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Donnerstag, 29.3uli 1937
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falschen Egoismus ist das Festhalten an den Gläubigerforderungen unter Preisgabe derjenigen Warenaustauschmöglichkeiten, die sich bieten würden, wenn die Schulden konvertiert und für eine lieben gangszeit stillgelegt würden. Es scheint der Fluch der Unterlassung vor früher zu sein, daß sie die Gemüter verstockt, das Urteil trübt und vielleicht auch technisch den Rückweg erschwert. Man darf uns glauben, daß wir die Provenienzen der Rohstoffe, die wir beziehen, nicht leichten Herzens so stark wechseln. Jede Provenienz hat ihre Eigenart, auf die in der Aufbereitung und in der Verarbeitung Rücksicht genommen werden muß. Meint man etwa draußen, es sei für die deutsche Textilindustrie belanglos, im Jahre 1934 fast ein Drittel, im Jahre 1936 dagegen nur ein knappes Siebentel australischer Wolle zu beziehen und sich in der Baumwollbearbeitung gleichfalls innerhalb von zwei Jahren stark von der' nordamerikanischen Provenienz fort zu verlagern? Gestärkt wird dadurch alledings die Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit der deutschen Industrie — und auch die Bereitschaft zum Uebergang auf die in wachsendem Maß erzeugten neuen inländischen Rohstoffe.
aber bei einem festen Programm und einem entschiedenen Willen könne der Erfolg der neuen Politik nicht zweifelhaft sein. Italien habe die Abmachungen vom 2. Januar mit Befriedigung ausgenommen und sei überzeugt, daß sie in breitem Umfange weiter entwickelt werden könnten. Man habe Zeit verloren, aber man könne sie wieder einholen.
Der Prüfstein bleibe weiter die spanische Frage. Für Italien gebe es keine andere Lösung als den Sieg Francos. Die Unterstützung der Rationalen würde den unausbleiblichen Abschluß beschleunigen und weiteres Blutvergießen verhindern.
Vielleicht sei London für eine derartige Haltung noch nicht reif, aber es sei an der Zeit, daß man G e - neral Franco keine weiteren Hindernisse in den Weg lege und ihn juristisch und politisch mit seinen Gegnern auf gleiche Stufe stelle.
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Bereitschaft betreuen, den nichtbesitzenden Landern die Versorgung so zu erleichtern, als ob sie eigene Rohstoffquellen besäßen — auf der anderen Sette aber im vertrauten Kreis zu erklären, man denke gar nicht daran, „gefährlichen" Völkern auch nur die kleinste wirtschaftliche Avance zu machen.
Zu dieser Hauptvoraussetzung treten einige weitere: die reichen Länder müssen zwischen einem Egoismus auf sehr kurze Sicht und einem Egoismus auf weite Sicht besser unterscheiden lernen. Es mag fein, daß ihnen das demokratisch- parlamentarische Regime solche Unterscheidung erschwert. Für viele Staatsmänner in den westlichen Ländern ist ein Erfolg, der erst nach Jahrzehnten voll in Erscheinung tritt, kein echter Erfolg, da er ihnen die Karriere nicht verbessern hilft und ihrer Partei keinen Auftrieb verschafft. Ihnen ist em Pfennig heute mehr wert als ein Goldstück nach zehn Jahren. Sie übertreiben die Ausnutzung der Gelegenheit von heute und opfern dadurch die Möglichkeit von übermorgen. Dabei haben doch die letzten 20 Jahre recht reichliches Anschauungsmaterial darüber geliefert, wie wenig em einzelnes großes Volk auf die Dauer gedeihen kann, wenn andere Völker in Not und Sorge verharren. *
Eine besondere Anwendung dieses Satzes vom
Rationalen als kriegführende Partei legten und den Rückzug der Freiwilligen erst nach dem Siege General Francos wünschten, nehme Sowjetruhland eindeuttg zu Valencia Stellung. In London und Paris versuche man dagegen, den „goldenen Mittelweg" einzuschlagen. Leider würden die Verhandlungen solange vollkommen verwirrt sein, wie England feine jetzige Politik fortsehe.
Die englische Regierung halte es für angebracht, den Schleier, der die Meinungsverschiedenheiten der Mächte umhülle, nicht plötzlich zu zerreißen, sondern es dem Gang der Ereignisse zu überlassen, nach und nach Klarheit zu schaffen. Inzwischen mache die englische Aufrüstung gute Fortschritte. London wünsche die Ereignisse nicht zu überstürzen, selbst auf die Gefahr hin, daß es inzwischen einige harte Schläge einstecken müßte.
Die kommunistische „H u m a n i 16" ist wütend über die Unterredung Chamberlains mit
Mailand, 29.Juli. (DRB. Funkspruch.) Die Unterredung des englischen Ministerpräsidenten mit dem italienischen Botschafter Grandi und die offenkundigen Anzeichen einer Entspannung in den englisch-italienischen Beziehungen werden von der norditalienischen Presse mit großer Befriedigung verzeichnet..
Die Turiner „Stampa" schreibt, es sei klar, daß die britische Politik, wenn auch unter Schwankungen, das Steuer kräftig herumwerfe.
Man fühle die Hand des neuen Premiers, der in seinem unbedingten Festhalten an den imperialen englischen Interessen auch die Rotwendigkeit erkannt habe, daß die verfahrene Lage auf dem Boden der Realität wieder eingerenkt werden müsse.
Die Aufgabe Chamberlains werde nicht leicht sein,
Paris, 29. Juli. (DRB. Funkspruch.) Im Zusammenhang mit der französischen Antwort auf den Nichteinmischungsplan Edens, die am Mittwoch in London überreicht worden ist, will der Außenpolitiker des „Petit Parifien" wissen, daß
die französische Regierung auch ihren Standpunkt in der Frage der Landkontrolle dargelegt habe. Am Quai d'Orsay sei man, angeblich, der Auffassung, daß diese Kontrolle gleichzeitig mit der Ueberwachung der spanischen Häfen durch neutrale Beobachter wieder eingeführt werden müßte. Allerdings wünsche nuyi, daß diese Kontrolle auf spanischem Gebiet ausgeübt werde.
Der Außenpolitiker des „Echo de Pari s" beschäftigt sich ebenfalls mit den Verhandlungen über die Nichteinmischung unter besonderer Berücksichtigung der Haltung Englands.
Während Italien und Deutschland besonderen Rachdruck auf die Anerkennung der spanischen
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Entspannung der englisch-italienischen Beziehungen.
Endgültige Regelung der Abessiniensrage in der September-Sitzung des Völkerbundes? persönliche Botschaft Chamberlains an Muffolim?
selbe, wie er sie am 5. Mai bekanntgegeben habe. Damals habe er erklärt, daß er nicht in der Lage sei, eine Mitteilung zu machen, da diese Frage nicht aufgeworfen worden sei. Wenn sie aufgeworfen würde, dann wäre es eine Angelegenheit für den gesamten Völkerbund. Ls handele sich hier um eine Frage, in der ein kollektiver Beschuh erforderlich sei.
Der konservative Abgeordnete Emmot fragte, ob es nicht endlich Zeit sei, daß der Völkerbund die Wirklichkeiten der Lage berück s i ch t i g e. Diese Frage blieb unbeantwortet.
„Fühlbare Klärung."
Rom, 28. Juli. (DRV.) Der Unterredung des englisck)en Premiermini st ers mit dem italienischen Botschafter wird hier große Bedeutung beigemessen. Man betont, daß die spanische Frage, die italienisch-englischen Beziehungen und die allgemeine politische Lage in Europa den Gegenstand der Unterredung gebildet habe, und
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Hin*1
London, 29. Juli. (DNB. Funkspruch.) Einige Londoner Blätter befassen sich auch am Donnerstag noch einmal mit der Unterredung, die der italienische Botschafter Graf Grandi am Dienstag mit Ministerpräsident Chamberlain hatte. Sie bringen römische Berichte, in denen heroor- gehoben wird, daß man in 3t 0 m eine Verbesserung d e r Beziehungen mit England im Anschluß an diese lange Unterredung erwarte.
Der diplomatische Korrespondent der „Daily Mail" schreibt, auch in London sei der Hoffnung Ausdruck gegeben worden, daß die Besprechung zwi- chen Chamberlain und Grandi zur Verbesserung )er Beziehungen zwischen den beiden Ländern führen könnte.
Er habe erfahren, daß eine der Fragen, die besprochen worden seien, die Anerkennung der Eroberung Abessiniens durch Italien gewesen sei. kürzlich bereits habe sich die britische Regierung mit dieser Frage befaßt, und einige englische Minister hätten sich bereit gezeigt, den Völkerbund zu einer Ent- schluhfassung in dieser Frage anzurufen. Als Ergebnis der Vefprchung Chamberlains mit Grandi hätten die diesbezüglichen Anregungen eine Velebug erfahren, fo daß E n g l a n d d i e - sen Schritt bei der September- Sitzung des Völkerbundes unternehmen werde.
In der Zwischenzeit werde eine engere Zusammenarbeit zwischen den Regierungen Italiens und Englands bezüglich der allgemeinen europäischen Lage stattfinden. In gut unterrichteten Kreisen Londons habe man bereits von der Möglichkeit gesprochen, daß Eden Rom einen Besuch abftötten werde.
„News Chr 0 nicle" meint, bei der Besprechung zwischen Chamberlain und Grandi sei nicht, wie man zunächst vermutet habe, die spanische Frage besprochen worden, sondern die italienisch- englischen Beziehungen. Obschon sich die amtlichen Kreise ausgeschwiegen hätten, sei bekannt geworden, daß
Ehamberlain zwei Punkte hervorgehoben habe, nämlich, daß er erstens eine Verbesserung der englisch - italienischen Beziehungen begrüßen würde, zweitens aber keine grundsätzlichen Zugeständnisse englischerseits hierfür gemacht werden könnten.
Das gelte insbesondere für den englischen Standpunkt, daß eine Zugestehung der Kriegführenden- Rechte nur möglich sei, wenn die Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen wesentliche Fortschritte gemacht habe.
Der römische Berichterstatter des Blattes meldet, in politischen Kreisen Roms gehe das Gerücht um, daß Chamberlain dem italienischen Botschafter eine persönliche mündliche Botschaft für Mussolini mitgeteilt habe.
Fragen im Unterhaus.
L 0 nd 0 n , 29. Juli. (DNB.) Der Oppositionsliberale Foot fragte heute im Unterhaus den Ministerpräsidenten in Bezug auf eine kürzliche Rede des Marineministers, daß es notig fei, die guten B e Ziehungen m i t 31 a 11 e n wiederherzuste11en, ob diese Aeußerung die Politik der britischen Regierung darstelle
Chamberlain erwiderte, er habe m Der fraglichen Rede nichts gefunden, was nicht mit der Politik der britischen Regierung überein stimme, die freundschaftlichsten Beziehungen mit allen ausländischen Regierungen zu pflegen.
Eden wurde gefragt, ob es die Absicht der englischen Regierung sei, die Eroberung Aethiopiens durch Italien anzu- erkennen Er erwiderte, die Stellungnahme der englischen Regierung in dieser Frage sei die-
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Herkunftsland: Australien Britisch-Südafrika Neuseeland Argentinien Belgien-Luxemburg Großbritannien Frankreich Uruguay Türkei Chile Brasilien China Peru Iran
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Einiger groß (in Millionen Mark):
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gerlänbern deutsche Jndustrieerzeugnisse zu liefern. Wenn auch auf der Berliner Tagung öer internationalen Handelskammer mit selchem Nachdruck für die Beibehaltung einer internationalen Arbeitsteilung gesprochen worden ist, so muß doch von den rohstoffproduzierenden Ländern em Zustand, bei dem sich Deutschlands Bezüge an den einzelnen Provenienzen innerhalb von zwei Jahren um die Hälfte oder gar um zwei Drittel ermäßigen und um das Sechsfache steigern, als höchst nachteilig an- 9egRan redeten der internationalen Wirtschaftsaussprache noch vielfach aneinander vorbei Man spricht von der Vernunft und der Haltbarkeit der gegenwärtigen kolonialen Gebietsausstattung und Roh- stoffverteilunq und meint im Stillen die Aufrechterhaltung der Ungerechtigkeit und der Unvernunft, von denen die besitzenden Länder immer noch den größten Vorteil zu haben glauben. Es ist unerläßlich daß man sich über einige Grundwahrheiten klar wird ehe die Vertreter der Völker m geeigneter Seelenverfassung zu einer internationalen Aussprache abreisen können Die wichtigste Doraus- efcuna ist der Verzicht darauf, Unvernunft m Vernunft umdeuten zu wollen. Es geht nicht weiter an, daß die Staatsmänner der besitzenden Lander ihre
Scheint täglich,.außer Smntags und Feiertags lagen: Die Illustrierte (tfcßcner Familienblätter (jcmat im Bild • Die Scholle I Nonats-vezugsprels: gilt 4 Beilagen RM.1.95
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zernsprechanschlüffe
M Sammelnummer 2251 Mrist für Drahtnach- jiften: Anzeiger Gietzen postschecklonto:
iiiiüfurt am Main 11686
Unbehagen in Paris.
Pariser Pressekritik an der Haltung Englands.
man fügt hinzu, daß die Entwicklung der letzten acht Tage eine fühlbare klä-^, rung ge bracht habe. Jedoch gibt man sich hier keinem übertriebenen Optimismus hin, da immer noch beträchtliche Kräfte des Widerstandes gegen eine Lösung, die sich allerdings schon bald ergeben könne, am Werke seien.
Misti im Foreign Office.
London, 28.Juli. (DNB.) Der sowjetrussische Botschafter sprach am Mittwoch im Foreign Office vor. Wie von unterrichteter englischer Seite verlautet, erörterte Maisky etwa eine Stunde lang den britischen Kontrollplan für die Nichteinmischung in Spanien. Nach „Preß Association" hält man es für möglich, daß er auch über feine auf der letzten Ausschußsitzung abgegebene Erklärung gesprochen hat, nach der die Sowjetregierungunter keinen Umständen der Gewährung der Rechte Kriegführender an die spanischen Parteien zustimmen würde. Auf Grund von Nachfragen lasse sich vermuten, daß Maisky nicht den Wunsch habe, diese Erklärung abzuändern.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche Unlverfitattdruckerel R. Lange in Gietzen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7
Die spanische Frage bleibt der Prüfstein
„Auf dem Boden der Realität wieder eingerenkt."
W Außenhandelsproblem.
Von Or. Earl Wellthor.
ie Aufforderung des Königs der Belgier an den ifterpräfibenten van Zeeland, die Vorbereitun- \ für eine internationale Wirtschaftsaussprache
Einsetzung eines Studienausschusses zu be- unigen, ist ein neuer Beweis dafür, wie tat- tig das Oberhaupt des uns benachbarten Landes ul internationalen Probleme fördert, von denen berzeugt ist, daß sie auch für sein Land lebens- tig sind. In der Tat muß es die vorbereitende gleit des belgischen Ministerpräsidenten erleich- , wenn klaraestellt wird, wie wenig dies Mandat eine einseitige Beauftragung nur der M westlichen Demokratien" ist. Die Berliner Ta- pifc der Internationalen Handelskammer ist abge- rofl!, ohne erkennbare Spuren im Denken und suchten der führenden Staatsmänner zu hinter- Wn. Sonst hätte der amerikanische Staatssekretär j)j schwerlich das Valutadumping, das sein eige- ieä Land betreibt, so grundverschieden von den Mchen Bemühungen um Aufrechterhaltung der iisferigen Ausfuhr beurteilt.
jon drei wichtigen Voraussetzungen für die sarne Abhaltung einer internationalen Wirt- ßtskonferenz kann uns jedoch auch die dankens- Üe Initiative des Königs der Belgier nicht be- ien: 1. von der Schaffung einer geeigneten poli- chen und psychologischen Atmosphäre, 2. von der estitschaft bei der internationalen Auseinander- ing wirklich Farbe zu bekennen, und 3. von ein- inoen technischen und organisatorischen Vorar- n. Man muß sich z. B. ganz offen darüber mterbalten, wie sich die großen Völker ihre Der- igung im Falle einer bewaffneten Auseinander- ung zwischen großen Weltwirtschaftsländern iiken. Es geht nicht an, daß man überall so tut, s ziehe man den Fall einer solchen Auseinander- ung zwischen anderen Mächten, geschweige denn ler eigener Beteiligung nicht in Betracht, wäh- nd in Wirklichkeit solche Erwägungen die weitaus öhte Rolle spielen. Soweit dies Problem für itabritannien und die Glieder seines Weltreichs |li; enthalten die von Major Dr. Hesse herausge- Ijtbenen kriegswirtschaftlichen Jahresberichte 1937 Hcht aufschlußreiches Material.
6s groß das Verdienst der Internationalen Han- ktammer ist, die Privatwirtschaftler von 40 Län- m alle zwei Jahre zu einer umfassenden Aus- ache zu vereinen, so wenig reicht doch augen- einlich die Publizität solcher Veranstaltungen aus, in den breiten Volksschichten und damit auch ben Volksvertretungen und den Regierungen der chländer ernsten und verantwortungsbewußten usjprachewillen zu entfachen. Diejenigen Regie- ngen, die auch heute noch die Möglichkeit hätten, ne unmittelbare Initiative zur Einberufung einer Ichen Konferenz zu ergreifen, halten es für richtig, r den Fall des Mißlingens eine feste Verteidi- ngsftellung insofern zu beziehen, daß sie spater ie Vaterschaft des Konferenzplanes mit Erfolg adelten können. Wer aber nichts anderes tut, ais in der eigenen Stellung zu verschanzen, kann ine Erfolge im Vorfeld erzielen. Auch über eines „fen wir uns nicht im Zweifel fein: nachdem eine eihe von Ländern außerordentliche Rüstungsmaß- men ergriffen und nachdem ihre Regierungen ich mit der Unpopularität der Ausgabenstreichung irb der Steuererhöhung belastet haben, besteht Mdscitzlich weniger Neigung als noch vor einem M, sich für eine internationale Wirtschaftskonfe- besonders zu exponieren. Das hat erst vor Aoen Tagen im britischen Oberhaus Lord Halifax »liefen, der im Namen der Regierung Chamber- lan das nahe Bevorstehen einer solchen Konferenz Mieden bestritt. , v
Meht man sich die Außenhandelszahlen eines Scnbes wie Deutschland an, so erkennt man am tcrlen Schwanken der Ziffern für die einzelnen Md er, wie kurzfristig und wechselvoll die außen- Mchaftliche Kalkulation eines rohstofs- und devi- enarmen Landes ist. Man braucht nur für die bei- wichtigsten Textilrohstoffe die deutschen Einzahlen der Jahre 1934 und 1936f miteinander »u vergleichen, um zu erkennen, wie stark Deutsch- Imb lavieren muß, und wie wenig befriedigend die 8-üältnisse für die großen Erzeugerländer gewor- itn sind. Die deutsche Moll- und Baumwoll-Einfuhr klnig (in Millionen Mark):
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