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Reichsgründungsfeier -er Universität

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Oberheffen

Gedenket der hungrigen Vögel!

Sie Leistungen des menschlichen Gehirns

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Das Geyirn ist nicht nur die Stelle, an der Ein­drücke aus der Umwelt entgegengenommen und ver­arbeitet werden, es schickt auch die Impulse aus, die zu Handlungen führen. Handlungen sind ge­ordnete Folgen der verschiedensten Geschehnisse. Wir

Wunderbar

zwingen.

Nach einem Chor der Studenten sprach der Kreis­leiter Dr. Hildebrandt. Heber diese Rede und den Abschluß der Feier werden wir in unserer Montagsausgabe noch berichten.

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Gießen, Wilsonstr. 5, Telefon 3119.

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Die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Biologen- oerbandes hatte, gemeinsam mit der Naturwissen­schaftlichen und Medizinischen Abteilung der Ober­hessischen Gesellschaft, Dr. Ernst Scharrer, den Leiter des Neurologischen Instituts der Universität Frankfurt a. M., zu einem Vortrag gebeten, der am Donnerstagabend im dicht gefüllten Hörsaal des Physiologischen Instituts stattfand.

Wie der Leiter der Ortsgruppe Gießen des Deut­schen Biologenverbandes, Dr. A n k e l, in einer Begrüßungsansprache betonte, wurde die Behand­lung des ThemasDie Leistungen des menschlichen Gehirns" vom Redner erbeten, um den Hörern Einblick in ein biologisches Arbeits­gebiet zu geben, das zwar Spezialistenarbeit erfor­dert, in seinen Ergebnissen aber von weitreichender, ja von grundlegender Bedeutung für alle Wissen­schaften ist.

derEntwurf" gemacht, der Plan, der die ver­schiedenen an die Erfolgsorgane gehenden Impulse erst zu einer sinnvollen Folge ordnet.

Die ständig fortschreitende Erforschung des Ge­hirns ist heute zu Feststellungen gelangt, die mit hinreichender Sicherheit für sehr viele Sinnes- leistungen und für Handlungen des Menschen, ja auch für gewisse seelische Vorgänge und charakter­liche Eigenschaften den Ort in der Großhirnrinde bezeichnen kann, in dem sich die dem betreffenden Geschehen zugeordneten organischen Vorgänge ab­spielen. Was sich allerdings hier abspielt, wissen wir nicht. Außer seiner Leistung als nervöses Zentralorgan spielt das Gehirn, nach neueren Er­gebnissen, sicher auch noch eine Rolle im Gesamt­

haushalt des Körpers durch die Abscheidung von Stoffen, die den Gesamtzustand des Körpers be­einflussen, es hathumorale" Wirkungen, wie man sagt.

Mit dem Hinweis, daß alle zerlegenden und zu den Einzelheiten vordringenden Ergebnisse des Ge­hirnforschers doch stets wieder zu der unzertrenn­baren Ganzheit des lebenden Organismus zurück­geführt werden müssen, schloß der Redner seine durch Klarheit und pädagogisches Geschick besonders fesselnden Darlegungen.

Eine rege Diskussion, an der sich Physiologen, Anatomen, Psychiater, Soziologen, Zoologen und der Redner beteiligten, bewies das besondere Inter­esse der Zuhörer an dem behandelten Thema.

Landkreis Gießen.

+ Wieseck, 28. Jan. Die diesjährige General­versammlung des hiesigen Obst- und Garten­bauvereins, die heute abend in der Gastwirt­schaft von Keller stattfand, hatte guten Besuch auf­zuweisen. Nachdem der Vorsitzende herzliche Begrü- zungsworte an die Versammlung aerichtet hatte, er- tattete er den Jahresbericht, aus dem u. a. folgen­des berichtet sei: Wir hatten in Wieseck eine gute bis sehr gute Kern- und Steinobsternte, die dem Obstwirt seine Aufwendungen an den Baumanlagen reichlich lohnte. Immer mehr findet die Süßmost- und Fruchtsaftbereitung mit den vereinseigenen Apparaten und Geräten bei Mitgliedern und sonsti­gen Freunden des Obst- und Gartenbaues Eingang. Durch die Reichsregierung wurden insgesamt 289 Neupflcmzungen bezuschußt. Eine besondere Aner­kennung wurde Mitglied K. E r b für ausgezeichnete Baumpflege zuteil. Baumwart Haas wurde be­reits in den letzten Jahren für seinen mustergültig gepflegten Obstbau seitens des Vereins ausgezeichnet. Die Rechnungsablage erfolgte durch den Vereins­kassenwart A. Lotz. Bei insgesamt 905 Mk. Ein­nahme und 851 Mk. in Ausgabe konnten 54 Mk. für das neue Vereinsjahr vorgetraqen werden. Der Vor­anschlag für 1937 ist mit 975 Mk. in Haben und Soll ausgeglichen. Der Mitgliederbestand hat sich um vier erhöht. Der Obmann sprach dem Rechner den Dank des Vereins aus für feine uneigennützige saubere Arbeit. Baumwart Haas berichtete nun über die Durchführung der Spritzmaßnahmen im Jahre 1936. Danach wurden 2814 Bäume östlich der Straße noch Lollar der Spritzung mit Obstbaum- karbolineum unterworfen. Die vorher getätigte Baumsäuberung und -auslichtung wurde als gut be­zeichnet. Daß trotz einwandfreier Arbeit die Un­kosten verhältnismäßig gering waren, ist dem Ent­gegenkommen der hiesigen Landwirte zu danken, die alle Fuhrleistungen unentgeltlich besorgten. Der Redner gab noch bekannt, daß in diesem Frühjahr das letzte Drittel des Baumbestandes westlich der Marburger Straße in Winterbehandlung genommen wird, und er forderte alle Baumbesucher auf, bei günstiger Witterung die Bäume in Ordnung zu bringen. Für den in letzter Stunde verhinderten Vortragenden überHumusfragen" sprang der Vor­sitzende ein und sprach überDer heimische Obstbau im Vierjahresplan". In seinen Ausführungen be­faßte er sich mit der Forderung der Mehrerzeugung von Obst aller Art, ging auf eine planmäßige Vor- ratswirtschaft ein und ermahnte die Zuhörer, beim

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Kampf dem Verderb" ihren Mann zu stellen. Nach reger Aussprache, bei der das örtliche Obstsortiment behandelt, des Vogelschutzes gedacht und Erfahrun­gen der Mitglieder ausgetauscht wurden, beschloß eine kleine Verlosung die Versammlung.

§ 2 ueckborn , 29. Jan. Gestern abend fand im Saale von Görnert ein Filmvortrag des Reichsnährstandes durch das Landwirt­schaftsamt Grünberg statt. In der Hauptsache ging es dem Vertreter des Reichsnährstandes darum, daß der deutsche Flachsanbau in Zukunft von dem Bauer richtig getätigt wird. Nach dem Vortrag lief ein Film, der die richtig eingeteilte Jahresarbeit auf einem Bauernhof in der Nähe Marburgs zeigte. Anschließend sprach noch Dr. D i e n st von der Lapd- wirtschaftsschule in Grünberg über richtige Wiesen-

sammengearbeitet haben. Was wissen wir aus den Einzelheiten dieser im eigenen Körper ablaufenden Geschehnisse, was von ihrer Okdnung zum sinn­vollen Ganzen?

Die erste Grundlage für unsere Kenntnis von den Leistungen des menschlichen Gehirns ist sein kör­perlicher Aufbau, ist seine gröbere und feinere Ana­tomie. Wir kennen sie heute, wie der Redner an sehr instruktiven Lichtbildern zeigte, bis in die fein­sten Einzelheiten hinein, ja wir sind heute imstande, bestimmte Teile des Gehirns für ganz bestimmte Leistungen verantwortlich zu machen. Wir kennen z. B. die Stelle, an der die durch den Sehnerv her­beigeleiteten optischen Sinneseindrücke verarbeitet werden. Ist diese Stelle geschädigt die Schußver­letzungen des Krieges haben uns solche Fälle zahl­reich genug zur Verfügung gestellt bann kann die betreffende Person zwar nochsehen" und den gesehenen Gegenstand beschreiben, sie ist aber nicht im­stande, den betreffenden Begriff, z. B.Schlüssel­bund" damit zu verbinden, sie tftseelenblind", wie man sagt.

bereitung. Bauernführer Albert dankte den Red­nern für ihre Hinweise für die Praxis des deut­schen Bauern, dem in dem Vierjahresplan die große Aufgabe zufällt, die Ernährung des Volkes sicher­zustellen.

* Leihgestern, 29.Jan. Die hiesige Frei­willige Feuerwehr hielt im Lokal Pech eine Versammlung ab, in der über die beabsichtigte Rheinfahrt gesprochen wurde. Nachdem Brand­meister Wagner der Versammlung die Einzel­heiten der Fahrt erklärt und um zahlreiche Betei­ligung gebeten hatte, wurde einstimmig beschlossen, den 25. April als Ausflugstag zu nehmen. Mit zwei Omnibussen wird die Fahrt ausgeführt. Es zeichneten sich sofort über 30 Mann zur Teilnahme ein.

nsf. Bellersheim, 29. Januar. In der F r a u e n s ch a f t fand ein Vortragsabend statt, bei dem Fräulein Harter von der Bäuerlichen Werk­schule über die Anlage des Gartens, feine Pflege und Düngung sprach. Es gehört mit zu den Auf­gaben, die der Vierjahresplan der Frau stellt, auch die Erträgnisse des Gartens durch abwechslungs­reiche Bepflanzung zr steigern, denn eine gute Ernte im Garten sorgt für Wintervorräte und hilft so die Einfuhr vom Ausland beschränken. Die Frauen gingen gut mit und spendeten dankbaren Beifall.

Kreis Friedberg.

ch Münzenberg, 28.Jan. Heute morgen be­merkte der hiesige Landwirt Wilhelm Gorr, daß an dem etwas abseits des Ortes gelegenen Wohn­hause seines Onkels Heinrich Alles, der sich zur Zeit bei seinem Sohne in England aufhält, die Haustüre nicht verschlossen war. Er begab sich in das Haus und fand alle Türen und Schubkästen erbrochen und durchwühlt vor. Wie bis jetzt festgestellt werden konnte, entwendeten die Diebe zahlreiche Wäsche- und Klei- dun g s st ü ck e, nur einen alten Anzug ließen sie zurück. Von den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur.

Am heutigen Samstagvormittag fand in der Neuen Aula die Reichsgründungsfeier unserer Ludwigs-Universität in ge­wohnter eindrucksvoller Weife statt. Die Feier be­gann mit dem Einzug des Lehrkörpers und mit dem Einmarsch der Fahnen. Sodann bereicherte der Akademische Gesangverein die Feierstunde durch DenPreisgesang" von Händel. Hierauf hielt

profeffor Dr. Stadelmann

Den Festvortrag über das ThemaS ch a r n h o r st und die Revolution seiner Zeit."

Im Unterschied zu den Staatsgründungstagen des italienischen und französischen Volkes, die beide an ein blutiges ober doch gewaltsames Ereignis ihrer Geschichte anknüpfen, steht das, was am 3 0. Januar 1933 in Berlin geschehen ist, schlicht und einfach da.

Aber obwohl keine Barrikaden errichtet werden, ist der Tag der Machtübernahme durch den Natio­nalsozialismus doch eine Revolution, welche die ganze Vergangenheit in Frage gestellt hat. Es ge­hört zum Wesen der Staatsumwälzung Adolf Hitlers, daß sie mit einer großartigen und echt deutschen Wendung die Vergangenheit in sichauf­gehoben" hat. Wir stehen am Anfang eines zweiten Bierjahresplanes, in dem auch die Universität ihre Stelle erhalten hat. Die neue Universität wird nur geschaffen durch eine verschworene Gemeinschaft von Lehrern und Schülern und einen wahrhaften Glau­ben an die Jugend und Kraft der Wissenschaft.

Als ein Denkmal des Tages läßt der Redner die Gestalt Scharnhorsts erstehen. Hineingestellt in eine stürmische Zeit des Umbruchs, hat Scharnhorst sich als der größte Revolutionär der deutschen Erhebung erwiesen durch die Sicherheit und Behutsamkeit, mit der er die Wehroerfassung der Nation, die Volksbewaffnung im heute noch gültigen Sinn durchgeführt hat. Es ist ihm nicht leicht gemacht worben, als ein Fremder und Emporkömmling in dem adeligen Preußenheer Fuß zu fassen. Er war ein ganz aufs Praktische gerichteter, immer von der Sache ausgehender Soldat, der in seiner persön­lichen Laufbahn viel vom Leben erfahren hatte und

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Öen Aufbau des Staates und Volkes sozusagen v Grund auf durchexerziert hatte. Seine Karriere hatte er nur sich selbst zu verdanken. Es ist nicht verwunderlich, daß ihn früh schon ein starkes Ge- juhl für, Gerechtigkeit gegen dieschlechte Den- kungsart" der höheren Stände eingenommen hat. Sas Beispiel Frankreichs, das er in den Revo­lutionskriegen von 1793/95 aus eigener Anschauung kennenlernte, zeigte ihm, was ein opferbereites, leidenschaftliches Nationalgefühl nach innen und nach außen vermag.

Auf eigenen, noch unveröffentlichten Forschungen fußend, stellte der Redner dar, wie schwer es Scharnhorst an kam, in diesem Krieg des Vorurteils auf der Seite der Reaktion zu fechten. Er fühlt sich zu Außerordentlichem geboren, man darf ihn einen heimlichen Bonaparte nennen, Deutschland hat fei= nen Raum für einen Napoleon, aber in Preußen, in dem Staate Friedrichs des Großen, erhält Scharnhorst Gelegenheit, ein Volk nach den Lehren und Erfahrungen der französischen Revolution auf­zurütteln und zu einerinneren Kraftanstrengung" größten Ausmaßes anzuspornen. Das Mittel dazu ist die Einrichtung einer nationalen Miliz und die Erziehung eines neuen Offiziertyps. Obwohl bas Lebenswerk Scharnhorsts auf beiden Gebieten ein Bruchstück geblieben ist, so wurde fein oberstes Ziel doch erreicht: der Bürger hat gelernt, daß es eine Ehre ist, Soldat zu fein.

Das größte Verdienst Scharnhorsts besteht darin, daß er den Kern des alten Preußentums, das stehende Heer nicht preisgegeben hat, und dadürch die uralten soldatischen Tugenden dem Volk in Waffen erhalten hat. Er hat vor den ehemaligen Werkzeugen des fürstlichen Absolutismus keine Furcht, weil er an das Volk und seinen untrüg­lichen Instinkt glaubt. Man muß nur der Nation Gelegenheit geben, daß sie mit sich selbst bekannt wird, daß sie sich ihrer selbst annimmt", bann wird sie sich selbst achten und von andern Achtung er-

Glas Georg Reinhard zu Solms-Laubachr

* Laubach, 30. Jan. Bei einem Erholungs­aufenthalt in Oberstdorf verschied plötzlich am 26. dieses Monats Seine Erlaucht Graf Georg Reinhard zu Solrns-Laubach im Alter von fast 65 Jahren. Der Verstorbene wohnte in München und hinterläßt eine Witwe und drei Kinder. Die Beisetzung findet in Laubach am näch­sten Sonntag, 31. dieses Monats, 15 Uhr, von der Friedhofskapelle aus statt.

Viktor, männl. Vorname latein. Herkunft mit der Bedeutung der Sieger".

Viktoria, weibl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutungdie Siegerin".

Viktualien, lat., entbehrliches Fremdwort für Lebensmittel, Nahrungsmittel, Etzwaren, Be­darf, Mundvorrat.

Villa, lat, entbehr!. Fremdwort für Haus, Landhaus, Einzel­wohnhaus. Villenkolonie ist Gar­tenstadt.

Vinaigrette, entbehrliches franz. Fremdwort für Weinessig sowie für einen Fleischsalat mit wür­ziger Tunke

Vinzenz, männl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutungder Sieger"

Vineta, sagenhafte Stadt an der Ostseeküste, die versunken und de­ren Glocken man in stillen Näch­ten hört.

Viola, weibl. Vorname lat. Her­kunft mit der Bedeutungdas Veilchen".

Virginia, weibl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung ..die Jungfräuliche".

Virtnofe, ital., Bedeutung: Mei­ster auf einem Musikinstrument Vis-a-vis, entbehrliches franz. Fremdwort für gegenüber.

Visite, entbehrt, franz. Fremd­wort für Besuch, Aufwartung, Krankenbesuch des Arztes.

Viskose, einer der chemischen Grundstoffe, aus dem Kunstseide hergestellt wird. Viskoseseide.

Vistraseide, andere Bezeichnung für Viskoseseide.

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Vestibül

Vestibül, lat., entbehr!. Fremd­wort für Voryalle, Vorsaal, Vor­hof, Flur, Treppenraum, Diele. Kasienraum.

Veterinär, lat., Bezeichnung für einen Tierarzt.

Vexierbild, lat., Bedeutung = quälen, necken, hänseln, foppen, daher auch Vexierbild, ein Scherzbild, bei dem eine be­stimmte Darstellung erst durch Drehen des Bildes herausge­funden wird.

Viadutt lat., Verkehrsbrücke über einen anderen Verkehrsweg ober eine Talschlucht, dafür deutsch: Überführung, Hochbrücke Talbrücke.

Viburnum s. Schneeball.

Bice versa, lat., entbehr!. Aus­druck für umgekehrt, wechselsei­tig, überquer.

Viehsalz, mit Eisenoxyd ver­gälltes und damit für den mensch­lichen Genuß unbrauchbar ge­machtes Kochsalz das zu gewerb­lichen Zwecken billiger verkauft wird als Speisesalz. Man ver­wendet Viehsalz u. a. mit klein­gehacktem Eis zur Erzielung der notwendigen Kälte bei der Her­stellung von Gefrorenem.

Vielliebchen, Zwillingsfrucht bei Mandeln und Haselnüßen. Es ist üblich, daß zwei Bekannte ober Verwandte die beiden Teile es­sen und daß derjenige ein Ge­schenk erhält, der bei der nächsten Begegnung zuerst das Won Vielliebchen ausspricht.

Vis, franz., Bedeutung: leben­dig, entbehr!. Fremdwort für lebhaft, rührig, quecksilbrig.

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unserem M Gießener SlrtiUe- im ersten Mcr rlaufen. Es mui Scharfschießen d-l Wochen stattsiip che.

Dr. Scharrer baute seine Darlegungen auf der Prüfung der Frage auf: Was hat sich eigentlich in meinem Körper abgespielt, als mir bas Wort zum Dortrag gegeben wurde, als ich bann aufftanb, zum Rednertifch trat, unb dort mit bem Sprechen zu be­ginnen? Es ist sicher, baß meine Sinnesorgane als Reizempfänger, baß mein Gehirn als Ort der Reiz­verarbeitung und als Schaltstelle, baß meine Mus­keln als ausführende Erfolgsorgane, baß schließ-, _ , , ___

üch meine Nerven als bies alles oerbinbenbe Lei- i können heute im menschlichen Gehirn die Stelle tungswege schon bei einem so einfachen Geschehen bezeichnen, in der bie Ordnung solcher zusammen- wie dem genannten in der verwickeitsten Weise zu-'gesetzten Handlungen vorbereitet wird. Hier wird

HÖHENS ON N E11 -(Tn^naC-gfakfl,!-

...und zum Bauen Äbermann