Ausgabe 
29.9.1937
 
Einzelbild herunterladen

I

m

Vom Gtaatsbankett in derReichskanzlei

;smud den Krieg angejagt hätteil

Diabim

te n.

1

OSRAM

LAMPEN

3ebe OsramM-Lampen- püifung trägt diese Mark«.

In München hat der Führer dem italienischen Regierungschef Mussolini eine einmalige Aus-

Es fehlt in den französischen Pressestimmen zum Mssolini-Besuch natürlich auch nicht an Kritik, blätter, wie u. a. dasE ch o d e P a r i s" und die p o q u e" sowie die marxistischen Zeitungen kön­

nen es sich nicht verjagen, selbst angesichts der ein­drucksvollen deutsch - italienischen Friedenskund­gebung die ehrliche Verständigungsbereitschaft, die aus jedem Worte der Erklärungen des Duce und des Führers spricht, grundlos und böswillig a n - 3 u 3 ro e i f e 1 n. Dagegen siehtPetit Parisien" m den Ausführungen des Duce und des Führers eine Ermutigung für England und Frankreich, ihre friedlichen Absichten fortzusetzen. Die beiden Staats­männer hätten feierlich ihren Willen zum Frieden angekündigt. Der Augenblick sei daher schlecht ge­wählt, um den Intrigen der Länder nachzugehen, die London und Paris den Weg versperren wollten, wie dies das rote Spanien, Sowjetrußland und andere versuchten, indem sie in Genf Stöcke in die Räder steckten.

AD

An beleuchteten Arbeitsplätzen wird der schaffende Mensch sich immer wohler fühlen D WM und arbeitsfreudiger sein als dort, wo trübes Licht oder dunkle Schatten das Arbeiten L erschweren. Sorgt dämm für gutes und reichliches Licht, für Licht, das nicht blendet.

\ W Oie Osram-W-Lampen in den Größen 40, 60, 75 und 100 Watt helfen mit ihrer großen Lichtfülle und ihrem billigen Licht Helle Arbeitsräume schaffen. Verlangt immer

Vor allem

Hier verabschiedet sich der Duce vom Führer in der Reichskanzlei. Reben Adolf Hitler sieht man Graf C i a n o und rechts Generaloberst Göring.

(Presse-Jllustrationen-Hoffmann-M.)

ring dem Duce das Ehrenfliegerzeichen der deutschen Luftwaffe in Brillan- An dem Empfang nahmen neben Reichs- Minister Frank Reichsführer SS. Himmler, Botschafter von H a s s e l l, Prinz Philipp von Hessen, General der Infanterie List, die Staatssekretäre Körner, Milch, von Keu- d e l l und die nächsten Mitarbeiter teil. Kurz vor 16 Uhr verließ der Duce Karinhall, auf der Rück­fahrt nach Berlin wiederum freudig begrüßt von der Menge, die an den Straßen seine Rückkehr er­wartet hatte.

Ein Programm für enge und dauerhafte Zusammenarbeit

Bessere Voraussetzungen für das Zusammenleben der Völker.

«den bie d-uW S"n" tefleigl noi Goebbels bas "dgebling mit bei tionen-Klindgebulij sich in bi« M-M Sitg.fjeU MM Sieget 11 die Mionen ein 3 für bin Jtiebn t 6nbe emichl.

Der letzte Besuchstag.

Berlin, 28. Sept. (DRB.) Der 29. September, der letzte Tag des Mussolini-Besuches in der deut­schen Reichshauptstadt, wird im Zeichen der Wehr­macht stehen.

Um 10.30 Uhr vormittags wird der Duce am Ehrenmal für die Gefallenen des Weltkrieges Unter den Linden, begleitet vom italienischen Außenminister Graf C i a n o einen Kranz niederlegen. Mussolini fährt dann über die Straße Unter den Linden zur Wilhelmstraße zurück. Gemeinsam mit dem Führer wird er von dort aus die Paradeaufstellung der Truppen­teile abfahren, die zu der großen Wehrmachts­parade kommandiert worden find. Auf dem Berliner Paradeplatz gegenüber der Technischen Hochschule, wo bereits lange Ehrentribünen errichtet worden sind, werden dann der Führer und der Duce den Vorbeimarsch abnehmen, der etwa gegen 13 Uhr beendet sein wird.

Anschließend ist der Duce Gast des Führers in der Reichskanzlei, während die anderen

4-«n^sMi -

3 * i n de, m11 CS1" M«nb?> * Steife'"- bPdnieh

ktz-L: ei? D°n ßA D»

führung desGroßkreuzesdesOrdensvom Deutschen Adler überreicht. Die Ordens^eichen sind in Gold gearbeitet, und der Bruststern lst mit

Brillanten besetzt.

(Presse-Illustrationen-Hoffmann-M.)

Gast Görings in Karinhall.

Am Dienstagmittag folgte Mussolini gemein­sam mit dem italienischen Außenminister Graf Ciano, dem italienischen Botschafter Attolico und einigen Herren seiner nächsten Umgebung einer Einladung des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring und Frau Göring in den Waldhof Karinhall. Auf der Fahrt zur Schorfheide be­reitete die Bevölkerung der durchfahrenen Ort­schaften dem Duce einen überaus herzlichen Emp­fang. Eine zahlreiche mit den verschiedensten Ver­kehrsmitteln herbeigeeilte Menge umsäumte die Fahrstraßen und brachte dem Duce lebhafte Ova­tionen. Die Ortschaften hatten reichen Flaggen­schmuck angelegt. In der Schorfheide empfing Mini­sterpräsident Göring den Duce. Die Ehrenkom­panie des RegimentsGeneral Gö­ring" erwies die Ehrenbezeugungen. Im Waldhof Karinhall bliesen die Waldhörner deutscher Jäger dem italienischen Regierungschef den Willkomm. Vor dem Frühstück überreichte Generaloberst-

rivert.

n und die MuD enroeiler Mal-W verlöscht der W

)Or der regenM Röteten unter obrer, die mit grunn* ist eine W« £ in bas «tau -- A Wil" M i btbiinenbes 1* n ülugeniW m- uer cnsilamn-n w üt>erftrai)lcn-

r-r« ÄÄ aS'.s$

""endlich "" töirn«-

Erinerungen an Friedrich den Großen, Kaiser Wil­helm!., Bismarck und Napoleon wurden eingehend besichtigt. Die Führung durch die Weltkriegabtei­lung im Erdgeschoß bildete den Abschluß des Be­suches.

Bei den italienischen Landsleuten.

Besuch in der Botschaft

und beim Berliner Fascio.

Nach seiner Rückkehr von einem Vormittags­ausflug nach Potsdam, bei dem Mussolini die Garnisonkirche und das Schloß Sanssouci be­sichtigt hatte, fand in der italienischen Botschaft ein kurzer Empfang statt. Dort hatte sich neben den italienischen Ministern und den an­deren italienischen Gästen der Leiter der Auslands- Organisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, ein­gefunden. Nach kurzem Aufenthalt begab sich dann der Duce gemeinsam mit dem Stellvertreter des Führers und Gauleiter Bohle zu Fuß in das Ber­liner Haus des Fascio. 2500 Faschisten aus ganz Deutschland waren hier in Reih und Glied aufmarschiert, ferner 3500 Knaben und Mädchen der italienischen Jugendorganisationen in Deutsch­land und zahlreiche Mitglieder der italienischen Ko­lonien aus 18 deutschen Fasci. Die Treppe herunter standen fünf- bis achtjährige Knaben, dieFigli della Lupa", die mit hellen Stimmen und mit un­ermüdlichem Eifer ihrSaluto" übten. Nachdem Mussolini das Direktorium des Fascio und die fa­schistischen Sekretäre in Deutschland vorgestellt waren, trug er sich in das Buch des Berliner Fascio ein. Da auf der Straße die Menge stürmisch ver­langte, Mussolini zu sehen, trat er auf den Balkon des Hauses und winkte hinunter, zum grenzenlosen Jubel seiner italienischen Landsleute. Hieran schloß sich ein kurzer Rundgang durch die Räume, die Mussolini besonders interessierten, da er zum ersten Male eine italienische Fascio-Organisation und ihr Heim im Ausland besuchte. VonDuce"-,Musso­lini"- und Heilrufen umtost, verließ der Duce den Berliner Fascio.

Des Führers Ehrengabe an den Duce.

er rund um da-v,pt u en Zivilisation als Frucht der beiden n hat aufgehört, v Involutionen führe. Die Freundschaft werde sich iden Wolken über t3 änlö»t in Worten sondern in Taten zeigen.

Ter en auch dieLh Mussolini und Hitler haben durch ihre Klarheit auf das Mittelfeld!- -Un- Aufrichtigkeit triumphiert, so schreibt die Tu- > Minuten wie M »Stomp a". Die beiden Revolutionen seien Qebet bes SMMti-it, jedes Hindernis der Natur und der Men- ber Siebe 3U überwinden. Die Toten seien es, die die llfl« .. ßtoße der wahren Revolutionen kennzeichneten. L M iiBitnn man Italien und Deutschland trenne, dann i her Mrmait - 0,1:060 bie Keime der Auflösung vorherrschen, nrÄUnLron ' Qt,ir einig wie sie seien, hielten sie die G e - sn<Uio- s chö ch t e bes alten Kontinents in ihrer ltanemjchen ytatwn L? ,, *

n Liedern der M f* u1- _________

sen löst sich in unt

mit i(intm». ^uffohnf besnchtdasZenghans.

Berlin, 28. Sept. (DNB.) Am Dienstagvormit- toc kurz vor 9 Uhr stattete Mussolini dem Zeug- hoLS einen Besuch ab. Er wurde von dem Direktor tzo teradmiral a. D. Dr. Lorey empfangen, der ®)r die ehrwürdigen Zeugnisse der großen deut­en Geschichte in einem Rundgang durch die Ge­bilde zeigte. Der italienische Regierungschef wurde buch den Lichthof, der erst vor kurzem würdig und iittrucksvoll ausgestattet ist, vorbei an den Mas­ken sterbender Krieger von Schlüter, vorbei an den Poren Geschützen des Weltkrieges zur Ruhmes- )cC? geleitet. Bor der Totenmaske des General- Mmarschalls v. Hindenburg, die den Mittel- pirTt der Ruhmeshalle bildet, verweilte Mussolini

italienischen Gäste vom Stellvertreter des Führe rs empfangen werden. Nach 15 Uhr begeben sich die italienischen Gäste zum Lehrter Bahnhof, wo sich der Führer und die Mitglieder des Reichskabinetts vom Duce und seinen Mitarbei­tern verabschieden werden. Der Stellvertreter des Führers geleitet den Duce auf seiner Heim­fahrt bis zur Grenze.

An der großen Parade vor dem Duce und dem Führer am Mittwochvormittag werden folgende Truppenteile teilnebmen: Wachregiment Berlin, I. Jnfanterie-Lehrregiment, Infanterieregiment 30, Infanterieregiment 37, Infanterieregiment 58, Pio­nierbataillon 6, Kavallerieregiment 15, Artillerie­regiment 18, Artilleriereaiment 6, I. Artillerieregi­ment 54, III. Artillerie-Lehrregiment, Nachrichten­abteilung 6 (motorisiert), II. Marine-Unteroffizier- Lehrabteilung, Flak II, Motorisiertes Flakregiment, I. (s) Flakregiment 22, II. (1) Flakregiment 22, 3. Panzerdivision, Schützenregiment 2, Kraftrad- Schützenbataillon 1, I. Artilleriereaiment 73, II. Ar­tillerieregiment 54 (motorisiert), Aufklärungsabtei­lung 9, Panzer-Abwehr-Abteilung 38, Kraftfahr­kampftruppenschule.

Aalienische Gäste bei Reichsminister Dr. Goebbels.

Berlin, 28. Sept. (DNB.) Am Dienstagmittag empfing Reichsminister Dr. Goebbels in den Festräumen seines Ministeriums den italienischen Minister für Volkskultur, A l f i e r i, den General­sekretär der Faschistischen Partei, Minister Sta- race, den Kabinettschef des Duce, Gesandten Sebastiane,, den Gesandten Rocco, Ministe­rialdirektor Casini, Generalkonsul Pittalis, den Chef der italienischen Auslandorganisation, Ge­sandten P arini, den Direktor der politischen Ab­teilung im Auswärtigen Amt in Rom, B u t i, und den Präsidenten der Agenzia Stefani, Mor­gagni.

Für die nach Berlin gekommenen italieni­schen Journalisten gab der Reichsver- band der deutschen Presse im Haus der deutschen Presse ein Frühstück Der Leiter des Reichsverbandes der deutschen Presse, Hauptmann a. D. Weiß, hieß die Berufskameraden willkom­men und betonte, daß dieser Tag, an dem der Duce und der Führer gemeinsam sprechen werden, auch eine geistige Kameradschaft der beiden Völker bedeuten werde. Dieses welt­politische Ereignis finde eine Presse, die es in ge­schlossenem nationalem Willen im Sinne der gemein­samen Ideale der beiden Völker zu würdigen ver­stehe. Der Abgeordnete P o l v e r e l l i, der Außen­politiker desPopolo d'Jtalia", versicherte, daß die in Deutschland verbrachten Tage dem italienischen Berufskameraden unvergeßlich sein würden. Manche von ihnen hätten den Aufstieg Mussolinis vom Journalisten zum Staatsmann aus nächster Nähe miterleben können und sie seien begeistert über die wirklich herzliche Aufnahme, die der Duce beim ganzen deutschen Volke gefunden habe.

vird die Feststellung heroorgehoben, daß die Achse !erlinRom und die deutsch-italienische Freund- Haft unzerstörbar seien. DasJournal" hreibt, was die beiden Staatsmänner geschaffen itten, stelle einen aus einem Stück geschmiedeten ^zerstörbaren Block dar Auch derJour" stellt ist, daß die deutsch-italienische Freundschaft gestärkt ous dem Besuch hervoraegangen sei. Die Hinweise cus Spanien und den Bolschewismus zeigten, wie fi? sich in Zukunft in den Handlungen äußern

Das Scho in Aalten.

Mailand, 29. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Kundgebung auf dem Berliner Maifeld beherrscht bi5 Bild der italienischen Presse. Die Blätter spre- den mit Ausdrücken der Höch st en B e - tzsisterung von dem Ereignis als einem Mark- ftin in den Beziehungen zwischen dem deutschen mb dem italienischen Volke. Der MailänderC o r- r ere della Sera" erklärt, die eine Rede habe ds andere bestätigt und vervollständigt. Dies sei fert Zeichen, daß nicht nur in den großen Linien b? politischen Ziele der beiden großen Staaten io ereinstimmen, sondern daß auch in den Ein^el- firgen zwischen den beiden Führern volle Ei n i g k e i t bestehe. Diese Uebereinstimmung sei itt einem ganzen Plan zur Gesundung der Freund- scoft und der Beziehungen zwischen den Völkern verknüpft, der in Höch st em Grade friedlich sk, weil er sich die Aufgabe stelle, bessere Vor- aissetzungen für das Zusammmen- liben der Völker zu schaffen. Der Friede d.rfe nicht zum Pazifismus werden, «i sei weder eine Fügung in das Schicksal, noch auch ei, Stillstehen. Die vom Führer und von Mussolini aisgesprochenen Hoffnungen gründeten sich auf den »ten Willen der beiden Führer und der beiden S lker, dem aber natürlich der gute Wille der orderen entsprechen müsse. Wenn der Dice gesagt habe, die Tatsache, daß er nach Deutsch­lord gekommen sei, bedeute nicht, daß er auch o,ders wohin gehen werde, so sei dies ei- e Verpflichtung der Aufrichtigkeit, ein P r o - c: a m m zu enger und dauerhafter Z u - sl m m e n a r b e i t. Dies möge jeder verstehen, wie ei könne.

DerPopolo d'Jtalia" schreibt: Der Führer und Mussolini hätten die Verpflichtung der beiden Völ- kei ausgesprochen gemeinsam zu arbeiten, gernein- fart zu kämpfen und gemeinsam zu mar- |ä i er en auf dem langen Wege, der zu einer

wird

Wmie, uns

«m .,7 HU?'"«» VbMnlet, '7 °° Ulen. |9 3 u f a en 7" unerschAy.

den Beweis.

dir die nbernÄje Greign|f l k B-rlin-Y SwÄ» »;

rnne Augenblicke, ehe er den Rundgang fortsetzte, lstroßes Interesse widmete der italienische Regie- Mstschef den zahlreichen wertvollen und schönen _ 9 k Bitten italienischer Herkunft, vor allem

6 er 3eit der Renaissance in der artigen Waffensammlung. Wiederum wurde 'I * .i>l gemacht, als man im ersten Stockwerk an *lM Ehrennische für Hindenburg vor- i jtikim, in der eine Büste des großen deutschen . , (jusmirt ; führers aus dem Weltkriege steht. Die reichen wrs ödh 1 'Ptze an Uniformen und die besonders wertvollen man M libeb«"'

Ä