Ausgabe 
29.9.1937
 
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pan erwartet. China hat mit seinem Appell an den Völkerbund nur erreichen wollen, daß die Rechts-

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Am Freitag, dem 1. Oktober 1937

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läge so zu seinen Gunsten ausgelegt werde, daß keines der in Betracht kommenden Länder sich für neutral erklären und die Waffenlieferungen nach China einftellen können. Die eigentlichen Fernost- Jnteressen der einzelnen Mächte werden in Genf kaum zur Sprache kommen. Es besteht aber der Plan, besonders in amerikanischen Kreisen, die Be­ratungen des Dreiundzwanziger-Ausschusses in den Beschluß ausmünden zu lassen, daß eine Konfe­renz der Teilnehmer des Neunmächte­paktes von 1922 und der anderen interessierten Länder, namentlich also Deutschlands, einberufen werden soll.

Erhebung gegen den Bolsche- wisienisrror in Madrid.

Ein Eingeständnis

des BolschewistenhäuPtlingS Miaja.

San S e b a st i a n , 28. Sept. (DNB.) Der Bol­schewistenhäuptling Miaja sagte bei der Ein­reihung neuer Opfer der Zwangsaushebungen der Machthaber von Valencia in die bolschewistischen Horden von Madrid, daß es imDolksheer", wie er hochtönend die bolschewistischen Horden nannte, eine Protestbewegung gebe. Diese habe die Ursachein den fortgesetzten Machenschaften faschisti­scher Elemente, die sich eingeschlichen hätten."In Madrid ist versucht worden", so sagte Miaja dann wörtlich,den Verrat von Bilbao und von San­tander zu wiederholen und die Hauptstadt dem Feinde auszuliefern." An der Wachsamkeit derPo­lizei" sei dieses Vorhaben aber gescheitert. Jeder, der für das bolschewistische Spanien kämpfe, müsse ein Wächter sein und jeden denunzieren (!), der nicht das nötige Vertrauen in Valen- c i a habe. Dieverräterische Bewegung" sei jetzt voll­ständig niedergerungen. Von den zahlreichenSchul­digen", die verhaftet wurden, habe einige bereits die verdiente Strafe" getroffen. Er wisse, daß viele von denneuen Rekruten" Feinde der Bol- s ch e w i st e n seien und nur auf den Augenblick warteten, um überzulaufen. Diese mahne er zur Vorsicht, denn sie würden vorzüglich überwacht, und jeder Fluchtversuch oder Verrat werde unbarm­herzig geahndet.

2. Freitagmiete Erstaufführung

Frau Margarete Brückel

geb. Zecher

setpolitik hat die gegenwärtige Genfer Tagung st arte Spannungen innerhalb Europas und darüber hinaus heroortreten lassen, indem sie den Außenministern der Westmächte Veranlassung gab, ihre Auffassung in öffentlichen Reden zu entwickeln. Als das wichtigste europäische Ereignis stellte sich dabei das tatsächliche Ende der Nicht - I n - terventionspolitik heraus. Das Ende der Nicht-Intervention bedeutet allerdings nicht ohne weiteres den Uebergang zur offenen Einmischung. So bleibt z. B. die Oeffnung der Pyrenäengrenze durch Frankreich noch immer als große Möglichkeit im Hintergrund. Außerdem hat der englische Außenminister vor seiner Abreise mit seinem fran­zösischen Kollegen eine diplomatische Aktion verein­bart, deren Ziel es war, von Italien Zusicherun­gen hinsichtlich Spaniens, insbesondere eine öffent­liche Zusage darüber zu erlangen, daß die Balea­ren nicht zum italienischen Flottenstützpunkt wer­den sollen. Der französische Außenminister Delbos, der hier unter dem starken Druck der französischen Volksfront steht, und in seiner eigenen Delegation eine Reihe marxistischer Aufpasser sitzen hat, hätte sehr gern eine solche Erklärung als Genfer Erfolg mit nach Hause gebracht, um nachweisen zu können, daß er tatkräftig für das republikanische Spanien eingetreten sei. Vielleicht genügt es ihm auch, d i e Forderung gestellt und damit seinen guten Willen bewiesen zu haben. Jedenfalls hat es der diplomatische Vertreter Italiens in Genf rundweg abgelehnt, die Verhandlungen der Marinesachoer­ständigen über die Beteiligung Italiens an der Mit- telmeerkontrolle mit Verhandlungen allgemeinpoli­tischen Charakters zu verquicken .Wenn die Zumu­tungen, die Delbos an den italienischen Vertreter richtet, der erste Schritt zu einer diplomatischen In­tervention der Westmächte im spanischen Konflikt mit dem Ziele einerVermittlung" gewesen sein sollten, so kann diese Aktion schon selbst als miß­lungen gelten. Für Italien ist die Niederwerfung des Bolschewismus am westlichen Mittelmeer eben­so vordringlich wie seine Stellung als Mittelmeer- Großmacht unverzichtbar ist. Daß derartige Zu­mutungen gerade am Vorabend der Reise Musso­linis nach Deutschland für richtig gehalten wur­den, beweist nur, daß man sich in Paris und Lon­don immer noch gewissen Täuschungen über die Entschlossenheit, Energie und Folgerichtigkeit der italienischen Politik hingibt. Die Verständigung und Befriedung, die auf allen Seiten gewünscht wird, muß so lange auf sich warten lassen, wie einzelne Mächte immer nur ihre eigenen, nicht ein­mal lebenswichtigen Interessen und allgemeinen Ideale als die alleinberechtigten betrachten. Don Spanien wird im politischen Ausschuß der Völ­kerbundsversammlung noch die Rede sein, doch rech­nen die Valencia-Bolschewisten wohl selbst nicht auf die Erfüllung ihres absurden Wunsches, Deutschland und Italien alsAngreifer" erklären zu lassen. England und Frankreich werden jedoch bei dieser Gelegenheit erneut versuchen, eine Art internationales Mandat für die ihnen vorschwe­bendeVermittlungsaktion" in Spanien zu erlan­gen, ähnlich demjenigen, das sie sich in Nyon für die Abwehr derPiraterie" im Mittelmeer erwirkt haben.

Von wesentlich anderen Voraussetzungen geht die Dölkerbundspolitik, d. h. vor allem die Intervention Englands und Frankreichs im o ft asiatischen Konflikt aus. Hier bedeutet die Befassung des im Jahre 1933 eingesetzten, aber bisher nie aktiv gewordenen Dreiundzwanziger - Ausschusses von vornherein die Anerkennung der Tatsache, daß der Konflikt nicht allein die Dölkerbundsmächte an­geht. Man möchte von Anfang an den Ver­einigten Staaten eine möglichst große Mit­verantwortung zuschieben. Allerdings weiß man gs- nau, daß nicht einmal China, sondern höchstens Lit-

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araberPrawda" berichtet, wurden in Staraja- Russa (südlich von Nowgorod) acht Beamte des Getreidebeschaffungsbüros wegen an- aeblicher Sabotage zum Tode verurteilt. Der Prozeß gegen sieben angebliche Schädlinge aus Pudofh (Karelien), die derplanmäßigen Saat­schädigung" sowie derDiskreditierung der Sowjet­macht" beschuldigt wurden, endete mit sieben Todesurteilen. Weitere sechs Todesur­teile werden aus Krasnowodfk (Turkmenistan) ge­meldet. Die Verurteilten sollen beim Bau eines Jod - Chrom - Kombinatsgegenrevolutio­näre S ch ä d li n g sa r b ei t" geleistet haben, nach Anweisung des mittlerweile erschossenen früheren stellvertretenden Volkskommissars für Schwerindu­strie Pjatakow. Aus Gorki werden zwei Todes­urteile weaenSchädlinqsarbeit" in der MMchi- nentraktoren-Station Maresewo gemeldet. In B a - t u m am Schwarzen Meer läuft ein Prozeß gegen

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Genf, Ende September 1937.

Mit der Abreise des englischen Außenministers ist das Interesse an der gegenwärtigen Tagung der Dölkerbundsversammlung stark abgeflaut und es ist sogar die Vermutung aufgetaucht, daß Eden da­durch einer allzu großen Entfaltung der Genfer Debatten rechtzeitig Vorbeugen wollte. Das Auftre­ten der russischen und spanischen Bolschewisten wurde nachgerade auch von den treuen Anhängern des Völkerbundes als provozierend und peinlich empfunden. Der Dalenccia-Dertreter Negrin konnte für sich immerhin den mildernden Umstand in An­spruch nehmen, daß er für eine verlorene Sache plädierte und deshalb keine Rücksichten mehr zu nehmen brauchte. Seinen Reden wurde demgemäß auch keine politische Tragweite beigemessen. Anders steht es mit L i t w i n o w - F i n k e l st e i n , dessen aggressive Reden zwar für Genf nichts Ungewöhn­liches sind, den hier versammelten Diplomaten aber immer wieder vor Augen führen, welchen morali­schen Verfall des Völkerbundes die Aufnahme der Sowjetunion als ständiges Ratsmitglied eingeleitet hat. Dabei ist man sich auch bewußt, daß der Gra­ben zwischen Genf und den abwesenden Großmäch­ten immer tiefer werden muß, je länger man es geschehen läßt, daß diese Abwesenheit von einem nur notdürftig alsStaatsmann" getarnten Ko­mintern-Agitatoren beschimpft werden. Die Sow­jets haben in Genf unstreitig eine billige Propa­gandatribüne gewonnen. Es fragt sich nur, ob diese Propaganda nicht auch für sie die unangenehme Nebenwirkung hat, daß immer mehr Politiker, die bisher gutgläubig den Kommunismus als eine in fortgeschrittener Verbürgerlichung begriffene Erschei­nung betrachteten, durch eigene Anschauung eines Besseren belehrt werden.

Dazu kommt, daß die Sowjets, abgesehen von dieser, für sie selbst zweideutigen Stimmungsmache bisher keines der politischen Ziele erreichen konnten, um derentwillen sie vor nunmehr drei Jahren dem Völkerbund beiqetreten sind. Der bolschewistische Versuch, den Völkerbund auf dem Wege über die Paktreform in eine antifaschistische Koalition um­zuwandeln, ist wenigstens nach Moskauer Auf­fassung so gründlich mißlungen, daß Litwinow selbst jetzt dafür eintritt, man solle das ganze Pro­jekt fallen lassen. Desgleichen weiß man in Mos­kau so gut wie anderswo, daß dem roten Spanien auch von Genf aus nicht mehr geholfen werden kann. Eine Anwendung der Völkerbundsartikel zu­gunsten der bolschewistischen Umsturzvläne in West­europa kommt also nicht mehr in Frage. ES hat sich herausgestellt, daß der von der Sowjetunion so lebhaft begrüßte Sanktionsfeldzug gegen Italien von der Mehrheit der Völkerbundsmitglieder nicht als Generalprobe für ein solches Unternehmen, son­dern als abschreckendes Beispiel eines Völkerbunds­abenteuers aufgefaßt wurde. Auch das in letzter Zeit in den Vordergrund getretene Bestreben der Sowjetpolitik, in Ermangelung einer festen anti­faschistischen Koalition, wenigstens die bestehenden Gegensätze zwischen den beiden autoritären Staa­ten und den Westmächten zu verschärfen, hatte in Genf keine Erfolge aufzuweisen. Die Sowjetunion hatte zwar durch ihre herausfordernden Noten die Beteiligung Italiens an der Konferenz in Nyon verhindert, sah sich aber dann selbst von der Mit­telmeerkontrolle ausgeschlossen, während England und Frankreich sich bemühten, der italienischen Stel­lung als zentrale Mittelmeermacht noch nachträg­lich gerecht zu werden.

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Hauptangeklagte ist der Vorsitzende des Zentral- ausschusses der Republik selbst.

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reformierte das chinesische Eisenbahnwesen.

Professor Erich R e u l e a u x hat nach einer drei­jährigen Beurlaubung, die ihm für eine Wirksam­keit in amtlichen Diensten Chinas gewährt wurde, seine Tätigkeit als Inhaber des Lehrstuhls für Eisenbqhn- und Verkehrswesen an der Technischen Hochschule Darmstadt wieder ausgenommen. In der Durchführung seiner Ausgaben im Fernen Osten hat Professor Reuleaux Gelegenheit gehabt, von dem hohen Stand der deutschen Technik Zeugnis abzu­legen und das Ansehen unseres Landes zu fördern. Er lehrte zunächst als Fachprofessor an der'Tung- Chi Universität in Woesung bei Schanghai und war daneben Berater im chinesischen Eiseybahn- ministerium, wurde aber nach etwa zwei Jahren nach Nanking berufen, um dort die Beratertätigkeit im Hauptamt auszuüben. An beiden Plätzen ist es ihm gelungen, wichtige Reformen durchzuführen. Namentlich konnte er mit dazu beitragen, daß das chinesische Eisenbahnnetz in den letzten Jahren in verkehrstechnischer und wirtschaftlicher Beziehung auf eine beachtenswerte Höhe gebracht wurde. Zum Abschied erhielt Professor Reuleaux den Titel eines ehrenamtlichen Beraters.

Explosionsunglück in Basel fordert fünf Tote und elf Schwerverletzte.

In der Baseler Maschinenfabrik Burckhardt AG. explodierte ein Luftkompressor. Bis jetzt wur­den fünf Tote geborgen. E l f Schwerver­letzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden ist sehr groß.

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Aussichten für Donnerstag: Stellen, weise Frühnebel, sonst trocken und meist heiter, nachts recht frisch, veränderliche Winde, späterhin Bewölkungszunahme.

Aussichten für Freitag: Meist unbe­ständig, aber kein durchweg unfreundliches Wetter.

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Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thkfaot', für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D A. VIII. 37: 9090. Druck und Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbruderel R. Lange. K °G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit del

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