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Mittwoch, 29.Vezember,937

Nr. 303 Erstes Statt

18?. Jahrgang

Annahme ^oon Anzeigen für Öte Miltagsnummer bis 8*/,Uhr des Vormittags

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Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vru» und Verlag: SrShlsche Univerfilätsdruckerei «.Lange in Sietzen. Schristleiiung und Seschäftrftelle: Schulstratze 7

42 Preise

für beulscheZilme auf der pariser Wellausstellung

Internationale Anerkennung des deutschen Filmschaffens.

net. Die Preise verteilen sich im einzelnen auf fol-

eine Aufgabe stelle, die über ihre Fähigkeiten gehe.

gende Filmwerke:

Große Preise: Triumph des Willens (Reichs­parteitagfilm); Schlußakkord (Ufa); Jugend der Welt (Reichspropagandaleitung der NSDAP.); Farben­film Deutschland (Siemens & Halske AG ); Rund um die Olympischen Spiele (Olympiafilm GmbH.); Was ist die Welt (Svend Nolda); Röntgenstrahlen (Ufa); Sinnesleben der Pflanzen (Ufa); ferner die beiden Filme der Reichsstelle für den Unterrichts­film: Bronchialbaum der Katze (Kinoabteilung der Chirurgischen Universitätsklinik Bonn, Prof. Dr. Janker, Prof. Dr. von Redwitz); Typische Appen- dektiomie gegen chronisch recivierender Blinddarm­entzündung (Chirurgische Universitätsklinik Berlin, Prof. Dr. Magnus). Zwei weitere Große Preise wurden dem Böhmer-Film der Reichsbahnzentrale für den deutschen ReiseverkehrReisen im schönen Deutschland" sowie den im Auftrage der Mannes- mannwerke von der Ufa hergestellten Walter-Rutt- mann-FilmMannesmann" verliehen.

Ehrendiplome: Patrioten (Ufa); Der Am- menkönig (Tobis); Die seelige Exzellenz (Euphono- Film der Märkischen-Panorama-Schneider); Wald ohne Weg (Tobis-Kulturfilm von Alfred Bothas); Ameisen unter der Lupe (Bavaria-Film AG.); Die Wochenschauen der Ufa: Bavaria und der Deutschen Fox. Zwei weitere Ehreydiplome wurden der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm für ihre Gesamt­leistungen und Dr. Cürlis für die FilmeSchätze aus Berliner Museen";Ser Welfenschatz" und Eine Welt im Schrank" verliehen.

Häuser haben sich der Streikbewegung ange­schlossen, doch hat man großzügiger Weise zuge­standen,daß die Behandlung der kranken darunter nicht leiden solle". Die Gründe für diesen Streik der Streikbeschluß wurde der Regierung bezeich­nenderweise durch einen soeben erst aus Moskau zurückgekehrten Vertreter der Transportarbeiter- Gewerkschaft mitgeteilt sollen in den Maßnah­men zu suchen sein, die die Regierung ergriffen Hal, um die Auswirkungen des bereits bestehenden Transportarbeiterstreiks zu lindern.

DieEpoque" schreibt, daß die soziale Lage sich ganz plötzlich dramatisch gestaltet habe. Mangel zu den schwärzesten Tagen des Juni 19 3 6 z u r ü ck g e k e h r t und das Ziel dieser Der- schwörung sei die revolutionäre Erobe - rung der Macht. Die Frage sei nunmehr, ob die öffentliche Gewalt der auf ihr lastenden Dercmt- Wartung gewachsen sei. Auch dasEcho de Paris"" bezeichnet den neuen Konflikt als den schwersten, den Paris seit langem gekannt habe. Obgleich Ein­zelheiten noch nicht bekannt sind, hält man es nicht für ausgeschlossen, daß die Versorgung der Stadt mit Wasser, Gas und Elektrizität k e ine Stö­rung erfährt, und die Angestellten dieser drei Be­triebe sich auf einen symbolischen Streik beschrän­ken. Andernfalls ist damit zu rechnen, daß die Re­gierung durch die Technische N o t h i l f e die Versorgung sicherstellt.

Generalstreik der öffenttichendeiriebevonparis

Paris, 29. Dez. (DNB. Funkspruch.) Der G e - neralstreik sämtlicher öffentlicher Be­triebe ist in Paris und Umgebung um Mitter­nacht ausgebrochen. Paris wird infolgedessen ab heute ohne Autobusse und Untergrund­bahnen, zumindest theoretisch, auch ohne Gas, Wasser und Elektrizität sein. Es streiken ferner Müllabfuhr und Straßen­reinigung. Selbst die städtischen kranken-

Der Führer der Christlich-Nationalen Partei Octavian G o g a wurde rumänischer Ministerpräsident. (Scherl-Archiv-M.)

B u k a r e st, 28. Dez. (DNB.) Nachdem die Ver­suche, eine regierungsfähige Mehrheit in der Kam­mer zu bilden, gescheitert sind, hat Ministerpräsi­dent T a t y r e s c u nach einer Aussprache im Mi­nisterrat König Carol das Rücktrittsgesuch der Regierung überreicht. Pressevertretern erklärte Tatarescu, daß trotz einer Mehrheit im Senat die Regierung auf keine Mehrheit in der

Finanzkreisen stammten.

Ein Sonderplan sei ausgearbeitet gewesen für die Besetzung und Inbetriebnahme der Rund­funksender. Schließlich sollte in den Morgen­stunden des 16. November ein Streik sämt­licher Verkehrsmittel beginnen. Ferner sollten alle großen Ausfallstraßen durch mit Maschinengewehren bewaffnete Abteilungen besetzt werden, um die Verbindung von Paris zur Pro­vinz abzuschneiden. Die Besetzung von Versa i l- l e 5 sollte die Heranziehung der dort liegenden 'Truppen mit ihren Tanks nach Paris verhindern. '9000 Mann sollten im 7. Arrondissement verteilt werden, um den Widerstand der dort in .Kasernen liegenden Truppen zu brechen. Die ^,Weltsammelbewegung für den Frieden", die ganz unter kommunistischem Einfluß steht, bewohnt in Einem Privathaus, das an das Kriegsmini- -fterium stößt, eine Etage. Bewaffnete Män­ner hätten sehr leicht von hier aus in das Knegs- iminifterium eindringen und einen Widerstand im Keime ersticken können .

Deloncle gab zum Schluß noch eine Schilderung , der kommunistischen Streitkräfte. Es handele sich einmal um militärisch organisierte Stoßtrupps in Stärke von etwa 18 000 Mann, 'die sich in der Mehrzahl aus Ausländern und Farbigen zusammensetzten. Ferner seien -weniger gut ausgebildete, jedoch von Reserve- offizieren der französischen Armee geleitete Verbände in Stärke von 35000 Mann vorhanden, die sich in der Hauptsache aus «Elementen der Kommunistischen Partei zusammen- letzten. Die Bewaffnung habe in Maschinen­gewehren, Handgranaten, Armeegewehren und --Pistolen bestanden. Der General st ab habe alle «Einzelheiten des Planes, den er eben geschildert habe, rin Händen.

Go^setvatt und Syamenvosittk.

Paris, 28. Dez. (DNB.) Der Senat beriet die Kredite für den. Haushalt des Außenministeriums. Senator Lemery warf den Regierungen der

lis); Die Filme der Reichsstelle für den Unterrichts­film: Tischlein deck' Dich (Gebr. Diehl-Film); Die Wasserspinne (Heinz Niemeier); Stahlwerk II Tho- masbirne (M. Weid); Kugelstoßen (Basse-Film G. m. b. H.); Stichbildung durch die Nähmaschine (Fritz Rühr); Beschuß von Drähten und Panzer­platten (Ballistisches Institut der Lufttechnischen Akademie Gatow, Prof. Schardin); Cumuluswolken (Institut für Meteorologie und Metaphysik an der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Mügge); Die will­kürlich bewegbare künstliche Hand, Chirurgische Universitätsklinik der Charite (Prof. Dr. Sauer­bruch); Die Filme der Reichsbahnzentrale für den deutschen Reiseverkehr: Deutsche Nordseeküste (Ufa), Berlin (Dr. Cürlis); Kassel, die Kunst- und Garten­stadt (Atlantik-Film Hans Arnau 8t Co.); Die Filme der Reichsbahnfilmstelle im Reichsbahnzen­tralamt: Um das Blaue Band der Schiene und Die Reichsbahn unterfährt Berlin"; Die Ama­teurfilme des Bundes deutscher Filmamateure: Wanderfalken (I. Stark; Arktissommer (H. Rau­schert & Wolf Schmidt); Masken (H. Roßmann).

*

Der TobisfilmDer Herrscher", der auf einem Gala-Filmabend, den die französische Aus­stellungsleitung zu Ehren der filmherstellenden Länder veranstaltete, vorgeführt wurde, wird eine besondere Auszeichnung durch das Gene­ralkommissariat der Ausstellung erhalten.

Außenminister D e l b o s erwiderte, wenn er in Genf und anderweitig gewisse Warnungen erteilt habe, so sei das geschehen im lebenswichtigen In­teresse Frankreichs, weil gewisse Kundgebungen zu der Befürchtung Anlaß gegeben hätten, daß die Sicherheit der französischen nordafrikanischen Ver­bindungen eines Tages gefährdet werden könnte. So sehr Frankreich sich weigere, in den spanischen Bürgerkrieg einzugreifen, so sehr sei es am Status quo im Mittelmeer interessiert. Die öffent­liche Meinung wisse, daß die französische Außen­politik frei von parteipolitischen Erwägungen sei. Die Haltung Frankreichs sei klar: Treu zur Po­litik der allgemeinen Sicherheit, treu zur Politik der Genfer Liga, in der allerdings^ ewisse An­passungen notwendig seien, treu zur Politik der Bündnisse, wobei Frankreich aber gleichzeitig allen Völkern die Hand biete, selbst wenn diese das französische Glaubensbekenntnis nicht teilen.

Die Rüstungslast.

Ein Drittel des Gesamthaushaltes für Rüstungszwecke.

Der Senat behandelte dann den Haushalt des Kriegsministeriumtz. Der Berichterstatter, Senator Laudier, erinnerte daran, daZ zwei Haus­halte vorlägen. Der ordentliche Haushalt betrage 5074 Millionen Franken gegenüber 4484 Millionen Franken im Vorjahre. Dazu komme ein Kredit von über einer Milliarde für die Verteidigung der über­seeischen Besitzungen. Der außerordentliche Haushalt (bas sog. Jnvestierungsbudget) belaufe sich auf 5400 Millionen Franken gegen 4230 Millionen im Vor­jahr. Die Armee umfasse 360 000 Mann Rekruten, dazu kämen 200 000 Berufssoldaten Die Belastung sei zwar für Frankreich schwer, besonders wegen der fortgesetzten Preissteigerungen, aber es gehe um den Bestand des Landes.

Der frühere Kriegsminister, Senator Fabry, wies darauf hin, daß der Haushalt des Kriegs­ministeriums 22 Milliarden betrage, was ein Drittel des Gesamthaushaltes aus­mache. Elf Milliarden des außerordentlichen Haus­haltes feien besonders für bie neuen Rüstun - gen ber Luftflotte unb Marine bestimmt. Eine Milliarbe Franken werbe für den Unterhalt des Materials aufgewendet. Es bleiben zehn Mil­liarden für Neuanschaffungen. Für den Zeit­abschnitt 1938 bis 1940 seien insgesamt 40 Milliar­den bewilligt, so daß für 1939 bis 1940 noch rund 30 Milliarden übrig bleiben. Die Landesverteidi­gung hänge vor allem vom Finanzminister ab. Die Fabriken müßten auf Höchstleistungen ge­bracht werden. Disziplin und Dpferfreutngteit muß­ten dort ebenso groß wie bei der Armee sein. Aber Frankreich nähere sich der Höchstgrenze in der Auf­bietung aller seiner Mittel. Es müsse eme aus­wärtige Politik betreiben, die seine Armee nie vor

Volksfront vor, daß sie nicht die Sache Frankreichs, sondern diejenige einer Partei betrieben. Seit dem Kriegsende werde die Stellung Frankreichs in der Welt täglich schwächerMan hat gesagt", so er­klärte der Senator,daß nach einem Siege Fran­cos in Spanien die beiden Mächte Italien und Deutschland sich auf den Balearen festsetzen wür­den. Man hat weiter gesagt, daß unsere Verbin­dungswege mit Nordafrika unterbrochen würden, Sie wissen sehr wohl, Herr Minister, daß Italien immer erklärt hat, daß es in Spanien keine ge­bietsmäßigen Vorteile suche, und daß England, wenn es auch ebenso wie Frankreich an dem Status quo interessiert ist, dies jedoch niemals von einem Siege der Valencia-Partei in Spanien ab­hängig gemacht hat.

Was bas französische Imperium in Afrika bedroht, das ist nur die Agi­tation der Moskauer Drahtzieher! (Lebhafte Bewegung im ganzen Haus.) Eng­land hat einen wirtschaftlichen Vertreter bei General Franco ernannt und damit die Regie­rung von Salamanca anerkannt. Sehen Sie darin etwa eine Billigung Ihrer Politik, Herr Minister? Frankreich geht ernied­rigt aus dem ganzen Abenteuer hervor Sie, Herr Minister, konnten anläß­lich Ihrer jüngsten Reise feststellen, daß unsere Freunde nicht wissen, welchen Weg sie ein­schlagen sollen. Belgien kehrt wieder zur Neutralität zurück, die Länder Osteuro- p a s fühlen sich isoliert. Frankreich bildet nicht mehr den wesentlichen Faktor der Politik jener Länder Osteuropas. Es macht sich der Eindruck geltend, daß der französisch - sowjet­russische Pakt die Beziehungen Frank­reichs zu diesen Ländern beeinträchtigt. Nie­mals seit dem Kriege hat sich Frankreich in einer schlimmeren Lage befunden. Die sowjet- russische Hilfe ist eine Täuschung, und die Genfer Liga ist s o gut wie tot seit der

Aufnahme Sowjetruhlands."

Oer Führer der französischen CagoulardS enthüllt kommunistischen Putschplan. Geiselmorde und Besetzung der Verkehrsmittel, Banken und Kasernen sollten den kommunistischen Umsturz einleiten.

Paris, 29. Dez. (DNB.) Ingenieur Eugene Deloncle, der als Haupt der Verschwörer der cagoulards (Kapuzenmänner) angesehen wird, wurde einem fünfstündigen Verhör unter­worfen, bei dem er Mitteilungen über einen Putsch machte, den die Komm uni st en in der Nacht zum 16. November in Paris planten. Um diesen zu vereiteln, habe er sich mit General Buseigneur, dem Vorsitzenden der Union der Selbstoerteidigungsausschüsse, in Verbindung ge­setzt, der daraufhin dem Stabschef des Generalissi­mus Gamelin einen Besuch abgestattet fyabe., Weiterhin habe er das Mitglied des Obersten Kriegsrates General D u s s i e u x in Kenntnis ge­setzt. Dieser habe eine genaue Denkschrift erbeten. General Gamelin sei bereits von anderer Seite über den kommunistischen Putsch unterrichtet worden. Am 18. November habe er einem höheren Offizier aus der Umgebung des Präsidenten der Republik ebenfalls von den Nachrichten in Kennt­nis gesetzt. Dieser habe seiner Besorgnis über die Verteidigung des Elysee-Palastes Ausdruck gegeben und versichert, daß der sowjetrussische Bot­schafter einen heftigen Wutanfall bekommen habe, als er erfuhr, daß der kom­munistische Putsch bekanntgeworden und damit vereitelt sei.

Deloncle gab bann Einzelheiten über bas geplante vorgehen ber Kommunisten bekannt. In einer Versammlung, an ber Franzosen, Bolschewisten unb einige Offiziere ber französischen Armee feilgenommen hätten, sei als Zeitpunkt für ben putsch bie Nacht z u m 16. November, unb zwar 2.30 Ahr früh, festgesetzt worben. Der Angriff sollte in brei Etappen vor sich gehen:

1. Verhaftung unb Ermorbung von Geiseln, ' 2. Besetzung ber Bahnhöfe unb sämtlicher Transportmittel, einschließlich ber Telephon- zentralen, ber Bürgermeistereien, ber Bank von Frankreich usw.»

3. Besetzung bes 7. Arronbissements mit bem Krieasministerium unb ben benachbarten Ka­sernen.

Die ersten zu ermorbenben Personen sollten nach dem plan ber Kommunisten ber Innen­minister Dormoy, ber stellvertretenbe TNini- sterpräsibent Leon Blum unb ber sozialdemo- kratische Arbeitsminister Lebas sein, um auf biese Weise bie Verbrechen offensichtlich faschi­stischen Elementen zuschreiben zu können. Am nächsten Tage sollten bann Kriegsminister D a - (abier, bie Führer ber Rechtsoppo­sition La Rocgue, Doriot, Taittinger unb Ehiappe, sowie ber ehemalige Kriegsmarine- miniffer pietri ermorbef werben. Gleich­zeitig wollten bie Kommunisten sich in ben Be­sitz von etwa 300 bis 400 Geiseln sehen, bie in erster Linie aus Jnbustriellen- unb

Christlich-nationales Kabinett in Rumänien

Oktavian Goga hat die Führung übernommen.

Berlin, 28. Dez. (DNB.) Die Jury der Inter-1 Goldmedaillen: Das Blaue Licht (Lern nationalen Ausstellung Paris 1937 hat alle zum Riefenstahl); Das Paradies der Pferde, Liebe zur internationalen Wettbewerb gemeldeten d e u t-'Harmonika, Der glühende Draht (Ufafilme), Land- s ch e n Filme durch wertvolle Preise ausgezeich-1 schäft und Leben (Tobis-Kulturfilm von Walter net. Die Preise verteilen sich im einzelnen auf fol- Brandes); Der Lüneburger Silberschatz (Dr. Cür-

Kammer rechnen könne, weshalb sie nach vier Jahren fruchtbarer Tätigkeit zurücktrete. Der Wahlkampf vom 20. Dezember habe der Regierung nicht die erhoffte Unterstützung gebracht. Sie beuge sich vor dem Spruch des Landes.

Der Vorsitzende der Christlich-Nationalen Par­tei, Octavian Goga, wurde vom König Carol mit der Regierungsbildung beauftragt. Die neue Regierung unter dem Vorsitz von Octavian Goga hat noch am Dienstagabend im Schloß ihren Amts­eid in die Hände König Carols abgelegt. Das neue Kabinett hat folgende Zusammensetzung:

Ministerpräsident: Octavian Goga;

Staatsminister ohne Geschäftsbereich: A. C.

C u z a ;

Außenminister: Jsttate M i c e s c u ;

Landesverteidigung: General I. Antonescu;

Innenminister:' Armand C a l i n e s c u ;

Finanzminister: Eugen S a v u ;

Luftfahrt- und Marineminister: Radu 3 Ti­mes c u ;

Justiz: D. Radulescu-Mehedintz;

Industrie- und Handel: Ingenieur I. G i g u r t u;

Landwirtschafts- und interimistischer Verkehrs­minister: D. Potarca;

Dolkserziehung: I. P e t r o v i c i;

Kultus und Schöne Künste: Prof. I. Lupasch;

Arbeit: (3. 21. Cuza ;

Gesundheit: Dr. G. B a n u ;

Genossenschaftswesen: Stan Ghitzescu.

Nationalismus" das Losungswort des neuen Kurses.

Bukarest, 29. Dez. (DNB.) Bei der Eidesable­gung des Kabinetts Octavian Goga wurden zwi-