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Grobfeuer in einer Mühle.
Oie Verstärkung des Holzeinschlags. Weihnächte« ÜUf tM AigeNiM
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zunehmen und etwa notwendige Äusnahmegeneh- wigungen der höheren Forstaufsichtsbehörden her- veizuführen.
Die Meldungen über eine Rettung der Besatzung des holländischen Frachtdampfers „Jonge Jacobus" durch den holländischen Dampfer „Achilles" entsprechen nicht den Tatsachen. Es steht nunmehr fest, daß die gesamte Besatzung des „Jonge Jacobus" an der portugiesischen Küste im Sturm ums Leben gekommen ist.
Inzwischen gehen die Schutzarbeiten, für die etwa 100 000 Menschen eingesetzt sind, unaufhörlich weiter. Die Dämme werden befestigt und alles getan, um den reißenden Fluß einzudämmen.
Ls ist wieder meine große Aufgabe, jedem einzelnen Deutschen, ganz gleichgültig, wo immer er stehen mag. klar zu machen, daß er es nicht anderen überlassen soll, was zu geschehen hat, sondern daß jeder, aber auch jeder einzelne erkennt, daß er mit eine Verpflichtung übernommen hat, diesen kehlen großen Vierjahresplan durchzuführen, und daß es auf jeden einzelnen mit ankommt.
Inseln und Halligen von Eis eingeschlossen.
Das Eis im nordftiesischen Wattenmeer hat seit einigen Tagen die Inseln und Halligen
Oer Untergang des Tankdampfers „Dlifer-1'.
hat aber auch andererseits erkannt, daß — wenn es dem deutschen Volke gelingt, die Aufgabe durchzuführen, dann allerdings auch die letzte schwache Stelle Deutschlands gepanzert
Die Besatzung des holländischen Dampfers „Jonge Jacobus" ertrunken.
Venn einmal diese Erkenntnis Allgemeingut geworden ist, wenn es wirklich so ist, daß jeder sich fragt, was kann ich in der Zielsetzung meines Führers tun, in der Richtung, die er mir gegeben hat, dann wird eine ungeheuere Kraft und Energie von diesem Volke ausslrömen. Dann werden wir auch die Auf- Tausende fliehe« t>Ot -SM Hochwasser gäbe schaffen, die heute vom Ausland z. X. '
als unmöglich hingestellt wird. Das Ausland 1,1
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»schlacht der Ernährung! n anzupassen, r
Daneben fordir dem, was uns! rgsam umv g von Nahrup )er Sinn der wollen, bah mif
Aussichten für Montag: Voraussichtlich Fortdauer der winterlichen Witterung.
Lufttemperaturen am 29. Januar: mittags —72 Grad Celsius, abends —8 Grad: am 30. Januar: morgens —7,3 Grad. Maximum —6,5 Grad, Minimum, heute nacht, —8 Grad. Erdtemperaturen in zehn Zentimeter Tiefe am 29. Januar, abends: — 0,3 Grad: am 30. Januar, morgens: —0,3 Grad Celsius. — Niederschläge 1,1 Millimeter. — Schneehöhe 13 Zentimeter.
Wintersport-Wetterbericht.
Vogelsberg. Herchenhainer Höhe: Schneefall, — 9 Grad, 30 cm Gesamtschneehöhe, 3 cm Neuschnee, stark verweht, Sportmöglichkeiten sehr aut.
Rhön. Wasserkuppe: Bewölkt, —11 Grad, 27 cm Gesamtschneehöhe, 3 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.
Sauerland. Winterberg: Schneefall, — 13 Grad, 25 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.
Taunus, Kleiner Feldberg: Schneefall, — 8 Grad, 20 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.
Alpen, Schneefernerhaus: 'Schneefall, —8 Grad, 375 cm Gesamtschneehöhe, 4 cm Neuschnee. Pulverschnee, Sportmöglichkeiten sehr gut.
Generalmajor Grieben in Weilburg gestorben.
3m Alter von 94 Jahren starb in Weilburg, wo er seinen Lebensabend verbrachte, Generalmajor a. D. Edmund Grieben. Der Verstorbene dürfte einer der letzten Augenzeugen der Kaiserproklamation von Versailles gewesen sein.
Lin echter Raffael in Wien entdeckt.
Die Wiener Kunstwelt wird durch das Auftauchen eines Bildes von Raffael in Atem gehalten. Ein Wiener Kunstsammler hatte vor einigen Jahren in Spanien ein Gemälde gekauft, das nun von den ersten Wiener Kunsthistorikern als echter Raffael erklärt wird. Es kommt äußerst selten vor, daß sich bei einem bisher nicht bekannten Kunstwerk die Fachgelehrten über die Zuschreibung an einen bestimmten Meister in einem solchen Grade einig sind wie in diesem Falle. Das Urteil der Kunsthistoriker stützt sich diesmal aber nicht au die in dem Werk erscheinenden Qualitäten, sondern auf eine literarische Quelle. Das neu zum Vorschein gekommene Bild stellt nämlich den Dichter Antonio Tebaldeo aus Ferrara dar, der zum Kreis des schöngeistigen Medicäer-Papstes Leo X. gehörte. In einem Briefe des Humanisten Bembo vom 19. April 1560 findet sich die Mitteilung über Raffaels Werk, die auf das nun entdeckte Bild vollinhaltlich zutrifft.
Der lleberseedienst der deutschen Luftschiffe.
Die Deutsche Zepvelin-Reederei gibt bekannt, daß die erste Fahrt im diesjährigen Luftschiffdienst nach Südamerika (Rio de Janeiro) am 16. März mit Luftschiff „Hindenburg" durchgeführt wird. Die zweite Fahrt ist für den 13. April angesetzt, dann olaen Reisen in 14tägigen Abständen bis zum End« des Jahres. Die erste Sonderfahrt des Luftschiffes „Hindenburg" nach Nordamerika (Lakehurst) ift am 3. Mai beabsichtigt. Weitere Fahrten in dichter Folge sind bis zum Herbst dieses Jahres geplant. Die Abfahrten erfolgen wie im Vorjahre vom Weltluftschiffhafen Rhein-Main bei Frankfurt.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler sandte anläßlich des 50. Geburtstages des Prinzen August Wilhelm nachstehendes Telegramm: „Mein lieber Parteigenosse Prinz August Wilhelm! Zu Ihrem heutigen 50. Geburtstage sende ich Ihnen weine herzlichsten Glückwünsche. Ich gedenke dabei Mit aufrichtigem Dank Ihrer steten opferbereiten Arbeit für Bewegung und Staat. Ihr Adolf Hit-
schnelle schlanke Jachten umkreisen uns, munterer Badebetrieb herrscht auf dem langgestreckten Strand vor dem Jachtklub, eine angenehme Brise weht beständig von Land her — alles ist erfreulich, nur Weihnachtsstimmung will nicht aufkommen in dieser Hochsommeratmosphäre. Doch auch stellt die sich rasch ein, wenn auch mehr als Spannung und Vorfreude, als der mächtige Prahm, bis obenhin beladen mit Paketen und den trotz ihrer Vermummung deutlich erkennbaren Ehristbäumen, längseits kommt, und die Uebernahme mit dem Bootskran beginnt. Drum herum schwirrt und palavert es von Negerbooten, die Flüchte anbteten und um Geldstücke betteln, nach denen sie tauchen möchten. Vor den Haien, deren Rückenflosse wir in den nächsten Tagen wieder häufig dicht am Schiff beobachten können, scheinen die schwarzen Burschen wenig Respekt zu haben.
Die Beamten, Angestellten und Arbeiter des Reichs- und Preußischen Jnnenmini- Her i ums und der diesen Ministerien unterstellten Behörden — Polizei, Reichsarbeitsdienst und Reichsgesundheitsamt — versammelten sich aus Anlaß des 30. Januar in den Festsälen bei Kroll zu einem Kameradschaftsabend. Außer Reichsminister Dr. F r i d und seiner Gattin waren der Reichs- suhrer SS. und Chef der deutschen Polizei, Himmler, die Staatssekretäre des Ministeriums, Reichsarbeitsführer Hierl, der Chef der Sicherheitspolizei, SS -Gruppenführer H e y d- kich, der Chef der Ordnungspolizei, Daluege, und andere Persönlichkeiten erschienen. Reichsmini- Ner Dr. Frick sprach über die Bedeutung des Jahrestages der nationalsozialistischen Machtergreifung.
Trotz aller Beruhigungserklärungen der Regierung und der Versicherung der Militäringenieure, daß die Dämme des Mississippiflusses dem Hochwasser Stand halten würden, flüchteten am worden ift lL-bbatt-/ ' " " I Srejta9 wiederum viele tausend Anwohner aus den ' ‘ (Lebhafter Beifall.) Niederungen des Mississippi in das Hochland. Zelt-
Welch eine Rolle und welch eine Aufgabe in ff.äbte sind entstanden, in denen die Geflohenen sich diesen letzten vier Jahren die Landwirtschaft und E^n. In den letzten Tagen waren es insgesamt das Landvolk gehabt haben, das wissen alle selbst l25 000 Menschen, die ihre Wohnungen räumten, am besten. Gerade das Landvolk darf diese Dier M '
Jahre segnen, die ihm nicht nur die Freiheit, sondern überhaupt erst wieder ein Landvolk, ein Bauerntum geschaffen haben. Nachher beim Gang durch die Schau, mag so mancher besinnlich werden, der vielleicht zu Hause bei sich, wenn nicht alles gleich klappt, vielleicht kleingläubig zu werden vermag. Er mag erkennen, was geschehen ist.
Die Mittelmühle in Reichensachsen (Bezirk Kassel) wurde von einem Groß feuer heimgesucht, durch das wertvolles Volksgut vernichtet wurde. Das Feuer, das von einer in Gang befindlichen Schälmaschine seinen Ausgang nahm, erfaßte innerhalb kurzer Zeit das ganze Mühlengebäude. Die Wehren mußten sich auf den Schutz der angrenzenden Wohnhauses und der mit Frucht und Stroh dicht- gefüllten Scheune beschränken. Das Mühlengebäude elbst mit der gesamten Einrichtung wurde ein Raub der Flammen. 60 Zentner Brotgetreide und ein kleiner Weizenbestand sind ebenfalls mit- verbrannt. Don dem an die Mühle angrenzenden Wohnhaus wurden der Dachstuhl und das erste und zweite Obergeschoß stark beschädigt. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Die Ermittelungen über die Brandursachen sind noch im Gange.
Am selben Tage noch läuft,Heanne d'Arc" aus, 23.12. Nachmittags läuft dafür ein alter Bekannter und Freund ein. Es ist der schwedige Flugdeckkreuzer „Gotland", der, gleich uns, mit seiner Besatzung das Weihnachtsfest hier fern der Heimat verbringen wird. Nach der offiziellen Begrüßung setzt ein reger kameradschaftlicher Besuchsaustausch ein. Gleich zu Anfang entdecke ich zwei Oberleutnante, die seinerzeit als Seekadetten der „Fyl- gia", einem ähnlichen Schulschiflsveteranen der befreundeten Marine, der inzwischen außer Dienst gestellt ist, mit uns „Hamburg"-Kadetten in Madeira zusammengetroffen waren und heftig mit uns gefeiert hatten.
Die 430 Quadratkilometer große Insel ist rings von Korallenriffen umgeben.' In der Hauptsache flaches Hochland, von zahlreichen fruchtbaren Tälern durchzogen, mit geringen Bodenerhebungen bis zu 350 Meter. Sie wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts entdeckt, und die Portugiesen gaben ihr nach den „bärtigen Feigenbäumen" (ficus barba- densis) den Namen „Barbados". 1626 ergriffen die Engländer von der Insel Besitz und machten sie zur Kronkolonie. Verschiedene schwere Orkane sind im Laufe der Jahrhunderte über die Insel hinwegge- ganaen und haben schwere Verwüstungen angerichtet, der letzte im Jahre 1898. Die Insel ist kultiviert und dicht bevölkert. Don den insgesamt 200 000 Einwohnern sind nur 10 v. H. Weiße (Engländer), alles übrige Neger und Mulatten. Die Haupttätigkeit der Bewohner ist der Handel, da Barbados durch seine östliche Lage ein idealer Stapelplatz für die britisch-westindischen Besitzungen ift
der jeder Deutsche, jeder Junge, jedes Mädel, die bei unseren Vätern selbstverständliche Achtung vor dem täglichen Brot empfindet.
Ministerpräsident Göring
Daher herrscht auch reger Dampferverkehr mA Europa. Durch den Nordostpassat ist das Klima der Insel ausgesprochen mild und gesund mit gleich« mäßiaen Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad.
Aus der Insel selbst wird in erster Linie Zucker« rohr, ferner Mais, Baumwolle, Früchte und Ge« müse erzeugt. Ein vorzüglicher Rum und andere Schnäpse werden in verschiedenen Destillerien hergestellt. Die berühmten Rumpunschs, die in den zahlreichen Klubs vorzüglich zubereitet werden, lernen wir im Verlaufe der folgenden Festtage kennen und schätzen. Eine kleine Eisenbahn und gute Autostraßen bringen Teile der Besatzung täglich zu der Ost- und Windseite der Insel, wo es verschiedene wundervolle Badegelegenheiten in der Brandung mit schönem Sandstrand gibt, während das Wasser in der Carlisle-Bay, wo auch täglich gebadet wird, sich durch seine kristallene Klarheit und Ruhe auszeichnet. Die Hauptstadt Bridge- town liegt hier an der Mündung des kleinen Constitution-River. Die ersten Ansiedler fanden hier eine alte Brücke vor, die der späteren Stadt den Namen gab. Die Engländer, die hier wie überall sich aus angeborenem Rassebewußtsein von der schwarzen Bevölkerung sernhalten, so daß eine Rasseoermischung kaum in Erscheinung tritt, wohnen außerhalb der Stadt, an den Flügeln der Bucht, wo sie auch ihre schön angelegten Klubs mit Golf, Tennisplätzen und privaten Strandbädern haben. Gleich am ersten Tage werden wir von den drei bedeutendsten Klubs aufs liebenswürdigste zur Benutzung ihrer Sportanlagen und Räumlichkeiten aufgefordert, was auch reichlich ausgenutzt wird.
Der Weihnachtsabend findet die Besatzung nach festlichem Gottesdienst, der im hereinbrechen- den Abend unter dem brennenden Lichterbaum auf der Schanze abgehalten wird und wo die schönen deutschen Weihnachtslieder nach der Verlesung der Weihnachtsgeschichte zum sternglänzenden Tropen- Himmel emporsteigen, auf ihren Musterungsplätzen an Deck zur Bescherung verteilt. Ueberall haben hier inzwischen die Weihnachtsmänner gewirkt, lange Gabentische sind aufgebaut, vor denen jeder s^ein Paket aus der Heimat findet. Durch Sonnensegel und Flaggengardinen sind festliche Zelte entstanden, es riecht nach Tannennadeln und Wachskerzen, überall brennt der Christbaum, Weih, nachten ist da! Jeder hat etwas Liebes aus der Heimat und ein Geschenk vom Kommando erhalten — das letztere hat die Dioifionsmutter bereits im heimatlichen Wilhelmshaven mit dem Weihnachtsmann besorgt und aus den gemeinsamen Kanttnen- Ersparnissen bezahlt. — Die Wenigen, denen keine Gebe Hand ein Päckchen schicken konnte, erhalten -Liebesgaben, die freundliche Landsleute aus der Heimat oder den seither besuchten deutschen Kolo- men für diesen schönen Zweck geschickt haben. Ueberall herrscht weihnachtliche Feststimmung, als der Kommandant durch die Decks geht, um feiner Besatzung fröhliche Weihnachten zu wünschen. Wäh- rend unsere Männer nun ihre Pakete auspacken, vereinigt das festliche Abendessen unterm brennenden Weihnachtsbaum uns Offiziere in der Messe, und mit einem Glas edlen deutschen Weines gedenken wir als erstes der Lieben in der Heimat, die zur gleichen Stunde bereits schlafen gehen oder vielleicht schon mit lieben Träumen um uns sind. Bis in die späte Nacht dauert dann die Weihnachtsfeier unter dem südlichen Kreuz.
Da mir hier keine deutsche Kolonie haben, fließen die Festtage ohne offizielle Verpflichtungen oder Veranstaltungen irgendwelcher Art erholsam und abwechslungsreich mit Ausflügen im Kraftwagen und Coktailparties dahin. Verrückter Gedanke, am Weihnachtsfeiertag abends im Mondenschein zu baden, doch es ist so, und hat seinen eigenen Reiz!
Am 27.12., noch ein Sonntag, ein letztes Bad am Strand mit anschließendem Lunch mit eng- Oschen Freunden — und der Borüempfang vereinigt uns zum Abschied mit geladenen Gästen auf der Schanze. Begeistert äußern sich unsere Gäste über das Konzert unserer Kapelle, und besonderen Anklang finden auch die schmissigen Fanfarenmarsche. Die ganz Unentwegten verbringen den letz- ten Abend noch im freundlich herüberschimmernden Aquatic-Club, wo im Pavillon draußen getanzt und ein Abschiedsrumpunsch getrunken wird.
28.12. Die Ehrenwache steht angetreten, als wir nach dem Ankerlichten den schwedischen Kameraden auslaufend passieren, dem mir noch ein herzliches "Auf Wiedersehen" signalisieren. Durch das Jnsel- gemirr der Antillen geht der Kurs rnieder der süd- amerikanischen Küste, dem voraussichttich heißesten Hafen unserer Reise: Puerto Cabello in Ve- nezuela entgegen. Schwere Regenwolken ziehen hin- ter uns her und bringen im Verlauf der Nacht, die wieder eine nachdenkliche Mittelwache „Zwischen den Jahren" für mich bereit hat, kühle und kurze hefttge Regengüsse. Die Jahreswende soll uns bereits wieder im Hafen sehen.
Wetterbericht
des Reichswelker dien skes. Ausgabeort.Frankfurt.
Während weitaus der größte Teil Deutschlands im Bereiche der aus Rußland strömenden arktischen Kaltluft liegt, und Fröste zwischen —5 und —15 Arad aufweist, konnte sich im südlichsten Teile des Reiches die über Frankreich strömende Meeresluft bis zum Boden durchsetzen und leichtes Tauwetter und Regen herbeiführen. Die Entwicklung der Großwetterlage läßt erwarten, daß sich die Kalt- lüft auch in diesem Gebiet rasch wieder durchsetzen wird, so daß bei uns die durchaus winterliche Witterung erhalten bleibt.
Aussichten für Sonntag: Zeitweilig auf- heiternd, doch überwiegend bewölkt. Vereinzelte Schneefälle. Bei östlichen Winden Fortdauer der Froste.
führte dann u. a. aus: Ich fyabe bereits in meiner Goslarer Rede darauf hingewiesen, daß gerade die Landwirtschaft im Rahmen des
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Noch eine schöne Ehrenpflicht haben wir auf demselben Seetörn zu erfüllen. Ein kleiner Umweg nach Nordwesten bringt uns am Sonntag, 20. Dezember, über die Stelle, wo der Kreuzer „Karlsruhe" durch eine gewaltige Explosion im Innern zerbrach und mit feinem Kommandanten, Fregatten« Kapitän Köhler, und 263 Mann Besatzung am 4. November 1914 in den Fluten versank. Eine weihevolle Gedenkstunde gilt ihrem Andenken, der Beethovenscbe Trauermarsch hallt feierlich über das Meer, und nach der Predigt versenkt der Kommandant unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden zwei große Kränze in das Seemannsgrab. Einen großen Lorbeerkranz hat die deutsche Kolonie von Para, die sich um den Nachschub für den Kreuzer seinerzeit große Verdienste erworben hatte, uns mit dieser Bestimmung mitgegeben. „Nicht klagen, wieder wagen!" Sie starben, auf daß wir leben sollen!
Fieberhaft wird überall an den Weihnachts - Vorbereitungen gearbeitet, und als wir am Morgen des 22. Dezember in die liebliche Carlisle- Bay der Insel Barbados einfteuern, wo der französische Schulkreuzer „Jeanne d'Arc" und zahlreiche Dampfer vor Anker liegen, steht jedem die Vorfreude auf das deutscheste aller christlichen Feste im Gesicht geschrieben. Idyllisch liegt der Hafen, von Palmen und weißem Strand umsäumt, in der Bucht dieser Perle der Inseln über dem Winde";
Die außergewöhnlich starken Stürme und Schneefälle in Oberitalien führten zu zahl- reichen U n s ä l l e n. Im Stura-Tal verschüttete eine Lawine einen Offizier und drei Soldaten auf einem Patrouillengang. Nur einer der Soldaten konnte lebend geborgen werden. An der ligurischen Küste richtete der Sturm große Verheerungen an. In La- nagna überfluteten die Wogen die Uferstraßen und beschädigten Wohnhäuser und Fabriken. In Chia- vari drangen die Wellen bis zum ersten Stock der Hauser am Strand.
Die Deutsche Lufthansa wird Post, Fracht und Lebensmittel nach Spiekeroog befördern und auf den Rückflügen eine Anzahl Notstandsarbeiter nach Wilhelmshaven zurückbefördern. Sollte der Ostwind noch langer anhalten, so werden in den nächsten Tagen auch die übrigen Inseln an der ostfriesischen Küste, Langeoog, Juist, Borkum und Norderney, angeflogen Die Versorgung der Inseln mit Lebensmitteln ist somit durch den Eis-Hilfsdienst der Deutschen Lufthansa sichergestellt.
Sturm und Schnee in Oberitalien.
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IE aber auch selche Aus^!
iufonw Tagen auch K en st. b. h. W .nrlin zusamm,-1 ^gebnisse ber t | nb besprochen wl at werben fönn<:|| „Grüne Doche" | cher wendet be klar genial >er unserer )lch Deutschlands erber Sfabf: fjlll volle Dlfjh er die llnabhän- beuffdje .Treuen uf eure Besah!- «kaufen au' uhen. WA\g aber haussrir,
Meter über -äufeln. Dask' >in Mäulchen tf en kann, die luifen IW ne liebevolle eine Körpers - täglich ml e jirb. Den F Halt des W iben sitzt- > s Kind mit t in ber z
fi ? ' 29< 3an. (DNB.) Zur Verstärkung des In See. 10. Januar 1937.
Holzeinschlages, die vor kurzem durch eine Berord- 17 1Qoß äai-i. < 1
uung des Reichsforstmeisters über eine allgemeine hnft 1 6 f m V & * b u
Einschlagfestsetzung für alle deutschen Waldunaen ? manchen Sturm erlebt. Das können wir heute auf 15 0 d Oe r 9t 0 r m a 1 “ e i ü u na herbei" ^erem treuen Schiff zurufen, das unbeirrt seinen geführt worden ist, ist nunmehr -eine zweite Ser« ^eht- Fest
ordnung ergangen, die das Verfahren nr V1« ber begangen, alle Mann achteraus! Festsetzung und Vollzuasvrüfuna öes Unfer Kommandant gedenkt der ehrenvollen Ver- 15 0 pr 0 zent-gen Ei „sch laaes i mni cht- N"Senheit , der „SHeswig-Holstein" seit ihrem staatlichen Waldbesitz regelt. Jeder Wald- ^tapellauf im Jahre 1906 durch Krieg und Wieder- bescher mit mehr als 5 0 e f t a r n fh hnt aufbau bis zu einer heutigen wohl letzten und viel-
den haben, in Krieg und Frieden, gedenken der vor dem Skagerrak gefallenen Geschützmannschaft, mit dem Gelöbnis, es ihnen gleich zu tun.
Und so, wie in den letzten vier Jahren gearbei- tet worden ist an Euch, deutsche Bauern und deutsches Landvolk, so arbeitet Ihr in den kommenden vier Jahren an der inneren Befreiung Eures Volkes und Eures Deutschlands. Denkt immer an Euere Verantwortung und denkt an Eure Pflicht. Denkt daran, daß Ihr arbeiten müßt, wie Ihr noch nie gearbeitet habt, damit der Enderfolg uns be-- schieden wird. , ..,,r « - ------- - - -
'n diesem Jahre ist die ..Grüne Woche" und ihre N d7n^nL° MH? "7dAmr/m ' knd°'seine schränkt worden «t-nrff imh in hioinm I '.!L „ _ l me^jr möglich, so daß man auf
iShro nr.h’r^f^r fe^en IN diesem Flugverbindungen angewiesen sein wird,
alehhen ^nbre^ine' ” bc,m Gin Flugzeug der Lufthansa unternahm bereits zwi^
n nM *a?.rte maltlne 1 fJ- V* ‘r°S “J-8Pellworm und Husum drei Flüge, auf denen Jagd sch au in diesen Hallen ftattfmben soll, die Postsachen und Passagiere befördert wurden __9itn
on 9rrh«'i®U f‘mh1Ef1 aJfknfl aU$ <.au. siefem ®ebirct Freitag wurde der Eie-chilfsdienst auch von f? „nn nrn6lf.°m ^ber §u sehen ist. Wiihelmshaven nach Wanaeroog und Spiekeroog
mh”°hn.flr°a T nur kur den Bauern ausgenommen Auf der Insel Spiekeroog befinden
für den stähf/r nnnhri?,^°S " sich zur Zeit über 100 Schulkinder, für die bei an-
Ä tan H* . für ben Verbräm haltendem Frost die Leben-Mittel nicht au-reich-m a)er. Wenn sich die Pforten auftun, werden wie- '
öer Hunderttausende hineinströmen, Erkenntnis mit»
MFssLWEZMder»Sch!esw>gSolstein"i>!ifSchuWffsreise
Jahre genau so arbeitsreich aber noch glorreicher! : K ix ,
zum hohen Ziele führen, zum Deutschland Adolf ^l>n Marl Friedrich Birnbaum, Kapiianleuinant.
Hitlers. In diesem Sinne erkläre ich die „Grüne, vrn
Woche 1937" für eröffnet. vnL
B°r „bei Borkum gestrandete Tankdampfer Vierjahresplanes die größte und di« ent-1 mutz als verloren gelten. Dampfer jcheidenste Aufgabe zu lösen hat, und ich nannte | ü^2irop? .dat am Freitag die Fahrt nach Bremerdeshalb sie selbst das Sturmbataillon des Vier-,„??^" fortgesetzt, da von dem gestrandeten Schif jahresplanes. Denn was nützen uns alle anberen ZU sehen war. Durch das Aussetzen von
Dinge, wenn nicht die Ernährung unseres ^otorrettungsbooten gelang es der „Europa", ins- Volkes gesichert ist. Wir erkannten, daß die Vor-,^>amt drei Mann vom Dampfer „Oliser" zu retten, aussetzung für den Aufbau und die Größe eines | ? mu° J , er damit gerechnet werden, daß die Volkes die ist, daß ein Volk fein tägliches "^Mn Besatzungsmitglieder den Tod gefunden Brot bekommt, das werden kann und damit nicht,?ohen. An der Unfallstelle herrschte voller Sturm abhängig ist auf dem wichtigsten Gebiet des ganzen „ 5 Kälte und sehr hoher See. Aus der Lebens. Ich weiß, daß der Bauer verstanden hat, k bemertfe man schwache Umrisse eines
worum es jetzt geht, und welche große Pflichten ber€its im Sinken begriffen war und
und welch ungeheuere Verantwortung auf seinen oanJ3 "icht wieder gesehen wurde. Von der „Europa" Schultern liegen. Und um diese Verantwortung [DurÖ€ bann ein treibendes Boot gesichtet. Es ge- immer wieder zu unterstreichen ist es selbstverständ- }~n$' .,as bereits voll Wasser geschlagene Boot lich, ihn von Zeit zu Zeit durch eine gewaltige zu bringen. Darin befanden sich drei
Schau einen Blick hineintun zu lassen in das All- .anner, die so erschöpft waren, daß Besatzungs
umfassende seiner Aufgabe, damit er erkennt, daß Mitglieder der „Europa" in das Boot hinunterer ein Teil b e s Ganzen ist, auf den es auch | sinnigen mußten, um die Geretteten anzuseilen. Die mit ankommt. Geretteten sind der zweite Offizier Erich
I $€ 0 er und die Matrosen Pritschens und Adolf Barn water. Kurz daraus sah man einen im eisigen Wasser auf seiner Schwimmweste treiben, der anscheinend noch Lebenszeichen von sich gab. Die „Europa" setzte sofort ein Boot aus. Km ber hohen Brandungssee gelang es trotz größter Anstrengungen aber nicht, den Mann noch lebend zu bergen. Von der „Europa" wurden noch zwei I weitere Leichen und viele Wrackstücke gesichtet. Wegen ber hohen See mar es jedoch nicht möglich, die Leichen zu bergen. Außerdem schwebte bas eigene, bereits halb voll Wasser geschlagene Rettungsboot und mit ihm seine elfköpfige Besatzung in schwerster Gefahr. Mit Hilfe des Dampfers „Hamburg" gelang es schließlich, die Besatzung des eigenen Bootes der „Europa" an Bord zu holen. Das Boot selbst mußte im Stich gelassen werden.


