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Die deutsche Arbeitsfront

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Der ÄO.Lanuar in Gießen

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Der Fackelzug

wird um 20.15

Männer heirateten 285 ledige, 4

verwitwete

24

22 geschiedene

Während die Gießener Heiratsziffern

Demgegenüber sind im Jahre 1936 in

Gießen

Sterbefälle (215 männliche, 213 weibliche).

428

1226

1093

16

16

Gießen Knaben

4

3

der letzten Verhältnis

ansässig, die Eltern von 700 Kindern (339 und 361 Mädchen) wohnen auswärts.

1 0 9 3 Sterbefälle 603 männliche und 490 weibliche) beurkundet worden. Auf Gießen entfallen

Geborene Gestorbene

Geburten-Ueberschuß

1226 Geburten (607 Knaben, 619 Mädchen) im Jahr 1936 stellen eine Höchstziffer dar, die seit Bestehen des Standesamtes erstmals erreicht wor-

3 Männer

69

149

90

20

8

1 Mann

1

Gesamtergebnis.

Geborene Gestorbene

Geburten-Ueberschuß

Im Jahre 19 3 5 heirateten in Gießen 39 9 Paare. Es war das ein recht hohes, durch die Auswirkung der Arbeitsbeschaffungs- und Eheförde- rungs-Maßnahmen der Reichsregierung begünstig­tes Ergebnis. Eine nicht geringe Zahl Ehestands­gründungen konnte durch diese Maßnahmen geför­dert und nachgeholt werden. In der standesamt­lichen Statistik fallen die hohen Heiratszif- f e r n nach Beendigung des großen Krieges und nach der nationalsozialistischen Machtübernahme be­sonders auf. Aus ihnen ersieht man den Beweis dafür, daß die Zeitverhältnisse davor der Ehestands­gründung nicht günstig waren. Die Nachholung

burtenüberschuß von 284. Der Ueberschuß von 98 Geburten im Jahre 1936 ist nur ein zahlenmäßiger, der wieder verschwindet, wenn die Zunahme der Sterblichkeit anhält. Soll der Bevölkerungsstand nicht zurückgehen, dann ist es notwendig, daß die Liebe zum Kind nicht nur erhalten, sondern noch weiter gefördert wird.

Hitler-Jugend Bann 116 Gießen.

Befehl!

Marschweg des Fackelzugs:

Ludwigsplatz, Gartenstraße, Neuen Bäue, Neuen­weg, Seltersweg, Horst-Wessel-Wall, Bahnhofstraße, Neustadt, Oswaldsgarten. Dort Aufmarsch der Formationen im offenen Viereck zu einer kurzen Feier, die ihren Abschluß in gewohnter Weise finden wird.

Im Anschluß an den Fackelzug finden von den einzelnen Ortsgruppen veranstaltete Kamerad­schaftsabende statt.

341

295 ledige

Jahre das vor dem Kriege bestandene zur Einwohnerzahl übertreffen, haben die Gebur­tenziffern der Nachkriegszeit diesen Stand nicht mehr erreicht. Die Stadt Gießen hatte in den Jah­ren von 1900 bis 1913 einen durchschnittlichen Ge-

13

Ergebnis für Gießen.

Eine Gießener Bevölkerungs-Bilanz

Aus der Statistik des Standesamts Gießen.

Der gesamte Unterbann 1/116, alle Sonderforma­tionen, sowie der Stab des Bannes 116 treten heute, 30. 1. 1937, pünktlich 19.50 Uhr, in der Stephanftraße (Spitze: Gartenstraße) in Winter­dienstuniform an. Die Ausgabe der Fackeln erfolgt * der Stephanftraße.

Heil Hitler! Völzing, Geff.

den ist, Die Eltern von 526 neugeborenen Kindern (268 Knaben und 258 Mädchen) sind in

unter 21 Jahren heirateten Frauen

,, 25 ,1

i, 30

40

50

60

70

h 80

des Arbeitsdienstes oder Ausgleichsdienstes gelten die allgemeinen Bestimmungen.

Die Aussichten auf Verwendung und Anstellung im Volksschuldienst nach abgeschlossenem Studium sind günstig. Aufnahmegesuche sind an den Herrn Reichsstatthalter, Landesregierung, Abteilung VII, Darmstadt, Peter-Gemeinder-Straße 3, zu richten. Sie inüssen mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. März 1937 eingereicht sein

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n, 30. Jan. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, Z kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11/«, Klasse D 10/, um gezeichnete 10, Wirsing, % kg 8 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 60, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln, Z kg 5 Pf., 5 kg 42, 50 kg 3,35 bis 3,55 Mk., Aepfel, Z kg 15 bis 20 Pf., Tafeläpfel 25 bis 40, Dörrobst 15 bis 20, Nüsse 40 bis 50 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 15 Pf.

*

** Sterbefälle in Gießen. Es verstorben in Gießen: 22. Jan.: Gustav Sack, Metzgermeister, 78 Jahre, Seltersweg 7. 23.: Irene Kraus, geb. Wagner, 48 Jahre, Wiesenstraße 2. 25.: Marie Fink, geb. Wagner, 87 Jahre, Rodheimer Straße 47; Ernst August Kümmel, Stabszahlmeister a. D., 78 Jahre, berstraße 9. 26.: Otto Ludwig Ehr.

BOM., Llntergou 116.

Betr.: 30. Januar 1937.

Die vier Gießener Ortsgruppen veranstalten nach dem Fackelzug Kameradschaftsabende, zu denen die Mädels eingeladen sind, die vor dem 30. Januar 1933 dem BDM. angehörten. Sollten es in einer Gruppe nur 3 oder 4 Mädels sein, so kann die Gruppenführerin noch einige andere Mädels hin­schicken. Die einzelnen Kameradschaftsabende finden statt im:

Studentenheim: Ortsgruppe Gießen-Süd, Frankfurter Hof: Ortsgruppe Gießen-Nord, Württemberger Hof: Ortsgruppe Gießen-Mitte, Germania: Ortsgruppe Gießen-Ost.

Velr.: Schulung am 31. Januar 1937 für alle Schaftsführerinnen.

Am Sonntag, 31. Januar, treten alle Schafts- führerinnen von Gießen um 8.15 Uhr (pünktlich) am Bahnhof an. Ihr braucht außer Schreibzeug und Frühstück nichts mitzubringen. Gegen 16 Uhr ist die Schulung beendet.

Stelle KS.

Solange der Schnee noch liegt, fallen die Turn­stunden aus und die Gruppensporttvartinnen gehen mit ihren Mädels rodeln.

Die Untergauführerin.

ZM.-llntergau 116.

Die Gießener IM.-Gruppen halten in den ersten 8 bis 14 Tagen ihren Dienst nicht in geschlossenen Räumen ab.

Die JM.-Untergauführerin.

Am heutigen 3 0. Januar wird nach den Feiern in den Schulen die Universität mit ihrer Reichsgründungsfeier am Vormittag den weiteren Auftakt der festlichen Veranstaltungen dieses Tages bilden.

Von 13 Uhr ab werden sich alle Volksgenossen entweder daheim an ihr Radiogerät setzen oder zu Gemeinschaftsempfängen innerhalb der Betriebe oder im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, bzw. in den Gaststätten sich versammeln, um dort die große Rede unseres Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler zu hören.

Die SA. des Standorts Gießen träat am heutigen Tage zu Ehren ihres Obersten SA.- Führers Adolf Hitler großen Dienstanzug mit SA.-Dienstmantel. Die SA. wird um 19.40 Uhr auf dem Landgraf-Philipp-Platz/Brandplatz zum

Fackelzug der Partei und ihrer Gliederungen abmarschbereit stehen und von dort aus durch die Sonnenstraße, Neuen Bäue, Hindenburgwall, Bis­marckstraße, Ludwigstraße zum Ludwigsplatz mar­schieren, wo sich, unter Einschluß der Seitenstraßen, mit der SA. die SS., das NSKK., die Politischen Leiter und die übrigen Gliederungen zum Fackel­zug aufstellen.

verwitwete, 6 geschiedene Frauen

4

3

Frauenschast Gießen-Süd.

Im Studentenheim fand am Montag der Orts­gruppenabend der Frauenschast Gießen-Süd statt. Frau Schön begrüßte die Anwesenden. Dann hielt Frau Gertrud Schäfer, die Abteilungsleiterin von Volkswirtschaft-Hauswirtschaft, einen umfassen­den Vortrag über die Pflichten, die der Vierjahres­plan den Frauen oorzeichnet. Sie sprach zuerst über die Lebensrnittel und ihre sachgemäße Verwendung, im zweiten Teil behandelte sie die Stoffe aus Pflanzen- und Holzfasern und ihre Haltbarkeit in der Wäsche. Fräulein Dr. H u b e r t y bat die Haus­frauen um ihre Unterstützung bei der Unterbringung der schulentlassenen Mädchen zu Ostern, sowohl für die Anlernmädchen, als auch für die häuslichen Lehrmädchen, die zwei Jahre in der Familie bleiben.

Wer will Lehrer in Hessen werden?

Günstige Anstellungsaussichten im Volksschuldlenst.

Lpd. Im Herbst 1937 werden in die Hessische Hochschule für Lehrerbildung Studenten und Stu­dentinnen neu ausgenommen. Das Studienjahr beginnt am 20. Oktober 1937. Die Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt bildet in einem Studien­gang von vier Halbjahren Volksschullehrer und Volksschullehrerinnen für den hessischen Bedarf aus. Das Studium schließt mit der ersten Prüfung für das Lehramt an Volksschulen ab. Voraussichtlich er­halten in Zukunst auch die hessischen Studierenden für das Lehramt an den höheren Schulen eine zweifemestrige Grundausbildung an der Hochschule für Lehrerbildung zu Darmstadt.

Bewerber und Bewerberinnen um Aufnahme in die Hochschule müssen ein zum Hochschulstudium be­rechtigendes Reifezeugnis besitzen und einer Glie­derung der Partei angehören. Heber die Ableistung

zurückgestellter Ehestandsgründungen bewirkte eine ungewöhnliche Ueberholung der Durchschnitts-Hei­ratsziffer. Es ist selbstverständlich, daß solche über­durchschnittlichen Zahlen, die nur bei außergewöhn­lichen Verhältnissen entstehen, nicht von Dauer sind, daß vielmehr in der Folgezeit eine allmähliche An­gleichung an die natürlichen Verhältniszahlen ein- treten wird.

Das Jahr 1936 stand mit 341 Eheschlie­ßungen ebenfalls über dem Durchschnitt. Die nachstehende Zusammenstellung gibt Ausschluß über Alter und Familienstand der Eheschließenden.

Uhr vom Ludwigsplatz aus in nach­stehender Reihenfolge abmarschieren: Musik der SA., SA.-Fahnen, SA., NSKK.-Fahnen, NSKK., Fahnen der Ortsgruppen und DAF., Kreisleitung, Politische Leiter der Ortsgruppen, NSBO.-Bereit­schaft, Werkscharen, NSStB., Jungvolk-Spielmanns­zug, HJ.-Fahnen und JV.-Fahnen, HI., Jungvolk­führer über 14 Jahre, SS.

unter

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28

132

119

44

14

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Kleine Strafkammer Gießen.

Der 43jährige Mische Viehhändler Moses Lind­heim e r aus Lindheim war vom Amtsgericht Altenstadt wegen Arrestbruchs zu 6 Wochen Ge­fängnis verurteilt worden. Er hatte im Juli 1936 Vermögenswerte, die von dem Gerichtsvoll­zieher für mehrere Gläubiger gepfändet worden waren, beiseite geschafft und so der Vollstreckung entzogen. Gegen das Urteil hatte der Angeklagte Berufung verfolgt, die er mit nichtigen Einwänden zu begründen versuchte. Die Strafkammer war je­doch ebenso wie der Vorderrichter der Ansicht, daß dem Angeklagten, der wegen des gleichen Delikts schon vorbestraft ist, nur durch eine Freiheitsstrafe der nötige Respekt vor behördlichen Maßnahmen beigebracht werden könne und verwarf seine Be­rufung kostenpflichtig.

Der H. M. aus Frankfurt fuhr am 3. Mai 1936 mit einem Lastkraftwagen, von Frankfurt kommend, durch Friedberg in der Richtung Bad-Nauheim. An einer gefährlichen Kurve an der Burg streifte er mit dem Anhänger einen Radfahrer, der sich ord­nungsmäßig auf dem Radfahrweg befand, wodurch der Radler zu Fall kam und einen schweren Blut­erguß am Arm davontrug. Das Amtsgericht Fried­berg hatte M. deshalb zu 2 0 R M. Geldstrafe verurteilt. Seine hiergegen verfolgte Berufung hatte jedoch keinen Erfolg, da die Beweisaufnahme ein- roandfrei feine Schuld ergab. Die Strafkammer ver­warf die Berufung auf Kosten des Angeklagten.

Der H. N. aus Schlitz war vom dortigen Amts­gericht wegen Konkubinats zu 2 Wochen Haft ver­urteilt worden. Auf seine Berufung wurde bas Ur­teil, da seine Schuld nicht einwandfrei erwiesen werden konnte, aufgehoben und der Angeklagte auf Kosten der Staatskasse freigesprochen.

Amtsgericht Gießen.

Der 20jährige H. St. aus Gießen erhielt von dem Amtsgericht Gießen durch Strafbefehl eine Ge­fängnisstrafe von drei Wochen wegen fahrlässiger Körperverletzung auferlegt. In der auf seinen Einspruch hin stattgefundenen Hauptverhand­lung wurde die Schuld des Angeklagten einwandfrei festgestellt. Der Angeklagte fuhr mit seinem Per» sonenkraftwagen am 5. Oktober 1936, kurz nach 19 Uhr, durch den Hindenburgwall in Richtung Hitlerwall. An der Goethestraße erfaßte er mit sei­nem Personenkraftwagen einen die Straße über­querenden Fußgänger, den er schwer verletzte. Nach eingehender Beweisaufnahme erhöhte das Gericht die im Strafbefehl ausgesprochene Gefängnisstrafe auf vier Wochen, da die schweren Folgen des den Fußgänger betroffenen Unfalls bisher nicht be­kannt waren und der Angeklagte, wie feftgestellt wurde, mit feinem Wagen durch die Straßen ge­rast ist.

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Schöffengericht Gießen.

Wegen versuchten schweren Diebstahls im weite­ren Rückfall wurde der 28jährige H. B., der ein­schlägig vorbestraft ist, zu neun Monaten. Gefängnis unter Anrechnung von drei Mona­ten und drei Wochen Untersuchungshaft verurteilt. Der Angeklagte hatte am 2. Oktober 1936 in Eichel» sachsen sich zur späten Abendstunde in das Haus des Kolonialwarenhändlers W. eingeschlichen mit der Absicht, Geld zu entwenden. Er wurde jedoch vor Ausführung der Tat bemerkt und von dem als Zeugen vernommenen W. gestellt. Das Gericht billigte dem Angeklagten letztmals mildernde Um* stände zu und gab ihm noch einmal Gelegenheit, einen anderen, geordneten Lebensweg zu beschrei­ten. Straferschwerend wurde berücksichtigt, daß die seither gegen den Angeklagten ausgesprochenen Strafen anscheinend nicht den nötigen Erfolg ge» habt haben.

n e r, Beisitzer Ludolf Henn und Johann Hei­mes. Zum Abschluß der Versammlung wurde be­kanntgegeben, daß der Verein am 14. März bei einer Veranstaltung des Winterhilfswerkes mit- wirkt.

** Der nächste Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt findet am kommenden Dienstag, 2. Fedr., der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 17. Febr., statt. Auf die heutige Bekanntmachung fei hinge­wiesen.

** Die Offenlegung derBodenschät- zung der Gemeinde Heuchelheim betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil. Es sei besonders darauf aufmerksam gemacht.

* Richtigstellung. In unserem Bericht über das Scharfschießen unserer Gießener Artille­risten (vgl. das gestrige Blatt) ist im ersten Absatz ein irreführender Setzfehler unterlaufen. Es muß richtig heißen, daß das zweite Scharfschießen der Abteilung im Laufe der nächsten Wochen stattsin- det, nicht aber in der nächsten Woche.

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Gustav Schaaf, Rentner, 80 Jahre, Hosmannstr. 9. 27.: Dr. Karl Haubach, Zahnarzt, 55 Jahre, An der Johanneskirche 6. 28.: Karl Göbel, Lokomotiv­führer, 56 Jahre, Rodheimer Straße 49; Friederike Sophie Wolf, geb. Fritsch, 52 Jahre, Marburger Straße 100; Sophie Katharine Puch, geb. Friedrich. 83 Jahre, Licher Straße 74.

** Holzversteigerungen der Stadt Gießen, der Fürstlichen Oberförsterei Lich, des Graf zu Solms-Laubach'schen Forstamts und der Gemeinde Albach sind im heutigen Anzeigenteil aus­geschrieben. Interessenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht.

** Generalversammlung des Groß- sch e n Männerchores. Dieser Tage hielt der Groß'sche Männerchor seine Generalversammlung ab. Aus dem Jahresbericht ging hervor, daß sich der Verein an einigen öffentlichen Veranstaltungen beteiligte, und zwar an der Gustloff-Gedächtnis- Feier * in der Aula und am Wertungssingen in Klein-Linden. Erinnert wurde ferner an die Feier des 90jährigen Bestehens des Vereins. Sodann wurde der Kassenbericht erstattet und die Kasse in Ordnung befunden. An Stelle des ausscheidenden 1. Dereinsführers PH. Heiß wurde Adam Neu­rath zum Vereinsführer bestimmt. Der Vorstand des Vereins fetzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: 1. Vereinsführer Adam Neurath, 2. Vereinsführer Franz Adam, 1. Schriftführer Heinrich Sonntag, 2. Schriftführer Ph. Heiß. 1. Rechner Ludwig Heuser, 2. Rechner Ernst Friege, Archivwart Heinrich Kleinhans, Notenverwalter Bernhard Beck und Albert Wag.

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UhrEharleys Tante". Gloria-Palast, Selters­weg:Kinderarzt Dr. Engel". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Frau des anderen". Ober- hessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 11 bis 13 Uhr Ausstellung der Oelgemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Prof. Otto Dill. 17 Uhr Musi­kalische Abendfeier in der Johanneskirche.

Spielplan des Sladllhealers Gießen vom 31. Januar bis 7. Februar.

Am Sonntagabend, 31. Januar, findet eine ein­malige, unwiderruflich letzte Wiederholung des gro­ßen ErfolgesEharleys Tante", Schwank von Brandon Thomas, mit den tänzerischen und kaba­rettistischen Einlagen, statt. Die Spielleitung führt der Intendant, der auch die neue Bearbeitung und die Gesangstexte geschaffen hat. Die Musik schrieb Richard Röh.rl. Kapellmeister Paul Wal­ter hat die musikalische Gesamtleitung. Die Rolle derTante" spielt Heinrich Hub. Einstudierung der Tänze und choreographische Leitung: Irmgard Zenner. Die Intendanz des Stadttheaters macht noch einmal darauf aufmerksam, daßEharleys Tante" nicht für die Miet-Vorstellungen gegeben wird. Anfang der Vorstellung 19 Uhr, Ende 21.30 Uhr. Außer Mieter.

Dienstag, 2. Februar,Künstler- und Pressefest" im Gesellschaftsverein, Sonnenstraße 19.

Mittwoch, 3. Februar, Anfang 19.30 Uhr, Ende 22 Uhr,Heiterer Tanzabend". Leitung: Irmgard Zenner. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Hierauf:Die schöne Galathee", Operette von Fr. v. Suppe. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Spielleitung: Paul W r e ö e. Mittwoch - Miete. 18. Vorstellung.

Freitag, 5. Februar, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr, Uraufführung ..Lehrling gesucht", Schwank- Operette von Karl-Ludwig Lindt und Karl Dier- gardt. Musikalische Leitung: Hans H. Hampel. Spielleitung: Wolfgang Kühn e. Freitag-Miete. 19. Vorstellung.

Samstag, 6. Februar, Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr, Theaterring der NS.-Kulturgemeinde, Wasser für Canitoga", Schauspiel von G. Turner. Spielleitung: Anton Neuhaus.

Sonntag, 7. Februar, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr, 10. Morgenveranstaltung. Eine Stunde Schmunzeln. UraufführungDiogenes" oder:Das Urteil nach dem Augenschein". Von Heinz Stegu- roeit. Spielleitung: Günter Winkel. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Für Platzmieter ist ber Eintritt frei. Von 19 bis 21 Uhr,Großer luftiger Abend". Einmaliges GastspielClaire W a l d o f f" und unsere Mitglieder machen mit. Musikalische Leitung: Paul Walter. Gesamtlei­tung: Paul Nieren. Außer Miete.

3um Gruppenführer befördert.

NSG. Der Führer ber Motorgruppe Hessen bes Nationalsozialistischen Krastsahrkorps, Brigadeführer Richard Prinz von Hessen, ist mit Führer­befehl vom 30. Januar 1937 zum Gruppenführer befördert worden.

Ski-Tagesfahrl nach Breungeshain am 31. Januar.

Diese Omnibusfahrt muß aus technischen Gründen ausfallen.

NSD., Ortsgruppe Gießen-Ost.

Betr. Lebensmitlel-Opferring der Ortsgruppe Gießen-Ost.

Die Sammlung wird Dienstag, 2., und Mittwoch, 3. Februar, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereit­halten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vor­legen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben. Es wird gebeten, daß sich außer den Mitgliedern auch diejenigen Volksgenossen beteili­gen, die in der Lage sind, das WHW. zu fordern.

Betr.: kohlenverforgung.

Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in Zahlung genommenen Kohlengutscheine bis zum 5. Februar täglich in der Zeit von 17 bis 19 Uhr auf der Geschäftsstelle, Kaiserallee 52, gegen eine Wertquittung umzutauschen. Später eingereichte Kohlengutscheine können nicht mehr in Zahlung genommen werden.

Deutsche Arbeitsfront

Achtung! Nähkurse! kochkurse!

Wir bitten um umgehende Anmeldungen aller be­rufstätigen Mädels zu diesen Kursen. Zeitdauer: zirka % Jahr. Preis für den Nähkurs 4 Mark, für den Kochkurs 6 Mark.

Steuererklärungen sind obzugeben!

Wir weisen unsere Leser auf den Anzeigenteil unseres heutigen Blattes hin, wonach die Steuer­erklärungen für die Veranlagung zur Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer für das Kalender­jahr 1936, sowie zur Gewerbesteuer für das Rech­nungsjahr 1937 in der Zeit vom 1. Februar bi spätestens 1. März 1937 abzugeben find. Eine allgemeine Verlängerung dieser Frist kommt nicht in Frage, es sei denn, baß im Einzelfall Fristverlängerung beizeiten beantragt und vom Fi­nanzamt genehmigt worden wäre.

Um die Steuerpflichtigen vor Nachteilen zu schüt­zen, legt das Finanzamt Wert auf folgenden Hin­weis:

Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, kann mit Geldstrafen zur Abgabe ber Stuererklärung angehalten werden; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v. H. der festgesetzten Steuer auferlegt werden.

Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Margarinebezugsscheine.

DNB. Nach den Bestimmungen der Reichsregie­rung über die Fettoersvrguna werden bekannttich seit dem 1. Januar von den Fürsorgebehörden be­sondere Margarinebezugsscheine ausgegeben, um den Volksgenossen mit geringem Einkommen den Bezug der Konsummargarine zu sichern. Da die Scheine vielfach erst in der zweiten Januarhälfte ausgegeben worden sind oder auch jetzt noch aus­gegeben werden, hat der Reichs- und preußische Ar­beitsminister angeordnet, daß der Januarbezugs­schein für Konsummargarine auch für Februar gül­tig bleibt. Die Bezugsberechtigten können daher den Januarabschnitt des Bezugsscheins auch noch im Fe­bruar verwenden. Dagegen ist die Gültigkeitsdauer des Januarabschnitts der Reichsoerbilligungsscheine für Speisefette nicht verlängert worden, weil Reichs­verbilligungsscheine schon feit langer Zeit ausae- geben werden und die Bezugsberechtigten daher die Scheine rechtzeitig erhalten haben.