu leisten. Die Kinder aus diesen Kleingärtner-Familien haben wieder den Geruch des Bodens, die Handarbeit und die Freude am Erfolg kennengelernt, sie sind so gewissermaßen der städtische Nachwuchs für das Land, das in libe­ralen Zeiten durch die Landflucht entvölkert und durch ein falsches Wirtschaftssystem ruiniert wurde.

Die Hitler-Jugend hat einheitlich die Kräfte zu­sammengefaßt, um sie weder der Dorfgemeinschaft zuzuführen, und die Geschlossenheit des Willens, die selbstlose Einsatzbereitschaft, der bedingungslose Ge­horsam, der in der Hitler-Jugend so wirksam ist, werden auch eine Landarbeitergeneration erziehen, die materiell und kulturell hoch steht und das na­tionalsozialistische Glaubendsideal, wonach ein rasse- bewußter Mensch durch Blut und Boden der Ge­meinschaft verbunden ist und bleibt, verwirklicht. Der Weg dazu ist gegeben. Die Hitler-Jugend hat den Freiwilligen Landdienst eingerichtet, weiter das Landjahr und die Landhilfe. Dazu kommt die Land­arbeitslehre. Im Jahre 1934 waren es nur 45 Grup­pen mit 500 Mann, im Jahre 1936 aber bereits 6608 Jugendliche und in diesem Jahr wird die Zahl auf das zweieinhalbfache gesteigert, deren Land­dienst in einer Dorfgruppe voll auf die Lehrzeit in der Landarbeitslehre angerechnet wird. Die Land­arbeitslehre gibt Aufstiegmöglichkeiten und auf ihr

Sportflugzeug zu einem Alleinflug aufgestiegen war und seitdem verschollen ist, wird nunmehr von der Polizei endgültig verloren gegeben. Man rechnet mit Sicherheit damit, daß sie verun­glückt ist. Die Polizei sucht zur Zeit einen Wald in der Nähe von Woburn nach Ueberreften des Flug­zeuges ab.

Folgenschwere Explosion eines chinesischen Munitionslagers.

In Lanchow, der Hauptstadt der chinesischen Pro­vinz Kansu, ging am Karfreitag ein außerhalb der Stadt in einem Tempelhof angelegtes Munitions­lager in die Luft. Alle Häuser im Umkreis von IV2 Kilometer wurden in Trümmer gelegt. Bisher sind sechs Tote und 23 Schwerverletzte ge­meldet worden. 120 Familien sind obdachlos. Bereits vor 17 Monaten richtete eine schwere Ex­plosion in derselben Gegend großen Schaden an. Auch die deutsche Mission wurde damals stark be­schädigt.

An einem Kartoffelpuffer erstickt.

bauen sich die verschiedenen Spezialberufe in der Landwirtschaft auf. Landarbeit ist Facharbeit, und deshalb muß der künftige Landarbeiter zwei Jahre als Landarbeitslehrling und zwei Jahre als Land­arbeitsgehilfe gehen, um voll ausgebildet zu werden.

Schon im Jahre 1935 und 1936 wurden rund 36 v. H. aller Neubauernstellen an tüchtige und kinderreiche Landarbeiterfamilien vergeben. Die Grundbestimmungen des Reichsnährstandes über die Ausbildung des männlichen Landarbeiternach­wuchses" geben genaue Anweisung für die soziale Aufwärtsentwicklung des Landarbeiters. Die welt­anschauliche und körperliche Erziehung wird geför­dert, bei Fleiß und Tüchtigkeit wird z. B. in der Form der Heuerlingsstelle die vollendete Form der Landarbeiterentlohnung erreicht. Der Junge, der aus der Großstadt durch die Hitler-Jugend aufs Land kam, dort seine Lehrlings- und Gesellenzeit durchmachte, erhält als junger verheirateter Land­arbeiter z. B. ausreichende Werkswohnung, Stal­lung, Gartenland, Berechtigung zur Haltung einer Milchkuh, Aufzuchtsberechtigung eines weiblichen Rindes, futter- und weidefreie Haltung zweier Schafe, zwei Zuchtgänse mit Nachzucht, 2500 qm Kartoffelland, 40 Zentner Briketts, 4 Raummeter Knüppel-Hartholz, 24 Zentner Roggen als Brot­getreide, 12 Zentner Gerste als Futtergetreide, vier Zentner Hafer, 1 Zentner Weizen, 1 Zentner Erb­sen und 280 Mark. Er steht also materiell unab­hängig da, er wird in die junge Dorfgemeinschaft aufgenommen, die im Bewußtsein der großen Le­bens- und Leistungsgemeinschaft im Bauernreich Adolf Hitlers den Landarbeitslehrling und späte­ren verheirateten Landarbeiter zum zukünftigen Neubauern erzieht.

Wir können nicht unsere Heranwachsende Jugend in den Berufen der Städte allein unterbringen. Die wirtschaftliche Struktur Deutschlands hat sich, nicht zuletzt durch die Einwirkungen der Weltwirt­schaftskrise, gewandelt. Wir müssen vielmehr auf die Arbeit auf dem Acker und im Garten als die Ur­form jeder Arbeit zurückgreifen. Bis jetzt war die Rückkehr zur Landarbeit ein materielles Problem. Jetzt, da das tüchtige Mitglied der Hitler-Jugend nicht nur die Aufstiegsmöglichkeiten, sondern auch die kulturelle und wirtschaftliche Form der Gleich­berechtigung auf dem Lande gefunden hat, wird die Liebe zum Boden und der Gemeinschaftsgeist in der Hitler-Jugend das deutsche Land wieder be­völkern und fruchtbar machen.

Büchertisch.

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In Panzweiler (Hunsrück) geriet dem dreijähri­gen Töchterchen des Volksgenossen Albert Zim­mer beim Essen ein Stückchen Kartoffelpuffer in

herbeigeholte Arzt konnte nur noch den Tod des

bie Luftröhre. Alle Bemühungen, das Speisestück­chen zu entfernen, waren vergeblich. Der sofort

Die 71jährige Herzogin von Bedford, die, wie gemeldet, vor etwa acht Tagen mit ihrxm | Kindes feststellen.

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Wetterbericht

der Reichswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Die fortgesetzte Zufuhr arktischer Kaltluft, die sich auch bei uns über die Dfterfeiertage recht unan­genehm bemerkbar machte, hat zum Aufbau eines mächtigen Hochdruckgebietes geführt. Wir verblei­ben vorerst an seiner Südseite und können bei viel­fach heiterem Wetter mit langsam ansteigenden Tagestemperaturen rechnen.

Aussichten für Mittwoch: Meist heiter, trocken, nachts vielerorts Forst, doch Tagestempe­raturen wieder etwas höher ansteigend, vorerst noch östliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Voraus­sichtlich noch Fortdauer der freundlichen Witterung bei weiter steigenden Tagestemperaturen.

Lufttemperaturen am 29. März: mittags 3,5 Grad Celsius, abends 1,7 Grad; am 30. März: morgens 0,2 Grad. Maximum 3,6 Grad, Minimum heute nacht 2,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. März: abends 3,1 Grad; am 30. März: morgens 1,4 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 0,6 Stunden.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteter des Hauptschriftleiters: Emst Blum- chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. II 37: 10 933. Dmck- und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit Der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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