Ausgabe 
28.9.1937
 
Einzelbild herunterladen

I

M

Mil

leiten

mkbt

'le Mi

Die höchste geben

Dann trugen der Marschall sowie die Generale Pariani und Russo sich in das Goldene Buch Ham­burgs ein. Nach einer Fahrt um die Auhenalster begaben sich die Gäste an Bord der (Staats- I a chtHambur g" zu einer Hafenrundfahrt. Am Abend fand im großen Festsaal des Rathauses ein Empfang statt. Mit Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann, dem Regierenden Bürgermeister Kroog nii a n n und dem Kommandierenden Gene­ral des X Armeekorps General der Kavallerie r- nr°/? ? " hauer waren zahlreiche führende Per- fonl ich reiten der Hansestadt, aus Staat, Wehrmacht Mörtel, Wirtschaft und Wissenschaft anwesend. In den An^rachen und dem anschließenden Gedanken- austausch kam erneut die enge Verbundenheit des druck 6" Unb bes italienischen Volkes zum Aus- Auslandsiiabener im Reich.

Durch einen gemeinsamen Willen verbunden."

OieitalienischepreffeunterstreichtdenherzlichenCharakterdesBerlinerEmpfangs

Verleihung des Titels Ehrenkorporal, die Ehrung, die die Faschistische Miliz zu ver- hat, ist vor Adolf Hitler b i sh e r noch keinem Nichtitaliener gegenüber erfolgt. Welch hoher Grad der Ehrung in der Verleihung liegt, geht schon allein aus der Tatsache hervor, daß sogar in Italien selbst außer dem König und außer dem Duce überhaupt nur zwei Männer diesen an sich bescheiden klingenden Titel führen dürfen, nämlich Admiral C i a n o , der Präsident der italienischen Kammer und Vater des Außenrnini- sters, und Senatspräsident Federzoni. Aus alle­dem geht zur Genüge hervor, daß der Titel Ehren­korporal eine ganz ungewöhnliche Auszeichnung dar- stellt. Der Titel stammt geschichtlich aus der Zeit Napoleons I., der der erste Ehrenkorporal der Fran­zösischen Legion gewesen ist. Auch König Viktor Emanuel I., der erste Beherrscher des geeinten Ita­lien, hat den Titel geführt. Mussolini selbst hat diesen Ehrenrang nach der Begründung der Faschi- stischen Miliz wieder eingeführt. Daß er außerhalb Italiens bisher nur dem Führer des neuen Deutsch- lands verliehen wurde, unterstreicht die engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten genau so wie die Verleihung des goldenen

>ns an Mussolini, das bisher nur Aböl

für die Zusammenarbeit. Gegenseitige Achtung und Verständnis für die gegenseitige Erfordernisse sei alles. Sie wollten nur ein Bollwerk bauen, und zwar gegen die Barbarei. Aber auf diese Weise dienten sie Europa.

DieG a z z e 11 a del P o p o l o" betont, wenn bie anderen Völker die Mitarbeit, die der Duce und der Führer so aufrichtig und loyal angeboten haben, zurückwiesen und sich in ihrer Welt der Eifersucht, des Hasses, der Verständnislosigkeit und des Egoismus abschlössen und fortführen, die Mensch, heit nach den Grundsätzen einer zusammengebroche­nen Weltanschauung zu teilen und denen, die ein Recht auf das Leben hätten den Weg zu ver­sperren suchten, dann würden sie eine sehr schwere Verantwortung vor der Geschichte auf sich nehmen. Italien und Deutschland, erfüllt von der Pflicht gegenüber sich selbst und den an» deren w'kden ihren Weg Seite an Seite ohne Zögern und ohne Winkelzüge bis zum gemeinsamen Ziele fortsetzen.

5 N ch°- (ei ? "n lein' '* Rung." S»

1 tag. seid., ches.

I September l.atsfeier- in den Be- diesem Tage -Nischen Gast hie die Ber- Besuches be- ßormittag zu­dem Haus n. Im Haus alienische ihrer des ita- bringen. Am > Minister- n g in seinem nd der italie- lfieri und retär der Fa« italienischen Goebbels minifteriums

t bie groß- Maifeid. * MN \poTt\e\b gro^e And« durch Reichs- cht der Füh- ie italienischen d der Duce

Maifeld und derttausenden, slstraße durch Rede hören

Millionen, die em der Erde ergreifen. Die >n die Kund- ? begeben sich

Maifeld unb rungsloge innttotte an dem 40W ülatl ® W mb den W* MÜck.

trägt i MM

Rundfunk Reichs s» 9fe(b mit dm

5flS. ää i'»

LZ . große Ä? di!

. Berliner Programm des Duce gehörte auch ein Besuch m der italienischen Botschaft und im Hause des Faszw, das gewissermaßen der Heimat­ersatz für bie in der Reichshauptstadt lebenden Italiener ist. Es interessiert in diesem Zusammen- hang die Frage wieviel Italiener ihren regelmäßigen Wohnsitz in Deutschland haben und wie ihr organisatorischer Zusammenhalt beschaffen ist. Wie der Landesleiter der Faschistischen Partei für das Deutsche Reick, Della Morte, kürzlich mit! teilte, gibt es in Deutschland 18 Ortsgruppen und 30 Stützpunkte der Faschistischen Partei, welche die etwa 25000 im Reich leben- den Italiener betreuen. Allein in Berlin sind 2000 Italiener ansässig, und für sie besonders bildet das faschistische Heim den Mittelpunkt ihres nationalen Lebens. Das stattliche Haus enthält u. a. auch eine Schule für 150 italienische ^nber. In jedem Klassenzimmer hängt neben den Bildern Viktor Emanuels und des Duce auch ein Bild des Führers. Es gibt ferner Räume für den weiblichen Fafzio, es gibt einen

Itl bigk 3 5^

,Ullis Mö­gliche Be- if)rer ^gleitet.

e.r e»u

lachen Gm,

.Politik zu fercht bie ausge.

Erklärung bereit find, l5,3ufom» L ...Petit -n bre^e Gr- u dem gestellt, (l!

Sportfaat, einen Zeitungs,aal eine' riesige Biblia- Parteiabzeich. ' tfjet unb fogar em eigenes Ambulatorium,! Hitler allein trug.

Hilferufe der Valencia- Bolschewisten in Genf.

Genf, 27. Sept. (DNB.) In einem eigenartigen Kontrast zu dem Besuch des Duce in Deutschland steht der Beginn der Aussprache im Politischen Aus­schuß bes Välkerbunbes mit ben Anträgen Sowjetspaniens als Verhandlunasstoff. Wie zu erwarten, benutzte Alvarez del V a j o, der Sendlung der Valencia-Bolschewisten, die Völker­bundsoersammlung als Agitationsbasis gegen Italien und Deutschland. Der Völkerbund solle u. a.den deutschen und italienischen Angriff auf Spanien anerkennen", den Bolschewisten Sow­jetspanienswieder das volle Recht zuerkennen, sich Kriegsmaterial zu beschaffen", und dieZurück­ziehung der nichtspanischen Kämpfer" veranlassen. Es ist bezeichnend für die Verdrehungskünste auf dem Parkett des Völkerbundes, wenn bei Vajo von benfreien Völkern" spricht, bie angeblich mit Ungebulb das Ende des Terrorismus zweier Völker erwarten" und ben gemeinsamen Willen ber frieblichen" bemokratischen Völker aufruft, bie zur Drohung bes allgemeinen Krieges. Das Lamento Drohung bes allgemeinen Krieges. Das Lommento bei Dajos erreichte seinen Höhepunkt mit ber Be­schwörung seiner gebulbigen Zuhörer, baß ber Völ­kerbund wenigstens nicht die Ungerechtigkeit be­gehen möge, dem Opfer eines Angriffes die Mög­lichkeiten, sich selber zu verteidigen, vorzuenthalten. Für den Fall der Wirkungslosigkeit des Völkerbun­des gegenüber den Hilferufen Sowjetspaniens ver­steigt sich der Sendling Valencias zu der versteckten Drohung, Wege einer kollektiven Sicher­heit zu suchen. Nicht weniger einbrurfslos blieben feine Hinweise an bie Mitglieber bes Völker- bunbes, daß sieverpflichtet seien, in ihren Be­ziehungen mit seinerRegierung" streng die Vor­schriften des internationalen Rechtes einzuhalten". Nach feiner Schimpfkanonade fühlte man das Bedürfnis die Aussprache auf Dienstag zu ver­tagen, da anschließend kein Vertreter Lust ver­spürte, sich mit denAnklagen" del Vajos zu be­fassen.

Die Flottenbesprechungen in Paris.

Paris, 27. Sept. (DNB.) Wie das Morine- minifterium mitteilt, haben die technischen Ma­rinebesprechungen über Italiens Teil­nahme am Abkommen von Nyon begonnen. Kriegsmarineminister Campinchi stand der Er­öffnungssitzung vor. Er präzisierte den rein techni­schen Charakter der Arbeit der Sachverständigen und drückte die Wünsche aus, die die französische Regierung für einen glücklichen (Erfolg der Ver­handlungen hege. Die, wie betont wird, rem tech­nischen Arbeiten der Dreierkonferenz werden von dem französischen Admiral Godfrey, stellver­tretendem Admiralstabschef und ersten Delegierten Frankreichs geleitet. Nach dem Abschluß der ersten Besprechungen soll am Dienstagvormittag eine neue Sitzung abgehalten werden. In einer offiziel­len Mitteilung heißt es, daß man die verschiedenen praktischen Mittel für die Zusammenarbeit der drei Marinen zum Schutze der Handelsschiffahrt im Mit­telmeer prüfte. Die erste Sitzung sei einer Dar- legung des Problems und einem vorläufigen Mei- nungsaustausch zwischen den Vertretern ber drei Admiralitäten gewidmet gewesen.

iflliO n-vrg.

und oer

onWA » i von ® her » Äi-«l°° w asta«l5'at eiltet 6» (i, i<Ub" ten Die

4

in dem ein italienischer Arzt seine kranken Lands­leute betreut. Außerdem befindet sich im Hause bes Faszio ein Sprach - unb Kulturin st itut, wo zur Zeit 6000 Berliner und Berlinerinnen in 130 verschiedenen Kursen die italienische Sprache erlernen, wo ferner Vorträge über italienische Musik unb Malerei sowie künstlerische Veranstaltungen mannigfacher Art ftattfinben. Die deutschen Gaste nehmen an biefen Kunbgebungen ber lateinischen Kultur großen Anteil. So ist bas Auslanbsitaltener- tum im Reich unb besonbers bas Faschistenheim in Berlin gleichfalls ein Ausbruck ber herzlichen Be­ziehungen, welche unsere betben Nationen mitein- anber oerbinbet

Ehrenkocporal."

Mailanb, 28. Sept. (DNB Funkspruch.) Der triumphale Einzug Mussolinis unb Hitler in Berlin wird von Der italienischen Presse als ein neuer Höhepunkt ber Deutschland-Reise des italie­nischen Regierungschefs mit Worten höchster Be­geisterung beschrieben. Die beiden T r i n k s p r ü ch e, die die beiden Führer am Montagabend gewechselt haben, bilden den Ausgangspunkt für die Presse- tommentare, die bie Gemeinsamkeit ber Interessen unb bie natürliche Verdun« ben^eit ber decken großen Völker m ben Vor- bergrunb stellen. Der MailänderCorriere della Sera" erklärt, die Trinksprüche seien die erste offi­zielle Aeußerung der Gedanken der beiden Führer, nachdem diese Gelegenheit gehabt hätten, die Lage (Europas und der Welt zu überprüfen.

Die deutsch-italienische Freundschaft fei ein schlagendes Beispiel für eine offene, gesunde und starke Diplomatie, die aus die alten ab­wegigen Traditionen verzichte, entschlossen die Karten aus den Tisch lege und eine klare Stellung gegenüber den brennenden Fragen des internationalen Lebens einnehme. 3n der Haltung Italiens und Deutschlands liege nichts Neues. Es handele sich um eine Entwick­lung und eine Stärkung der Abmachungen, die im vergangenen herbst zwischen dem deutschen und dem italienischen Außenminister getroffen unb in ber Begegnung Eianos mit dem Führer bekräftigt wurden. Die beiden Völker mühten nur in ihrer Zusammenarbeit fort- fahren. Dies fei nicht nur nützlich, sondern wesentlich für die Rettung der europäi­schen Zivilisation.

DerPopolo d'Italia" stellt im Hinblick auf den jubelnden Empfang, den das deutsche Volk dem Duce des Faschismus bereitet habe, fest, es gebe keinen Unterschied in Öen Gefühlen der Italiener und der Deutschen, die übereinstimmend und fest auf ein gemeinsames Ziel zustreben und durch einen gemeinsamen Willen ver­bunden seien, der die beiden großen und jungen Völker sehr weit führen werde. Im Olympischen Stadion würden die Stimmen der beiden Führer eine neue Bekräftigung des mächtigen Le­benswillens der beiden gesunden und zuversichtlichen Völker, die gemeinsam marschieren wollen, geben. Mussolini und Hitler würden den anderen noch einmal sagen, daß nur der Friede das End­ziel der Politik des Wiederaufbaues fein könne. Faschismus und Nationalsozialismus reichten sich die Hand, Um eine lebendige Zivilisation der A r b e i t zu schaffen. Diese Politik sei darauf gerichtet, zugleich mit dem für jedes aufbauende Werk notwendigen Frieden die wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Wohlstand der bei­den in voller (Entfaltung befindlichen Staaten zu sichern. Die Pazifisten seien die Kriegshetzer. Das barbarische und bolschewistische Rußland sei von ben so überaus raffinierten Bürgerlichen bes Westens zur Vorhut unb zum Werkzeug ihrer Politik erhoben worden. Der Hauptcharakterzug der deutsch-italienischen Freundschaft sei ihre klare Offenheit gegenüber der Welt, das Fehlen von Hintergedanken und ihr geistiger Charakter, Das Deutschland Hitlers sei nicht mehr das Deutschland Wilhelms II., und die Achse RomBerlin habe nichts mit dem vergangen österreichisch-deutschen Bündnis ober bem Dreibunde gemein. Die Regime der Völker und der aus ihnen hervorgegangenen Führer würden niemals in die psychologischen und politischen Irrtümer verfallen, die den Niedergang so vieler Reiche und Imperien kennzeichneten. In Zukunft seien gerade die Regime dem Untergang geweiht, die sich dem Wahn hingäben, die Geschicke (Eurpas ewig in der Hand zu halten, nur weil sie se nach dem Kriege, den sie durch das Verdienst Italiens gewonnen, in der Hand gehalten hätten.

Mielvunkt emer neuen europÄen Ordnung."

Die TurinerStampa" schreibt, die deutsch­iitalienische Zusammenarbeit habe unbegrenzte Horizonte. Das Römertum unb das Germanen- Ium trügen die fruchtbarsten Schaffenskeime für die Zivilisation in sich. Sie würden der Mittel­punkt einer neuen europäischen Ord­nung sein, nicht aber ein geschlossener Block, der leber Mitarbeit anderer feindselig gegenüberstehe. Rom unb Berlin stellten nicht einmal Bedingungen

fanUkuwi Waffen, iveußen von

ERNTEN 33 BIS 35 MUSTERCIGARETTEN MISCHUNGSNUMMER R 6 o/M

M.F.4PH.F.REEMTSMA ♦CIGARETTENFABRIKEN ♦ALTONA-BAHRENFELD

0>e Cigaretten $l( methoden. die tv-

Diese Cigaretten werden in den Fawikai betriebes in Altona-Bahrenfeld nac^i Der ungewöhnlich zarte und reine Chefl

Isa Jagen unseres technischen Muster, k/' völlig neuen Methoden hergestellL fer dieser Mischung beruht darauf, daß

Fabrikation!, aul

sämtliche Tabake zweimaQrppte^edenÄ?«t*rAtewirdausschlieQiichohne

Mundstück hergestellL folgenden Distrikten:

r SWWUn.